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DE1111421B - Vorrichtung zur UEberfuehrung einer geradlinig wirkenden Kraft in eine Kraft zum Verwinden eines nicht eingespannten Torsionskoerpers - Google Patents

Vorrichtung zur UEberfuehrung einer geradlinig wirkenden Kraft in eine Kraft zum Verwinden eines nicht eingespannten Torsionskoerpers

Info

Publication number
DE1111421B
DE1111421B DEV17826A DEV0017826A DE1111421B DE 1111421 B DE1111421 B DE 1111421B DE V17826 A DEV17826 A DE V17826A DE V0017826 A DEV0017826 A DE V0017826A DE 1111421 B DE1111421 B DE 1111421B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
rod
force
torsion body
straight line
rods
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEV17826A
Other languages
English (en)
Inventor
Josef Dvoracek
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Vyzkumny A Zkusebni Letecky Ustav AS
Original Assignee
Vyzkumny A Zkusebni Letecky Ustav AS
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Vyzkumny A Zkusebni Letecky Ustav AS filed Critical Vyzkumny A Zkusebni Letecky Ustav AS
Publication of DE1111421B publication Critical patent/DE1111421B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01LMEASURING FORCE, STRESS, TORQUE, WORK, MECHANICAL POWER, MECHANICAL EFFICIENCY, OR FLUID PRESSURE
    • G01L1/00Measuring force or stress, in general
    • G01L1/12Measuring force or stress, in general by measuring variations in the magnetic properties of materials resulting from the application of stress
    • G01L1/125Measuring force or stress, in general by measuring variations in the magnetic properties of materials resulting from the application of stress by using magnetostrictive means

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Force Measurement Appropriate To Specific Purposes (AREA)

Description

  • Vorrichtung zur Überführung einer geradlinig wirkenden Kraft in eine Kraft zum Verwinden eines nicht eingespannten Torsionskörpers Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Überführung einer geradlinig wirkenden Kraft in eine Kraft zum Verwinden eines nicht eingespannten Torsionskörpers. Sie ist besonders bestimmt für die Anfertigung von magnetostriktive Torsionsfühler benutzenden Kraft- und Druckmessern. Solche magnetostriktiven Torsionsfühler bestehen aus einem ferromagnetischen Torsionskörper, der mit einer gleichachsigen Aufnahmespule und mit einer toroidalen Erregungswicklung zum Aufbau eines Magnetfeldes um den Torsionskörper herum versehen ist. Mit ihnen wird auf Grund des sogenannten Wiedemann-Effektes durch die Verwindung des Torsionskörpers in der Aufnahmespule induktiv ein elektrisches Signal erzeugt, das der Torsionskraft direkt proportional ist und einem Anzeigegerät zugeführt wird.
  • Die bisher bekannten Einrichtungen zur Überführung einer geradlinig wirkenden Kraft in ein einen nicht eingespannten Torsionskörper verwindendes Drehmoment benutzen zwei Paare von Laschen, die an den Enden des Torsionskörpers so befestigt sind, daß bei der Belastung die geradlinig wirkende Kraft in zwei Kräftepaare entgegengesetzten Drehsinnes übergeführt wird. Diese Ausführung verursacht bei dem Bau eines Geräts zum Messen größerer Kräfte einige Schwierigkeiten, da die Mittel, mit denen die Laschen an den Enden des Torsionskörpers befestigt werden, der Festigkeit wegen sehr stark bemessen sein müssen, wodurch der Arm des Kräftepaares in unproportionierter Weise anwächst und das Drehmoment derart vergrößert wird, daß auch der Torsionskörper recht groß sein muß. Außerdem verursacht die Befestigung der Laschen an den Stirnen des Torsionselementes, die ganz gleichachsig mit der Befestigung des Torsionskörpers in Bügeln des Kraftmessers durchgeführt werden muß, wegen der vier benutzten Laschen ziemlich große Schwierigkeiten.
  • Für die Reihenfertigung solcher Kraftmesser ist es erschwerend, daß die geringste Störung der Laschengleichachsigkeit und das geringste Abdrücken der Laschen von den Sitzflächen einen ganz verschiedenen Verlauf des auf den Torsionskörper übertragenen Drehmomentes hervorruft. Dadurch geht die Genauigkeit des ganzen Kraftmessers verloren.
  • Die Erfindung bezweckt, eine Vorrichtung zum Überführen einer geradlinig wirkenden Kraft in eine Kraft zum Verwinden eines nicht eingespannten Torsionskörpers zu schaffen, die wesentlich einfacher ist als die bekannten Einrichtungen, insbesondere aus weniger Teilen besteht und deren Herstellung auf weniger Schwierigkeiten stößt. Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß an beiden Enden des Torsions- körpers in einem axialen Schlitz je eine Flachstange 1, beiderseits radial überstehend, derart befestigt ist, daß beide gleichlangen Stangen in einer Ebene liegen und sich ihre Enden in gleicher Höhe befinden, daß die gleichliegenden Enden der Stangen jeweils durch einen Querbalken miteinander verbunden sind und daß in den zwischen dem Torsionskörper und den Querbalken gelegenen Teilstücken der Flachstangen je eine tiefe Quernut, parallel zur Achse des Körpers verlaufend, in solcher Anordnung vorgesehen ist, daß sich die beiden Quernuten jeder Stange auf verschiedenen Seiten der Stange befinden und jede Nut spiegelbildlich zu der mit ihr auf gleicher Höhe befindlichen Quernut der anderen Stange liegt.
  • In der Zeichnung ist die Vorrichtung gemäß der Erfindung in einer beispielsweisen Ausführung dargestellt. Es zeigt Fig. 1 eine perspektivische Ansicht und Fig. 2 einen Einzelteil.
  • Bei der erfindungsgemäßen Einrichtung zur Überführung einer geradlinig wirkenden Kraft in eine Kraft zum Verwinden eines Torsionskörpers ist an den Enden des Torsionskörpers 4 in einem axialen Schlitz je eine senkrecht zum Körper verlaufende flache Stange 1 befestigt, die beiderseits gleich weit über den Körper 4 vorsteht. Die gleich langen, zueinander parallelen Stangen 1 sind an den Enden durch Querbalken 2 fest miteinander verbunden. Sie sind in den zwischen dem Torsionskörper 4 und den Querbalken 2 gelegenen Teilstücken je mit einer zur Achse des Körpers 4 parallelen tiefen Nut 3 versehen, die bei beiden Stangenl in gleicher Höhe zweckmäßig in der Mitte zwischen Körper 4 und Querbalken 2 gelegen sind. Von den insgesamt vier Nuten 3 befinden sich bei jeder Stange die beiden Nuten auf verschiedenen Seiten derselben und zeigen die in gleicher Höhe gelegenen Nuten beider Stangen nach entgegengesetzter Richtung.
  • Infolge der beiden auf entgegengesetzten Seiten liegenden tiefen Nuten wird bei Ausübung eines Zuges oder eines Druckes auf die beiden Enden einer Stange die Kraft auf das zwischen den beiden Nuten gelegene Stück der Stange nicht in der Mittellinie der Stange übertragen. sondern seitlich, wobei die seitliche Verschiebung bei der einen Nut entgegengesetzt ist wie bei der anderen Nut. Es wird dadurch auf das zwischen den beiden Nuten gelegene Mittelstück der Stange ein Drehmoment ausgeübt, M7,. = P2 zu r, wenn 2' der auf die Stangenenden ausgeübte Zug oder Druck mit 2-- bezeichnet wird und der Abstand der beiden 2 parallelen Kraftrichtungen mit r. Das zwischen den beiden Nuten gelegene Stück der Stange wird unter dem Einfluß des Drehmomentes verdreht, wobei eine Deformation der Stange an den durch die Nuten geschwächten Querschnittsstellen stattfindet. An der Verdrehung des Mittelstückes der Stange nimmt auch der Torsionskörper 4 teil, an dem das Mittelstück bebefestigt ist. Da nun aber bei der am anderen Ende des Torsionskörpers befestigten Stange die Nuten spiegelbildlich zu den Nuten bei der ersten Stange angeordnet sind, wirkt das bei der zweiten Stange entstehende Drehmoment in entgegengesetzter Richtung wie das bei der ersten Stange bestehende Drehmoment. Infolgedessen bewirken die beiden gegenläufigen Drehmomente ein Verwinden des Torsionskörpers 4.
  • Durch die Verminderung oder Vergrößerung der Tiefe der Nuten 3 wird der Armer verlängert oder verkürzt und dadurch auch das Drehmoment Mk vergrößert oder vermindert. Im extremsten Falle der Vergrößerung des Drehmomentes Mk werden die Stangen 1 an den Stellen, wo sich beim dargestellten Ausführungsbeispiel jeweils eine Nut 3 befindet, zerschnitten und die entstehenden Teile durch ein angemessen starkes Stahlband wieder verbunden, derart, daß bei jeder Stange die beiden Stahlbänder auf verschiedenen Seiten befestigt werden.
  • Mit einer Vorrichtung der beschriebenen Art kann man sowohl die Zug- als auch die Druckkraft in eine Kraft zum Verwinden eines Torsionskörpers überführen. Diese Einrichtung ist also nicht nur für den Bau von Kraftmessern und Waagen, sondern auch von Druckaufnehmern geeignet.
  • Die Herstellung einer solchen Einrichtung ist sehr einfach, anspruchslos und daher auch billig.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Vorrichtung zur Überführung einer geradlinig wirkenden I(raft in eine Kraft zum Verwinden eines nicht eingespannten Torsionskörpers, dadurch gekennzeichnet, daß an beiden Enden des Torsionskörpers (4) in einem axialen Schlitz je eine flache Stange (1) beiderseits radial vorstehend derart befestigt ist, daß beide gleich langen Stangen in einer Ebene liegen und sich ihre Enden in gleicher Höhe befinden, daß die gleichliegenden Enden der Stangen (1) jeweils durch einen Querbalken (2) miteinander verbunden sind und daß in den zwischen dem Torsionskörper (4) und dem Querbalken (2) gelegenen Teilstücken der flachen Stangen (1) je eine tiefe Quernut (3), parallel zur Achse des Körpers (4) verlaufend, in solcher Anordnung vorgesehen ist, daß sich die beiden Quernuten (3) jeder Stange (1) auf verschiedenen Seiten dieser Stange befinden und jede Nut (3) spiegelbildlich zu der mit ihr auf gleicher Höhe befindlichen Quernut der anderen Stange liegt.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jede Nut durch Zerteilen der Stange (1) und Wiederverbinden der beiden Teile mit Abstand voneinander mittels eines auf der einen Seite des Stabes befestigten dünnen Bandes gebildet ist.
DEV17826A 1959-01-05 1960-01-04 Vorrichtung zur UEberfuehrung einer geradlinig wirkenden Kraft in eine Kraft zum Verwinden eines nicht eingespannten Torsionskoerpers Pending DE1111421B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CS1111421X 1959-01-05

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1111421B true DE1111421B (de) 1961-07-20

Family

ID=5457323

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEV17826A Pending DE1111421B (de) 1959-01-05 1960-01-04 Vorrichtung zur UEberfuehrung einer geradlinig wirkenden Kraft in eine Kraft zum Verwinden eines nicht eingespannten Torsionskoerpers

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