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DE1105141B - Einrichtung zur Gewichtsdosierung von Holzspaenen bei der Herstellung von Holzspanplatten - Google Patents

Einrichtung zur Gewichtsdosierung von Holzspaenen bei der Herstellung von Holzspanplatten

Info

Publication number
DE1105141B
DE1105141B DEI17122A DEI0017122A DE1105141B DE 1105141 B DE1105141 B DE 1105141B DE I17122 A DEI17122 A DE I17122A DE I0017122 A DEI0017122 A DE I0017122A DE 1105141 B DE1105141 B DE 1105141B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
wood
discharge roller
chips
container
roller
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEI17122A
Other languages
English (en)
Inventor
Hans Spindler
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
IND CO KLEINEWEFERS KONST
Original Assignee
IND CO KLEINEWEFERS KONST
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by IND CO KLEINEWEFERS KONST filed Critical IND CO KLEINEWEFERS KONST
Priority to DEI17122A priority Critical patent/DE1105141B/de
Publication of DE1105141B publication Critical patent/DE1105141B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27NMANUFACTURE BY DRY PROCESSES OF ARTICLES, WITH OR WITHOUT ORGANIC BINDING AGENTS, MADE FROM PARTICLES OR FIBRES CONSISTING OF WOOD OR OTHER LIGNOCELLULOSIC OR LIKE ORGANIC MATERIAL
    • B27N3/00Manufacture of substantially flat articles, e.g. boards, from particles or fibres
    • B27N3/08Moulding or pressing
    • B27N3/10Moulding of mats
    • B27N3/14Distributing or orienting the particles or fibres

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Filling Or Emptying Of Bunkers, Hoppers, And Tanks (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zur Gewichtsdosierung von Holzspänen, die bei der Herstellung von Holzspanplatten Anwendung findet.
Es ist eine Anlage zur Gewichtsdosierung und Verteilung von mit Bindemittel versetzten Holzspänen für den genannten Zweck bekannt, bei der ein Waagespeiser Anwendung findet, durch den bei Erreichen eines vorgesehenen Spangutgewichtes die Fördereinrichtung zu dem Waagespeiser stillgesetzt wird. Das Entleeren des Waagespeisers erfolgt hierbei periodisch durch eine Kurvenscheibe, durch die nach dem Schließen des Speisers auch der Antrieb der Spanfördereinrichtung wieder eingeschaltet wird. Der Waagespeiser gibt sein Spangut auf ein Förderband oder einen Auslauf tisch, auf dem durch eine Stachelwalze die Schichthöhe reguliert wird. Diese Einrichtung hat die Eigenschaft, daß sich vor der Stachelwalze bei größerer Aufgabemenge auf dem Aufgabetisch ein mehr oder minder großer Spangutberg ansammelt. " Das Gewicht dieses Spangutberges kann dazu beitragen, daß das Spanbett stärker als gewünscht verdichtet wird. Darüber hinaus muß dafür gesorgt werden, daß bei ständig wachsendem Spangutberg eine Abförderung desselben stattfindet. Die Vermeidung des Spangutberges kann auch in anderer Weise, nämlich durch Regulierung des Austrages des Waagespeisers, erfolgen, was jedoch eine zusätzliche Verstellung der Kurvenscheibe bedeutet, durch die das Öffnen des Waagespeisers gesteuert wird.
Es ist ferner ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Herstellung von Holzspanplatten od. dgl. bekannt, wobei das Spangut auf einen Rollgang, ein endloses Band od. dgl. aufgetragen und da so so erhaltene Vlies nach Abstreifen zuviel aufgetragenen Gutes unter vorheriger oder nachheriger Vorpressung in Stücke geformt wird. Bei diesem Verfahren und der dazugehörigen Vorrichtung bedient man sich einer Abstreifvorrichtung zur Abnahme des überschüssigen Gutes, wobei in einem Nebenfluß das überschüssige Gut wieder dem Hauptfluß zugeführt wird. Diese Nebenleitung erfordert zusätzliche Fördermittel zu den Fördermitteln des Hauptstromes. Bei der Verstellbarkeit der Abstreifvorrichtung muß auch diese Fördereinrichtung verstellbar sein. Bei einer Ausführungsform der Vorrichtung zur Durchführung des genannten Verfahrens ist die Abstreifvorrichtung von Hand einstellbar. Eine selbstregulierende Abstreifvorrichtung ist nicht vorgesehen.
Es ist ferner eine Vorrichtung zum volumenmäßigen Dosieren von Holzspänen bekannt, bei der ein Vorratsbunker vorgesehen ist, dessen Füllgrad durch eine Schaltklappe annähernd konstant gehalten wird. Der Austrag aus dem Vorratsbunker erfolgt mittels einer Entnahme- oder Zubringertrommel, die sich entgegen-
Einrichtung zur Gewichtsdosierung
von Holzspänen bei der Herstellung
von Holzspanplatten
Anmelder:
Industrie-Companie Kleinewefers
Konstruktions- und Handelsgesellschaft
m.b.H.,
Krefeld, Melanchthonstr. 5
Hans Spindler, München-Neuaubing,
ist als Erfinder genannt worden
gesetzt zur Förderrichtung eines nachgeschalteten Förderbandes dreht. Das überschüssige Gut auf dem letztgenannten Förderband wird durch eine Rückwerferwalze an den Kopf des Förderbandes zurückgeworfen. Das Zurückschleudern des Gutes hängt bei dieser Vorrichtung weitgehend von der Zusammensetzung des mit Bindemittel versehenen Spangutes ab.
Für eine gewichtsmäßige Dosierung zur Erzielung von Spanplatten gleichen Gewichtes kann diese Vorrichtung nicht dienen. Es ist letztlich eine Schüttmaschine für Späne bekannt, die einen Deckspanbehälter und einen Füllspanbehälter aufweist, die durch eine Förderwalze an ihrem unteren Ende abgeschlossen sind, wobei diese Förderwalze durch ein Vorwählgerät steuerbar ist.
Die Erfindung bezweckt die Schaffung einer Einrichtung zur Gewichtsdosierung von Holzs-pänen, die mit einfachsten Mitteln erstellbar ist und die ferner den Vorzug besitzt, vollkommen selbsttätig zu arbeiten. Sie geht von dem Gedanken aus, daß zunächst ein Wägen der Holzspäne stattfinden muß und daß daran sich die volumenmäßige Dosierung unmittelbar anschließen muß, wobei ein Abstreifen zuviel aufgetragenen Gutes auf einAbförderband zu vermeiden ist. Das zuviel aufgetragene Gut auf das Abförderband bedingt nämlich entweder eine Abstreifvorrichtung mit anschließender, rückführender Nebenleitung oder aber eine Abstreifwalze und anschließendes Einregeln des Auftrages auf das Förderband. Die Erfindung vermeidet dieses Abstreifen oder Ansammeln überschüssigen Gutes auf dem Band und schlägt vor, daß einem Waagespeiser ein Behälter mit einer Abtasteinrichtung
109 57T/333
des Inhaltes nachgeschaltet wird, die den Lauf einer Austragswalze steuert. Hierbei ist unterhalb der Austragswalze ein gleichförmig bewegtes Förderband angeordnet. Die Abtasteinrichtung kann mechanischer oder elektrischer Art sein, sie kann eine stufenlose oder abgestufte Geschwindigkeitsänderung der Austragswalze herbeiführen.
Der Waagespeiser gibt im Gleichtakt seinen Inhalt an den Behälter ab. Ist das Volumen der Waagespeiserladung groß, so veranlaßt die Abtasteinrichtung des Behälterinhaltes einen schnelleren Lauf der Austragswalze, wodurch ein stärkeres Spanbett auf dem gleichmäßig bewegten Förderband aufgetragen wird. Ist das Spangut weniger locker, so läßt die Abtasteinrichtung die Austragswalze langsamer laufen, so daß auf dem unter ihr gleichförmig bewegten Förderband ein Spanbett geringerer Stärke gebildet wird. Das auf dem Förderband aufgetragene "Spanbett ist also unabhängig vom Volumen nach dem Gewicht ausgerichtet.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Einrichtung dargestellt.
Das Spangut gelangt in Richtung des Pfeiles 1 in den Waagespeiser 2, der von bekannter Bauart sein kann. Der Waagespeiser gibt in gleichmäßigem Takt seinen Inhalt an einen Behälter 3 ab, der dem Waagespeiser nachgeschaltet ist. In dem Behälter 3 ist in entsprechender Höhe eine Abtasteinrichtung 4 des Inhaltes des Behälters angeordnet. Nimmt die Kuppe der im Behälter 3 befindlichen Gutmenge 6 die mit der Bezugsziffer 5 versehene Lage ein, so befindet sich die Abtasteinrichtung in der in ausgezogener Linie dargestellten Lage 4. DieAbtasteinrichtung steht mit einer Austragswalze 7 am unteren Ende des Behälters 3 in Verbindung und steuert die Geschwindigkeit dieser Walze. Steigt die Kuppe des Behälterinhaltes auf die Lage 5 a, weil das zugeschüttete Gut aus dem Waagespeiser loser ist, so nimmt die Abtasteinrichtung die Lage 4 α ein und sorgt dafür, daß die Austragswalze 7 beschleunigt wird. Vorzugsweise wird die erhöhte Geschwindigkeit so lange beibehalten, bis der Waagespeiser 2 die nächste Ladung an den Behälter 3 abgegeben hat. Ist das Spangut dichter, so wird die Kuppe des Behälterinhaltes 6 tiefer liegen und die Abtasteinrichtung 4 sinken, worauf ein langsamerer Lauf der Austragswalze 7 beginnt.
Statt der mechanischen Abtasteinrichtung 4 kann auch eine elektrische Abtasteinrichtung, ζ. Β. ein Widerstandsmesser, vorgesehen werden. Es können aber auch elektrische Einzelabtaster, wie sie an der linken Seitenwand des Behälters 3 dargestellt und mit den Bezugsziffern 8, Sa, Sb usw. versehen sind, benutzt werden.
Seitlich oberhalb der Austragswalze 7 ist eine weitere Walze 9 vorgesehen, die mit den Stacheln oder Zinken der Walze 7 kämmt und das Anhaften von Spangut an dieser Walze verhindert.
Unterhalb der Austragswalze 7, die in ihrer Geschwindigkeit durch die Abtasteinrichtung gesteuert wird, ist das mit gleichmäßiger Geschwindigkeit bewegte Abförderband 10 angeordnet.
Die Zeichnung veranschaulicht deutlich, daß die erfindungsgemäße Einrichtung außer den obengenannten Vorzügen noch den Vorteil des geringen Platzbedarfs aufweist und ferner keine Zwischenfördermittel zwischen den Einzelvorrichtungen erfordert.

Claims (3)

  1. PatentANSPRCCHε-1. Einrichtung zur Gewichtsdosierung von Holzspänen mittels Waagespeiser bei der Herstellung von Holzspanplatten, dadurch gekennzeichnet, daß dem Waagespeiser (2) ein Behälter (3) mit einer Abtasteinrichtung (4, 8) des Inhaltes (6) nachgeschaltet ist, die den Lauf einer an sich bekannten Austragswalze (7) steuert.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß unterhalb der Austragswalze (7) in an sich bekannter Weise ein gleichförmig bewegtes Förderband (10) angeordnet ist.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Abtasteinrichtung eine mechanische oder elektrische, eine stufenlose oder abgestufte Geschwindigkeitsänderung der Austragswalze (7) bewirkende übliche Steuerung aufweist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
    © 109 577/333 4.
DEI17122A 1959-10-17 1959-10-17 Einrichtung zur Gewichtsdosierung von Holzspaenen bei der Herstellung von Holzspanplatten Pending DE1105141B (de)

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DE1105141B true DE1105141B (de) 1961-04-20

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DE (1) DE1105141B (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1203457B (de) * 1964-01-13 1965-10-21 Ind Companie Kleinewefers Kons Streumaschine mit kontinuierlicher Volumen-messung zur Herstellung von Holzspanplatten
DE1226294B (de) * 1962-01-08 1966-10-06 Wuerttembergische Textilmaschb Anlage zur Gewichtsdosierung und Verteilung von mit Bindemittel versetzten Holzspaenen fuer die Herstellung von Holzspanplatten

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1226294B (de) * 1962-01-08 1966-10-06 Wuerttembergische Textilmaschb Anlage zur Gewichtsdosierung und Verteilung von mit Bindemittel versetzten Holzspaenen fuer die Herstellung von Holzspanplatten
DE1203457B (de) * 1964-01-13 1965-10-21 Ind Companie Kleinewefers Kons Streumaschine mit kontinuierlicher Volumen-messung zur Herstellung von Holzspanplatten

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