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DE1105539B - Zentriervorrichtung zum Lichtbogen-Schweissen von Rohrstoessen - Google Patents

Zentriervorrichtung zum Lichtbogen-Schweissen von Rohrstoessen

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Publication number
DE1105539B
DE1105539B DEK35824A DEK0035824A DE1105539B DE 1105539 B DE1105539 B DE 1105539B DE K35824 A DEK35824 A DE K35824A DE K0035824 A DEK0035824 A DE K0035824A DE 1105539 B DE1105539 B DE 1105539B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
centering device
clamping
pipe
systems
sections
Prior art date
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Pending
Application number
DEK35824A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr-Ing Hans Guenther
August Thomas
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Kraftanlagen AG
Original Assignee
Kraftanlagen AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Kraftanlagen AG filed Critical Kraftanlagen AG
Priority to DEK35824A priority Critical patent/DE1105539B/de
Priority to DEK38374A priority patent/DE1123062B/de
Priority to GB3249859A priority patent/GB929997A/en
Publication of DE1105539B publication Critical patent/DE1105539B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23KSOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
    • B23K37/00Auxiliary devices or processes, not specially adapted for a procedure covered by only one of the other main groups of this subclass
    • B23K37/04Auxiliary devices or processes, not specially adapted for a procedure covered by only one of the other main groups of this subclass for holding or positioning work
    • B23K37/053Auxiliary devices or processes, not specially adapted for a procedure covered by only one of the other main groups of this subclass for holding or positioning work aligning cylindrical work; Clamping devices therefor
    • B23K37/0531Internal pipe alignment clamps

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Optics & Photonics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Butt Welding And Welding Of Specific Article (AREA)
  • Pressure Welding/Diffusion-Bonding (AREA)

Description

  • Zentriervorrichtung zum Lichtbogen-Schweißen von Rohrstößen Die Erfindung bezieht sich auf ein Zusammenschweißen von Rohrstößen nach dem elektrischen Lichtbogen-Schweißverfahren, und zwar betrifft sie eine Zentriervorrichtung. Solche Vorrichtungen werden insbesondere bei der Verlegung von Rohrleitungen größeren Durchmessers benötigt. Ihre Aufgabe besteht darin, die Rohrenden vor und während der Wurzelschweißung zu zentrieren, also die Rohrenden genau zum Fluchten zu bringen, etwaige Kantenversetzungen gleichmäßig über den Rohrumfang zu verteilen, bei unrunden Rohren die Enden kreisrund zu drücken und die Einhaltung des für die Schweißung günstigsten Luftspaltes über den ganzen Nahtumfang während der Schweißung zu gewährleisten. Außerdem sollen die Vorrichtungen so beschaffen sein, daß die Einrichtzeiten so kurz wie möglich werden, da hiervon in hohem Maße der Baufortschritt abhängt. Schließlich sollen die Vorrichtungen auch konstruktiv einfach, möglichst leicht und wenig störanfällig sein.
  • Vorstehend erwähnte Gesichtspunkte gelten in gleichem Maße sowohl für die konventionelle Handschweißtechnik als auch für das Automatenschweißen mit Vorrichtungen zur elektromagnetischen Steuerung des Lichtbogens. Um auf kurze Schweißzeiten je Rundnaht zu kommen, können mehrere Lichtbögen gleichzeitig brennen, die etwa symmetrisch über den Rohrumfang verteilt sind. Diese ist bei der Handschweißung bekannt und wird durch die Erfindung auch für die selbsttätige Schweißung mittels ein- bzw. ausgelegter Elektroden auf zuverlässige Weise ermöglicht.
  • Es sind bereits eine Anzahl verschiedenartig konstruierter Zentriervorrichtungen bekanntgeworden, die im Hinblick auf die genannte Aufgabenstellung entwickelt wurden und die als Innenspannvorrichtungeti ausgebildet sind. Sie bestehen meist aus einer Anzahl von Segmenten, die beim Spannen radial nach außen gedrückt werden und dadurch die Rohrenden zum Fluchten bringen.
  • Es sind aber auch schon Zentriervorrichtungen vorgeschlagen worden, die mit zwei zueinander justierbaren Spannsystemen ausgestattet sind, wobei mit jedem dieser beiden Spannsysteme je eines der beiden einander zugewandten Rohrenden erfaßt wird, worauf nach erfolgter Einspannung die Justierung erfolgt. Bei einer dieser vorbekannten Vorrichtungen ist hierbei nur eine axiale Verschiebung der beiden Rohrenden zueinander möglich, so daß es erforderlich ist, die beiden Rohrenden vor dem Einspannen zunächst in axialer Richtung auszurichten, während die Zentriervorrichtung dann nur die Einstellung der erforderlichen Nahtspaltbreite gestattet. Bei einer anderen Vorrichtung wiederum können die beiden Spannsysteme gegeneinander geschwenkt werden. Es sind zu diesem Zweck die beiden Spannsysteme, die über die Rohrenden von außen übergreifen, mittels einer seitlich der Rohre liegenden Schwenkachse miteinander gekuppelt. Offenbar ist diese Vorrichtung in erster Linie dazu bestimmt, dünnere Rohre unter einem gewünschten Winkel zueinander einzuspannen, und zwar ist ausdrücklich ein Bereich von 0 über 90 bis zu 180° benannt. Es ist also auch neben anderem an ein axial geradliniges Zusammenschweißen gedacht. Für größere Rohrleitungen; die beispielsweise in einem Rohrkanal größerer Tiefe verlegt werden sollen, ist eine solche Vorrichtung nicht geeignet, da sie es nicht gestattet, die erforderliche Genauigkeit zu erzielen. Vor allem aber wird bei der Schwenkung die Breite des freien Nahtspaltes ganz erheblich geändert, während eine Möglichkeit zur Nachjustierung in axialer Richtung mit der erforderlichen Genauigkeit nicht gegeben ist.
  • Die vorliegende Erfindung hat eine Zentriervorrichtung zum Gegenstand, die geeignet ist, den in der Praxis zu stellenden Anforderungen zu genügen. Man kann sie in gewisser Hinsicht als Fortentwicklung der verschiedenen bekannten Zentriervorrichtungen betrachten. Es handelt sich hierbei also um eine Zentriervorrichtung zum Lichtbogen-Schweißen von Rohrstößen mit je einem die beiden einander zugewandten Rohrenden erfassenden Spannsystem. Wie es im Grundgedanken an sich bekannt ist, sind diese beiden Spannsysteme in Bezug zueinander schwenkbar. Im Unterschied zu den bekannten Zentriervorrichtungen dieser Art besteht das wesentliche Merkmal der Zentriervorrichtung gemäß der Erfindung darin, daß die beiden Spannsysteme um einen Punkt schwenkbar sind, daß sie die Rohrenden von innen erfassen und daß der Schwenkpunkt etwa auf der Achse der beiden Spannsysteme liegt. Bei in axialer -Richtung noch nicht ganz genau ausgerichteten Rohrenden liegt der Schwenkpunkt somit etwa auf dem Schnittpunkt der Achsen. Betrachtet man die Zentriervorrichtung für sich allein, so bedeutet die genannte Aufgabe, daß der Schwenkpunkt etwa auf der Spannsvsteniachse liegt, die mit der Rohrachse zusammenfällt. Dadurch ist es möglich, die beiden Rohrenden auch dann durch die Zentriervorrichtung zu erfassen, wenn die beiden Rohrachsen noch nicht zueinander ausgerichtet sind, also noch nicht in einer Geraden liegen, und erst nach zuverlässig erfolgter Einspannung, d. h. radialer Vorspannung, die erforderliche geringfügige Schwenkung zur Ausrichtung in dem gexviinschten Sinne vorzunehmen.
  • In der Regel ist es vorteilhaft, die Zentriervorrichtung so auszubilden, daß der Schwenkpunkt etwa in der Nahtebene liegt. Um in Zusammenhang mit der Ausrichtung die richtige Spaltbreite einstellen zu können, sind die beiden Spannsysteme miteinander so verbunden, daß sie auch in axialer Richtung zueinander verschoben werden können, wie es an sich für Zentriervorrichtungen mit zueinander nicht schwenkbaren Spannsystemen bekannt ist.
  • Da beim Verlegen von Rohren nicht voraussehbar ist, in welcher Richtung die beiden Rohrachsen von der gewünschten Lage zueinander abweichen, ist die Möglichkeit einer Schwenkung in beliebiger Richtung erwünscht. Auf Grund dieser Überlegung ist es wichtig, daß die Schwenkung nicht - wie bei der vorerwähnten bekannten Zentriervorrichtung - um eine Achse erfolgt, denn in diesem Falle ist eine Schwenkung nur innerhalb der durch die beiden Rohrachsen verlaufenden, auf der Schwenckachse senkrecht stehenden Ebene möglich. Ist die Verbindung der beiden Spannsysteme aber in der Weise ausgebildet, daß die Schwenkung um einen »Punkt« erfolgt, so bestehen hinsichtlich der Justierbarkeit der Winkelneigung keine beschränkenden Bedingungen. Es können vielmehr Abweichungen der Rohrachsen in beliebiger Richtung korrigiert werden. Die Ausbildung der schwenkbaren Verbindung der beiden Spannsysteme erfolgt vorzugsweise als Kugelgelenk.
  • Die Vorrichtung gemäß der Erfindung weist gegenüber den bekannten Zentriervorrichtungen ganz wesentliche Vorzüge auf. Wichtig ist unter anderem gegenüber sämtlichen bekannten Vorrichtungen; daß nach erfolgtem Festspannen im Rohr (d. h. mittels radialer Kräfte) selbsttätig eine starke Axialkraft ausgeübt wird, die die beiden Spannsysteme, d. h. Rohrenden, zusammenzieht, und zwar unter Wahrung eines durch zwischengesteckte Abstandslehren festgelegten Nahtspaltes. Diese Einrichtlehren, die auch als Distanzstücke bzw. Spieße bezeichnet werden mögen, sind über den Nahtumfang gleichförmig verteilt. Sie sichern den Luftspalt gleichzeitig gegen die beim Schweißen auftretenden starken Schrumpfspannungen.
  • Zur Veranschaulichung des Erfindungsgedankens ist in der Zeichnung ein Ausführungsbeispiel dargestellt.
  • Fig. 1 und 2 zeigen Seitenansichten dieser Spannvorrichtung gemäß der Erfindung in schematischer Darstellung, und zwar vor und nach dem Ausrichten; Fig. 3 bis 7 zeigen die für die Zentrierung wesentlichen Elemente für sich allein, und zwar in aufeinanderfolgenden Zeitpunkten des Arbeitsvorganges; Fig.8 schließlich veranschaulicht schematisch eine Schweißnaht mit zur Hälfte geschweißter Wurzel, und zwar unter Verwendung von drei Lichtbogen, wobei sechs Spieße noch im Luftspalt stecken.
  • Die einzelnen Segmente 1 des rechten Spannsystems I werden über ein Gestänge 2 mittels einer hydraulischen Presse 3 unter Druck gesetzt, bis sie sich an die Innenwand des Rohrendes am bereits verlegten Rohrstrang 4 anlegen. Die Segmente 5 des an sich gleich bemessenen Spannsystems II werden in gleicher Weise über Hebel 6 und eine hydraulische Presse 7 nach außen gedrückt. Eine Anzahl gleichmäßig über den Umfang verteilter Druckfedern 8 halten zunächst die Segmente des Systems II gegen die Köpfe 9 der innerhalb der Druckfedern befindlichen Bolzen 10, die zu den Segmenten 1 beweglich sind. wie es aus Fi'. 2, oben, ersichtlich ist. Dadurch wird bewirkt, daß in drucklosem Zustand des Systems 1I dessen Spannebene parallel zu derjenigen des Systems I steht. Wird nun das anzuschweißende Gegenrohr 11 aufgeschoben und das System II unter Druck gesetzt, dann bewegen sich dessen Segmente so lange nach außen, bis sie alle anliegen und das Rohr gegebenenfalls genau kreisrund drücken. In der Regel wird dabei der Luftspalt unregelmäßig, d. h. an einer Seite der Rundnaht am größten sein, wie es in Fig. 1, oben, dargestellt ist. Da nun das System II über ein Kugelgelenk 12 drehbar angeordnet ist, kann ohne Lösen der Radialspannung bei II und ohne zusätzlichen Kraftaufwand das anzuschweißende Rohr so lange geschwenkt werden, bis ringsum der Luftspalt die gleiche Breite hat. Diese Stellung ist in Fig. 2 dargestellt. Wird gleichzeitig die Presse 7 weiter unter Druck gesetzt, dann wird die an den Segmenten 5 wirkende Axialkomponente schließlich gleich der vollen Kraft der Presse und damit so stark, daß sie die Kraft der Federn 8 überwindet und das Rohr 11 vollends an das Gegenrohr 4 heranschiebt, wobei der Luftspalt ringsum durch die Spieße 28 gehalten wird. Während dieser Vorgänge verbleiben die beiden Rohrenden nicht nur genau kreisrund gedrückt, sondern sie werden auch zum Fluchten gebracht, und etwaige Kantenversetzungen sind dann gleichmäßig über den Rohrumfang verteilt. Da sich der Drehpunkt 13 des Systems II in der Nahtebene befindet, bewegt sich beim Kippen die Schweißkante des Rohres 11 in axialer Richtung, so daß hierdurch keine zusätzlichen Kantenversetzungen entstehen können. Das axiale Nachschieben erfolgt somit selbsttätig unter großem Druck, und zwar ohne zusätzliche konstruktive -Maßnahmen.
  • Die Segmente 1 und 5 gleiten in kreisringförmigen Führungen 14 und 15, die jeweils mit den Pressehalterungen 16 und 17 durch konische Blechgehäuse 18 und 19 kraftschlüssig verbunden sind. Außerdem gleitet in der Buchse 17 die mit der Presse 7 fest verbundene Buchse 20. Die Reaktionskraft der Presse 7 wird also über die Elemente 20, 21, 22, 23, 24, 25, 18, 14 und 1 auf das Rohr 4 übertragen. Schließlich ist noch eine Druckfeder 26 vorgesehen, die nach Entlastung der Pressen 3 und 7 die Pressekolben zurückdrückt und gleichzeitig das System II gegen den Anschlag 27 in die Ausgangslage (Fig. 1) bringt und dort hält.
  • Fig. 8 zeigt schematisch die Anordnung der Spieße bei einer Drei-Lichtbogen-Schweißung. Die Spieße bestehen aus Blechstreifen 28 aus gehärtetem Federbandstahl, die in je einer Haltevorrichtung29 auswechselbar gehaltert sind. Diese besitzt zwei Kolben 30 und 31, die jeweils gegen die beiden Rohrenden ausgefahren werden können und so den Pressenkörper nach innen drücken, wodurch der mit dem Pressenkörper kraftschlüssig verbundene Spieß 28 nach innen abgezogen wird. Diese Haltevorrichtungen 29 (Verbundpressen) sind an Segmenten des Systems I beweglich gehaltert. Sie machen die Radialbewegungen der Segmente beim Aus- und Einfahren mit und können außerdem relativ zu den Segmenten radial bewegt werden.
  • In Fig. 3 bis 7 sind die Betätigungsvorgänge der Reihe nach dargestellt. -Zunächst wird die auf Rollen laufende Spannvorrichtung im Rohrinnern so weit vorgezogen, daß die Spieße 28 ringsum um einen geringen Betrag außerhalb der Nahtebene stehen, also an der Nahtflanke des Rohres 4 vorbeizeigen, wie es aus Fig. 3 ersichtlich ist. Sodann werden, etwa durch Auslösen je einer Druckfeder, die Verbundpressen 29 soweit in radialer Richtung nach außen verschoben, daß ihre Oberkante mit der Oberkante der Segmente 1 etwa bündig liegt (Arbeitsschritt zwischen Fig. 3 und 4). Während die Segmente 1 dann beim Ausfahren die Verbundpresse 29 weiter mitnehmen, wird die Spannvorrichtung (gegebenenfalls durch leichtes Kippen um die Rohrachse) im ganzen so ausgerichtet, daß alle Spieße am Rohrende einigermaßen anliegen. Wenn dieser Spannvorgang des Systems I beendet ist, ergibt sich das in Fig. 4 dargestellte Bild.
  • Alsdann werden die Verbundpressen 29 etwa um die halbe überstehende Länge der Spieße 28 zurückgezogen, was z. B. durch Betätigung des Kolbens 31 geschehen kann, wie Fig. 5 zeigt. Dadurch wird einerseits Platz geschaffen zum ungehinderten Überschieben des Gegenrohres 11. Andererseits stehen die Spieße 28 noch genügend weit nach außen vor, so daß ein Überfassen durch das noch lose und gegebenenfalls unrunde Gegenrohr 11 nicht möglich ist. Zusammen mit der Verbundpresse 29 sind die Segmente 5 zur Hälfte ausgefahren, um die Verbundpresse abzudecken und zu schützen. Dieser Zustand ist in Fig. 5 dargestellt.
  • Nachdem auch System II gespannt ist und das Gegenrohr ringsum fest anliegt, werden die Verbundpressen 29 um ein weiteres Stück zurückgezogen, und zwar so weit, da,ß die Spieße gerade noch so viel über den Steg der Schweißnaht nach außen in das Nahtprofil hineinragen, daß Kantenversetzungen bis zu 3 mm noch mit Sicherheit erfaßt werden. Dieses Zurückziehen in die aus Fig. 6 ersichtliche Stellung erfolgt deshalb, damit die Arbeitsvorgänge beim Einlegen der Elektroden, Anlegen des Magnetgürtels, Anbringen der Stromzuführung usw. nicht behindert werden.
  • Geringe Ungenauigkeiten beim Ausrichten des Systems I werden dadurch ausgeglichen, daß die Spieße 28 nach beiden Seiten hin federnd nachgeben können. Auch können die Verbundpressen 29 selbst ein geringes Axialspiel gegenüber den Segmenten 1 erhalten, beispielsweise durch federnd nachgiebige Befestigungen an letzteren.
  • Nach beendigter Schweißung der mit gleichzeitig brennenden Lichtbögen gleichzeitig in Angriff genommenen Abschnitte, in der Regel 50% der Rundnaht (s. Fig. 8), werden die durch die beim Schweißen auftretenden Schrumpfkräfte mehr oder weniger stark eingeklemmten Spieße durch Betätigung beider Kolben 30 und 31 mit einer Kraft bis zu mehreren Tonnen nach innen abgezogen, wie es Fig.7 zeigt. Hierbei spielen innere Kantenversetzungen keine Rolle, da nach Überschreiten eines bestimmten Druckes die Kolben innerhalb einer Presse unter gleichem Druck: stehen (Druckwaage).
  • Schließlich wird durch Druckentlastung aller Pressen wieder der in Fig.3 gezeigte Ausgangszustand erreicht. Die Innenspannvorrichtung kann nunmehr zum nächsten Rohrstoß vorgezogen werden, wobei gleichzeitig die soeben zur Hälfte geschweißte Wurzel vollends zugeschweißt wird.
  • Alle vorstehend erläuterten Bewegungsvorgänge können beispielsweise durch elektrische Steuerung der Hydraulik weitestgehend automatisiert werden. An Stelle der hydraulischen Betätigung kann auch eine pneumatische, elektromagnetische oder auch rein mechanische Betätigung der Spannsegmente und Spieße vorgesehen werden.
  • Um mit möglichst wenig Typen auszukommen, können die Spannsegmente auswechselbar gemacht werden. Es genügt dann, wenige Grundkörper vorzusehen, deren konstruktive Ausbildung sich nur noch nach der Zahl der Lichtbögen zu richten braucht. Bei Zwischengrößen der Nennweiten werden dann einfach die Segmente ausgewechselt.
  • Wie beschrieben, ist die erfindungsgemäße Vorrichtung für kreisförmige Rundnähte ausgelegt. Sie läßt sich mit allen beschriebenen Funktionen aber auch ebensogut für die elliptische Verformung verwenden. Es brauchen zu diesem Zweck nur an den seitlich liegenden Drucksegmenten beider Systeme annähernd elliptisch geformte Schuhe mit Übergängen nach oben und unten aufgesetzt zu werden. Da es nur auf den absoluten Betrag der Luftspaltänderung ankommt, der seitlich (bei 3.00 Uhr) etwa -I- 0,5 mm beträgt, sind bei den großen Rohrdurchmessern, für welche diese Innenspannvorrichtung vorgesehen ist, die Verformungen der Rohrenden verhältnismäßig klein, so daß die Anbringung der Schuhe und das Einstellen der Verbundpressen keine besonderen Schwierigkeiten bereiten.

Claims (12)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Zentriervorrichtung zum Lichtbogen-Schweißen von Rohrstößen mit je einem die beiden einander zugewandten Rohrenden erfassenden Spannsystem, die in Bezug zueinander schwenkbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Spannsysteme um einen Punkt schwenkbar sind, daß sie die Rohrenden von innen erfassen und daß der Schwenkpunkt etwa auf der Achse der beiden Spannsysteme liegt.
  2. 2. Zentriervorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Schwenkpunkt zwischen den beiden Spannsystemen etwa in der Ebene des Nahtspaltes dieser beiden Systeme liegt.
  3. 3. Zentriervorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Spannsysteme in an sich bekannter Weise in axialer Richtung zueinander verschiebbar sind.
  4. 4. Zentriervorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch eine axiale Kräfte erzeugende Kraftquelle, beispielsweise mit hydraulischem Antrieb (3 und 7), die über schräge Pleuel (2 und 6) an die Spannsegmente (1 und 5) angreift und über diese auch die radialen Spannkräfte erzeugt.
  5. 5. Zentriervorrichtung nach Anspruch 4, gekennzeichnet durch Distanzbolzen (10) nebst die beiden Spannsysteme (I und II) auseinanderdrückenden Federn (8) von solcher Federkraft, daß sie die Spannsysteme so lange angenähert parallel zueinander halten, bis die in axialer Richtung wirkenden Kraftquellen genügend große radiale Spannkräfte erzeugen, um die Spannsegmente innerhalb der Rohrenden festzuklemmen, so daß die alsdann einsetzenden axialen Kräfte. die Rohrenden einander entgegenführen, ohne die Spannvorrichtungen gegenüber den Rohrenden zu verschieben.
  6. 6. Zentriervorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, da,B die schwenkbare Verbindung der beiden Spannsysteme als Kugelgelenk ausgebildet ist.
  7. 7. Zentriervorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch mehrere Abstandslehren (28), die in etwa radialer Richtung nach außen vorschiebbar und nach innen zurückzichbar sind.
  8. S. Zentriervorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Haltevorrichtung (29) der Abstandslehren an dem Spannsystem (I) des bereits verlegten Rohrstranges (4) be-festigt ist.
  9. 9. Zentriervorrichtung nach Anspruch 7 oder $, dadurch gekennzeichnet, daß die Haltevorrichtung der Abstandslehren in radialer Richtung verschiebbar ist.
  10. 10. Zentriervorrichtung nach Anspruch 9, da. durch gekennzeichnet, daß die Haltevorrichtung mit zwei hydraulischen Stempeln (30, 31) ausgestattet ist, die zu beiden Seiten dicht neben der betreffenden Abstandslehre gegen die Innenflächen der beiden Rohrenden gerichtet sind und zum Abziehen der Haltevorrichtung nebst der daran befestigten Lehre dienen.
  11. 11. Zentriervorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche für das gleichzeitige Schweißen mit mehreren Lichtbögen, unter Freilassung von Nahtabschnitten zwischen den Schweißabschnitten, dadurch gekennzeichnet, daß in den freien Abschnitten eine Abstandslehre je dicht vor den Enden der beiden anschließenden Schweißabschnitte angeordnet ist.
  12. 12. Verfahren zum gleichzeitigen Schweißen mit mehreren Lichtbögen unter Verwendung der Zentriervorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß während der Wurzelschweißung in den zuerst in Angriff genommenen Abschnitten der Ringnaht die Abstandslehren innerhalb der freien Abschnitte verbleiben und erst nach Beendigung dieser Wurzelschweißung nach innen herausgezogen werden. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschrift K24276 VIII d121 k (bekanntgemacht am 20. 12. 1956) ; britische Patentschrift Nr. 797 021.
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