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DE1110805B - Haekelgalonmaschine mit Jacquardvorrichtung - Google Patents

Haekelgalonmaschine mit Jacquardvorrichtung

Info

Publication number
DE1110805B
DE1110805B DER23690A DER0023690A DE1110805B DE 1110805 B DE1110805 B DE 1110805B DE R23690 A DER23690 A DE R23690A DE R0023690 A DER0023690 A DE R0023690A DE 1110805 B DE1110805 B DE 1110805B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
needle
threads
bar
thread
horizontal
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DER23690A
Other languages
English (en)
Inventor
Georg Roscher
Heinz Lindner
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DER23690A priority Critical patent/DE1110805B/de
Publication of DE1110805B publication Critical patent/DE1110805B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04BKNITTING
    • D04B33/00Crocheting tools or apparatus

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Knitting Machines (AREA)

Description

  • Häkelgalonmaschine mit Jacquardvorrichtung Die Erfindung betrifft eine Häkelgalonmaschine mit Jacquardvorrichtung, bei der eine hin- und hergeführte Musterkarte mit ihrer nicht gelochten Wand die Wählnadel verschiebt.
  • Bei den bekannten Einrichtungen dieser Art war es bisher nur möglich, höchstens zwei verschiedenfarbige Fäden pro Nadel mit Hilfe der Jacquardvorrichtung einzuarbeiten.
  • Bei Strickmaschinen sind ferner Jacquardvorrichtungen bekannt, bei denen eine hin- und hergeführte Musterkarte mit ihrer nicht gelochten Wand die Wählnadel verschiebt.
  • Strickmaschinen weisen jedoch einen grundlegend anderen Aufbau auf als Häkelgalonmaschinen. Sie arbeiten auch mit einem kurzen Musterrapport, während bei Häkelgalonmaschinen zur Erzielung einer reichen Bemusterung mit einem langen Musterrapport gearbeitet wird. Darüber hinaus sind die Wählnadeln, die von der Musterkarte verschoben werden, bei Strickmaschinen an ihrem Ende stufenförmig ausgebildet. Die Ausnehmungen der Musterkarte, in die die Wählnadeln mit ihrem abgestuften Ende eintreten, müssen daher verschieden groß ausgebildet sein, je nach der Stufe, die beim Arbeiten wirksam wird. Die Ausnehmung bei der ersten Stufe muß also doppelt so groß sein wie beim Nadelende und die bei der zweiten Stufe sogar dreimal so groß. Je größer diese Ausnehmungen sind, um so mehr schwächen sie die Karte; außerdem sind bei gleich großen Karten wesentlich mehr Löcher unterzubringen, wenn sie sämtliche geringe Ausmaße haben und gleich groß sind.
  • Das Ziel der Erfindung ist es nun, eine Jacquardvorrichtung für Häkelgalonmaschinen zu schaffen, die diese bei Strickmaschinen bekannten Nachteile nicht besitzt und außerdem geeignet ist, mehr als zwei verschiedenfarbige Fäden pro Nadel in die Ware einzuarbeiten.
  • Zur Erreichung dieses Zieles ist erfindungsgemäß die Wählnadel in einem senkrecht zu ihrer Bewegungsrichtung periodisch auf und ab bewegbaren Block gelagert und an ihrem freien Ende abgewinkelt, an dem sie waagerechte, verschieden lange und entsprechend dem Lochabstand auf der Karte voneinander angeordnete Stifte trägt, so daß die Wählnadel durch die Musterkarte verschieden weit vorgeschoben wird und in den Bereich einer Platine gelangt, die den auszuwählenden Einziehfaden steuert, wobei Anschläge an dem anderen Ende der Wählnadel vorgesehen sind, die mit treppenförmigen Anschlägen der Platine in Eingriff kommen und dadurch bei der Abwärtsbewegung eines Querblockes die ausgewählte Platine verschieden weit abwärts drücken und eine an ihrem unteren Ende vorgesehene Leitfläche in den Bereich der auszuwählenden Fäden bringen, während durch die seitliche Verschiebung einer Leiste mit von ihr geführten Stäben eine Verdrehung der Platine um ihre Achse erfolgt, bei der die Leitfläche gegen einen der Fäden trifft und diesen aus der Ebene herausbewegt, in der sämtliche Fäden normalerweise liegen, wodurch der herausbewegte Faden seitlich um zwei Nadelteilungen verlagert wird, so daß er schließlich beim hin- und hergehenden Spiel der die Schlaufe bildenden Nadel als Schlaufe eingebunden wird.
  • Wenn die erfindungsgemäße Einrichtung für vier verschiedene Farben verwendet werden soll, dann ist auf der mit den Schlaufen versehenen Seite der Ware eine waagerechte mit vier Fadenführungen für die mit verschiedenfarbigen Fäden vorgesehene Leiste angebracht, die unter Beibehaltung ihrer waagerechten Lage senkrecht auf und ab bewegbar ist.
  • An Hand der Zeichnungen ist die Erfindung beispielsweise beschrieben und dargestellt. Es zeigt Abb. 1 einen senkrechten Querschnitt durch die erfindungsgemäße Maschine, Abb. 2 die verschiedenen Verstellwege der Nadel und ihre Zusammenarbeit mit der Platine, Abb. 3 die seitliche Verlagerung des ausgewählten Fadens, der zur Schlaufe eingebunden wird, Abb. 4 und 5 zwei benachbarte Nadeln mit den daran befindlichen Ansätzen.
  • Bei der in Abb. 1 gezeigten Maschine ist mit 1 der Langschuß bezeichnet, dessen Achsel im Schnitt dargestellt ist. Er macht in bekannter Weise eine in Rich- Lung der Achse 2 verlaufende Hin- und Herbewegung, bei der der Faden 3 in die Ware eingelegt wird, die bei 4 dargestellt ist.
  • Auf der Schlaufenseite der Ware liegt der Schlaufenhalter 5, mit dessen Hilfe beim Zusammenspiel der Nadel 7 mit der Lochnadel 8 die Schlaufen eingebunden werden. Diese Einrichtung ist an Häkelgalonmaschinen bekannt. Neu ist dagegen, daß die Fäden 9, 10, 11 und 12 in verschiedenen Farben gehalten sind und durch Fadenführungen 9a, 10a, 11a und 12a in der Leiste 13 auf die Ware zulaufen, wobei der jeweils mit Hilfe der Jacquardvorrichtung ausgewählte Faden mit Hilfe des Schlaufenhalters 5 zur Schlaufe eingebunden wird.
  • Die erfindungsgemäße Jacquardvorrichtung besteht in der an sich bekannten Lochkarte 14, die in der Pfeilrichtung hin- und herbewegt wird und mit Löchern 15 versehen ist. Aus Abb. 2 ist die Zusammenarbeit der Lochkarte 14 mit der ihr zugeordneten Nadel 16 ersichtlich. Wenn z. B. die Jacquardvorrichtung zum Steuern von vier verschiedenfarbigen Fäden ausgebildet ist, dann ist die Nadel 16 an ihrem der Karte zugewendeten Ende mit einer rechtwinkligen Abbiegung 17 ausgebildet. Dieses Ende 17 trägt drei verschieden lange Ansätze 18, 19, 20. Diesen Ansätzen 18, 19, 20 entsprechen Löcher auf der Karte 14, so daß dadurch der Verstellweg der Nadel 16 nach links im Sinne der Abb. 2 bestimmt wird. Bei der oberen Darstellung der Abb. 2 trifft die Karte 14 auf den Ansatz 20. Infolgedessen führt die Nadel 16 den weitesten Verstellweg aus. Sie kommt dabei mit ihrem nach unten ragenden Ansatz 21 mit dem oberen treppenförmigen Ansatz 22 auf der Platine 23 in Eingriff. Bei der darunterliegenden Darstellung in Abb. 2 trifft der Ansatz 20 in ein Loch 15 auf dei Karte 14. Infolgedessen drückt die Karte 14 gegen den Ansatz 19 und verschiebt die Nadel 16 so weit, daß der nach unten ragende Ansatz 21 auf den unteren treppenförmigen Absatz 24 der Platine 23 zur Auflage kommt.
  • Bei der dritten Darstellung in Abb. 2 treffen die Ansätze 19 und 20 auf Löcher in der Karte 14; infolgedessen wird der Ansatz 18 von der Karte 14 verschoben. Dabei komme das Ende 25 der Nadel 16 in Eingriff mit dem oberen treppenförnnigen Absatz 22.
  • Bei der untersten Darstellung in Abb.2 treffen alle drei Ansätze 18, 19, 20 auf Löcher in der Kart;, 14. Infolgedessen wird die Nadel 16 nicht verschoben. Ihr vorderes Ende 25 kann daher mit dem unteren treppenförmigen Absatz 24 der Platine 23 in Eingriff kommen.
  • Durch die verschiedene Einstellung der Nadel 16 gegenüber der Platine 23, wie sie in Abb. 2 kenntlich gemacht ist, wird der Verstellweg der Platine 23 verändert. Es ist zu diesem Zweck die Nadel 16 in einem sich über die Breite der Maschine erstreckenden Querblock 26 verschiebbar angeordnet, der, wie aus Abb. 1 ersichtlich ist, in vertikaler Richtung auf und ab bewegt wird. Bei seiner Abwärtsbewegung drückt er über die Nadel 16 die Platine 23 nach unten; jedoch ist der Verstellweg der Platine 23 nach unten verschieden groß, in Abhängigkeit davon, welche Teile der Nadel 16 und der Platine 23 beim Abwärtsgang des Querblockes 26 miteinander in Eingriff kommen.
  • Die Platinen 23 sind in der Traverse 27 dicht nebeneinander angeordnet, die entsprechende Einfräsungen besitzt. Sie werden durch Blattfedern 28 auf diesem Sitz gehalten. Diese sind jedoch so nachgiebig, daß die axiale Verschiebbarkeit der Platinen 23 und die Verdrehbarkeit um ihre Achse gewährleistet-ist.
  • Zur Verdrehung der Platinen 23 sind sie mit Ansätzen 29 ausgerüstet. Diese ragen zwischen die Stäbe 30 einer in waagerechter Richtung hin- und herbewegbaren Leiste 31. Diese Leiste 31 ist außerdem in vertikaler Richtung verschiebbar, wie es in Abb. 1 durch gestrichelte Linien dargestellt ist. In gleicher Weise wie die Leiste 31 ist auch die Traverse 27, in der die Platinen gelagert sind, in waagerechter Richtung verschiebbar und außerdem in vertikaler Richtung, wie es durch gestrichelte Linien in Abb. 1 angedeutet ist. Das Arbeitsspiel der Einrichtung während zwei aufeinanderfolgenden Maschinenumdrehungen ist wie folgt: Erste Maschinenumdrehung Die Nadel 7 steht in ihrer hinteren in Abb. 1 mit ausgezogenen Linien dargestellten Lage. Nun wird die Karte 14 vor- und zurückbewegt und führt dabei je nach der auf ihr angebrachten Lochung eine Verschiebung der Nadel 16 durch. Hierauf geht der Querblock 26 abwärts und drückt die entsprechende Platine 23 im erforderlichen Maße abwärts. Anschließend geht der Querblock 26 wieder in seine Ausgangslage. Hierauf wird die Traverse 27 mit den Platinen 23 sowie die Leiste 31 mit den Stäben 30 und auch die Leiste 13 um eine Nadelteilung nach links bewegt. Bei der nun folgenden Verschiebung der Leiste 31 nach rechts wirken die Nadeln 30 auf den Ansatz 29 der Platinen 23 ein und verdrehen dabei dieselben, so daß ihre Leitfläche 32 den Faden noch um eine weitere Nadelteilung nach links legt. Nun wird die Nadel 7 in die strichpunktierte Lage vorgeführt, und die Traverse 27 mit den Platinen 23 und der Leiste 13 gehen hoch in die gestrichelte Lage. Die Leiste 31 wird wieder in ihre alte Lage zurückgebracht, dadurch werden die Platinen 23 wieder in ihre normale Lage zurückgeführt. Die Nadel 16 wird mit Hilfe der hin- und hergehenden Leiste 33, die den Ansatz 34 der Nadel übergreift, wieder in ihre Anfangsstellung geschoben. Inzwischen ist die Nadel 7 in ihre vorderste Stellung zum Einhäkeln gebracht, d. h. in die durch gestrichelte Linien angedeutete Lage. Die Lochnadel 8 häkelt ein, und die Nadel geht zum Abpressen zurück. Hierauf hebt die Leiste 31, wie es in Abb. 1 durch gestrichelte Linien angedeutet ist, die Platinen 23 wieder bis in ihre höchste Stellung, in der sie durch die Federn 28 gehalten werden. Zweite Maschinenumdrehung Die Leiste 13 geht um eine Nadelteilung nach rechts zurück und tief (Anfangsstellung), und der Platinenblock bzw. die Traverse 27 geht ebenfalls nach rechts und ebenfalls die Leiste 31 mit der Nadel 30 (Anfangsstellung). Nun kommt die Nadel 7 vor in die mit strichpunktierten Linien dargestellte Lage, und die Leiste 13 geht hoch. Der vorher durch die entsprechende Platine eingesteuerte Faden liegt somit unter zwei Nadeln, die übrigen drei Fäden jedoch nur unter einer Nadel. Nun kommt die Nadel 7 ganz vor in die gestrichelte Lage zum Einhäkelpunkt. Die Lochnadel 8 häkelt wieder ein, und die Nadel 7 geht wieder zum Abpressen zurück. Anschließend geht die Leiste 13 tief, und ebenso geht die Traverse 27 und die Leiste 31 wieder tief in die Anfangsstellung.
  • Bei der Verdrehung der Platine 23 wird auch die Leitfläche 32 an ihrem unteren Ende verschwenkt; sie verdrängt dabei den vor ihr liegenden Faden, der einer der Fäden 9, 10, 11 oder 12 sein kann, nach links im Sinne der Abb. 3, wie es in dieser Abbildung durch gestrichelte Linien angedeutet ist. Der so nach links verlagerte Faden kommt daher unter die dort befindliche Nadel 7 zu liegen und wird infolgedessen beim Arbeitsspiel der Nadel 7 zur Schlaufe 6 eingebunden.
  • Welcher von den Fäden 9, 10, 11, 12 von der Leitfläche 32 der Nadel 7 vorgelegt wird, hängt von der Höhenlage der Leitfläche 32 ab. Bei der in Abb. 1 gezeigten Lage wird durch die Leitfläche 32 der Faden 9 der Nadel 7 vorgelegt. Die Platine 23 muß daher bei dieser Lage die weiteste Verstellung nach unten erfahren. Dieser weiten Verstellung entspricht die oberste Darstellung in Abb. 2.
  • Damit die Schlaufenbildung erfolgen kann, führt die Leiste 13, durch die die verschiedenfarbigen Fäden 9, 10, 11, 12 hindurchgeführt sind, entsprechend dem Arbeitsspiel der übrigen Teile der Häkelgalonmaschine, insbesondere der Nadel 7, eine Aufundabbewegung aus, wie es in Abb. 1 durch gestrichelte Linien dargestelt ist.
  • Wenn die Platinen-Nadeln 23 und mit ihnen die Lochkarten-Nadeln 16 dicht nebeneinander liegen sollen, dann bleibt auf der Karte 14 zwischen den einzelnen Reihen der Löcher 15 wenig Material stehen. Bei der starken Beanspruchung, der die Karten 14 ausgesetzt sind, sind daher die schmalen Stege zwischen den senkrechten Reihen der Löcher 15 starkem Verschleiß unterworfen.
  • Um daher die Möglichkeit zu haben, diese Stege zwischen den Löchern 15 auf die doppelte Breite zu bringen, sind jeweils die Ansätze 18, 19, 20 einer Lochnadel 16 und die Ansätze 18', 19', 20' der benachbarten Nadel zur Nadelachse derart versetzt angebracht, daß sämtliche Ansätze dieser beiden benachbarten Nadeln in einer Ebene liegen, wobei sie außerdem noch symmetrisch zu einer durch die Achse der beiden Nadeln 16 hindurchgelegten Ebene liegen.
  • Im übrigen ist die Ausbildung der Lochkarten die gleiche wie bei den bekannten Vorrichtungen dieser Art. Wegen Platzmangel ist die entsprechende Einrichtung nur teilweise dargestellt. Die einzelnen Lochkarten 14 hängen jedoch, wie bei den bekannten Vorrichtungen dieser Art, aneinander und werden jeweils nach der Verstellung der Nadel 16 absatzweise um ihre Achse gedreht, so daß dadurch die nächstfolgende Karte 14 in den Bereich der Ansätze 18, 19, 20 gelangt.
  • In der vorbeschriebenen Weise ist es möglich, jeweils einen gewünschten Faden unter zwei Nadeln zu legen. Es ist jedoch auch möglich, zwei Fäden zu gleicher Zeit unter zwei Nadeln zu bringen, indem man den Hub des Querblocks 26 in seiner Tiefe um etwa 2 mm verändert. Dadurch erfaßt der Greifer 32 nicht einen, sondern zwei Fäden und legt diese unter zwei Nadeln. Auf diese Weise kann zusätzlich noch eine weitere Veränderung der Musterung erzielt werden.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Häkelgalonmaschine mit Jacquardvorrichtung, bei der eine hin- und hergeführte Musterkarte mit ihrer nicht gelochten Wand die Wählnadel verschiebt, dadurch gekennzeichnet, daß die Wählnadel (16), die in einem senkrecht zu ihrer Bewegungsrichtung periodisch auf und ab bewegbaren Block (26) gelagert ist, an ihrem freien Ende abgewinkelt ist und dort waagerechte, verschieden lange und entsprechend dem Lochabstand auf der Karte voneinander angeordnete Stifte (18, 19, 20) trägt, so daß die Wählnadel (16) durch die Musterkarte (14) verschieden weit vorgeschoben wird und in den Bereich einer Platine (23) gelangt, die den auszuwählenden Einziehfaden (9, 10, 11, 12) steuert, wobei Anschläge (21) an der Wählnadel (16) vorgesehen sind, die mit treppenförmigen Anschlägen (22, 24) der Platine (23) in Eingriff kommen und dadurch bei der Abwärtsbewegung eines Querblockes (26) die ausgewählte Platine (23) verschieden weit abwärts drücken und eine an ihrem unteren Ende vorgesehene Leitfläche (32) in den Bereich der auszuwählenden Fäden bringen, während durch die seitliche Verschiebung einer Leiste (31) mit von ihr geführten Stäben (30) eine Verdrehung der Platine (23) um ihre Achse erfolgt, bei der die Leitfläche (32) gegen einen der Fäden (9, 10, 11, 12) trifft und diesen aus der Ebene herausbewegt, in der sämtliche Fäden normalerweise liegen, wodurch der herausbewegte Faden seitlich um zwei Nadelteilungen verlagert wird, so daß er schließlich beim hin- und hergehenden Spiel der die Schlaufe bildenden Nadel (7) als Schlaufe (6) eingebunden wird.
  2. 2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei Verwendung einer Jacquardvorrichtung für vier verschiedenfarbige Fäden auf der mit den Schlaufen versehenen Seite der Ware eine waagerechte, mit vier Fadenführungen (9 a, 10a, 11a, 12a) für die mit verschiedenfarbigen Fäden vorgesehene Leiste (13) angebracht ist, die unter Beibehaltung ihrer waagerechten Lage senkrecht auf und ab bewegbar ist.
  3. 3. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Platinen (23) seitliche Ansätze (29) tragen, die zwischen die Stäbe (30) der in waagerechter Richtung hin- und herbewegbaren Leiste (31) ragen. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 628 624, 816 116.
DER23690A 1958-07-14 1958-07-14 Haekelgalonmaschine mit Jacquardvorrichtung Pending DE1110805B (de)

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DER23690A DE1110805B (de) 1958-07-14 1958-07-14 Haekelgalonmaschine mit Jacquardvorrichtung

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DE1110805B true DE1110805B (de) 1961-07-13

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DE (1) DE1110805B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4052945A (en) * 1975-09-17 1977-10-11 Maschinenfabrik Carl Zangs Aktiengesellschaft Pattern control mechanism for embroidering machine

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE628624C (de) * 1934-07-15 1936-04-08 Elite Diamantwerke Akt Ges Jacquard-Flachstrickmaschine
DE816116C (de) * 1949-10-30 1951-10-08 Stoll & Co H Flache Jacquard-Muster-Strickmaschine mit mehreren Schloessern

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