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DE1111241B - Verfahren und Anordnung zur Herabsetzung der Bandbreite eines aus unipolaren Impulsen ungleicher Laenge und Verteilung bestehenden Signals - Google Patents

Verfahren und Anordnung zur Herabsetzung der Bandbreite eines aus unipolaren Impulsen ungleicher Laenge und Verteilung bestehenden Signals

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Publication number
DE1111241B
DE1111241B DET15638A DET0015638A DE1111241B DE 1111241 B DE1111241 B DE 1111241B DE T15638 A DET15638 A DE T15638A DE T0015638 A DET0015638 A DE T0015638A DE 1111241 B DE1111241 B DE 1111241B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
signal
pulse
arrangement according
switches
voltage
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DET15638A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Horst Groll
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Telefunken Patentverwertungs GmbH
Original Assignee
Telefunken Patentverwertungs GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Telefunken Patentverwertungs GmbH filed Critical Telefunken Patentverwertungs GmbH
Priority to DET15638A priority Critical patent/DE1111241B/de
Publication of DE1111241B publication Critical patent/DE1111241B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04BTRANSMISSION
    • H04B1/00Details of transmission systems, not covered by a single one of groups H04B3/00 - H04B13/00; Details of transmission systems not characterised by the medium used for transmission
    • H04B1/66Details of transmission systems, not covered by a single one of groups H04B3/00 - H04B13/00; Details of transmission systems not characterised by the medium used for transmission for reducing bandwidth of signals; for improving efficiency of transmission
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01SRADIO DIRECTION-FINDING; RADIO NAVIGATION; DETERMINING DISTANCE OR VELOCITY BY USE OF RADIO WAVES; LOCATING OR PRESENCE-DETECTING BY USE OF THE REFLECTION OR RERADIATION OF RADIO WAVES; ANALOGOUS ARRANGEMENTS USING OTHER WAVES
    • G01S7/00Details of systems according to groups G01S13/00, G01S15/00, G01S17/00
    • G01S7/003Transmission of data between radar, sonar or lidar systems and remote stations

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Radar, Positioning & Navigation (AREA)
  • Remote Sensing (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Radar Systems Or Details Thereof (AREA)

Description

  • Verfahren und Anordnung zur Herabsetzung der Bandbreite eines aus unipolaren Impulsen ungleicher Länge und Verteilung bestehenden Signals Das Spektrum eines aus Impulsen bestehenden Signals kann bekanntlich auch dann einen großen Anteil an sehr niedrigen Frequenzen enthalten, wenn die einzelnen Impulse an sich kurz sind. Das Auftreten dieser niedrigen Spektralkomponenten kann durch entsprechend große Impulsabstände, insbesondere aber auch durch Periodizitäten bedingt sein, die als mehr oder weniger regelmäßige Anhäufungen von Impulsen in Erscheinung treten. Als Beispiel diene das Empfangssignal eines an einer Küste aufgestellten Rundsicht-Radargerätes. Im Amplitudenspektrum der Echoimpulsfolge eines solchen Gerätes tritt zunächst mit großer Amplitude die Folgefrequenz des Radarsenders auf. Ferner ist im allgemeinen die Seeseite des Bildes fast ohne Echoimpulse, während der der Landseite zugekehrte Bildsektor eine sehr große Anzahl von Echoimpulsen enthalten kann. Da also die Häufigkeit der Echoimpulse innerhalb einer Antennenumdrehung recht unterschiedlich ist, sind im Spektrum des Empfangssignals auch die meist sehr niedrige Grundschwingung der Antennenrotation sowie ihre Vielfachen mit großer Amplitude vertreten.
  • Das weitere Verarbeiten eines aus Impulsen bestehenden Signals wird durch Spektralanteile mit derart niedriger Frequenz sehr erschwert. So macht es z. B. Schwierigkeiten, breitbandige Verstärker für sehr niedrige Grenzfrequenzen auszulegen. Bei der Übertragung über lange Kabel treten bei diesen Frequenzen Laufzeitverzerrungen auf. Bei der Speicherung solcher Signale mit Magnetbandgeräten können die erwähnten niedrigen Frequenzen wegen des mit w ansteigenden Frequenzganges nur sehr schlecht wiedergegeben werden, wobei sich durch die notwendigen Entzerrungsmaßnahmen auch der Störabstand verschlechtert.
  • Es ist bekannt, die Bandbreite eines aus unipolaren Impulsen bestehenden Signals dadurch zu vermindern, daß jeder unipolare Impuls in einen bipolaren Impuls umgewandelt wird. Man erzielt damit eine Abschwächung der niederfrequenten Signalkomponenten, so daß der Schwerpunkt des Amplitudenspektrums nach höheren Frequenzen verschoben wird.
  • Die mit diesem Vorgehen bewirkte Verminderung des Frequenzbandes reicht jedoch nicht aus, um die vorerwähnten Schwierigkeiten zu beseitigen. Insbesondere versagt es, wenn das Signal wie bei Radarsignalen aus Impulsen von im allgemeinen ungleicher Länge und Verteilung besteht.
  • Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herabsetzung der Bandbreite eines aus unipolaren Impulsen bestehenden Signals von im allgemeinen ungleicher Länge und Verteilung, bei dem gleichfalls der Schwerpunkt des Amplitudenspektrums nach höheren Frequenzen verschoben wird. Sie erreicht dies im Gegensatz zu dem bekannten Verfahren dadurch, daß Impulse, welche eine vorgegebene Dauer t überschreiten, in eine symmetrische Rechteckwelle mit einer Folgefrequenz von etwa f = l/2 t umgewandelt werden, während kürzere Impulse so weitergegeben werden, daß ihre Polarität jeweils entgegengesetzt der Polarität des vorangehenden Impulses ist. Die Rückumsetzung des umgeformten Signals in seine ursprüngliche Form, welche hinter dem tXbertragungsweg im allgemeinen erforderlich sein wird, kann in einfacher Weise durch Doppelweggleichrichtung erfolgen.
  • Das erfindungsgemäße Verfahren sowie eine Anordnung zu dessen Verwirklichung werden nachstehend an Hand der Zeichnungen näher erläutert.
  • Die Fig. 1 und 2 stellen ein aus kurzen und langen Impulsen bestehendes Signal vor bzw. nach seiner Umformung im Sinne der Erfindung dar. Die Fig. 3 und 4 zeigen die experimentell aufgenommene Umhüllende des Spektrums eines speziellen Signals, ebenfalls vor und nach der Umformung. Fig. 5 ist ein Blockschaltbild einer Anordnung zur Durchführung des vorgeschlagenen Verfahrens. In Fig. 6 ist das Prinzipschaltbild eines ausgeführten Gerätes dargestellt. In den einzelnen Zeilen der Fig. 7 sind die an den gleich bezeichneten Punkten der Schaltbilder in Fig. 5 und 6 auftretenden Signale (Spannungsverläufe) veranschaulicht.
  • Ein Vergleich des in Fig. 2 abgebildetenvSenals mit jenem der Fig. 1 zeigt, daß infolge der erfindutsgemäßen Umformung die niedrigen Spektralkomponenten verschwunden sind -Man -kann- dies beispielsweise durch Bildung des linearen Mittelwertes- der Signalfunktion erkennen: - Wärefl dle~ku-rzen~Impulge alle von gleichem Flächeninhalt und würden die längeren Impulse so in Mäander aufgelöst, daß nach der Zerhackung der positive und negative Anteil ebenfalls jeweils gleichen Flächeninhalt hätten, so hätte die Gleichkomponente des umgeformten Signals den Wert Null. Praktisch ist dies natürlich nur annähernd der Fall, da die Impulslängen und -amplituden der. üblichen- Signale statistischzverteilt sind Sehr deutlich ist die erzielbare wesentliche Verbesserung des Amplitudenspektrums aus den Fig. 3 und 4 zu ersehen. Fig. 3 bezieht sich auf das experimentell aufgenommene Spektrum eines - auf etwa 100 kHz Bandbreite frequenzkomprimierten Radarbildsignals. Das Amplitudenmaximum dieses Signals entspricht der Zeilenfolgefrequenz (hier etwa 300Hz), und es sind auch noch niedrigere Frequenzen einschließlich der Gleichkomponente mit sehr großer Amplitude vertreten. Durch die Anwendung des erfindungsgemäßen Verfahrens wurde gemäß Fig. 4 erreicht, daß die Amplituden dieser niedrigen Frequenzen fast völlig verschwunden sind. Das Amplitudenmaximum, welches von der angewandten Folgefrequenz der Zerhackung der längeren Impulse abhängt, erstreckt sich jetzt von etwa 20 bis 30 kHz. Es hat sich als zweckmäßig erwiesen, diese Zerhackung mit einer Folgefrequenz durchzuführen, die ungefähr einem Drittel bis der Hälfte der höchsten zu übertragenden Frequenz des Signals entspricht. Wenn hier und im folgenden der Begriff Übertragung verwendet wird, soll er im- allgemeinen Sinne verstanden werden und jede Form der weiteren Verarbeitung eines Signals, beispielsweise auch dessen Verstärkung oder Speicherung, einschließen.
  • Selbstverständlich läßt sich dieses Verfahren auch mit anderen Verfahren kombinieren, die das Ziel verfolgen, ein aus Impulsen bestehendes Signal den Eigenschaften des Übertragungsweges entsprechend umzuformen. Beispielsweise wurde im Zusammenhang mit der Speicherung eines impuls artigen Signals auf Magnetband vorgeschlagen, das Signal vor der Speicherung zu integrieren, wobei z. B. von den Impulsen ein Kondensator aufgeladen wird. Dieser muß in der Integrationsschaltung - stetig oder periodisch wieder entladen werden, um einen konstanten Gleichspannungsmittelwert zu erhalten; die Maximalamplitude innerhalb des integrierten Signals wird nämlich durch die tiefsten Frequenzen bestimmt, die bei der Integration besonders bevorzugt werden. Führt man jedoch einer derartigen Anordnung eine im Vorzeichen stets wechselnde Impulsfolge zu, etwa nach Fig. 2, so folgt--auf- jede Aufladung des- -Integriergliedes unmittelbar eine Entladung. Hierdurch wird eine Übersteuerung der Anordnung vermieden, - und besondere Maßnahmen zur abschnittweisen Entladungdes Integriergliedes erübrigen sich.
  • Zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens wird eine Schaltungsanordnung vorgeschlagen, bei welcher aus dem Eingangssignal zwei Signale entgegengesetzter Polarität hergestellt und diese je einem Schalter zugeführt werden Die Schaltzustände der beiden Schalter sind jeweils-entgegengesetzt (komplementär) und werden jeweils gleichzeitig in Abhängig- keit von der Aufeinanderfolge und Länge der einzelnen Impulse des Eingangssignals umgesteuert. Als Schalter können elektronische Schalter wie Schaltröhren.od,er~Schalttransistoren, aber auch z. B. auf magnetisclTer Basis wirkende Anordnungen dienen.
  • Durch çúsammertfassung der Ausgangssignale der beiden Schalter erhält man das umgeformte Signal, welches den gewünschten alternierenden Amplitudenverlauf hat.
  • Dieser Vorgang sowie weitere Ausgestaltungen der Erfindung werden nachstehend an Hand des schematischen Blockschaltbildes Fig. 5, eines in Fig. 6 dargestellten Prinzip schaltbildes eines ausgeführten Gebrätes soMrieales Impulsplanes der Fig. 7 näher erläutert.
  • In Fig. 5 gelangt das Eingangssignal a über einen Verstärker 1 an eine Phasenumkehrstufe X, an deren Ausgängen das Signal mit beiden Polaritäten g und h (Fig.- 7) zur Verfügung steht. Diese beiden Spannungen werden je einem elektronisch gesteuerten Schalter 3 bzw. 4 zugeführt.
  • Der Wechsel des Schaltzustandes der beiden Schalter erfolgt einerseits nach jedem kurzen Impuls, andererseits im Takt der Folgefrequenz eines besonderen Generators, welcher jedoch nur bei Vorhandensein eines solchen Eingangsimpulses wirksam werden soll, der eine bestimmte Länge überschreitet. Man könnte daran denken, diesen Generator dauernd durchschwingen zu lassen und entsprechende Mittel vorzusehen, die ihn nur bei Vorhandensein eines langen Impulses auf die Schalter einwirken lassen.
  • In den Ausführungsbeispielen wird jedoch eine andere Möglichkeit bevorzugt: Der Generator schwingt nur bei Vorhandensein eines Impulses und erst dann, sobald dieser eine-bestimmte Länge überschreitet. Er wirkt außerdem nicht unmittelbar auf die beiden Schalter 3 und 4 ein, sondern löst im Rhythmus seiner Schwingung jeweils eine Flip-Flop-Schaltung 5 (z. B. bistabile Multivibratorschaltung) aus, durch deren zwei komplementäre - Ausgangs signale die beiden Schalter 3 und 4 abwechselnd geöffnet werden. Ihre zusammengefaßten Ausgangs signale ergeben das umgeformte Signal i.
  • In Fig. 5 ist der erwähnte Generator ein Impulsgenerator 6, der jeweils dann eine Folge kurzer Impulse d an die Flip-Flop-Stufe 5 liefert, wenn der seinem Eingang zugeführte, in einer Vorstufe 7 (Begrenzer) amplitudenbegrenzte Einzelimpuls (Signal b in Fig. 7) eine bestimmte Länge überschreitet. Die Vorstufe 7 liefert nicht nur Kontrollimpulse an den Generator 6, sondern erzeugt aus der ihr zugeführten Signalspannung ferner ein differenziertes Signal c, dessen negative, den Rückflanken der Einzelimpulse entsprechende Spitzen ebenfalls der Flip-Flop-StufeS zugeführt werden. Die Steuerung der Stufe 5 erfolgt also auf zwei verschiedenen-Wegen.
  • In der Schaltungsanordnung nach Fig. 6 wird das Eingangssignal a zunächst. einem - -Kathodenverstärker 8 zugeführt, der eine Amplitudenregelung ermög-=licht. Die folgende Stufe mit der Röhre 9 ist ein-Verstärker. Die - Phasenumkehr, also die Herstellung zweier gleicher Signale g und h mit entgegengesetztem Vorzeichen der Amplitude, erfolgt in Röhre 10, deren Anoden- und Kathodenwiderstand 11 bzw. 12 gleich groß sind. Die Ausgangssignale g und h der Stufe 10 gelangen an das Steuergitter je eines Systems 13 a und 14 a zweier als Schalter dienender Doppeltnoden 13 bzw. -14, deren Funktion und Steuerung weiter unten erklärt wird.~ AIl den zuZsammengefaßten Ausgängen dieser beiden-Schaltröhren entsteht das umgeformte Signal i.
  • Die übrigen Stufen dienen iur Gewinnung der den Schaltern 13 und 14 zuzuführenden Steuersignale.
  • Das an der Anode der -Röhre 10 auftretende Signal h wird außer dem Steuergitter -14 a- einer Begrenzerröhre 15 zugeleitet, an- deren Steuergitter eine Diode 16 liegt. Die Funktion einer solchen Stufe, die infolge des gemeinsamen Kathodenwiderstandes 17 der beiden Systeme als kathodengekoppelter Röhrenbegrenzer bezeichnet werden kann, ist an sich bekannt. Die begrenzte Spannung gelangt an das Steuergitter einer Röhre 18, wobei ihre Grundlinie durch eine Niveau-Diode 19 auf Null festgelegt wird. An der Kathode dieser Röhre tritt also ein Signal b auf, dessen einzelne Impulse alle von gleichem Potential ausgehen und gleiche Amplitude erreichen. Im Anodenkreis der Röhre 18 liegt die Primärwicklung eines Übertragers 20. Die Zeitkonstante des Übertragers mit seinem Abschlußwiderstand 21 ist klein gegen die kleinste Impulslänge, so daß das an der Sekundärwicklung abgenommene Ausgangssignal c dieser Stufe in differenzierter Form erscheint. Durch seine negativen Spannungsspitzen; welche den Rückilanken der zugeführten Impulse entsprechen, werden über Dioden 22 und 23 die Anoden einer Doppeltriode 24 angesteuert. Diese ist Bestandteil eines bistabilen Multivibrators, der somit nach jeder Rückflanke der Impulse des Eingangssignals seinen Sehaltzustand wechselt.
  • Die Multivibratorröhre 24 kann ferner durch einen Impulsgenerator gesteuert (getriggert) werden, der hier als Sperrschwinger ausgebildet ist. Im Anodenkreis der Röhre 25 befindet sich die Primärwicklung eines Übertragers 26, dessen Sekundärwicklung in bekannter Weise in Serie mit einem Kondensator 27 zwischen Kathode und Gitter geschaltet ist. Die Kathode ist über einen Spannungsteiler 28, 29 so weit positiv vorgespannt, daß die Gittervorspannung ausreicht, um die Röhre stromlos zu halten. Erst wenn dem Gitter auf weiter unten erklärte Weise eine genügend große positive Spannung zugeführt wird, wird die Röhre 25 geöffnet. Sie arbeitet dann als astabiler Sperrschwinger und erzeugt eine Impulsfolge d, welche an der Kathode der Röhre abgenommen und den verbundenen Kathoden der Multivibratorröhre 24 zugeführt wird.
  • Die Sperrschwingerröhre 25 soll jedesmal dann geöffnet werden, wenn der vorliegende Signalimpuls eine bestimmte Länge überschreitet. Um dies zu erreichen, sind erfindungsgemäß Schaltungselemente vorgesehen, in welchen eine mit der Länge vorhandenen Signalimpulses anwachsende Spannung entsteht, die dann die Röhre 25 öffnet. Hierzu wird ein Integrierglied verwendet, dem eine dem Eingangs signal entsprechende, jedoch amplitudenbegrenzte Spannung zugeführt wird, so daß die integrierte Spannung nur von der Länge der Impulse abhängt. Diese amplitudenbegrenzte Spannung b (Fig. 7) wird an der Kathode der Differenzierröhre 18 abgenommen. Als Integrierglied dienen ein Widerstand 30 und der schon erwähnte Gitterkondensator 27 des Sperrschwingers 25. Überschreitet der amplitudenbegrenzte Impuls eine durch die Zeitkonstante RC der Schaltungselemente 30 und 27 bedingte Länge, so erreicht die am Gitter des Sperrschwingers entstehende Spannung einen Wert, der die Röhre 25 entsperrt. Da die Schaltungselemente 30 und- 27 im Gitterkreis der Sperrschwingerröhre liegen, bestimmt-ihre Zeitkonstante RC in - vorteilhafter Weise gleichzeitig die Folgefrequenz und damit den Abstand der erzeugten Impulse.
  • Die Multivibratorschaltung - (Röhre 24) wechselt somit ihren Schaltzustand sowohl, wenn ihr die Dioden 22 und 23 ein negativer Impuls c nach Fig. 7 zugeleitet wird, als auch, wenn an ihren Kathoden ein Impuls d nach Fig. 7 eintrifft. Ihre beiden komplementären Ausgangsspannungen e und f (Fig. 7) werden über je einen Spannungsteiler 31, 32 und 33, 34 den-Systemen 13b bzw. 14 b der Schaltröhren aufgedrückt.
  • Es wurde oben bereits erläutert, daß an den Gittern der!Röhrensysteme 13 a und 14 a der Schaltröhren 14 und 15 mit entgegengesetztem Vorzeichen die Signale g bzw. h liegen. Mittels eines an der positiven Betriebsspannung liegenden Spannungsteilers 35, 36 und zweier Niveau-Dioden 37 und 38 werden die Grundlinien dieser beiden Signale auf gleichem positivem Potential gehalten. Gelangt nun beispielsweise bei entsprechendem Schaltzustand des Multivibrators 24 andas Gitter des Schaltröhrensystems 13 b eine negative und an jenes des Systems 14 b eine positive Schaltspannung e und f (Fig. 7), so wird letzteres und damit auch die Kathode der Röhre 14 um die Sperrspannung der Röhre positiver, als das Gitter des Systems 14a durch Vorspannung und Signal h werden kann; System 14 ist daher gesperrt. Zur gleichen Zeit ist das System 13 b der Schaltröhre 13 gesperrt, System 13 a arbeitet auf den -gemeinsamen Anodenwiderstand 39 ~der beiden Röhrensysteme 13a und 14 a. Andert sich beim Eintreffen eines Steuerimpulses c oder d der Schaltzustand des Multivibrators 24, so nehmen auch alle Systeme der Schaltröhren 13 und 14 den jeweils anderen Schaltzustand ein. Da die Systeme 13 a und 14 a durch ihre Eingangssignale g bzw. h in negativer bzw. positiver Richtung ausgesteuert werden, entsteht somit am Anodenwiderstand 39 das im Sinne der Erfindung umgeformte Signal i.

Claims (12)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Verfahren zur Herabsetzung der Bandbreite eines aus unipolaren Impulsen von im allgemeinen ungleicher Länge und Verteilung bestehenden Signals unter Verschiebung des Schwerpunktes seines Amplitudenspektrums nach höheren Frequenzen, dadurch gekennzeichnet, daß Impulse, welche eine vorgegebene Dauer t überschreiten, in eine symmetrische Rechteckwelle mit einer Folgefrequenz von etwa f = 1/2 t umgewandelt werden, - während kürzere Impulse so weitergegeben werden, daß ihre Polarität jeweils entgegengesetzt der Polarität des vorangehenden Impulses ist.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Rückumsetzung des umgeformten Signals in seine ursprüngliche Form durch Doppelweggleichrichtung erfolgt.
  3. 3. Anordnung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß aus dem Eingangssignal (a) mittels einer Phasenumkehrstufe zwei Signale (g, h) entgegengesetzter Polarität hergestellt und je einem z. B. elektronischen Schalter zugeführt werden, wobei die Schaltzustände der beiden Schalter jeweils komplementär sind und jeweils gleichzeitig in Abhängigkeit von der Aufeinanderfolge und Länge der einzelnen Impulse des Eingangssignals umgesteuert werden, so daß sich durch Zur am menfassung der Ausgangssignale beider Schalter ein Signal (i) mit alternierendem Amplitudenverlauf ergibt.
  4. 4. Anordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Wechsel des Schaltzustandes der beiden Schalter im Takt der Folgefrequenz eines besonderen Generators erfolgt, welcher nur bei Vorhandensein eines solchen Impulses wirksam wird, der eine bestimmte Länge überschreitet.
  5. 5. Anordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Generator nur bei Vorhandensein eines Impulses und erst dann schwingt, sobald dieser eine bestimmte Länge überschreitet.
  6. 6. Anordnung nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß Schaltungselemente vorgesehen sind, in welchen eine mit der Länge des jeweils vorhandenen Signalimpulses anwachsende Spannung entsteht, und daß der Generator erst dann wirksam wird bzw. schwingt, wenn diese Spannung einen bestimmten Mindestwert überschreitet.
  7. 7. Anordnung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die mit der Länge des jeweils vorhandenen Signalimpulses anwachsende Spannung in einem Integrierglied (Integrierschaltung) entsteht, dem eine dem Eingangssignal entsprechende, jedoch amplitudenbegrenzte Spannung zugeführt wird.
  8. 8. Anordnung nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Generator ein astabiler Sperrschwinger ist, der erst dann schwingfähig ist, wenn die seinem Gitter zugeführte, mit der Länge des jeweils vorhandenen Signalimpulses anwachsende Spannung einen bestimmten Wert überschreitet.
  9. 9. Anordnung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß als Integrierglied eine Kapazität und ein Widerstand dienen, die so im Eingangskreis (Gitterkreis) des Sperrschwingers angeordnet sind, daß durch ihre Zeitkonstante (RC) auch die Folgefrequenz der bei schwingender Stufe erzeugten Impulsreihe bestimmt ist.
  10. 10. Anordnung nach einem der Ansprüche 3 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß durch jede Impulsrückflanke des Eingangssignals ein Wechsel des Schaltzustandes der beiden Schalter ausgelöst wird.
  11. 11. Anordnung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß eine Differenzierstufe vorgesehen ist, der eine dem Eingangs signal entsprechende, vorzugsweise amplitudenbegrenzte Spannung zugeführt wird, und daß der Wechsel des Schaltzustandes der beiden Schalter durch die aus den Impulsrücknanken dieser Spannung abgeleiteten Impulse ausgelöst wird.
  12. 12. Anordnung nach Anspruch 11 und einem der Ansprüche 4 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Schalter durch die beiden Ausgangssignale eines bistabilen Multivibrators betätigt werden, welcher seinerseits sowohl vom Ausgangssignal des Generators (z. B. Sperrschwingers) als auch vom Ausgangssignal der Differenzierstufe ausgelöst (getriggert) wird.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 823 604.
DET15638A 1958-09-17 1958-09-17 Verfahren und Anordnung zur Herabsetzung der Bandbreite eines aus unipolaren Impulsen ungleicher Laenge und Verteilung bestehenden Signals Pending DE1111241B (de)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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EA018493B1 (ru) * 2008-11-12 2013-08-30 Штрайтмарк Холдинг Аг Способ получения poс высоким выходом

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE823604C (de) * 1948-02-09 1951-12-06 Louis Joseph Libois Verfahren und Anordnung zur Umformung von Impulsen

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