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DE1104655B - Nasenformer - Google Patents

Nasenformer

Info

Publication number
DE1104655B
DE1104655B DEA22484A DEA0022484A DE1104655B DE 1104655 B DE1104655 B DE 1104655B DE A22484 A DEA22484 A DE A22484A DE A0022484 A DEA0022484 A DE A0022484A DE 1104655 B DE1104655 B DE 1104655B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
nasal
former according
nose
pressure
pressure piece
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEA22484A
Other languages
English (en)
Inventor
Gustave Aufricht
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Publication of DE1104655B publication Critical patent/DE1104655B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61FFILTERS IMPLANTABLE INTO BLOOD VESSELS; PROSTHESES; DEVICES PROVIDING PATENCY TO, OR PREVENTING COLLAPSING OF, TUBULAR STRUCTURES OF THE BODY, e.g. STENTS; ORTHOPAEDIC, NURSING OR CONTRACEPTIVE DEVICES; FOMENTATION; TREATMENT OR PROTECTION OF EYES OR EARS; BANDAGES, DRESSINGS OR ABSORBENT PADS; FIRST-AID KITS
    • A61F5/00Orthopaedic methods or devices for non-surgical treatment of bones or joints; Nursing devices ; Anti-rape devices
    • A61F5/01Orthopaedic devices, e.g. long-term immobilising or pressure directing devices for treating broken or deformed bones such as splints, casts or braces
    • A61F5/08Devices for correcting deformities of the nose ; Devices for enlarging the nostril, e.g. for breathing improvement

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Otolaryngology (AREA)
  • Pulmonology (AREA)
  • Nursing (AREA)
  • Orthopedic Medicine & Surgery (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Biomedical Technology (AREA)
  • Heart & Thoracic Surgery (AREA)
  • Vascular Medicine (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Orthopedics, Nursing, And Contraception (AREA)

Description

  • Nasenformer Gegenstand der Erfindung ist ein Nasenformer, bei dem an einem die Nasenbasis überbrückenden, mit Seitenschenkeln verbundenen Querstück beiderseits in der Nasenrichtung verlaufende Träger für federbelastete, in Lage und Andrückkraft einstellbare Druckstücke befestigt sind, mittels deren nach Bedarf auf die Nase formend eingewirkt werden kann.
  • Erfindungsgemäß ist der Nasenformer als Brillengestell mit Glasfassungen und Gläsern ausgebildet, wobei die Druckstücke an einem einwärts federnden Federbügel befestigt sind und eine Begrenzungsvorrichtung für die federnde Andrückbewegung vorgesehen ist.
  • Hierdurch wird erreicht, daß der erfindungsgemäße Nasenformer weniger auffällt und gegebenenfalls tatsächlich durch Einsetzen optischer oder dunkler Gläser (als Sonnenschutz oder zum Verbergen von Augenverfärbungen) als Brille dienen kann. Die Ausbildung als Brille bringt die Notwendigkeit mit sich die Druckstiickträger im beschränkten Raume zwlschen den Glasfassungen unterzubringen. Um das zu ermöglichen, ist nicht, wie bei bekannten Nasenformern, jedes Druckstück mit einer eigenen regelbaren Belastungsfeder versehen, sondern eine gemeinsame Feder zwischen den Druckstückträgern angeordnet. Diese besitzt z. B. die Form der bekannten Kneiferbügelfeder in Verbindung mit einer in sie eingehängten nachspannenden Zusatzfeder, mittels deren der Druckstückdruck geregelt werden kann. Die Druckstiicke können dabei kurzstielig an ihren Trägern sitzen. Auf diese Weise ergibt sich eine gedrungene und auch dadurch im Vergleich zu bekannten Nasenformern besonders unauffällige Gesamtanordnung. In Verbindung mit der gemeinsamen Federung sind Anschläge vorgesehen, die die formgebende Wirkung der Druckstücke begrenzen, ohne daß dadurch das ganze System labil wird.
  • Weitere Einzelheiten der Erfindung sind in den Ansprüchen gekennzeichnet.
  • Die Zeichnung veranschaulicht den Erfindungsgegenstand an einigen Ausführungsbeispielen.
  • Fig. 1 ist ein Schaubild der kombinierten Brille und Nasenklemme in einer Ausführungsform; Fig. 2 ist ein waagerechter Teilschnitt nach der Linie 2-2 der Fig. 1; Fig. 3 ist ein senkrechter Schnitt nach der Linie 3-3 der Fig. 1, Fig. 4 ein kleiner Teilschnitt nach der Linie 4-4 der Fig. 1; Fig. 5 ist ein Schaubild des Hauptbügels vor dem Zusammenbau; Fig. 6 zeigt in einem Querschnitt nach der Linie 6-6 der Fig. 1 besonders die Anwendung eines Schenkelansatzes; Fig. 7 ist ein Schaubild eines pyramidenförmigen Blockes als Beispiel einer Vorrichtung, die üblicherweise angewendet werden kann, um die verstellbaren Vorrichtungen der Klemme einzustellen; Fig. 8 ist ein der Fig. 1 ähnliches Schaubild einer in verschiedenen Punkten abgeänderten Vorrichtung; Fig. 9 ist ein waagerechter Teilschnitt nach der Linie IX-IX der Fig. 8, Fig. 10 ein senkrechter Schnitt nach der Linie X-X der Fig. 8, Fig. 11 ein Teilschnitt nach der Linie XI-XI der Fig. 8, Fig. 12 ein Teilquerschnitt nach der Linie XII-XII der Fig. 8; Fig. 13 zeigt in einem Querschnitt eine geänderte Ausführung eines gepolsterten Druckstückes; Fig. 14 ist eine Ansicht einer geänderten Ausführung des Brillenbügels.
  • Die in Fig. 1 dargestellte Kombination von Brille und Klemme weist ein Brillengestell 10 mit Glasfassungen auf, die durch einen Bügel 11 miteinander verbunden sind und an den Außenseiten gelenkig angebrachte Schenkel 12 und 12a tragen. Das Brillengestell kann bezüglich seiner Form und seines Materials in der üblichen Weise verschieden sein. In der Zeichnung ist angenommen, daß es aus einem plastischen Werkstoff besteht und verhältnismäßig leicht ist. Die Gläser 13 können bezüglich ihrer Art je nach den Umständen verschieden sein. Sie können beispielsweise normale verordnete Gläser oder dunkelgefärbte Gläser sein oder aus einfachem farblosem Glas bestehen.
  • Der Bügel 11 ist federnd gestaltet und kann mit verschiedenen einstellbaren Vorrichtungen versehen sein, wie nachstehend beschrieben.
  • Er besteht aus einem oberen bogenförmigen Teil 15 und abwärts ragenden Schenkeln 17. Der bogenförmige Teil 15 besteht aus elastischem Werkstoff, z. B. aus Federmetall. An den unteren Enden der Schenkel 17 sind beispielsweire durch Schweißung Klötze 16 und 16 a (Fig. 5) befestigt, die Schlitze zur Aufnahme der unteren Enden der Schenkel 17 aufweisen. In die Blöcke 16 und 16a sind von unten abnehmbare Verlängerungsstäbe 18 und 18 a eingeschraubt, die gemäß nachfolgender näherer Beschreibung zum Tragen von mit der Nase in Eingriff zu bringenden Druckstückeii dienen.
  • Die Glasfassungen der Brille sind in geeigneter Weise mit dem Bügel 11 verbunden. Bei der dargestellten Ausführungsform ist der Bügel mit seitlich vorspringenden Ansätzen 19 und 19a (Fig. 2) versehen. die in Schlitze der Fassungsteile 20 und 20a eingreifen, in denen sie z. B. durch Schrauben oder Niete 21 befestigt sind.
  • Das den Bügel 15 hildende Federmetall wirkt im Sinne des Zusammenziehens des Bogens. Vorzugsweise ist eine Hilfszugfeder 24 vorgesehen, die in den einander gegenüberstehenden Schenkeln 17 des Bügels durch Schraubenbolzen 25 mit Muttern 26 befestigt ist. Die Spannung der Hilfsfeder 24 kann durch Verstellen der Muttern 26 geregelt werden, und es können bequem Federn verschiedener Stärken eingesetzt werden.
  • Eine Neuerung von besonderer Wichtigkeit ist die Vorrichtung zum Begrenzen des Zusammenziehens des Bügels durch seine Federung. Diesem Zweck dient eine Schraube 30 (Fig. 2) mit Rechts- und Linksgewinde und einem mittleren Knopf 31, die mit den Enden durch Öffnungen 32 in vorwärts gerichteten Auslegern 33 der Biigelschenkel 17 ragen. Die Offnungen 32 sind von größerem Durchmesser als die Schraube 30 zur Ermöglichung einer gegenseitigen freien Bewegung. Vorzugsweise sind die äußeren Enden der Schraube 30 mit AIitteln zum Verhüten eines Herausgleitens aus den Öffnungen 32 nach dem Zusammensetzen versehen. Für diesen Zweck kann die Schraube am äußeren Ende mit einer Mutter oder einer Anstauchung 34 versehen sein, die von größerem Durchmesser als das Loch 32 ist. Auf der Schraube 30 sind Muttern 35 und 35« angeordnet. Diese weisen, um sie am Drehen zu verhindern, am Umfang ebene Flächen 36 (Fig. 3) auf, die im Eingriff mit den Innenflächen von einwärts gegeneinander ragenden Ansätzen 37 und 37a der Ausleger 33 des Bügels stehen.
  • Normalerweise wirkt die Federung des Bügels 15 im Sinne seines Zusammenziehens in dem Maße, das durch die Einstellung der Muttern 35 und 35a bestimmt wird, die auf der Schraube 30 durch Drehen des zweckmäßig gerändelten Knopfes 31 verstellt werden. Der Träger der Vorrichtung kann infolgedessen bequem das NIaß der Ixlemmwirkung mittels der Schraube30 regeln. Jedoch ist es wenigstens in gewissen Fällen erwünscht, daß ein fester Anschlag vorgesehen ist, um das Maß der freien Einstellung zu begrenzen. P.eispielbweise kann ein Arzt den Wunsch haben, dafür zu sorgen, daß der Patient die Nasenklemme nicht über einen bestimmten Punkt hinaus verstellen kann, damit kein Schaden oder unerwünschte Beanspruchungen oder Drücke entstehen können. Ein derartiger Gegrenzungsanschlag kann in Form einer Mutter 38 vorgesehen sein, die durch Drehen auf der Schraube 30 in irgendeine gewünschte Stellung gebracht und dann in dieser Stellung durch eine Klemmschraube, z. B. 39, festgelegt werden kann.
  • Die Zeichnung stellt eine solche Mutter 38 auf jedem der beiden Teile der Schraube 30 dar, jedoch kann selbstverständlich auf Wunsch auch nur eine einzige derartige Mutter vorgesehen sein. Die Begrenzung der Einstellung der Muttern 35 und 35a wird natürlich bestimmt durch das Auftreffen einer von ihnen auf den festgestellten Anschlag 38. Zur Sicherung der Feststellung der Mutter 38 kann die Schraube 30 mit einer oder mehreren in der Längsrichtung verlaufenden flachen Stellen 40 (Fig. 3) versehen sein, an die sich die Klemmschraube 39 fest anlegt.
  • Wie bereits angegeben, weist der Überbrückungsteil abwärts gerichtete Druckstückträger 18, 18a auf, an denen Druckstücke entsprechend der jeweils gewünschten Wirkung befestigt werden können. In Fig. 1 sind drei derartige Druckstücke 50, 51, 52 dargestellt. Die Druckstücke können voneinander verschieden sein je nach der Stelle und der Art des auf die Nase auszuübenden Druckes. Normalerweise besitzen solche Druckstücke eine Stützplatte 53 (Fig.4) mit einer Auflage 54 aus nachgiebigem Material, z. B.
  • Filz oder Gummi. Die Druckstücke sind in senkrechter Richtung und durch Drehen gegenüber den Tragstäben 18 und 18a verstellbar und zu diesem Zweck mit einem Hülsenteil 55 versehen, in dem eine Feststellschraube 56 angeordnet ist, mittels deren das Druckstück in der ausgewählten Stellung auf dem Träger festgeklemmt werden kann. Es ist wichtig, daß die Berührungsfiäche des Druckstückes mit der Nase verstellt werden kann, und zu diesem Zweck kann die Verbindung zwischen ihm und der Traghülse 55 genügend nachgiebig sein, um ein Biegen in der Art zu ermöglichen, wie ein Optiker gewöhnlich die Überbrückungsteile einstellt, oder es kann in der in Fig. 4 dargestellten Weise ein Universalgelenk mit einem E;ugelglied 57 vorgesehen sein, das von einer Kugelschale 58 aufgenommen wird, wobei der Rand der Sugelschale nach dem Einführen des Kugelgliedes 57 um die Kugel herum zusammengedrückt wird. Das Universalgelenk kann in der gewünschten Stellung mit Hilfe einer Klemmschraube 59 festgestellt werden. Auf Wunsch können die einzelnen Druckstücke eine zusätzliche Federung aufweisen, wie z. B. in Fig. 4 gezeigt, wo ein von der Stützplatte 53 des Druckstückes ausgehender Zapfen 60 in eine Bohrung 61 des F;ugelgliedes 57 eingreift und gewöhnlich durch eine schraubenförmige Druckfeder 62 nach außen gedrückt wird. Die Auswärtsbewegung des Zapfens 60 wird durch eine Stellschraube 63 hegrenzt, die mit einem Ansatzstift 64 von verjüngtem Durchmesser in einen Schlitz 65 des Zapfens 60 faßt. Diese Verbindung hindert auch den Zapfen 60 und sein Druckstück an einer Drehung in seinem Träger.
  • Es ist zu bemerken, daß in einzelnen Fällen nur sehr kleine Drücke erwünscht sind, und diese können in angemessener Stärke durch das Gewicht des Gestelles selbst erzeugt werden. Zu diesem Zweck kann man für das Gestell verschieden schwere Werkstoffe verwenden. Darüber hinaus können zusätzliche Gewichte an gevvünschten Stellen angebracht werden.
  • Unausgeglichenen Gewichtsverhältnissen kann man durch die Brillenschenkel und durch die allgemeine Anordnung Rechnung tragen. die so getroffen wird, daß das Gestell in der gewünschten Lage gehalten wird.
  • Die Verstellbarkeit und die auswechselbaren Vorrichtungen und die Möglichkeit der Ausübung eines stetigen Druckes von ausgewählter Stärke und an ausgewählten Stellen gestatten die Anordnung und Einstellung der Nasenklemme derart, daß sie zu allen praktisch vorkommenden Verhältnissen paßt. Als Beispiel für ihre Verwendung und Einstellbarkeit kann, wenn ein Ausgleich direkt gegeneinandergerichteter Drücke, wie z. B. mittels der einander gegenüberstehenden Druckstücke 50 und 51, notwendig ist, ein kürzerer Druckstückträger an die Stelle des Stabes 18a gesetzt werden. Im Gegensatz hierzu zeigt Fig. 1 eine Anordnung, bei der Druck auf drei Stellen ausgeübt wird.
  • In einigen Fällen kann es erwünscht sein, Druck auf eine Seite der Nase und überhaupt keinen oder nur einen schwächeren Druck auf deren andere Seite auszuüben. Die dargestellte Vorrichtung eignet sich zur Schaffung solcher Bedingungen durch Hinzufügung eines zusätzlichen Gewichtes, das am Brillenschenkel oder zur Erzielung einer starreren Abstützung an der Kante der Glasfassung, wie z. B. an dem den Brillenschenkel aufnehmenden Ansatz 69 (Fig. 1), festgeklemmt werden kann. Eine einfachere Vorrichtung, die in gewissen Fällen dem Zweck ebenfalls genügt. ist in Fig. 1 dargestellt. Sie besteht aus einer am Schenkel 12 befestigten Klammer 70, die in Fig. 6 im Querschnitt dargestellt ist. Die Klammer enthält einen federnden Teil 71, der die Kanten des Schenkels umfaßt und mit einem Druckstück 72 versehen ist, das sich an die Kopfseite des Trägers anlegt. Die Klammer 70 kann leicht abgenommen und an jedem der Schenkel angebracht und in jede Stellung längs des Schenkels gebracht werden. Auf Wunsch kann eine Klemmschraube vorgesehen sein, um die Klaminner in der gewünschten Stellung festzulegen. Das Druckstück kann viel größer sein und auf Wunsch fest mit dem Ansatz 69 des Brillengestells verbunden werden. Die Vorrichtung kann beispielsweise nach Art und Größe ähnlich wie die Seitenblenden einer Schutzbrille ausgebildet werden. Als typisches Beispiel der Verwendung der Ansatzvorrichtung könnten die Druckstücke 50 und 51 fortgelassen oder so angeordnet werden, daß sie nur einen leichten Druck ausüben, während das Nasendruckstüclr52 so eingestellt werden könnte, daß es einen erheblichen Druck auf die linke Nasenseite ausiibt. Durch einen von der Anlage des Seitenansatzes an der rechten Schläfengegend des Trägers herrührenden Gegendruck könnte dem vorerwähnten Druck entgegengewirkt und die Vorrichtung ausbalanciert werden.
  • Das Brillengestell einschließlich der Schenkel 12 und 12a kann in seiner Bauart erheblich abgeändert werden, und in einzelnen Fällen können die Schenkel ganz fortgelassen werden. Bei der vollständigeren Ausgestaltung gemäß der Zeichnung können weitere Trag- oder Haltemittel für die kombinierte Brillen-und Nasenklemme wahlweise angewendet werden, z. B. in Form eines elastischen Bandes 78, das um den Kopf des Trägers herumgelegt werden kann und an dessen Enden Metallklammern mit Kugeln 79 angebracht sein können, die man in schlüssellochförmige Schlitze 77 der Schenkel 12 und 12a einführen kann.
  • Die Nasenklemme kann anfänglich durch einen Betreuer, z. B. einen Arzt, zurechtgemacht und eingestellt werden unter Anwendung einer geeigneten Meßvorrichtung, z. B. des in Fig. 7 dargestellten Ständers.
  • Diese Meßvorrichtung wird gebildet durch einen Block 80 in Form einer stumpfen Pyramide, der sich entsprechend der normalen Nasenform sowohl von unten nach oben als auch von hinten nach vorn verjüngt und an der Vorderseite oder an einer der an- deren sichtbaren Flächen mit einer Teilung versehen sein kann. In der Praxis greift der Arzt die Stelle der Nase, auf die ein Druck ausgeübt werden soll, mit Hilfe eines Tastzirkels ah, legt dann den Tastzirkel an den Meßblock 80 an und findet so die Stelle, die dem ermittelten Maß entspricht. Dann legt er die Nasenklemme mit der ausgewählten Anordnung von Druckstücken an den Meßblock an der ermittelten Stelle an, wie mit gestrichelten Linien in Fig. / angedeutet, und stellt die Klemmvorrichtung so ein, daß sie den entsprechenden Teil der Meßvorrichtung erfaßt. Der Arzt bringt auch die zwangläufige Anschlagvorrichtung38 in die gewünschte Lage und stellt durch Drehen des Knopfes 31 die gewünschte Anfangsöffnung der Klammer ein. Er kann auch die Spannung der H ilfsfeder 24 einstellen. Nachher kann der Patient seinerseits den Abstand der Klemmteile durch Drehen des Knopfes 31 vergrößern oder verkleinen, ist aber nicht imstande, dabei die durch die Anschläge 38 vorausbestimmte Stellung zu überschreiten.
  • Die Ausführungsform gemäß Fig. 8 bis 13 weicht von der in Fig. 1 bis 6 dargestellten in verschiedenen Punkten ab. In erster Linie ist der die Nase überbrückende Teil der Vorrichtung insofern abgeändert, als die Feder 34 fortgelassen und die durch sie erzielte regelnde Wirkung durch planmäßige Verteilung von Gewichten erreicht wird. So wird z. B. gemäß Fig. 8 und 11 der Druck, mit dem die Druckstücke auf die Nase wirken. durch Gewichte 95 bestimmt, die in Bogenform mit den unteren Teilen der Glasfassung verbunden sind. Gemäß der Darstellung sind die Gewichte 95 durch Klemmschrauben befestigt, jedoch kann auch jede andere Art der Befestigung, z. B. mit Hilfe von Federklemmen, in Frage kommen. Derartige abweichende Befestigungsmittel können besonders in einzelnen Fällen erwünscht sein, um die Stellung der Gewichte verändern zu können.
  • In einzelnen Fällen können abweichende oder zusätzliche Gewichte vorgesehen werden, beispielsweise an den Brillenschenkeln oder Seitenarmen, wie mit 72 a angedeutet, wobei die Gewichte geeignet sein können, mit der Seitenfläche des Kopfes in Anlage zu kommen und denselben Zweck zu erfüllen wie die Druckstücke 72 der Ausführungsform gemäß Fig. 1.
  • Es ist auch zu beachten. daß die Einstellvorrichtung, die den auf die Nase ausgeübten Druckstückdruck begrenzt, in der Darstellung der Fig. 8 und 9 von der im Hinblick auf Fig. 1 bis 6 beschriebenen in verschiedenen Beziehungen abweicht. In dieser Hinsicht ist zu bemerken, daß die Einstellschraube 30a unmittelbar in die Ausleger 33 eingeschraubt ist, wodurch die Muttern 35, 35a gemäß Fig. 1 und 2 entbehrlich werden.
  • Eine abweichende oder zusätzliche Anordnung der Gewichtsverteilung kann erreicht werden durch Gewichtsbelastung der Hülsenteile 55a, an denen die Nasendruckstücke angebracht sind. In dieser Hinsicht ist es zulässig und zweckmäßig, das Material auf der Rückseite der Hülse zu verstärken, wie bei 55 b (Fig. 13) dargestellt, um so die zusätzliche Gewichtswirkung in möglichst unauffälliger Weise zu erreichen.
  • Fig. 14 zeigt eine abweichende Ausführungsform, bei der die Einstellung mittels der Schraube 30 fortgelassen und eine Änderung der Klemmwirkung des überbrückungsteiles durch eine Einstellvorrichtung 73 erzielt wird. Diese besteht aus zwei teleskopartig ineinandergreifenden Hülsen 74 und 75, die den Bogen des Überbrückungsteiles umfassen. Die beiden Hülsen 74 und 75 können in jeder gewünschten gegenseitigen Lage durch eine Klemmschraube 76 gehalten werden, die durch einen Schlitz in jeder der beiden Hülsen geht und auch in den Bogenteil der Ibrücke eingeschraubt werden kann. Diese hülsenförmige \ orrichtung bietet den Vorteil, daß sie nicht nur als zusätzliches Gewicht, sondern auch als Vorrichtung zur Einstellung des normalen Abstandes der ahwärtr gerichteten Schenkel dienen kann. Wenn die Teleskophülsen 74 und 75 nach außen bewegt werden, wirken ihre äußeren Enden spreizend auf den Bügel, während bei ihrem Zusammen schieben die einwärts gerichtete Federspannung des Bi1gels im Sinne des Zusammendrüclcens und der Vergrößerung des Drukkes der Druckstücke wirkt.
  • PATENTANSPROCHE: 1. Nasenformer mit einem die Nasenbasis überbrückenden, mit Seitenschenkeln verbundenen Querstück, an dem beiderseits in der Nasenrichtung verlaufende Träger für federbelastete, in Lage und Andrückkraft einstellbare Druckstücke befestigt sind, dadurch gekennzeichnet, daß er als Brillengestell mit Glasfassungen ausgebildet ist, daß die Druckstücke (18, 18a) an einem einwärts federnden Federbügel (15) befestigt sind und daß eine Begrenzungsvorrichtung (30, 35, 35a, 38) für die federnde Andrückbewegung vorgesehen ist.

Claims (1)

  1. 2. Nasenformer nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet. daß mit dem Federbügel (15) eine zwischen seinen Schenkeln angeordnete, in ihrer Spannung regelbare Zugfeder (24) zusammenwirkt.
    3. Nasenformer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschlagvorrichtung für die Begrenzung der Einwärtsbewegung der Druckstückträger (18. 18a) aus einer rechts- und links- gängigen Schraubenspindel (30) mit Laufmuttern (35, 35a) zur Abstandseinstellung der Druckstückträger besteht und daß eine Anschlagmutter (38) auf mindestens einem der Gewinde verschraubbar und in ausgewählter Stellung feststellbar ist, um die Einwärtsbewegung mindestens einer der verstellbaren Muttern (35, 35a) zu begrenzen.
    4. Nasenformer nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckstückträger (18, 18 a) mit dem Überbrückungsteil abnehmbar verbunden sind.
    5. Nasenformer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens ein Druckstück universalgelenkig angeordnet ist (Fig. 4, 13).
    6. Nasenformer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zum Regeln des Druckes auf die Nase Hilfsgewichte (72a, 73, 95, 55 b) am Gestell abnehmbar und einstellbar vorgesehen sind.
    7. Nasenformer nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Gewichte (95) durch die Glasfassungen des Brillengestells getragen werden (Fig. 8, 11).
    8. Nasenformer nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens ein Gewicht (73) auf dem Nasenbügel vorgesehen ist (Fig. 14).
    9. Nasenformer nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Gewicht (73) durch eine Teleskopvorrichtung (74, 75) gebildet wird, die den federnden Bogenteil des Bügels umfaßt, mit dem sie derart zusammenwirkt, daß der durch die Federkraft des Bügels auf die Nase ausgeübte Druck durch Veränderung der Länge der Teleskopvorrichtung verändert werden kann.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 811 255.
DEA22484A 1954-04-15 1955-04-15 Nasenformer Pending DE1104655B (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
US1104655XA 1954-04-15 1954-04-15

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