DE1112966B - Zahnbuerste - Google Patents
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Classifications
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- A—HUMAN NECESSITIES
- A46—BRUSHWARE
- A46B—BRUSHES
- A46B7/00—Bristle carriers arranged in the brush body
- A46B7/06—Bristle carriers arranged in the brush body movably during use, i.e. the normal brushing action causing movement
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Description
Die Erfindung betrifft eine Zahnbürste mit quer zur Längsachse verschwenkbarem Borstenträger, dessen
Welle an ihren beiden Enden im Zahnbürstengehäuse gelagert ist und über ein zwischengeschaltetes
Getriebe durch ein am Gebiß Anlage findendes Antriebsglied antreibbar ist.
Bei bekannten Zahnbürsten der vorgenannten Art sind vier Bürstenwalzen vorgesehen, die in zwei
nebeneinanderliegenden Reihen angeordnet sind, so daß jeweils zwei hintereinanderliegende, eine Reihe
bildende Bürstenwalzen die gleiche Drehachse aufweisen. In der Mitte zwischen den vier Bürstenwalzen
ist ein Antriebsglied in Form einer Antriebsrolle vorgesehen, welches am Gebiß entlanggeführt werden
soll, um so die vier Bürstenwalzen über ein zwischengeschaltetes Getriebe in Drehung zu versetzen.
Die Aufgabe, die Zähne nicht nur in üblicherweise
längs der Zahnreihe, sondern gleichzeitig auch in Kaurichtung, d. h. von oben nach unten, zu putzen, wird
mit diesen bekannten Zahnbürsten nicht befriedigend gelöst. Einerseits ist ein bequemes und wirkungsvolles
Putzen der Zähne infolge der in der Mitte zwischen den Bürstenwalzen angeordneten Antriebsrolle nicht
möglich, da der Zahnbürstenkopf, sperrig von der Zahnreihe abstehend, gegen die innere Wange stößt
und außerdem nur ein verhältnismäßig kleiner Teil der Bürstenwalzen in der Nähe der Antriebsrolle an
den Zähnen Anlage findet; andererseits übersteigt die Reibung zwischen den vier großen Bürstenwalzen und
den Zahnreihen bei weitem die Reibung zwischen diesen und der glatten, verhältnismäßig kleinen Antriebsrolle,
wenn diese über die Zahnreihen hinwegbewegt wird. Dies hat zur Folge, daß die beabsichtigte
Drehbewegung der Bürstenwalzen gar nicht immer und vollständig erzielt werden kann. Schließlieh
müssen die bekannten Zahnbürsten der vorgenannten Art infolge ihrer Konstruktion so groß ausgeführt
werden, daß mit ihnen nicht mehr in normaler Weise das Zähneputzen ausgeführt werden kann.
Es ist weiter eine Zahnbürste bekannt, bei der der Borstenträger mittels eines von Hand zu betätigenden
Hebels aus dem aus dem Mund herausragenden Zahnbürstengehäuse hin- und hergeschwenkt wird. Zur
richtigen Betätigung· dieser Zahnbürste sind beide Hände erforderlich. Dies ist unbequem und
unpraktisch.
Es sind ferner Zahnbürsten bekannt, bei denen der Borstenträger beim Hin- und Herbewegen der Zahnbürste
in ihrer Längsachse in der Mundhöhle selbsttätig aus der Normallage nach der Seite hin- und hergeschwenkt
wird. Dies geschieht in der Weise, daß der Borstenträger mit dem Zahnbürstenstiel über eine
Anmelder:
Dr. med. Herbert Makowsky,
Bremen, Wielandstr. 25
Bremen, Wielandstr. 25
Dr. med. Herbert Makowsky, Bremen,
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
Schrägführung längsverschiebbar verbunden ist. Die
Borsten müssen dabei mit so großer Reibung gegen die Zähne gedrückt werden, daß sie die Hin- und
Herbewegung des Zahnbürstenstieles in Längsrichtung der Zahnbürsten nicht mitmachen, sondern lediglich
quer zur Längsrichtung verschwenkt werden. Diese Ausbildung der Zahnbürste ermöglicht nicht
die Erzielung der gewünschten Wirkung, nämlich das senkrechte Auf- und Abwärtsputzen der Zähne, insbesondere
zum Säubern der Zahnrillen. Entweder rutschen bei Normaldruck die Borsten an den Zähnen
entlang, so daß der Borstenträger nur eine Bewegung in Längsachse der Zahnbürste ausführt, aber keine
Schwenkbewegung quer zur Längsachse, oder aber der Druck, mit dem die Borsten an den Zähnen Anlage
finden, wird so groß, daß eine Schwenkbewegung des Borstenträgers infolge der großen Reibung nicht
erfolgen kann.
Schließlich erfolgt bei einer bekannten Ausführungsform der Antrieb des Borstenträgers von einem
beispielsweise auf einer Konsole angeordneten Elektromotor aus über eine flexible Welle und ein kompliziertes
Getriebe. Derartige Zahnbürsten sind bereits auf Grund ihrer hohen Herstellungskosten nur
für Spezialzwecke. verwendbar, keinesfalls aber als normale Haushaltszahnbürsten.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, unter Vermeidung der Nachteile der bekannten Zahnbürsten
eine Zahnbürste zu schaffen, die in üblicher Weise in ihrer Längsachse beim Putzen in der Mundhöhle
von einer Hand hin- und herbewegt wird, wobei mit Sicherheit ein gleichzeitiges Hin- und Herschwenken
des Borstenträgers quer zur Längsachse bei dem üblicherweise zum Zähneputzen angewendeten
Druck bewirkt werden soll.
109 679/3
Die Erfindung besteht darin, daß bei einer Zahnbürste der eingangs genannten Art das Antriebsglied
im Zahnbürstengehäusekopf in der Längsachseneberie
der Normalstellung des Borstenträgers schwenkbar gelagert ist und unabhängig von der Bewegung der
Borsten am Gebiß mit griffig ausgebildeter Anlagefläche Gegenhalt findet.
Durch, diese Ausbildung der Zahnbürste wird auch bei Anwendung normaler Drücke, wie sie beim Putzen
der Zähne üblich sind, mit Sicherheit erreicht, daß der Borstenträger und damit die Borsten bei der
üblichen Bewegung der Zahnbürste in ihrer Längsachse
quer zu dieser Längsachse hin- und hergeschwenkt werden, wodurch das aus gesundheitlichen
Gründen zu fordernde Putzen der Zähne von oben nach unten etwa in Richtung der Zahnrillen bewirkt
wird.
In bezug auf die bekannten Zahnbürsten mit den
vier Bürstenwalzen besteht darüber hinaus der wesentliche Vorteil, daß nicht nur ein sehr wirkungsvolles
Putzen der Zähne möglich ist, sondern auch ein sehr bequemes Putzen, da die erfindungsgemäße Zahnbürste
in etwa mit den Abmessungen der Haushaltszahnbürsten herstellbar ist.
Gegenüber der bekannten, mittels Elektromotor as
angetriebenen Zahnbürste sind die Herstellungskosten verhältnismäßig gering. Sie liegen etwa in der Größenordnung
der bekannten von. Hand zu betätigenden Zahnbürsten mit schwenkbaren Borsten.
Die Erfindung ist in der Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt, und zwar zeigt
Abb. 1 einen Längsschnitt durch die Zahnbürste,
Abb. 2 eine Stirnansicht mit geschnittenem Gehäusekopf in Normalstellung des Borstenträgers und
Abb. 3 einen Schnitt nach Linie IH-II der Abb. 1 mit aus der Normalstellung nach beiden Seiten (linke
Seite gestrichelt) quer zur Längsachse verschwenktem Borstenträger.
Die Zahnbürste hat einen aus der Normalstellung nach beiden Seiten quer zur Längsachse verschwenkbaren
Borstenträger 10, dessen Welle 11 an ihren beiden Enden in dem Zahnbürstengehäuse 12 gelagert
ist. Die Welle 11 und damit der Borstenträger 10 ist über ein zwischengeschaltetes Getriebe 13 mittels
eines aus der Längsachse herausragenden und bewegbaren, am Gebiß 19 unabhängig von der Bewegung
der Borsten 14 Gegenhalt findenden Antriebsgliedes 15 antreibbar. Das Antriebsglied 15 ist in Richtung
der Längsachse schwenkbar im Zahnbürstengehäusekopf 16 gelagert. Als Getriebe rindet vorzugsweise
ein Winkeltrieb 17 Verwendung. Es ist jedoch auch die Verwendung anderer Getriebe je nach spezieller
Ausbildung des Antriebs möglich.
Das Antriebsglied 15 ist mit einer als Anlage an dem Gebiß 19 dienenden elastischen Armierung versehen.
Die Anlagefläche 20 des Antriebsgliedes 15 ist griffig ausgebildet, beispielsweise mit Rillen 18 oder
mit Zapfen versehen, um ein gutes Haften am Gebiß 19 zu ermöglichen.
Die Schlitze 21 am Borstenträger 10 und die Schlitze 22 am Antriebsglied 15 sind mit einer an sich
bekannten elastischen Dichtung abgedichtet. Als Dichtung für die Schlitze 21, 22 können dabei mit
Vorteil einerseits an dem Borstenträger 10 bzw. an dem Antriebsglied 15 und andererseits an dem Zahnbürstengehäuse
12 Anlage findende Gummimanschetten 23 dienen. Diese werden, wie aus Abb. 3 hervorgeht,
bei den einzelnen Hin- und Herbewegungen des Borstenträgers gestreckt und gebogen. Hierbei sind
die Manschetten 23, wie in Abb. 3 gezeigt, fest mit dem Borstenträger und dem Zahnbürstengehäuse verbunden.
Es ist auch denkbar, bei einer Ausführungsform der Manschetten gemäß Abb. 1 sie lediglich an
dem beweglichen Teil, beispielsweise dem Antriebsglied 15, unter Spannung Anlage finden zu lassen.
Schließlich ist es auch denkbar, die zwischen dem Zahnbürstengehäuse und den beweglichen Teilen vorhandenen
Schlitze mittels gleitender Dichtung abzudichten. Durch die Dichtung wird erreicht, daß insbesondere
das Getriebe gegen Verschmutzung, beispielsweise gegen Eindringen von Zahnputzmitteln,
gesichert ist.
Claims (3)
1. Zahnbürste mit quer zur Längsachse verschwenkbarem Borstenträger, dessen Welle an
ihren beiden Enden im Zahnbürstengehäuse gelagert ist und über ein zwischengeschaltetes Getriebe
durch ein am Gebiß Anlage findendes Antriebsglied antreibbar ist, dadurch gekennzeich
net, daß das Antriebsglied. (15) im Zahnbürstengehäusekopf (16) in der Längsachsenebene der
Normalstellung des Borstenträgers (10) schwenkbar gelagert ist und unabhängig von der Bewegung
der Borsten (14) am Gebiß (19) mit griffig ausgebildeter Anlagefläche (20) Gegenhalt findet.
2. Zahnbürste nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die elastische Anlagefläche (20)
am Antriebsglied (15) mit Rillen (18) od. dgl. versehen ist.
3. Zahnbürste nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schlitze (21,22)
zwischen Bürstengehäuse (12) und Borstenträger (10) bzw. Antriebsglied (15) mit an sich bekannten
elastischen Gummimanschetten (23) abgedichtet sind, die einerseits am Borstenträger (10)
bzw. am Antriebsglied (15) und andererseits am Zahnbürstengehäuse (12) Anlage finden.
In Betracht gezogene Druckschriften:
USA.-Patentschrift Nr. 1254 532.
USA.-Patentschrift Nr. 1254 532.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 109 679/3 8.61
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM42925A DE1112966B (de) | 1959-10-01 | 1959-10-01 | Zahnbuerste |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM42925A DE1112966B (de) | 1959-10-01 | 1959-10-01 | Zahnbuerste |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1112966B true DE1112966B (de) | 1961-08-24 |
Family
ID=7304516
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEM42925A Pending DE1112966B (de) | 1959-10-01 | 1959-10-01 | Zahnbuerste |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1112966B (de) |
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-
1959
- 1959-10-01 DE DEM42925A patent/DE1112966B/de active Pending
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