DE110405C - - Google Patents
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- DE110405C DE110405C DENDAT110405D DE110405DA DE110405C DE 110405 C DE110405 C DE 110405C DE NDAT110405 D DENDAT110405 D DE NDAT110405D DE 110405D A DE110405D A DE 110405DA DE 110405 C DE110405 C DE 110405C
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- DE
- Germany
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- lantern
- gas
- elevator
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- 241001465382 Physalis alkekengi Species 0.000 claims description 3
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F21—LIGHTING
- F21V—FUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS OF LIGHTING DEVICES OR SYSTEMS THEREOF; STRUCTURAL COMBINATIONS OF LIGHTING DEVICES WITH OTHER ARTICLES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- F21V21/00—Supporting, suspending, or attaching arrangements for lighting devices; Hand grips
- F21V21/36—Hoisting or lowering devices, e.g. for maintenance
- F21V21/38—Hoisting or lowering devices, e.g. for maintenance with a cable
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Non-Portable Lighting Devices Or Systems Thereof (AREA)
Description
PATENTAMT.
Aufzug für Gaslaternen.
Bei dem durch Patent 102822 geschützten Gaslaternenaufzug
mit selbsttätiger Gasabschlufsvorrichtung
beim Herablassen der Laterne ist letztere, an einem Drahte hängend, von unten federnd gegen das Gaszuleitungsrohr angedrückt,
festgehalten. Diese Art der Festhaltüng der Laternen bietet nun manche Schwierigkeiten
, indem insbesondere ' bei stürmischem Wetter Schwankungen der Laterne nicht ganz
vermieden werden können, und dann, wenn auch vorübergehend, Undichtigkeiten am Abschlufsventil
eintreten, d. h. für kurze Zeit Gas entweichen kann. Diesem Mifsstande hilft die
vorliegende Neuerung dadurch ab, dafs die Laterne, nicht mehr an einem Drahte hängend,
gegen das Gaszuleitungsrohr angezogen und festgehalten, sondern, auf dem letzteren aufsitzend,
an das Gasrohr angeschlossen wird. Die Laterne erhält dadurch einen weit besseren
und sichereren Halt, als wenn sie hängend festgehalten ist.
In der beiliegenden Zeichnung ist die neue Aufhängevorrichtung in Fig. iHjis 3 dargestellt.
Fig. 4 zeigt in gröfserem Mafsstabe gezeichnet die selbsttätige Gasabschlufsvorrichtung beim
Abnehmen der Laterne, wobei sowohl die Gasleitung wie die Leitung der ' Laterne selbst
abgeschlossen werden.
Da das Aufhängen der Laterne 6 in die Gasleitung 2 bezw. in deren, die Laterne aufnehmenden
Sitz .7 von oben herab stattfindet, so mufs, um beim Aufziehen der Laterne an
diesem Sitze vorbei zu kommen, die Laterne tjieim Aufziehen oder Ablassen etwas seitlich
dieses Sitzes 7 liegen; zu diesem Zwecke ist der Aufzugsdraht 3 bezw. dessen obere Rolle
so angeordnet, dafs in frei hängendem Zustande der Laterne der Draht 3 circa 12 bis
" 15 cm von der Mitte des Sitzes 7 entfernt ist
und die Laterne mit ihrem oberen Theile bequem an diesem Sitze vorbeigleiten kann. Die
Laterne 6 ist am., unteren Ende eines lyraähnlichen
Bügels 5 befestigt, der oben am Drahte 3 hängt und unten mittels des konischen Hohlzapfens 8 (Fig. 4) in den entsprechend
konischen Sitz 7 der Gasleitung 2 eingesetzt werden kann, wobei die federnde Metallkapsel
4 (Fig. ι und 2) sich zwischen dem Hohlzapfen 8 und dem oberen Horizontalarm
der Lyra befindet, d. h. die Laterne ruht nach dem Einhängen federnd auf der Hülse 7.
Damit die Laterne 6 aus der Aufzugslage in die richtige Lage über der Hülse 7 gebracht
werden kann, ist eine Horizontalverschiebung derselben erforderlich, welche entweder vom
Boden oder der Brücke des Mastes aus mittels der Zugleine 33, des Winkelhebels 31 und der
Verschiebstange 29 bewirkt wird. Letztere ist in einem Ständer 30 verschiebbar angebracht,
und an ihrem losen Ende befindet sich eine Oese, durch welche der Aufzugsdraht 3 geführt
ist. Wird der durch Gegengewicht 32 be-
schwerte Winkelhebel 31 in die in Fig. 1
bezw. 2 angegebenen Stellungen gebracht, so befindet sich der konische Hohlzapfen 8 der
Laterne über der Hülse 7 oder so weit seitlich derselben, dafs der Aufhängbügel 5 und die
federnde Kapsel 4 bequem an der Hülse vorbeigleiten können. Zum Einführen der aufgezogenen
Laterne 6 in die richtige Lage über der Hülse 7 befindet sich am Horizontalarm 2
der Gasleitung ein Bügel 35, dessen beide Arme den Hängebügel 5 (Lyra) der Laterne in
die richtige Lage einleiten.
Beim Einsetzen der Laterne mit ihrem Hohlzapfen 8 in die Hülse 7 der Gasleitung drückt
der Stift des Ventils 10 auf das Ventil 13, und beide Ventile 10 und 13 werden gleichzeitig
geöffnet, derart, dafs das Gas aus der Leitung 2 durch den Bügel 5 (Lyra) zum Hahn 26 und,
wenn dieser geöffnet, zu den Lampen der Laterne gelangen 'kann. Die Benutzung eines
unter Federwirkung stehenden Ventils zur selbsttätigen Regelung des Gasabschlusses
bezw. -Zuflusses ist bekannt (vergl. englische Patentschrift 23857, 1896).
Der Gasabschlufs bezw. -Zuflufs zur Laterne könnte selbstverständlich auch vom Boden aus
durch Einschaltung eines entsprechend belegenen Abschlufshahnes in die Leitung 2 bewirkt
werden. Da aber dann beim Anzünden der Laterne die zwischen dieser und dem Hahne in der Leitung befindliche Luft jedesmal
erst wieder durch Gas verdrängt werden müfste, bevor die Flammen entzündet werden
könnten, so würde das Anzünden stets eine ziemlich lange Zeit dauern, weshalb die vorbeschriebene
Vorrichtung weitaus geeigneter ist.
Claims (3)
1. Eine Ausführungsform des durch Patent 102822 . geschützten Aufzugs für Gaslaternen,
dadurch gekennzeichnet, dafs die Laterne, anstatt von unten herauf gegen die Gasleitung, von oben herab in eine
konische, mit Verschlufsvenlil versehene Hülse der Leitung eingesetzt wird.
2. Ausführungsform des durch Anspruch 1 geschützten Aufzugs, bei welcher die Laterne
oben mit einem lyraähnlichen Bügel (5) versehen ist, der an seinem Oberarm einen
mit Federventil (10) ausgestatteten Hohlzapfen (8) trägt, welcher in einen entsprechenden
, mit Federventil (13) versehenen konischen Sitz (7) der Gasleitung pafst, so
dafs beim Einhängen der Laterne die während des Hochziehens derselben geschlossenen
Ventile (10 und 13) selbstthätig geöffnet werden.
3. Ausführungsform des durch Anspruch 1 und 2 geschützten Aufzugs, bei welcher
der Aufziehdraht (3) für die Laterne mit einer aus Zugleine (33) und Winkelhebel (3 1)
bestehenden Seitenverschiebungsvorrichtung verbunden ist, durch welche die Laterne
in die richtige Lage über die Gaszuflufs-' hülse gebracht wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE110405C true DE110405C (de) |
Family
ID=380222
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT110405D Active DE110405C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE110405C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3801813A (en) * | 1972-09-14 | 1974-04-02 | M Kiehn | Combination mast and light raising and lowering apparatus |
-
0
- DE DENDAT110405D patent/DE110405C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3801813A (en) * | 1972-09-14 | 1974-04-02 | M Kiehn | Combination mast and light raising and lowering apparatus |
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