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DE1105153B - Spritzgussmaschine zur Verarbeitung thermoplastischer Kunststoffe - Google Patents

Spritzgussmaschine zur Verarbeitung thermoplastischer Kunststoffe

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Publication number
DE1105153B
DE1105153B DEN11817A DEN0011817A DE1105153B DE 1105153 B DE1105153 B DE 1105153B DE N11817 A DEN11817 A DE N11817A DE N0011817 A DEN0011817 A DE N0011817A DE 1105153 B DE1105153 B DE 1105153B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
injection
screw
pressure
cylinder
injection molding
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEN11817A
Other languages
English (en)
Inventor
Willy Hammes
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Becker and Van Huellen GmbH and Co
Original Assignee
Becker and Van Huellen GmbH and Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Becker and Van Huellen GmbH and Co filed Critical Becker and Van Huellen GmbH and Co
Priority to DEN11817A priority Critical patent/DE1105153B/de
Publication of DE1105153B publication Critical patent/DE1105153B/de
Pending legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29CSHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
    • B29C45/00Injection moulding, i.e. forcing the required volume of moulding material through a nozzle into a closed mould; Apparatus therefor
    • B29C45/17Component parts, details or accessories; Auxiliary operations
    • B29C45/46Means for plasticising or homogenising the moulding material or forcing it into the mould
    • B29C45/53Means for plasticising or homogenising the moulding material or forcing it into the mould using injection ram or piston
    • B29C45/532Means for plasticising or homogenising the moulding material or forcing it into the mould using injection ram or piston using a hollow injection ram co-operating with a coaxial screw
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29CSHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
    • B29C45/00Injection moulding, i.e. forcing the required volume of moulding material through a nozzle into a closed mould; Apparatus therefor
    • B29C45/17Component parts, details or accessories; Auxiliary operations
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    • B29C45/53Means for plasticising or homogenising the moulding material or forcing it into the mould using injection ram or piston
    • B29C45/532Means for plasticising or homogenising the moulding material or forcing it into the mould using injection ram or piston using a hollow injection ram co-operating with a coaxial screw
    • B29C2045/533Means for plasticising or homogenising the moulding material or forcing it into the mould using injection ram or piston using a hollow injection ram co-operating with a coaxial screw using a continuously rotating plasticising screw

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Injection Moulding Of Plastics Or The Like (AREA)

Description

  • Spritzgußmaschine zur Verarbeitung thermoplastischer Kunststoffe Die Erfindung bezieht sich auf eine Spritzgußmaschine zur Verarbeitung thermoplastischer Kunststoffe mit einer Formschließeinrichtung und mit einem eine kontinuierlich fördernde, axial verschiebbare Schnecke enthaltenden Spritzzylinder, dessen mit einer Düsenverschluß einrichtung versehenes Vorderteil in Achsrichtung der Förderschnecke verschiebbar ist und einen Druckraum umschließt, der von der Förderschnecke mit plastifiziertem Kunststoff gefüllt wird.
  • In den bekannten Spritzgußmaschinen dieser Art zur Verarbeitung thermoplastischer Kunststoffe wird dieser entweder in einem beheizten Zylinder oder in einer Schneckenpresse plastifiziert. Durch einen mit dem Zylinder zusammenarbeitenden Kolben oder einen mit der Schneckenpresse zusammenarbeitenden Spritzzylinder wird der plastifizierte Kunststoff in die Form gespritzt.
  • Die erste Art der Plastifizierung hat ihren Ursprung in der Metallverarbeitung und entspricht nicht den speziellen Eigenschaften der thermoplastischen Kunststoffe. Diese müssen auf Grund ihrer verhältnismäßig schlechten Wärmeleitfähigkeit bei der Plastifizierung zwecltmäß igerweise einer Bewegung, d. h. Umwälzung, unterworfen werden, damit alle Masseteilchen gleichmäßig, kurzzeitig mit den beheizten Maschinenteilen in Berührung kommen, d. h. diesen Teilen die erforderliche Schmelzwärme durch unmittelbare Berührung entziehen.
  • Durch diese Art der Plastifizierung wird einerseits eine gleichmäßige und schnelle Erwärmung erzielt; andererseits werden Uberhitzungen und damit verbundene Zersetzungen des Kunststoffes durch zu langes Verweilen an den heißen Metallteilen vermieden.
  • Das ideale Plastifizieraggregat in diesem Sinne würde die Schneckenpresse darstellen, die in kontinuierlicher Weise das Material umwälzt, knetet und fördert und damit ein gleichmäßiges Aufschmelzen und zusätzliches Homogenisieren des Kunststoffes gewährleistet.
  • Es ist bereits bekannt, Schneckenpressen als Plastifiziereinheit an Spritzgußmaschinen zur qualitativen und wirtschaftlichen Verbesserung des Spritzgußverfahrens einzusetzen. Eine bekannte Lösung sieht vor, einen vor dem Schneckenende angeordneten Hohlraum mit plastifiziertem Kunststoff auszufüllen und diesen durch eine axiale Verschiebung der Schnecke oder des sie umgebenden Zylinders in die Form zu spritzen. Der entscheidende Nadhteil dieser Ausführung besteht darin, daß die Schnecke mit dem vollen Spritzdruck belastet wird und infolgedessen ihre Drehbewegung während des Einspritzvorganges und der darauffolgenden Nachdruckzeit unterbrochen werden muß, da eine Förderung gegen den hohen Spritzdruck nicht möglich ist.
  • Durch diesen zwangläufig intermittierenden Betrieb gehen die vorerwähnten Vorteile der Schneckenpresse wieder verloren, unter anderem also auch die Möglichkeit, den Schneckenzylinder höher als die Solltemperatur des zu plastifizierenden Kunststoffes zu beheizen, wodurch eine schnelle Plastifizierung erzielt werden könnte, Überheizungen jedoch bei einer kontinuierlichen Umwälzung und entsprechender Fördergeschwindigkeit vermieden werden würden. Die bekannte Schnecken-Spritzgußmaschine gestattet daher keine vollständige Ausnutzung der Schneckenkapazität und keine gleichmäßige, speziell der Schnecke eigene schonende Plastifizierung.
  • Durch die Belastung der Schnecke mit dem hohen Spritzdruck ist überdies eine verstärkte Ausführung der Axiallager erforderlich. Außerdem wird der noch im Schneckengang befindliche Kunststoff in gleichem Maße wie der eingespritzte Kunststoff komprimiert, wodurch die Förderung sehr erschwert wird und die Gefahr einer Rückbewegung der Masse im Schneckengang hervorgerufen wird. Letzteres kann durch die Anwendung von gegenläufigen Doppelschnecken zwar bis zu einem gewissen Grade vermieden werden, jedoch haften auch dieser Ausführung die übrigen aufgezeigten Mängel an.
  • Weiterhin ist eine Spritzgußmaschine bekannt, deren Spritzzylinder durch eine in ihr verschiebbar angeordnete Schneckenpresse mit Masse gefüllt und nach Abstellen der Schneckenförderung durch den als Spritzkolben wirkenden Schneckenzylinder entleert wird. Dabei ist ein Rückschlagventil derart angeordnet, daß der Spritzdruck die Schnecke nicht belastet. Auch diese Vorrichtung mit intermittierend arbeitender Schneckenpresse hat zum Teil die bereits geschilderten Nachteile und außerdem geringe Wirtschaftlichkeit.
  • Ferner sind Spritzgußmaschinen bekannt, bei denen die Aufnahme der Spritzgußmasse, ihre Förderung durch eine Schnecke und gleichzeitige Erwärmung kontinuierlich erfolgt. Die Entnahme der plastifizierten Nasse aus dem Massezylinder wird durch periodische Veränderung des Füllvolumens des vorderen Teils des Massezylinders erreicht, wozu die Schnecke axial verschiebbar angeordnet ist. Auch in diesem : Falle wirkt der Spritzdruck als Belastung auf die Schnecke, so daß ähnliche NIängel, wie vorher beschrieben, auftreten.
  • Um diese Nachteile zu beheben und die Vorteile der bekannten Schneckenpressen. insbesondere bei Verarbeitung thermoplastischer Kunststoffe, auszunutzen, bestand die Aufgabe, eine Spritzgußmaschine mit einer Schneckenpresse zu schaffen, deren Schnecke die 5lasse kontinuierlich plastifiziert, ohne daß die Schnecke durch den gegenüber dem Förderdruck derselben bedeutend höheren Spritzdruck belastet wird.
  • Diese Aufgabe wird an einer Spritzgußmaschine mit Formschließvorrichtung und Spritzzylinder. dessen Füllung eine kontinuierlich fördernde Schneckenpresse bewirkt, gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß zwischen dem Vorderteil und dem rückwärtigen Teil des Spritzzylinders in deren Druckraum ein nach beiden Seiten wirkender Hohlkolben angeordnet ist, in dessen den Durchfluß des plastifizierten Kunst stoffes ermöglichendem, verengtem SIittelteil sich ein den Durchfluß nur in Spritzrichtung gestattendes Rückschlagventil befindet.
  • Dieser nach beiden Seiten wirkende Hohlkolben zusammen mit dem Riickschlagventil gewährleistet eine kontinuierliche Förderung der Schneckenpresse, ohne daß die Schnecke durch den Spritzdruck belastet werden kann. Durch diese Ausbildung sind zwei durch den verengten Nilittelteil verbundene Hohlräume vorhanden, die in ihrem Volumen veränderlich sind, wobei der der Form zugewandte Hohlraum als Spritzaggregat und der der Schneckenpresse zugewandte als Vorratsraum für den von der Schnecke kontinuierlich geförderten Kunststoff dient.
  • Eine besondere Ausführungsform mit einer mit dem rückwärtigen Spritzzylinderteil verschiebbaren Förderschnecke ist dabei derart ausgebildet, daß der Hohlkolben mit seinem der Förderschnecke zugekehrten Teil im Stirnteil des axial verschiebbaren, die Förderschnecke enthaltenden rückwärtigen Teils des Spritzzylinders und mit seinem der Spritzdüse zugekehrten Teil in dem Vorderteil axial verschiebbar gelagert ist.
  • Eine andere Ausführungsform mit einer im rückwärtigen Spritzzylinderteil axial verschiebbaren Förderschnecke sieht vor, daß der Hohlkolben mit dem die Förderschnecke enthaltenden rückwärtigen Teil des Spritzzylinders fest verbunden ist.
  • Zu einer derart ausgebildeten Spritzgußmaschine können handelsübliche Schneckenpressen benutzt werden, da nunmehr auf die Teile dieser Pressen der hohe Spritzdruck nicht einwirkt. Außerdem wird durch die kontinuierliche Schneckenförderung eine gleichbleibende Plastifizierung des Kunststoffes erreicht, ohne daß sich durch den Stillstand der Schnecke auftretende Temperatureinflüsse nachteilig auf den Kunststoff auswirken können. Ferner ergeben sich durch die kontinuierliche Schneckenförderung wirtschaftliche Vorteile, die mit den bekannten Bauarten von Spritzgußmaschinen erzielbar sind.
  • Der Gegenstand der Erfindung wird an Hand der Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel beschrieben, und zwar zeigt Fig. 1 einen Längsschnitt durch die Spritzgußmaschine nach der Erfindung, Fig. 2 einen Teilausschnitt während der Füllung des durch Schneckenpresse und Hohlkolben gebildeten Druckraumes, Fig. 3 den gleichen Teilausschnitt nach der Füllung des durch Spritzzylinder und Hohlkolben gebildeten Druckraumes, Fig. 4 den gleichen Teilausschnitt bei Beendigung des Einspritzvorganges und Fig. 5 eine andere Ausführungsform der Teile der Schneckenpresse.
  • Die Spritzgußmaschine besteht aus einem (nicht dargestellten) Maschinengestell, auf dem der vordere Spritzzylinderteil 1 axial verschiebbar auf den Führungsstangen 2 angeordnet ist. Die beiden Formhälften 3 und 4 sind auf den zugehörigen Formaufspanntischen 5 bzw. 6 aufgespannt. Der Formaufspanntisch 6 ist mit dem Formschließkolben 7 verbunden, der durch in den Formschließzylinder 8 bzw. in die Einspritzdruckzylinder 9 eintretendes Druckmittel bewegbar ist.
  • An den dem Formschließzylinder 8 entgegengesetzten Enden der Führungsstangen 2 ist auf diesen das Mittelstück 10 befestigt, an dessen Außenseite der rückwärtige Zylinderteil 11 des Spritzzylinders mit der Förderschnecke 12 angeordnet ist. Der axialen Verschiebung desselben dienen die am WIittelstück 10 angebrachten Druckausgleichszylinder 14, deren Kolbenstangen 13 mit dem Zylinderteil 11 verbunden sind. Der zylinderförmige Stirnteil 15 des Zylinderteils 11 ist auf dem mit dem Mittelstück 10 verbundenen Hohlkolben 16 verschiebbar angeordnet. Auf der anderen Seite des Mittelstückes 10 ist ein gleicher Hohlkolbenteil 17 mit dem Mittelstück 10 so verbunden, daß das Mittelstück 10 mit dem Hohlkolben 16 und 17 ein Ganzes bildet. Die beiden Hohlkolbenteile 16 und 17 enthalten den durch das NIittelstücl 10 hindurchgehenden Kanal 18. Im Kanal 18 ist auf der Seite des Hohlkolbenteils 17 ein Kugel rückschlagventil 19 vorgesehen. Auf dem Hohlkolbenteil 17 ist der vordere Spritzzylinderteil 1 verschiebbar, an dessen nach der Form zu gerichtetem Ende die Düsenverschlußeinrichtung 20 in an sich bekannter Weise angeordnet ist.
  • Durch den zylindrischen Stirnteil 15 des Zylinderteils 11 des Spritzzylinders und den Hohlkolbenteil 16 des Mittelstückes 10 wird der Druckraum 21, durch den Spritzzylinderteil 1 und den Hohlkolbenteil 17 des Mittelstückes 10 der Druckraum 22 gebildet, die infolge der Verschiebbarkeit des Zylinderteils 11 bzw. des vorderen Spritzzylinderteils 1 in ihrem Volumen veränderbar sind.
  • Die Wirkungsweise der erfindungsgemäßen Spritzgußmaschine wird an Hand der Fig. 2 bis 4 näher erläutert.
  • Fig. 2 zeigt die Stellung der Teile während der Füllung des Druckraumes 21.
  • Die Förderschnecke 12 fördert die innerhalb des Zylinderteils 11 plastifizierte Masse in den Druckraum 21, wobei sich der mit dem Zylinderteil 11 verbundene zylindrische Stirnteil 15 auf dem Hohlkolbenteil 16 des Mittelstückes 10 in dem Maße nach außen verschiebt, wie die Füllung des Druckraumes 21 zunimmt.
  • Dabei fördert die Förderschnecke 12 gegen einen konstanten, vorherbestimmten Staudruck, der zwischen den hydraulischen Druckausgleichszylindern 14 und den Kolben der mit dem Zylinderteil 11 verbundenen Kolbenstangen 13 eingestellt ist und der den zulässigen spezifischen Förderdruck der Schnecke nicht übersteigt.
  • Der Spritzzylinderteil 1 befindet sich während dieses Vorganges in Druckstellung, so daß ein Übertritt von Kunststoff in den Druckraum 22 nicht stattfinden kann. Sobald der Druckraum 21 mit der gewünschten Menge an Kunststoff gefüllt ist und durch Zurückfahren der Form 3 und 4 die Verschiebbarkeit des Spritzzylinderteils 1 wiederhergestellt ist, wird der Zylinderteil 11 mit der Schnecke 12 durch den in den Druckausgleichszylinder 14 wirksamen Druck in seine Ausgangsstellung zurückgefahren. Dabei wird der Kunststoff aus dem Druckraum 21 durch den Kanal 18 und das Kugelrückschlagventil 19 hindurch in den Druckraum 22 gedrückt, wobei sich der Spritzzylinderteil 1 entspreohend dem zunehmenden Füllungsgrad des Druckraumes 22 auf dem Hohlkolbenteil 17 des Mittelstückes 10 nach außen verschiebt. Die Düsenverschlußeinrichtung 20 verhindert durch ihren inneren Kegel während der Füllung des Druckraumes 22 den Austritt von Kunststoff aus dem Spritzzylinderteil 1.
  • Fig. 3 zeigt die Stellung der Teile, nachdem der zylindrische Stirnteil 15 mit dem Zylinderteil 11 in seine Ausgangsstellung zurückgefahren ist und der Kunststoff aus dem Druckraum 21 in den Druckraum 22 gedrückt worden ist.
  • Während dieses Überführungsvorganges der Masse vom Druckraum 21 zum Druckraum 22 fördert die Förderschnecke 12 kontinuierlich weiter, da der für die Materialbewegung erforderliche, in den Druckausgleichszylindern 14 wirksame Druck sehr gering ist und den spezifischen Förderdruck der Förderschnecke 12 nicht iibersteigt. Auf diese Weise wird der Förderdruck der Förderschnecke über den ganzen Bewegungsverlauf des Zylinderteils 11 praktisch gleich gehalten.
  • Sobald die Füllung des Druckraumes 22 beendet ist, wird die Form 3 und 4 mittels Kolben 7 geschlossen, wobei das Mittelstück 10 durch entsprechenden Druck im Zylinder 9 über die Stangen 2 in seiner äußeren Endstellung gehalten wird. Dann wird durch entgegengesetzten Druck im Zylinder 9 das Mittelstück 10 und der Spritzzylinderteil 1 gegen die Form 3 gefahren, wodurch die D üsenverschluß einrichtung 20 geöffnet wird. Durch den Hohlkolbenteil 17 des Mittelstückes 10 wird das Volumen des Druckraumes 22 vermindert und der im Druckraum 22 befindliche Kunststoff in die Form gespritzt.
  • Während dieses Arbeitsvorganges verhindert das Kugelrückschlagventil 19 jede Beeinflussung des Druckraumes 21 und der Förderschnecke 12 durch den erforderlichen und auftretenden hohen Spritzdruck, so daß auch während dieses Arbeitsvorganges die Förderschnecke 12 kontinuierlich und unter gleichbleibenden Betriebsbedingungen weiterfördert. Auf diese Weise wird während der dem eigentlichen Spritzvorgang folgenden Nachdruckzeit der Druckraum 21 mit frischem Kunststoff für den nächsten Arbeitstakt gefüllt.
  • Fig. 4 zeigt die Stellung der Teile bei Beendigung des Einspritzvorganges.
  • Nach Beendigung der Nachdruckzeit fährt das Mittelstück 10 durch erneute Druckumkehrung im Zylinder 9 wieder in seine äußere Endstellung, wobei der Spritzzylinderteil t in seiner Endlage stehenbleibt.
  • Während der Druckraum 22 erneut mit Kunststoff aus dem Druckraum 21 gefüllt wird, kann der fertige Spritzling nach Öffnen der Spritzform entfernt werden.
  • Sobald die Füllung des Druckraumes 22 beendet ist, wiederholt sich der Bewegungsablauf in der beschriebenen Reihenfolge. Die Förderschnecke 12 fördert dabei kontinuierlich und gleichbleibend den Kunststoff und ist durch das Druckentlastungsorgan gegen den hohen Spritzdruck geschützt.
  • Eine andere Ausführungsform der Schneckenpresse zeigt Fig. 5. Danach ist der Zylinderteil 11'der Schneckenpresse unverschiebbar gegen das Mittelstück 10'angeordnet, jedoch die Förderschnecke 12' selbst derart verschiebbar, daß an ihrem Ende der Druckraum 21' gebildet wird.
  • PATETBNSPROCHE: 1. Spritzgußmaschine zur Verarbeitung thermoplastischer Kunststoffe mit einer Formschließeinrichtung und einem Spritzzylinder, dessen in Achsrichtung verschiebbares Vorderteil eine Düsenverschlußeinrichtung aufweist und dessen rückwärtiger Teil eine kontinuierlich fördernde Schnecke enthält, von der der Druckraum des Spritzzylinders mit plastifiziertem Kunststoff gefüllt wird, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Vorderteil (1) und dem rückwärtigen Teil (11, 15 ; 11') in deren Druckraum (21, 22; 21', 22) ein nach beiden Seiten wirkender Hohlkolben (16, 17) angeordnet ist, in dessen den Durchfluß des plastifizierten Kunststoffes ermöglichendem, verengtem Mittelkanal (18) sich ein den Durchfluß nur in Spritzrichtung gestattendes Rückschlagventil (19) befindet.

Claims (1)

  1. 2. Spritzgußmaschine nach Anspruch 1 mit einer mit dem rückwärtigen Spritzzylinderteil verschiebbaren Förderschnecke, dadurch gekennzeichnet, daß der Hohlkolben (16, 17) mit seinem der Förderschnecke (12) zugekehrten Teil (16) im Stirnteil (15) des axial verschiebbaren, die Förderschnecke enthaltenden rückwärtigen Teils (11) des Spritzzylinders und mit seinem der Spritzdüse zugekehrten Teil (17) in dem Vorderteil (1) axial verschiebbar gelagert ist (Fig. 1 bis 4).
    3. Spritzgußmaschine nach Anspruch 1 mit einer im rückwärtigen Spritzzylinderteil axial verschiebbaren Förderschnecke, dadurch gekennzeichnet, daß der Hohlkolben (16, 17) mit dem die Förderschnecke (12') enthaltenden rückwärtigen Teil (11') des Spritzzylinders fest verbunden ist (Fig. 5). ~~~~~~~ In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 845 855, 858 310.
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