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DE1113000B - Schaltungsanordnung zum Verhindern des Fehlbelegens von Waehlern in ruhestromueberwachten Fernmeldeanlagen, insbesondere Fernschreib-vermittlungsanlagen - Google Patents

Schaltungsanordnung zum Verhindern des Fehlbelegens von Waehlern in ruhestromueberwachten Fernmeldeanlagen, insbesondere Fernschreib-vermittlungsanlagen

Info

Publication number
DE1113000B
DE1113000B DES62326A DES0062326A DE1113000B DE 1113000 B DE1113000 B DE 1113000B DE S62326 A DES62326 A DE S62326A DE S0062326 A DES0062326 A DE S0062326A DE 1113000 B DE1113000 B DE 1113000B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
control relay
circuit arrangement
contact
circuit
relay
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES62326A
Other languages
English (en)
Inventor
Rudolf Riegler
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DES62326A priority Critical patent/DE1113000B/de
Publication of DE1113000B publication Critical patent/DE1113000B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M1/00Substation equipment, e.g. for use by subscribers
    • H04M1/738Interface circuits for coupling substations to external telephone lines
    • H04M1/74Interface circuits for coupling substations to external telephone lines with means for reducing interference; with means for reducing effects due to line faults
    • H04M1/745Protection devices or circuits for voltages surges on the line
    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04LTRANSMISSION OF DIGITAL INFORMATION, e.g. TELEGRAPHIC COMMUNICATION
    • H04L12/00Data switching networks

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Monitoring And Testing Of Exchanges (AREA)
  • Interface Circuits In Exchanges (AREA)

Description

  • Schaltungsanordnung zum Verhindern des Fehlbelegens von Wählern in ruhestromüberwachten Fernmeldeanlagen, insbesondere Fernschreibvermittlungsanlagen In Fernmeldeanlagen werden häufig auf den Leitungen durch atmosphärische Entladungen oder Induktionswirkungen Störimpulse erzeugt, die eine Leitungsbelegung vortäuschen. Durch solche Störimpulse werden die Wähler unnötig angelassen und aus ihrer Ruhelage gedreht. Da aber nach dem Abklingen der Störimpulse auf den Leitungen selbsttätig wieder das Ruhekriterium, bei Fernschreibanlagen beispielsweise Dauerzeichenstrom, auftritt, werden die unnötig angelassenen Wähler zwar selbsttätig in ihre Ruhestellung zurückgedreht; sie waren aber für eine gewisse Zeit durch . diese Fehlbelegung dem Vermittlungsbetrieb entzogen und unterliegen dadurch einem größeren mechanischen Verschleiß.
  • Es ist bereits eine Schaltungsanordnung bekannt, bei der jedoch die Fehleinstellung des Wählers durch Störimpulse erst dann verhindert wird, wenn der Wähler wenigstens einen Einstellstromstoß aufgenommen hat und sich somit also bereits im Betriebszustand befindet. Aus diesem Grunde ist die bekannte Schaltungsanordnung zwar geeignet, eine Fehleinstellung des Wählers durch einen einen weiteren Wahlimpuls vortäuschenden Störimpuls zu verhindern, weil in diesem Falle schon mindestens ein Einstellstromstoß vorhanden war, doch ist sie nicht in der Lage, eine auf einen einzigen Störimpuls zurückgehende Fehlbelegung des Wählers zu verhindern. Durch atmosphärische Entladungen oder Induktion während des Ruhezustandes des Wählers auf der Leitung auftretende Störimpulse führen also bei der bekannten Schaltungsanordnung nach wie vor zur Fehlbelegung des Wählers.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Schaltungsanordnung zu schaffen, die solche unnötigen Wählerbelegungen verhindert. Gelöst wird diese Aufgabe gemäß der Erfindung dadurch, daß in jeder die Wahlimpulse auf den Wähler übertragenden Ader ein Umschaltkontakt eines abfallverzögerten Steuerrelais angeordnet ist und daß im Ruhezustand durch den Umschaltkontakt die genannte Ader unterbrochen und gleichzeitig ein Haltestromkreis für das abfallverzögerte Steuerrelais vorbereitet ist.
  • Dadurch ergibt es sich, daß sich die Zahl der in einer Fernmeldeanlage einzuplanenden Wähler verringert und die mechanische Beanspruchung des Wählermaterials, insbesondere der Antriebe und Kontakte, verkleinert wird.
  • Einzelheiten der Erfindung gehen aus dem an Hand der Zeichnung beschriebenen Ausführungsbeispiel hervor.
  • In der Zeichnung ist auf der linken Seite ein Gruppenwähler GW dargestellt. Er ist über die übertragungsschaltung UE an die Leitung L angeschlossen und wird durch Impulse, z. B. Wahlimpulsreihen, die über die Leitung L gesendet werden, jeweils entsprechend eingestellt.
  • Im Ruhezustand herrscht auf den Leitungen der Hin- und Rückrichtung a 1/b 1 und a 2/b 2 Dauerzeichenstrom, d. h., das Empfangsrelais AE ist zeichenseitig erregt, und der Anker ae befindet sich in der Zeichenlage Z. Ebenfalls ist das Senderelais Bs zeichenseitig erregt, und auch sein Anker bs befindet sich in der Zeichenlage Z.
  • Infolge der zeichenseitigen Erregung des Empfangsrelais AE ist das Verbindungsüberwachungsrelais R durch den Anker ae kurzgeschlossen und nicht erregt. Die Kontakte r 1, r 2, r 3 befinden sich also in der dargestellten Lage. In dieser Lage schließt der Kontakt r2 einen Erregungsstromkreis für das abfallverzögerte Steuerrelais U über dessen Wicklung I (Erde, r2, UI, -TB). Das Steuerrelais U ist über diesen Stromkreis erregt, und demzufolge befindet sich sein Kontakt is 1 in der gestrichelt gezeichneten Lage.
  • Wird nunmehr über die Leitung L im Zuge eines Verbindungsaufbaues in dem Leitungsstromkreis a1, b 1 der bestehende Dauerzeichenstromzustand in einen Dauertrennstromzustand umgewandelt, so legt der Anker ae nach der Trennlage T um, und das Relais R steuert seine Kontakte r l, r 2 und r 3 um. Mit dem Kontakt r 1 schließt es seine hochohmige Wicklung.I kurz, der Kontakt r2 unterbricht den Erregungsstromkreis der Wicklung I des Steuerrelais U, und der Kontakt r3legt = Erdpotential an : die Prüfader c und bringt dadurch die Relais P und Ca zum. Ansprechen (Erde, r3, PII, PI, Ca, -TB). Das Relais P bereitet mit seinem Kontakt p 1 einen Haltestromkreis für das Steuerrelais U über die Wicklung II vor, während der Kontakt .p 2 die hochohmige Wicklung I des Relais P in bekannter Weise zur Verhinderung einer Doppelbelegung kurzschließt.
  • Handelte es sich in diesem Falle um eine wirkliche Leitungsbelegung, so $exrscht auch-noch nach einer der Abfallverzögerung"szeit des Steuerrelais U entsprechenden Zeit auf dem Leitungskreis a 1/b 1 Dauertrennstromzustand, - und der Anker ae liegt nach Ablauf dieser Zeit immer noch in der Trennlage T. Das Relais R bleibt also erregt, während das-" Steuerrelais U abfällt. Nach Ablauf der Abfallverzögerungszeit des Steuerrelais U schaltet der Kontakt u1 die Ader a auf das Impulssteuerrelais.An des Gruppenwählers durch, und der WählerH wird durch jeden vom Impulssteuerrelais An empfangenen Wahlimpuls erregt (Erde, ca3, anl, H, -WB), da der Kontakt ca 3 bereits bei Ansprechen des Relais Ca umgesteuert worden war. Die beiden Arme des Gruppenwählers gwa und gwb werden entsprechend eingestellt.
  • Ist aber der Anker ae des Empfangsrelais AE nicht durch eine tatsächliche Leitungsbelegung, sondern nur durch einen Störimpuls infolge einer atmosphärischen Störung oder einer magnetischen Induktion aus seiner Zeichenlage Z in die Trennlage T umgesteuert worden, so wird, wie oben beschrieben, zwar bei der Umsteuerung des Ankers ae der Erregungsstromkreis der Wicklung I des Steuerrelais U infolge des Ansprechens des Relais R und der damit verbundenen Umsteuerung des Kontaktes r 2 ebenfalls aufgetrennt, aber vor Ablauf der Abfallverzögerungszeit des Steuerrelais U, d. h. also bevor der Kontakt u 1 aus seiner gestrichelt gezeichneten Lage umgesteuert wird, legt der Anker ae wieder nach der Zeichenlage Z um und schließt dadurch einen Erregungsstromkreis für das Steuerrelais U über dessen Wicklung Il (-#-TB, U Il, u l, p l, ae in Zeichenlage Z, -TB).
  • Durch die Erfindung wird also der Störimpuls abgefangen, und dieser kann somit den Erregungszustand des Impulssteuerrelais An überhaupt nicht beeinflussen, so daß der Gruppenwähler GW trotz Vorhandensein eines Störimpulses auf den Leitungen nicht aus seiner Ruhelage herausbewegt werden kann. Versuche haben bestätigt, daß für eine Unterdrückung dein StörimgnlsQ ,für das Steuerrelais U eine Abfallverzögerungszeit von 60 bis 70 ms ausreichend ist.
  • Die vorliegende Erfindung ist nicht allein auf das dargestellte Ausführungsbeispiel mit Hebdrehwählern beschränkt, sondern kann in gleichem Umfang auch für- Relais= oder-, Koordinatenwähler angewendet werden. ,

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Schaltungsanordnung zum Verhindern des Fehlbelegens von; Wählern durch während des Ruhezustandes auftretende Störimpulse in ruhestromüberwachten, Fernmeldeanlagen, insbesondere Fernschreibvermittlungsanlagen, dadurch gekennzeichnet, däß in- jeder die Wahlimpulse auf den Wähler übertragenden Ader (a) ein Umschaltkontakt (u 1) eines abfallverzögerten Steuerrelais(U) angeordnet ist und daß im Ruhezustand durch den Umschaltkontakt (u 1) die genannte Ader (a) unterbrochen und gleichzeitig ein Haltestromkreis für das abfallverzögerte Steuerrelais (U) vorbereitet ist.
  2. 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Steuerrelais (U) mit .zwei Wicklungen ausgerüstet ist, von denen die eine Wicklung (I) in einem nur von einem Kontakt (r2) eines Verbindungsüberwachungsrelais (R) steuerbaren Erregungsstromkreis angeordnet ist, während die andere Wicklung (1I) in einem über die für die Wahlimpulsübertragung vorgesehene Ader (a) verlaufenden Haltestromkreis eingeschaltet ist.
  3. 3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der über den Umschaltkontakt (u1) des Steuerrelais (U) und die für die Wahlimpulsübertragung vorgesehene Ader (a) verlaufende Haltestromkreis durch das Umsteuern des Impulsübertragungskontaktes (ae) von der Trennlage (T) in die Zeichenlage (Z) schließbar ist und daß das Steuerrelais (U) vor Ablauf seiner Abfallzeit über diese Wicklung er-- neut erregbar ist. -4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Abfallzeit des Steuerrelais (U) so bemessen ist, daß das Steuerrelais mit Sicherheit während des Auftretens von Störimpulsen erregt bleibt. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 918 814.
DES62326A 1959-03-26 1959-03-26 Schaltungsanordnung zum Verhindern des Fehlbelegens von Waehlern in ruhestromueberwachten Fernmeldeanlagen, insbesondere Fernschreib-vermittlungsanlagen Pending DE1113000B (de)

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DES62326A DE1113000B (de) 1959-03-26 1959-03-26 Schaltungsanordnung zum Verhindern des Fehlbelegens von Waehlern in ruhestromueberwachten Fernmeldeanlagen, insbesondere Fernschreib-vermittlungsanlagen

Publications (1)

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DE1113000B true DE1113000B (de) 1961-08-24

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ID=7495540

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DES62326A Pending DE1113000B (de) 1959-03-26 1959-03-26 Schaltungsanordnung zum Verhindern des Fehlbelegens von Waehlern in ruhestromueberwachten Fernmeldeanlagen, insbesondere Fernschreib-vermittlungsanlagen

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DE (1) DE1113000B (de)

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE918814C (de) * 1953-02-13 1954-10-04 Siemens Ag Schaltungsanordnung fuer Drehwaehler

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE918814C (de) * 1953-02-13 1954-10-04 Siemens Ag Schaltungsanordnung fuer Drehwaehler

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