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DE1112124B - Einrichtung zur automatischen Telefon-anrufbeantwortung und Aufnahme von Gespraechen - Google Patents

Einrichtung zur automatischen Telefon-anrufbeantwortung und Aufnahme von Gespraechen

Info

Publication number
DE1112124B
DE1112124B DET19207A DET0019207A DE1112124B DE 1112124 B DE1112124 B DE 1112124B DE T19207 A DET19207 A DE T19207A DE T0019207 A DET0019207 A DE T0019207A DE 1112124 B DE1112124 B DE 1112124B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
relay
tape recorder
tape
announcement
telephone
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DET19207A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Sigurd Leine
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Telefunken Patentverwertungs GmbH
Original Assignee
Telefunken Patentverwertungs GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Telefunken Patentverwertungs GmbH filed Critical Telefunken Patentverwertungs GmbH
Priority to DET19207A priority Critical patent/DE1112124B/de
Publication of DE1112124B publication Critical patent/DE1112124B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M1/00Substation equipment, e.g. for use by subscribers
    • H04M1/64Automatic arrangements for answering calls; Automatic arrangements for recording messages for absent subscribers; Arrangements for recording conversations
    • H04M1/65Recording arrangements for recording a message from the calling party
    • H04M1/6515Recording arrangements for recording a message from the calling party using magnetic tape

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Recording Or Reproducing By Magnetic Means (AREA)

Description

  • Einrichtung zur automatischen Telefonanrufbeantwortung und Aufnahme von Gesprächen Es ist bekannt, in Verbindung mit Telefonapparaten Geräte einzusetzen, die es gestatten, bei Abwesenheit des Teilnehmers ein ankommendes Gespräch aufzuzeichnen. Eine bekannte Einrichtung arbeitet mit einem Mehrspurmagnettongerät, dessen Magnetband auf einer Ansagespur in mit Zwischenräumen ständiger Wiederholung eine für den anrufenden Teilnehmer bestimmte Mitteilung enthält, während eine weitere Spur zur Aufzeichnung der für den abwesenden Teilnehmer bestimmten Nachricht dient.
  • Beim Ankommen eines Rufes wird dann zunächst das auf Bereitschaft geschaltete Gerät anlaufen und auf der Ansagespur dem Anrufer Name, Rufnummer sowie die Abwesenheit des Angerufenen mitteilen und den Anrufenden zum Sprechen auffordern. Hat der Anrufende seine Mitteilung aufgesprochen, muß das Gerät wieder in seine Bereitschaftsstellung umgeschaltet werden. Bei der bekannten Einrichtung wird dieser Schaltvorgang durch eine Sprachsteuerung bewirkt, d. h., die Umschaltung des Tonbandgerätes und die Auflösung der Verbindung erfolgen, sobald eine Sprechpause bestimmter Dauer, z. B. von 10 Sekunden, überschritten wird.
  • Ist eine Begrenzung der Dauer einer Verbindung erwünscht, so kann eine Steuerung dieses Vorganges durch das Magnetband erfolgen. Zwischen den gleichlautenden Ansagetexten wird dann ein Zwischenraum gelassen, dessen Länge die Zeit bestimmt, die dem Anrufenden zur Aufsprache seiner Mitteilung zur Verfügung gestellt wird. Es ist bereits vorgeschlagen worden, ein Signal am Ende des Zwischenraumes aufzuzeichnen, durch das die Anlage wieder in ihre Bereitschaftsstellung zurückgeschaltet wird, und am Anfang der Ansage ein weiteres Signal aufzuzeichnen, das verhindern soll, daß eine Verbindung #zustande kommt, wenn versehentlich ein falsches Band eingelegt wurde. Die Schaltung ist dabei so, daß das Tonbandgerät durch einen Anruf, und zwar nur während der Dauer der Rufsignale, zum Anlaufen gebracht wird, es jedoch nur dann weiterläuft und die Gleichstromschleife bei einem Anruf nur dann geschlossen wird, wenn das Anfangssignal den Hörkopf passiert. Wenn beide Impulse in die Ansaggespur aufgezeichnet werden, müssen die Signale zum Zwecke ihrer Unterscheidung unterschiedliah lang bemessen werden. Es sind daher weitere Maßnahmen erforderlich, um in Abhängigkeit von der Impulslänge gesteuerte verschiedene Schaltvorgänge auszulösen. Diese Maßnahmen bedingen einen erheblichen Schaltungsaufwand. Zudem besteht bei der vorgeschlagenen Einrichtung der Nachteil, daß, wenn der Bedienende das Band so eingelegt hat, daß das Anfangssignal bereits jenseits des Hörkopfes der Ansagespur liegt, der Anrufende so lange warten muß, bis das Tonbandgerät durch viele Anrufsignale bis zur nächsten Anfangsmarkierung gelaufen ist, die dann die Verbindung herstellt. Diese Zeit ist aber normalerweise so groß, daß die Gefahr besteht, daß der Anrufer auflegt in der Annahme, der Teilnehmer sei abwesend.
  • Die Erfindung zeigt eine einfache Lösung dafür, wie man dem Bedienenden eine Manipulation ersparen kann, um den Anfang des Ansagetextes in die richtige Lage zum Hörkopf zu bringen, und wie man verhindern kann, das mit einem falschen Band versehene Gerät in Betrieb zu nehmen.
  • Die Erfindung besteht darin, daß nur am Anfang jeder Ansage ein lediglich der Schaltung der Einrichtung auf Anrufbereitschaft dienendes Steuersignal aufgezeichnet ist und daß Mittel vorgesehen sind, die bei Inbetriebnahme der Einrichtung den Bandtransport des Tonbandgerätes zwangläufig so lange einschalten, bis ein Steuersignal abgetastet wird.
  • Durch die Erfindung wird die Bedienung eines Telefonbeantworters vereinfacht und narrensicher gemacht. Der Bedienende legt sein Band ein und schaltet das Gerät auf Anrufbereitschaft, d. h., er wird beim Tonbandgerät den Hauptschalter betätigen, der den Tonmotor zum Anlaufen bringt, und dann eine Schnellstoptaste drücken, die lediglich den Tonbandtransport des für eine Spur auf Aufnahme und für die andere Spur auf Wiedergabe geschalteten Gerätes unterbricht. Durch die erfindungsgemäßen Mittel läuft das Tonbandgerät trotz betätigter Schnellstoptaste an und so lange weiter, bis ein Signal erscheint, durch das das Gerät stillgesetzt wird. Da das Signal am Anfang des Ansagetextes angebracht ist, ist somit immer die richtige Ausgangsposition für das Magnetband sichergestellt. Ist dagegen versehentlich ein falsches Band eingelegt, so wird das Tonbandgerät bei Inbetriebnahme unaufhörlich weiterlaufen. Es gibt damit dem Bedienenden ein sicheres Zeichen, daß nicht das richtige Band im Gerät liegt. Die erfindungsgemäßen Mittel sind dabei so ausgebildet, daß die Gleichstromschleife der Fernsprechverbindung nicht geschlossen werden kann.
  • Die Erfindung wird im folgenden an Hand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert.
  • Es ist mit M ein Magnetband bezeichnet, in dessen einer Spur 1 in ständiger Wiederholung über die gesamte Bandlänge der AnsagetextAT mit Zwischenräumen Z aufgesprochen ist. Die Zwischenräume Z sind so bemessen, daß dem anrufenden Teilnehmer für die Aufsprache einer Mitteilung in die andere Spur 2 eine bestimmte Zeit, z. B. 30 Sekunden, zur Verfügung steht. Die Ansagespur 1 enthält ferner noch am Anfang jedes Ansagetextes ein Signal I, das gemäß einem älteren Vorschlag als Rauschsignal ausgebildet sein kann, um eine Beeinträchtigung anderer auf der Fernsprechleitung betriebener Fernmeldeeinrichtungen zu vermeiden. Da die Ansagespur immer wieder verwendbar ist, genügt es, dieser Spur nur einen Hörkopf HK zuzuordnen.
  • Im vorliegenden Beispiel sind die die Schaltfunktionen bewirkenden Elemente in einem Zusatzgerät untergebracht, das an vorhandene Buchsen Bu. bis Bli;, des Tonbandgerätes einerseits und über ein Buchsenpaar BU4 an den Telefonapparat TA andererseits angeschlossen ist. Der Anschluß an die Fernsprechleitungen a, b erfolgt hinter dem Gabelumschalter G des Telefonapparates, um diesen bei angeschlossenem Anrufbeantworter auch normal benutzen zu können. Beim Einschalten des Tonbandgerätes oder beim Einstecken der Anschlüsse des Zusatzbauteiles in die Buchsen Bul bis Bu. gelangt über die eine Buchse Bu. eine Betriebsspannung auf die Leitung L und damit an die aus dem Relais A, dem mit einem Widerstand W2 überbrückten Kondensator C, und dem Widerstand W, bestehende Reihenschaltung, so daß das Relais A kurzzeitig von einem Strom durchflossen wird, bis der Kondensator C2 aufgeladen ist. Dieser Strom ist so groß, daß das Relais A zum Anziehen gebracht wird und sich mittels des Kontaktes a. selbst hält. Gleichzeitig wird der in Reihe mit der Schnellstoptaste liegende Kontakt a, geschlossen, so daß das Tonbandgerät anläuft. Gelangt nun das Signal I an den Hörkopf HK, so gibt dieser über den Verstärker Vi und den Transistor T, einen Spannungsimpuls an den Primärkreis des Transformators Tr. Eine Sekundärwicklung des Transformators Tr ist über einen Gleichrichter Gl mit einem Transistor T., gekoppelt, in dessen Kollektorkreis ein Relais S liigi. Dieses wird für die Dauer des durch den Impuls im Transistor T2 auftretenden Stromflusses erregt und öffnet seinen Kontakts, wodurch das Relais A stromlos wird. Damit kommt auch der Kontakt a. in seine Ruhelage, und das Tonbandgerät wird abgeschaltet. Der Kontakt s2 ist als Umschaltkontakt ausgebildet und legt während der Dauer des Signals I das heiße Ende des Relais A gegen Masse, so daß der Kondensator C., erneut aufgeladen wird und somit nach Rückkehr des Kontaktes s2 in die gezeichnete Stellung ein Stromfluß über das Relais A nicht mehr auftreten kann. Damit ist die Einrichtung betriebsbereit, und der Beginn des Ansagetextes A T befindet sich unmittelbar vor dem Hörkopf HK. Wenn nun ein Anruf erfolgt, so wird durch das Rufsignal das Relais R, das an der Fernsprechleitung a, b liegt, erregt. Hierdurch wird der Kontakt ri und damit der Stromkreis eines vorzugsweise anzugsverzögerten Relais U geschlossen, das sich durch seinen Kontakt u. selbst hält. Durch das Anziehen des Relais U wird mittels des Kontaktes ul die Leitungsschleife durchgeschaltet und mittels des Kontaktes u. das Tonbandgerät eingeschaltet. Der Anrufende kann nun nach Ablauf des Ansagetextes seine Mitteilung in den Zwischenraum Z des Bandes auf dem Wege über den Transformator Tr, den Verstärker V2 und den Sprechkopf SK aufsprechen. Erscheint nun am Ende des Zwischenraums Z das nächste Signal I, so wird in der oben beschriebenen Weise das Relais S erregt. über den Kontakt si wird das Relais U stromlos, und durch öffnen der Kontakte ul und u2 wird die Fernsprechverbindung unterbrochen und das Tonbandgerät abgeschaltet. Die Anlage ist nuninehr für den nächsten Anruf bereit.
  • Um zu verhindern, daß bei der Inbetriebnahme des Gerätes eine Verbindung zustande kommt, wenn ein falsches Band aufgelegt worden ist und der Bedienende nicht abgewartet hat, ob tatsächlich das Tonbandgerät nach kurzer Zeit durch einen Impuls stillgesetzt wird, ist im Stromkreis des Relais U ein Ruhekontakt a. des Relais A vorgesehen. Wenn also dann bei laufendem Gerät ein Anruf kommt, kann das Relais U nicht anziehen und die Verbindung durchschalten, bis das Relais A stromlos geworden ist.
  • Im vorliegenden Ausführungsbeispiel erfolgt die Erregung des Relais A durch das Zusammenstecken der Zusatzeinrichtung mit dem Tonbandgerät. Es ist aber auch möglich, die Betriebsspannung für das Relais durch einen im Tonbandgerät vorhandenen Schalter, z. B. dessen Hauptschalter, aufzubauen.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Einrichtung -zur automatischen Telefonanrufbeantwortung und Aufnahme von Gesprächen unter Verwendung eines magnetischen Tonaufzeichnungs- und Wiedergabegerätes, dessen Tonband eine Ansagespur mit einer für den anrufenden Teilnehmer bestimmten, sich in Abständen wiederholenden Mitteilung und eine zweite, für die Aufsprache des anrufenden Teilnehmers in den Pausen der Ansagemitt#,-ilung bestimmte Spur enthält, wobei die Ansagespur ferner Signale zur Steuerung von für die Aufnahme ankommender Gespräche notwendigen Schaltmaßnahmen enthält, dadurch gekennzeichnet, daß nur am Anfang jeder Ansage ein lediglich der Schaltung der Einrichtung auf Anrufbereitschaft dienendes Steuersignal aufgezeichnet ist und daß Mittel vorgesehen sind, die bei Inbetriebnahme der Einrichtung den Bandtransport des Tonbandgerätes zwangläufig so lange einschalten, bis ein Steuersignal ab,- .,etastet wird.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur zwangläufigen Einschaltung des Bandtransportes bei Inbetriebnahme ein Relais (A) vorgesehen ist, das nur bei Inbetriebnahme der Einrichtung kurzzeitig erregt wird und sich so lange selbst hält, bis ein Steuersignal (I) abgetastet wird. 3. Einrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Relais (A) einen Kontakt (a.,) enthält, der bei angezogenem Relais die Durchschaltung der Fernsprechverbindung verhindert. 4. Einrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet daß mit einem zur Einschaltung der Betriebsspannung für die Einrichtung bestimmten Schalter ein Kontakt gekuppelt ist, der das Relais (A) zum Anziehen bringt. 5. Einrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Kontakt mit dem Hauptschalter des Tonbandgerätes gekuppelt ist. 6. Einrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Wicklung des Relais (A) kapazitiv mit zwei Punkten unterschiedlichen Potentials eines Stromkreises verbunden ist, der an einer mit dem Einschalten vorhandenen Betriebsspannung liegt. 7. Einrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Relais (A) in Reihe mit einem durch einen Widerstand (W#,) überbrückten Kondensator (C.) geschaltet ist. 8. Einrichtung nach Anspruch 6 und 7, dadurch gekennzeichnet, daß die zur Steuerung der Telefonanrufbeantwortung zusätzlich zum Tonbandgerät erforderlichen Elemente in einer gesonderten Baueinheit untergebracht sind, die an das Tonbandgerät und an den Telefonapparat (TA) anschließbar ist, und daß eine Steckverbindung (BU.) zwischen der gesonderten Baueinheit und dem Tonbandgerät das Einschalten der Betriebsspannung für die Einrichtung bewirkt.
DET19207A 1960-10-29 1960-10-29 Einrichtung zur automatischen Telefon-anrufbeantwortung und Aufnahme von Gespraechen Pending DE1112124B (de)

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