DE1111517B - Zapfwellenantrieb fuer Sonderfahrzeuge, insbesondere fuer landwirtschaftliche Zwecke - Google Patents
Zapfwellenantrieb fuer Sonderfahrzeuge, insbesondere fuer landwirtschaftliche ZweckeInfo
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Description
Die Erfindung betrifft einen Zapfwellenantrieb für ein für Straßen- und Geländebetrieb bestimmtes
Sonderfahrzeug, insbesondere für landwirtschaftliche Zwecke, wobei je eine in Fahrzeuglängsrichtung nach
vorn und nach hinten verlaufende und in einer Flucht
liegende Zapfwelle vom Wechselgetriebe des Fahrzeuges durch den Fahrzeugmotor bzw. das Fahrzeug
angetrieben wird, und die getriebeseitigen Enden der beiden Zapfwellen ein Verbindungsglied aufnehmen,
welches zur Lagerung eines vom Wechselgetriebe angetriebenen Zahnrades dient.
Zapfwellenantriebe für Sonderfahrzeuge der vorstehend erwähnten Art mit zwei Zapfwellen sind an
sich bekannt. Hierbei ist es erwünscht, die Zapfwellen mit dem Wechselgetriebe des Fahrzeuges ausrückbar
zu verbinden, und zwar möglichst wahlweise und auch gemeinsam. Bei einer bekannten Anordnung
dieser Art dient als Verbindungsglied eine Hülse, der auf jeder Seite eine besondere Schaltmuffe
zugeordnet ist. Es muß also jede Zapfwelle für sich geschaltet werden. Die Anordnung ist umständlich
und platzraubend.
Die Erfindung will diese Nachteile beseitigen. Hierfür
sind nach der Erfindung bei den eingangs erwähnten Zapfwellenantrieben die Enden der beiden
Zapfwellen in an sich bekannter Weise als einander spiegelbildlich gegenüberstehende Muffenteile mit
Klauen ausgebildet, wobei die Klauen am inneren Umfang der Muffenteile vorgesehen sind und in den
Muffenteilen als Verbindungsglied ein Bolzen gelagert ist, auf dem eine am äußeren Umfang an beiden
Enden mit Schaltklauen versehene und in an sich bekannter Weise mit dem Zahnrad drehfest verbundene
Schaltnabe längsverschiebbar angeordnet ist.
Die Ausbildung des Zapfwellenantriebes nach der Erfindung hat den Vorteil, daß vom Wechselgetriebe
aus jede Zapfwelle nach Wunsch ein- bzw. ausgerückt werden kann. Die bauliche Anordnung dieser
Kupplungen ist außerordentlich einfach, ihr Raumbedarf sowie ihre Herstellungskosten gering. Besonders
zweckmäßig und einfach im Aufbau ist es, wenn erfindungsgemäß die Schaltnabe unmittelbar von der
Nabe des Zahnrades selbst gebildet wird, der Flanschteil des Zahnrades annähernd symmetrisch
zwischen den Schaltklauen angeordnet ist und das Gegenzahnrad im Wechselgetriebe eine solche Breite
aufweist, daß in allen Schaltstellungen ein Eingriff mit dem Schaltzahnrad erfolgt.
Es ist zwar die spiegelbildliche Anordnung und Ausbildung der Zapfwellenenden als Muffen bekannt,
jedoch handelt es sich dabei um außenverzahnte Muffen. Eine gleichzeitige Einschaltung beider Zapf-Zapfwellenantrieb
für Sonderfahrzeuge,
insbesondere für landwirtschaftliche Zwecke
insbesondere für landwirtschaftliche Zwecke
Anmelder:
Daimler-Benz Aktiengesellschaft,
Stuttgart-Untertürkheim, Mercedesstr. 136
Stuttgart-Untertürkheim, Mercedesstr. 136
Hans Käst, Gaggenau (Bad.),
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
wellen ist dabei nicht möglich. Bei dieser bekannten Anordnung erfolgt auch der Antrieb durch die eine
hohle Zapfwelle. Andererseits ist auch die drehfeste Verbindung einer Schaltnabe mit einem Zahnrad bekannt,
jedoch ist hierbei nicht der Einzelantrieb einer Zapfwelle möglich. Außerdem arbeitet diese bekannte
Schaltnabe mit zwei verschiedenen Antriebsrädern zusammen, was unnötig Platz braucht.
Es gibt naturgemäß die verschiedensten Schaltmöglichkeiten. Bei einer Ausführungsform nach der
Erfindung sind die Schaltklauen an der Nabe und die in diese eingreifenden Klauenkränze an Muffenteilen
derartig ausgebildet und einander zugeordnet, daß durch axiale Bewegung des Zahnrades von einer
in die andere Endstellung zuerst die eine Zapfwelle einzeln, dann beide gemeinsam, und schließlich die
andere Zapfwelle einzeln einschaltbar sind. Bei dieser Ausführungsform kann nach einer Weiterbildung des
Erfindungsgedankens die eine oder die andere Endstellung des Zahnrades als Leerlauf Stellung vorgesehen
sein. Der als Verbindungsglied dienende Bolzen kann in an sich bekannter Weise in beiden Muffenteilen
lose drehbar gelagert sein. Auch die Schaltnabe ist auf ihm lose drehbar. Der Bolzen kann aber auch in
dem einen Muffenteil drehfest eingesetzt sein. Für die erwähnte Schaltmöglichkeit ist jeder Muffenteil mit
Klauen von doppelter Breite wie die Schaltklauen an der Schaltnabe sowie einem freien Abschnitt ausgerüstet.
Für die Leerlaufstellung kann mindestens ein Muffenteil zusätzlich noch einen weiteren der Breite
der Schaltklauen entsprechenden freien Abschnitt aufweisen.
109 648/231
In den Zeichnungen sind Ausführungsformen des
Zapfwellenantriebes nach der Erfindung dargestellt. Es zeigen die
Fig. 1 bis 4 vier verschiedene Ausführungen, jeweils im Längsschnitt.
Nach der Fig. 1 sind die vordere Zapfwelle 10 und die hintere Zapfwelle 11 koaxial zueinander angeordnet
und an den getriebeseitigen Enden mit Muffenteilen 12 und 13 versehen. Mit Hilfe dieser Muffenteile
können sie auch in den Lagern 14 eines Gehäuses 15 gelagert sein. Dabei kann das Gehäuse 15
vom Getriebegehäuse selbst gebildet werden oder als ein besonderer, an das eigentliche Getriebegehäuse
angebauter Gehäuseteil ausgebildet sein.
In den Muffenteilen 12 und 13 ist ein Bolzen 16 lose drehbar gelagert. Er kann infolgedessen eine
geringe Mittenabweichung der Zapfwellenachsen ausgleichen. Es wäre selbstverständlich auch denkbar,
diesen Bolzen 16 in einen Muffenteil, z. B. den der vorderen Zapfwelle 10, fest einzusetzen bzw. Muffenteil
und Bolzen aus einem Stück zu fertigen.
Auf dem Bolzen 16 ist in der Mitte eine Schaltnabe 17 lose drehbar gelagert. Sie wird von der Nabe
eines Zahnrades 18 gebildet, welches in ein nicht näher dargestelltes Gegenzahnrad 19 des Wechselgetriebes
eingreift. Bei der dargestellten Ausführung ist das ganze Zahnrad 18 auf dem Bolzen 16 in
Längsrichtung bewegbar und das Gegenzahnrad 19 des Wechselgetriebes weist dabei eine solche Breite
auf, daß in allen Schaltstellungen der Zahneingriff erhalten bleibt. Die Schaltnabe 17 kann auch getrennt
vom Zahnrad 18 ausgebildet und mit diesem drehfest, aber längsverschieblich verbunden sein. In diesem
Fall sind das Zahnrad 18 und das Gegenzahnrad 19 gleich breit. Auch ein fest mit dem Bolzen 16 umlaufendes
Zahnrad und zwei Schaltnaben sind denkbar.
Die Schaltnabe 17 ist in bezug auf ihre achsnormale Mittelebene symmetrisch ausgebildet und das
Zahnrad 18 symmetrisch angeordnet. An jedem Ende der Schaltnabe 17 ist außen ein Kranz von Schaltklauen
20 bzw. 20' vorgesehen. An Stelle der Schaltklauen können auch Verzahnungen vorgesehen sein,
was unter Umständen fertigungsmäßige Vorteile aufweist. An den Muffenteilen 12 und 13 der beiden
Zapfwellen sind am inneren Umfang entsprechende Klauen 21 und 21' angeordnet, welche dieselbe Breite
aufweisen, wie die Schaltklauen 20 und 20' an der Schaltnabe 17.
In der dargestellten Stellung sind beide Zapfwellen ausgeschaltet, d. h., die Schaltnabe steht in der mittleren
Leerlaufstellung. Wird nun mit einem nicht dargestellten Schaltorgan das Zahnrad 18 mit seiner
Schaltnabe 17 axial in einer Richtung, z.B. nach links, d.h. vom Fahrzeug her gesehen nach vorn
bewegt, dann greifen die Schaltklauen 20 in die Klauen 21 der vorderen Zapfwelle 10 ein. Diese ist
damit wirksam angekuppelt, während die hintere Zapfwelle 11 nach wie vor steht. Eine Bewegung des
Zahnrades 18 mit seiner Schaltnabe 17 nach der anderen Richtung, also nach rechts, d. h. nach hinten,
bringt umgekehrt die Schaltklauen 20' zum Eingriff mit den Klauen 21', wodurch die hintere Zapfwelle
11 an Stelle der vorderen wirksam angekuppelt wird.
Bei der vorstehend beschriebenen Anordnung ist nur das wahlweise Ankuppeln je einer Zapfwelle
möglich. In vielen Fällen ist es aber erwünscht, auch beide Zapfwellen gemeinsam anzukuppeln. Eine
solche Anordnung zeigt die Fig. 2. Der prinzipielle Aufbau ist dabei derselbe wie bei der Anordnung
nach Fig. 1. Unterschiedlich ist jedoch die Ausbildung der Muffenteile 12 und 13. Diese 'weisen nunmehr
Klauen 22 und 22' mit der doppelten Breite der Schaltklauen 20 und 20' auf. Das Zahnrad 23 ist aus
einem Stück mit der Schaltnabe 17 gefertigt, sitzt aber unsymmetrisch an dieser und erstreckt sich
axial nur nach vorn. An jedem Muffenteil 12 und 13 befindet sich noch ein freier Abschnitt 24 und 24',
der ebenfalls die Breite einer Schaltklaue 20 aufweist. Diese freien Abschnitte können aber auch wegfallen,
so daß die Muffenteile dann kürzer ausfallen.
In der dargestellten Stellung steht die Schaltnabe 17 mit dem Zahnrad 23 in der einen Endstellung unmittelbar
benachbart zu dem vorderen Muffenteil 12. In dieser Stellung I greifen die Schaltklauen 20 in die
Klauen 22 am Muffenteil 12 der vorderen Zapfwelle 10 ein. Diese ist daher angekuppelt. Die hinteren
Schaltklauen 20' stehen dagegen im freien Abschnitt 24' des hinteren Muffenteiles 13, so daß die hintere
Zapfwelle ausgeschaltet ist. Beide Muffenteile 12 und 13 sind übrigens genau wie bei der Ausführungsform
nach Fig. 1 gleich ausgebildet und spiegelbildlich zueinander angeordnet.
Bewegt man das Zahnrad 23 mit der Schaltnabe 17 aus der vorderen Endstellung I in die Stellung II
nach hinten, dann bleiben die Schaltklauen 20 vorn im Eingriff mit den Klauen 22, so daß die vordere
Zapfwelle 10 weiterhin angekuppelt bleibt. Zusätzlich greifen nunmehr die hinteren Schaltklauen 20'
in die Klauen 22' des hinteren Muffenteiles 13 ein, so daß auch die hintere Zapfwelle 11 mit umläuft.
Eine weitere Bewegung in die Stellung III — welche die andere Endstellung der Schaltnabe 17 darstellt
— bringt die vorderen Schaltklauen 20 in den freien Abschnitt 24 des vorderen Muffenteils 12, so
daß die vordere Zapfwelle 10 abgekuppelt wird. Die hintere Zapfwelle 11 bleibt dagegen angekuppelt, weil
die hinteren Schaltklauen 20' weiterhin im Eingriff mit den Klauen 22' verbleiben.
Eine im Prinzip gleich aufgebaute Anordnung mit den gleichen Schaltstellungen zeigt die Fig. 3. Der
Unterschied besteht nur darin, daß die Klauen 22 und 22' an den Muffenteilen 12 und 13 an den einander
zugekehrten Enden angeordnet sind. In der dargestellten vorderen Endstellung der Schaltnabe 17 ist
also im Gegensatz zur Fig. 2 nicht die vordere, sondern vielmehr die hintere Zapfwelle 11 eingeschaltet.
Diese Ausführung ergibt also ein anderes Schaltschema.
Die beiden zuletzt beschriebenen Ausführungsformen weisen keine Leerlaufstellung auf. Sollte eine
solche erwünscht sein, kann eine Ausführung nach Fig. 4 gewählt werden. Während bei den bisherigen
Ausführungsformen beide Muffenteile 12 und 13 gleich ausgebildet sind, weist nunmehr der hintere
Muffenteil 13 noch einen zusätzlichen freien Abschnitt 25 auf. Durch diesen wird eine Schaltstellung
IV als hintere Endstellung für die Schaltnabe 17 ermöglicht, in welcher die Schaltklauen 20 aus dem
vorderen Muffenteil 12 frei heraustreten, während die
Schaltklauen 20' im hinteren Muffenteil 13 im freien Abschnitt 25 umlaufen. Beide Zapfwellen sind dadurch
ausgerückt, d. h. es ist Leerlauf.
Es leuchtet ein, daß die Schaltklauen und die Klauen gegeneinander vertauscht werden können.
Weiterhin ist es durchaus denkbar, durch andere An-
Ordnungen und gegenseitige Zuordnung der Schaltklauen und Klauen noch andere Schaltmöglichkeiten
zu erzielen. So ist es z. B. auch denkbar, die Muffenteile 12 und 13 um die freien Abschnitte 24, 24' zu
verkürzen, so daß die Schaltnabe dann einfach aus den Muffenteilen heraustritt.
Claims (8)
1. Zapfwellenantrieb für ein für Straßen- und Geländebetrieb bestimmtes Sonderfahrzeug, insbesondere
für landwirtschaftliche Zwecke, wobei je eine in Fahrzeuglängsrichtung nach vorn und
nach hinten verlaufende und in einer Flucht liegende Zapfwelle vom Wechselgetriebe des
Fahrzeuges durch den Fahrzeugmotor bzw. das Fahrzeug wahlweise angetrieben wird und die getriebeseitigen
Enden der beiden Zapfwellen ein Verbindungsglied aufnehmen, welches zur Lagerung
eines vom Wechselgetriebe angetriebenen Zahnrades dient, dadurch gekennzeichnet, daß
die Enden der Zapfwellen (10 und 11) in an sich bekannter Weise als einander spiegelbildlich
gegenüberstehende Muffenteile (12 und 13) mit Klauen (21 und 21') bzw. (22 und 22') ausgebildet
sind, wobei die Klauen am inneren Umfang der Muffenteile (12 und 13) vorgesehen sind und
in den Muffenteilen als Verbindungsglied ein Bolzen (16) gelagert ist, auf dem eine am äußeren
Umfang an beiden Enden mit Schaltklauen (20 und 20') versehene und in an sich bekannter
Weise mit dem Zahnrad (18 bzw. 23) drehfest verbundene Schaltnabe (17) längs verschiebbar
angeordnet ist.
2. Zapfwellenantrieb nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltnabe (17) in
an sich bekannter Weise unmittelbar von der Nabe des Zahnrades (18 bzw. 23) selbst gebildet
wird, der Flanschteil des Zahnrades annähernd symmetrisch zwischen den Schaltklauen (20 und
20') angeordnet ist und das Gegenzahnrad (19) im Wechselgetriebe eine solche Breite aufweist,
daß in allen Schaltstellungen ein Eingriff mit dem Zahnrad (18 bzw. 23) erfolgt.
3. Zapfwellenantrieb nach Anspruch 1 oder nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet,
daß der Bolzen (16) in an sich bekannter Weise in beiden Muffenteilen (12 und 13) lose
drehbar und die Schaltnabe (17) auf dem Bolzen (16) ebenfalls lose drehbar gelagert ist.
4. Zapfwellenantrieb nach Anspruch 1 oder nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet,
daß der Bolzen (16) in einem von der betreffenden Zapfwelle (10 oder 11) gebildeten
Muffenteil (12 oder 13) drehfest eingesetzt und die Schaltnabe (17) lose drehbar auf dem Bolzen
(16) gelagert ist.
5. Zapfwellenantrieb nach Anspruch 1 oder Anspruch 1 und einem der Ansprüche 2 bis 4, gekennzeichnet
durch eine derartige Ausbildung und gegenseitige Zuordnung der Schaltklauen (20 und
20') an der Schaltnabe und der Klauen (22 und 22') an den Muffenteilen, daß durch axiales Bewegen
des Zahnrades (23) von der einen in die andere Endstellung zuerst die eine Zapfwelle (10
oder 11) einzeln (Stellung I), dann beide gemeinsam (Stellung II) und dann die andere Zapfwelle
(11 oder 10) einzeln (Stellung III) einschaltbar sind.
6. Zapfwellenantrieb nach den Ansprüchen 1 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß hierbei die
eine oder die andere Endstellung des Zahnrades (23) als Leerlaufstellung (IV) vorgesehen ist.
7. Zapfwellenantrieb nach den Ansprüchen 1 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Muffenteil
(12 und 13) für einen wahlweisen oder gleichzeitigen Eingriff der Schaltklauen (20 und 20') an
der Schaltnabe (17) Klauen (22 und 22') von doppelter Breite wie die Schaltklauen an der
Schaltnabe (17) sowie einen freien Abschnitt (24 und 24') aufweist.
8. Zapfwellenantrieb nach den Ansprüchen 1 und 6 oder 1 und 7, dadurch gekennzeichnet, daß
mindestens ein Muffenteil (12 oder 13) zusätzlich noch mindestens einen weiteren, der Breite der
Schaltklauen (20, 20') entsprechenden freien Abschnitt (25) aufweist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 857745;
deutsche Auslegeschrift Nr. 1 058 377;
deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1 748 890;
österreichische Patentschrift Nr. 194720;
britische Patentschriften Nr. 629 034, 617 865;
USA.-Patentschriften Nr. 2 619 208, 2231144.
Deutsche Patentschrift Nr. 857745;
deutsche Auslegeschrift Nr. 1 058 377;
deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1 748 890;
österreichische Patentschrift Nr. 194720;
britische Patentschriften Nr. 629 034, 617 865;
USA.-Patentschriften Nr. 2 619 208, 2231144.
In Betracht gezogene ältere Patente:
Deutsches Patent Nr. 1063 468.
Deutsches Patent Nr. 1063 468.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
109 648/231 7.61
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED30934A DE1111517B (de) | 1959-06-24 | 1959-06-24 | Zapfwellenantrieb fuer Sonderfahrzeuge, insbesondere fuer landwirtschaftliche Zwecke |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED30934A DE1111517B (de) | 1959-06-24 | 1959-06-24 | Zapfwellenantrieb fuer Sonderfahrzeuge, insbesondere fuer landwirtschaftliche Zwecke |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1111517B true DE1111517B (de) | 1961-07-20 |
Family
ID=7040709
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DED30934A Pending DE1111517B (de) | 1959-06-24 | 1959-06-24 | Zapfwellenantrieb fuer Sonderfahrzeuge, insbesondere fuer landwirtschaftliche Zwecke |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1111517B (de) |
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