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DE1112108B - Transistorschaltung zum Verstaerken impulsartiger Signale - Google Patents

Transistorschaltung zum Verstaerken impulsartiger Signale

Info

Publication number
DE1112108B
DE1112108B DET15885A DET0015885A DE1112108B DE 1112108 B DE1112108 B DE 1112108B DE T15885 A DET15885 A DE T15885A DE T0015885 A DET0015885 A DE T0015885A DE 1112108 B DE1112108 B DE 1112108B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
transistors
transistor
emitter
collector
base
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DET15885A
Other languages
English (en)
Inventor
Otto Mueller
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Telefunken Patentverwertungs GmbH
Original Assignee
Telefunken Patentverwertungs GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Telefunken Patentverwertungs GmbH filed Critical Telefunken Patentverwertungs GmbH
Priority to DET15885A priority Critical patent/DE1112108B/de
Publication of DE1112108B publication Critical patent/DE1112108B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03FAMPLIFIERS
    • H03F1/00Details of amplifiers with only discharge tubes, only semiconductor devices or only unspecified devices as amplifying elements
    • H03F1/34Negative-feedback-circuit arrangements with or without positive feedback

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Amplifiers (AREA)

Description

  • Transistorschaltung zum Verstärken impulsartiger Signale Die Erfindung betrifft eine Transistor-Verstärkerschaltung, bei welcher mit relativ kleinen Eingangsströmen große Ausgangsströme erzeugt werden können und die sich insbesondere zur Anwendung in der Impulstechnik eignet.
  • Es ist bereits eine Schaltungsanordnung mit zwei oder mehreren Transistoren bekannt, die schaltungsmäßig so aneinandergereiht sind, daß die Basiselektrode des ersten Transistors als Eingangselektrode dient, die Basiselektroden der übrigen Transistoren jeweils nur an die Emitterelektrode des jeweils davorliegenden Transistors angeschlossen sind und alle Kollektorelektroden miteinander verbunden sind. Die Belastungsimpedanz kann hierbei sowohl im Emitterkreis des letzten, den größten Strom führenden Transistors angeordnet sein, als auch im gemeinsamen Kollektorkreis liegen. Bei dieser Schaltung ist die Größe der einzelnen Emitterströme durch die Stromverstärkungen der einzelnen Transistoren gegeben, derart, daß die Emitterströme jeweils um den Faktor (B + 1) der Stromverstärkung kleiner sind als der Emitterstrom des folgenden Transistors.
  • Mit dieser bekannten Anordnung läßt sich zwar ein sehr rascher Anstieg des Ausgangsstromes erreichen, doch bleibt dieser nach dem Ausschalten des Eingangssignals noch eine gewisse Zeit bestehen und fällt dann mit relativ flacher Flanke ab. Diese Verhaltensweise ist bekannt und etwa folgendermaßen erklärbar: Der Kollektorstrom eines Transistors ist in erster Näherung der Anzahl der in seinem Basisraum befindlichen freien Ladungsträger proportional. Beim Anlegen z. B. eines Rechteckimpulses an die Eingangsklemmen der Anordnung gelangen nun sehr rasch Ladungsträger in die Basisräume der Transistoren, da ja der gesamte Emitterstrom jedes der Transistoren in den Basisraum des jeweils folgenden Transistors fließt; der Ausgangsstrom folgt also im wesentlichen unverzerrt und ohne Verzögerung dem Eingangsstrom. Nach dem Verschwinden des Eingangssignals fließt jedoch der Kollektorstrom noch so lange weiter, bis die zuvor durch den Basisstrom in den Basisraum gebrachten Ladungsträger (Minoritätsträger) durch Rekombination aufgebraucht sind: der Flankenabfall des Ausgangssignals erfolgt daher verzögert und verzerrt. Wenn es also darauf ankommt, bei Verstärkung sehr steiler Stromimpulse sowohl die Anstiegs- als auch die Abfallflanke möglichst unverzerrt zu übertragen, ist die bekannte Schaltungsanordnung nicht brauchbar.
  • Die Erfindung hat eine Transistorschaltung zum Gegenstand, bei der durch eine Verbesserung des schaltungsmäßigen Aufbaues die vorerwähnten Nachteile praktisch beseitigt sind.
  • Sie besteht ebenfalls aus zwei oder mehreren Transistoren, wobei die Basiselektrode eines der Transistoren als Eingangselektrode dient, die Basiselektroden der anderen Transistoren mit der Emitterelektrode des jeweils davorliegenden Transistors verbunden sind und die Kollektorströme in eine gemeinsame Verzweigung fließen. Bei der Erfindung sind jedoch die genannten Emitterelektroden in an sich bekannter Weise zusätzlich über Ohmsche Widerstände mit der Emitterelektrode des letzten, den größten Strom führenden Transistors verbunden. Diese Ohmschen Widerstände sind gemäß der Erfindung so bemessen, daß die Emitterströme der dem letzten vorgeschalteten Transistoren beim Auftreten eines Signals einen wesentlich größeren, beispielsweise einen zwei- bis dreimal so großen Wert annehmen, als dies ohne die zusätzlichen Widerstände der Fall wäre. Diese Emitterströme stellen sich also nicht mehr nur entsprechend der Stromverstärkung der Transistoren ein, sondern werden im wesentlichen durch die zusätzlichen Emitterwiderstände bestimmt.
  • Die Auswirkung dieser Maßnahmen sowie weiterer Ausbildungen der so erzielten Schaltungsanordnung seien an Hand der Zeichnung erläutert. Diese zeigt in Fig. 1 ein Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Verstärkerschaltung mit drei Transistoren. Fig. 2 ist eine Variante dieser Schaltung. Die aus zwei Transistoren bestehende Schaltung nach Fig. 3 läßt die ergänzende Einfügung weiterer Bauelemente erkennen. Fig.4 ist eine Verstärkerschaltung, bei welcher insbesondere einer Verzögerung des Flankenabfalls am ersten der drei verwendeten Transistoren entgegengewirkt ist.
  • In der Schaltungsanordnung " nach Fig. 1 durchläuft das von einem Signalgenerator l beliebiger Art stammende impulsförmige Signal zunächst- eine Vorstufe, welche einen in Emitterschaltung betriebenen Transistor 2 enthält. Der Emitter dieses Transistors ist unmittelbar mit dem Bezugspotential verbunden, während sein Kollektorwiderstand 3 über Klemme 4 an einer Betriebsspannung von -40V liegt. Die Ausgangsspannung dieser Stufe wird über eine Klemme 5 dem eigentlichen Leistungsverstärker zugeführt, wobei ein zwischen dem Kollektor des Transistors 1 und einer Betriebsspannung von -f-40 V (Klemme 6) angeordneter Spannungsteiler, bestehend aus einem Widerstand 7 und einem wesentlich größeren Widerstand 8, zur Herstellung des erforderlichen Anschlußpotentials dient.
  • Der Leistungsverstärker umfaßt drei Transistoren 9, 10 und 11, deren Kollektorelektroden in an sich bekannter Weise parallel geschaltet sind, zu einer Klemme 12 geführt sind und über einen Lastwiderstand 13 mit einer Betriebsspannung von -15 V (Klemme 14) in Verbindung stehen. Die Emitterelektrode des Transistors 11 ist mit einer Klemme 15 verbunden, von welcher ein weiterer Widerstand 16 zum Bezugspotential führt. Im Sinne der Erfindung ist nun, im Gegensatz zu den bekannten Schaltungen dieser Art, die Emitter-Basis-Strecke sowohl des Transistors 11 als auch des Transistors 10 durch einen Widerstand 17 bzw. 18 überbrückt. Durch diese Emitterwiderstände wird erreicht, daß nach dem Verschwinden des Eingangssignals die Basisräume der Transistoren 10 und 11 jeweils sehr rasch wieder entladen werden können. Sie sind so bemessen, daß die Größe der durch die Transistoren 10 bzw. 9 fließenden Emitterströme wesentlich durch sie beeinflußt wird, daß also diese Emitterströme beim Auftreten eines Signals beispielsweise einen zwei- bis dreimal so großen Wert annehmen, als dies ohne die zusätzlichen Widerstände der Fall wäre.
  • In besonders vorteilhafter Weise werden die Emitterwiderstände 17 und 18 so bemessen, daß die Emitterströme in der Aufeinanderfolge der Transistoren etwa eine geometrische Reihe bilden, beispielsweise also für die Transistoren 9, 10 und 11 die Werte 5, 25 bzw. 125 mA annehmen. Erfindungsgemäß erhält man durch eine solche Bemessung - unter Voraussetzung gleicher Grenzfrequenzen der Transistoren - kürzestmögliche Abfallzeiten.
  • Fig.2 zeigt eine Abwandlung des beschriebenen Leistungsverstärkers, wobei nur diejenigen Schaltungselemente dargestellt sind, die dem eingerahmten Teil der Schaltungsanordnung in Fig. 1 entsprechen. Wie aus der Zeichnung ersichtlich, unterscheiden sich die beiden Ausführungen nur dadurch, daß in Fig. 2, vom Emitter des Transistors 11 her gesehen, die Emitterwiderstände 17' und 18' in Serie liegen. Der Widerstand 17' wird hier von den Emitterströmen beider Transistoren 9 und 10 durchflossen.
  • Es ist im Zusammenhang mit der Erfindung selbstverständlich nicht erforderlich, daß der Leistungsverstärker drei Transistoren aufweist. In Fig. 3 ist beispielsweise eine Ausführungsform dargestellt, bei welcher im Leistungsverstärker nur zwei Transistoren 10' und 11' verwendet sind. In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist hier in Reihe mit dem Emitterwiderstand 17 eine Induktivität 19 geschaltet. Dadurch wird eine weitere Verkürzung sowohl der Anstiegs- als auch der Abfalldauer eines zu verstärkenden Impulses erzielt. Beim Eintreffen eines Impulses fließt hier nämlich der Emitterstrom des Transistors 10' zunächst nicht über 17 und 19, sondern über die Basis des Transistors 11', so daß dieser sehr schnell die zum Einsatz des Kollektorstromes erforderliche Basisladung erhält; am Ende des Impulses (beim »Ausschalten«) wird durch die Induktivität 19 ein kurzzeitiges Weiterfließen des Stromes über den Widerstand 17 bewirkt und dadurch der genannte Basisraum sehr schnell wieder entladen.
  • Aus Fig.3 ist ferner eine Schaltungsmaßnahme ersichtlich, die es ermöglicht, die Verlustleistung eines oder mehrerer der Transistoren des Leistungsverstärkers, hier des Transistors 11', auf einen erwünschten Wert herabzusetzen. Dies wird durch einen in die Kollektorleitung des betreffenden Transistors eingefügten Vorwiderstand 20 erreicht, der beispielsweise den Wert von einigen Ohm haben kann.
  • Eine weitere Ursache für eine Verzögerung der Abfallflanke des Signals kann darin bestehen, daß der erste der Transistoren des Leistungsverstärkers in den Sättigungsbereich gesteuert wird und infolgedessen die Abschaltdauer durch seine zu große Basisladung bestimmt wird. In dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 4 ist gezeigt, wie dies bei einer Schaltungsanordnung gemäß der Erfindung vermieden werden kann. Fig.4 entspricht hinsichtlich der Schaltungselemente 1 bis 18 und deren Wirkungsweise der an Hand der Fig.l erläuterten Schaltung. Mit Hilfe zweier Dioden 21 und 22, deren eine zwischen die Widerstände 7 und 8' eingefügt und deren andere in der dargestellten Weise mit dem Kollektor des Transistors 9 verbunden ist, wird hier eine Sättigungsbegrenzung vorgenommen. Wenn Transistor 9 so weit ausgesteuert wird, daß die Kollektorspannung etwa gleich der Basisspannung wird, so übernimmt der Kollektor einen Teil des Eingangsstromes. Der Basisstrom kann also im wesentlichen nur so weit ansteigen, bis sich die genannte Kollektorspannung einstellt.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Transistorschaltung zum Verstärken impulsartiger Signale mit zwei oder mehreren Transistoren, bei welcher die Basiselektrode eines der Transistoren als Eingangselektrode dient, die Basiselektroden der anderen Transistoren mit der Emitterelektrode des jeweils davorliegenden Transistors verbunden sind und alle Kollektorströme in eine gemeinsame Verzweigung fließen, dadurch gekennzeichnet, daß die genannten Emitterelektroden zusätzlich über Ohmsche Widerstände mit der Emitterelektrode des letzten, den größten Emitterstrom führenden Transistors verbunden sind, die so bemessen sind, daß die Emitterströme der dem letzten vorgeschalteten Transistoren beim Auftreten eines Signals einen wesentlich größeren, beispielsweise einen zweibis dreimal so großen Wert annehmen, als dies ohne die zusätzlichen Widerstände der Fall wäre.
  2. 2. Verstärkerschaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Ohmschen Widerstände bei Verwendung von zumindest drei Transistoren so bemessen sind, daß die Emitterströme in der Aufeinanderfolge der Transistoren etwa eine geometrische Reihe bilden.
  3. 3. Verstärkerschaltung nach einem der Ansprüche 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß in Reihe mit zumindest einem der Ohmschen Widerstände eine Induktivität liegt.
  4. 4. Verstärkerschaltung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß in der Kollektorleitung eines oder mehrerer Transistoren ein die Verlustleistung des betreffenden Transistors vermindernder Vorwiderstand angeordnet ist.
  5. 5. Verstärkerschaltung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß zur Verhinderung einer Aussteuerung des ersten der Transistoren in den Sättigungsbereich zwischen die Basis und den Kollektor dieses Transistors zwei gegensinnig gepolte Dioden eingefügt sind und das Eingangssignal am Verbindungspunkt dieser Dioden zugeführt wird. In Betracht gezogene Druckschriften: Elektro-Technik, 5I1958, S. 141,142.
DET15885A 1958-11-14 1958-11-14 Transistorschaltung zum Verstaerken impulsartiger Signale Pending DE1112108B (de)

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DE1112108B true DE1112108B (de) 1961-08-03

Family

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DET15885A Pending DE1112108B (de) 1958-11-14 1958-11-14 Transistorschaltung zum Verstaerken impulsartiger Signale

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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