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DE1106097B - Vorrichtung zum Pruefen von Filtern aus Papier oder anderen Materialien auf Durchlaessigkeit - Google Patents

Vorrichtung zum Pruefen von Filtern aus Papier oder anderen Materialien auf Durchlaessigkeit

Info

Publication number
DE1106097B
DE1106097B DEC11806A DEC0011806A DE1106097B DE 1106097 B DE1106097 B DE 1106097B DE C11806 A DEC11806 A DE C11806A DE C0011806 A DEC0011806 A DE C0011806A DE 1106097 B DE1106097 B DE 1106097B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
dust
filter
filters
chamber
paper
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEC11806A
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
CAV Ltd
Original Assignee
CAV Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by CAV Ltd filed Critical CAV Ltd
Publication of DE1106097B publication Critical patent/DE1106097B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01NINVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
    • G01N15/00Investigating characteristics of particles; Investigating permeability, pore-volume or surface-area of porous materials
    • G01N15/08Investigating permeability, pore-volume, or surface area of porous materials
    • G01N15/082Investigating permeability by forcing a fluid through a sample

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Dispersion Chemistry (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Analytical Chemistry (AREA)
  • Biochemistry (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Immunology (AREA)
  • Pathology (AREA)
  • Sampling And Sample Adjustment (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Prüfen von Filtern aus Papier oder anderen Materialien auf Durchlässigkeit Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Prüfen von Filtern aus Papier oder anderen Materialien auf Durchlässigkeit mit einer Kammer zur Aufnahme des zu untersuchenden Filters, die an eine Einrichtung zum Erzeugen eines den Prüfling durchsetzenden Luftstromes mit einem Staubzusatz von solcher Partikelgröße verbunden ist, daß dieser von einem fehlerfreien Filter abgefangen wird.
  • Für die Prüfung von Membranfiltern auf Porengröße ist es bereits bekannt, in einem sogenannten Blasendruckprüfapparat das Filter dem Druck von Preßluft auszusetzen und zur Beurteilung die sich bei Durchgang der Preßluft durch das zu prüfende Filter in überschichtetem Wasser bildenden Blasen heranzuziehen. Diese Prüfung dient weniger zum Ermitteln fehlerhafter Filter als vielmehr zum Messen der maximalen Porengröße, die sich aus dem Luftdruck bei Beginn der Blasenbildung errechnen läßt. Der hauptsächlichste Nachteil dieses bekannten Meßapparates besteht darin, daß das zu prüfende Filter sehr sorgfältig gereinigt werden muß und bei der Messung vollständig mit Wasser gesättigt wird. Außerdem eignet sich diese Prüfeinrichtung nur für ebene Membranfilter, bei denen man irgendwelche Fehlerstellen ohnehin meist mit dem bloßen Auge erkennen kann, während sie für mehrschichtige oder gewickelte Filter, bei denen die Fehler nicht mehr erkennbar sind und deshalb die Prüfung besonders wichtig ist, nicht in Betracht kommt, da es hier eine gewisse Zeit dauert, bis die Luft das Filter durchdringen und es zur Blasenbildung kommen kann. Schließlich besitzt die Blasenprüfung den Mangel, daß das vollständig mit Wasser vollgesaugte Filter für den Gebrauch nach der Prüfung sorgfältig getrocknet werden muß, was bei mehrschichtigen bzw. gewickelten Filtern beträchtliche Zeit in Anspruch nimmt.
  • Eine weitere bekannte Vorrichtung dient zum Vergleich der Filtereigenschaften verschiedener Membranfilter. Zu diesem Zweck werden hierbei zwei Filter bzw. zwei Filterhälften gleichzeitig untersucht. Diese Untersuchung geschieht durch Vergleich der von beiden Filtern nicht abgefangenen Staubmengen im aus den Filtern tretenden Luftstrom auf ihrem Weg durch die Außenluft zwischen zwei Gehäuseteilen der Vorrichtung. Eine derartige Filterprüfung weist jedoch erhebliche Mängel auf. So ist eine genaue Mengenmessung der nicht im Filter abgefangenen Staubpartikeln bei dieser Vorrichtung nicht vorgesehen und auch gar nicht möglich. Berechnungen der Stauhmenge durch den Vergleich zweier Teilströme mit verschiedenem Staubgehalt ergeben jedoch eine unzureichende Genauigkeit, da die Beurteilung des Staubgehaltes des durch ein Fenster von unten beleuchteten Luftstromes stark vom Wahrnehmungsvermögen des Beobachters abhängt. Um die Staubpartikeln im Luftstrom besser sichtbar zu machen, wird bei der bekannten Vorrichtung farbiger Staub benutzt. Wie schon oben erwähnt, ist die Vorrichtung nur zur Untersuchung von Membranfiltern geeignet. Außerdem ist sie verhältnismäßig aufwendig.
  • Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, eine Vorrichtung zum Prüfen von Filtern auf Durchlässigkeit derart auszubilden und zu gestalten, daß die Mängel und Nachteile der bekannten Vorrichtungen auf einfache Weise vermieden sind und daß insbesondere auch mehrschichtige und gewickelte Filter geprüft werden können.
  • Ausgehend von einer Vorrichtung zum Prüfen von Filtern aus Papier oder anderen Materialien auf Durchlässigkeit mit einer Kammer zur Aufnahme des zu untersuchenden Filters, die an eine Einrichtung zum Erzeugen eines den Prüfling durchsetzenden Luftstromes mit einem Staubzusatz von solcher Partikelgröße verbunden ist, daß dieser von einem fehlerfreien Filter abgefangen wird, wird die gestellte Aufgabe erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Kammer an eine mit einer Prallplatte versehene Staubniederschlagsvorrichtung für den durch den Prüfling hindurchtretenden Staubanteil angeschlossen ist.
  • Mit dieser Vorrichtung können auch größere mehrschichtige oder spiralig aufgewickelte Filter auf Fehlerstellen geprüft werden.
  • In zweckmäßiger Weiterbildung der Erfindung weist die Staubniederschlagsvorrichtung einen Sam- melbehälter auf, dessen unteres Ende über eine Leitung mit einer Auslaßöffnung der Kammer verbunden ist und dessen oberes Ende mit einem abnehmbaren Deckel versehen ist, der Luftaustrittsöffnungen be sitzt. Außerdem wird die Prallplatte im oberen Teil des Sammelbehälters angeordnet. Durch die Prallplatte wird die Luft derart abgelelíkt, daß sie entlang der Unterseite des Deckels strömt und dadurch den Stauhniederschlag auf der Unterseite des Deckels fördert.
  • Wenn bei der Vorrichtung gemäß der Erfindung in der Zuführungsleitung zur Kammer eine Staubzuführungseinrichtung vorgesehen ist, hat es sich als vorteilhaft erwiesen, wenn diese Einrichtung aus einem Staulsspeicherhehälter und einem Dosierungshahn besteht, der am unteren Ende des Staubspeicherbehälters angeordnet und derart ausgehildet ist, daß vorbestimmte Staubmengen der Luft in der Zuführungsleitung zugemischt werden.
  • An Hand der Fig. 1 bis 4 wird ein Ausführungs ljeispiel der Erfindung beschrieben. Es zeigt Fig. 1 die Anordnung einer Vorrichtung zum Priifen von Filtern, Fig. 2 einen seitlichen Aufriß des Staubbehälters, Fig. 3 einen seitlichen Aufriß der Vorrichtung zum Nachweis roll Staub, teilweise im Schnitt, und Fig. 4 einen seitlichen Aufriß einer Ausführungstorm eines Filters, das in der in Fig. 1 gezeigten Vorrichtung untersucht werden soll.
  • In der in Fig. 1 dargestellten Vorrichtung zum Prüfen voll Filtern ist eine Kammer d vorgesehen, in die das Filter eingesetzt wird. Die Kammer hat eine Einlaßöffiiung e und eine Auslaßöffiiung f, die jeweils an gegenüberliegenden Seiten 4er Kammer d gelegen vi:ìd. Der Einlaß ist durch eine Leitungg mit einem Dosierungshahn h -erbullden, der sich am unteren Ende eines Staubbehälters i befindet. Der Dosierungshahn besteht aus einem schwer he-..veblichen Küken 1 Fig. 2), in dem eine durchlaufende Bohrung vorgesehen ist. die die für jede Untersuchung erforderliche Staubmellge aufzunehmen vermag.
  • In dem Staubbehälter (Fig.2i kann ein Rührer k anelJracl1t werden. Am unteren Ende des Dosierungshahns ist ein Druckminderungsl-entil m angebracht.
  • Der Hahn ist ferner durch eine Leitung o mit irgendeinem geeibneteíl Preßlufterzeuger verbunden. In der Leitung 0 ist ein mit einem Druckmesser q verbundenes Druckregelventil p angeordnet.
  • Die Anslaßöftnung der Kammer d ist durch eine Leitung r (Fig. 1) mit dem unteren Ende eines umgekehrt konischen Sammelbehälterss verbunden, der an seinem oberen Ende mit einer Prallplatte t (Fig. 3) versehen ist; diese besitzt nahe ihrem äußeren Umfang eine Anzahl von Bohrungen zi oder einen ringförmigen Spalt als Durchlaß, durch den die Luft von der Kammer in einen flachen Raum v über der Prallplatte streichen kann. Dieser Raum ist mit einem aufklappbaren oder ahnehmbaren Deckel w verschlossen, der mit in Form eines Ringes angeordneten Austrittsöffnungen x versehen ist, welche etwa in der Mitte zwischen seinem Mittelpunkt und dem äußeren Rand liegen. Ferner kann auch ein Beleuchtungskörper vorgesehen werden, um den Deckel bei geöffneter Stellung zu beleuchten.
  • Das in Fig.4 gezeigte Filter besteht aus einem zylindrischen Mantel a, der an seinem unteren Ende offen ist und am oberen Ende einen Auslaß c besitzt.
  • In dem Mantel befindet sich ein spiralig aufgewickel- ter Filterpapierstreifen c, so daß die in den unteren Teil des Mantels eintretende Luft zwischen den die Windungen des Papierstreifens begrenzenden Wänden hindurchtreten muß, bevor sie durch den Auslaß b entweichen kann.
  • Ein geeigneter Staub für die Durchführung einer Untersuchung ist Bärlappsamen. Die Untersuchung selbst geht folgendermaßen vor sich.
  • Nachdem das zu untersuchende Filter in seiner Kammer untergebracht worden ist, wird eine be stimmte Menge Staub aus dem Einfülltrichter i durch den Dosierungshahn 11 zugeführt. Der Hahn wird sodann in die Stellung gebracht, in der die komprimierte Luft den Staub vom Hahn zum Filter blasen kann.
  • Wenn das Filter fehlerhaft ist, wird die durch dieses hindurchstreichende Luft etwas Staub zu dem oben im Sammelbehälter befindlichen Raum v befördern. Hier wird die im Kreise wirbelnde Luft mindestens einen Teil des mitgetragenen Staubes in dem mittleren Bereich der Unterseite des Deckels ahsetzen. An Hand der Menge des abgesetzten Staubes wird der Zustand des Filters beurteilt. Nachdem das Filter untersucht ist, kann der anhaftende Staub abgeschüttelt werden.
  • Obwohl die Erfindung hauptsächlich zur Untersuchung von Papierfiltern verschiedener Art vorgesehen ist, kann sie auch für Filter angewendet werden, die aus gewebtem oder verfilztem Fasermaterial oder aus porösem keramischem oder ähnlichem Niaterial bestehen.
  • PATENTANSPROCHE: 1. Vorrichtung zum Prüfen von Filtern aus Papier oder anderen Materialien auf Durchlässigkeit mit einer Kammer zur Aufnahme des zu untersuchenden Filters, die an eine Einrichtung zum Erzeugen eines den Prüfling durchsetzenden Luftstromes mit einem Stauhzusatz von solcher Partikelgröße verbunden ist, daß dieser von einem fehlerfreien Filter abgefangen wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Isammer (d) an eine mit einer Prallplatte (t) versehene 5 taubniedersch lagsvorrichtung (s bis x) für den durch den Prüfling hindurchtretenden Staubanteil angeschlossen ist.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die 5 taubniederschlagsvorrichtung einen Sammelbehälter (s) aufweist, dessen unteres Ende über eine Leitung (r) mit einer Auslaßöffnung (;) der Kammer (d) verhunden ist und dessen oberes Ende mit einem abnehmbaren Deckel (w) versehen ist, der Luftaustrittsöffnungen (x) besitzt, und daß die Prallplatte (t) im oberen Teil des Sammelbehälters (s) angeordnet ist.
    3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, bei der in der Zuführungsleitung zur Kammer eine Staubzuführungseinrichtung angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Staubzuführungseinrichtung aus einem Staubspeicherbehälter (i) und einem Dosierungshahn (h) besteht, der am unteren Ende des Staubbehälters angeordnet und derart ausgebildet ist, daß vorbestimmte Staubmengen der Luft in der Zuführungsleitung zugemischt werden.
    In Betracht gezogene Druckschriften: »Gas- und Wasserfach«, 93. Jahrgang, H. 24, S.713; USA.-Patentschrift Nr. 2 638 688.
DEC11806A 1954-09-22 1955-09-12 Vorrichtung zum Pruefen von Filtern aus Papier oder anderen Materialien auf Durchlaessigkeit Pending DE1106097B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB1106097X 1954-09-22

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1106097B true DE1106097B (de) 1961-05-04

Family

ID=10874440

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEC11806A Pending DE1106097B (de) 1954-09-22 1955-09-12 Vorrichtung zum Pruefen von Filtern aus Papier oder anderen Materialien auf Durchlaessigkeit

Country Status (1)

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DE (1) DE1106097B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4243238A1 (de) * 1992-12-19 1994-06-23 Saechsisches Textilforsch Inst Verfahren und Vorrichtung zur Bestimmung der Staubdurchlässigkeit textiler Flächengebilde und Nahtkonstruktionen

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2638688A (en) * 1948-09-23 1953-05-19 American Optical Corp Filter testing device

Patent Citations (1)

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