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DE1103854B - Kontinuierlich arbeitende Vollmantelzentrifuge - Google Patents

Kontinuierlich arbeitende Vollmantelzentrifuge

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Publication number
DE1103854B
DE1103854B DEM40041A DEM0040041A DE1103854B DE 1103854 B DE1103854 B DE 1103854B DE M40041 A DEM40041 A DE M40041A DE M0040041 A DEM0040041 A DE M0040041A DE 1103854 B DE1103854 B DE 1103854B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
drum
inner drum
bowl centrifuge
screw
centrifuge according
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEM40041A
Other languages
English (en)
Inventor
Paul Hubmann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
CHAM AG MASCHF
Original Assignee
CHAM AG MASCHF
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by CHAM AG MASCHF filed Critical CHAM AG MASCHF
Priority to DEM40041A priority Critical patent/DE1103854B/de
Publication of DE1103854B publication Critical patent/DE1103854B/de
Pending legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B04CENTRIFUGAL APPARATUS OR MACHINES FOR CARRYING-OUT PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES
    • B04BCENTRIFUGES
    • B04B1/00Centrifuges with rotary bowls provided with solid jackets for separating predominantly liquid mixtures with or without solid particles
    • B04B1/20Centrifuges with rotary bowls provided with solid jackets for separating predominantly liquid mixtures with or without solid particles discharging solid particles from the bowl by a conveying screw coaxial with the bowl axis and rotating relatively to the bowl
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B04BCENTRIFUGES
    • B04B1/00Centrifuges with rotary bowls provided with solid jackets for separating predominantly liquid mixtures with or without solid particles
    • B04B1/20Centrifuges with rotary bowls provided with solid jackets for separating predominantly liquid mixtures with or without solid particles discharging solid particles from the bowl by a conveying screw coaxial with the bowl axis and rotating relatively to the bowl
    • B04B2001/2066Centrifuges with rotary bowls provided with solid jackets for separating predominantly liquid mixtures with or without solid particles discharging solid particles from the bowl by a conveying screw coaxial with the bowl axis and rotating relatively to the bowl with additional disc stacks

Landscapes

  • Centrifugal Separators (AREA)

Description

  • Kontinuierlich arbeitende Vollmantelzentrifuge Die Erfindung bezieht sich auf eine kontinuierlich arbeitende Vollmantelzentrifuge zum Trennen von Gemischen mit einer festen und einer oder zwei flüssigen Komponenten mit Feststoffaustrag durch eine Transportschnecke auf einer sich sowohl zum Austrag hin als auch in entgegengesetzter Richtung verjüngenden Innentrommel, welche einen zylindrischen Mittelbereich aufweist, wobei sich der Trennvorgang vorwiegend innerhalb der Innentrommel abspielt, die drehbar in der Manteltrommel angeordnet ist.
  • Bei zylindrisch ausgebildeten Innentrommeln von Waschzentrifugen ist es bereits bekannt, im Innern der Innentrommel ein Tellerpaket anzuordnen, wobei die Innentrommel Durchbrechungen oder Öffnungen aufweist, die in die außen auf der Innentrommel angeordneten Schneckengänge einmünden.
  • In einer derartigen Waschzentrifuge wird ein Feststoff-Öl-Gemisch separiert, und der noch mit einigem Öl behaftete ausgeschiedene Feststoff wird durch eine besonders zugeführte Waschflüssigkeit vom Rohöl befreit. Die Wirkungsweise ist so, daß die als besondere Komponente zugeführte Waschflüssigkeit durch die Öffnungen der zylindrischen Innentrommel hindurch nach innen geht, wobei sie insbesondere auch im Raum zwischen der Innen- und der Außentrommel Wirbelungen hervorruft. Es handelt sich also um eine reine Waschzentrifuge mit durchwirbelndem Waschvorgang für den Feststoff.
  • Bei der Vollmantelzentrifuge gemäß der Erfindung handelt es sich um einen anderen Maschinentyp, und zwar sowohl hinsichtlich des Aufbaues als auch der Arbeitsweise. Die Vollmantelzentrifuge gemäß der Erfindung weist eine nur in einem Teil zylindrische, in den anschließenden Teilen sich jedoch verjüngende Innentrommel auf. Die Arbeitsweise dieser Vollmantelzentrifuge ist so, daß keine zusätzliche Flüssigkeitszufuhr zu dem zu separierenden Komponentengemisch erfolgt. Es handelt sich also hier um eine reine Trennzentrifuge.
  • Bei der Erfindung ist gewährleistet, daß der ausgeschiedene Feststoff in den Schneckengängen weder durch Wirbelungen noch durch sonstige Einflüsse, wie sie beispielsweise durch zusätzlicheKomponenten eintreten können, gestört wird. Die Erfindung besteht bei einer eingangs definierten Vollmantelzentrifuge darin, daß innerhalb der Innentrommel in an sich bekannter Weise ein Tellerpaket angeordnet ist, das in den in Austragrichtung verjüngten Teil der Innentrommel hineinragt, wobei die Innentrommel nicht nur in an sich bekannter Weise in ihrem zylindrischen Teil, ; sondern auch in ihrem in Austragrichtung verjüngten Bereich Öffnungen aufweist, die in die Schneckengänge münden, wobei die abgeschiedene Flüssigkeit so aus der Innentrommel abgeführt wird, daß sie nicht durch die Öffnungen bzw. nicht durch die Schneckengänge strömen kann.
  • Dieöffnungen in derInnentrommel dienen nur zum Austritt von Feststoff. Hier wird der angestrebte Effekt erzielt, daß der in den Transportschneckenraum gebrachte Feststoff nicht mehr beunruhigt wird. Eine gute und saubere Trennung ist insbesondere dadurch gewährleistet, daß der Trennvorgang durch keine Wirbelbildungen oder sonstige Störungen beeinträchtigt wird, wobei in die Schneckengänge keine Flüssigkeit mehr zugeleitet wird. Irgendwelche Rückwirkungen aus dem Schneckenraum in den Innenraum der Innentrommel sind hierdurch zuverlässig ausgeschaltet.
  • Die Maßnahme, die Innentrommel im verjüngten Bereich mit Öffnungen zu versehen, die in die Schneckengänge münden, bringt den technischenFortschritt, daß leicht sinkbarer Schmutz sich im Unterkantenbereich des Tellerpakets und unterhalb desselben nicht anstauen kann. Insbesondere wird die bislang bei Vollmantelzentrifugen oft beobachtete Verstopfung des zwischen der unteren Tellerpaketaußenkante und der Innentrommel bestehenden Ringschlitzes vermieden.
  • Die Verjüngung der Innentrommel kann schon im Bereich des Tellerpakets einsetzen, und sie setzt sich auch in dem Bereich, der über das Tellerpaket hinausragt, fort.
  • Erfindungsgemäß sind in der Innentrommel auch in dem unterhalb des Tellerpakets liegenden Bereich der Verjüngung eine oder mehrere Öffnungen vorgesehen, die ebenfalls in die Schneckengänge münden und die insbesondere zum direkten Ableiten leicht sinkbarer Feststoffe in die Transportschnecke dienen. Auch diese Maßnahme trägt wesentlich zur Vermeidung in der Ringschlitzverstopfung bei.
  • Ferner wird nach der Erfindung vorgeschlagen, in die Innentrommel auch in deren oberen Bereich eine oder mehrere Bohrungen vorzusehen, welche auf einem größeren Durchmesser angeordnet sind als der Außenrand des Tellerpakets. Weiterhin sollen nach der Erfindung auch oberhalb dieser Bohrungen ein oder mehrere an sich bekannteAuslässe in derManteltrommel vorgesehen sein.
  • Der besondere Vorteil dieser Maßnahme ist, daß beim Trennen von zwei Flüssigkeiten, welche verschiedene spezifische Gewichte aufweisen, die abgetrennte schwerere Flüssigkeit leicht abgeleitet werden kann, und zwar durch eine Öffnung der Innentrommel, welche oberhalb, und etwas nach außen versetzt, über der oberen äußeren Außenkante des Tellerpakets angeordnet ist. Im allgemeinen werden mehrere derartige Öffnungen vorgesehen werden.
  • Weiter ist nach der Erfindung vorgesehen, daß oberhalb des Tellerpakets die Manteltrommel und die Innentrommel Auslässe aufweisen, die verschiedene radiale Abstände von der Trommelachse haben, wobei jeder Auslaß hinsichtlich des Abstandes von der Trommelachse verstellbar ist, z. B. durch Ausbildung des Auslasses als Hohlschraube oder als Drehorgan mit exzentrisch angeordneter Durchbohrung.
  • Hierdurch wird eine besondere vielfältigeVerwendbarkeit der Zentrifuge für das Schleudern eines zu trennenden Gutes geschaffen, welches sich aus zwei flüssigen Komponenten oder aus zwei flüssigen und einer festen Komponente zusammensetzt. Die Einstellung kann entsprechend den spezifischen Gewichtsdifferenzen der einzelnen Komponenten (Phasen) erfolgen, insbesondere entsprechend der sich in der Schleudertrommel einstellenden Trennschicht oder Trennzone, die je nach den spezifischen Gewichten der zu trennenden Stoffe einen kleineren oder größeren Radius aufweist.
  • Die beschriebene Durchbrechung kann auch verschließbar ausgebildet sein. Diese Verstellbarkeit ermöglicht es, die Zentrifuge wahlweise auf Gemische mit nur einer oder mit zwei Flüssigkeitskomponenten schnell und einfach umzustellen. DieAbstandeinteilung der Durchbohrung dient dazu, den Flüssigkeitsradius oder Flüssigkeitszylinder größer, gleich oder kleiner als den Radius der unteren Austrittkante des Feststoffs zu wählen.
  • Eine weitere Variante der Erfindung liegt darin, daß für den Austritt des Feststoffs im unterenWellenbereich eine axiale Ableitbohrung vorgesehen ist, die durch Querbohrungen mit dem unteren Transportschneckenende leitend verbunden ist. Hierdurch werden räumlich bessere Bedingungen geschaffen, es werden Lufteinschlüsse im Austrag vermieden, und es wird die Möglichkeit einer luftdichten und sogar sterilen Feststoffableitung geschaffen. Die Abführung und der Weitertransport des Feststoffs unter Ausschluß einerLuftberührung ist wichtig bei chemischen Produkten, die zur Oxydation neigen. Dies trifft auch vor allem zu, wenn der Feststoff aus Hefe besteht. Aber auch für viele pharmazeutische und chemische Produkte ist die jetzt erzielte Möglichkeit der Sterilhaltung beim Austrag und beim Transport von entscheidender Bedeutung.
  • Ein weiteres Merkmal der Erfindung ist, daß der Ringspalt zwischen der Manteltrommel und dem Kern der Transportschnecke sich nach unten erweitert, wobei die Steigung der Transportschnecke überall die gleiche bleibt und die Berührungsfläche der Schnecke mit derInnenfläche derManteltrommel übereinstimmt. Hierdurch können die über einen bestimmten Drehwinkel der Schneckengänge bestehenden Volumina einander angepaßt werden. Es kann hierdurch auch eine zusätzliche Pressung des Feststoffs in den unteren Transportschneckenbereichen vermindert oder aufgehoben werden.
  • Schließlich wird noch vorgeschlagen, insbesondere zum Entleeren der Innentrommel beim Stillstand, zwischen dem Innenraum der Innentrommel und dem Feststoffaustritt eine oder mehrere, gegebenenfalls verschließbare Leitungen anzuordnen. Hierdurch werden bessere Entleerungsmöglichkeiten beim Stillstand der Zentrifuge geschaffen.
  • Wichtig ist die erfindungsgemäße Lehre, die Klärzone aus der Wirbelzone herauszunehmen und ausschließlich in den Raum innerhalb der Innentrommel zu legen, wobei die Abführung der abgetrennten Flüssigkeit auf einem die Transportschnecke nicht berührenden Weg erfolgt.
  • Die Erfindung ist an Hand der Zeichnung beispielsweise dargestellt. Es zeigt Fig. 1 eine gemäß der Erfindung ausgebildete Vollmantelzentrifuge im Vertikalschnitt und Fig. 2 den unteren Bereich aus Fig. 1, jedoch mit einer Abwandlung; Fig. 3 und 4 zeigen ebenfalls den unteren Bereich aus Fig. 1 mit weiteren Abwandlungen, vergrößert, Fig. 5 und 6 vertikaleTeilschnitte durch den Tellerbereich.
  • Die in Fig. 1 dargestellte, mit lotrechter `Felle versehene Vollmantelzentrifuge weist eine aus zwei im wesentlichen konisch gestalteten Teilen zusammengesetzte Manteltromme111 auf. In der Manteltrommel 11 ist - ebenfalls drehbar - eine Innentromme14 angeordnet.
  • In der Innentrommel 4 ist ein mit vertikalen Durchbrechungen versehenes Tellerpaket 5 vorgesehen, und zwar zwischen zwei entsprechend kegeligen Haltestücken 29 und 30. Über einen gewissen Bereich des Tellerpakets 5 ist der Mantel der Innentrommel 4 zylindrisch ausgebildet. Über diesen Bereich weist die Innentrommel Öffnungen 2 mit nicht sehr großem Durchmesser und inneren Einsenkungen auf, welche das Durchtreten von separiertem Feststoff erleichtern sollen.
  • Die Öffnungen 2 münden nach außen in die Schneckengänge 3 der Transportschnecke, die auf der Außenwand der Innentromme14 angeordnet sind.
  • Wichtig ist die weitere Anordnung einer oder mehrerer Öffnungen 6, die als Bohrungen mit innerer Einsenkung ausgebildet sind, wobei maßgeblich ist, daß die Öffnungen 6 sich unterhalb der untersten Tellerkante, also unterhalb des Ringschlitzes 8, befinden, der sich zwischen der äußeren, unterenTellerkontur einerseits und der Innenwand der Innentrommel 4 andererseits bildet. Da durch die Öffnungen 6 leicht sinkbarer Schmutz in die Schneckengänge 3 abgeleitet wird, kann sich kein Anstau von leicht sinkbarem Schmutz gemäß dem Pfeil 7 einstellen. Wichtig ist hier, daß der Neigungswinkel a der Innentrommel 4 normalerweise kleiner ist als der Böschungswinkel des Feststoffs, so daß sich beim Fehlen der Öffnungen 6 eine Verstopfung des Ringschlitzes 8 einstellen würde.
  • Die Innentrommel 4 weist im oberen Bereich eine oder mehrere achsparallele Bohrungen 9 auf, die einen etwas größeren Abstand von der Trommelachse haben als die Außenkante des Tellerpakets 5. Ferner sind in der Manteltrommel 11 ein oder mehrere Auslässe 10 vorgesehen, und zwar in einer radialen Entfernung von der Trommelachse, die kleiner ist als der Außendurchmesser und größer als der Innendurchmesser des Tellerpakets 5. Vorteilhaft ist es, den Auslaß 10 als Hohlschraube 13 auszubilden, so daß er in radialer Richtung verstellt werden kann. Weiter ist mit geringerem radialem Abstand als der Auslaß 10 ein weiterer Auslaß vorgesehen, etwa in der Gestalt einer achsparallelen Bohrung 12. Um den radialen Abstand der Bohrung 12 von der Trommelachse verändern zu können, liegt die Bohrung 12 in einem Drehorgan 14, so daß die Bohrung 12 beim Drehen dieses Drehorgans in der Art eines Exzenters wandert. Der radiale Abstand des Auslasses von der Trommelachse ist größer als der Innendurchmesser des Tellerpakets, jedoch kleiner als der radiale Abstand des Auslasses 10 von der Trommelachse.
  • Der untere konischeTeil sowohl derManteltrommel 11 als auch der Innentrommel 4 ist so ausgebildet, daß der zwischen beiden Teilen gebildete Ringspalt 19 sich nach unten geradlinig und konisch erweitert. Auf diese Weise kann die Querschnittfläche 21 der Transportschnecke an die obere Querschnittfläche 22 angepaßt werden, beispielsweise so, daß das Schneckengangvolumen eines Umlaufes des oberen Schneckenbereichs und das Volumen eines Umlaufes des unteren Schneckenbereichs annähernd gleich oder in ein gewünschtes gegenseitiges Verhältnis gebracht sind.
  • Der Feststoffaustritt am unteren Teil der Transportschnecke kann wie üblich durch eine Querbohrung 16 erfolgen, welche sich an die Austrittkante 15 anschließt. Hier ist also der Schlammabgang vorgesehen. Es kann aber auch gemäß Fig.2 eine zentrale Ableitung durch die Trommelwelle vorgesehen werden, und zwar so, daß an den Ringspalt 19 unten eine oder mehrere Querbohrungen 18 anschließen, welche in eine zentrale Ableitbohrung 17 einlaufen, so daß der Feststoffaustrag gemäß dem Pfeil in Fig. 2 erfolgt. Der Feststoffaustrag kann luftdicht ausgebildet werden.
  • Gemäß der Erfindung sind im unteren Teil der Innentrommel noch Bohrungen 23 vorgesehen, welche den Innenraum der Innentrommel mit dem Schlammausgang 15 verbinden. Gegebenenfalls können diese Bohrungen verschließbar ausgebildet sein. Die Bohrungen 23 dienen einem schnellen Entleeren der Innentrommel beim Stillstand der Zentrifuge.
  • Fig. 3 und 4 zeigen, daß die Innentrommel 4 unten auf einem Wellenbund 24 der Trommelwelle aufsitzt, jedoch unter Zwischenschaltung eines Distanzringes 26 zwischen dem Wellenbund 24 einerseits und der unteren Stirnfläche25 der Innentrommel andererseits. Es ist vorgesehen, den Distanzring 26 auswechselbar zu machen, und zwar so, daß beispielsweise ein zunächst stärkerer Distanzring 26 nach Fig. 3 entnommen und plan abgedreht oder durch einen schwächeren Distanzring 26 nach Fig. 4 ersetzt wird. Man hat es so in der Hand, die Höhe 27 zu variieren und auf diese Weise auch das Spiel 28 zwischen der Transportschnecke und der Innenwand der Manteltrommel zu verändern. Es handelt sich hier also um eine besonders einfache Möglichkeit der Verschleißkompensierung.
  • Fig.5 und 6 zeigen, daß dieKlärzone 31 erfindungsgemäß in den Innenraum der Innentrommel 4 gelegt ist. Es handelt sich hier um das Separieren eines zu trennenden Gutes, das aus einer leichten Flüssigkeit 32, einer schwereren Flüssigkeit 33 und aus Feststoff 34 besteht. Durch Änderung des Abstandes der Bohrung 12, erzielt durch Verdrehen des Drehorgans 14, und des Abstandes des Auslasses 10, erzielt durch Verdrehen der Hohlschraube 13, lassen sich die gewünschten Einstellungen vornehmen. So kann die Bohrung 12 auf einen größeren oder geringeren Radius gebracht werden als der Radius der Austrittkante 15. Der Radius des Flüssigkeitszylinders 35 wird durch die Einstellung des Auslasses 12 bestimmt.
  • Die Lage der Auslässe 10 und 12 kann also an die im Einzelfall verschiedenen spezifischen Gewichte der Komponenten des Schleudergutes angepaßt werden. Es ist auch möglich, den Auslaß 10 verschließbar zu machen, derart, daß in diesem Fall der Feststoff 34 über die Transportschnecke 3 nach unten abgeht (Pfeil 355 in Fig.6), während die Flüssigkeit durch den Auslaß 12 nach oben abgeleitet wird, wobei in diesem Fall das Trenngut aus einer Feststoffl:omponente und einer Flüssigkeitskomponente besteht.

Claims (10)

  1. P4TENTANSPRUGHE: 1. Kontinuierlich arbeitende Vollmantelzentrifuge zum Trennen von Gemischen mit einer festen und einer oder zwei flüssigen Komponenten mit Feststoffaustrag durch eine Transportschnecke auf einer sich sowohl zum Austrag hin als auch in entgegengesetzter Richtung verjüngenden Innentrommel, welche einen zylindrischen Mittelbereich aufweist, wobei sich der Trennvorgang vorwiegend innerhalb der Innentrommel abspielt, die drehbar in der Manteltrommel angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß innerhalb der Innentrommel in an sich bekannter Weise ein Tellerpaket angeordnet ist, das in den in Austragrichtung verjüngten Teil der Innentrommel hineinragt, wobei die Innentrommel nicht nur in an sich bekannter Weise in ihrem zylindrischen Teil, sondern auch in ihrem in Austragrichtung verjüngten Bereich Öffnungen (2) aufweist, die in die Schneckengänge (3) münden, wobei die abgeschiedene Flüssigkeit so aus der Innentrommel abgeführt wird, daß sie nicht durch die Öffnungen (2) bzw. nicht durch die Schneckengänge (3) strömen kann.
  2. 2. Kontinuierlich arbeitende Vollmantelzentrifuge nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Innentrommel (4) unterhalb des Tellerpakets (5) eine oder mehrere Öffnungen (6) aufweist, die zum direkten Ableiten leicht sinkbarer Feststoffe in die Schneckengänge (3) dienen.
  3. 3. Kontinuierlich arbeitende Vollmantelzentrifuge nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Innentrommel (4) in ihrem oberen Bereich eine oder mehrere Bohrungen (9) aufweist, welche auf einem größeren Durchmesser angeordnet sind als der Außenrand des Tellerpakets (5).
  4. 4. Kontinuierlich arbeitende Vollmantelzentrifuge nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß oberhalb der Bohrungen (9) in der Manteltrommel (11) ein oder mehrere an sich bekannte Auslässe (10) vorgesehen sind.
  5. 5. Kontinuierlich arbeitende Vollmantelzentrifuge nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß oberhalb des Tellerpakets (5) die Manteltrommel (11) und die Innentrommel (4) Auslässe (10, 12) aufweisen, die verschiedene radiale Abstände von der Trommelachse haben, wobei jeder Auslaß hinsichtlich des Abstandes von der Trommelachse verstellbar ist, z. B. durch Ausbildung des einen Auslasses (10) als Hohlschraube (13) und des anderen Auslasses (12) als Drehorgan (14) mit exzentrisch angeordneter Durchbohrung.
  6. 6. Kontinuierlich arbeitende Vollmantelzentrifuge nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der eine Auslaß (10) verschließbar ausgebildet ist.
  7. 7. Kontinuierlich arbeitende Vollmantelzentrifuge nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß für den Austritt des Feststoffs im unteren Wellenbereich eine axiale Ableitbohrung (17) vorgesehen ist, die durch Querbohrungen (18) mit dem unteren Transportschneckenende leitend verbunden ist. B.
  8. Kontinuierlich arbeitende Vollmantelzentrifuge nach den Ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Ringspalt (19) zwischen der :Mantelrolle und dem Kern der Transportschnecke sich nach unten erweitert, wobei die Steigung der Transportschnecke überall die gleiche bleibt und die Berührungsfläche der Schnecke mit der Innenfläche der :Manteltrommel übereinstimmt.
  9. 9. Kontinuierlich arbeitende Vollmantelzentrifuge nach den Ansprüchen 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß, insbesondere zum Entleeren der Innentrommel beim Stillstand, zwischen dem Innenraum der Innentrommel und dem Feststoffaustritt eine oder mehrere gegebenenfalls verschließbare Leitungen (23) angeordnet sind.
  10. 10. Kontinuierlich arbeitende Vollmantelzentrifuge nach Anspruch 1 und einem oder mehreren der folgenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Klärzone ausschließlich innerhalb der Innentrommel liegt, wobei die Abführung der abgetrennten Flüssigkeit auf einem die Transportschnecke nicht berührenden Weg erfolgt (Fig. 5). In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 720 566, 965 027; deutsche Auslegeschrift Nr. 1011362; deutsche Patentanmeldung T 9114 III / 821) (bekanntgemacht am 23. 6.1955) ; deutsche Auslegeschrift K16532111/82b (bekanntgemacht am 27. 12. 1956).
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