[go: up one dir, main page]

DE1104522B - Verfahren zur Herstellung von o-Aminophenolen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von o-Aminophenolen

Info

Publication number
DE1104522B
DE1104522B DEF28212A DEF0028212A DE1104522B DE 1104522 B DE1104522 B DE 1104522B DE F28212 A DEF28212 A DE F28212A DE F0028212 A DEF0028212 A DE F0028212A DE 1104522 B DE1104522 B DE 1104522B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
tert
found
yield
calculated
theory
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEF28212A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Friedrich Lober
Dr Kurt Ley
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Bayer AG
Original Assignee
Bayer AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Bayer AG filed Critical Bayer AG
Priority to DEF28212A priority Critical patent/DE1104522B/de
Priority to GB1339360A priority patent/GB915638A/en
Priority to FR824552A priority patent/FR1254322A/fr
Publication of DE1104522B publication Critical patent/DE1104522B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C215/00Compounds containing amino and hydroxy groups bound to the same carbon skeleton
    • C07C215/74Compounds containing amino and hydroxy groups bound to the same carbon skeleton having hydroxy groups and amino groups bound to carbon atoms of six-membered aromatic rings of the same carbon skeleton
    • C07C215/76Compounds containing amino and hydroxy groups bound to the same carbon skeleton having hydroxy groups and amino groups bound to carbon atoms of six-membered aromatic rings of the same carbon skeleton of the same non-condensed six-membered aromatic ring

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von o -Aminophenolen Es wurde gefunden, daß man o-Aminophenole erhält, wenn man 1,2-Dihydroxybenzole, die gegebenenfalls in der 3-Stellung eine weitere Hydroxygruppe enthalten und die in der 4- und 6-Stellung durch aliphatisch oder cycloaliphatisch substituierte tertiäre C-Atome substituiert sind, in Gegenwart von Sauerstoff mit Ammoniak oder primären gesättigten oder ungesättigten aliphatischen oder cycloaliphatischen Aminen umsetzt.
  • Für das erfindungsgemäße Verfahren geeignete Hydroxybenzole sind z. B. die folgenden Verbindungen: 4,6-Di-tert.-butylbrenzkatechin, 4,6-Di-tert.-amylbrenzkatechin, 4,6.-Di-tert.-octylbrenzkatechin, 4,6-Ditert.-dodecylbrenzkatechin, 6-tert.-Butyl-4-tert.-amylbrenzkatechin, 4-tert.-Octyl-6-tert.-butylbrenzkatechin und die entsprechenden 4,6-substituierten Pyrogallole.
  • Beispiele der für das erfindungsgemäße Verfahren geeigneten Amine sind Mono- oder Polyamine, wie Methylamin, Äthylamin, n-Propylamin, n-Butylamin, sek.-Butylamin, tert.-Butylamin, Allylamin, Cyclohexylamin, Äthanolamin, Propanolamin, Äthylendiamin, Tetramethylendiamin, Hexamethylendiamin, N-Propylamino-piperazin, n-Propylamino-morpholin oder N-Dimethylamino-propylamin.
  • Die Durchführung des neuen Verfahrens erfolgt zweckmäßigerweise in einem inerten Lösungsmittel bzw. Verdünnungsmittel, z. B. in Benzinfraktionen, Benzol, Toluol oder Xylol. Es ist auch möglich, in gleichzeitiger Gegenwart von Wasser zu arbeiten. Die Umsetzung wird vorteilhafterweise bei Temperaturen unterhalb 60° C, vorzugsweise bei Raumtemperatur oder schwach erhöhter Temperatur, vorgenommen, da bei höheren Temperaturen die Ausbeuten immer stärker absinken. Im allgemeinen ist es ausreichend, wenn man die Hydroxybenzole mit den primären Aminen im äquimolaren Verhältnis umsetzt. In manchen Fällen ist es zweckmäßig, die Amine im Überschuß, z. B. bis zu 2 Mol des Amins auf 1 Mol der Hydroxyverbindung, einzusetzen. Der Sauerstoff, in dessen Gegenwart das Verfahren durchgeführt wird, kann z. B. durch Einleiten von Luft zugeführt werden. Im allgemeinen, besonders bei kleineren Ansätzen, ist die Luftberührung, die beim Rühren des Reaktionsgemisches erzielt wird, jedoch bereits ausreichend.
  • Bei der Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens erfolgt zuerst eine Salzbildung des Hydroxybenzols mit dem primären Amin. Diese Salze lassen sich in manchen Fällen, z. B. bei der Verwendung von Diaminen, auch in kristallisierter Form isolieren und können als solche auch dem erfindungsgemäßen Verfahren unterworfen werden. Bei der weiteren Umsetzung erfolgt als Zwischenstufe eine Bildung von tiefgefärbten Radikalanionen, die mit Hilfe der paramagnetischen Elektronenresonanz nachgewiesen wurde. Die Aufarbeitung der erfindungsgemäß erhaltenen Verbindungen kann nach üblichen Methoden erfolgen. Dabei können die erhaltenen o-Aminophenole auch in Form ihrer Salze isoliert werden, aus denen die freien Verbindungen in üblicher Weise durch eine Behandlung mit Alkalien erhalten werden können.
  • Die erfindungsgemäß erhaltenen Verbindungen können als Zwischenprodukte verwendet werden. Beispiel 1 4,6-Di-tert.-buty 1-2-methylaminophenol 66,6 g 4,6-Di-tert.-butylbrenzkatechin werden in 450 ml Leichtbenzin suspendiert. Dazu fügt man 35 g einer 28o/oigen wäßrigen Lösung von Methylamin. Es tritt sehr rasch unter Blaufärbung vollständige Lösung ein. Nunmehr wird 7 Stunden bei offenem Kolben nachgerührt. Nach Abtrennen der wäßrigen Phase wird das Lösungsmittel im Vakuum abgezogen. Der Rückstand erstarrt. Einmaliges Umlösen aus Isopropanol-Wasser gibt eine fast farblose Substanz vom F. 103 bis 104° C. Ausbeute: 50 g = 70,5"/o der Theorie. C15 H25 O N (Molgewicht 235), Berechnet .... C 76,59, H 10,63, N 5,95 "/o; gefunden . . . . . C 76,5, H 10,4, N 6,3"/o. Beispiel 2 4,6-Di-tert.-butyl-2-äthylaminophenol 66,6 g 4,6-Di-tert.-butylbrenzkatechin werden in 450m1 Leichtbenzin suspendiert und mit 39g einer 39o/oigen Lösung von Äthylamin versetzt. Die weitere Umsetzung erfolgt, wie im Beispiel 1 beschrieben. Der erstarrte Rückstand wird aus lsopropanol-Wasser umgelöst. Farblose Kristalle vom F. 83 bis 84° C. Ausbeute: 62 g = 83 01o der Theorie.
  • C16H270N (Molgewicht 249).
  • Berechnet . .. . C 77, 10, H 10,84, N' 5,62%; gefunden ..... C 77,2, H 10,7, N 5,6%. Beispiel 3 1,6-Di-tert.-butyl=?-propylaminophenol 66,6 g 4,6-Di-tert.-buty lbrenzhatechin werden in 450 irl Leichtbenzin suspendiert und mit 18,0 g n-Propylamin versetzt. Man arbeitet, wie im Beispiel 1 beschrieben, auf. Der Rückstand wird im Vakuum destilliert (Kp.ls 179 bis 181° C). Das ölige Destillat erstarrt langsam. Durch Zugabe von konz. Salzsäure zu einer Ätherlösung erhält man das feste Chlorhydrat, das nach Umlösen aus Waschbenzin von 152 bis 155"' C schmilzt. Ausbeute: 64 g = 80% der Theorie. Analyse für das Chlorhydrat: C17 H390NC1 (Molgewicht 299,5).
  • Berechnet .... C68,11, H10.01, N 4,671/o; gefunden ..... C68,1, H10,1, N 4,661/o. Beispiel 4 4,6-Di-tert.-butyl-2-butylaminophenol 66,6 g 4,6-Di-tert.-butylbrenzlzatechin werden in 450 ml Leichtbenzin suspendiert und mit 21,3 g n-Butylamin versetzt. Es tritt alsbald vollständige Lösung unter Blaufärbung ein. Die Aufarbeitung erfolgt, wie im Beispiel 3 beschrieben. Der Rückstand destilliert von 184 bis 189° C bei 18 mm. Ausbeute: 71,5 g = 84,5% der Theorie. Das Destillat erstarrt langsam über Nacht. F. (Chlorhydrat einmal aus Waschbenzin) 176 bis 177,5' C.
  • Analyse für das Chlorhydrat: C13 H32 O N C1 (Molgewicht 313,5).
  • Berechnet C 68,90, H 10,20, N 4,46, Cl 11,32%; gefunden C68,5, H10,2, N4,7, Cl 11,1%. Beispiel 5 4,6-Di-tert.-huty l-2-sek.-1)utylaminophenol 66,6 g 1,6-Di-tert.-hutylbrenzlcatechin werden in 450 ml Leichtbenzin suspendiert und mit 22,2g Isobutylamin versetzt. Man rührt 7 Stunden nach und arbeitet, wie im Beispiel 3 beschrieben, auf. Der Rückstand erstarrt. Umlösen aus Leichtbenzin ergibt fast farblose Kristalle vom F. 89 his 91' C. F. (Chlorhydrat) 187 his 192# C (unter Zersetzung). Ausbeute: 60g = 7201o der Theorie.
  • Analyse für das Chlorhydrat: Cl. H32 O N Cl (Molgewicht 313,5).
  • Berechnet C 68.90, H 10,20, \T 4,46, Cl 11,320/0; gefunden C 68,9, H 10,2. N 4,5, Cl 11,3%. Beispiel 6 4,6-D i-tert.-1)utyl-2-tert.-butvl am inophenol 66,6 g 4,6--Di-tert.-butyll)renzkatechin werden in 450 ml Leichtbenzin suspendiert und mit 21,7 g tert.-Butylamin versetzt. Dann wird 7 Stunden nachgerührt. Ohne Rücksicht auf blaues ausgefallenes Produkt wird das Lösungsmittel destilliert und der Rückstand in Äthanol aufgenommen und mit einer wäßrigen Lösung von Natriumdithionit reduziert. Durch Wasserzugabe wird anschließend die Verbindung vollständig abgeschieden. Nach dem Absaugen löst man den Filterrückstand aus Äthanol um. Farblose Kristalle vom F. 103 bis 104° C. Ausbeute: 71 g = 86% der Theorie.
  • Analyse: C18H310N (Molgewicht 277). Berechnet . .. . C 77,97, H 11, 19, N 5,05%; gefunden ..... C 77,8, H 10,9, N 5,1%.
  • Beispiel 7 4,6-Di-tert.-butyl-2-cyclohexylaminophenol 66,6 g 4,6-Di-tert.-butylbrenzkatechin werden in 450 ml Leichtbenzin suspendiert und mit 29,7 g Cyclohexylamin versetzt. Man rührt 7 Stunden nach. Nach dem Abdestillieren des Lösungsmittels hinterbleibt eine blauweiße Kristallmasse. Umlösen aus Äthanol ergibt eine fast farblose Substanz vom F. 105 bis 107° C. Ausbeute: 69 g = 76,5% der Theorie.
  • Analyse: C2oH330N (Molgewicht 303). Berechnet ... . C 7 9,20, H 10,89, N 4,62%; gefunden ..... C 79,2, H 10,8, N 4,50/0. Beispiel 8 4,6-Di-tert.-butyl-2-allylaminophenol 66,6 g 4,6-Di-tert.-butylbrenzl,:atechin werden in 450 ml Leichtbenzin suspendiert und mit 18,3 g Allylamin versetzt. Man rührt 7 Stunden nach und destilliert das Lösungsmittel ab. Der Rückstand wird im Hochvakuum destilliert. Kp.9,13 111 bis 114° C. Ausbeute: 55 g = 68,5% der Theorie. F. (Sulfat) 210 bis 212° C (Rotfärbung).
  • Analyse für das Sulfat: C341-159 N2 0E S (Molgewicht 620). Berechnet .... C 65,80, H 9,03, 2\T 4,51%; gefunden ..... C 65,3, H 9, 1, N 4,6%. Beispiel 9 4,6-Di-tert.-butyl-2- (y-dimethylamino-propylamino) -phenol 66,6 g 4,6-Di-tert.-butylbrenzkatechin werden in 500 ml Leichtbenzin suspendiert und finit 31 g 1-Amino-3-dimethylaminopropan versetzt. Nach 7stündigem Nachrühren wird wie üblich aufgearbeitet. Der ölige Rückstand wird in 400m1 Äther gelöst. Beim Einleiten von trockenem Chlorwasserstoff bildet sich rasch ein Niederschlag. Man erhält so eine Verbindung, die nach Umlösen aus Äthanol von 199 bis 203° C schmilzt. Ausbeute: 73 g = 70% der Theorie. Analyse für das Chlorhydrat: C19 H350 N2 Cl (Molgewicht 342,5).
  • Berechnet C 66,57, H 10,22, N 8,17, Cl 10,36%; gefunden C 66,5, H 10,2, N 8,1, Cl 10,40/a. Beispiel 10 4,6-Di-tert.-butyl-2-f-hydroxyäthyl-aminophenol 66,6 g 4,6-Di-tert.-butylbrenzkatechin werden in 450m1 Leichtbenzin suspendiert und mit 21 gÄthanolamin versetzt. Man rührt 7 Stunden nach. Nach der im Beispiel l beschriebenen Aufarbeitung wird der halbfeste Rückstand aus Aceton-Waschbenzin umgelöst. Man erhält eine farblose Verbindung vom F. 99 bis 100,5° C. Ausbeute: 48g = 66,5% der Theorie.
  • Analyse: Cis H27 02 O (Molgewicht 265). Berechnet .... C 72,45, H 10, 19, N 5,28%; gefunden ..... C72,1, H 10,2, 1? 5,3%.
  • Beispiel 11 4,6-Di-tert.-butyl-2-(y-hydroxy-propylamino)-phenol 66,6 g 4,6-Di-tert.-butylbrenzkatechin werden in 450 ml Leichtbenzin suspendiert und mit 23 g 3-Hydroxypropylamin versetzt. Nach 7stündigem Rühren wird, wie im Beispiel 1 beschrieben, aufgearbeitet. Der ölige Rückstand wird in Äther aufgenommen und mit 200/viger Schwefelsäure unter Rühren versetzt. Der ausgefallene Niederschlag wird abgesaugt und getrocknet. F. 170 bis 173°C. Ausbeute: 70 g = 73,8% der Theorie.
  • Analyse: C34 H60 08 S N2 (Molgewicht 656).
  • Berechnet . . C 62,19, H 9,14, N 4,27, S 4,870/a; gefunden ... C 61,52, H 9,02, 1T 4,09, S 4,7%. Beispiel 12 N, N'-B i s-(2-hydroxy-3,5-di-tert.-butylbenzol) -hexamethylendiamin a) 55,5 g 4,6-Di-tert.-butylbrenzkatechin werden unter mäßigem Erwärmen in 500 ml Leichtbenzin unter Stickstoff gelöst und mit 14,5 g Hexamethylendiamin versetzt. Das ausfallende Produkt - das Hexamethylen - di ammonium - 2 - hydroxy - 3, 5-di-tert.-butyl-phenolat - wird abgesaugt und mit Leichtbenzin gewaschen. F. 122 bis 130° C. Ausbeute: quantitativ.
  • Analyse: C34 Hs0 O4 i\T2 (Molgewicht 560). Berechnet .... C 72,85, H 10,71, N 5,00°/o; gefunden ..... C 73,3, H 10,4, N 4,8°/o.
  • b) Von diesem Salz löst man 84 g unter mäßigem Erwärmen (40° C) in 650 ml Toluol; unter Rühren setzt man das Erwärmen in dem Maße fort, daß das Salz gelöst bleibt. Nach 8stündigem Nachrühren destilliert man das Lösungsmittel ab. Der Rückstand wird aus Äthanol umgelöst. F. 128 bis 130° C. Ausbeute: 35 g = 47,5% der Theorie.
  • Analyse: C34 H50 N2 02 (Molgewicht 524). Berechnet .... C 77,86, H 10,68, N 5,34%; gefunden ..... C77,4, H 10,4, N 5,601o.
  • Beispiel 13 N,N'-Bis-(2-hydroxy-3,5-di-tert.-butylbenzol)-äthylendiamin a) 55,5 g 4,6-Di-tert.-butylbrenzkatechin werden unter mäßigem Erwärmen in 500 ml Leichtbenzin unter Stickstoff gelöst und mit 7,5g Äthylendiamin versetzt. Das ausfallende Produkt - das Äthylendiammonium-2-hydroxy-3,5-di-tert.-butyl-phenolat -wird abgesaugt und mit Leichtbenzin gewaschen. Ausbeute: quantitativ. F. 112 bis 121° C.
  • Analyse: C30 H52 04 N2 (Molgewicht 504). Berechnet ... . C 71,43, H 10,31, N 5,55%; gefunden ..... C 71,3, H 10,2, N 5,8%.
  • b) Man bringt 75,6 g dieses Salzes durch Erwärmen auf 40° C in 450 ml Toluol in Lösung. Dann rührt man 7 Stunden nach und erwärmt in dem Maße, daß stets alles gelöst bleibt. Anschließend wird das Lösungsmittel abgezogen und der Rückstand aus Leichtbenzin umgelöst. F. 126 bis 128° C. Ausbeute: 40 g = 62 % der Theorie.
  • Analyse: C30 H48 N2 02 (Molgewicht 468). Berechnet .... C 76,92, H 10,26, N 5,98%; gefunden ... . . C 76,8, H 10,2, N 5,6%. Beispiel 14 4,6-Di-tert.-butyl-2-aminophenol 133,2 g 4,6-Di-tert.-butylbrenzlcatechin werden in 900 ml Leichtbenzin suspendiert. Dazu fügt man 70 g einer 28%igen wäßrigen Methylaminlösung. Es tritt Lösung unter Blaufärbung ein. Durch kräftiges Rühren sorgt man für eine gute Durchmischung der beiden Schichten. Nach 120 Stunden haben sich 90 g einer fast farblosen Verbindung abgeschieden. Durch Umlösen aus Waschbenzin erhält man farblose Nädelchen vom F. 166 bis 168° C. Ausbeute: 90 g =69,50/a der Theorie. Analyse: C14H230N (Molgewicht 221). Berechnet .... C 76,0, H 10,38, N 6,34%; gefunden . . . . . C 76,0, H 10,4, N 6,4%. Beispiel 15 2,2'-Dihydroxy-3,5,3',5'-tetra-tert.-butyldiphenylamin 22,2 g 4,6-Di-tert.-butylbrenzkatechin werden in 420 ml Leichtbenzin bei 30° C gelöst. Dann leitet man Ammoniak und ein Stickstoff-Sauerstoff-Gemisch - das annähernd 2 bis 3% Sauerstoff enthält - in die Lösung ein. Nach 10 Minuten hat sich die Lösung blau gefärbt. Man setzt das Einleiten unter Rühren 10 Stunden fort. Nach Abziehen des Lösungsmittels hinterbleibt ein festes blau angefärbtes Produkt, das von 124 bis 129° C schmilzt. Ausbeute: 20 g = 95 0lo der Theorie. Analyse: C28 H43 N 02 (Molgewicht 425). Berechnet .... C 79,06, H 10, 13, N 3,310/0; gefunden . . .. . C 79,23, H 10, 1, N 3,40/a. Beispiel 16 4,6-Di-tert.-1>uty 1-3-hydroxy-2-butylaminophenol 47,6 g 4,6-Di-tert.-butylpyrogallol werden in 600 ml Leichtbenzin suspendiert und mit 14,6 g Butylamin versetzt. Man rührt 10 Stunden nach und zieht das Lösungsmittel ab. Der Rückstand wird mit Methanol digeriert und vom unlöslichen Anteil abfiltriert. Die methanolische Lösung engt man ein und nimmt den Rückstand in Äther auf und versetzt mit 20%iger Schwefelsäure. Beim Schütteln bildet sich allmählich ein Niederschlag, der nach Umlösen aus Methanol-Wasser farblose Kristalle gibt, die von 248 bis 250° C schmelzen. Ausbeute: 12 g = 18 % der Theorie.
  • Analyse: C30 H0208 N2 S (Molgewicht 682).
  • Berechnet . . C 63,34, H 9,09, N 4,10, S 4,69%; gefunden . . . C 63,4, H 8,7, N 4,3, S 4,6%. Beispiel 17 4,6-Di-tert.-butyl-2-dodecylaminophenol 66,6 g 4,6-Di-tert.-butylbrenzkatechin werden in 300 ml Leichtbenzin suspendiert und mit 54,9 g Dodecylamin versetzt. Man rührt 7 Stunden bei offenem Reaktionsgefäß nach und trocknet dann mit Natriumsulfat. Nach Abziehen des Lösungsmittels hinterbleibt ein rötliches 01. Ausbeute: 116 g = 1001/1 der Theorie. Die Verbindung wurde ohne weitere Reinigung analysiert.
  • Analyse: C26H470 N (Molgewicht 389). Berechnet .... C 80,21, H 12,08, N 3,60%; gefunden ..... C 80,7, H 11,5, N 4,09/o. Beispiel 18 4,6-Di-(a-methylcyclohexyl)-2-methylaminophenol 60,4 g 4,6-Di-(a-methylcyclohexyl)-brenzkatechin werden in 400m1 Leichtbenzin suspendiert und mit 18 g einer 350%igen wäßrigen Lösung von Methylamin versetzt. Ilan rührt 5 Stunden bei offenem Reaktionsgefäß. Nach Abtrennen der wäßrigen Phase wird die organische Schicht mit Natriumsulfat getrocknet und dann das Lösungsmittel abgezogen. Der Rückstand destilliert von 255 bis 257° C bei 20 mm. Ausbeute: 46 g = 731/o der Theorie, F. (Sulfat, einmal aus Methanol) 219 bis 222° C.
  • Analvse für das Sulfat: C42 H6806 S N2 (Ilolgewicht 728).
  • Berechnet .... C 69,22, H 9,37, N 3,859/0; gefunden ..... C 69,0, H 9,4, N 4,19/0. Beispiel 19 4,6-Dimethy lcyclohexy 1-2-äthylaminophenol 60,4g 4,6-Di-(a-methylcyclollexyl)-brenzkatechin werden in 400 ml Leichtbenzin suspendiert. Dazu fügt man 21,5 g einer 401/oigen wäßrigen Lösung von Äthvlamin. -Man rührt 6 Stunden bei offenem Reaktion;geiäß nach. Nach dem Trocknen mit Natriumsulfat wird das Lösungsmittel abgezogen und der Rückstand destilliert. Kp.26 253° C. Ausbeute: 49,0g ---- 68% der Theorie, F. (Sulfat einmal aus Äthanol) 207 bis 210° C. Analyse für das Sulfat: C43 H76 O6 S N2 (llolyewicht 742). Berechnet ... C69,54, H9,43, N3,77, S 4,31%; gefunden ... C70,1, H 9A N3,8, S 4,00/e. Beibpiel 20 4.6-1)i methv lcy clohexyl-2-n-propylaminophenol 60,-l g 4,6-9i- (a-lnethylcyclohexyl) -brenzkatechin «-erden in 200 ml Leichtbenzin suspendiert und mit 11,8 g 11-Propylamin versetzt. Man rührt 8 Stunden nach und zieht dann nach dem Trocknen mit Natriumsulfat das Lösungsmittel ab. Der Rückstand destilliert von 260 bis 262' C bei 20 mm. Ausbeute: F. (Sulfat) 170 bis 190' C unter langsamer Braunfärbung und Zer-setzung.
  • Analyse für das Sulfat: C46 H7606N2S Cllolgewicht 784).
  • Berechnet . . C 70,41, H 9,69, N 3,57, S 4,081/o; gefunden . . C 70,5, H 10,0, N 3,8, S 3,9%. Beispiel 21 4.6-Dimethy lcyclohexyl-2-aminophenol 60,-1 g 4,6-9i- (a-methylcyclohexyl) -brenzkatechin werden' in 300 ml Leichtbenzin suspendiert und mit 43 g einer 351%igen wäßrigen Methylaminlösung versetzt. Man rührt das Reaktionsgemisch 72 Stunden bei 20° C nach. Der ausgefallene Niederschlag wird abgesaugt und aus Waschbenzin umgelöst. Die farblosen Kristalle schmelzen von 128 bis 130° C. Ausbeute 28 g = 451/o der Theorie.
  • C21 H310 N (Molgewicht 301).
  • Berechnet .... C 79,73, H 10,30, N 4,65%; gefunden ..... C 79,9, H 10,3, N 4,81/o. Beispiel 22 4,6-Dimethylcyclohexyl-2-cyclohexylaminophenol 60,4 g 4,6-9i- (a-methylcyclohexyl) -brenzkatechin werden in 200 ml Leichtbenzin suspendiert. Dazu gibt man 20 g Cyclohexylamin. Man rührt 6 Stunden nach. Von dem mit Natriumsulfat getrockneten Reaktionsgemisch wird das Lösungsmittel abgezogen und der Rückstand destilliert. Kp.22 185 bis 195° C. Ausbeute: 53,5 g=700/1 der Theorie. F. (Sulfat) 225 bis 228° C. Analyse für das Sulfat: C44 H74 N2 06 S (Molgewicht 758). Berechnet ... C 69,66, H 9,76, N 3,67, S 4,221/o; gefunden ... C 69, 1, H 9,9, N 3,9, S -1,29/0. Beispiel 23 4,6-Di-tert.-alnyl-2-äthylaminophenol 29,4 g 4,6-Di-tert.-amylbrenzkatechin - 1/2 Dioxan werden in 200 ml Leichtbenzin suspendiert. Dazu gibt man 17 g einer 4%igen wäßrigen Lösung von Äthvlamin. Man rührt 5 Stunden nach und trennt dann die Schichten. Nach Trocknen der organischen Phase zieht man das Lösungsmittel ab und destilliert den Rückstand. Kp.15 180e bis 188° C. Ausbeute: 21 g = 83 9/o der Theorie, F. (Sulfat) 207 bis 210° C. Analyse für das Sulfat: C36 H64 \T., 06 S (Molgewicht 652). Berechnet . . N 66,26, H 9,82, N 4,29, S =1,91%; gefunden . . . N 66,2, H 9,7, N 4,2, S 5,10/0. 4,6-Di-tert.-amylbrenzkatechin wurde folgendermaßen erhalten: 110g Brenzkatechin werden in 190g tert.-Amylalkohol gelöst. Dazu läßt man unter Rühren zwischen 20 und 25° C 192 g konz. Schwefelsäure hinzutropfen,, Dabei wird das Reaktionsgemisch langsam dickflüssig. Man rührt 2 Stunden nach und gibt dann 500 g Eis hinzu, rührt bis zum Schmelzen des Eises nach und dekantiert dann das Wasser ab. Nunmehr löst man die halbfeste Substanz in Dioxan und fällt anschließend mit Wasser aus. Die Verbindung fällt als Dioxanadditionsprodukt aus. Man saugt ab und wäscht mit eiskaltem Leichtbenzin nach. Man erhält farblose Kristalle, die bei 70° C sintern und von 90 bis 92° C schmelzen. Ausbeute: 206 g = 70% der Theorie. C16H2602 1/- Dioxan (Molgewicht 294). Berechnet ..... C 73,47, H 10,201/o; gefunden . . . . . C73,1, H 10,1"/o. Beispiel 24 4,6-Di-tert.-amyl-2-tert.-butylaminophenol 29,4 g 4,6-Di-tert.-amylbrenzkatechin - 1/2 Dioxan werden in 200m1 Leichtbenzin suspendiert. Dazu gibt man 7,3 g tert.-Butvlamin. ,Ulan rührt 4 Stunden nach und zieht dann das Lösungsmittel ab. Der Rückstand wird in Methanol aufgenommen, mit Dithionit die Lösung entfärbt und durch Wasserzugabe das Reaktionsprodukt abgeschieden. Nach Umlösen aus Methanol erhält man farblose Kristalle vom Schmelzpunkt 50 bis 52° C. Ausbeute: 20 g = 65,5 % der Theorie.
  • Analyse für C20 H35 O N (Molgewicht 305). Berechnet ..... C 78,70, H 11,47, N 4,59; gefunden ...... C 79,0, H 11,4, N 4,9%.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von o-Aminophenolen, dadurch gekennzeidmet, daß man 1,2-Dihydroxybenzole, die gegebenenfalls in der 3-Stellung eine weitere Hydroxygruppe enthalten und die in der 4- und 6-Stellung durch aliphatisch oder cycloaliphatisch substituierte tertiäre C-Atome substituiert sind, in Gegenwart von Sauerstoff mit Ammoniak oder primären gesättigten oder ungesättigten aliphatischen oder cycloaliphatischen Aminen umsetzt.
DEF28212A 1959-04-15 1959-04-15 Verfahren zur Herstellung von o-Aminophenolen Pending DE1104522B (de)

Priority Applications (3)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEF28212A DE1104522B (de) 1959-04-15 1959-04-15 Verfahren zur Herstellung von o-Aminophenolen
GB1339360A GB915638A (en) 1959-04-15 1960-04-14 Substituted o-aminophenols and their use in rubber technology
FR824552A FR1254322A (fr) 1959-04-15 1960-04-15 Antiozones non colorants pour produits de caoutchouc

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEF28212A DE1104522B (de) 1959-04-15 1959-04-15 Verfahren zur Herstellung von o-Aminophenolen

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1104522B true DE1104522B (de) 1961-04-13

Family

ID=7092781

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEF28212A Pending DE1104522B (de) 1959-04-15 1959-04-15 Verfahren zur Herstellung von o-Aminophenolen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1104522B (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5399277A (en) * 1993-10-08 1995-03-21 Exxon Chemical Patents Inc. Fuel and lubricant additives derived from dihydroxyaromatic compounds
EP0824124A1 (de) * 1996-08-14 1998-02-18 Vianova Resins GmbH Härter für Epoxidharze

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5399277A (en) * 1993-10-08 1995-03-21 Exxon Chemical Patents Inc. Fuel and lubricant additives derived from dihydroxyaromatic compounds
US5576274A (en) * 1993-10-08 1996-11-19 Exxon Chemical Patents Inc. Fuel and lubricant additives derived from dihydroxy-aromatic compounds
EP0824124A1 (de) * 1996-08-14 1998-02-18 Vianova Resins GmbH Härter für Epoxidharze

Similar Documents

Publication Publication Date Title
US2572575A (en) Preparation of terephthalic acid
US1058056A (en) Caoutchouc substances and process of making same.
DE1104522B (de) Verfahren zur Herstellung von o-Aminophenolen
US2567906A (en) Preparation of phenethylamine compounds
DE2247508A1 (de) Chelate zur bekaempfung von metallmangelerscheinungen bei pflanzen
US2432064A (en) Purification of quinaldine
US2839566A (en) Preparation of heterocyclic organoboron compounds
Benkeser et al. Reduction of Organic Compounds by Lithium in Low Molecular Weight Amines. V. The Mechanism of Formation of Cyclohexanes. Utility of the Reducing Medium in Effecting Stereospecific Reductions
US2812326A (en) Purification of bis-dehydroabietyl-ethyelenediamine-di-penicillinate
Harris et al. Resin Acids. VII. Isolation and Structure of Isodextropimarinal, 1 a Possible Resin Acid Precursor
EP0247456B1 (de) Verfahren zur Reinigung von 1-Amino-5-hydroxynaphthalin enthaltendem 1,5-Diaminonaphthalin
US2526807A (en) Process for separating 1, 3, 4-xylenol and 1, 4, 2-xylenol from mixtures containing the same and organic base complexes derived therefrom
US2614124A (en) Preparation of new unsaturated
DE102011015400A1 (de) Neues Polymer und Verfahren zu dessen Herstellung
DE926249C (de) Verfahren zur Herstellung von neuen Bisazolen
DE1009628B (de) Verfahren zur Herstellung von Arylphosphonsaeuren
DE810628C (de) Verfahren zur Herstellung von 3, 7-Dimethyl-1-(2', 6', 6'-trimethyl-cyclohex-1'-enyl)-nona-3, 5, 7-trien-1-in-9-ol
DE550571C (de) Verfahren zur Darstellung von substituierten Guanidinen
DE874913C (de) Verfahren zur Herstellung von Aminothiolactonen
DE908021C (de) Verfahren zur Gewinnung von nebengeruchfreiem Steinkohlenteer-Indol
DE952896C (de) Verfahren zur Herstellung von Diaminonaphthophenazinen
US1844926A (en) Manufacture of mono-methyl-para-aminophenol sulphate
DE677899C (de) Verfahren zur Herstellung von Selen enthaltenden organischen Schwefelverbindungen
CH261972A (de) Verfahren zur Herstellung von 7-Dehydro-cholesterin.
DE942511C (de) Verfahren zur Herstellung von basischen Verbindungen der Monobenzo- und Dibenzopyranreihe