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DE1103071B - Sperrgitter an Futterbarren in Viehstaellen, insbesondere von Rindviehstaellen - Google Patents

Sperrgitter an Futterbarren in Viehstaellen, insbesondere von Rindviehstaellen

Info

Publication number
DE1103071B
DE1103071B DEG25635A DEG0025635A DE1103071B DE 1103071 B DE1103071 B DE 1103071B DE G25635 A DEG25635 A DE G25635A DE G0025635 A DEG0025635 A DE G0025635A DE 1103071 B DE1103071 B DE 1103071B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
drive
cattle
grid
feed
longitudinally displaceable
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEG25635A
Other languages
English (en)
Inventor
Hans Gmeiner
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEG25635A priority Critical patent/DE1103071B/de
Publication of DE1103071B publication Critical patent/DE1103071B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01KANIMAL HUSBANDRY; AVICULTURE; APICULTURE; PISCICULTURE; FISHING; REARING OR BREEDING ANIMALS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NEW BREEDS OF ANIMALS
    • A01K1/00Housing animals; Equipment therefor
    • A01K1/06Devices for fastening animals, e.g. halters, toggles, neck-bars or chain fastenings
    • A01K1/0606Devices for fastening animals, e.g. halters, toggles, neck-bars or chain fastenings by means of grids with or without movable locking bars

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Zoology (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Animal Husbandry (AREA)
  • Biodiversity & Conservation Biology (AREA)
  • Catching Or Destruction (AREA)

Description

DEUTSCHES
Gegenstand der Erfindung sind Sperrgitter in Viehställen, insbesondere Rindviehställen, welche die Aufgabe haben, den Tieren den Zugang zu dem Futtertrog während bestimmter Zeiten zu versperren. Vor allem soll durch die Anbringung von Sperrgittern erreicht werden, daß die Tiere während dieser Zeiten weit genug hinter den Futterbarren zurücktreten, so daß die Tiere stets nur hinter ihr Lager misten und nicht auf ihr Lager.
Sperrgitter an Futterbarren in Viehställen sind in zahlreichen Ausführungsformen bereits bekannt und bestehen z. B. aus einem am oder im Futterbarren befestigten feststehenden Gitterteil und einem oberhalb von diesem befindlichen, um eine horizontale Achse nach oben schwenkbaren, beweglichen Gitterteil, so daß bei aufwärts geschwenktem Gitterteil die Öffnungen im Gitter freigegeben werden, wodurch die Tiere Zugang zu dem Futtertrog haben. Es sind noch weitere, ähnliche und auch primitivere Sperrgitterkonstruktionen bekanntgeworden, welche jedoch alle den wesentlichen Nachteil haben, daß ihre Bauhöhe verhältnismäßig hoch ist und die Tiere beträchtlich überragt, wodurch die Übersichtlichkeit im Viehstall, insbesondere hinsichtlich der Tiere, erheblich beeinträchtigt wird.
Bei dem erfindungsgemäßen Sperrgitter sind die Mängel der bekannten Vorrichtungen dadurch vermieden, daß der bewegliche Gitterteil, durch welchen der Zugang zu dem Futtertrog im Futterbarren gesperrt bzw. freigegeben wird, aus am feststehenden Gitterteil in beiderseits einer Gitteröffnung befindlichen Rohren gelagerten Achsen besteht, deren obere Enden als schwenkbare Sperrbügel ausgebildet sind. Durch eine derartige Ausführungsform wird erreicht, daß nur die beiderseits der Gitteröffnungen angeordneten vertikalen Rohrstützen- bzw. -pfosten der Sperr- bzw. Barrengitter die für die Absperrung durch die schwenkbaren Sperrbügel notwendige Bauhöhe aufzuweisen brauchen, während die zwischen diesen Rohrpfosten befindlichen Felder zwischen je zwei Futteröffnungen durch ein leichteres, jedoch stabiles, festes Gitter mit niedriger, aber noch ausreichender Höhe verschlossen sein können.
Die Sperrbügelachsen ragen mit ihren unteren Enden in einen verschließbaren horizontalen Schacht im Futterbarren, in welchem die Antriebsvorrichtung für alle Sperrbügel gelagert ist, die vorzugsweise aus einem längsverschieblichen Gestänge besteht, mit welchem die Sperrbügelachsen über Kupplungsmittel bzw. Getriebe verbunden sind, so daß z. B. durch Umlegen eines Hebels oder in sonstiger an sich bekannter Weise alle Sperrbügel mit einem Handgriff zugleich geöffnet bzw. geschlossen werden können. Als Getriebe können Zahn-, Kurbel- oder sonstige Hebelgetriebe Verwendung finden.
Sperrgitter an Futterbarren in Viehställen, insbesondere von Rindviehställen
Anmelder:
Hans Gmeiner,
München 2, Schleißheimer Str. 20
Hans Gmeiner, München,
ist als Erfinder genannt worden
Die Erfindung wird in der Gesamtheit der vorstehend erwähnten Merkmale erblickt.
Die erfindungsgemäßen Sperrgitter zeichnen sich gegenüber den bekanntgewordenen Konstruktionen außer durch die erwähnten Vorteile noch dadurch aus, daß ihr Materialaufwand ein wesentlich geringerer ist; fernerhin ist die Konstruktion beträchtlich einfacher und damit störungsunanfälliger, was sich sowohl auf den Bau der Gitter selbst als auch auf deren Betrieb und Unterhalt auswirkt. Die erfindungsgemäß angewandte Konstruktion ermöglicht es, λνϊε erwähnt, die Gitter niedriger als bisher zu halten, was sich vor allem äußerst günstig auf die Übersicht im Stall auswirkt. Dies ist aber, wie die Praxis gezeigt hat, von wesentlicher Bedeutung.
Es sind aber auch schon Sperrgitter bekanntgeworden, bei welchen die Gitteröffnungen durch horizontal verschiebliche Schieber verschließbar sind, die durch einen vielfach zickzaokförmig umgelenkten Seilzug verschoben werden sollen, um sie zu öffnen oder zu verschließen. In der Praxis hat sich ein derartiges Freßgitter bisher nicht durchzusetzen vermocht, was wohl darauf beruhen dürfte, daß es Mängel aufweist, die für den praktischen Gebrauch so entscheidend sind, daß dadurch die möglicherweise vorhandenen Vorteile nicht aufgewogen werden. Die Notwendigkeit der außerordentlich vielfachen Umlenkung und Führung des Seilzuges über Umlenkrollen, die zahlreichen Rollenlagerungen usw. sind ungünstig für ein einfaches und leichtes Handhaben der Schieber zum Verschließen der Öffnungen im Freßgitter. Damit die Bedienung einfach und leicht geht, wäre eine sehr genaue und gute Führung der Schieber erforderlich, zudem eine äußerst leichtgängige Lagerung der Umlenkrollen. Das Zugseil, welches sich im übrigen im Laufe der Zeit längt und ständiges Justieren der an das Seil angeklemmten Sperrschieber erfordert, soll durch ein Gewicht unter
109 53T/53
Spannung gehalten werden, um die Schieber in der einen oder anderen Endlage festzuhalten. Dies bedeutet aber stets, daß das Haltegewicht der Zugkraft entgegenwirkt. Es kann berechtigterweise in Zweifel gezogen werden, ob es überhaupt möglich ist, wenn man einmal davon absieht, daß das Sperrgitter nur eine kurze Baulänge aufweist, z. B. nur für zwei oder drei Tiere bestimmt ist, mittels des Seilzuges eine größere Anzahl von Schiebern zu bewegen, ohne daß umständliche Maßnahmen oder zusätzliche Getriebe od. dgl. Hilfsvorrichtungen angewendet werden. Fernerhin ist zu berücksichtigen, daß das Seil praktisch für eine ordnungsgemäße Wartung nicht zugänglich ist, so daß es an den nicht zugänglichen Stellen in kürzester Zeit Rostbefall aufweist, so daß ein Reißen infolge zu starker Rostzerstörung durchaus im Bereich der Möglichkeiten liegt. Letztlich ist aber auch diese Konstruktion aufwendiger und unwirtschaftlicher.
In den Fig. 1 bis 4 der Zeichnung ist Gegenstand der Erfindung an Hand zweier bevorzugter Ausführungsbeispiele dargestellt, welche nachstehend im einzelnen beschrieben sind. Es zeigt
Fig. 1 einen Querschnitt durch einen mit einem Sperrgitter ausgerüsteten Futterbarren,
Fig. 2 eine Vorderansicht des Futterbarrens gemäß
Fig-1,
Fig. 3 einen horizontalen Längsschnitt durch den Futterbarren in Höhe des Antriebs für die Sperrvorrichtung und
Fig. 4 einen Längsschnitt entsprechend demjenigen in Fig. 3, bei welcher der Antrieb für die Sperrvorrichtung in anderer Weise ausgebildet ist.
Das erfindungsgemäße Sperrgitter 11 an Futterbarren 12 wird von Gittersegmenten 13 gebildet, welche z. B. aus zwei horizontalen Holmen 14 und vertikalen Sprossen 15 bestehen. Die äußeren Sprossen eines Gittersegmentes 13 sind Rohre 16, in welchen die Achsen 17 für die an ihrem oberen Ende befindlichen Sperrbügel 18 drehbar gelagert sind.
Die unteren Holme 14 und die unteren Enden der Sprossen 15 bzw. der Rohre 16 sind in den Barren 12 eingelassen und in diesem befestigt, vorzugsweise einbetoniert. Im unteren Teil des Barrens 12 befindet sich ein sich über dessen ganze Länge erstreckender horizontaler Schacht 19, in welchem die Antriebsvorrichtung für die Achsen 17 der vorzugsweise bogenförmigen Sperrbügel 18 gelagert ist und in welchen die unteren Enden der Rohre 16 sowie der Achsen 17 hineinragen.
Bei dem in den Fig. Ibis 3 dargestellten Ausführungsbeispiel erfolgt der Antrieb der Achsen 17 mittels an deren unteren Enden sitzender Zahnräder 20 a über Zahnstangen 20 b, welche an einer längsverschieblichen Antriebsstange21 befestigt sind, die z.B. mittels eines vorzugsweise an einem der beiden Enden angelenkten, nicht näher dargestellten Hebels oder Hebelgestänges in Längsrichtung hin- und herverschoben werden kann, um die Achsen 17 zu drehen und damit die Sperrbügel in die »Offen«- bzw. »Geschlossene-Stellung zu bringen. Die Zahnstangen 20 b greifen bezüglich zweier benachbarter Zahnräder 20 a an entgegengesetzten Seiten in diese ein, um zu erreichen, daß die ein Paar bildenden Sperrbügel 18 oberhalb jeder Futteröffnung in entgegengesetzter Richtung auseinander- bzw. gegeneinandergeschwenkt werden.
Wie Fig. 4 erkennen läßt, kann der Antrieb der in den Rohren 16 gelagerten Achsen 17 an Stelle mittels Zahnrad und Zahnstange auch mit Hilfe eines Kurbeltriebs erfolgen, derart, daß die Antriebshebel 22 an am unteren Ende der Achsen 17 angebrachten Kurbeln 23 angelenkt sind, welche an einer im Schacht 19 im Barren längsverschieblich gelagerten Antriebsstange 24 schwenkbar befestigt sind, die in beliebiger Weise von einer Endlage in die andere hin- und herbewegt werden kann, um die Sperrbügel 18 zu öffnen bzw. zu schließen.
Der horizontale Schacht 19 ist durch eine Abdeckung verschließbar, so daß die Antriebseinrichtung für die Sperrbügel 18 geschützt und somit stets betriebsbereit ist.

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Sperrgitter an Futterbarren in Viehställen, insbesondere für Rindvieh, bestehend aus einem am bzw. im Futterbarren angebrachten festen und einem beweglichen Gitterteil, dadurch gekennzeidi- net, daß in je zwei vertikalen Rohren (16) des Gitterteils (13) beiderseits einer Gitteröffnung Achsen (17) gelagert sind, deren oberhalb der Rohre
(16) befindliche Enden (18) bügeiförmig ausgebildet und deren untere Enden in einen horizontalen, verschließbaren Schacht (19) im Futterbarren (12) hineinragen und über Kupplungsmittel bzw. Getriebe mit einem im Schacht (19) längsverschieblich gelagerten Antriebgestänge (21; 24) verbunden sind.
2. Sperrgitter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Getriebe zwischen den unteren Enden der Achse (17) und der längsverschieblichen Antriebsstange (21) aus an dieser sitzenden Zahnstangen (20 b) und an den Achsen
(17) angeordneten Zahnritzeln (20 a) bestehen (Fig. 3).
3. Sperrgitter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Getriebe zwischen den Achsen (17) und der längsverschieblichen Antriebsstange (24) aus einem Kurbeltrieb bestehen, deren Kurbeln (23) an den Achsen (17) sitzen, welche mit der Antriebsstange (24) über einen Antriebshebel (22) gekuppelt sind (Fig. 4).
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 842 823, 886 232,
940;
deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1 685 168.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
1 109 53T/53 5.61
DEG25635A 1958-11-04 1958-11-04 Sperrgitter an Futterbarren in Viehstaellen, insbesondere von Rindviehstaellen Pending DE1103071B (de)

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DEG25635A DE1103071B (de) 1958-11-04 1958-11-04 Sperrgitter an Futterbarren in Viehstaellen, insbesondere von Rindviehstaellen

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DE1103071B true DE1103071B (de) 1961-03-23

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ID=7122722

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DEG25635A Pending DE1103071B (de) 1958-11-04 1958-11-04 Sperrgitter an Futterbarren in Viehstaellen, insbesondere von Rindviehstaellen

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DE (1) DE1103071B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0035250A1 (de) * 1980-03-03 1981-09-09 Josef Braun, Stalleinrichtungen und Landtechnik GmbH Einsperrgitter, insbesondere für Rindermelkstände

Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE842823C (de) * 1949-03-29 1952-07-03 Demag Ag Verfahren und Anlage zur Gaserzeugung aus feinkoernigen Brennstoffen
DE886232C (de) * 1951-07-29 1953-08-13 Georg Christmann Vorrichtung zum Schliessen von Fressgittern bei der Rindviehaufstallung
DE1685168U (de) * 1954-08-04 1954-10-14 Max Grundig Vorrichtung zur verhinderung der unbefugten einschaltung von fernsehgeraeten.
DE941940C (de) * 1954-07-17 1956-04-19 Richard Koehler Fressgitter fuer Viehstaelle

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