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DE1104234B - Anzeigevorrichtung fuer elektronische Zaehlschaltungen - Google Patents

Anzeigevorrichtung fuer elektronische Zaehlschaltungen

Info

Publication number
DE1104234B
DE1104234B DES57135A DES0057135A DE1104234B DE 1104234 B DE1104234 B DE 1104234B DE S57135 A DES57135 A DE S57135A DE S0057135 A DES0057135 A DE S0057135A DE 1104234 B DE1104234 B DE 1104234B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
display device
electrodes
voltage
counting
cell
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES57135A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Dr-Ing Georg Sichling
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DES57135A priority Critical patent/DE1104234B/de
Publication of DE1104234B publication Critical patent/DE1104234B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03KPULSE TECHNIQUE
    • H03K21/00Details of pulse counters or frequency dividers
    • H03K21/08Output circuits

Landscapes

  • Control Of Indicators Other Than Cathode Ray Tubes (AREA)

Description

  • Anzeigevorrichtung für elektronische Zählschaltungen Die Erfindung bezieht sich auf eine elektronische Zählvorrichtung, bei der eine mit optischen. Mitteln erkennbare Anzeige vorgenommen werden soll. Bei mechanischen Zähleinrichtungen bereitet es keine Schwierigkeit, den Zählvorgang selbst zu verfolgen und bei seiner Beendigung den Zahlenwert abzulesen. Wenn man elektronische Zählschaltungen unter Verwendung von Kaltkathodenröhren aufbaut, so ist es in vielen Fällen. ohne weiteres möglich, die Schaltschritte solcher Zählwerke zu beobachten und; den. jeweiligen Zustand unmittelbar sichtbar zu machen. Schwieriger wird es aber, wenn man. Zählschaltungen oder ähnliche Einrichtungen aus Halbleiterelementen aufbaut. Es wird dann notwendig, zusätzliche Anzeigeröhren heranzuziehen. Damit wird aber ein großer Vorteil, der bei elektronischen Zählvorrichtungen mit Halbleitern gegenüber solchen mit Elektronenröhren vorhanden ist, wieder zunichte gemacht. Der geringe Spannungsbedarf einer aus Halbleiterelernenten bestehenden Zählkette erlaubt nicht ohne weiteres, aus der gleichen Stromquelle heraus. auch eine elektronische Anzeigeröhre zu speisen, da hierzu wieder höhere Gleichspannungen erforderlich sind.
  • Diese Schwierigkeiten werden durch die Erfindung beseitigt. Diese besteht darin, daß bei aus Halbleiterelementen o. dgl. bestehenden Zählschaltungen oder ähnlichen Einrichtungen. eine optisch wahrnehmbare Anzeigevorrichtung durch eine oder mehrere Elektrolumineszenzzellen gebildet wird, die an eine durch steuerbare Halbleiter (Transistoren) gebildete Kippstufe angeschlossen sind, so daß in Abhängigkeit von einer weiteren Steuerspannung beim Zählvorgang selbst oder bei dessen Beendigung eine Anzeige erfolgt. Dabei kann der Halbleiterkörper der Elektrolutnineszenzzelle selbst ganz oder zum Teil durch Einbeziehen in die Kippschaltung für den Kippvorgang herangezogen werden..
  • An Hand der Zeichnung soll die Erfindung näher erläutert werden. Die Figuren zeigen Ausführungsbeispiele in ihren. für die Erfindung wesentlichen Teilen in vereinfachter zum Teil schematischer Darstellung.
  • In Fig. 1 ist eine Schaltungsanordnung veranschaulicht, bei der mit 1 eine bistabile Kippschaltung, mit 2 eine Steuerstufe und mit 3 die Anzeigevorrichtung unter Verwendung einer Elektrolumineszenzzelle versinnbildlicht ist. Die Kippstufe l ist mit zwei Transisto,ren aufgebaut und stellt einen bistabilen Kipper dar. Die beiden gleichwertigen Transistoren 6a und 6 b sind mit den Widerständen 4 a, 4b, 5 a und. 5 b versehen. Am positiven Pol der Speisespann,ungsquelle 18 von beispi.elsweise24 V liegt der gemeinsame Widerstand 17. Eine zweite Spannungsquelle 19 von ebenfalls 24V ist so angeschlossen, daß die Widerstände 4a, 5 a so-wie 4 b und 5 b am negativen Pol dieser Speis-espannungsquelle liegen. Mit 7a und 7b sind die beiden Kopplungskondensatoren bezeichnet.
  • Die bistabile Kippschaltung arbeitet auf die Anzeigevorrichtung3 in der Weise, daß über einen ohmschen oder kapazitiven Widerstand 9 das Elektrolumin.eszenzplättchen 8 angeregt wird. Zur Sperrung befindet sich in dieser Anordnung noch die Diode 10.
  • Die Diode 10 stellt die Verbindung mit der Steuerstufe 2 her, die einen Transistor 12 mit dem Widerstand 13 enthält. Diese Einheit kann gegebenenfalls eine weitere Stufe enthalten; diese kann aus. dem Transistor 15 mit dem zugeordneten Widerstand 16 bestehen und mit dem Transistor 12 durch einen Vorwiderstand 14 galvanisch oder kapazitiv gekoppelt werden.
  • Die Wirkungsweise dieser Anordnung ist derart, da,ß das Potential am Punkt20 im gesperrten Zustand des Transistors 12 von diesem nicht beeinflußt wird, sondern im Takt des Kippeis der Schaltung 1 zwischen dem positiven und dem negativen Weit der Speisespannungsquellen 18 und 19 schwankt. Der Punkt 20 kann also das Potential -24 und etwa -h 24 annehmen. Sobald nun durch Anlegen einer Signalspannung an die Klemmen 2-1 und 22 der Steuerstufe 2 der Transistor 12 geöffnet wird, kann das Potential am Punkt 20 nicht negativer als Null V - werden, so daß von da an nur Impulse der halben Spannung anliegen und die vorher leuchtende Lumineszenzzelle nunmehr verdunkelt wird.
  • Während Fig. 1 eine Betriebsweise der Elektrolumineszenzzelle durch Gleichstromimpulse veranschaulicht, zeigt Fig. 2 eine Abwandlung, bei der die Elektrolumineszenzzelle mit Wechselstrom gespeist wird: Hier sind in Übereinstimmung mit der Darstellung von Fig. 1 für gleiche Teile gleiche Bezugszeichen verwendet, wobei das Elektrolumin.eszenzplättchen 8 mit in die bistabile Kippschaltung einbezogen, ist. Im Kollektorkreis der astabilen Transistockippscha.ltung liegt über die Kondensatoren 23 und 24 kapazitiv gekoppelt die Zelle. Zur Verriegelung zum Steuergerät hin sind die beiden Dioden 25 und 26 vorgesehen, welche im gesperrten Zustand des Transistors 12 unwirksam sind. Sobald aber nun der Transistor 12 geöffnet hat, erhalten über die Dioden 25 und 26 die beiden Anschlüsse des Lumineszenzplättchens 8 Spannung. Es ergibt sich dann dieselbe Wirkung, wie sie bei der in Fig. 1 dargestellten Schaltung der Fall ist, also die Lumineszenzzelle wird verdunkelt.
  • In Fig. 3 ist ein Ausführungsbeispiel einer besonderen Art einer Lumineszenzzelle dargestellt. Diese ist mit einer Deckplatte31, beispielsweise aus Glas oder einem anderen durchsichtigen Material versehen, auf welcher an der Unterseite eine dünne lichtdurchlässige leitende Schicht32 angebracht ist. Der Lumineszenzstoff ist mit 33 bezeichnet, während 34 einen Halbleiterkörper versinnbildlicht, welcher mit den Elektroden35, 36 und 37 versehen ist. Mit 36a, 37a. 9 und 10 sind die Zuleitungen bezeichnet.
  • Die Elektrolumineszenzzelle ist in der Weise aufgebaut, da.ß zwischen den Elektroden 32 und 35, d. h. an den Klemmen 38 und 39 die Impuls- oder Wechs.elspannung angelegt werden kann. Im Fall einer Impulsspannung, bei der die Elektrode32 positiv heaufschlagt wird, werden Hilfsspannungen an die Elektroden 36, 37 und 40 angelegt, und zwar in der Weise, daß das Potential der Elektrode40 negativ gegen das der Elektroden.36 und 37 ist. An diese beiden Elektroden, werden dann Spannungen angelegt, deren. Höhe unabhängig voneinander schwanken kann, also beispielsweise derart, daß bei Verkleinern der einen Spannung die andere Spannung erhöht wird. Die Spannungen können Wechselspannungen jeglicher Form, also auch. Impulse sein. Durch Wahl verschieden hoher Spannungen können besondere Effekte, die nachstehend näher beschrieben sind, herbeigeführt werden.
  • Zu der Entstehung örtlich verschiedener Lumineszenzwirkungen ist in Fig. 4 schematisch der Potentialverlauf innerhalb der Lumineszenzzelle veranschaulicht. Auf der Oberfläche des Halbleiters kommt ein Spannungsgefälle zustande, welches aus den einzelnen zwischen den verschiedenen Elektroden wirksamen Spannungen resultiert. Das an der Elektroide 38 wirksame Potential ist bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel mit -f- 100 V gezeichnet. Das Potential der Elektrode 36 fällt 'von einem hohen Wert rechts zu einem niederen Wert nach links ab, während das Potential der Elektrode37 einen umgekehrten Verlauf nimmt. An den Schnittstellen a., b und c entsteht dann jedesmal entsprechend den von Fall zu Fall unterschiedlichen. Potentia,lverhältniss:en ein Minimum. Der Impuls geht dann hauptsächlich über die Stelle des Potentialminimums, so daß die Leuchterscheinung der Lumines.zenzzelle überwiegend an dieser Stelle auftritt. Man kann durch Änderung der Potentiale an den Elektroden 36 und 37 eine Verschiebung erreichen. An Stelle einer Anordnung mit Elektroden in einer einzigen Ebene ist es naturgemäß auch möglich, die Elektroden selbst oder weitere Elektroden in einer weiteren, insbesondere senkrecht hierzu liegenden Ebene anzuordnen, um auf diese Weise von einer Liniendarstellung zu einer Flächendarstellung von bevorzugten Leuchterscheinungen zu gelangen.
  • In Fig. 5 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel für eine Lumineszenzanordnung veranschaulicht. Hier sind die Halbleiterkörper nicht mehr unmittelbar mit der Lumineszenzzelle verbunden, sondern liegen außerhalb derselben. Von dem Halbleiterkörper41 wird dann die obere Elektrode, die mit 42 bezeichnet ist, gespeist. Dementsprechend--wird von dem Ha.lbleiterkörper 43 die untere Elektrode 45 gespeist. Beide Elektroden sind in parallele Bahnen aufgelöst. Die Anordnung arbeitet ähnlich wie die in Fig. 3 dargestellte Zelle, darüber hinaus bringt sie aber den Vorteil, daß die Lumineszenzerscheinung definierter an den beaufsch:lagten Punkten des E.lektrodennetzes 42, 45 brennt.
  • Während bei der in Fig. 5 dargestellten Anordnung eine stetige Steuerung stattfindet, ist es auch möglich, an die Elektroden die Potentiale unstetig anzulegen, wobei diese Potentialschritte zweckmäßig nach Art eines Zählwerkes gewählt werden können. Wenn man an Stelle einer linienhaften Darstellung zu einer flächenhaften übergeht, so, kann man sowohl für die vertikale als auch für die horizontale Richtung je ein Sch.rittschalt- oder Zählwerk vorsehen. Diese Anordnung kann beispielsweise in der Art betrieben werden, daß die Schritte zunächst in. horizontaler Richtung durchlaufen werden und daß dann der nächste Impuls in senkrechter Richtung gegeben wird. Gemäß weiterer Erfindung kann man die Charakteristik der Lumineszenzzellen durch äußere Mittel oder durch inneren Aufbau derselben so zu gestalten, daß sie einen fallenden Verlauf nimmt. Durch eine solche negative Charakteristik können die Lumineszenzzellen selbst zum Zählen mit herangezogen werden, wie dies bei Zähleinrichtungen mit Schaltdioden möglich ist.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Optisch wahrnehmbare Anzeigevorrichtung für elektronische Zählschaltungen od. dgl., gekennzeichnet durch eine oder mehrere Elektrolumineszenzzellen (8), die an eine durch steuerbare Halbleiter (Transistoren) gebildete Kippstufe (1) angeschlossen sind, so daß in Abhängigkeit von einer weiteren Steuerspannung beim Zählvorgang selbst oder bei dessen Beendigung eine Anzeige erfolgt.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Halbleiterkörper der Lumineszenzzelle (8) selbst ganz oder zum Teil durch Einbeziehen in die Kippschaltung für den Kippvorgang herangezogen ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Philips Techn. Rundschau, 1953, S. 365 bis 378; Radio Mentor, 1952, S. 103.
DES57135A 1958-02-28 1958-02-28 Anzeigevorrichtung fuer elektronische Zaehlschaltungen Pending DE1104234B (de)

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Non-Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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