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DE1111873B - Brennkraftmaschine mit frei schwingenden Kolben und mit diesen gekuppelten Schwinghebeln zur Erzielung einer stufenlos veraenderlichen UEbersetzung - Google Patents

Brennkraftmaschine mit frei schwingenden Kolben und mit diesen gekuppelten Schwinghebeln zur Erzielung einer stufenlos veraenderlichen UEbersetzung

Info

Publication number
DE1111873B
DE1111873B DEK40235A DEK0040235A DE1111873B DE 1111873 B DE1111873 B DE 1111873B DE K40235 A DEK40235 A DE K40235A DE K0040235 A DEK0040235 A DE K0040235A DE 1111873 B DE1111873 B DE 1111873B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
rocker
internal combustion
combustion engine
flywheel
pistons
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEK40235A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr-Ing Hermann Klaue
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEK40235A priority Critical patent/DE1111873B/de
Publication of DE1111873B publication Critical patent/DE1111873B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02BINTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
    • F02B75/00Other engines
    • F02B75/32Engines characterised by connections between pistons and main shafts and not specific to preceding main groups

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description

  • Brennkraftmaschine mit frei schwingenden Kolben und mit diesen gekuppelten Schwinghebeln zur Erzielung einer stufenlos veränderlichen übersetzung Es sind Brennkraftmaschinen mit mindestens zwei hin- und hergehenden, frei schwingenden Kolben bekannt, von denen jeder mit einem Schwinghebel gekuppelt ist, welcher zusammen mit anderen Triebwerksteilen zur Übertragung der Antriebskraft auf die Abtriebswelle dient (vgl. deutsche Patentschrift 1017411). Die Schwinghebel sind über Gleitkörper, Lenker oder dergleichen mit zu beiden Seiten in einem verstellbar angeordneten Joch gelagerten Schwingkurbeln sowie über diese jeweils nur in einer Drehrichtung wirksamen elektromagnetisch betätigten Kupplungen kraftschlüssig verbunden. Die letzteren versetzen über Zahnräder die senkrecht zur Zylinderachse verlaufende Abtriebswelle der Brennkraftmaschine abwechselnd und. absatzweise in Rotation. Ferner ist bereits vorgeschlagen worden, zum Antrieb der Hilfsmaschinen eine eigene von der Abtriebswelle unabhängige Kurbel- oder Exzenterwelle zwischen den einander gegenüberliegenden Kolben vorzusehen. Die Exzenterwelle trägt jeweils eine oder mehrere in einer Zylinderlängsmittelebene bzw. in Parallelebenen hierzu liegende Exzenterscheiben, an der bzw. an denen die Stirnflächen von einander diametral gegenüberliegenden, einseitig abgeschlossenen Gleithülsen anliegen. Diese Gleithülsen sind in den Kolben in ihrer Längsrichtung axial verschiebbar gelagert und stehen jeweils unter dem Druck einer vorzugsweise zwischen den abgeschlossenen Enden der Gleithülsen und den Kolbeninnenseiten wirksamen Feder. Diese Federn sind erforderlich, um zwischen der Kolbenbewegung, die durch die Schwingkurbeln gegeben ist und der Bewegung der Aufstandspunkte der Kolben auf den Exzentern bzw. der Pleuelstangen-Augen einen Ausgleich zu schaffen.
  • Die mechanische Verbindung der frei schwingenden Kolben mit der rotierenden Welle erfordert einen verhältnismäßig großen mechanischen Aufwand. Darüber hinaus ist die Betriebsfrequenz nach oben begrenzt, da die in den Kolben angeordneten Federn große Kräfte bei hohen Frequenzen übertragen müssen.
  • Die Erfindung bezieht sich auf Brennkraftmaschinen, bei denen das Drehmoment über Schwinghebel mit veränderlichen Hebelarmen übertragen wird und beseitigt den Nachteil der mechanischen elastischen Verbindung der Kolben mit einer ständig umlaufenden Welle. Die erfindungsgemäße Lösung dieser Aufgabe besteht darin, daß die mit den Kolben in kraftschlüssiger Verbindung stehenden Schwinghebel auf der dem Abtriebsjoch gegenüberliegenden Seite über pulsierend im Takt der Kolbenbewegung arbeitende elektromagnetische Kupplungen mit dem Schwungrad gekuppelt werden. Hierzu besitzen die Schwingen auf dieser Seite verzahnte Fortsätze, die jeweils mit einem Zahnsegment in Verbindung stehen. Jedes Zahnsegment ist mit einer elektromagnetischen Kupplung verbunden, die im Takt der Kolbenbewegung Drehmoment auf eine ständig umlaufende Scheibe überträgt. Die Scheibe steht mit dem Schwungrad und den ständig umlaufenden Hilfsmaschinen in Verbindung. Im Augenblick der Kolbenumkehr sind die Kolben völlig frei, dann besteht sowohl auf der Schwungradwie auf der Abtriebsseite keine kraftschlüssige Verbindung, so daß die Vorteile der Frei-Kolben-Brennkraftmaschine wie hohe Verdichtung ohne große mechanische (Lager-) Belastung und damit ein besserer Wirkungsgrad gegeben sind.
  • Die Betätigung der Schwungradkupplungen erfolgt wie die der Abtriebskupplungen durch Impulsgeber, die vorzugsweise von den mit den Kolben in Verbindung stehenden Schwinghebeln gesteuert werden. Um die Schaltzeit gering zu halten, ist es zweckmäßig, Schalttransistoren anzuwenden. Die Verbindung zwischen den Schwingen und damit den Kolben und der ständig umlaufenden Schwungradwelle kann erfindungsgemäß auch durch Kupplungen hergestellt werden, die ohne Reibungsschluß arbeiten. Hierzu kann die mit dem Schwungrad in Verbindung stehende, rotierende Kupplungsscheibe ebenso wie die schwingenden Kupplungsteile mit Feld erzeugenden Mitteln ausgestattet werden. Eine Drehmomentübertragung erfolgt dann durch Wechselwirkung der elektrischen Felder von schwingenden und rotierenden Kupplungsteilen. Durch diese Maßnahme ist im Gegensatz zu der Lösung mit elektromagnetischen Kupplungen, die mit Reibschluß arbeiten, ein Synchronlauf zwischen Kolbenbewegung und Schwungradumlauf hergestellt.
  • Es ist dann möglich, eine Steuerscheibe mit der Schwungradscheibe umlaufen zu lassen, die bei Zweitaktbetrieb den Einlaß der Frischgase in die Zylinder steuert.
  • In den Fig. 1 bis 4 ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Als Beispiel wurde ein im Zweitakt arbeitender Motor mit zwei gegenläufig arbeitenden Kolbenpaaren gewählt.
  • Fig.l zeigt das erfindungsgemäß ausgebildeteTriebwerk der Brennkraftmaschine im Längsschnitt, Fig. 2 stellt einen Querschnitt durch die Brennkraftmaschine entlang der Linie A-B in Fig. 1 dar.
  • Fig.3 veranschaulicht einen Schnitt entlang der Linie C-D in Fig. 1, Fig. 4 zeigt eine schematische Darstellung des verschwenkbaren Getriebejochs.
  • In den Zeichnungen sind mit 1 und 2 die in den Zylindern 3 und 4 gleitenden oberen Kolben und mit 5 und 6 die in den Zylindern 7 und 8 gleitenden unteren Kolben bezeichnet. Die Zylinderköpfe 9 und 10 schließen die Zylinder ab. Die Kolben 1 und 5 bzw. 2 und 6 haben über Nuten 11, 13 bzw. 12, 14 eingreifende Gleitkörper 15, 17 bzw. 16, 18 Kraftschluß mit den Schwinghebeln 19 und 20, deren Lagerzapfen 21 und 22 mittels Gleitlager 23 und 24 im Motorgehäuse 25 gelagert sind. Die Schwinghebel 19 und 20 sind mit verzahnten Fortsätzen 26 und 27 ausgerüstet, die - wie Fig. 3 und 4 erkennen lassen - miteinander in Eingriff stehen. Die Fortsätze 28 und 29 dienen zum Massenausgleich. Die Schwinghebel weisen auf der von den Zylindern abgekehrten Seite eine durchgehende Nut 30 bzw. 31 auf, in die mittels Gleitkörper 32 und 33 die in dem schlvenkbaren Joch 34 gelagerten Schwingkurbeln derart eingreifen, daß bei Verschwenken des Jochs 34 eine Vergrößerung oder Verkleinerung der wirksamen Hebelarmlänge erreicht werden kann. Die im Joch 34 gelagerten Zapfen 35 und 36 sind mit den Schwingkurbeln 37 und 38 und den Zahnsegmenten 39 und 40 aus einem Stück gefertigt. Das Zahnsegment 39 der Schwingkurbel 41 kämmt mit dem im Zentrum des Jochs 34 gelagerten Zahnsegment 42, das mit dem schwingenden Teil 43 der elektromagnetischen Kupplung verbunden ist. Der Kupplungsteil 43 trägt die Feldwicklung 44 und die Reibscheibe 45. Das Zahnsegment 40 der Schwingkurbel 38 kämmt mit dem Zahnsegment 47, das wiederum mit dem schwingenden Kupplungsteil 48 mit Feldwicklung 49 und Reibscheibe 50 verbunden ist. Bei eingeschaltetem Strom wird das jeweilige magnetische Feld durch die in der Glocke 53 der Abtriebswelle 52 in Umfangsrichtung fest, axial dagegen frei beweglich gelagerte Scheibe 51 geschlossen und der Kraftschluß hergestellt. Durch Schwenken des Jochs 34 mit Hilfe einer Schraubenspindel 68 wird die Übersetzung stufenlos verändert.
  • Die Schwinghebel 19 und 20 weisen auf der dem Abtrieb gegenüberliegenden Seite Zahnsegmentfortsätze 54 und 55 auf. Das Zahnsegment 54 kämmt mit dem Zahnsegment 56 der elektromagnetischen Kupplung 57 und das Zahnsegment 55 mit dem Zahnsement 58 der elektromagnetischen Kupplung 59.
  • Die elektromagnetischen Kupplungen besitzen Reibscheiben 60 und 61, die bei eingeschaltetem Strom Reibschluß zwischen dem schwingenden Teil der Kupplung und der umlaufenden Kupplungsscheibe 62 herstellen. Die Scheibe ist in Umfangsrichtung fest mit dem Schwungrad 63 verbunden. Das Schwungrad 63 ist mit der Welle 64 verkeilt, auf der gleichzeitig die schwingenden Teile der Kupplung gelagert sind. Im vorliegenden Beispiel ist das Schwungrad 63 mit einer Verzahnung 65 ausgerüstet, in die das Ritzel des nicht dargestellten Anlassers zum Anwerfen der Maschine eingreift. Ferner ist mit dem Schwungrad der Lüfter 66 zum Kühlen der Zylinder und das Gebläserad 67 zum Erzeugen der Spülluft verbunden. Die mit den Schwingkurbeln verbundenen Schalter zum Betätigen der elektromagnetischen Abtriebs- und Schwungradkupplungen sind der Übersichtlichkeit halber nicht mit dargestellt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Brennkraftmaschine mit frei schwingenden Kolben und mit diesen gekuppelten Schwinghebeln, welche über Gleitkörper oder Lenker mit Schwingkurbeln in Verbindung stehen, deren Schwenkpunkt gegenüber dem Schwenkpunkt der mit den Kolben gekuppelten Schwinghebel derart verschoben werden kann, daß der wirksame Hebelarm der Schwinghebel verändert wird, und elektromagnetisch betätigten, mit den Schwingkurbeln verbundenen, die Abtriebswelle abwechselnd und absatzweise in Rotation versetzenden Kupplungen, dadurch gekennzeichnet, daß die mit den Kolben gekuppelten Schwinghebel in einem starren Übersetzungsverhältnis mit im Takt der Schwinghebelfrequenz elektromagnetisch betätigten Kupplungen in Verbindung stehen, die abwechselnd und absatzweise ein Schwungrad in Rotation versetzen. z. Brennkraftmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die das Schwungrad abwechselnd und absatzweise in Rotation versetzenden Kupplungen an- und abtriebsseitig mit Magnetfeld erzeugenden Wicklungen derart ausgerüstet sind, daß eine Synchronbewegung zwischen Schwinghebelhub und Schwungradumlauf erzeugt wird. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 1017 411, 803 499.
DEK40235A 1960-03-23 1960-03-23 Brennkraftmaschine mit frei schwingenden Kolben und mit diesen gekuppelten Schwinghebeln zur Erzielung einer stufenlos veraenderlichen UEbersetzung Pending DE1111873B (de)

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Publications (1)

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DE1111873B true DE1111873B (de) 1961-07-27

Family

ID=7221979

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DEK40235A Pending DE1111873B (de) 1960-03-23 1960-03-23 Brennkraftmaschine mit frei schwingenden Kolben und mit diesen gekuppelten Schwinghebeln zur Erzielung einer stufenlos veraenderlichen UEbersetzung

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Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE803499C (de) * 1948-10-02 1951-04-02 Klaue Hermann Triebwerk fuer Kolbenmaschinen zur Umwandlung der hin und her gehenden Kolbenbewegung in die Drehbewegung der Kolbenmaschinenwelle
DE1017411B (de) 1955-02-26 1957-10-10 Klaue Hermann Brennkraftmaschine mit freifliegendem Kolben

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE803499C (de) * 1948-10-02 1951-04-02 Klaue Hermann Triebwerk fuer Kolbenmaschinen zur Umwandlung der hin und her gehenden Kolbenbewegung in die Drehbewegung der Kolbenmaschinenwelle
DE1017411B (de) 1955-02-26 1957-10-10 Klaue Hermann Brennkraftmaschine mit freifliegendem Kolben

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