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DE1105925B - Anordnung zur Regelung der Durchlassbreite elektrischer Bandfilter durch Kopplungsaenderung - Google Patents

Anordnung zur Regelung der Durchlassbreite elektrischer Bandfilter durch Kopplungsaenderung

Info

Publication number
DE1105925B
DE1105925B DES32764A DES0032764A DE1105925B DE 1105925 B DE1105925 B DE 1105925B DE S32764 A DES32764 A DE S32764A DE S0032764 A DES0032764 A DE S0032764A DE 1105925 B DE1105925 B DE 1105925B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
directional
voltage
arrangement
coupling
passage width
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES32764A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Hansjoerg Roesch
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
SEG Hausgeraete GmbH
Original Assignee
Siemens Elektrogaerate GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Elektrogaerate GmbH filed Critical Siemens Elektrogaerate GmbH
Priority to DES32764A priority Critical patent/DE1105925B/de
Publication of DE1105925B publication Critical patent/DE1105925B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03HIMPEDANCE NETWORKS, e.g. RESONANT CIRCUITS; RESONATORS
    • H03H7/00Multiple-port networks comprising only passive electrical elements as network components
    • H03H7/01Frequency selective two-port networks
    • H03H7/0153Electrical filters; Controlling thereof
    • H03H7/0161Bandpass filters
    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03HIMPEDANCE NETWORKS, e.g. RESONANT CIRCUITS; RESONATORS
    • H03H7/00Multiple-port networks comprising only passive electrical elements as network components
    • H03H7/01Frequency selective two-port networks
    • H03H7/17Structural details of sub-circuits of frequency selective networks
    • H03H7/1741Comprising typical LC combinations, irrespective of presence and location of additional resistors
    • H03H7/1775Parallel LC in shunt or branch path

Landscapes

  • Filters And Equalizers (AREA)
  • Networks Using Active Elements (AREA)

Description

  • Anordnung zur Regelung der Durchlaßbreite elektrischer Bandfilter durch Kopplungsänderung Zur Regelung der Durchlaßbreite von Hochfrequenzbandfiltern, z. B. in Rundfunkempfängern, ist es bekannt, die gegenseitige Lage von induktiv gekoppelten Spulen zu ändern. Die bewegliche Anordnung der Koppelspulen und ihre Betätigung erfordert einen nicht unbeträchtlichen mechanischen Aufwand, z. B. an mechanischen Übertragungsgliedern, wie Gestänge oder Seilzüge, und nimmt daher auch verhältnismäßig viel Platz in Anspruch. Ferner ist es zur selbsttätigenhochfrequenten Bandbreiteregelung zum Zweck einer automatischen Trennschärferegelung bei Rundfunkgeräten bekannt, die Regelung entweder elektromagnetisch oder mittels veränderbarer Rückkopplung oder unter Verwendung geregelter Röhren, die als Kapazitäten geschaltet sind, vorzunehmen. Die Verwendung von Röhren ist in Anbetracht ihres Platzbedarfes und ihres Stromverbrauches unzweckmäßig.
  • Bei einer anderen bekannten Einrichtung zur selbsttätigen Regelung der Bandbreite eines aus gekoppelten Schwingkreisen bestehenden Bandfilters ist in dem der Schwingkreiskopplung dienenden Längszweig unter anderem ein nichtlinearer Widerstand vorgesehen, dessen Wechselstromwiderstand sich nach Maßgabe der Nutzamplituden am Bandfiltereingang ändert. Voraussetzung für die Anwendbarkeit der bekannten Einrichtungen dieser Art ist jedoch, daß an den Schwingkreisen eine hohe Hochfrequenzspannung liegt. Außerdem haben sie den Nachteil, daß die Durchlaßkurve des Filters bei der Regelung unsymmetrisch wird.
  • Weiterhin sind Bandfilter bekannt, bei denen zur Bandbreiteregelung zwischen die beiden Schwingungskreise ein stromabhängiger Widerstand, gegebenenfalls in Reihe mit einer Spule, als Koppelnetzwerk eingeschaltet ist. Diesem stromabhängigen Widerstand wird über die Schwingkreisspulen der beiden Bandfilterkreise der Steuerstrom zugeführt. Schließlich gehören Bandfilter dem Stande der Technik an, bei welchen zur Bandbreiteregelung als Längszweig zwischen den beiden Schwingkreisen ein gegebenenfalls mit einer Spule in Reihe geschalteter spannungsabhängiger Widerstand eingefügt ist, an den über die Schwingkreisspulen der beiden Bandfilterkreise die Steuerspannung gelangt. Solche Anordnungen haben jedoch den, Nachteil, daß die beiden Bandfilterkreise über den steuerbaren Widerstand galvanisch miteinander verbunden sind und es daher z. B. nicht möglich ist, in den Fußpunkt des zweiten Bandfilterkreises eine Regelspannung zur Verstärkungsregelung der nachfolgenden Verstärkerstufe od. dgl. einzuführen.
  • Die Erfindung bezieht sich auf eine Anordnung zur Regelung der Durchlaßbreite von Bandfiltern durch von Hand oder selbsttätig erfolgende Änderung der- Steuer-Bleichspannung eines Richtleiters, der Bestandteil des die Bandfilter-Schwingkreise verbindenden Kopplungsnetzwerkes ist, und bezweckt, die den bekannten Anordnungen dieser Art anhaftenden Nachteile zu beseitigen. Die Anordnung gemäß der Erfindung zeichnet sich dadurch aus, daß als Kopplungsnetzwerk ein T-Glied dient, dessen Längszweige von Kondensatoren gebildet sind und dessen Querzweig den Richtleiter, gegebenenfalls in Reihenschaltung mit einem Kondensator, enthält.
  • Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist zu beiden Seiten des Richtleiters je ein Kondensator angeschlossen« und vorzugsweise über Entkopplungswiderstände wird der einen Elektrode des Richtleiters die Steuergleichspannung und der anderen Elektrode des Richtleiters eine konstante Gleichspannung zugeführt. Die Größe des Sperrwiderstandes des Richtleiters kann man durch einen parallel geschalteten Widerstand begrenzen. Die Anordnung nach der Erfindung eignet sich sowohl für zwei- als auch für mehrkreisige Bandfilter, wobei im letzteren Falle die Kopplung mehrerer Kreispaare gleichzeitig verändert werden kann.
  • Die Anordnung nach der Erfindung und dazugehörige Einzelheiten werden nachfolgend an Hand der Figuren 1 und 2 beispielsweise erläutert.
  • Bei dem in Fig. 1 wiedergegebenen Schaltungsbeispiel sind die beiden Bandfilterkreise El und K2 über den Koppelkondensator CK und den Kondensator Cl kapazitiv miteinander gekoppelt. Zwischen dem Verbindungspunkt der Kondensatoren Cl und CA einerseits und Masse anderseits liegt die Reihenschaltung eines Kondensators C2, eines Richtleiters R1 und eines weiteren Kondensators C3. Das negative Ende des Richtleiters R1 liegt an einer Vorspannungsquelle mit der konstanten Spannung Uv, während seinem positiven Pol eine negative Regelspannung Ur über den Widerstand R2 zugeführt wird. In Fig. 2 ist für die Reihenschaltung von Richtleiter R1 und Kondensator C2 eine Ortskurve dargestellt, welche die Abhängigkeit des Ohmschen Leitwertes G und des kapazitiven Leit-,vertes jc,)C2 dieser Reihenschaltung von der Größe des Durchlaßwiderstandes des Richtleiters R, wiedergibt. Bei Änderung der am Richtleiter R1 liegenden Spannung U,. durchläuft der komplexe Leitwert von R1 und C2 diese Ortskurve, wodurch sich das Spannungsteilerv erhältnis zwischen Cl und der Reihenschaltung von C2 und R1 ändert. Damit ändert sich aber auch die wirksame Koppelkapazität zwischen den Kreisen K1 und Ist.
  • Findet eine Schaltung nach Fig. 1 zur selbsttätigen hochfrequenten Bandbreitenregelung eines Hochfrequenzempfängers Verwendung, so ist im allgemeinen bei kleiner Senderfeldstärke eine schmale, bei großer Senderfeldstärke eine große Bandbreite des Filters erwünscht. Bei kleiner Senderfeldstärke ist die negative Regelspannung Ur klein, und der Richtleiter R1 zieht infolge entsprechender Bemessung der Vorspannung UZ Strom. Dieser Zustand entspricht beispielsweise dem Punkt A der Ortskurve, d. h., der kapazitive Leitwert ic0C2 entspricht annähernd seinem Höchstwert. Am Verbindungspunkt der Kondensatoren Cl und CK liegt infolgedessen nur ein Teil der Hochfrequenzspannung des Kreises K1, und die beiden Kreise sind nur lose gekoppelt, so daß sich die für kleine Senderfeldstärken erwünschte schmale Durchlaßbreite ergibt.
  • Eine größer werdende Signalspannung am Geräteeingang bedingt ein Anwachsen der negativen Regelspannung U,., wodurch der Stromfluß durch den Richtleiter kleiner wird und sich dessen Widerstand erhöht. Der Leitwert der Reihenschaltung von R1 und C2 erreicht schließlich den Punkt B der Ortskurve, in welchem r leichheit von kapazitivem und Ohmschem Leitwert herrscht. Die damit verknüpfte Verschiebung des Hochfrequenzpotentials des Verbindungspunktes von Cl und CK hat eine festere Kopplung der Kreise K1 und K2 zur Folge, wodurch die Durchlaßbreite, wie gewünscht, vergrößert wird.
  • Die Bedämpfung des Filters durch die Regelanordnung kann durch entsprechende Wahl des Verhältnisses der Kapazitätswerte der Kondensatoren Cl und C2 in den gewünschten Grenzen gehalten werden. Um in Schmalbandstellung des Filters eine große Flankensteilheit der Durchlaßkurve und in Breitbandstellung eine geebnete Durchlaßkurve zu erhalten, ist es erforderlich, beim Übergang von Schmalband- auf Breitbandstellung die Dämpfung des Filters zu erhöhen. Dies ist bei der erfindungsgemäßen Anordnung der Fall, bei welcher sich beim Durchlaufen der Ortskurve von dem der Schmalbandstellung entsprechenden Punkt A bis zum der Breitbandstellung entsprechenden Punkt B der parallel zu den Filterkreisen liegende Ohmsche Leitwert erhöht. Um ein Überschreiten des Punktes B und damit eine Verkleinerung dieses Leitwertes bei Regelung auf große Durchlaßbreite zu vermeiden, empfiehlt es sich, die Größe des Sperrwiderstandes des Richtleiters durch den parallel geschalteten Widerstand R3 zu begrenzen. Der Widerstand dieser Parallelschaltung soll für diesen Arbeitspunkt dem Betrag des Scheinwiderstandes -des Kondensators C2 bei der mittleren Frequenz des Durchlaßbereiches entsprechen. Im Hinblick auf eine symmetrische Durchlaßkurve empfiehlt es sich, die Kapazitäten der Kondensatoren Cl und CK etwa gleichzumachen, so daß beide Kreise gleich stark bedämpft werden. Das Kurvenstück zwischen dem oberen Schnittpunkt der Ortskurve mit der Ordinatenachse und dem Punkt A wurde beim vorhergehenden Ausführungsbeispiel nicht benutzt, da sich in diesem Bereich der kapazitive Leitwert kaum ändert und eine Änderung der Durchlaßbreite infolgedessen nicht eintritt. Es kann jedoch zweckmäßig sein, auch dieses Kurvenstück in den Regelbereich einzubeziehen, damit das Filter in einem ganzen Bereich verhältnismäßig schwacher Senderfeldstärken schmalbandig bleibt und die Vergrößerung der Durchlaßbreite erst ab einem bestimmten Schwellenwert des Eingangssignals einsetzt.
  • Falls auf die Erhaltung des Formfaktors des Filters über den Regelbreich weniger Wert gelegt und eine möglichst große Änderung der kapazitiven Kopplung erstrebt wird, ist es zweckmäßig, symmetrisch zum Punkt B liegende Teile der Ortskurve auszunutzen, z. B. den Abschnitt von C bis D. Der Regelbereich des Richtleiters Rl wird im allgemeinen kleiner sein als der Regelbereich der zu seiner Steuerung dienenden Regelspannung U,.. Die Steuerspannung für den Richtleiter wird daher entweder an einem an der Regelspannung U,. liegenden Spannungsteiler abgenommen oder es ist wie beim gewählten Ausführungsbeispiel in die Zuleitung zum Richtleiter ein Widerstand R2 eingeschaltet. Um ein Abfließen der Hochfrequenz über R2 nach Masse zu verhindern, kann in die Zuleitung zum positiven Pol des Richtleiters eine Drossel eingeschaltet werden.
  • Unter gewissen Umständen kann man den Kondensator C2 weglassen. Die beiden Schwingungskreise Kl und K2 bleiben dabei gleichstrommäßig voneinander getrennt. Auch die Symmetrie der Anordnung wird hierdurch bekanntlich nicht gestört. Sofern als konstantes Gleichspannungspotential U, für den Richtleiter R1 das Massepotential des Empfängers dient, kann auch der Kondensator C3 wegfallen.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Anordnung zur Regelung der Durchlaßbreite von Bandfiltern durch von Hand oder selbsttätig erfolgende Änderung der Steuergleichspannung eines Richtleiters, der Bestandteil des die Bandfilter-Schwingkreise verbindenden Kopplungsnetzwerkes ist, dadurch gekennzeichnet, daß als Kopplungsnetzwerk ein T-Glied dient, dessen Längszweige von Kondensatoren gebildet sind und dessen Querzweig den Richtleiter, gegebenenfalls in Reihenschaltung mit einem Kondensator, enthält.
  2. 2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zu beiden Seiten des Richtleiters ein Kondensator angeschlossen ist und vorzugsweise über Entkopplungswiderstände der einen Elektrode des Richtleiters die Steuergleichspannung und der anderen Elektrode des Richtleiters eine konstante Gleichspannung zugeführt wird.
  3. 3. Anordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Größe des Sperrwiderstandes des Richtleiters durch einen parallel geschalteten Widerstand begrenzt ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 626 419, 734124; USA.-Patentschrift Nr. 2142 038.
DES32764A 1953-03-25 1953-03-25 Anordnung zur Regelung der Durchlassbreite elektrischer Bandfilter durch Kopplungsaenderung Pending DE1105925B (de)

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DES32764A DE1105925B (de) 1953-03-25 1953-03-25 Anordnung zur Regelung der Durchlassbreite elektrischer Bandfilter durch Kopplungsaenderung

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DE1105925B true DE1105925B (de) 1961-05-04

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ID=7480955

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DES32764A Pending DE1105925B (de) 1953-03-25 1953-03-25 Anordnung zur Regelung der Durchlassbreite elektrischer Bandfilter durch Kopplungsaenderung

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1255151C2 (de) * 1965-07-15 1974-06-20 Schaltungsanordnung fuer hochfrequenzverstaerker mit einem transistor als verstaerkerelement, dessen arbeitspunkt durch eine regelspannung bestimmt ist
DE3136217A1 (de) * 1981-09-12 1983-04-07 Philips Patentverwaltung Gmbh, 2000 Hamburg Schaltungsanordnung zur verarbeitung eines farbvideosignals

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE626419C (de) * 1936-02-26 Philips Patentverwaltung Aus zwei kapazitiv gekoppelten Schwingungskreisen bestehendes Bandfilter
US2142038A (en) * 1935-08-30 1938-12-27 Radio Patents Corp Band pass filter
DE734124C (de) * 1936-03-05 1943-04-08 Telefunken Gmbh Einrichtung zur Regelung der Bandbreite eines aus gekoppelten Schwingungskreisen bestehenden Bandfilters

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