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DE1112460B - Einrichtung zum Umlenken von flachen, leichten Gegenstaenden aus einem ersten in einen zweiten Foerderweg - Google Patents

Einrichtung zum Umlenken von flachen, leichten Gegenstaenden aus einem ersten in einen zweiten Foerderweg

Info

Publication number
DE1112460B
DE1112460B DET16347A DET0016347A DE1112460B DE 1112460 B DE1112460 B DE 1112460B DE T16347 A DET16347 A DE T16347A DE T0016347 A DET0016347 A DE T0016347A DE 1112460 B DE1112460 B DE 1112460B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
conveyor belt
objects
deflection
conveying
path
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DET16347A
Other languages
English (en)
Inventor
Hans Rapparlie
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Telefunken Patentverwertungs GmbH
Original Assignee
Telefunken Patentverwertungs GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Telefunken Patentverwertungs GmbH filed Critical Telefunken Patentverwertungs GmbH
Priority to DET16347A priority Critical patent/DE1112460B/de
Publication of DE1112460B publication Critical patent/DE1112460B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B07SEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS; SORTING
    • B07CPOSTAL SORTING; SORTING INDIVIDUAL ARTICLES, OR BULK MATERIAL FIT TO BE SORTED PIECE-MEAL, e.g. BY PICKING
    • B07C1/00Measures preceding sorting according to destination
    • B07C1/18Orientating articles other than in a stream, e.g. turning, deflecting or changing direction

Landscapes

  • Separation, Sorting, Adjustment, Or Bending Of Sheets To Be Conveyed (AREA)

Description

DEUTSCHES
PATENTAMT
T16347 XI/81 e
ANMELDETAG: 3. MÄRZ 1959
BEKANNIMACHUNG DER ANMELDUNG UND AUSGABE DER AUSLEGESCHRIFT:
3» AUGUST 1961
Förder- und Sortieranlagen für Briefe und ähnliche Gegenstände benutzen als Fördermittel Transportbänder und/oder Rollen bzw. Rollenpaare, welche die Briefe zwischen den Bearbeitungsstufen (Kodierung, Format- und Portoprüfung, Richtungsverzweigung) weiterbefördern. Aus Raumgründen ist es in den meisten Fällen unmöglich, die einzelnen Stufen einer derartigen Anlage in gerader Linie hintereinander anzuordnen, sondern man muß zwischen den Stufen eine Richtungsänderung des Fördergutes vorsehen. Da durch die Richtungsänderung der zeitliche Ablauf des Förder- und Sortiervorganges möglichst unverändert erhalten bleiben soll, ist ein erheblicher Aufwand erforderlich. Bekannt sind hierfür Trommeln mit gesteuerten Ansaugöffnungen, die so gesteuert werden, daß das Fördergut aus dein ankommenden: Förderweg angesaugt "und nach- Drehung der Trommel um beispielsweise 90° an den abgehenden Förderweg wieder abgegeben wird. Ferner sind gegeneinander winkelversetzte Rollenpaare bekannt,,., welche den ankommenden Brief — etwa1 'wie ϊη4ϊε'η"« Sehnen eines Kreisbogens — nacheinander um einen bestimmten Winkel gedreht weiterfördern. Auch sind bogenförmige Gleitbahnen mit und ohne die Bewegung des Fördergutes unterstützende Rollen oder Bänder bekannt. Bei einer weiteren Umlenkeinrichtung laufen die Gegenstände unter zwangsweiser Führung gegen ein innerhalb der Abgangsebene verlaufendes Förderband an, von welchem sie in die neue Förderrichtung abgebogen werden.
Viele dieser Einrichtungen weisen einen ziemlich großen Platzbedarf auf. Allen haftet der Nachteil an, daß die umzulenkenden Gegenstände biegsam sein müssen, wenn die betreffende Einrichtung störungs- und beschädigungsfrei arbeiten soll.
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Umlenken von flachen Gegenständen aus einem ersten in einen zweiten Förderweg derart, daß die vor und nach der Umlenkung von ihnen eingenommenen Ebenen (Einlauf- und Abgangsebene) einander senkrecht zu den auftretenden Förderrichtungen schneiden und zwischen sich einen Winkel von mehr als etwa 75° einschließen. Diese Einrichtung benutzt ebenfalls ein innerhalb der Abgangsebene verlaufendes Förderband, ist jedoch von dem vorerwähnten Nachteil frei, d. h. auch zum Umlenken von steifen Gegenständen geeignet. Sie verbindet diese Eigenschaft mit geringem Platzbedarf und einfachem Aufbau.
Dies wird dadurch erreicht, daß bei der erfindungsgemäßen Einrichtung der Abstand zwischen den zwangsweisen Förder- bzw. Führungsmitteln des ersten Förderweges und dem genannten Förderband
Einrichtung zum Umlenken von flachen,
leichten Gegenständen aus einem ersten
in einen zweiten Förderweg
Anmelder:
Telef unken
Patentverwertungsgesellschaft m. b. H.,
Ulm/Donau, Elisabethenstr. 3
-.... ' -Hans Rapparlie, Konstanz, " '
ist als Erfinder genannt .worden - -;r,'*
*'^größer- ist^als die größtmögliche Länge der umzulenkenden Gegenstände und daß an der Innenseite des Umlenkweges ein Stützelement angeordnet ist, wobei die Gegenstände nach Verlassen der zwangsweisen Förder- bzw. Führungsmittel des ersten Förderweges mit relativ hoher Geschwindigkeit gegen das Förderband anlaufen und ihre Hinterkante während des dadurch eingeleiteten Umlenkvorgangs frei beweglich ist.
An Hand von schematischen Zeichnungen soll die Erfindung näher erläutert werden.
Fig. 1 zeigt von oben gesehen eine Umlenkstelle einer Förderanlage, an der das Fördergut um 90° seine Richtung ändert. Als Fördergut seien hier Briefe B angenommen, die in drei verschiedenen Stellungen B1, B2 und B3 eingezeichnet sind. Sie
werden in Z-Richtung zugefördert und in die F-Richtung umgelenkt. Ein aus der X-Richtung ankommender Brief wird von den Transportrollen T1 und T2 erfaßt und an der Gleitbahn G entlang gegen das Förderband F geschleudert. Dieses weist eine griffige Oberfläche auf und kann erforderlichenfalls, insbesondere wenn es sich um die Umlenkung verhältnismäßig steifer Gegenstände handelt, mit Rippen R versehen sein. Der Brief wird an seiner Kante vom Förderband F erfaßt und kippt um das Ende der Gleitbahn G flach gegen das Förderband (Stellung B2), welches ihn in der Y-Richtung zu den Transportrollen T3 und T4 weiterbefördert (Stellung B3). Die Anordnung nach der Erfindung ergibt eine außerordentlich raumsparende und sichere Umlenkung des Fördergutes bis zu einem Winkel von 90°. Unter
,V.53,i*ii ψ 109 650/242
Umständen kann man sogar noch über diesen Wert hinausgehen. Die Gleitwand G ist nicht unbedingt erforderlich, erhöht aber die Sicherheit der Umlenkung vor allem bei Fördergut mit wechselnden Eigenschaften»
Eine auf demselben Prinzip beruhende, gegenüber der beschriebenen etwas abgeänderte Anordnung zeigt die Fig. 2. Hierbei wird der aus der X-Richtung ankommende Brief vort der Auffängrolle A erfaßt und zwangläufig an- das FörderbandF angedrückt, welches ihn in F-Richtung weiter befördert.

Claims (7)

PATENTANSPRÜCHE:
1. Einrichtung zum Umlenken von flachen, leichten Gegenständen aus einem ersten in einen zweiten Förderweg derart, daß die- vor und nach der Umlenkung von ihnen eingenommenen Ebenen (Einlauf- und Abgangsebene) einander senkrecht zu den auftretenden Förderrichtungen schneiden und zwischen sich einen Winkel von mehr als etwa 75° einschließen, unter Verwendung eines innerhalb der Abgangsebene verlaufenden Förderbandes, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand zwischen den zwangsweisen Förder- bzw. Führungsmittehi (T1, T2) des ersten Förderweges und dem genannten Förderband größer ist als die größtmögliche Länge der umzulenkenden Gegenstände und daß an der Innenseite des Umlenkweges ein Stützelement (G bzw. A) angeordnet ist, wobei die Gegenstände nach Verlassen der zwangsweisen Förderbzw. Führungsmittel (T1, T2) des ersten Förderweges mit relativ hoher Geschwindigkeit gegen das Förderband anlaufen und ihre Hinterkante während des dadurch eingeleiteten Umlenkvorgangs frei beweglich ist.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Förderband (F) eine griffige Oberfläche aufweist.
3. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Förderband mit Querrippen (R) versehen ist.
4. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Gegenstände unmittelbar nach ihrer Umlenkung in die Abgangsebene von Fördermitteln (T3, T4) des zweiten Förderweges übernommen werden.
5. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Stützelement als feststehende Gleitfläche (G) aus-
. gebildet ist. .
6. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Stützelement als rotierende Rolle 04) ausgebildet ist.
7. Einrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die rotierende Rolle (A) so nahe am Förderband (F) angebracht ist, daß die
, von diesem abgelenkten Gegenstände zwischen Förderband und Rolle erfaßt und weitergeführt werden.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 895876, 929 000,
524089,618 326;
deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1718126;
USA.-Patentschriften Nr. 2-834450, 2 526 856,
1992349.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
O 109 650/242 7.61
DET16347A 1959-03-03 1959-03-03 Einrichtung zum Umlenken von flachen, leichten Gegenstaenden aus einem ersten in einen zweiten Foerderweg Pending DE1112460B (de)

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DE1112460B true DE1112460B (de) 1961-08-03

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Country Status (1)

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DE (1) DE1112460B (de)

Citations (8)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE524089C (de) * 1928-02-23 1931-05-01 C Aug Schmidt Soehne Wendevorrichtung fuer Rinnenfoerderanlagen
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DE618326C (de) * 1935-09-06 Zwietusch E & Co Gmbh Eckumfuehrung fuer stehend zu foerdernde Schriftstuecke
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DE895876C (de) * 1951-12-05 1953-11-05 Mix & Genest Ag Verteilwerk fuer hochkant stehendes Gut, insbesondere fuer flaechenhafte Gegenstaende, wie beispielsweise Briefe oder Postkarten
DE929000C (de) * 1950-10-03 1955-06-16 Gerhard Clamann Schaltungsanordnung zur Messung der Mittelwertszeit einzelner elektrischer Impulse beliebiger Form
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