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DE1112159B - Druckpunkttaste, insbesondere fuer Geraete der Fernsprech-technik - Google Patents

Druckpunkttaste, insbesondere fuer Geraete der Fernsprech-technik

Info

Publication number
DE1112159B
DE1112159B DEST14984A DEST014984A DE1112159B DE 1112159 B DE1112159 B DE 1112159B DE ST14984 A DEST14984 A DE ST14984A DE ST014984 A DEST014984 A DE ST014984A DE 1112159 B DE1112159 B DE 1112159B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
button
pressure
pressure point
wedge
key
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEST14984A
Other languages
English (en)
Inventor
Ulrich Kiess
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Alcatel Lucent Deutschland AG
Original Assignee
Standard Elektrik Lorenz AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Standard Elektrik Lorenz AG filed Critical Standard Elektrik Lorenz AG
Priority to DEST14984A priority Critical patent/DE1112159B/de
Publication of DE1112159B publication Critical patent/DE1112159B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H13/00Switches having rectilinearly-movable operating part or parts adapted for pushing or pulling in one direction only, e.g. push-button switch
    • H01H13/02Details
    • H01H13/12Movable parts; Contacts mounted thereon
    • H01H13/14Operating parts, e.g. push-button

Landscapes

  • Push-Button Switches (AREA)

Description

  • Druckpunkttaste, insbesondere für Geräte der Fernsprechtechnik Die Erfindung betrifft eine Druckpunkttaste, insbesondere für Geräte der Fernsprechtechnik, die beispielsweise als Erd- oder Wahltaste in Vermittlungseinrichtungen verwendet werden kann.
  • Es sind Tasten mit Druckpunkt bekannt, die mit einer Rückstellfeder und einem senkrecht zur Druckrichtung in einer Ausnehmung der Taste gegen Federdruck bewegbaren Rastkörper versehen sind.
  • Diese bekannten, mit balligen Oberflächen versehenen Rastkörper haben aber den Nachteil, daß sie mit Ecken aufweisenden Gegenflächen zusammenarbeiten. Sie sind daher abnutzungsempfindlich und außerdem infolge der unterschiedlichen Formgebung der zusammenarbeitenden Rastflächen, die während der Betätigung nicht flächenförmig aufeinanderliegen, nicht genau in ihrem Rastwiderstand festlegbar. Weiterhin muß der Druck der Rastfeder relativ hoch gewählt werden, um die beabsichtigte Rastwirkung zu erzielen. Durch diese auftretenden Effekte bleibt die in der Fertigung eingestellte, zur Überwindung des Druckpunktes nötige Kraft nicht erhalten, ganz abgesehen davon, daß durch die zusätzliche, durch den hohen Federdruck bedingte Reibung, die auch beim Rückgang des Tastenschaftes in die Ausgangsstellung auftritt, eine Verstärkung der Rückholfeder nötig ist. Infolgedessen muß bereits beim Drücken des Tastenschaftes eine große Kraft angewendet werden, so daß die Fühlbarkeit des Druckpunktes nicht deutlich genug hervortritt.
  • Es sind weiterhin Tasten mit Druckpunkt bekannt, bei denen man die Stärke der Fühlbarkeit des Druckpunktes verändern kann. Zu diesem Zweck ist in dem hohlen Tastenschaft ein gegen Verdrehung gesichertes, verschiebbares Druckstück, das durch Drehung des Druckknopfes in Druckrichtung bewegt werden kann und mit seinem konischen Unterteil auf eine Feder einwirkt, die eine in -einer Nut senkrecht zur Tastrichtung geführte Rasterkugel gegen die feststehende Innenwand des äußeren Tastenmantels drückt, vorgesehen. Diese Innenwand hat im Druckpunktbereich eine konische Verengung, so daß an dieser Stelle beim Drücken des Tastenschaftes die Kugel in die Führungsnut gegen die in ihrer Härte einstellbare Feder gedrückt wird.
  • Diese bekannten Ausführungen von Tasten mit Druckpunkt sind sehr aufwendig und teuer in der Herstellung. Alle den Druckpunkt erzeugenden Teile befinden sich unzugänglich im Innenraum der Taste. Eine Auswechselbarkeit der Tastenteile ist nicht möglich. Bei Verwendung von Kugeln als Rastglieder und abgerundeten Ecken der Gegenfläche ist ferner die zur Überwindung des Druckpunktes notwendige Kraft verhältnismäßig klein, so daß der Tastenkörper auch über den Druckpunkt hinaus langsam betätigt werden kann. Da bei den bekannten Tasten nicht nur Arbeitskontakte, sondern auch Ruhekontakte betätigt werden, können bei Bewegung des Tastenkörpers in beiden Richtungen Öffnungsfunken an den Kontaktstellen auftreten, die bekanntlich eine schnelle Zerstörung der Kontakte herbeiführen.
  • Die Erfindung hat die Aufgabe, die aufgezeigten Nachteile der bekannten Ausführungen zu vermeiden. Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, daß der Rastkörper eine Keilfläche besitzt, die in Ruhestellung der Taste durch eine Druckfeder auf eine ringförmig die Taste umgebende ortsfeste Gleitfläche gleicher Neigung gepreßt wird, so daß beim Drücken der Taste die Gleitebene des Keiles auf der Gleitfläche einer Grundplatte abgleitet und dadurch die Taste in Druckrichtung entsperrt.
  • Gemäß weiterer Ausbildung der Erfindung ist die Größe der zur Überwindung des Druckpunktes notwendigen Kraft von dem Neigungswinkel der Gleitebene zur Bewegungsrichtung des Keiles bestimmt.
  • Gemäß weiterer Ausbildung der Erfindung ist der Keil in einer Querausnehmung des Tastenkörpers angeordnet und in dieser entgegen einer Rückstellfeder verschiebbar, während für seinen unter Federdruck stehenden Ansatz eine nutförmige Aussparung zum Ausweichen vorgesehen ist.
  • Gemäß einer weiteren Ausbildung der Erfindung wird der Tastenkörper in seiner Längsrichtung bewegt und ist um eine Achse drehbar. Die Erfindung wird an Hand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispieles näher erläutert.
  • In der Zeichnung ist eine Taste dargestellt, die durch Druck auf den Tastenkopf in ihrer Längsrichtung verschoben wird und dabei in an sich bekannter Weise einen oder mehrere Kontaktfedersätze betätigt. Zur besseren übersicht sind nur die unbedingt zum Verständnis der Erfindung erforderlichen Teile einer Drucktaste dargestellt. So sind z. B. die Kontaktfedersätze fortgelassen.
  • Der Tastenkörper 1 ist in bekannter Weise in zwei Grundplatten 13 und 14 geführt und gegen Herausziehen in Längsrichtung durch den Ansatz 15 gesichert, der nach dem Einstecken der Taste in die Grundplatten 13 und 1.4 gegen die Unterseite der Grundplatte 14 stößt. Auf dem herausragenden Ende des Tastenkörpers 1 ist der Tastenkopf 2 befestigt. Dieser Tastenkopf 2 besitzt auf seiner Unterseite eine Aussparung 4, in welcher die Rückstellfeder 3 angreift. Das andere Ende der Schraubenfeder 3 liegt in einer Ringnut 11 der Grundplatte 13. Diese Schraubenfeder 3 dient zur Rückführung des Tastenkörpers 1 nach seiner Betätigung in die gezeichnete Ruhestellung.
  • In Höhe der Oberfläche der Grundplatte 13 ist der Tastenkörper 1 mit einer Ausnehmung 10 versehen, in welcher ein Keil 9 verschiebbar angeordnet ist. Um ein Verkanten oder Verdrehen dieses Keiles zu verhindern, ist die Öffnung 10 quadratisch oder dreieckig im Querschnitt ausgeführt. Der Querschnitt des Keiles 9 ist diesem C>ffnungsquerschnitt angepaßt. Der Keil 9 besitzt an seinem aus dem Tastenkörper 1 herausragenden Ende einen Ansatz 6, an den eine in der Öffnung 8 liegende Schraubenfeder 7 angreift. Diese Schraubenfeder 7 dient zur Rückstellung des Keiles 9 nach Rückführung des Tastenkörpers 1 in die gezeichnete Ruhestellung. Außerdem ist an den Keil 9 eine Gleitebene 16 angeordnet, die in der Ruhestellung auf einer entsprechend ausgebildeten Gleitebene 12 der Grundplatte 13 aufliegt. Die Gleitfläche 12 der Grundplatte 13 ist ringförmig ausgebildet, so daß der Tastenkörper 1 verdreht werden kann.
  • Wird der Tastenkörper 1 in Richtung des Pfeiles P 1 betätigt, so gleitet der Keil 9 auf Grund des Prinzips der schiefen Ebene entgegen der Wirkung der Schraubenfeder 7 in die Öffnung 10 des Tastenkörpers 1 ein. Dabei wird der Ansatz 6 in die Nut 5 des Tastenkörpers 1 versenkt, so daß der gesamte Keil an den Seitenwänden der Führungsöffnung in der Grundplatte 13 gleiten kann. Bei der Rückführung des Tastenkörpers 1 durch die Schraubenfeder 3 wird nach Erreichen der Ruhestellung der Keil 9 durch die Schraubenfeder 7 wieder aus dem Tastenkörper 1 herausgeführt und liegt in der gezeichneten Ruhelage dann wieder auf der Gleitfläche 12 auf.
  • Die Größe der zur überwindung des so gebildeten Druckpunktes notwendigen Kraft hängt im wesentlichen von der Größe der Reibung des Keiles 9 auf der Gleitfläche 12 ab. Da die Bewegungsrichtung P 1 des Tastenkörpers senkrecht zur Bewegungsrichtung P 2 des Keiles verläuft, ist die Größe dieser Reibung von dem Neigungswinkel a abhängig. Je kleiner dieser Winkel ist, desto größer ist die aufzuwendende Kraft.
  • Der Erfindungsgedanke wurde an Hand einer Drucktaste näher beschrieben. Er kann ohne weiteres auch für Tasten verwendet werden, deren Tastenkörper um seine Längsachse drehbar ist.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Druckpunkttaste, insbesondere für Geräte der Fernsprechtechnik, mit einer Rückstellfeder und einem senkrecht zur Druckrichtung in einer Ausnehmung der Taste gegen Federdruck bewegbaren Rastkörper, dadurch gekennzeichnet, daß der Rastkörper (9) eine Keilfläche (16) besitzt, die in Ruhestellung der Taste (1) durch eine Druckfeder (7) auf eine ringförmig die Taste umgebende ortsfeste Gleitfläche (12) gleicher Neigung gepreßt wird, so daß beim Drücken der Taste (1) die Gleitebene (16) des Keiles (9) auf der Gleitfläche (12) einer Grundplatte (13) abgleitet und dadurch die Taste (1) in Druckrichtung entsperrt.
  2. 2. Druckpunkttaste nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Größe der zur überwindung des Druckpunktes notwendigen Kraft von dem Neigungswinkel (a) der Gleitebenen (12, 16) zur Bewegungsrichtung (P 2) des Keiles (9) bestimmt ist.
  3. 3. Druckpunkttaste nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Keil (9) in einer Querausnehmung (10) des Tastenkörpers (1) angeordnet und in dieser verschiebbar ist, während für seinen unter Federdruck (7) stehenden Ansatz (6) eine nutförmige Aussparung (5) zum Ausweichen vorgesehen ist.
  4. 4. Druckpunkttaste nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die eindrückbare Taste (1) auch in an sich bekannter Weise um ihre Achse drehbar ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 693 775, 704 305; französische Patentschrift Nr. 1133 186; USA.-Patentschriften Nr. 2 389 259, 2 748 216; britische Patentschrift Nr. 727 487.
DEST14984A 1959-04-09 1959-04-09 Druckpunkttaste, insbesondere fuer Geraete der Fernsprech-technik Pending DE1112159B (de)

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