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DE1111950B - Fallschirm - Google Patents

Fallschirm

Info

Publication number
DE1111950B
DE1111950B DEH31764A DEH0031764A DE1111950B DE 1111950 B DE1111950 B DE 1111950B DE H31764 A DEH31764 A DE H31764A DE H0031764 A DEH0031764 A DE H0031764A DE 1111950 B DE1111950 B DE 1111950B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pressure medium
line
parachute
valve
hose
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEH31764A
Other languages
English (en)
Inventor
Otto Brinkmann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
HELIPARA GmbH
Original Assignee
HELIPARA GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by HELIPARA GmbH filed Critical HELIPARA GmbH
Priority to DEH31764A priority Critical patent/DE1111950B/de
Priority to CH6130258A priority patent/CH368384A/de
Publication of DE1111950B publication Critical patent/DE1111950B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B64AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
    • B64DEQUIPMENT FOR FITTING IN OR TO AIRCRAFT; FLIGHT SUITS; PARACHUTES; ARRANGEMENT OR MOUNTING OF POWER PLANTS OR PROPULSION TRANSMISSIONS IN AIRCRAFT
    • B64D17/00Parachutes
    • B64D17/62Deployment
    • B64D17/72Deployment by explosive or inflatable means
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B64AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
    • B64DEQUIPMENT FOR FITTING IN OR TO AIRCRAFT; FLIGHT SUITS; PARACHUTES; ARRANGEMENT OR MOUNTING OF POWER PLANTS OR PROPULSION TRANSMISSIONS IN AIRCRAFT
    • B64D17/00Parachutes

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Toys (AREA)

Description

  • Fallschirm Die Erfindung betrifft einen Fallschirm mit übereinander angeordneten, mit öffnungen versehenen Schinnflächen, und sie besteht in der Vereinigung folgender teilweise bekannter Merkmale: a) Von den übereinander angeordneten Schirmflächen besitzt die untere Schinnfläche zahlreiche düsenartige Öffnungen und die obere Schirmfläche nur eine, zentrale Steueröffnung.
  • b) Die beiden Schirmflächen sind an ihren Rändern miteinander unmittelbar oder unter Zwischenfügung einer Ringinantelfläche verbunden.
  • c) Es sind periphere und/oder radiale, bei der Schirmentfaltung mittels eines gasförmigen Druckmittels aufblasbare Schlauchspanten vorgesehen, deren Druckmittelbehälter bzw. Druckmittelerzeuger im Bereich der Schirmflächen angeordnet ist.
  • Um Verbindungsleitungen zwischen den Schlauchspanten und dem Druckmittelbehälter möglichst vollkommen zu vermeiden, ist der Druckmittelbehälter an der Ringmantel- bzw. Schirmfläche angeordnet und unter Zwischenschaltung eines Ventils unmittelbar an die Schlauchspanten angeschlossen. Zur Steigerung der Sicherheit und um ein gleichmäßiges Aufblähen der Schlauchspanten zu erzielen, ist der Druckmittelbehälter an beide von der AnschlußsteIle des Ringschlauchspants nach entgegengesetzten Richtungen hin abgehende Teile des Ringschlauchspants angeschlossen. Zur gleichmäßigen Gewichtsverteilung und Aufblähung sind mindestens zwei Druckmittelbehälter in symmetrisch verteilter Anordnung vorgesehen. In diesem Fall kann das Ringschlauchspant in mindestens zwei Abschnitte geteilt sein, und es kann weiterhin für jeden Ringschlauchspantabschnitt der Druckmittelbehälter in der Abschnittsmitte angeschlossen sein.
  • Um möglichst wenig aufzutragen und um Möglichkeiten zum Verfahren und Verwirren der Fangleinen zu vermeiden, besitzt der Druckmittelbehälter eine langgestreckte Form und ist parallel zum Ringschlauchspant angeordnet. Aus denselben Gründen können die Ventilbetätigungsmittel mit Kappen abgedeckt sein.
  • Zum öffnen des Ventils ist dieses mit auf Zug, z. B. auf den in einer Fangleine auftretenden Zug, ansprechenden Betätigungsmitteln versehen. Die Einrichtung ist dabei so getroffen, daß jede mit einem Ventil ausgestattete Anschlußstelle der Druckmittelbehälter im Bereich je einer Fallschirinfangleine angeordnet ist und daß als Ventilbetätigungsmittel je- weils ein Schieber oder ein schwenkbarer Hebel vorgesehen ist, an den das eine Ende einer Verbindungsleine angeschlossen ist, deren anderes Ende so mit der Fangleine verbunden ist, daß im Bereich zwischen den beiden Anschlußpunkten der Verbindungsleine die Fangleine eine Schlaufe besitzt, derart, daß bei Straffung des unteren Teils der Fangleine der Zug zunächst über die Verbindungsleine auf das Betätigungsmittel und erst nach dessen Ansprechen in der üblichen Weise auf den oberen Teil der Fangleine übertragen wird.
  • In allen Fällen können die Schlauchleitungen im Randbereich der Schirmflächen innen zwischen diesen oder außen an diesen, vorzugsweise senkrecht unter diesen, angeordnet sein.
  • Zur Verkürzung der Füllzeit für die Schlauchleitungen kann es, falls eine gewisse Baulänge der Drucknütteleinlaßventile einzuhalten ist, zweckmäßig sein, jede Druckmittelzuführungsstelle mit zwei parallel geschalteten Druckmitteleinlaßventilen zu versehen. In diesem Fall ist es zur Erhöhung der Sicherheit weiterhin vorteilhaft, die beiden Druckmitteleinlaßventile mit voneinander unabhängigen Betätigungsmitteln zu versehen.
  • Es ist nun aber nicht notwendig, zwecks sicherer Schirmentfaltung den ganzen Fallschirmrand mit einer Schlauchleitung zu versehen. Viehnehr genügt es bei jeder Art von Fallschirm, ihn mit einem bezogen auf den Schirmumfang relativ kurzen, paripheren, bei der Schirmentfaltung mittels eines gasförmigen Druckmittels aufblasbaren, in Ein- oder, symmetrisch verteilt, in Mehrzahl vorgesehenen Schlauchleitungsabschnitt zu versehen. Dabei empfiehlt es sich, den Druckmittelbehälter bzw. Druckmittelerzeuger unmittelbar mit dem Schlauchleitungsabschnitt, vorzugsweise mit einem seiner Enden, zu verbinden. Beim Packen eines derartigen Fallschirms ist es vorteilhaft, den Fallschirm im wesentlichen zickzackförmig zu falten und ihn in der Weise zu legen, daß derjenige Teil des Fallschinnrandes, der das untere mit dem oberen Faltstapelende verbindet, einen der Schlauchleitungsabschnitte trägL Bei mit aufblähbaren Schlauchleitungen versehenen Fallschirmen ist es zweckmäßig,. an den den Druckmitteleinlaßstell#n der Schlauchleitungen abgewandten Stellen derselben Druckmittelauslaßorgane anzuordnen, um sicherzustellen, daß die Schlauchleitungen bei der Landung bereits wieder erschlafft sind, so daß die Schlauchleitungen dem Zusammensacken des Fallschirms am Boden keinen zusätzlichen Widerstand bieten. Hierzu empfiehlt es sich, die Druckmittelauslaßorgane als ständig geöffnete Drosselöffnungen oder in der Weise auszubilden, daß sie erst bei überschreiten eines vorbestimmten Druckes oder nach einer vorbestimmten Zeit ab Beginn der Druckgabe sich plötzlich öffnen und danach geöffnet bleiben.
  • Bei jeder Art von mit Schlauchleitungen versehenen Fallschirmen ist es ebenfalls vorteilhaft, zwecks Anzeige der Betriebsbereitschaft fertiggefalteter und gepackter, z. B. auf Lager liegender Fallschirme vor und hinter dem Druckmitteleinlaßventil je einen Druckanzeiger (Manometer) zur Anzeige des Fülldruckes des Druckmittelbehälters und eines bei undichtem Ventil sich in der Schlauchleitung ausbildenden Druckes vorzusehen.
  • Es ist bekannt, in einer Fallschirmfläche eine zentrale Öffnung anzuordnen, die den Schirm beim Fallen stabilisieren soll. Es ist auch bei derartigen Fallschirmen bekannt, den Querschnitt der zentralen Öffnung während des Fallens zu verändern, um die Sinkgeschwindigkeit zu beeinflussen.
  • Demgegenüber hat der erfindungsgemäße Fallschirm zwei Schirrnflächen, deren Ränder miteinander luftdicht verbunden sind und von denen die obere Fallschirmfläche nur eine Zentralöffnung und die untere Fallschirrnfläche eine Vielzahl düsenartiger Öffnungen besitzt. Auf diese Weise ergibt sich eine wesentlich verbesserte Stabilität beim Fall des Schirms, die bewirkt, daß bereits kurz nach der Schirmentfaltung das in manchen Fällen, z. B. bei Seitenwind, so gefährliche Pendeln des Schirms praktisch vermieden wird.
  • Es ist nun zwar auch bekannt, Fallschirme mit zwei oder mehr übereinander angeordneten Schirmflächen auszustatten. Es handelt sich dabei aber entweder um sogenannte Tandemfallschirine, bei denen zur Vervielfachung der Tragkraft zwei oder mehr Schirmflächen in ausreichendem Abstand übereinander angeordnet sind, oder um kleine, über dem Hauptfallschirm angeordnete Hilfsfallschirine, mit deren Hilfe beispielsweise ein Packsack des Hauptfallschirms ausgetragen wird. Bei allen bekannten Fallschirmen sind die Schirmflächen lediglich durch Leinen miteinander verbunden, und sie neigen alle zu starkem Pendeln.
  • Weiterhin ist -auch ein Fallschirm mit einem sehr kleinen Hilfsfallschirin bekannt, der unterhalb des Hauptfallschirms angeordnet und an dessen Mittenbereich ein nach oben ragender Kaminschlauch angeschlossen ist, der unter der Schirmfläche des Hauptfallschi.,rms mündet und dessen sicherer Aufblähung dienen soll. Auch bei diesem bekannten Fallschirm besteht keine luftdichte Verbindung zwischen den Schirmflächenrändern, und es besteht die Gefahr, daß die Anordnung schon bei geringfügigem Verwickeln von Leinen nicht mehr ordnungsgemäß arbeitet.
  • Daneben ist es bekannt, Fallschirme mit aufblähbaren radialen und/oder peripheren Schlauchspanten zu versehen, um die Entfaltung sicherzustellen und zu beschleunigen. Dabei ist das Druckmittel, z. B. Preßluft oder Kohlensäure, in einem am Verbindungspunkt der Fangleinen oder bei der angehängten Last (Springer) angeordneten Druckmittelbehälter untergebracht und gelangt bei der Entfaltung über gleicherweise wie Fangleinen verlaufende Schlauchzuleitungen zu den aufblähbaren Schlauchspanten.
  • Jedoch stellen die Druckmittelzuleitungen und der unten angeordnete Druckmittelbehälter eine Störungsquelle dar. So kann z. B. ein Zuführungsschlauch reißen oder geknickt werden, oder es kann durch das nachträgliche Anschließen des Druckmittelbehälters an einen schon gefalteten Schirm leicht eine Verwirrung in der Führung der Fangleinen entstehen, die das ordnungsgemäße Entfalten des Schirms beim späteren Absprung oder Abwurf verhindert.
  • Erfindungsgemäß werden diese Nachteile vermieden, indem der Druckmittelbehälter in Ein- oder Mehrzahl im Schirmflächenbereich angeordnet ist, und zwar vorzugsweise unmittelbar an solchen Schirinflächen, in denen auch die Schlauchspanten angeordnet sind. Auf diese Weise können die Druckmittelbehälter ohne zwischengeschaltete Zuführungsleitungen unmittelbar an die Schlauchspanten angeschlossen werden.
  • Die Erfindung ist an Hand der Zeichnung beispielsweise und schematisch dargestellt, und es bedeutet Fig. 1 eine perspektivische Ansicht des entfalteten Fallschirms, Fig. 2 eine Teilansicht gemäß Fig. 1, teilweise aufgeschnitten, Fig. 3 ein Anordnungsschema des Druckmittelbehälters am Ringschlauchspant, Fig. 4 bis 7 Varianten zum Anordnungsschema gemäß Fig. 2, Fig. 8 einen vereinfachten Querschnitt durch ein Auslaßventil.
  • Fig. 1 zeigt den, entfalteten Schirm in einer Ansicht schräg von oben. Man erkennt dabei die obere Schirmfläche 1, die eine Zentralöffnung 2 besitzt, die Mantelfläche 3, die den Rand 4 der oberen Fallschinnfläche 1 mit dem Rand 5 der unteren, in Fig. 1 nicht sichtbaren Fallschirmfläche 6 (Fig. 2) verbindet und die Fangleinen 7, die vom Lastaufhängepunkt 8 zum Rand 5 der unteren Schirmfläche 6 und gegebenenfalls längs der Mantelfläche 3 und der oberen Schinnfläche 1 zum Rand 9 der Zentralöffnung 2 verlaufen.
  • Bei der Teilansicht gemäß Fig. 2, die den linken Teil der Fig. 1 wiedergibt, ist aus der oberen Schirmfläche 1 ein großer Sektor herausgeschnitten dargestellt, so daß Einblick in den Zwischenraum zwischen der oberen, 1, und der unteren Schirmfläche 6 gewährt ist. Man erkennt daher die mit Düsenöffnungen 10 versehene untere Schirmfläche und die Innenseiten der Mantelfläche 3 und der oberen Schirmfläche 1. Entlang dem Rand 4 der oberen Schirmfläche 1 verläuft auf der Innenseite der Mantelfläche 3 das periphere Schlauchspant 11. Es kann in einer in die Mantelfläche 3 eingenähten Stoffalte 12 verlaufen, wie es am linken Bildrand im Schnitt dargestellt ist, oder, wie es rechts dargestellt ist, mittels laschenartiger Bänder 13 an der Mantelfläche3 befestigt sein. (Es könnte ebensogut auch entlang des Randes 5 der unteren Schirmfläche verlaufen, oder es könnten zwei periphere Schlauchspanten längs beider Ränder4 und 5 vorgesehen sein.) An der Innenseite der oberen Schirrnflächel sind in gleicher Weise radiale Schlauchspanten14 angeordnet, die an das Ringschlauchspant 11 mittelsT-förmiger Verteilerstücke15 angeschlossen sind. Das in der Fig. 2 sichtbare Verteilerstück 15' ist zum Anschluß des Druckmittelbehälters 16 jedoch kreuzförmig ausgebildet.
  • Der Druckmittelbehälter16 ist im dargestellten Beispiel mittels laschenartiger Bänder13' an der Innenseite der Mantelfläche3 befestigt und parallel zum Schlauchspant11 orientiert. Er kann bei größerer Länge auch entsprechend dem Schirmdurchmesser gekrümmt ausgebildet sein, so daß er sich der Mantelfläche3 anschmiegt. Der Druckmittelbehälter könnte aber auch senkrecht angeordnetsein und z. B. in einer entsprechenden verschließbaren Tasche an der Innenwand der Mantelfläche3 untergebracht sein. Wie an Hand von Fig. 8 erläutert ist, ragt aus der Abdeckkappe17 des Druckmittelbehälters16 eine Ventilbetätigungsleine18. Diese ist mit der der Ventilabdeckkappe17 benachbarten Fangieine7 in der Weise verbunden, daß sich bei geschlossenem Ventil oberhalb des Verbindungspunktes von Fang- und Ventilbetätigungsleine18 in der Fangleine7 eine Schlaufe7' bildet, so daß ein Zug am unteren Teil7" der Fangleine7 in die Ventilbetätigungsleine 18 eingeleitet wird.
  • Die Fig. 3 bis 7 zeigen schematisch Anordnungen vom Druckbehälter16 und peripheren Schlauchspant11. Die an letztes angeschlossenen radialen Schlauchspanten sind dabei der Einfachheit halber nicht dargestellt.
  • Fig. 3 gibt den einfachsten Fall wieder, bei dem der Druckmittelbehälter16 über ein Ventil19 am einen Ende des peripheren Schlauchspants 11 angeschlossen ist.
  • Fig. 4 zeigt dieselbe Anordnung, jedoch mit einem ringförmig durchgehenden Schlauchspant11. Das Druckmittel gelangt vom Ventil19 über eine Verzweigung 20 zu den beiden Enden des Ringschlauchspants 11.
  • Die Fig. 5 und 6 zeigen Anordnungen mit zwei sich gegenüberliegenden Druckmittelbehältern !C', 16". Dabei ist bei der Anordnung gemäß Fig. 5 das Ringschlauchspant in zwei Teile ll', 11" aufgetrennt, und wie bei der Anordnung gemäß Fig. 3 sind die Druckmittelbehälter 16', 16" einseitig an den Schlauchspantteilen ll', 11" angeschlossen. Im Gegensatz hierzu sind bei der Anordnung gemäß Fig. 6 die Druckmittelbehälter 16', 16" wie bei der Anordnung gemäß Fig. 4 über T-Stücke 15 beidseitig an die Teile der Schlauchspanten ll', 11" angeschlossen. Die Anordnung gemäß Fig. 6 kann aber auch, wie gestrichelt dargestellt, mit einem einzigen ringförmig durchgehenden Schlauchspant 11 ausgestattet sein.
  • Fig. 7 zeigt eine Anordnung, bei der beidseitig am Druckmittelbehälter 16 Ventile 19', 19" angeordnet sind. Dabei kann der Druckmittelbehälter16 auch in zwei unabhängige Kammern16', 16" unterteilt sein, und es kann den von außen über die Leinen 18 betätigbaren Ventilen 19', 19" jeweils ein Rückschlagventil 21 zugeordnet sein. Diese Anordnung eignet sich sowohl dazu, an Stelle der Ab- zweigstücke 20 bzw. 15 gemäß den Fig. 4 und 6 eingesetzt zu werden, als auch dazu, zwei gleichartige, am Oberrand 4 und am Unterrand 5 verlaufende periphere Schlauchspanten bzw. Schlauchspantabschnitte 11"', 11.... zu speisen, wie es in Fig. 7 gestrichelt und schematisch dargestellt ist.
  • Fig. 8 zeigt stark vereinfacht und schematisiert ein an einen Druckmittelbehälter 16 angesetztes Ventil 19, das von einer Abdeckkappe 17 umgeben ist. Das Ventil 1-9 wird durch Verschwenken des Hebels 22 geöffnet. Zu diesem Zweck ist am äußeren Ende des Hebels 22 die Ventilbetätigungsleine 18 angebracht, die, vorzugsweise in Richtung der benachbarten Fangleine 7 verlaufend, durch ein in der Abdeckkappe 17 befindliches Loch 23 nach außen führt. Am Druckmittelbehälter 16 ist ein nach außen durch die Mantelfläche 3 ragender Druckmittelnachfüllstutzen 24 mit Absperrventil 25 angeordnet.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Fallschirm mit übereinander angeordneten, mit öffnungen versehenen Schirmflächen, gekennzeichnet durch die Vereinigung folgender teilweise bekannter Merkmale: a) Von den übereinander angeordneten Schirmflächen (1 und 6) besitzt die untere Schirmfläche (6) zahlreiche düsenartige öffnungen (10) und die obere Schirmfläche (1) nur eine zentrale Steueröffnung (2). b) Die beiden Schinnflächen (1 und 6) sind an ihren Rändern (4 und 5) miteinander unmittelbar oder unter Zwischenfügung einer Ringmantelfläche (3) verbunden. c) Es sind periphere und/oder radiale, bei der Schirmentfaltung mittels eines gasförmigen Druckmittels aufblasbare Schlauchleitungen (11) vorgesehen, deren Druckmittelbehälter (16) bzw. Druckmittelerzeuger im Bereich der Schirmflächen (1 und/oder 6) angeordnet ist.
  2. 2. Fallschirm nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Druckmittelbehälter an der Rin,-mantel- (3) bzw. Schirmfläche (1 bzw. 6) angeordnet und unter Zwischenschaltung eines Druckmitteleinlaßventils (19) unmittelbar an die Schlauchleitungen (11) angeschlossen ist. 3. Fallschirm nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Druckmittelbehälter (16) an beide von der Anschlußstelle der Ringschlauchleitung nach entgegengesetzten Richtungen hin abgehende Teile der Ringschlauchleitung(11) angeschlossen ist. 4. Fallschirm nach Anspruch 1 oder folgenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens zwei Druckmittelbehälter (16', 16") in symmetrisch verteilter Anordnung vorgesehen sind. 5. Fallschirm nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Ringschlauchleitung in mindestens zwei Abschnitte (11' und 11") geteilt und für jeden Ringschlauchleitungsabschnitt (11' bzw. 1 V') ein Druckmittelbehälter (16' bzw. 16") vorgesehen ist. 6. Fallschirm nach Anspruch 1 oder folgenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, daß der Druckmittelbehälter (16) eine langgestreckte Form besitzt und parallel zur Ringschlauchleitung (11) angeordnet ist. 7. Fallschirm nach Anspruch 2 oder folgenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, daß das Ventil (19 in Fig. 8) mit seinen Betätigungsmitteln (18, 22) mittels einer Kappe (17) abgedeckt ist. 8. Fallschirm nach Anspruch 2 oder folgenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, daß das Ventil (19) mit auf Zug, z. B. auf den in einer Fangleine (7) auftretenden Zug, ansprechenden Betätigungsmitteln versehen ist. 9. Fallschirm nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß jede mit einem Ventil (19) ausgestattete Anschlußstelle der Druckmittelbehälter (16) im Bereich je einer Fallschirmfanileine (7) angeordnet ist und daß als Ventilbetätigungsmittel jeweils ein Schieber oder ein schwenkbarer Hebel (22) vorgesehen ist, an den das eine Ende einer Verbindungsleine (18) angeschlossen ist, deren anderes Ende so mit der Fangleine verbunden ist, daß im Bereich zwischen den beiden Anschlußpunkten der Verbindungsleine die Fangleine eine Schlaufe (7' in Fig. 2) besitzt, derart, daß bei Straffung des unteren Teiles (7") der Fangleine der Zug zunächst über die Verbindungsleine auf das Betätigungsmittel und erst nach dessen Ansprechen in der üblichen Weise auf den oberen Teil der Fangleine übertragen wird. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 623 971, 431729, 913 262, 650 487; schweizerische Patentschrift Nr. 141741; französische Patentschrift Nr. 1094 964.
DEH31764A 1957-07-06 1957-11-28 Fallschirm Pending DE1111950B (de)

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CH6130258A CH368384A (de) 1957-07-06 1958-07-02 Fallschirm

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