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DE1106697B - Kontaktvorrichtung fuer elektrische Uhren - Google Patents

Kontaktvorrichtung fuer elektrische Uhren

Info

Publication number
DE1106697B
DE1106697B DEU4883A DEU0004883A DE1106697B DE 1106697 B DE1106697 B DE 1106697B DE U4883 A DEU4883 A DE U4883A DE U0004883 A DEU0004883 A DE U0004883A DE 1106697 B DE1106697 B DE 1106697B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
spring
contact
switching
balance
oscillation
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEU4883A
Other languages
English (en)
Inventor
Helmut Epperlein
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Hamilton Watch Co
Original Assignee
Hamilton Watch Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Hamilton Watch Co filed Critical Hamilton Watch Co
Priority to DEU4883A priority Critical patent/DE1106697B/de
Publication of DE1106697B publication Critical patent/DE1106697B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04CELECTROMECHANICAL CLOCKS OR WATCHES
    • G04C3/00Electromechanical clocks or watches independent of other time-pieces and in which the movement is maintained by electric means
    • G04C3/04Electromechanical clocks or watches independent of other time-pieces and in which the movement is maintained by electric means wherein movement is regulated by a balance
    • G04C3/06Electromechanical clocks or watches independent of other time-pieces and in which the movement is maintained by electric means wherein movement is regulated by a balance using electromagnetic coupling between electric power source and balance

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Apparatuses For Generation Of Mechanical Vibrations (AREA)

Description

  • Kontaktvorrichtung für elektrische Uhren Es sind elektrische Uhren bekannt, bei denen die Unruh, die wie bei gewöhnlichen Federuhren unter der Kraft einer Spiralfeder steht, eine kleine Spule trägt, die bei jeder vollen Schwingung der Unruh einmal kurzzeitig unter Strom gesetzt wird. Die Spule bewegt sich dabei zwischen den Polschuhen eines permanenten Magneten hindurch und erfährt also bei jeder vollen Schwingung während der Zeit ihrer Stromspeisung eine Antriebskraft, so daß die Unruhschwingungen aufrechterhalten werden. Mittels einer bekannten Vorrichtung kann dann bei jeder vollen Unruhschwingung ein Steigrad um einen Zahn weitergeschaltet werden. Das Steigrad treibt seinerseits das Räderwerk der Uhr an.
  • Weiter ist eine Kontaktvorrichtung für elektrische Uhren mit einer bei jeder vollen Schwingung der Unruh nur einmal kurzzeitig stromgespeisten Spule auf der Unruh bekannt, die während ihrer Erregung im Felde eines ortsfesten Permanentmagneten eine Antriebskraft erhält, wobei auf der Unruhwelle der Uhr im kleineren Abstand von der Unruhwelle ein Gegenkontakt und im größeren Abstand ein Schaltstein angeordnet sind und die Uhr ferner mit einer ortsfest eingespannten Schaltfeder und einer von ihr mitnehmbaren, gleichfalls verbiegbaren Kontaktfeder versehen ist, die so angeordnet sind, daß bei der einen Halbschwingung der Unruh der Schaltstein die Schaltfeder auslenkt und die von der Schaltfeder mitgenommene ortsfeste Kontaktfeder von rückwärts an den Gegenkontakt angelegt wird, bei der anderen Halbschwingung der Unruh die Schaltfeder in umgekehrter Richtung ausgelenkt und dadurch die ortsfeste Kontaktfeder aus der Bahn des Gegenkontakts gebracht wird.
  • Bei der bekannten Kontaktvorrichtung liegt die hier als Löt- bzw. Schweißstelle der bis zu ihr fest verbundenen Federn ausgebildete Mitnahmestelle der ortsfesten verbiegbaren Kontaktfeder und der von dem Stein an der Unruh ihrerseits verbogenen Schaltfeder ziemlich in der Nähe des Einspannpunktes, wodurch die von der Unruh zu leistende mechanische Arbeit bei der Verbiegung der Kontaktfedern wegen der erforderlichen robusten Ausführung groß sein muß, würde man zur Vermeidung dieses Mangels die beiden Federn sehr dünn, also sehr elastisch machen, dann bestände Prellgefahr, also die Gefahr von Fehlschaltungen und erheblicher Funkenbildung.
  • Durch die Erfindung wird dieser Mangel vermieden. Bei Uhren der vorher genannten Art, jedoch bei Verwendung einer zwischen Schaltfeder und Kontaktfeder geschalteten besonderen Mitnahmevorrichtung, ist erfindungsgemäß vorgesehen, daß die Mitnahmevorrichtt:Ilg als eine weit entfernt von den Einspannenden dieser Federn, also ziemlich nahe ihren freien Enden angeordnete Mitnehmerklaue ausgebildet ist, die von der Schaltfeder gehalten wird und die Kontaktfeder so umschließt, daß sie in beiden Bewegungsrichtungen die Kontaktfeder mitzunehmen vermag.
  • Als bekannt vorausgesetzt wird dabei die Zwischenschaltung einer besonderen Mitnahmevorrichtung zwischen getrennt eingespannte bzw. ortsfest drehbeweglich gelagerte Schalt- und Kontaktfedern bei Uhren mit ortsfester Spule und beweglichem Anker. Entweder ist dabei auf der Unruh nur ein einziger Schaltstein vorgesehen, der über die Schaltfeder die drehbewegliche Kontaktfeder von der ortsfesten Gegenfeder trennt, also selbst keinen Gegenkontakt bildet, oder es ist nur ein zugleich Schalt- und Kontaktstift bildender Stift auf der Unruh vorhanden, der gegenüber der bekannten, auch bei der Erfindung verwendeten Gattung mit Trennung von Kontaktstift und Schaltstein, letzterer in größerem Abstand von der Unruhwelle, den Nachteil langsamer Kontaktöffnung, also der Funkengefahr hat. Zumindestens für Kleinuhren, z. B. Armbanduhren mit geringer Stromstärke durch Spule auf der Unruh und sehr kleinen Schaltelementen, sind auch diese Konstruktionen aus Raum-und Sicherheitsgründen ungeeignet.
  • Eine Ausführungsform der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt.
  • In dieser ist mit 1 ein Teil des Unruhreifs bezeichnet und mit 2 die Welle der Unruh. Auf der Nabe der Unruh ist eine kleine kreisrunde Metallplatte 3 befestigt, welche ein Kontaktplättchen 4 trägt. Dieses bildet an seinem Ende einen Gegenkontakt 5. Ferner befindet sich auf der Scheibe 3 noch ein sogenannter Schaltstein 6, der beispielsweise aus einem kleinen Halbedelstein bestehen kann. Die Kontaktvorrichtung enthält ferner eine erste Feder 7, die an ihrem oberen Ende an der Einspannstelle 8 an der Uhrenplatine befestigt ist. Die Feder 7 ist über eine Mitnehmerklaue 9 mit einer zweiten Feder 10 verbunden, welche an ihrem oberen Ende isoliert in einer Einspannstelle 11, eingekiemint ist und welche an ihrem unteren Ende eine Kontaktspitze 12 trägt.
  • Zur Erläuterung der Wirkungsweise sei vorausgeschickt, daß der Schaltstein 6 eine so geringe Höhe auf der Kreisscheibe 3 besitzen möge, daß er sich unter dem unteren Ende der zweiten Kontaktfeder 10 hindurchbewegen kann, ohne diese zu berühren. Es sei nun angenommen, daß die Unruh sich im Sinne des Pfeiles 13 bewegen möge und daß die Spitze des Schaltsteines 6 gerade das untere Ende der ersten Feder 7 berührt. Diese Feder 7 wird dann nach links ausgebogen und nimmt dabei über die Mitnehmerklaue 9 die Feder 10 mit, deren Kontaktspitze 12 daher kurz darauf den Gegenkontakt 5 des Kontaktplättchens 4 berührt. Dadurch wird der Strom in der Unruhspule eingeschaltet. Die Zeichnung zeigt die Federn 7 und 10 im schon geringfügig ausgebogenen Zustand, jedoch noch kurz vor der Berührung des Gegenkontaktes 5 durch die Kontaktspitze 12. Diese Berührung kommt deshalb zuverlässig zustande, weil der Gegenkontakt 5 ja nur eine verhältnismäßig geringe Umfangsgeschwindigkeit besitzt, die seinem geringen Abstand von der Unruhwelle 2 entspricht, weil aber die Kontaktspitze 12 sich infolge der Federspannung sogar mit einer noch etwas größeren Ge- schwindigkeit bewegt als die Spitze des Schaltsteines 6, welcher ja einen wesentlich größeren Abstand von der Unruhwelle besitzt als der Gegenkontakt 5. Kurze Zeit später gleitet dann die erste Feder 7 von der Spitze des Schaltsteines 6 ab und bewegt sich in ihre Ruhelage zurück. Dabei löst sich auch die Feder 10, d. h. ihre Kontaktspitze 12, von dem Gegenkontakt 5, so daß die kleine Spule auf der Unruh wieder stromlos wird.
  • Bei der entgegengesetzten Bewegungsrichtung der U nruli, d. h. bei der entgegen der Richtung des Pfeiles 13 erfolgenden Halbschwingung, berührt der Stein 6 das untere Ende der Feder 7 auf der anderen Seite, als es in der Zeichnung dargestellt ist, und lenkt die Feder 7 daher nach rechts aus. Dabei wird über die Mitnehmerklaue 9 die Feder 10 mitgenommen und daher ebenfalls nach rechts ausgelenkt, so daß die Kontaktspitze 12 aus der Bahn des Gegenkontaktes 5 herausbewegt wird. Bei dieser Halbschwingung der Unruh kommt also keine Bewegung zwischen der leontaktspitze 12 und dem Gegenkontakt 5 zustande, sondern die Feder 10 kehrt in ihre Ruhelage zurück, nachdem die Feder 7 von der Spitze des Schaltsteines 6 abgeglitten ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Kontaktvorrichtung für elektrische Uhren mit einer bei jeder Schwingung der Unruh nur einmal kurzzeitig stromgespeisten Spule auf der Unruh, die während ihrer Erregung im Felde eines ortsfesten Permanentmagneten eine Antriebskraft erhält, wobei auf der Unruhwelle im kleineren Abstand von der Unruhwelle ein Gegenkontakt und im größeren Abstand ein Schaltstein und ortsfest eingespannt eine Schaltfeder und eine von ihr mitnehmbare, gleichfalls verbiegbare Kontaktfeder so angeordnet sind, daß durch den Schaltstein an der Unruhwelle bei der einen Halbschwingung der Unruh die Schaltfeder ausgelenkt und, von ihr mitgenommen, die ortsfeste Kontaktfeder von rückwärts an den Gegenkontakt angelegt wird, bei der anderen Halbschwingung der Unruh dagegen die Schaltfeder in umgekehrter Richtung ausgelenkt wird und dabei die ortsfeste Kontaktfeder aus der Bahn des Gegenkontaktes bringt, gekennzeichnet durch die Verwendung bei Uhren mit einer zwischen Schaltfeder und Kontaktfeder geschalteten besonderen Mitnahmevorrichtung, jedoch in derartiger Abwandlung, daß die Mitnahmevorrichtung als eine weit entfernt von den Einspannenden der Schalt- und Kontaktfedern, also ziemlich nahe ihren freien Enden angeordnete Mitnehmerklaue ausgebildet ist, die von der Schaltfeder gehalten wird und die Kontaktfeder so umschließt, daß sie in beiden Bewegungsrichtungen die Kontaktfeder mitzunehmen vermag. In Betracht gezogene Druckschriften: Schweizerische Patentschrift -Nr. 166 273; britische Patentschrift Nr. 764 450; USA.-Patentschriften Nr. 2 644 293, 2 150 516.
DEU4883A 1957-10-30 1957-10-30 Kontaktvorrichtung fuer elektrische Uhren Pending DE1106697B (de)

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DEU4883A DE1106697B (de) 1957-10-30 1957-10-30 Kontaktvorrichtung fuer elektrische Uhren

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DEU4883A DE1106697B (de) 1957-10-30 1957-10-30 Kontaktvorrichtung fuer elektrische Uhren

Publications (1)

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DE1106697B true DE1106697B (de) 1961-05-10

Family

ID=7565575

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DEU4883A Pending DE1106697B (de) 1957-10-30 1957-10-30 Kontaktvorrichtung fuer elektrische Uhren

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DE (1) DE1106697B (de)

Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CH166273A (fr) * 1932-11-08 1933-12-31 Sandoz Vuille Louis Echappement à détente pour pièce d'horlogerie électrique.
US2150516A (en) * 1935-12-30 1939-03-14 Carlisle F Minneker Electric clock
US2644293A (en) * 1949-03-02 1953-07-07 Gen Time Corp Electric clock
GB764450A (en) * 1954-02-12 1956-12-28 Hamilton Watch Co A battery operated electromagnetic wrist watch

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