DE1110673B - Schuer- und Entschlackungsgeraet fuer Siemens-Martin- und Elektrooefen sowie Pfannen in metallurgischen Betrieben - Google Patents
Schuer- und Entschlackungsgeraet fuer Siemens-Martin- und Elektrooefen sowie Pfannen in metallurgischen BetriebenInfo
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- DE1110673B DE1110673B DEE13112A DEE0013112A DE1110673B DE 1110673 B DE1110673 B DE 1110673B DE E13112 A DEE13112 A DE E13112A DE E0013112 A DEE0013112 A DE E0013112A DE 1110673 B DE1110673 B DE 1110673B
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F27—FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
- F27D—DETAILS OR ACCESSORIES OF FURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS, IN SO FAR AS THEY ARE OF KINDS OCCURRING IN MORE THAN ONE KIND OF FURNACE
- F27D3/00—Charging; Discharging; Manipulation of charge
- F27D3/15—Tapping equipment; Equipment for removing or retaining slag
- F27D3/1545—Equipment for removing or retaining slag
- F27D3/1554—Equipment for removing or retaining slag for removing the slag from the surface of the melt
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F27—FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
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- F27D3/1554—Equipment for removing or retaining slag for removing the slag from the surface of the melt
- F27D3/1563—Equipment for removing or retaining slag for removing the slag from the surface of the melt by the use of scrapers
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Vertical, Hearth, Or Arc Furnaces (AREA)
Description
- Schür- und Entschlackungsgerät für Siemens-Martin- und Elektroöfen sowie Pfannen in metallurgischen Betrieben Eiserne Schür- und Entschlackungsgeräte für Siemens-Martin- und Elektroöfen sowie Pfannen in metallurgischen Betrieben, in denen sehr hohe Temperaturen und große Wärmemengen auftreten, sind durch Verzundern und Verformen einem erheblichen Verschleiß ausgesetzt. So ist z. B. die Haltbarkeit der Schlackenkratzer von Siemens-Martin- und Elektroöfen so gering, daß bei einer einzigen Ofencharge unter Umständen mehrere derselben verbraucht werden, was einen erheblichen Unkostenfaktor darstellt.
- Dem soll erfindungsgemäß durch ein Schür- und Entschlackungsgerät abgeholfen werden, welches aus einem hohlen Kratzer und einem hohlen Schaft besteht, die in geschlossenem Kreislauf von einem flüssigen Kühlmittel, wie Wasser, durchströmt werden, wobei die Rückführung des heiß gewordenen Kühlmittels durch eine in den äußersten Enden des Kratzerteiles beginnende, rohrartige Leitung erfolgt, die so im Inneren des Kratzers und des Schaftes angeordnet ist, daß sie vorzugsweise im Schaft allseitig vom frischen Kühlmittel umspült wird. Dies kann gegebenenfalls unter Anwendung zusätzlicher Leitbleche erfolgen, so daß sämtliche der Hitze ausgesetzten Stellen, insbesondere des Kratzers zwangläufig vom Kühlmittelstrom berührt werden.
- Der geschlossene Kühlmittelkreislauf bietet gegenüber anderweitig vorgeschlagenen Geräten, bei denen in anderer Zielsetzung Preßluft oder Gas durch den Schaft hindurch dem mit Ausströmdüsen besetzten Kratzerteil zugeführt werden, den Vorteil, daß die Schmelze beim Abschlacken chemisch unbeeinflußt bleibt, was gerade bei Siemens-Martin- und Elektroöfen und Pfannen wichtig ist. Durch die besondere Führung des Kühlkreislaufes im Inneren des Gerätes, wobei sich das hocherhitzte Wasser im Inneren des frischen Kühlwasserstromes befindet, wird erreicht, daß der Schaft desselben nicht zu warm wird und mit bloßen Händen angefaßt werden kann.
- Durch die Erfindung wird diesen Geräten eine unvergleichlich höhere Lebensdauer von z. B. mehreren Monaten oder einem Jahr verliehen und außerdem günstigerweise ihr Gewicht noch herabgesetzt. Ein weiterer Vorteil besteht darin, daß die Schlacke nicht mehr am Gerät anbackt und umständlich abgeschlagen werden muß, sondern fast von selbst von diesen abfällt.
- Eine Ausgestaltung der Erfindung sei an Hand der Zeichnungen beschrieben. In den Zeichnungen sind als Ausführungsbeispiel in Abb. 1 und 2 im Querschnitt und Längsschnitt ein Schlackenkratzer und in den Abb. 3 bis 5 ein zu diesem gehöriger Schutzschild, und zwar in Abb. 3 in Vorderansicht, in Abb. 4 in Ansicht von oben und in Abb. 5 in einem unteren Teilschnitt sowie in Abb. 6 das Zusammenwirken beider Gerätschaften beim Entschlacken eines Elektroofens dargestellt. Der Schlackenkratzer gemäß Abb. 1 und 2 hat einen bogenförmig ausgebildeten Kratzersteg 1 von etwa rechteckigem Hohlquerschnitt. Der Kratzersteg 1 geht in den hohlen Schaft 2 über, der oben einen massiven Handgriff 3 hat, unterhalb dessen die Kühlwasseranschlüsse 4 und 5 liegen. Zum Abfluß 5 führt ein im Inneren des Schaftes 2 gelegenes Kühlwasserrückführungsrohr 6, das sich am Kratzersteg gabelt und an den äußeren Enden desselben ausläuft, von wo es das hocherhitzte Kühlwasser abführt.
- Um auch die sich gegebenenfallsbildendenDampfblasen, die eine Isolierwirkung haben, abzuführen, liegen die Eintrittsöffnungen des Rückführungsrohres 6 an den obersten Stellen 7 des Stegquerschnittes, der dort aus diesen Gründen nach oben erweitert ist. Der Kratzersteg 1 ist durch Leitbleche 8 unterteilt, welche das Wasser an dessen obere und untere Wandungen heranführen und gleichzeitig die Rückführungsleitung 6 tragen.
- Der in den Abb. 3 bis 5 dargestellte Schutzschild, der beim Entschlacken von Siemens-Martin und Elektroöfen mit dem obigen Schlackenkratzer in Anwendung kommt, besteht aus einem rechteckigen, bogenförmig ausgebildeten hohlen Flachkasten 9, dessen obere und untere Schmalseiten durch je ein mit Löchern 10 versehenes Verteiler- bzw. Sammelrohr 11 für das Kühlmittel gebildet wird. Dieses Kühlmittel fließt durch seitliche Anschlüsse 12 und 13 zu und ab, die zusammen mit den entsprechend angebrachten Teilen 14 und 15 gleichzeitig als Stützen und Handhaben für den Transport des Schutzschildes dienen.
- Wie Abb. 6 zeigt, wird der Schutzschild 9 mit dem Buckel nach oben mittels der Stützen 14 und 15 in die mit Zähnen versehenen Kammbleche 16 seitlich der Türöffnung des Elektroofens 17 eingehängt, so daß er den Bedienungsmann gegen die Einwirkung der vom Badspiegel mit Hilfe des Schlackenkratzers 18 abgezogenen sowie der bereits im Kübel 19 befindlichen Schlacke schützt.
- Bei genügend hohem Schutzschild 9 kann der Schaft des Schlackenkratzers 18 beim Abschlacken auf der oberen Kante 11 desselben unmittelbar aufliegen, wodurch eine besondere Stützstange 20, welche ja ebenfalls der starken Hitze und damit hohem Verschleiß ausgesetzt ist, überflüssig wird.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE: 1. Schür- und Entschlackungsgerät für Siemens-Martin- und Elektroöfen sowie Pfannen in metallurgischen Betrieben, gekennzeichnet durch einen z. B. bogenförmig ausgebildeten, hohlen Kratzersteg (1), welcher im Inneren gegebenenfalls durch Leitbleche (8) unterteilt ist, und einen diesen tragenden, hohlen Schaft (2), an welchem oben Anschlüsse (4) und (5) für ein flüssiges Kühlmittel, wie Wasser, angeordnet sind, wobei an einem derselben (5) das im Inneren des Schaftes (2) gelegene, in den äußersten Enden des Kratzersteges (1) beginnende Kühlmittel-Rückführungsrohr (6) angeschlossen ist, welches vorzugsweise im Schaft allseitig vom frischen Kühlmittel umspült wird.
- 2. Schutzschild zum Schür- und Entschlackungsgerät nach Anspruch 1 beim Abschlacken von Siemens-Martin- oder Elektroöfen, gekennzeichnet durch einen vor den Schlackenablauf der Öfen zu hängenden, rechteckigen, z. B. bogenförmig ausgebildeten hohlen Flachkasten (9), dessen obere und untere Schmalseiten durch je ein mit Löchern versehenes Verteiler- bzw. Sammelrohr (11) für das Kühlmittel gebildet wird, welches durch insbesondere an den Längsseiten des Schildes befindliche Anschlüsse (12 und 13) zu- und abfließt. In Betracht gezogene ältere Patente: Deutsches Patent Nr. 1025 922.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEE13112A DE1110673B (de) | 1956-10-20 | 1956-10-20 | Schuer- und Entschlackungsgeraet fuer Siemens-Martin- und Elektrooefen sowie Pfannen in metallurgischen Betrieben |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEE13112A DE1110673B (de) | 1956-10-20 | 1956-10-20 | Schuer- und Entschlackungsgeraet fuer Siemens-Martin- und Elektrooefen sowie Pfannen in metallurgischen Betrieben |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1110673B true DE1110673B (de) | 1961-07-13 |
Family
ID=7068495
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEE13112A Pending DE1110673B (de) | 1956-10-20 | 1956-10-20 | Schuer- und Entschlackungsgeraet fuer Siemens-Martin- und Elektrooefen sowie Pfannen in metallurgischen Betrieben |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1110673B (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1257811B (de) * | 1965-03-06 | 1968-01-04 | Demag Ag | Vorrichtung zum Abschlacken von groesseren Badoberflaechen metallurgischer Schmelzbadbehaelter |
| FR2521168A1 (fr) * | 1982-02-11 | 1983-08-12 | Ass Lead Mfg Ltd | Procede perfectionne d'elimination de l'ecume d'un creuset d'affinage du plomb et creuset utilisant ce procede |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1025922B (de) | 1956-04-25 | 1958-03-13 | Hoesch Westfalenhuette Ag | Vorrichtung zum Abschlacken von Stahl- und Metallschmelzen in Konvertern |
-
1956
- 1956-10-20 DE DEE13112A patent/DE1110673B/de active Pending
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1025922B (de) | 1956-04-25 | 1958-03-13 | Hoesch Westfalenhuette Ag | Vorrichtung zum Abschlacken von Stahl- und Metallschmelzen in Konvertern |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1257811B (de) * | 1965-03-06 | 1968-01-04 | Demag Ag | Vorrichtung zum Abschlacken von groesseren Badoberflaechen metallurgischer Schmelzbadbehaelter |
| FR2521168A1 (fr) * | 1982-02-11 | 1983-08-12 | Ass Lead Mfg Ltd | Procede perfectionne d'elimination de l'ecume d'un creuset d'affinage du plomb et creuset utilisant ce procede |
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