DE1110955B - Spannvorrichtung fuer Schnuere, Seile, Planen, Zelte od. dgl. - Google Patents
Spannvorrichtung fuer Schnuere, Seile, Planen, Zelte od. dgl.Info
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-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E04—BUILDING
- E04H—BUILDINGS OR LIKE STRUCTURES FOR PARTICULAR PURPOSES; SWIMMING OR SPLASH BATHS OR POOLS; MASTS; FENCING; TENTS OR CANOPIES, IN GENERAL
- E04H15/00—Tents or canopies, in general
- E04H15/32—Parts, components, construction details, accessories, interior equipment, specially adapted for tents, e.g. guy-line equipment, skirts, thresholds
- E04H15/322—Stretching devices
-
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- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16G—BELTS, CABLES, OR ROPES, PREDOMINANTLY USED FOR DRIVING PURPOSES; CHAINS; FITTINGS PREDOMINANTLY USED THEREFOR
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Description
- Spannvorrichtung für Schnüre, Seile, Planen, Zelte od. dgl. Die Erfinduna bezieht sich auf eine Spannvorrichtung, insbesondere für Schnüre, Seile, Planen, Zelte od. dgl., bestehend aus einem mehrfach gebogenen Haken und einem mit diesem zusammenwirkenden elastischen Zwischenglied.
- Es ist bereits ein S-föriniger Haken zur gleichzeitigen Befestigung beider Dächer eines Doppeldachzeltes bekannt. Der eine Endschenkel dieses Hakens ist dreieckförmig verbreitert und weist ein zur Querkante des dreieckigen Schenkelendes parallel verlaufendes Langloch auf. In dieses Langloch greift ein Verbindungsmittel. und zwar eine Lederlasche, ein, mit welchem der S-Haken am äußeren Dach des Zeltes befestigt ist. In die Scheitel des S-förnligen Hakens können zum unteren Dach und zu einem Pflock führende Schnüre bzw. elastische Zwischenglieder eingehängt werden. Der bekannte Haken ist nur beschränkt anwendbar und teuer in der Fertigung, da mehrere Arbeitsgänge zu seiner Herstellung erforderlich sind. Insbesondere entsteht wegen der dreieckigen Verbreiterung des einen Endschenkels ein erheblicher Materialverlust beim Zuschneiden der Rohlinge für den bekannten Haken.
- Die Erfindung hat den Zweck, diese Nachteile zu vermeiden und ein Spannmittel zu schaffen, das möglichst vielseitig anwendbar ist und trotzdem nur aus möglichst wenig besonders einfachen Einzelteilen besteht und daher äußerst billig herstellbar ist.
- Die Erfindung besteht darin, daß der Haken W-förmig gebogen ist und einer der Endschenkel zu einem mehr oder weniger geschlossenen Auge bzw. Haken eingerollt ist.
- In der Zeichnung ist die Erfindung in mehreren Ausführungs- und Anwendungsbeispielen dargestellt. Es zeigen Fig. 1 und 2 einen W-Haken mit zwei geraden Endschenkeln, in Seitenansicht und Draufsicht, Fig. 3 und 4 einen W-Haken mit einem geraden und einem zu einer offenen Hakenforin gerollten Endschenkel, in Seitenansicht und Draufsicht, Fig. 5 und 6 einen W-Haken mit einem geraden und einem zu einem geschlossenen Auge gerollten Endschenkel, in Seitenansicht und Draufsicht, Fig. 7 und 8 einen W-Haken nach den Ausführungsbeispielen der Fig. 5 und 6, mit einem in das Endauge eingesetzten Gummiring, in zwei um 900 versetzten Seitenansichten, Fig. 9 und 10 eine Spannvorrichtung in Form einer um einen Stab herumgelegten Doppelschlinge, deren Enden von den Endschenkeln des W-Hakens gehalten werden, der selbst wiederum durch eine öse gesteckt ist, von oben und von der Seite gesehen, Fig. 11 eine um einen Stab herumgelegte Doppelschlaufe, deren Ende in ein Endauge des durch eine öse gesteckten W-Hakens eingehängt ist, in Seitenansicht, Fig. 12 eine durch eine Öse gezogene Doppelschlinge, deren Enden von den äußeren Schenkeln des W-Hakens gehalten werden, in Seitenansicht, Fig. 13 eine Anordnung ähnlich derjenigen nach Fig. 11, mit zwei in den W-Haken eingehängten Seil- oder Planenösen, Fi-. 14 eine um einen Stab herumgelegte und durch eine Ose gezogene Doppelschlinge mit W-Haken, in Seitenansicht, Fig. 15 eine Eckverspannung in schaubildlicher Darstellung, Fig. 16 ein mit einem oder mehreren Querstegen versehenes elastisches Zwischenstück für verschiedene Einspannlängen des W-Hakens.
- Bei allen Ausführungsbeispielen ist der W-Haken ganz allgemein mit W bezeichnet, der sich, von dem aus den Fig. 1, 3 und 5 ersichtlichen besonderen Formgebungen abgesehen, noch dadurch auszeichnet, daß jeweils die auseinanderstrebenden äußeren Schenkel 1, 2 und 3,4 (Fig. 1 und 2) der W-Form jeweils einen Winkel ß oder ß' von etwa 45' und die beiden inneren Schenkel 2, 3 einen Winkel a von etwa 30' einschließen. Besonders bevorzugt sind die Ausführungen nach den Fig. 3 bis 6, bei welchen einer der Endschenkel der W-Form zu einem offenen Haken 5 (Fig. 3, 4) oder zu einem geschlossenen Auge 6 (Fig. 5, 6) eingerollt ist.
- Der W-Haken kann aus einem starken Rundstahldraht gebogen oder, wie die Figuren zeigen, aus Flachstahl hergestellt sein. Im übrigen kann der W-Haken auch aus jedem geeigneten Natur- oder Kunststoff bestehen. Von dem obengenannten Spreizwinkeln a. Il# p` abgesehen, hängen Bemessung und Werkstoff von der zugemuteten Beanspruchung ab. Ein derartiger Haken kann auf die vielseitigste Weise verwendet werden, wie die Ausführungsbeispiele der Fig. 9 bis 15 zeigen.
- Sind die miteinander zu verspannenden Teile selbst nicht genügend elastisch oder soll der Verspannung eine erhöhte Elastizität gegeben werden, dann ist es vorteilhaft, den W-Haken mit einem elastischen Glied zu verbinden. Es ist, z. B. nach den Fig. 7 und 8, in das Auge 6 des W-Hakens ein Gummiring 7 oder, nach den Ausführungen der Fig. 9 bis 15, ein längerer, in sich geschlossener Gummischnurzug 8 mit eingerollt. Insbesondere die zuletzt erwähnte Anordnung läßt die verschiedensten Verspannungsmöglichkeiten von einem Stab S mit einer Plane P (Fig. 9. 10, 11, 14) oder auch von zwei Stäben oder zwei Planen P, P' (Fig. 12) oder einem Stab S mit mehreren Planen P, P (Fig. 13) zu, die zum Durchstecken des W-Hakens mit den üblichen Ösen 9 versehen sind. Die in Fig. 13 links gezeichneten Planen P, P können auch Wände einer Tasche sein, die durch den W-Haken zusammen gehalten werden.
- Wie die Fig. 15 zeigte kann man den mit einem Gummizug 8 zusammenwirkenden W-Haken auch für eine Eckverspannung benutzen. Man kann anstatt einer einfachen Gummischnur auch einen mit beliebig vielen Querstegen versehenen Gummizug 11 verwenden (Fig. 16), der verschiedene Einspannlängen zuläßt, je nach dem man den Hakenteil 5 des W-Hakens entweder in die Endstege 11' oder in die Zwischenstege 10 einhängt. Man kann die Gummizüge auch durch metallische Federglieder ersetzenz. B. durch einen aus einer Schraubenfeder gebildeten Ring oder durch eine mit einem Ende in den W-Haken eingehängte Schraubenfeder. Die Zwischenstege 10 des Gummizuges 11 brauchen mit diesem nicht unbedingt aus einem Stück hergestellt sein. Es können auch für sich hergestellte leitersprossenartige Zwischenstege an dem Gumn-iizugll befestigt werden. Auch können die Eingriffsabschnitte der Gummizüge oder -schnüre mit Verschleiß vermindernden Armierungen, z. B. mit metallischen Büchsen od. dgl. versehen sein. Im Rahmen der Erfindung können die Winkel der W-Haken-Form auch alle drei gleich groß sein, wobei jedoch der mittlere Winkel 30" nicht überschreiten sollte.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE-1. Spannvorrichtung, insbesondere für Sebnüre, Seile, Planen. Zelte od. dgl., bestehend aus einem mehrfach gebogenen Haken und einem mit diesem zusammenwirkenden elastischen Zwischenglied, dadurch gekennzeichnet, daß der Haken (W) W-fönnig gebogen ist und einer der Endschenkel (1, 4) zu einem mehr oder weniger geschlossenen Auge (6) bzw. Haken (5) eingerollt ist.
- 2. Spannvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die auseinanderstrebenden äußeren Schenkel (1, 2 und 3, 4) des W-Hakens jeweils einen Winkel von etwa 451 einschließen. 3. Spannvorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die inneren Schenkel (2, 3) des W-Hakens einen Winkel von etwa 301 einschließen. 4. Spannvorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der W-Haken aus einem Flachprofil hergestellt ist. 5. Spannvorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das elastische Zwischenglied in an sich bekannter Weise aus einem in sich geschlossenen Ring (7, 8) besteht. 6. Spannvorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das elastische Zwischenglied als längliche Rechteckform (11) gestaltet und mit einem oder mehreren Querstegen versehen ist. 7. Spannvorrichtung nach den Ansprüchen 1 .bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Eingriffsabschnitte des in die W-Haken einzuhängenden Zwischengliedes armiert sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Schweizerische Patentschrift Nr. 287 424; USA.-Patentschriften Nr. 2 477 575, 1972 692.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED26305A DE1110955B (de) | 1957-08-27 | 1957-08-27 | Spannvorrichtung fuer Schnuere, Seile, Planen, Zelte od. dgl. |
Applications Claiming Priority (1)
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Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1110955B true DE1110955B (de) | 1961-07-13 |
Family
ID=7038844
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DED26305A Pending DE1110955B (de) | 1957-08-27 | 1957-08-27 | Spannvorrichtung fuer Schnuere, Seile, Planen, Zelte od. dgl. |
Country Status (1)
| Country | Link |
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| DE (1) | DE1110955B (de) |
Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US1972692A (en) * | 1934-02-08 | 1934-09-04 | Leslie M Paget | Coupler for twist link chains |
| US2477575A (en) * | 1945-07-14 | 1949-08-02 | Jr Andrew E Bubser | Fastening device |
| CH287424A (de) * | 1950-06-06 | 1952-11-30 | Bigler Sporthaus Hans | Haken zur Befestigung von Doppeldachzelten. |
-
1957
- 1957-08-27 DE DED26305A patent/DE1110955B/de active Pending
Patent Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US1972692A (en) * | 1934-02-08 | 1934-09-04 | Leslie M Paget | Coupler for twist link chains |
| US2477575A (en) * | 1945-07-14 | 1949-08-02 | Jr Andrew E Bubser | Fastening device |
| CH287424A (de) * | 1950-06-06 | 1952-11-30 | Bigler Sporthaus Hans | Haken zur Befestigung von Doppeldachzelten. |
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