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DE1112786B - Mit einem Klappanker versehenes Relais, insbesondere Kleinrelais - Google Patents

Mit einem Klappanker versehenes Relais, insbesondere Kleinrelais

Info

Publication number
DE1112786B
DE1112786B DER24273A DER0024273A DE1112786B DE 1112786 B DE1112786 B DE 1112786B DE R24273 A DER24273 A DE R24273A DE R0024273 A DER0024273 A DE R0024273A DE 1112786 B DE1112786 B DE 1112786B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
relay
contact bridge
contact
springs
soldering
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DER24273A
Other languages
English (en)
Inventor
Hans Gundlach
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Rausch & Pausch
Original Assignee
Rausch & Pausch
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Rausch & Pausch filed Critical Rausch & Pausch
Priority to DER24273A priority Critical patent/DE1112786B/de
Publication of DE1112786B publication Critical patent/DE1112786B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H50/00Details of electromagnetic relays
    • H01H50/14Terminal arrangements
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H1/00Contacts
    • H01H1/58Electric connections to or between contacts; Terminals
    • H01H1/5822Flexible connections between movable contact and terminal

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Breakers (AREA)

Description

  • Mit einem Klappanker versehenes Relais, insbesondere Kleinrelais Bei modernen Relais, insbesondere Kleinrelais, mit einem Klappanker ist es bekannt, die beweglichen Schaltkontakte im wesentlichen am Ende von parallel zu dem Klappanker verlaufenden Kontaktfedern vorzusehen, die, mit Isolierpreßstoff umpreßt, an der Oberseite des Klappankers befestigt werden. Die feststehenden Gegenkontakte werden hierbei in zweckentsprechend ausgebildete Kontaktträger eingenietet, die an einer aus Isolierpreßstoff bestehenden Kontaktplatte an der Vorderfront des Relais befestigt werden. Die Kontaktplatte wird in der Regel mit dem Relaisjoch durch Vernieten fest verbunden. Die Kontaktträger sind ferner mit Lötfahnen zum Anschluß der Zuleitungen für die Festkontakte versehen.
  • Um auch für die beweglichen Kontakte ruhende Anschlußpunkte für deren Zuleitung zu erhalten, werden in der Regel an die mit Lötfahnen versehenen rückwärtigen Enden der mit dem Anker fest verbundenen Kontaktfedern flexible Leitungsstücke angelötet, deren anderes Ende mit den an einem Isolierstück, vorzugsweise an der Rückseite des Relais, vorgesehenen Lötfahnen verbunden ist.
  • Es ist ferner bekannt, zur Ankerrückstellung und zur Erzeugung des Ruhekontaktdruckes an der Rückseite des Relais eine als Zugfeder ausgebildete Schraubenfeder vorzusehen, die vorzugsweise in ihrer Kraft einstellbar mit einem Ende an einem an der Rückseite des Joches befestigten Federhalter und mit dem anderen Ende an einer rückwärtigen Verlängerung des Klappankers befestigt ist.
  • Die im vorstehenden geschilderte Relaiskonstruktion ist verhältnismäßig aufwendig. Insbesondere verursachen die zusätzlichen Lötfahnen und die flexiblen Leitungen für die Verbindung mit den Kontaktfedern große Relaisabmessungen und dadurch einen entsprechend großen Einbauraum, insbesondere bei gekapselter Ausführung. Besonders nachteilig ist auch der Umstand, daß durch diese flexiblen Leitungen die Justierung des Relais verändert werden kann.
  • Es ist weiterhin ein Relais bekannt, bei dem der Klappanker und die Kontaktfederbrücke ein gemeinsames Bauteil bilden, wobei das nach hinten überstehende Ende der Kontaktbrücke zur Halterung der Rückstellfeder und als Lötanschluß für die Stromzuführung zur Kontaktbrücke dient. Das Relais ist hier über ein Winkelstück auf einer auch sämtliche Stromanschlüsse tragenden isolierenden Grundplatte befestigt, wobei ein relativ kompliziertes Bauteil aus nichtmagnetischem Werkstoff zum Fixieren der beiden Jochschenkel zur Halterung des Ankers und zur Gewinnung des Ansatzes für die Befestigung der Rückstellfeder am Joch dient. Von dem Lötanschluß für die Stromzuführung zur Kontaktbrücke führt eine im Raum frei bewegliche Leitung zu einer der auf der Grundplatte befestigten Anschlußschrauben. Auch dieses Relais ist in der Herstellung aufwendig, weist einen hohen Raumbedarf auf und eignet sich nicht für eine Kapselung. Ebenfalls kann hier durch Verbiegen der Zuleitung zu der beweglichen Kontaktbrücke eine vorgenommene genaue Justierung des Relais leicht wieder verdorben werden.
  • Die im vorangehenden genannten Nachteile sind bei dem nach der Erfindung vorgeschlagenen Relais nicht vorhanden. Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Kleinrelais zu schaffen, das die genannten Nachteile nicht aufweist und das unter Beachtung aller erdenklichen Gesichtspunkte für die Massenfertigung und unter Beachtung der bestehenden Sicherheitsvorschriften bezüglich ausreichend großer Kriechstrecken zwischen den Kontakten in seinen Abmessungen einschließlich der Kontaktzuführungen so klein wie möglich ausfällt und sich besonders gut zur Kapselung eignet. Darüber hinaus ist das Relais auch wenig störanfällig.
  • Nach der Erfindung weist ein mit einem Klappanker versehenes Relais, insbesondere Kleinrelais, die Vereinigung folgender Merkmale auf, die darin bestehen, daß a) an der Relaisrückwand in bekannter Weise ein mittels eines oder zweier Hohlniete über die Breite des Joches nicht vorstehendes Isolierstück angenietet ist, b) durch den oder die Hohlniete die Stromzuleitungen der Relaisspule nach hinten herausgeführt und mit zwei in dem Isolierstück eingebettete Lötfahnen verbunden sind, die gleichzeitig auch zum Anlöten der Speiseleitungen dienen, c) in dem Isolierstück- U-förmige Lötfahnen eingebettet sind, von .denen der jeweils äußere bzw. untere Schenkel zum Anschluß der Speiseleitungen für die beweglichen Kontaktbrücken dient, d) die oberen bzw. inneren Schenkel dieser Lötfahnen in bekannter Weise als Halterung einer schraubenförmigen Rückstellfeder dienen, deren oberes Ende an dem nach hinten überstehenden Ende der Kontaktbrücke bzw. -brücken befestigt ist, und e) im Inneren der schraubenförmigen Rückstellfedern eine leicht biegsame, vorzugsweise nichtisolierte Litze verläuft, welche sowohl mit dem entsprechenden Lötfahnenende als auch mit dem hinteren Ende der Kontaktbrücke bzw. -brücken verlötet ist.
  • Hierbei ergibt besonders die Maßnahme, die Einrichtungen zum Rückstellen des Ankers und zur Speisung der beweglichen Kontaktbrücken zu vereinigen und die flexible Litze zur Überbrückung des Festkontaktes und der beweglichen Kontaktbrücke am Klappanker innerhalb der Wendelfeder verlaufen zu lassen, eine Anzahl wesentlicher Vorteile. Zunächst läßt sich dieses Litzenstück mit einer solchen Länge innerhalb der Schraubenfeder unterbringen, daß das Relais wie bisher durch Verbiegen des oberen bzw. auch des unteren Lötanschlusses in weiten Grenzen justierbar bleibt. Die bei der Fertigstellung vorgenommene Justierung des Relais bleibt auch bei rauher Behandlung, z. B. beim Verpacken oder bei der Montage, nachträglich voll erhalten. Das Relais hat nur kleine Abmessungen, trotz großer Kriechstrecken zwischen den Lötanschlüssen, und eignet sich vorzüglich zur Kapselung.
  • In vorteilhafter Weiterbildung der Erfindung können die Enden der Rückstellfeder bzw. -federn mit ihren Aufhängeösen an den Schenkeln. der feststehenden Lötösen bzw. am überstehenden Ende der Kontaktbrücke bzw. -brücken verlötet oder verschweißt sein.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt. In den Figuren stellen dar: Fig. 1 ein einpoliges Relais in einer Seitenansicht unter Fortlassung aller für die Erläuterung der Erfindung unwesentlicher Einzelteile, Fig. 2 das in Fig. 1 dargestellte Relais in einer Ansicht von hinten, Fig. 3 eine Ansicht von oben auf das in Fig. 1 und 2 dargestellte Relais und Fig. 4 ein mit zwei Umschaltkontakten bestücktes Relais in einer Ansicht von hinten.
  • In den Figuren ist 1 das Relaisjoch, 2 die Spule mit dem Spulenkem 3, 4 der Klappanker, 5 die Kontaktfeder mit dem beweglichen Kontakt 6, der in Öffnungslage des Ankers mit dem Festkontakt 7 und in Schließlage mit dem Festkontakt 8 in Berührung kommt. Bei dem in den Fig. 1 bis 3 dargestellten Ausführungsbeispiel ist die Kontaktfeder 5 in ein Isolierpreßteil9 eingespritzt, das mittels zweier Niete 10 fest mit dem Anker 4 verbunden ist. An der Rückseite des Joches 1 ist ein aus Isolierungspreßstoff bestehendes Anschlußstück 11 vorgesehen, das mittels der Hohlniete 12 mit dem Joch 1 unlösbar verbunden ist. In dem Anschlußstück 11 sind Lötfahnen 13 eingebettet, die zum Anlöten der Zuleitungen und der Drahtenden der Relaisspule dienen. Weiterhin ist in dem Anschlußstück 11 eine U-förmige Doppellötöse 14, 14' eingespritzt, deren unterer Schenkel 14 zum Anschluß einer Zuleitung und deren oberer Schenkel 14' zum Anschluß einer flexiblen Verbindung 15 zu dem rückwärtig vorstehenden Ende 5' der Kontaktfeder 5 dient. Die flexible Leitung 15 verläuft innerhalb einer Schraubenfeder 16, deren Aufhängeöse am oberen Ende in das überstehende Ende 5' der Kontaktfeder 5 eingehängt und deren untere Aufhängeöse mit dem Schenkel 14' der Lötöse 14 verbunden ist.
  • Bei dem Ausführungsbeispiel in Fig. 4, die die Rückansicht einer Ausführung für ein zweipoliges Relais zeigt, ist mit 17 ein Anschlußstück dargestellt, das mittels des Hohlnietes 18 an dem Joch 1 befestigt ist. Die Lötfahnen 13 sollen auch hier zum Anschluß der Spulenleitungen. dienen. Das Anschlußstück 17 ist hier mit zwei U-förmigen Doppellötösen 19 versehen, von denen die äußeren Schenkel zum Anlöten von Zuleitungen dienen. Die inneren Schenkel sind über flexible Leitungen 20 mit den hinteren Enden der Kontaktfedern 21 leitend verbunden. Außerdem sind zwischen diesen inneren Schenkeln der Doppellötösen 19 und den Enden der Kontaktfedern 21 Schraubenfedern 22 vorgesehen, welche als Rückstellfedern bzw. zur Erzielung des nötigen Kontaktdruckes für die Ruhekontakte dienen.
  • Werden die flexiblen Leitungen zur Überbrückung der Kontaktfederenden und der zum Leitungsanschluß dienenden Lötösen aus gut leitendem Material bei ausreichender Querschnittsbemessung hergestellt, so wird erreicht, daß der wesentlichste Stromanteil über diese flexiblen Leitungen und nur ein vernachlässigbarer kleiner Stromanteil über die im Nebenschluß zu diesen Leitungen liegenden Zugfedern fließt, so daß eine Erwärmung dieser Federn ausgeschlossen ist. Zur Vermeidung veränderlicher übergangswiderstände können die Enden der Schraubenfedern auch mit. ihren Halterungen verlötet oder verschweißt sein.
  • Die Erfindung gestattet es, mit einem sehr geringen Aufwand an Bauelementen ein nur wenig Raum beanspruchendes Relais in ein- oder auch mehrpoliger Ausführung herzustellen.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE 1. Mit einem Klappanker versehenes Relais, insbesondere Kleinrelais, gekennzeichnet durch die Vereinigung folgender Merkmale, die darin bestehen, daß a) an der Relaisrückwand in bekannter Weise mittels eines oder zweier Hohlniete ein über die Breite des Joches nicht vorstehendes Isolierstück angenietet ist, b) durch den oder die Hohlniete die Stromzuleitungen der Relaisspule nach hinten herausgeführt und mit zwei in dem Isolierstück eingebetteten Lötfahnen verbunden sind, die gleichzeitig zum Anschluß der Speiseleitungen dienen, c) in dem Isolierstück U-förmige Lötfahnen eingebettet sind, von denen der jeweils äußere bzw. untere Schenkel zum Anschluß der Stromzuleitung zu der oder den Kontaktbrücken dient, d) der obere bzw. innere Schenkel der U-förmigen Lötfahne bzw. -fahren in, bekannter Weise als Halterung einer schraubenförmigen Rückstellfeder dient, deren oberes Ende an dem nach hinten überstehenden Ende der Kontaktbrücke befestigt ist, und im Inneren der schraubenförmigen Rückstellfeder bzw. -federn eine leicht bewegliche, vorzugsweise nichtisolierte Litze verläuft, die mit dem Ende der Kontaktbrücke und dem unteren Lötfahnenschenkel verlötet ist.
  2. 2. Relais, insbesondere Kleinrelais, nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Enden der Rückstellfeder bzw. -federn mit ihren Aufhängeösen an den Schenkeln der feststehenden Lötösen bzw. am überstehenden Ende der Kontaktbrücke bzw. -brücken verlötet oder verschweißt sind. In Betracht gezogene Druckschriften: USA.-Patentschriften Nr. 2 324109, 2 798 916.
DER24273A 1958-10-27 1958-10-27 Mit einem Klappanker versehenes Relais, insbesondere Kleinrelais Pending DE1112786B (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3753181A (en) * 1971-03-05 1973-08-14 Lucas Industries Ltd Electro-magnetic relay arrangement
EP0246621A1 (de) * 1986-05-22 1987-11-25 Siemens Aktiengesellschaft Elektromagnetisches Relais

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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US2324109A (en) * 1940-02-12 1943-07-13 William A Ray Electromagnetic device
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