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DE1111673B - Magnetischer Gegentaktverstaerker - Google Patents

Magnetischer Gegentaktverstaerker

Info

Publication number
DE1111673B
DE1111673B DEL36081A DEL0036081A DE1111673B DE 1111673 B DE1111673 B DE 1111673B DE L36081 A DEL36081 A DE L36081A DE L0036081 A DEL0036081 A DE L0036081A DE 1111673 B DE1111673 B DE 1111673B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
magnetic
amplifier
voltage
sub
series
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEL36081A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr-Ing Werner Jentsch
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Original Assignee
Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Licentia Patent Verwaltungs GmbH filed Critical Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Priority to DEL36081A priority Critical patent/DE1111673B/de
Publication of DE1111673B publication Critical patent/DE1111673B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03FAMPLIFIERS
    • H03F9/00Magnetic amplifiers
    • H03F9/04Magnetic amplifiers voltage-controlled, i.e. the load current flowing in only one direction through a main coil, e.g. Logan circuits

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Amplifiers (AREA)

Description

  • Magnetischer Gegentaktverstärker Unter einem magnetischen Gegentaktverstärker versteht man einen magnetischen Verstärker mit Gleichstromausgang, bei dem der Ausgangsgleichstrom in Abhängigkeit des Vorzeichens des Steuerstromes in beiden Richtungen zu fließen vermag. Ein einzelner magnetischer Verstärker kann einen Gleichstrom wegen der in ihm enthaltenen Gleichrichter stets nur in einer Richtung abgeben: Die gegensinnige Reihenschaltung der Ausgangsspannungen zweier magnetischer Verstärker ist-ohne weitere Hilfsmaßnahmen nicht als Gegentaktverstärker .:geeignet. Dies liegt daran, daß der weiter äufgesteuerte. magnetische Verstärker keinen Strom über den weniger weit aufgesteuerten magnetischen Verstärker zu treiben vermag, da dieser Sperrichtung über die Ventile des .weniger aufgesteüerten magnetischen Verstärkers fließen müßte.
  • Eine bekannte Schaltung eines magnetischen Gegentaktverstärkers ist- in Fig. 1 abgebildet. Der magnetische Gegentaktverstärker. besteht aus den beiden Teilverstärkern 1 und 2. Die Teilverstärker werden über die beiden Steuerwicklungen 1 b und 2 b durch den Steuerstrom i" gesteuert. Diese Steuerung erfolgt gegensinnig, d. h., der . in einer bestimmten Richtung fließende Steuerstrom- i" steuert den einen magnetischen Verstärker auf und den anderen zu. Die Ausgangsspannungen der beiden magnetischen Verstärker u1 und u.., sind gegensinnig in Reihe geschaltet und arbeiten auf den Belastungswiderstand 3. Die symbolisch angedeuteten Ausgangsgleichrichter la und 2 a der magnetischen Teilverstärker werden durch eine Spannungsquelle 6 über je einenVorwiderstand 4 bzw. 5 vorgestromt. Ist beispielsweise der magnetische Verstärker 1 weiter aufgesteuert als der magnetische Verstärker 2, dann muß in entgegengesetzter Richtung, d. h. in Sperrichtung des Gleichrichters 2a, der Laststrom über den magnetischenVerstärker 2 fließen können. Dank des von der Spannungsquelle 6 über den Vorwiderstand 5- gelieferten Vorstromes ist das Fließen eines solchen Stromes möglich.
  • Die bekannte Schaltung nach Fig. 1 hat gegenüber anderen bekannten Gegentaktschaltungen bereits einen verhältnismäßig hohen theoretischen Wirkungsgrad. Unter dem theoretischen Wirkungsgrad wird hier das Verhältnis der Nutzleistung am Lastwiderstand 3 zur Nennausgangsleistung eines Teilverstärkers verstanden (Typenleistungswirkungsgrad). Bei der Berechnung des tatsächlichen physikalischen Wirkungsgrades sind noch die durch den Vorstrom verursachten Verluste an die Vorwiderstände 4 und 5 zu berücksichtigen. Das Aufbringen des Vorstromes könnte an sich verlustlos vorgenommen werden, indem man die Widerstände 4 und 5 wegläßt: Dann würden aber die aufgesteuerten Teilverstärker über den Vorstromkreis kurzgeschlossen werden; und damit der Typenleistungswirkungsgrad praktisch zu Null gemacht werden. Um dies zu verhindern, sind die Widerstände 4 und 5 erforderlich. Je kleiner sie sind, um so geringer ist der Typenleistungswirkungsgrad, je größer sie sind, um so größer ist die aufzuwendende Verlustleistung zur Erzeugung des Vorstromes. Bei optimaler Bemessung wird ein Typenleistungswirkungsgrad von etwa 50 % errreicht.
  • Bei einer anderen bekannten Gegentaktverstärkerschaltung sind vier Widerstände, von denen einer der Belastungswiderstand ist, zu einer abgeglichenen Brücke zusammengeschaltet. Jeder Teilverstärker speist diese Brücke über zwei diagonale Anschlüsse. Bei günstigster Bemessung der Widerstände beträgt der theoretische Wirkungsgrad ebenfalls 50°/o. Die günstigste Bemessung liegt vor, wenn alle vier Widerstände gleich groß sind. Zusätzlich durch einen Vorstrom verursachte Verluste treten bei dieser Anordnung nicht auf. Sie hat aber den Vorteil, daß die magnetischen Teilverstärker in Mittelpunktschaltung angeordnet sind und für eine solche Schaltung verhältnismäßig große Typenleistungen für die speisenden Transformatoren erforderlich sind. Wenn bei der zuletzt geschilderten Anordnung gleichzeitig mehrere der Brückenwiderstände als Belastungswiderstände verwendet werden, so wird ein theoretischer Wirkungsgrad von mehr als 50% erreicht. Eine solche Anordnung bleibt aber auf Verbraucher beschränkt, die aus verschiedenen getrennten Widerständen bestehen, die dazu noch in einem dem Abgleich der Brücke entsprechenden Verhältnis zueinander stehen müssen.
  • Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe besteht nun darin, die bekannte Schaltung nach Fig.1 derart abzuwandeln, daß die an den Vorwiderständen auftretenden Verluste erheblich herabgesetzt werden.
  • Zur Lösung dieser Aufgabe wird nach der Erfindung vorgeschlagen, für jeden Vorstromkreis eine Hilfsspannungsquellevorzusehen, wobei die Summenspannung der beiden Hilfsspannungsquellen stets konstant ist, und die Spannung einer jeden Hilfsspannungsquelle sich gegensinnig mit der Ausgangsspannung des zugehörigen Teilverstärkers ändert.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in Fig. 2 abgebildet. Soweit es sich hierbei um die gleichen Elemente wie in Fig.1 handelt, werden die gleichen Bezugszeichen verwendet. Der Vorstrom für den Teilverstärker 1 wird von der Spannungsquelle uol geliefert, der Vorstrom für den Teilverstärker 2 von der Spannungsquelle u.2. Diese Vorstromspannungsquellen werden durch Gleichrichtung der Sekundärspannungen zweierTransformatoren9 und 10 über die Brückengleichrichter 7 und 8 erzeugt. Die Primärwicklungen beider Transformatoren sind in Reihe geschaltet und werden von der Spannung 11 gespeist.
  • Die Schaltung nach der Erfindung hat folgende Wirkungsweise: Ist beispielsweise der Teilverstärker 1 weiter aufgesteuert als der Teilverstärker 2, dann treibt die Ausgangsspannung ui einen größeren Strom über den Vorwiderstand 4 als die Ausgangsspannung u2 über den Vorwiderstand 5. Durch diese von den Ausgangsspannungen u1 und u2 getriebenen Ströme werden die Ventile der Brückengleichrichter 7 und 8 vorgestromt. Das bedeutet, daß über die Sekundärwicklungen der Transformatoren 9 und 10 Kurzschlußströme in der Größe dieser Vorströme fließen können. Wird jedoch ein Transformator kurzgeschlossen, so verkleinert sich seine von den Primärwicklungen her gemessene Eingangsimpedanz. Da entsprechend dem angenommenen Aussteuerungszustand der Transformator 9 in stärkerem Maße kurzgeschlossen ist als der Transformator 10, wird auch die Eingangsimpedanz des Transformators 9 kleiner als die des Transformators 10 sein. Entsprechend diesen Eingangsimpedanzen verteilt sich die konstante Spannung 11 auf die beiden Transformatoren 9 und 10. Je weiter also der Teilverstärker 1 aufgesteuert und der Teilverstärker 2 zugesteuert wird, um so kleiner wird die Spannung uol und um so größer wird die Spannung u02. In Fig. 3 sind die Verläufe der Vorspannungen uol und u.2, der Ausgangsspannungen u1 und u., der beiden Teilverstärker sowie die an der Last wirkende Differenzspannung uB als Funktion des Steuerstromes 1s dargestellt. Bei der bekannten Schaltung nach Fig.1 setzt sich der Strom über den Vorwiderstand 4 bzw. 5 aus dem konstanten Vorstrom über das Ventil 1 a und 2 a und den von der Ausgangsspannung ui bzw. uz getriebenen Strom zusammen. Er steigt also mit der Aufsteuerung des zugehörigen Teilverstärkers an. Bei der bekannten Schaltung wird der Vorstrom über das Ventil 1 a bzw. 2 a in dem Maße vermindert, in dem der von der Ausgangsspannung u1 bzw. uz getriebene Strom ansteigt. Der Strom über den Vorwiderstand 4 bzw. 5 ist also bei der Schaltung nach der Erfindung praktisch konstant. Man erkennt hieraus, daß die Schaltung nach der Erfindung bedeutend geringere Verluste an den Vorwiderständen 4 und 5 aufweist wie die bekannte Schaltung nach Fig. 1.
  • Wird die Schaltung nach der Erfindung für einen theoretischen Wirkungsgrad von 50% ausgelegt, dann werden die an den Vorwiderständen auftretenden Verluste etwa auf ein Viertel der bei der Schaltung nach Fig.1 auftretenden Verluste herabgesetzt.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Magnetischer Gegentaktverstärker, bestehend aus zwei magnetischen Teilverstärkern, deren gegensinnig in Reihe geschaltete Ausgangsgleichspannungen auf eine gemeinsame Last arbeiten und die über je einen Widerstand vorgestromt werden, dadurch gekennzeichnet, daß für jeden Vorstromkreis eine Hilfsspannungsquelle (uol bzw. u.2) vorgesehen ist, wobei die Summenspannung der beiden Hilfsspannungsquellen stets konstant ist und die Spannung einer jeden Hilfsspannungsquelle sich gegensinnig mit der Ausgangsspannung des zugehörigen Teilverstärkers ändert.
  2. 2. Magnetischer Gegentaktverstärker nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Hilfsspannungsquellen vorzugsweise aus transformatorgespeisten Brückengleichrichterschaltungen (7 und 8) bestehen, wobei die Primärwicklungen beider Transformatoren (9 und 10) in Reihe geschaltet sind. IiZ Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschrift 1078 622; Buch von W. A. Geyger, »Magnetverstärker-Schaltungen«, 1959, S.98 bis 100; Buch von A. G. M i 1 n e s, »Transductors and Magnetic Amphfiers«, London-New York, 1957, S.170/171; Buch von H. F. Stonn, »Magnetic Amplifiers«, New York-London, 1955, S.439/440.
DEL36081A 1960-05-04 1960-05-04 Magnetischer Gegentaktverstaerker Pending DE1111673B (de)

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DE1111673B true DE1111673B (de) 1961-07-27

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Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1078622B (de) * 1958-06-25 1960-03-31 Landis & Gyr Ag Magnetverstaerkerschaltung

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1078622B (de) * 1958-06-25 1960-03-31 Landis & Gyr Ag Magnetverstaerkerschaltung

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