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DE1113249B - Relaiskontaktpyramide fuer Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen - Google Patents

Relaiskontaktpyramide fuer Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen

Info

Publication number
DE1113249B
DE1113249B DES67470A DES0067470A DE1113249B DE 1113249 B DE1113249 B DE 1113249B DE S67470 A DES67470 A DE S67470A DE S0067470 A DES0067470 A DE S0067470A DE 1113249 B DE1113249 B DE 1113249B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
contacts
relay
contact
neutral
polarized
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES67470A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Phys Otto A Thiele
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DES67470A priority Critical patent/DE1113249B/de
Publication of DE1113249B publication Critical patent/DE1113249B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04QSELECTING
    • H04Q3/00Selecting arrangements
    • H04Q3/0008Selecting arrangements using relay selectors in the switching stages

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Keying Circuit Devices (AREA)

Description

  • Relaiskontaktpyramide für- Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen Relaiskontaktpyramiden finden in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen häufig Anwendung, z. B. zum Durchschalten einer ankommenden Leitung auf eine bestimmte von mehreren erreichbaren abgehenden Leitungen oder zur Auswahl einer bestimmten von mehreren Einrichtungen. Die Zahl der erforderlichen Steuerrelais ist dabei abhängig von der Zahl der Ausgänge, die von einemEingang aus erreichtwerden sollen.
  • Bei den allgemein üblichen neutralen oder gepolten Umschaltekontakten für derartige Relaiskontaktpyramiden werden für 2n - 1 Ausgänge bzw. für 2n Ausgänge, wenn der im Ruhezustand durchgeschaltete Ausgang mitgezählt wird, n Relais bei der normalen Anordnung in Form einer Serienpyramide benötigt, da in jeder Kontaktkette nur je ein Umschaltekontakt ein und desselben Relais vorgesehen werden kann und jeder Umschaltekontakt je nach dem Erregungszustand seines Relais nur zwei Mög- lichkeiten zuläßt. Durch Erregung mehrerer Steuerrelais in unterschiedlichen Kombinationen läßt sich die Zahl der erreichbaren Ausgänge nach der obigen Gesetzmäßigkeit beliebig erweitern.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, den Aufwand derartiger Relaiskontaktpyramiden herabzusetzen. Dies wird dadurch erreicht, daß die Relaiskontaktpyramiden oder Teile derselben aus Umschaltekontakten. eines einzigen Relais aufgebaut sind, von denen einige als gepolte Kontakte wie Kontakte gepolter Relais mit oder/und ohne kontaktfreier mittlerer Ruhelage und einige andere als neutrale Kontakte wie Kontakte neutraler Relais wirken.
  • Durch die Zusammenfassung neutraler und gepolter Kontakte in einem einzigen Relais wird die Zahl der auswertbaren Signale in einfacher Weise erhöht, da neben dem Erregungszustand des Relais auch noch die Polarität unterschieden werden kann. Damit bestehen allein durch Kombination eines neutralen Umschaltekontaktes mit einem gepolten Wechselkontakt mit oder ohne mittlerer Ruhelage der Mittelfeder drei Auswahlmöglichkeiten gegenüber nur zweien beim einfachen Umschaltekontakt. Wird des weiteren noch zwischen Impulsen und Dauerstrorn unterschieden, so bestehen bei Kombination von zwei neutralen Umschaltekontakten mit einem gepolten Wechselkontakt ohne Mittelstellung insgesamt vier Auswahlmöglichkeiten.
  • Weitere Auswahlmöglichkeiten sind gemäß weiterer Ausbildung der Erfindung dadurch möglich, daß die neutralen Umschaltekontakte bei unterschiedlichen Ansprechwerten umschalten, deren niedrigster den die Betätigung der gepolten Kontakte auslösenden Ansprechwerten nahezu gleich ist. Damit können z. B. bei Verwendung von bei zwei verschiedenen Ansprechwerten schaltenden neutralen Kontakten neben den obenerwähnten Signalen zwei weitere Signale ausgewertet werd en, die durch unterschiedliche Amplituden gekennzeichnet sind. So ergibt beispielsweise die Kombination eines _ empfindlichen, gepolten Kontaktes mit oder ohne Mittelstellung mit zwei unempfindlichen, neutralen Umschaltekontakten vier Auswahlmöglichkeiten, deren Zahl durch Hinzufügen eines empfindlichen Umschaltekontaktes auf fünf erhöht werden kann. Gleichfalls sind durch zusätzliche Auswertung der Signale »Impuls" oder »Dauerstrom« sechs Auswahlmöglichkeiten gegeben durch Kombination eines gepolten Kontaktes ohne Mittelstellung mit je zwei empfindlichen und unempfindlichen, neutralen Umschaltekontakten. Gegenüber den bisher üblichen, aus normalen Umschaltekontakten mehrerer neutraler Relais gebildeten Kontaktpyramiden werden bei denen nach der Erflndung entsprechend ihrer höher-en Zahl von drei, vier, fünf, sechs und mehr Auswahlmöglichkeiten Relais und damit Sigaalleitungen bzw. Fortschalteeinrichtungen eingespart. Allein bei Verwendung von Relais mit vier Auswahlmöglichkeiten ,verringert sich der Aufwand auf die Hälfte des normalerweise erforderlichen. In gleichem Maße wird die erforderliche gesamte Schaltzeit herabgesetzt.
  • Durch die Kombination mehrerer derartiger geinischter Relais kann die Anzahi der erreichbaren Ausgänge wie bei Relais mit- einfachen Umschaltekontakten beliebig erweitert werden, soweit nicht wie bei diesen konstruktive oder-wirts#chaftliche Gesichtspunkte entgegenstehen, wie z. B. eine untragbar große Kontaktzahl beim Relais der letzten Kettenstufe.
  • Einige Ausführungsbeispiele werden an Hand der Figuren näher erläutert. Es zeigen im einzelnen Fig. 1 eine Kontaktpyramide eines gemischten Relais mit drei Auswahlmöglichkeiten zur Auswertung des Erregungszustandes und der Polarität des steuernden Signals, Fig. 2 eine Kontaktpyramide eines gemischten Relais mit vier Auswahlmöglichkeiten zur Auswertung der Polarität und des Stromflusses (Impuls- oder Dauerstrom), Fig. 3 eine Kontaktpyramide eines gemischten Relais mit vier Auswahlmöglichkeiten zur Auswertung von Amplitude und Polarität, Fig. 4 eine Kontaktpyramide eines Relais mit fünf Auswahlmöglichkeiten als Kombination der Kontaktpyramiden gemäß Fig. 1 und 3, Fig. 5 eine Kontaktpyramide eines gemischten Relais mit sechs Auswahlmöglichkeiten als Kombination der Kontaktpyramide gemäß Fig. 2 mit zwei empfindlichen, neutral gesteuerten Umschaltekontakten bzw. Ankern, Fig. 6 eine Kontaktpyramide mit zwölf erreichbaren Ausgängen durch Kombination eines Relais mit drei Auswahlmöglichkeiten gemäß Fig. 1 mit einem Relais mit vier Auswahlmöglichkeiten gemäß Fig. 3.
  • In den einzelnen Figuren bedeutet m = gepolter Unischaltekontakt, mit Mittelstellung, z = gepolterUmschaltekontakt ohne Mittelstellung, u = neutraler Umschaltekontakt gleichen Ansprechwertes wie die gepolter Kontakte, uu = unempfindlicher, neutraler Umschaltekontakt. Bei den Fig. 1 bis 5 werden die einzelnen Relaiskontaktpyramiden durch unterschiedliche Kontakte ein und desselben Relais gebildet, während bei Fig. 6 die Kontaktpyramiden zweier Relais kombiniert sind.
  • Fig. 1 zeigt die Kombination eines neutralen Umschaltekontaktes mit einem gepolten Mittelstellungskontakt. Bei erregungslosem Zustand des Relais wird über die Ruheseite des neutralen Umschaltekontaktes u der Ausgang »0« erreicht, während die Arbeitsseite im erregten Zustand des Relais zu den Ausgängen »-l« und »+l« führt. Die Auswahl unter diesen beiden Ausgängen trifft der gepolte Mittelstellungskontaktm, der annähernd gleichzeitig mit dem Ansprechen des neutralen Kontaktes anspricht.
  • Im Gegensatz zu dem Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 1 ist beim Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 2 die Auswertung nach Impuls- oder Dauerstrom möglich. Beim Vorliegen eines negativen Impulses verbleibt der gepolte Wechselkontaktz in der gezeichneten Ruhelage, der neutrale Umschaltekontakt 1 u schaltet für die Dauer des Impulses auf den Ausgang » - 1 «, kehrt aber am Ende des Impulses in die gezeichnete Ruhelage zurück und schaltet den Ausgang»-O« durch. Gleiches gilt für den Kontakt 2 u, der am Ende eines positiven Impulses den Ausgang » + 0« mit dem Eingang verbindet. Bei Erregung mit Dauerstrom bleiben dagegen die neutralen Kontakte 1 u und 2 u in der Arbeitslage und schalten je nach der Stromrichtung in Abhängigkeit vom Kontakt z den Ausgang » - l« bzw. » + durch.
  • Fig. 3 zeigt die Kombination von Kontakten unterschiedlicher Empfindlichkeit. Durch den empfindliehen Kontakt m wird zunächst in Abhängigkeit von der Polarität der positive bzw. der negative Kettenzweig der Pyramide durchgeschaltet. Erfolgt die Erregung des Relais beispielsweise mit einem Viertel der vollen Stromamplitude, dann wird entweder der Ausgang » - 1/4« oder » + 1/4« erreicht, da infolge der ungenügenden, Erregung die Kontakte 1 uu und 2 ilu in der Ruhelage verbleiben. Wird dagegen das Relais voll durcherregt, so schalten beide Kontakte gleichzeitig in die Arbeitslage und damit den Ausgang » - 1 « bzw »+l« zum Eingang durch. Wie. beim Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 2 bestehen auch bei diesem Beispiel vier Auswahlmöglichkeiten.
  • In Fig. 4 ist ferner eine Kombination der Möglichkeiten gemäß Fig. 1 und 3 dargestellt, indem die beiden möglichen Ausgänge » - 1 « und » + 1, « gemäß Fig. 1 aufgegliedert sind in die Ausgänge » - 1/4« und » - 1 « bzw. » + 1/4« und » + 1 «. Die Kontakte u -und m dieses Beispiels -sind von gleicher Ansprechempfindlichkeit, die etwa bei einem Viertel der vollen Erregung angenommen ist. Gleiches gilt für die Kontakte z, 1 u und 2 u der Fig. 5, deren- Ausführungsbeispiel sich von dem der Fig. 2 nur durch die Aufteilung der Ausgänge»-I« und »+l« in je zwei Ausgänge, ähnlich wie bei Fig. 4, unterscheidet.
  • Abschließend sei noch die Fig. 6 erläutert, die eine durch zwei Relais I und II gesteuerte Relaiskontaktpyramide zeigt. Das Relais I steuert eine dreiteilige Kettenanordnung gemäß Fig. 1 und das Relais II drei vierteilige gemäß Fig. 3, die jeweils mit ihrem Eingang an die Ausgänge der dreiteiligen Anordnung angehängt sind. Damit können mit zwei Relais insgesamt 3 - 4 = 12 Ausgänge erreicht werden gegenüber vier erforderlichen Relais mit normalem Umschaltekontakten.
  • Mit Vorteil sind für die aus verschiedenartigen Kontakten aufgebauten Relaiskontaktpyramiden Relais mit Einzelankerkontakten, insbesondere mit Schutzrohrkontakten, geeignet, die in beinahe beliebiger Anzahl und in den benötigten Ausführungen zu einem Relais zusammengefügt werden. Ebenso können die einzelnen Kontakte einzeln oder zu mehreren gemeinsam von einem ihrer jeweiligen Kontaktart entsprechend ausgebildeten Anker eines einzigen Mehrankerrelais betätigt werden. In beiden Fällen erfolgt die Steuerung aller Pyramidenkontakte jedes Relais durch die einzige oder die jeweils allein wirksame von mehreren Steuerwicklungen.
  • Infolge des geringen Aufwandes an Steuerleitungen und der Auswertemöglichkeit mehrerer unterschied-Echer Signale über ein und dieselbe Steuerleitung sind derartige Relais besonders geeignet zur Auswertung und/oder Speicherung von Wahl- und Steuerkriterien in Form eines den einzelnen Signalen entsprechenden Kodes.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Relaiskontaktpyramide mit einem Eingang und mehreren Ausgängen, von denen jeder in Ab- hängigkeit von den vom steuernden Relais aufgenommenen Signalen als einziger mit dem Eingang verbunden wird, für Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen, dadurch gekennzeichnet, daß die Relaiskontaktpyramiden oder Teile derselben aus Unischaltekontakten eines einzigen Relais aufgebaut sind, von denen einige als gepolte Kontakte (m, z) wie Kontakte gepolter Relais mit oder/und ohne kontaktfreier mittlerer Ruhelage und einige andere als neutrale Kontakte (u, uu) wie Kontakte neutraler Relais wirken.
  2. 2. Anordnung nach Ansprach 1, dadurch gekennzeichnet, daß die neutralen Umschaltekontakte bei unterschiedlichen Ansprechwerten umschalten, deren niedrigster den die Betätigung der gepolten Kontakte auslösenden Ansprechwerten nahezu gleich ist. 3. Anordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontakte Schutzrohrkontakte sind. 4. Anordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das mit verschiedenen Kontakten bestückte Relais die es steuernden Signale nach Stromrichtung und/oder Amplitude und/oder Art des Stromflusses (Impuls- oder Dauerstrom) auswertet. 5. Anordnung nach Anspruch4, gekennzeichnet durch ihre Anwendung in Empfangseinrichtungen zur Auswertung und/oder zur Speicherung von mittels Tastenwahl in Form eines Kodes ausgesandten Signalen zwecks weiteren Verbindungsaufbaues einer Leitung.
DES67470A 1960-03-08 1960-03-08 Relaiskontaktpyramide fuer Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen Pending DE1113249B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1299732B (de) * 1966-11-30 1969-07-24 Siemens Ag Impulsgesteuerte Zaehl- und/oder Waehl-Relaiskette fuer Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1299732B (de) * 1966-11-30 1969-07-24 Siemens Ag Impulsgesteuerte Zaehl- und/oder Waehl-Relaiskette fuer Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen

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