DE1106110B - Pflanzgeraet zum Erzeugen der Pflanzloecher fuer Stecklinge bei Aufforstungsarbeiten - Google Patents
Pflanzgeraet zum Erzeugen der Pflanzloecher fuer Stecklinge bei AufforstungsarbeitenInfo
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- DE1106110B DE1106110B DES44024A DES0044024A DE1106110B DE 1106110 B DE1106110 B DE 1106110B DE S44024 A DES44024 A DE S44024A DE S0044024 A DES0044024 A DE S0044024A DE 1106110 B DE1106110 B DE 1106110B
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- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01C—PLANTING; SOWING; FERTILISING
- A01C5/00—Making or covering furrows or holes for sowing, planting or manuring
- A01C5/04—Machines for making or covering holes for sowing or planting
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Soil Sciences (AREA)
- Environmental Sciences (AREA)
- Transplanting Machines (AREA)
Description
DEUTSCHES
Die Erfindung bezieht sich auf ein Pflanzgerät zum Erzeugen der Pflanzlöcher für Stecklinge bei Aufforstungsarbeiten;
sie betrifft insbesondere die Befestigung des eigentlichen Blattes am Hackenstiel.
Es sind bereits Hacken verschiedener Art bekannt, so z. B. Hacken mit ebenen oder mehr oder weniger
gebogenen Blättern, bei denen das Blatt mittels einer Hülse oder eines winklig gebogenen Befestigungsteiles
an dem Stiel befestigt ist. Bei den bekannten Hacken bildet das Blatt und die Hülse bzw. das wink-Hg
gebogene Befestigungsteil ein Stück; dabei besteht die Schwierigkeit, eine möglichst stabile Befestigung
bei möglichst geringem Gewicht zu erreichen. Bei den bisher bekannten Geräten wurde entweder die erforderliche
Stabilität der Befestigung des Blattes mit der Stielhülse nicht erreicht oder aber das Gewicht
der Hacke wurde zu groß.
Die erwähnten Nachteile sollen erfindungsgemäß vermieden werden. Die Erfindung geht aus von einem
Pflanzgerät mit einem Blatt, das aus einer zylindrisch gebogenen Platte besteht, deren Krümmungsradius
etwa ein Viertel der Länge des Blattes beträgt, wobei das Blatt entlang dem größen Teil seiner Länge etwa
die Hälfte des Zylindermantels umfaßt und im wesentlichen entlang der ganzen Blattlänge angeschärfte
Kanten aufweist sowie mit einem Stiel versehen ist, der rechtwinklig oder etwa rechtwinklig zur Zylinderachse
an der konkaven Seite des Blattes befestigt ist und dessen Mittellinie zumindest angenähert in der
Symmetrieebene des Blattes liegt. Erfindungsgemäß zeichnet sich das Pflanzgerät im wesentlichen dadurch
aus, daß der Rückenteil des Blattes so gebogen ist, daß die Rückenkante des Blattes, in einer Draufsicht
in Längsrichtung des Blattes betrachtet, U-förmig gekrümmt ist und im wesentlichen auf ihrer gesamten
Länge an der Außenseite einer einen Teil der Länge des Stieles umgreifenden Hülse anliegt und durch
Schweißen od. dgl. an dieser befestigt ist, wobei die Mittellinie der Hülse etwa in der Symmetrieebene der
U-förmigen Rückenkante liegt.
Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung kann die Hülse aus zwei rinnenförmigen Teilen bestehen,
die durch eine oder mehrere durch den Stiel hindurchgeführte Schrauben, Niete od. dgl. zusammengehalten
sind, wobei die Trennungsebene dieser Teile etwa senkrecht zur Symmetrieebene des Blattes liegt und
die Hülse in zwei Hälften teilt. Diese Ausführung- der Hülse ermöglicht eine sichere Verbindung des an der
Hülse durch Schweißung befestigten Blattes mit dem Stiel sowie ein schnelles Lösen desselben, z. B. beim
Auswechseln des Stieles.
Nach einer weiteren Ausführungsform besteht der an der Unterseite des Stieles liegende rinnenförmige
Teil der Hülse aus zwei Lappen, die vom Rückenteil Pflanzgerät zum Erzeugen der Pflanzlöcher
für Stecklinge bei Aufforstungsarbeiten
Anmelder:
Skogsdon Aktiebolag,
Sollentuna (Schweden)
Sollentuna (Schweden)
Vertreter: Dipl.-Ing. F. Busse, Patentanwalt,
Osnabrück, Möserstr. 20-24
Osnabrück, Möserstr. 20-24
Beanspruchte Priorität:
Schweden vom 19. Juni und 22. September 1954
Schweden vom 19. Juni und 22. September 1954
George Callin, Stockholm,
Jan Erik Hansson, Stocksund,
Jan Erik Hansson, Stocksund,
und Per Henry Enander, Svedbro, Gnarp (Schweden),
sind als Erfinder genannt worden
sind als Erfinder genannt worden
des Blattes vorstehen und gegeneinander nach einwärts gefaltet und konzentrisch in Rinnenform einander
überlappend gebogen sind, wobei sie durch Schweißen, Nieten od. dgl. miteinander verbunden sind. Diese
Ausbildung der Unterseite des rinnenförmigen Teiles aus zwei Lappen, die integrierender Teil des Blattes
sind, ermöglicht es, das Blatt ohne Schweißen mit der Hülse zu verbinden, was besonders zweckmäßig
ist, wenn das Blatt aus gehärtetem Material besteht. Dabei wird die Befestigung besonders steif, wenn an
beiden Lappen ein oder mehrere Löcher für die die rinnenförmigen Teile zusammenhaltenden Schrauben
vorgesehen sind.
Es ist auch möglich, das Blatt zweiteilig in der Weise zu gestalten, daß der eine Teil das eigentliche
Blatt, der andere Teil das Übergangsstück vom Blatt zur Hülse bildet. In diesem Fall kann man das eigentliche
Blatt aus gehärtetem Material, das Übergangsstück aus weichem Material ausführen.
Die erfindungsgemäße Befestigung des Blattes des Pflanzgerätes ist sehr einfach, insbesondere wenn es
sich, wie bei der Erfindung, um ein zylindrisch gebogenes Blatt handelt, und verleiht dem Blatt trotzdem
eine besonders gute Stabilität. Dadurch läßt sich die Stärke des Blattes relativ gering halten, so daß
das Gewicht der Hacke sehr klein wird. Die Stabilität der Befestigung ermöglicht außerdem die Verwendung
eines sehr dünnen Blattes, was das Eindringen
109· 579/27
der Hacke in die Erde erleichtert und deshalb eine erhebliche
Kraftersparnis bedeutet. Dies ist auch die Erklärung dafür, daß es möglich gewesen ist, ein
Pflanzgerät auszubilden, das unabhängig von der Art des Bodens sowie von anderen Faktoren überall verwendbar
ist.
Mehrere Ausführungsbeispiele des Gegenstandes der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt, es
zeigt
Fig. 1 eine Seitenansicht des Gerätes gemäß der Erfindung,
Fig. 2 eine Ansicht der konkaven Blattseite des Gerätes mit dem Handgriff im Schnitt,
Fig. 3 a einen Schnitt des Blattes nach Linie III a-IIIainFig.
2,
Fig. 3b einen Schnitt nach Linie IHb-IIIb in Fig. 2,
Fig. 4 eine Seitenansicht entsprechend Fig. 1 und
Fig. 5 eine Ansicht entsprechend Fig. 2 einer anderen Ausführungsform,
Fig. 6 einen Längsschnitt und
Fig. 7 eine Ansicht in Richtung auf die konkave Blattseite einer weiteren Ausführungsform des Pflanzgerätes.
Gemäß Fig. 1 bis 3 weist das Pflanzgerät ein Blatt 1 und einen Handgriff 2 auf. Das Blatt 1 ist aus
einer zylinderförmig gebogenen Platte hergestellt, die einen Teil eines Zylindermantels, im Maximum vorzugsweise
etwa einen halben Zylindermantel, darstellt.
Die Seitenkanten 3 sind angeschärft. Der Handgriff ist im wesentlichen senkrecht zur Zylinderachse gerichtet,
wobei dessen Mittellinie durch die Symmetrieebene der Bohrschneide verläuft und die konkave
Seite der Bohrschneide gleichgerichtet wie der Handgriff liegt. Die Rückenkante 4 des Blattes ist, in einer
Draufsicht in Längsrichtung des Blattes betrachtet (vgl. Fig. 3 b) U-förmig gekrümmt und liegt im wesentlichen
auf ihrer ganzen Länge an der Außenseite einer Hülse 5 an, mit der sie ebenfalls durch Schweißen
od. dgl. verbunden ist. Die Mittellinie der Hülse 5 liegt etwa in der Symmetrieebene der U-förmig verlaufenden
Rückenkante, wobei die Hülse einen Teil des Handgriffs umgreift.
Die U-förmige Kantenlinie wird dadurch gebildet, daß die Seitenteile des Rückenteiles des Blattes hochgebogen
sind, wobei die Seitenteile mehr oder weniger lappenartig ausgebildet sind. Die Hülse 5 kann einen
beliebigen Querschnitt haben, z. B. rund oder mehr oder weniger oval. Die Hülse kann für einen festen
Sitz auf dem Handgriff auch konisch ausgebildet sein. Der Winkel, den die Achse der Hülse mit dem Blatt
bildet, kann sowohl rechtwinklig als auch größer oder kleiner als 90° sein.
In der in Fig. 4 und 5 gezeigten Ausführungsform besteht die Hülse aus zwei rinnenförmigen Teilen 6
und 7. Diese werden durch Schrauben 8 od. dgl., die durch Löcher in den Teilen 6 und 7 und dem Handgriff
2 greifen, zusammenhalten. Die Trennungsebene
der Teile 6 und 7 liegt rechtwinklig zur Symmetrieebene des Blattes und ist so angeordnet, daß die Hülse
durch sie in zwei im wesentlichen gleiche Hälften geteilt ist. Diese Hülsenkonstruktion gewährleistet
außer einer stabilen Befestigung des Blattes mit dem Handgriff den Vorteil, daß der Handgriff leicht und
schnell auswechselbar ist, wenn dies erforderlich werden sollte.
Das Werkzeug gemäß Fig. 6 und 7 weist ebenfalls eine Hülse auf, die aus zwei rinnenförmigen Teilen
besteht. Der an der Unterseite des Griffes liegende Teil ist in diesem Falle aus zwei Lappen 9 und 10 gebildet,
die vom Rücken des Blattes, d. h. von dem Teil, der dem Handgriff am nächsten liegt, vorstehen,
wobei diese Lappen nach innen gegeneinander gefaltet und konzentrisch in Rinnenform gebogen sind, derart,
daß die rinnenförmigen Teile einander überlappen und aneinander anliegen. Diese Lappen können, falls
erwünscht, miteinander durch Schweißen, Nieten od. dgl. verbunden sein. Dies ist jedoch nicht unbedingt
notwendig, da sie ebenfalls durch Schrauben 8 zusammengehalten sind, die auch in dieser Ausführungsform
dazu dienen, den Handgriff mit der Haue zu verbinden und die deshalb durch in beiden
Lappen vorgesehene Löcher greifen.
Bei dem Werkzeug gemäß Fig. 6 und 7 ist das Blatt in zwei Teilen, einem von der Hülse vorstehenden
oder die Lappen 9 und 10 aufweisenden, den unteren Teil der Hülse bildenden Rückenteil 11 und einem
Schneidenteil 12, der das Blatt selbst bildet und mit dem ersteren Teil 11 durch Niete 13 verbunden ist,
ausgebildet. Eine derartige Teilung des Blattes ist insbesondere dann vorteilhaft, wenn es erwünscht ist,
das Blatt aus einer gehärteten Stahlplatte herzustellen, da deren Befestigung an der Hülse durch Schweißen
gewisse Schwierigkeiten bezüglich der Beibehaltung der Festigkeitseigenschaften der Platte verursachen
kann. Eine derartige Unterteilung des Blattes in zwei Teile verschiedenen Materials kann natürlich
vorteilhafterweise bei allen Ausführungen der Hülse des Werkzeuges zur Anwendung kommen, soweit
sie unter den Erfindungsgedanken fallen.
Claims (5)
1. Pflanzgerät zum Erzeugen der Pflanzlöcher für Stecklinge bei Aufforstungsarbeiten mit einem
Blatt, das aus einer zylindrisch gebogenen Platte besteht, deren Krümmungsradius etwa ein Viertel
der Länge des Blattes beträgt, wobei das Blatt entlang dem größten Teil seiner Länge etwa die
Hälfte des Zylindermantels umfaßt und im wesentlichen entlang der ganzen Blattlänge angeschärfte
Kanten aufweist sowie mit einem Stiel versehen ist, der rechtwinklig oder etwa rechtwinklig
zur Zylinderachse an der konkaven Seite des Blattes befestigt ist und dessen Mittellinie zumindest
angenähert in der Symmetrieebene des Blattes liegt, dadurch gekennzeichnet, daß der
Rückenteil des Blattes (1) so gebogen ist, daß die Rückenkante (4) des Blattes, in einer Draufsicht
in Längsrichtung des Blattes betrachtet, U-förmig gekrümmt ist und im wesentlichen auf ihrer gesamten
Länge an der Außenseite einer einen Teil der Länge des Stieles umgreifenden Hülse (5) anliegt
und durch Schweißen od. dgl. an dieser befestigt ist, wobei die Mittellinie der Hülse etwa in
der Symmetrieebene der U-förmigen Rückenkante liegt.
2. Pflanzgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Hülse aus zwei rinnenförmigen
Teilen (6, 7) besteht, die durch eine oder mehrere durch den Stiel (2) hindurchgeführte Schrauben
(8), Niete od. dgl. zusammengehalten sind, wobei die Trennungsebene dieser Teile etwa senkrecht
zur Symmetrieebene des Blattes liegt und die Hülse in zwei Hälften teilt.
3. Pflanzgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der an der Unterseite des Stieles
liegende rinnenförmige Teil aus zwei Lappen (9, 10) besteht, die vom Rückenteil (11) des Blattes
(12) vorstehen und gegeneinander nach einwärts gefaltet und konzentrisch in Rinnenform
einander überlappend gebogen sind, wobei sie durch Schweißen, Nieten od. dgl. miteinander verbunden
sind.
4. Pflanzgerät nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß in beiden Lappen (9, 10) ein
oder mehrere Löcher für die die rinnenförmigen Teile zusammenhaltenden Schrauben (8) vorgesehen
sind.
5. Pflanzgerät nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Blatt zweiteilig in der
Weise gestaltet ist, daß der eine Teil das eigentliche Blatt, der andere Teil das Übergangsstück
vom Blatt zur Hülse bildet.
In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 919 143, 248 774;
französische Patentschriften Nr. 909 812, 509 158; USA.-Patentschrift Nr. 1 910 371;
österreichische Patentschrift Nr. 172 703; schweizerische Patentschrift Nr. 140 625.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 109 579/27 4.61
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| SE1106110X | 1954-06-19 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1106110B true DE1106110B (de) | 1961-05-04 |
Family
ID=20420204
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES44024A Pending DE1106110B (de) | 1954-06-19 | 1955-05-20 | Pflanzgeraet zum Erzeugen der Pflanzloecher fuer Stecklinge bei Aufforstungsarbeiten |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1106110B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE9114296U1 (de) * | 1991-11-16 | 1992-01-09 | Flügel Forstschutz-Forstgeräte GmbH, 3360 Osterode | Pflanzhaue |
Citations (7)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE248774C (de) * | ||||
| FR509158A (fr) * | 1920-01-27 | 1920-11-03 | Hunziker Freres | Dispositif pour fixer les outils de travail à un manche |
| CH140625A (de) * | 1929-08-08 | 1930-06-30 | Leuthold Arthur | Bodenbearbeitungsgerät. |
| US1910371A (en) * | 1930-05-19 | 1933-05-23 | William B Thiemann | Rake |
| FR909812A (fr) * | 1944-10-30 | 1946-05-20 | Anciens Etablissements Somborn | Perfectionnements aux outils d'agriculture tels que les houes, crocs, serfouettes, piochons et autres outils analogues |
| AT172703B (de) * | 1948-10-01 | 1952-10-10 | Gottfried Reissinger | Stielbefestigung für Handhacken oder hackenähnliche Kulturwerkzeuge |
| DE919143C (de) * | 1944-01-20 | 1954-10-14 | Ernst Roedel | Einrichtung zum Befestigen des Sensenblattes am Sensenbaum |
-
1955
- 1955-05-20 DE DES44024A patent/DE1106110B/de active Pending
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|---|---|---|---|---|
| DE9114296U1 (de) * | 1991-11-16 | 1992-01-09 | Flügel Forstschutz-Forstgeräte GmbH, 3360 Osterode | Pflanzhaue |
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