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DE1110232B - Fernsprechapparat mit einer auf ihrer Oberseite die elektrischen und mechanischen Bauteile und an ihrer Unterseite die als Leitungsdraehte ausgebildeten Schalt-verbindungen des Apparates tragenden Grundplattenanordnung - Google Patents

Fernsprechapparat mit einer auf ihrer Oberseite die elektrischen und mechanischen Bauteile und an ihrer Unterseite die als Leitungsdraehte ausgebildeten Schalt-verbindungen des Apparates tragenden Grundplattenanordnung

Info

Publication number
DE1110232B
DE1110232B DEK38750A DEK0038750A DE1110232B DE 1110232 B DE1110232 B DE 1110232B DE K38750 A DEK38750 A DE K38750A DE K0038750 A DEK0038750 A DE K0038750A DE 1110232 B DE1110232 B DE 1110232B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
base plate
elements
telephone
capacitors
plug
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEK38750A
Other languages
English (en)
Inventor
Hans Hoppe
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Krone KG
Original Assignee
Krone KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Krone KG filed Critical Krone KG
Priority to DEK38750A priority Critical patent/DE1110232B/de
Publication of DE1110232B publication Critical patent/DE1110232B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M1/00Substation equipment, e.g. for use by subscribers
    • H04M1/02Constructional features of telephone sets

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Details Of Connecting Devices For Male And Female Coupling (AREA)

Description

  • Fernsprechapparat mit einer auf ihrer Oberseite die elektrischen und mechanischen Bauteile und an ihrer Unterseite die als Leitungsdrähte ausgebildeten Schaltverbindungen des Apparates tragenden Grundplattenanordnung Die Erfindung betrifft einen Fernsprechapparat mit einer auf ihrer Oberseite die elektrischen und mechanischen Bauteile und an ihrer Unterseite die als Leitungsdrähte ausgebildeten Schaltverbindungen des Apparates tragenden Grundplattenanordnung.
  • Bei den bisher bekannten Fernsprechapparaten sind die elektrischen Bauelemente in der Regel über angelötete oder angeklemmte Verbindungsdrähte angeschlossen, wobei die Verbindungsdrähte zur mechanischen Festlegung meist zu Kabelbäumen zusammengefaßt sind.
  • Um die Verdrahtungsarbeit und damit die Montage des Fernsprechapparates zu erleichtern, sind weiterhin Ausführungen von Fernsprechapparaten bekanntgeworden, bei denen alle elektrischen Verbindungen durch ein in Kunststoff eingebettetes Spritzguß- oder Stanzteilleiternetz hergestellt werden. Bei einer bekannten derartigen Ausführung liegen z. B. die bei der Herstellung der Grundplatte in diese eingeformten elektrischen Verbindungsleitungen hochkant im Grundplattenquerschnitt und weisen an ihren parallel zu der Grundplattenebene gekröpften Enden die aus der Oberfläche der Grundplatte hervorragenden Anschlußklemmen auf.
  • Da diese bekannten Ausführungen mit einem in das Preßteil eingeformten Leiternetz in fertigungstechnischer Hinsicht ziemlich aufwendige Konstruktionen darstellen, ist man in der weiteren Entwicklung zur Anwendung gedruckter und geätzter Schaltungen übergegangen. Auch hierbei tauchen jedoch erhebliche Schwierigkeiten auf.
  • So ist es insbesondere sehr nachteilig, daß man bei Verwendung einer ge-druck@en Schaltung den Aufbau und die Anordnung der einzelnen Bauteile nicht frei wählen kann, sondern - da Kreuzungen der Verbindungsleitungen vermieden werden müssen - in starkem Maße von der Ausführbarkeit der gedruckten Schaltung abhängig ist. Aus diesem Grund ist es bei Fernsprechapparaten mit einer gedruckten Schaltung häufig schwierig, alle Bauteile auf der Oberseite der Grundplatte anzuordnen, ohne deren Abmessungen nicht in unerwünschtem Maße zu vergrößern.
  • Ein weiterer Nachteil der bekannten Ausführungen von Fernsprechapparaten mit einem in die Grundplatte eingeformten Leiternetz bzw. einer an der Grundplatte vorgesehenen gedruckten Schaltung lieg in der Starrheit des Verdrahtungssystems, die sich gerade bei Fernsprechapparaten infolge der häufig geforderten unterschiedlichen Schaltungsarten (z. B. mit Erdtaste und/oder Schauzeichen und/oder Zweithörer usw.) als sehr störend erweist. Eine Abhilfe läßt sich praktisch nur dadurch schaffen, daß für jede dieser Schaltungsarten eine besondere Grundplatte mit einer entsprechenden Schaltung vorgesehen wird - eine Lösung, deren fertigungstechnische Mängel wohl keiner Erörterung bedürfen.
  • Zur Vermeidung dieser Schwierigkeiten ist weiterhin ein Fernsprechapparat mit einer gedruckten Schaltung bekanntgeworden, bei dem im hinteren Bereich der Montageplatte Steckverbindungskörper vorgesehen sind, die mit der gedruckten Schaltung in Verbindung stehen und in die sich Rangierstecker einstecken lassen, so daß sich verschiedene Schaltungsarten ergeben. Diese Lösung bedingt jedoch einen erheblichen Aufwand und einen beträchtlichen Raumbedarf, da an die zur Aufnahme der Rangierstecker bestimmten Steckverbindungskörper zahlreiche Leitungen der Schaltungsverbindung herangeführt werden müssen.
  • Bei einer weiteren bekannten Ausführung weist das an seiner Oberseite alle Bauelemente tragende Chassis des Fernsprechapparates Vertiefungen, Durchgangslöcher und diese Durchgangslöcher verbindende M-len auf. Die elektrischen Anschlüsse der Bauelemente sind bei dieser bekannten Ausführung als steife Drahtenden ausgebildet und greifen zusammen mit abgewinkelten Enden der Verbindungsdrähte durch die Durchgangslöcher des Chassis hindurch. Sowohl die Anschlußenden der Bauelemente als auch die abgewinkelten Enden der Verbindungsdrähte ragen so weit über die Unterseite des Chassis heraus, daß sie gelötet werden können. Zwischen der Oberseite des Chassis und den aufgeschraubten Bauelementen ist bei der bekannten Ausführung eine zusätzliche isolierende Abdeckplatte vorgesehen, um ein Kurzschließen und Beschädigen der Verbindungsdrähte durch die teilweise in Blechgehäuse eingesetzten Bauelemente zu verhindern.
  • Nachteilig erscheint bei dieser bekannten Ausführung nicht nur die Verwendung von Lötanschlüssen, die - wie die Praxis zeigt - immer wieder zu Kontaktschwierigkeiten führen, sowie der durch die Schraubbefestigung bedingte umständliche Ein- und Ausbau der elektrischen und mechanischen Bauteile, sondern vor allem auch die Verwendung der zusätzlichen isolierenden Abdeckplatte, die zur Folge hat, daß Umschaltungen erst nach dem Ablöten aller Bauelemente und dem Abnehmen der Abdeckplatte vorgenommen werden können.
  • Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, unter Vermeidung der Mängel der bekannten Ausführungen einen Fernsprechapparat der eingangs genannten Art zu entwickeln, der sich einerseits durch eine besonders einfache Fertigung und Montage und einen im Bedarfsfall rasch durchzuführenden Ausbau der Bauelemente auszeichnet und der anderseits einen raumsparenden, gedrängtenAufbau derGrundplattenanordnung ermöglicht.
  • Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß alle elektrischen Bauteile des Apparates - mit Ausnahme des auf der Grundplatte angeschraubten Weckersystems und des in einer sich auf der Grundplatte abstützenden Frontplatte gelagerten Nummernschalters - auf der - Grundplatte durch schraublose Steck-Schnapp-Verbindungen befestigt sind, durch die alle Bauteile mit elektrischen Steckanschlüssen in an den Enden der Schaltverbindungen vorgesehene, in Durchbrüchen der Grundplatte formschlüssig festgelegte federelastische Steckverbindungskontaktelemente eingreifen, und daß zusätzlich die eingesteckten größeren Bauteile durch mit federnden Gegenrasten der Isolierstoffgrundplatte zusammenwirkende Rastvorsprünge bzw. -vertiefungen an der Grundplatte gehaltert sind.
  • Auf diese Weise vereinfacht sich einerseits die Herstellung der Grund- oder Montageplatte des Fernsprechapparates, da die Schaltverbindungen nicht wie bei den eingangs erläuterten bekannten Ausführungen beim Preß- oder Spritzvorgang in einer fertigungstechnisch komplizierten Weise in die Grundplatte eingeformt, sondern nachträglich an dieser befestigt werden. Diese Befestigung erfolgt dabei infolge der Anordnung von mit Rastvorsprüngen versehenen Durchbrüchen in der Grundplatte bzw. mit dieser verbundenen Bauelementen denkbar einfach durch Einschieben und Einschnappenlassen der an den Enden der Schaltverbindungen vorgesehenen federnden Steckverbindungselemente.
  • Im Gegensatz zu Ausführungen mit gedruckter Schaltung oder mit einem in der Grundplatte eingeformten Leiternetz können die Schaltverbindungen der erfindungsgemäßen Ausführung auf dem kürzesten Weg verlegt werden, da auf die Vermeidung von Kreuzungen nicht geachtet werden muß. Als außerordentlich vorteilhaft erscheint es ferner, daß jegliche Kontaktschwierigkeiten infolge des Fortfalles der Schraub- oder Klemmanschlüsse der elektrischen Bauteile von vornherein vermieden sind. Die federelastischen Steckverbindungselemente der erfindungsgemäßen Ausführung ermöglichen nämlich nicht nur eine außerordentlich rasche Befestigung der Schaltverbindungen an der Grundplatte, sondern gewährleisten zugleich einen guten Kontakt mit den elektrischen Bauteilen.
  • Indem die Mehrzahl der elektrischen und mechanischen Bauelemente, nämlich alle kleineren Teile, durch eine schraublose Steck-Schnapp-Verbindung auf der Grundplatte befestigt sind, ergibt sich nicht nur eine leichte Montage und ein rasch durchzuführender Ausbau bei überprüfungs- oder Wartungsarbeiten, sondern zugleich ein wesentlich geringerer Raumbedarf der Grundplattenanordnung, da sich die einzelnen Bauteile infolge des Fortfalles der raumaufwendigen Schraubmittel und der zugehörigen Winkel, Schellen usw. wesentlich enger zusammenrücken lassen.
  • Die mit einem umlaufenden Versteifungsrand versehene, in einem Preß- oder Spritzvorgang hergestellte Isolierstoffgrundplatte trägt gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung an ihrer Oberseite mit Durchbrüchen zur Aufnahme der Steckverbindungselemente versehene Vorsprünge sowie mit Rastvorsprüngen oder -au.snehmungen zur Halterung der Bauelemente versehene Zwischenwände, die die Grundplatte in mehrere zur Festlegung der Bauelemente dienende, nach oben offene Kammern gliedern.
  • Die mit den Enden der Schaltverbindungen verbundenen Steckverbindungselemente sind bei einem bevorzugten Ausführungsbeispiel der Erfindung hülsenartig ausgebildet und derart von unten in die zur Aufnahme der Steckverbindungselemente bestimmten Durchbrüche der Grundplatte einschiebbar, daß hierbei ein quer zur Längsachse der Steckverbindungselemente federnder, mit einer Rastausnehmung versehener seitlicher Ansatz der Steckverbindungselemente in Eingriff mit einem an der Innenwandung derDurchbrüche vorgesehenenRastvorsprung kommt.
  • Auf diese Weise sind die Steckverbindungselemente verschiebungssicher in den Durchbrüchen gehaltert. lassen sich jedoch durch ein einfaches Werkzeug, mit dem der seitliche Ansatz der Steckverbindungselemente außer Eingriff mit dem Rastvorsprung gebracht wird, rasch und mühelos aus den Durchbrüchen herausziehen, wenn eine Änderung in den Schaltverbindungen des Apparates erforderlich wird.
  • Bei einem Fernsprechapparat, dessen Grundplatte in drei hintereinanderliegende Bereiche gegliedert ist, von denen der vordere Bereich im wesentlichen zur Aufnahme des Weckersystems, der mittlere Bereich zur Aufnahme des Übertragers, der Kondensatoren, der Widerstände sowie eines Prüf- und Rangierteiles und der hintere Bereich zur Aufnahme der Anschlußsteckleiste und des Gabelumschalters dient, ist gemäß einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung der mittlere Bereich der Grundplatte in mehrere zur Aufnahme der größeren Kondensatoren bestimmte, nebeneinanderliegende Kammern unterteilt, wobei die federnden Trennwände der Kammern sowie die an ihnen anliegenden Wandungen der Kondensatorgehäuse mit Mitteln zur Steck-Schnapp-Befestigung der Kondensatoren versehen sind.
  • Zweckmäßig sind die mit nach unten offenen Ausnehmungen zum Eingriff von an den Kondensatorgehäusen vorgesehenen Rastvorsprüngen versehenen Trennwände Z-förmig derart ausgebildet, daß an den beiden Schenkeln einer Z-förmigen Trennwand jeweils die in den anstoßenden Kammern untergebrachten Kondensatoren anliegen. Durch diese Z-förmige Abwinklung der Trennwände, deren Schenkel somit in Längsrichtung gegeneinander versetzt sind, wird erreicht, daß beim Einsetzen eines Kondensators die zur Halterung dieses Kondensators dienenden Teile der Seitenwände der betreffenden Kammer auch dann in seitlicher Richtung ausfedern können, wenn in die benachbarten Kammern bereits Kondensatoren eingeschoben sind.
  • Bei einem Fernsprechapparat, bei dem im Innern der zur Aufnahme der Kondensatoren bestimmten Kammern jeweils ein mit zwei Durchbrüchen zur Aufnahme von Steckverbindungselementen versehener Vorsprung der Grundplatte ausgeformt ist, ist es zur Erzielung eines sicheren Sitzes der Kondensatoren zweckmäßig, wenn sich die mit ihren Anschlußstiften in die Steckverbindungselemente frei eingreifenden Kondensatoren mit dem unteren Rand ihres Gehäuses auf ansatzartigen Vorsprüngen der die Kammer begrenzenden Zwischenwände abstÜtzen.
  • Auf diese Weise ist es möglich, trotz Verwendung üblicher Kondensatoren, bei denen das Kondensatorgehäuse im Bereich des Durchbruches der Anschlußstifte nicht glatt abschließt, sondern einen Isolationsvorsprung od. dgl. aufweist, einen wackelfreien Sitz dieser Bauteile auf der Grundplatte zu erzielen.
  • Diese und zahlreiche weitere Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung eines in der Zeichnung veranschaulichten Ausführungsbeispieles der Erfindung. In der Zeichnung zeigt Fig. 1 einen Querschnitt durch einen erfindungsgemäßen Fernsprech-Tischapparat, in dem die Abdeckhaube und die untere Abdeckplatte strichpunktiert eingezeichnet sind, Fig. 2 eine Aufsicht auf den Fernsprechapparat ohne Abdeckhaube, Nummernschalter und Nummernschaltertragstütze, in der der Gabelumschalter zum Teil abgebrochen dargestellt ist, Fig. 3 eine Ansicht des Fernsprechapparates von unten, in der die Abdeckplatte zum Teil aufgebrochen ist und die Abdeckhaube und die Anschlußstecker weggelassen sind, Fig. 4 eine (vergrößerte) Aufsicht auf einen in eine Kammer der Grundplatte eingesetzten Kondensator, Fig. 5 eine Vorderansicht des Kondensators im Schnitt längs der Linie V-V der Fig. 4 und Fig. 6 eine Seitenansicht gemäß dem Schnitt VI-VI der Fig. 4.
  • Der in der Zeichnung veranschaulichte Fernsprechapparat weist eine Grundplatte 1 auf, auf deren Oberseite die elektrischen und mechanischen Bauelemente und an deren Unterseite die als Leitungsdrähte ausgebildeten Schaltverbindungen 2 des Apparates angeordnet sind. Der Fernsprechapparat ist nach oben durch ein Abdeckgehäuse 3 und an seiner Unterseite durch eine Abdeckplatte 4 abgeschlossen.
  • Der Nummernschalter 5 ist in eine napfartige Vertiefung 6a einer Frontplatte 6 eingesetzt, die sich mit ihrer Vorderkante 6 b und mit den beiden etwa dreieckförmigen Stützrippen 6c auf der Grundplatte bzw. auf Vorsprüngen der Grundplatte abstützt. Der elektrische Anschluß des Nummernschalters erfolgt über eine mit einem Stecker versehene Leitung, die an die auf der Oberseite der Grundplatte 1 angebrachte Steckbuchse5a angeschlossen wird. An der Oberseite der Grundplatte 1 sind ferner das Weckersystem 7, der Übertrager 8, der Gabelumschalter 9, die Kondensatoren 10, 11, die Widerstände 12, die Drucktaste 13, das Schauzeichen 14 und die zum Anschluß der Verbindungs- bzw. Anschlußleitungen 15 des Apparates dienende Anschlußsteckleiste 16 vorgesehen.
  • Im vorderen Bereich der Unterseite der Grundplatte 1 ist (vgl. Fig. 1 und 3) das Betätigungsglied 17 der mit dem Weckersystem 7 verbundenen Lautstärkeregelungsvorrichtung 18 (Fig. 2) untergebracht. An der Unterseite der Grundplatte 1 sind ferner Füße 19 vorgesehen, die durch die mit Schalldurchbrüchen 4a und Befestigungslöchern 4b versehene Abdeckplatte 4 hindurchragen.
  • Die Schaltverbindungen 2 tragen an ihren beidseitigen Enden federelastische Steckverbindungselemente 20, die von unten in Durchbrüche 21 der an diesen Stellen ansatzartig verstärkten Grundplatte 1 bzw. Anschlußsteckleiste 16 einschiebbar sind.
  • Wie aus Fig. 1 hervorgeht, weisen die Steckverbindungselemente 20 einen seitlichen Ansatz 22 auf, der mit einer Rastausnehmung 23 versehen ist, die im eingeschobenen Zustand der Steckverbindungselemente 20 über einen Rastvorsprung 24 der Durchbrüche 21 greift.
  • Die vordere Kante des Ansatzes 22 ist dabei mit einer schrägen Führungsfläche 25 versehen, durch die erreicht wird, daß beim Einschieben der Steckverbindungselemente 20 der Ansatz 22 stoßfrei zurückfedert und mit seiner vorderen Kante glatt über den Vorsprung 24 gleitet.
  • Die Steckverbindungselemente 20, die als zylindrische Kontaktbuchsen zum Eingriff von an den elektrischen Bauteilen vorgesehenen Steckerstiften ausgebildet sind, werden durch die Ansätze 22 verschiebungssicher in den Durchbrüchen 21 gehalten; durch Anwenden eines leichten Druckes auf die vordere Kante 25 mit Hilfe eines geeigneten Werkzeuges lassen sie sich im Bedarfsfalle anderseits ohne weiteres aus den Durchbrüchen 21 lösen.
  • Die Schaltverbindungen 2 sind an die Steckverbindungselemente 20 » angeschlagen «, d. h. durch Einrollen von an den Verbindungselementen vorgesehenen, die abisolierten Drahtenden und einen Teil der Isolation umfassenden Lappen befestigt. Soweit erforderlich, sind auch mehrere Leitungen an ein Steckverbindungselement angeschlagen.
  • Die Oberseite der Grundplatte l ist - wie insbesondere aus Fig. 2 hervorgeht - in drei hintereinanderliegende, durch Zwischenwände 26 und 27 voneinander getrennte Bereiche gegliedert. Der Vorderbereich dient dabei zur Aufnahme des Weckersystems 7, der Drucktaste 13 und des Schauzeichens 14, der mittlere Bereich zur Aufnahme des übertragers 8, der Kondensatoren 10, 11, der Widerstände 12 und eines Prüf- und Rangierteiles 28, der hintere Bereich zur Aufnahme der Anschlußsteckleiste 16 und des Gabelumschalters 9.
  • Der mittlere Bereich ist dabei durch mehrere Zwischenwände 29 in einzelne Kammern unterteilt, in denen die größeren Kondensatoren 10 in der aus den Fig. 4 bis 6 ersichtlichen Weise befestigt sind. Die Zwischenwände 29 sind etwa Z-förmig ausgebildet, so daß die beiden Schenkel 29a und 29b der Trennwand in Längsrichtung gegeneinander versetzt sind. In jedem dieser beiden Teile 29a und 29b ist eine senkrecht zur Grundplattenebene verlaufende schlitzartige Ausnehmung 30 vorgesehen, die nach unten geöffnet ist und in einen rechteckigen Durchbruch 31 mündet, der bei der Fertigung der Grundplatte 1 zum Eingriff eines Preßstempels dient.
  • Die Zwischenwände 26 und 27 sind ferner im mittleren Bereich der zur Aufnahme der Kondensatoren 10 dienenden Kammern mit ansatzartigen Vorsprüngen 32 versehen (vgl. insbesondere Fig. 1 und 4), auf denen sich die Kondensatoren 10 mit ihrer unteren Kante 10a im eingesteckten Zustand abstützen.
  • Die Gehäuse der Kondensatoren 10 tragen an den den Zwischenwänden 29 zugewandten Längsseiten 106 je einen kelchförmigen Rastvorsprung33 (vgl. Fig. 4- bis 6), dessen obere waagerechte Kante 33 a im eingeschobenen Zustand der Kondensatoren 10 hinter die obere Begrenzung des Schlitzes 30 in den Seitenwänden 29 greift. Wie aus der Zeichnung ohne weiteres hervorgeht, gewährleistet die Z-förmige Abwinklung der Zwischenwände 29, daß die Teile 29a und 29b dieser Trennwände beim Einsetzen eines Kondensators 10 auch dann in seitlicher Richtung ausfedern können, wenn in den benachbarten Kammern Kondensatoren untergebracht sind.
  • Die vorstehend für die Kondensatoren 10 beschriebene Befestigungsart findet bei allen größeren elektrischen und mechanischen Bauteilen des Fernsprechapparates Anwendung, mit Ausnahme des Nummernschalters 5, der in der Vertiefung 6a der Stützplatte 6 gehaltert und durch die aufgesetzte Gehäuse-Abdeckhaube 3 in seiner Lage zentriert wird, und mit Ausnahme des Weckersystems 7, das in Anbetracht seines erheblichen Gewichtes mit der Grundplatte 1 verschraubt wird.
  • Die größeren Bauteile sind dabei - im Gegensatz zu den kleineren Kondensatoren 11 und den Widerständen 12, deren abgewinkelte Anschlußdrähte 11a, 1.2a so bemessen sind, daß sie in die federnden Steckbuchsen 20 eingesteckt werden können (vgl. Fig. 2) - nicht nur mit ihren in die Steckverbindungselemente 20 eingreifenden Steckerstiftanschlüssen befestigt, sondern greifen ebenso wie die Kondensatoren 10 mit zusätzlichen Rastelementen hinter entsprechende Gegenrasten an der Grundplatte bzw. ,in mit der Grundplatte verbundenen Stützteilen. Eine derartige Befestigung ist in Fig. 2 beispielsweise für die Drucktaste 13 veranschaulicht, die mit ihren an den Seitenwänden vorgesehenen Vorsprüngen 13a hinter federnde Rastvorsprünge 34 der Grundplatte l greift.
  • Ebenso ist der Gabelumschalter 9 mittels vier im Bereich seiner Ecken vorgesehener Rastvorsprünge 35 befestigt. die mit einer vorspringenden Endverstärkun(f35a (vgl. Fig. 1.) über die entsprechend abgeschrägten Eckkanten 9 a der Grundplatte 9 b des Gabelumschalters 9 greifen. Die Endverstärkungen 35a der Rastvorsprünge 35 werden dabei - wie auch die Hinterschneidungen der übrigen an der Grundplatte vorgesehenen Rastelemente - bei der Herstellung der Grundplatte 1 durch Preßstempel erzeugt, die durch entsprechende Durchbrüche der Grundplatte hindurchgreifen.
  • In seiner Befestigungslage hält der Gabelumschalter 9 zugleich die Anschlußsteckleiste 16 fest, die -wie aus Fig. 2 hervorgeht - durch zwei Ansätze 36a der die Grundplatte 1 ringförmig umgebenden Versteifungswand 36 gegen ein Herausziehen gesichert ist. Die Stecker 37 der Anschlußleitungen 15 des Fernsprechapparates greifen dabei in horizontaler Richtung in die Anschlußsteckleiste 16 ein, die -wie aus Fig. 1 hervorgeht - auf einem nach unten abgesetzten Teil 1 a der Grundplatte 1 angebracht ist. In der so entstandenen Absatzfläche zwischen dem Teil 1 a der Grundplatte und dem übrigen Bereich der Grundplatte ist ein länglicher Durchbruch 38 (vgl. Fig. 1 und 2) vorgesehen, durch den die an die Anschlußsteckleiste 16 herangeführten Schaltverbindungen 20 leicht abgewinkelt hindurchgeführt sind.
  • In den Steckern 37 sind jeweils schaltungsmäßig zusammengehörige Leitungen zusammengefaßt, beispielsweise die Adern der Teilnehmerleitung, die Leitung zum Handapparat, Zweithörer usw. Zur Vermeidung von Vertauschungen und falschem Einführen in die Anschlußsteckleiste 16 können eine Farbsignierung, ein Zahlenaufdruck oder Führungsansätze vorgesehen werden.
  • Spitzwinklig zu der hinteren Seitenfläche 3 a des Fernsprecher-Gehäuses 3 verläuft eine der Länge der Anschlußsteckleiste 16 entsprechende zweite Wand 3 b. In den durch diese beiden Wände gebildeten Raum. sind die Zugentlastungskörper 39 für die Anschluß-und Verbindungsleitungen 15 eingesetzt.

Claims (10)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Fernsprechapparat mit einer auf ihrer Oberseite die elektrischen und mechanischen Bauteile und an ihrer Unterseite die als Leitungsdrähte ausgebildeten Schaltverbindungen des Apparates tragenden Grundplattenanordnung, dadurch gekennzeichnet, daß alle elektrischen Bauteile des Apparates - mit Ausnahme des auf der Grundplatte (1) angeschraubten Weckersystemes (7) und des in einer sich auf der Grundplatte abstützenden Frontplatte (6) gelagerten Nummernschalters (5) - auf der Grundplatte (1) durch schraublose Steck-Schnapp-Verbindungen befestigt sind, durch die alle Bauteile (z. B. 11, 12) mit elektrischen Steckanschlüssen (11 a, 12 a) in an den Enden der Schaltverbindungen (2) vorgesehene, in Durchbrüchen (21) der Grundplatte formschlüssig festgelegte federelastische Steckverbindungskontaktelemente (20) eingreifen, und daß zusätzlich die eingesteckten größeren Bauteile (z. B. 9,10) durch mit federnden Gegenrasten (35, 29) der Isolier-Stoffgrundplatte zusammenwirkende Rastvorsprünge (33) bzw. -vertiefungen (9 a) an der Grundplatte gehaltert sind.
  2. 2. Fernsprechapparat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die mit einem umlaufenden Versteifungsrand (36) versehene, in einem Preß- oder Spritzvorgang hergestellte Isolierstoffgrundplatte (1) an ihrer Oberseite mit Durchbrüchen (21) zur Aufnahme der Steckverbindungselemente (20) versehene Vorsprünge sowie mit Rastvorsprüngen oder -ausnehmungen (30) zur Halterung der Bauelemente versehene Zwischenwände (26, 27, 29) trägt, die die Grundplatte in mehrere zur Festlegung der Bauelemente dienende, nach oben offene Kammern gliedern.
  3. 3. Fernsprechapparat nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die mit den Enden der Schaltverbindungen (2) verbundenen Steckverbindungselemente (20) hülsenartig ausgebildet und derart von unten in die zur Aufnahme der Steckverbindungselemente bestimmten Durchbrüche (21) -der Grundplatte einschiebbar sind, daß hierbei ein quer zur Längsachse der Steckverbindungselemente federnder, mit einer Rastausnehmung (23) versehener seitlicher Ansatz (22) der Steckverbindungselemente in Eingriff mit einem an der Innenwandung der Durchbrüche vorgesehenen Rastvorsprung (24) kommt.
  4. 4. Fernsprechapparat nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die im hinteren Bereich der Grundplatte (1) vorgesehene, zum Eingriff der an die Anschluß- und Verbindungsleitungen (15) des Fernsprechapparates angeschlossenen Stecker (37) bestimmte Anschlußsteckleiste (16) in einer durch Versteifungswände (36, 36a) der Grundplatte gebildeten, nach hinten offenen Kammer formschlüssig festgehalten und durch den über der Anschlußsteckleiste angeordneten Gabelumschalter (9) in ihrer Befestigungslage gesichert ist.
  5. 5. Fernsprechapparat nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der die mit horizontal angeordneten Steckverbindungselementen (20) versehene Anschlußsteckleiste (16) tragende hintere Teil (1 a) der Grundplatte (1) gegenüber der übrigen Grundplatte nach unten abgesetzt ist und daß durch den in dieser Absatzfläche vorgesehenen Durchbruch (38) die mit den in der Anschlußsteckleiste befestigten Steckverbindungselementen (20) verbundenen Schaltverbindungen (2) leicht abgewinkelt hindurchgeführt sind.
  6. 6. Fernsprechapparat nach einem der vorhergehenden Ansprüche zur wahlweisen Ausrüstung mit Zusatzelementen, wie Drucktasten, Schauzeichen u. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß die als Einheitsbauteil ausgeführte Grundplatte (1) mit Durchbrüchen (21) zur Aufnahme der Steckverbindungselemente (20) für alle durch die wahlweise Ausrüstung mit einzelnen Zusatzelementen (13, 14) gegebenen Schaltungsarten versehen ist.
  7. 7. Fernsprechapparat nach den Ansprüchen 1 bis 6, bei dem die Grundplatte in drei hintereinanderliegende Bereiche gegliedert ist, von denen der vordere Bereich im wesentlichen zur Aufnahme des Weckersystems, der mittlere Bereich zur Aufnahme des Übertragers, der Kondensatoren, der Widerstände sowie eines Prüf- und Rangierteiles und der hintere Bereich zur Aufnahme der Anschlußsteckleiste und des Gabel-Umschalters dient, dadurch gekennzeichnet, daß der mittlere Bereich der Grundplatte (1) in mehrere zur Aufnahme der größeren Kondensatoren (10) bestimmte, nebeneinanderliegende Kammern unterteilt ist und daß die federnden Trennwände (29) der Kammern sowie die an ihnen anliegenden Wandungen (10 b) der Kondensatorgehäuse mit Mitteln (30, 33) zur Steck-Schnapp-Befestigung der Kondensatoren versehen sind. B.
  8. Fernsprechapparat nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die mit nach unten offenen Ausnehmungen (30) zum Eingriff von an den Kondensatorgehäusen vorgesehenen Rastvorsprüngen (33) versehenen Trennwände (29) Z-förmig derart ausgebildet sind, daß an den beiden Schenkeln (29 a, 29 b) einer Z-förmigen Trennwand jeweils die in den anstoßenden Kammern untergebrachten Kondensatoren (10) anliegen.
  9. 9. Fernsprechapparat nach den Ansprüchen 7 und 8, bei dem im Innern der zur Aufnahme der Kondensatoren bestimmten Kammern jeweils ein mit zwei Durchbrüchen zur Aufnahme von Steckverbindungselementen versehener Vorsprung der Grundplatte ausgeformt ist, dadurch gekennzeichnet, daß sich die mit ihren Anschlußstiften in die Steckverbindungselemente (20) frei eingreifenden Kondensatoren (10) mit dem unteren Rand (10 a) ihres Gehäuses auf ansatzartigen Vorsprüngen (32) der die Kammer begrenzenden Zwischenwände (26, 27) abstützen.
  10. 10. Fernsprechapparat nach den Ansprüchen 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß zur Befestigung des Gabelumschalters (9) vier einstückig mit der Grundplatte (1) des Fernsprechapparates ausgebildete federnde Rastvorsprünge (35) dienen, die hinter die entsprechend abgeschrägten Eckkanten (9 a) der Grundplatte (9 b) des Gabelumschalters elastisch einschnappen. In Betracht gezogene Druckschriften: USA.-Patentschrift Nr. 2 544 325.
DEK38750A 1959-09-23 1959-09-23 Fernsprechapparat mit einer auf ihrer Oberseite die elektrischen und mechanischen Bauteile und an ihrer Unterseite die als Leitungsdraehte ausgebildeten Schalt-verbindungen des Apparates tragenden Grundplattenanordnung Pending DE1110232B (de)

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US2544325A (en) * 1947-07-30 1951-03-06 Bell Telephone Labor Inc Telephone substation apparatus

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DE1214734B (de) * 1961-06-13 1966-04-21 Siemens Ag Fernsprechstation

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