DE1112548B - Sprechkapsel fuer fernmeldetechnische Zwecke - Google Patents
Sprechkapsel fuer fernmeldetechnische ZweckeInfo
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Description
- Sprechkapsel für fernmeldetechnische Zwecke Die Erfindung betrifft eine Sprechkapsel für fernmeldetechnische Zwecke, deren Membran an ihrem äußeren Rand zwischen dem Sprechkapselgehäuse und dem Deckel der Sprechkapsel bzw. einem unter dem Deckel liegenden Bauteil festgelegt ist und im mittleren Bereich einen einstückig mit der Membranwandung hergestellten topfartigen Ansatz trägt, auf dem die bewegliche Elektrode befestigt ist.
- Ein wesentlicher Nachteil der bekannten Sprechkapseln dieser Art, der sich insbesondere auf die Gleichmäßigkeit der Sprechkapseln in elektroakustischer Hinsicht und auf die Lautstärke unangenehm auswirkt, besteht darin, daß sich die zentrische Lage der mit der Membran verbundenen beweglichen Elektrode gegenüber der gehäusefesten Gegenelektrode bei einer Massenherstellung infolge der dabei in Kauf zu nehmenden Fertigungstoleranzen nicht immer hinreichend genau einhalten läßt.
- Abweichungen der Achse des auf der Membran befestigten Elektrodenkörpers von der Membranachse hat man bereits dadurch weitgehend auszuschalten gesucht, daß einstückig mit der Membranwandung ein topfartiger Ansatz ausgeformt wurde, auf dem man den Elektrodenkörper aufbrachte.
- Erhebliche Schwierigkeiten ergaben sich jedoch weiterhin im Hinblick auf die möglichst genaue Festlegung der Membran im Sprechkapselgehäuse selbst. Bei bekannten Ausführungen ist zu diesem Zweck das Sprechkapselgehäuse mit einem hohlzylindrischen Ansatz versehen, in den die Membran mit ihrem äußeren Rand eingelegt wird. Da bei der Herstellung der in der Regel aus Kunststoff bestehenden Sprechkapselgehäuse erhebliche Fertigungstoleranzen auftreten, anderseits ein Nacharbeiten der Membran zum Zwecke des Einpassens in den hohlzylindrischen Gehäuseansatz aus montagetechnischen Gründen unbedingt vermieden werden muß, war man bisher gezwungen, den lichten Innendurchmesser des hohlzylindrischen Ansatzes des Sprechkapselgehäuses etwas größer als den Außendurchmesser der Membran zu wählen. Da hierdurch jedoch die Lage der Membran im Sprechkapselgehäuse nicht hinreichend bestimmt war, ergab sich ein verhältnismäßig mühsames Ausrichten der Membran während der Montage.
- In vielen Fällen konnte jedoch selbst bei sorgfältigster Ausrichtung der Membran im Innern des Sprechkapselgehäuses nicht die Stellung erreicht werden, in der die bewegliche Elektrode genau koaxial zu der festen Elektrode saß, was sich aus folgender Überlegung erklärt. Die bekannten Membranen, beispielsweise aus Aluminiumblech, werden in der Regel so hergestellt, daß zunächst kreisförmige Blechscheiben ausgestanzt und diese Scheiben anschließend in die gewünschte Membranform (mit dem topfförmigen Ansatz) gepreßt werden. Um nun ein leichtes Einlegen und ein müheloses Herausnehmen der kreisförmigen Bleche in das bzw. aus dem Formwerkzeug zu ermöglichen, ist es erforderlich, die Bleche so zu stanzen, daß ihre Außenabmessungen etwas kleiner als die Innenabmessungen der Form sind. Da die Lage der Stanzteile in der Preßform somit in gewissen Grenzen schwanken kann, läßt sich der zur Aufnahme der beweglichen Elektrode dienende topfförmige Membranansatz nicht genau mittig zum Außenrand der Membran herstellen.
- Bereits verhältnismäßig kleine Abweichungen des Membranansatzes von der genau zentralen Lage können jedoch - insbesondere dann, wenn sie sich zu weiteren Abweichungen hinsichtlich der Lage der Membran im hohlzylindrischen Ansatz des Sprechkapselgehäuses addieren - im Hinblick auf die verhältnismäßig kleinen Abstände im Elektrodenraum moderner Sprechkapseln zu einer außerordentlich ungünstigen Beeinflussung der elektroakustischen Eigenschaften der Sprechkapsel führen.
- Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, unter Vermeidung der Mängel der bekannten Ausführungen eine Sprechkapsel der eingangs genannten Art derart auszubilden, daß trotz einfachster Fertigung und Montage auch bei einer Massenherstellung eine genau zentrische Lage des beweglichen Elektrodenkörpers gegenüber der gehäusefesten Gegenelektrode gewährleistet ist.
- Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß die Membran an ihrem äußeren Rand eine im gleichen Arbeitsgang mit dem topfartigen Ansatz ausgeformte, zur genau konzentrischen Festlegung derMembran imSprechkapselgehäuse bestimmteringförmige Vertiefung aufweist, die auf einer entsprechend der Abrundung der ringförmigen Vertiefung gewölbten Ringfläche des Sprechkapselgehäuses aufliegt.
- Erfindungsgemäß bestimmt somit nicht mehr der (in der Regel in einem Stanzvorgang hergestellte) Außenrand der Membran deren Lage im Innern des Sprechkapselgehäüses, sondern die ringförmige Vertiefung, die im gleichen Arbeitsgang, d. h. mit dem gleichen Preß- bzw. Ziehwerkzeug wie der zur Aufnahme der beweglichen Elektrode dienende topfförmige Ansatz hergestellt wird. Die Herstellung dieses Preß- bzw. Ziehwerkzeuges kann dabei wegen der zylindrischen Form der ringförmigen Vertiefung und des topfförmigen Ansatzes mit hinreichender Präzision auf einer Drehbank erfolgen.
- Nach dem vorstehend Gesagten leuchtet ohne weiteres ein, daß bei der erfindungsgemäßen Sprechkapsel weder die Rücksichtnahme auf ein leichtes Herausnehmen der Membran aus der Preßform noch fertigungsbedingte Schwankungen des Durchmessers des Sprechkapselgehäuses zu einer außermittigenLage der beweglichen Elektrode führen können, da einerseits infolge der Herstellung des topfförmigen Ansatzes und der ringförmigen Vertiefung durch das gleiche Preßwerkzeug auch ein nicht genau zentrisches Einlegen der Stanzteile in die Preßform an der gegenseitigen Lage von topfförmigem Ansatz und ringförmiger Vertiefung nichts zu ändern vermag und da anderseits etwaige Durchmesserschwankungen des Sprechkapselgehäuses nicht die zentrale Lage der Membran im Gehäuse beeinflussen können, sondern ohne weiteres durch die ringförmige Vertiefung der Membran aufgenommen werden.
- Diese und weitere Einzelheiten der Erfindung gehen aus der nachfolgenden Beschreibung eines in der Zeichnung veranschaulichten Ausführungsbeispieles hervor. Es sei jedoch betont, daß die Erfindung keineswegs auf konische Membranen beschränkt ist, sondern ebensogut auch bei einer beliebigen anderen Membranform Anwendung finden kann.
- Das durch einen nicht dargestellten Deckel abgeschlossene., nur teilweise veranschaulichte konische Sprechkapselgehäuse 1 trägt einen hohlzylindrischen Ansatz 2, dessen etwa parallel zum Deckel der Sprechkapsel liegende Bodenfläche 3 an der Innenseite einen ringförmigen Wulstvorsprung 4 aufweist.
- Dieser Wulstvorsprung 4 dient zur Festlegung der Membran 5, die an ihrem äußeren Rand eine ringförmige Vertiefung 6 trägt, deren Wölbung der des Wulstvorsprunges4 des Sprechkapselgehäuses 1 angepaßt ist.
- Im mittleren Bereich ist aus der Membran 5 ein topfförmiger kurzer Ansatz 7 ausgeformt, auf dem die mit einer Innenbohrung 8 versehene bewegliche Elektrode 9 aufgebracht ist. Die beispielsweise aus Kohle gepreßte Elektrode 9 liegt mit ihrem Flansch 10 an der Membran 5 an und ist mit dieser durch einen leitfähigen Klebstoff verbunden.
- Im Randbereich der Membran 5 ist ferner innerhalb der ringförmigen Vertiefung 6 liegend eine weitere rillenförrnige Vertiefung 11 vorgesehen, die sich aus elektroakustischen und mechanischen Gründen als zweckmäßig erwiesen hat.
- Da die gesamte Formgebung der Membran, insbesondere die Ausformung der zur konzentrischen Festlegung der Membran im Sprechkapselgehäuse 1 dienenden Vertiefung 6 und des topfförmigen Halterungsansatzes 7 (gegebenenfalls auch das Ausstanzen der Membran selbst), in einem einzigen Werkzeug und in einem Arbeitsgang erfolgt, läßt sich die zentrische Lage des Elektrodenkörpers 9, bezogen auf den Außenrand der Membran und damit auch gegenüber der festen Gegenelektrode, sehr genau einhalten.
Claims (4)
- PATENTANSPRÜCHE: 1. Sprechkapsel für fernmeldetechnische Zwecke, deren Membran an ihrem äußeren Rand zwischen dem Sprechkapselgehäuse und dem Deckel der Sprechkapsel bzw. einem unter dem Deckel liegenden Bauteil festgelegt ist und im mittleren Bereich einen einstückig mit der Mernbranwandung hergestellten topfartigen Ansatz trägt, auf dem die bewegliche Elektrode befestigt ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Membran (5) an ihrem äußeren Rand eine im gleichen Arbeitsgang mit dem topfartigen Ansatz (7) ausgeformte, zur genau konzentrischen Festlegung der Membran im Sprechkapselgehäuse (1) bestimmte ringförmige Vertiefung (6) aufweist, die auf einer entsprechend der Abrundung der ringförmigen Vertiefung gewölbten Ringfläche (4) des Sprechkapselgehäuses aufliegt.
- 2. Sprechkapsel nach Anspruch 1, deren Gehäuse einen zur Aufnahme des äußeren Randes der Membran bestimmten hohlzylindrischen Ansatz mit einem sich an die konische Wandung des Sprechkapselgehäuses anschließenden; parallel zum Sprechkapseldeckel liegenden ringförmigen Boden aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß die zur Festlegung der Membran (5) bestimmte Rinfläche des Sprechkapselgehäuses (1) durch einen an der Bodenfläche (3) des hohlzylindrischen Ansatzes vorgesehenen Wulstvorsprung (4) gebildet wird.
- 3. Sprechkapsel nach Anspruch 1, deren Gehäuse einen zur Aufnahme des äußeren Randes der Membran bestimmten hohlzylindrischen Ansatz mit einem sich an die konische Wandung des Sprechkapselgehäuses anschließenden, parallel zum Sprechkapseldeckel liegenden ringförmigen Boden aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß die zur Festlegung der Membran (5) bestimmte Ringfläche des Sprechkapselgehäuses (1) durch eine rillenförmige Vertiefung in der Bodenfläche (3) des hohlzylindrischen Ansatzes gebildet wird.
- 4. Sprechkapsel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Membran (5) in ihrem Randbereich eine innerhalb der zur konzentrischen Festlegung der Membran im Sprechkapselgehäuse (1) dienenden Vertiefung (6) liegende weitere ringförmige Vertiefung (11) aufweist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK39784A DE1112548B (de) | 1960-02-01 | 1960-02-01 | Sprechkapsel fuer fernmeldetechnische Zwecke |
Applications Claiming Priority (1)
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| DEK39784A DE1112548B (de) | 1960-02-01 | 1960-02-01 | Sprechkapsel fuer fernmeldetechnische Zwecke |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1112548B true DE1112548B (de) | 1961-08-10 |
Family
ID=7221828
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEK39784A Pending DE1112548B (de) | 1960-02-01 | 1960-02-01 | Sprechkapsel fuer fernmeldetechnische Zwecke |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1112548B (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0264557A3 (de) * | 1986-08-27 | 1989-12-06 | Stettner & Co. | Piezokeramischer Schallwandler |
| FR2668016A1 (fr) * | 1990-10-12 | 1992-04-17 | Cabasse Kergonan Sa | Haut-parleur electrodynamique et equipage mobile correspondant. |
| FR2668018A1 (fr) * | 1990-10-12 | 1992-04-17 | Cabasse Kergonan Sa | Procede de fabrication de l'equipage mobile d'un haut-parleur electrodynamique, et equipage mobile correspondant. |
-
1960
- 1960-02-01 DE DEK39784A patent/DE1112548B/de active Pending
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0264557A3 (de) * | 1986-08-27 | 1989-12-06 | Stettner & Co. | Piezokeramischer Schallwandler |
| FR2668016A1 (fr) * | 1990-10-12 | 1992-04-17 | Cabasse Kergonan Sa | Haut-parleur electrodynamique et equipage mobile correspondant. |
| FR2668018A1 (fr) * | 1990-10-12 | 1992-04-17 | Cabasse Kergonan Sa | Procede de fabrication de l'equipage mobile d'un haut-parleur electrodynamique, et equipage mobile correspondant. |
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