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DE1109115B - Brenner zum Fugenhobeln, Schneiden u. dgl. - Google Patents

Brenner zum Fugenhobeln, Schneiden u. dgl.

Info

Publication number
DE1109115B
DE1109115B DEP10299A DEP0010299A DE1109115B DE 1109115 B DE1109115 B DE 1109115B DE P10299 A DEP10299 A DE P10299A DE P0010299 A DEP0010299 A DE P0010299A DE 1109115 B DE1109115 B DE 1109115B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
heating gas
cutting
nozzle
oxygen
burner
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEP10299A
Other languages
English (en)
Inventor
Robert E I M Pappi
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
ROBERT E I M PAPPI
Original Assignee
ROBERT E I M PAPPI
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by ROBERT E I M PAPPI filed Critical ROBERT E I M PAPPI
Publication of DE1109115B publication Critical patent/DE1109115B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23DBURNERS
    • F23D14/00Burners for combustion of a gas, e.g. of a gas stored under pressure as a liquid
    • F23D14/46Details
    • F23D14/48Nozzles
    • F23D14/52Nozzles for torches; for blow-pipes
    • F23D14/54Nozzles for torches; for blow-pipes for cutting or welding metal

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Gas Burners (AREA)

Description

  • Brenner zum Fugenhobeln, Schneiden u. dgl. Die Erfindung bezieht sich auf einen Brenner zum Fugenhobeln, Schneiden u. dgl.
  • Es sind Brenner der genannten Art bekannt, bei denen eine oder mehrere nebeneinanderliegende Heizgasdüsen unterhalb der Schneidsauerstoffdüse angeordnet sind. Hierbei liegen die Düsen zueinander in einer solchen Richtung, daß die Strahlrichtung des Heizgases flacher verläuft als diejenige des Schneidsauerstoffes. Die Mittelachsen der beiden Bohrungen schneiden sich hierbei äußerstenfalls an der Werkstückoberfläche. Bei dieserAnordnung trifft der Sauerstoffstrahl zuerst auf die mit dem Brenner zu behandelnde Fläche, bevor der Heizgasstrahl wirksam werden kann. Dadurch ist eine gezielte und intensive Vorwärmung der Werkstückoberfläche nicht möglich.
  • Man ist deshalb vielfach dazu übergegangen, zusätzlich einen Kranz von Heizgasdüsen um die Sauerstoffdüsen vorzusehen.
  • Hierbei sind jedoch die seitlich neben der Sauerstoffdüse befindlichen Heizgasdüsen nicht geeignet, die vor dem Sauerstoffstrahl befindliche Werkstückoberfläche ausreichend zu erwärmen, da die im Kranz angeordneten Heizgasdüsen mit ihrer verlängerten Achse lediglich in Höhe der Auftreffstelle der Achse der Sauerstoffdüse auf das Werkstück auftreffen.
  • Gemäß der Erfindung ist bei einem Brenner der genannten Art, bei dem eine oder mehrere nebeneinanderliegende Heizgasdüsen unterhalb der Schneidsauerstoffdüse angeordnet sind und die Strahlrichtung des Heizgases flacher verläuft als diejenige des Schneidsauerstoffes, vorgesehen, daß die Heizgasdüse bzw. -düsen eine derartige Neigung aufweisen, daß die Mittelachse der Heizgasdüse bzw. -düsen die Mittelachse der Schneidsauerstoffdüse vor deren Auftreffen auf das Werkstück schneidet. Hierbei kann die Schneidsauerstoffdüse ein vorstehendes Ansatzstück aufweisen.
  • Durch diese Anordnung wird erreicht, daß eine Vorwärmung der Werkstückoberfläche mittels der Heizgasflamme erzielt werden kann, bevor der Sauerstoffstrahl auf diese Oberfläche auftrifft. Zugleich läßt sich eine Vorwärmung des Sauerstoffstrahls erwirken. Die Heizgasflamme wird zwar durch den Sauerstoffstrahl geteilt, jedoch nicht daran gehindert, eine Vorwärmung der Werkstückoberfläche vorzunehmen, bevor der Sauerstoffstrahl auf diese Oberfläche auftrifft. Diese Wirkung ist vor allem vorhanden, wenn nur eine Heizgasdüse vorhanden ist und diese genau unterhalb der Sauerstoffdüse liegt. Die sonst noch angeordneten, z. B. im Kranz geführten Heizgasdüsen, sind für den erstrebten Zweck dann entbehrlich. Die Zeichnung zeigt beispielsweise Ausführungsformen von Brennerköpfen gemäß der Erfindung.
  • Fig. 1 veranschaulicht in senkrechtem Schnitt einen Brennerkopf während eines Fugenhobelvorganges; Fig. 2 ist ein Schnitt nach der Linie 11-1I der Fig.1; Fig. 3 ist ein Schnitt nach der Linie 111-11I der Fig. 1; Fig. 4 zeigt eine abgeänderte Ausführungsform des Ansatzstückes; Fig. 5 zeigt die Stellung des Brennerkopfes während eines Schneidvorganges.
  • Die Fig. 1 bis 3 zeigen das Vorderteil des erfindungsgemäßen Brenners zum Fugenhobeln eines Bleches 1, mit dessen Hilfe unter Verbrennung des Metalls mit Sauerstoff eine seichte Nut 2 gebildet wird. Der Kopf 3 des Brenners weist eine mittlere Bohrung 4 für die Zuleitung des Sauerstoffes auf. Die beiden Leitungen 5 für die Heizgase sind im unteren Teil des Kopfes 3 angeordnet. Die Leitungen 5 sind zur Achse III-III des Brenners etwas geneigt, so daß die austretenden Heizflammen 6 gegen die Auftreffzone 8 des Sauerstoffstrahles 7 auf das Metall oder etwas vor diese Zone gelenkt werden. Die Heizflammen 6 können dabei zueinander parallel sein oder in der Zone 8 oder in der unmittelbaren Umgebung dieser Zone zusammenlaufen.
  • Man vermeidet auf diese Weise, den Brenner im Augenblick des Aufsetzens zurückziehen zu müssen, auch vermeidet man das Schmelzen der Grate hinter dem Sauerstoffstrahl. Die Verbrennung des Metalls hat die Bildung eines flüssigen Schlackenbades 9 zur Folge, das durch Anblasen vor dem Brenner hergeschoben wird, wenn dieser in Pfeilrichtung a bewegt wird.
  • Die Sauerstoffleitung 4 ist durch ein Ansatzstück 10 verlängert, das am Brennerkopf vorsteht. Dieses Ansatzstück erhitzt sich durch die Wirkung der Heizflammen 6 sowie die Strahlung des Werkstücks und der darunter befindlichen Oxyde, wodurch die Temperatur des Sauerstoffstrahles, der durch seine Entspannung abgekühlt worden ist, wesentlich erhöht werden kann.
  • Vorteilhaft kann man der Bohrung des Ansatzstückes die Form eines Ausflußrohres von Zöbel (Fig. 4) oder eine ähnliche Form geben, die bewirkt, daß der stürmische Austritt des Sauerstoffstrahles gemildert und die Genauigkeit der Bearbeitung noch gesteigert werden kann. Dabei wird gleichzeitig die Breite der Fugen nach Bedarf verringert, die Arbeitsgeschwindigkeit gesteigert und der stündliche Verbrauch an Arbeitsmitteln herabgesetzt.
  • Fig. 5 zeigt einen erfindungsgemäßen Brenner, der zur Ausführung von Schneidarbeiten bestimmt ist. Der Kopf wird dabei im allgemeinen senkrecht zu dem abzuschneidenden Metallstück gehalten. Der Neigungswinkel der Heizgasleitungen ist größer als in Fig.1, damit die Heizflammen in dieser Stellung in der Auftreffzone des Sauerstoffstrahles 7 oder in unmittelbarer Umgebung derselben auf das Werkstück stoßen, vorzugsweise im Sinn der Vorwärtsbewegung ein wenig vor dieser Zone.
  • Selbstverständlich können an Stelle der beiden dargestellten Leitungen eine oder mehrere Leitungen 5 vorgesehen werden, die auf beiden Seiten symmetrisch in der Ebene des Brennstrahles angeordnet werden können. An den dargestellten Brennern können außerdem noch andere Abänderungen vorgenommen werden, ohne den Rahmen der Erfindung zu verlassen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Brenner zum Fugenhobeln, Schneiden u. dgl., bei dem eine oder mehrere nebeneinanderliegende Heizgasdüsen unterhalb der Schneidsauerstoffdüse angeordnet sind und die Strahlrichtung des Heizgases flacher verläuft als diejenige des Schneidsauerstoffs, gekennzeichnet durch eine derartige Neigung der Heizgasdüse bzw. Heizgasdüsen, daß die Mittelachse der Heizgasdüse(n) die Mittelachse der Schneidsauerstoffdüse vor deren Auftreffen auf das Werkstück schneidet. z. Brenner nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schneidsauerstoffdüse ein vorstehendes Ansatzstück aufweist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 219410, 694191, 818 036, 881747; USA: Patentschriften Nr. 2277472, 2343958, 2 347 758; Fachbuch: Günter Engel, »Ratgeber für Autogen-Facharbeiter«, Lübeck, 1948, S. 218.
DEP10299A 1952-08-19 1953-08-17 Brenner zum Fugenhobeln, Schneiden u. dgl. Pending DE1109115B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
BE1109115X 1952-08-19

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1109115B true DE1109115B (de) 1961-06-22

Family

ID=3893431

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEP10299A Pending DE1109115B (de) 1952-08-19 1953-08-17 Brenner zum Fugenhobeln, Schneiden u. dgl.

Country Status (1)

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DE (1) DE1109115B (de)

Citations (7)

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