DE1110240B - Schaltungsanordnung zum Pruefen und Sperren von Vermittlungseinrichtungen in Fernmelde-, insbesondere Fernsprech-anlagen - Google Patents
Schaltungsanordnung zum Pruefen und Sperren von Vermittlungseinrichtungen in Fernmelde-, insbesondere Fernsprech-anlagenInfo
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- DE1110240B DE1110240B DES66917A DES0066917A DE1110240B DE 1110240 B DE1110240 B DE 1110240B DE S66917 A DES66917 A DE S66917A DE S0066917 A DES0066917 A DE S0066917A DE 1110240 B DE1110240 B DE 1110240B
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-
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- H04Q3/00—Selecting arrangements
Landscapes
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Description
- Schaltungsanordnung zum Prüfen und Sperren von Vermittlungseinrichtungen in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen In Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen besteht die Notwendigkeit, eine Leitung, eine Vermittlungs- oder Amtseinrichtung auf ihren Belegungszustand zu überprüfen und im Falle der Belegung nach erfolgreicher Prüfung sofort gegen weitere Belegungen zu sperren.
- Zur Durchführung dieser beiden Vorgänge, Prüfen und Sperren, ist es bekannt, an die zu prüfende Einrichtung ein Prüfrelais anzuschalten, das beim Vorfinden einer freien Einrichtung anspricht und mit einem relaiseigenen Kontakt seine hochohmige Ansprechwicklung kurzschließt, so daß nur noch die mit der hochohmigen Ansprechwicklung in Reihe liegende niederohmige Haltewicklung im Prüfstromkreis wirksam bleibt und ein weiteres auf dieselbe Einrichtung aufprüfendes Relais Fehlstrom erhält.
- Beim Einsatz empfindlicher schnellschaltender Relais mit Einzelankerkontakten kann die bekannte Lösung dagegen zu Doppelbelegungen führen, was auf jeden Fall vermieden werden sollte.
- Werden z. B. derartige Prüfrelais gleichzeitig an ein und dieselbe Einrichtung angeschaltet, so überschreiten im allgemeinen infolge der hohen Empfindlichkeit die durch die Wicklungen beider Relais fließenden Ströme zwar den Fehlstromwert, ohne je- doch den Ansprechwert zu erreichen. Es können daher von beiden Relais beliebig viele Kontakte ansprechen, während andere, in der Ruhelage verbleiben. Selbst wenn bei einem der beiden Relais, der die Sperrung bewirkende und damit die zugehörige hochohmige Wicklung kurzschließende Kontakt angesprochen hat, bleiben im anderen Relais die bereits angesprochenen Kontakte gehalten. Die Folge sind undefinierte Schaltzustände bei zwei parallel prüfenden Einrichtungen.
- Des weiteren wird wegen des großen Ansprech-Fehlstrom-Verhältnisses eine niederohmige Haltewicklung gefordert, die bei dem neu anzuwendenden Relaistyp nur schwer zu verwirklichen ist.
- Diese Nachteile werden dadurch vermieden, daß das an die auf ihren Belegungszustand zu untersuchende Vermittlungseinrichtung angeschaltete und bei Vorliegen einer freien Einrichtung ansprechende Prüfrelais durch einen relaiseigenen Kontakt unter gleichzeitigem direkten Anschalten eines der beiden Batteriepotentiale (z. B. Erde) an die zu sperrende Einrichtung im Präfstromkreis kurzgeschlossen und in einem vom Prüfstromkreis unabhängigen Haltestromkreis gehalten wird.
- Der relaiseigene Kontakt ist zweckmäßig als Umschaltekontakt ausgebildet, der in seiner Ruhelage die Haltewicklung des Prüfrelais unwirksam schaltet und in seiner Arbeitslage unter gleichzeitiger direkter Anschaltung eines der beiden Batteriepotentiale an die abgehende Ader die Ansprechwicklung des Präfrelais im Prüfstromkreis kurzschließt. Durch die Trennung des Ansprech- und des Haltestromkreises für das Prüfrelais wird einmal ein undefinierter Schaltzustand beim Doppelprüfen vermieden, und zum anderen unterliegt die Haltewicklung keinen Widerstandsbedingungen.
- Gemäß weiterer Ausbildung der Erfindung ist ein zur Auswertung späterer Kriterien erforderliches Schaltmittel im Kurzschlußkreis der Ansprechwicklung des Prüfrelais bzw. im Prüfstromkreis angeordnet, das zum Zeitpunkt des Prüfens und Sperrens überbrückt ist. Dadurch kann, ohne daß das Prüfrelais in der Ausübung seiner Funktion beeinträchtigt wird, der Präfstromkreis zur Auswertung späterer Kriterien, z. B. bei der Zählübertragung, verwendet werden.
- Die in der Zeichnung abgebildete Figur zeigt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung. Dargestellt sind lediglich die für das Verständnis erforderlichen Elemente.
- Beim Belegen einer Einrichtung wird zunächst das nicht dargestellte Belegungsrelais C erregt, das unter anderem durch Schließen seines Kontaktes c den Haltestromkreis für das Prüfrelais P vorbereitet. So- bald der Durchschaltekontakt k eine freie Einrichtung, dargestellt durch das Relais T, vorflndet, spricht im Stromkreis 1. Erde, P (I), k, T, - das Relais P an, das mit öffnen seines Kontaktes lp einen Haltestromkreis einschaltet, 2. Erde, P (II), e, - und mit Schließen des Kontaktes 2p direktes Erdpotential an die abgehende Leitung schaltet: Das im Kurzschlußkreis der Ansprechwicklun- des Prüfrelais liegende Relais Z ist zu diesem Zeitpunkt durch den Kontakt d kurzgeschlossen, der z. B. erst geöffnet wird, wenn die Verbindung zum gerufenen Teilnehmer hergestellt ist.
- Im Falle einer Doppelprüfung fallen, sobald der Kontakt 2p als erster Erde an die abgehende Ader geschaltet hat, alle bereits angezogenen Kontakte eines ebenfalls prüfenden zweiten Relais wieder ab.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE- 1. Schaltungsanordnung zum Prüfen des Belegungszustandes und zum Sperren von Vermittlungseinrichtungen in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen durch empfindliche, schnellschaltende Relais mit Einzelankerkontakten, dadurch gekennzeichnet, daß das an die auf ihren Belegungszustand zu untersuchendeVermittlungseinrichtung angeschaltete und bei Vorliegen einer freien Einrichtung ansprechende Prüfrelais (P) durch einen relaiseigenen Kontakt (2p) unter gleichzeitigem direktem Anschalten eines der beiden Batteriepotentiale (z. B. Erde) an die zu sperrende Einrichtung (T) im Prüfstromkreis kurzgeschlossen und in einem vom Prüfstromkreis unabhängigen Haltestromkreis gehalten wird.
- 2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der mit Belegen der aufprüfenden Vermittlungseinrichtung vorbereitete Haltestromkreis des Präfrelais (P) mit Ansprechen dieses im Präfstromkreis unter Aufhebung des Kurzschlusses für die Haltewicklung (II) durch einen relaisei-enen Kontakt (1p) wirksam wird. 3. Anordnung nach Ansprach 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Ansprechwicklung (1) des Präfrelais (P) im - Prüfstromkreis erst kurzgeschlossen wird, wenn die Haltewicklung (11) eingeschaltet ist. 4. Anordnung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der die Ansprechwicklung (1) des Prüfrelais (P) kurzschließende und der den Haltestromkreis wirksam schaltende Kontakt (1 p - 2 p) zu einem Umschaltekontakt zusammengefaßt sind. 5. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein zur Auswertung späterer Kriterien erforderliches Schaltmittel (Z) im Kurzschlußkreis der Ansprechwicklung (1) des Prüfrelais (P) bzw. im Prüfstromkreis ang geordnet ist, das zum Zeitpunkt des Prüfens und Sperrens überbrückt ist (Kontakt d).
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES66917A DE1110240B (de) | 1960-02-03 | 1960-02-03 | Schaltungsanordnung zum Pruefen und Sperren von Vermittlungseinrichtungen in Fernmelde-, insbesondere Fernsprech-anlagen |
Applications Claiming Priority (1)
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Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1110240B true DE1110240B (de) | 1961-07-06 |
Family
ID=7499164
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DES66917A Pending DE1110240B (de) | 1960-02-03 | 1960-02-03 | Schaltungsanordnung zum Pruefen und Sperren von Vermittlungseinrichtungen in Fernmelde-, insbesondere Fernsprech-anlagen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1110240B (de) |
-
1960
- 1960-02-03 DE DES66917A patent/DE1110240B/de active Pending
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