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DE1102821B - Schaltungsanordnung in Fernsprechnebenstellenanlagen mit Teilnehmerstellen unterschiedlicher Amtsberechtigung - Google Patents

Schaltungsanordnung in Fernsprechnebenstellenanlagen mit Teilnehmerstellen unterschiedlicher Amtsberechtigung

Info

Publication number
DE1102821B
DE1102821B DED32423A DED0032423A DE1102821B DE 1102821 B DE1102821 B DE 1102821B DE D32423 A DED32423 A DE D32423A DE D0032423 A DED0032423 A DE D0032423A DE 1102821 B DE1102821 B DE 1102821B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
exchange
connection
quality
circuit arrangement
private branch
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DED32423A
Other languages
English (en)
Inventor
Willy Seidel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Deutsche Telephonwerke und Kabelindustrie AG
Original Assignee
Deutsche Telephonwerke und Kabelindustrie AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Deutsche Telephonwerke und Kabelindustrie AG filed Critical Deutsche Telephonwerke und Kabelindustrie AG
Priority to DED32423A priority Critical patent/DE1102821B/de
Publication of DE1102821B publication Critical patent/DE1102821B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04QSELECTING
    • H04Q3/00Selecting arrangements
    • H04Q3/58Arrangements providing connection between main exchange and sub-exchange or satellite
    • H04Q3/62Arrangements providing connection between main exchange and sub-exchange or satellite for connecting to private branch exchanges
    • H04Q3/625Arrangements in the private branch exchange

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Astronomy & Astrophysics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Monitoring And Testing Of Exchanges (AREA)

Description

  • Schaltungsanordnung in Fernsprechnebenstellenanlagen mit Teilnehmerstellen unterschiedlicher Amtsberechtigung Bekanntlich wird in Fernsprechnebenstellenanlagen die Gebühr für die Herstellung von Ortsamtsverbindungen dadurch in Anrechnung gebracht, daß zu dem Zähler der rufenden Stelle ein Zählstromstoß nach Beendigung der Ortsamtsverbindung übertragen wird. Im Gegensatz hierzu setzt bei hochwertigen Amtsverbindungen (Selbstwählfernverkehr) die Zählung unmittelbar nach dem Verbindungsaufbau und Melden der gerufenen Stelle ein.
  • Es ist bekannt, diesen Unterschied in der Zählung als Kennzeichen für die Wertigkeit der hergestellten Amtsverbindungen auszunutzen, insbesondere in Nebenstellenanlagen mit Teilnehmerstellen unterschiedlicher Amtsberechtigung, um durch den nach Gesprächsbeginn wirksam werdenden ersten Zählstromstoß die Auslösung der aufgebauten Amtsverbindung herbeizuführen, wenn die anrufende Stelle zur Herstellung höherwertiger Amtsverbindungen nicht berechtigt ist.
  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen in dieser Richtung liegenden Sonderfall. Durch sie soll verhindert werden, daß nichtfernamtsberechtigten Nebenstellenteilnehmern hochwertige Amtsverbindungen im Übernahmeverfahren durch unbeschränkt berechtigte Teilnehmerstellen zugeteilt werden können. Im Gegensatz zu den bekannten Anordnungen benötigt sie zur Verhinderung des nicht erlaubten Amtsverkehrs keine besonderen Trenn- und Abwurfrelais, Gegenwicklungen von Halterelais u. dgl., sondern sie löst die Aufgabe in einfacher und stets sicher wirkenden Weise dadurch, daß der einer zur Herstellung hochwertiger Amtsverbindungen nichtberechtigten Nebenstelle zugeordnete Zähler mit einem Kontakt ausgerüstet ist, der beim ersten nach dem Schaltvorgang zur Übernahme eines von einer unbeschränkt berechtigten Stelle hergestellten hochwertigen Amtsverbindungsweges übertragenen Zählstromstoß die Auslösung der Verbindung veranlaßt.
  • In der Zeichnung ist in vereinfachter Darstellung ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes veranschaulicht.
  • Fig. 1 zeigt in schematischer Weise die in Nebenstellenanlagen für den Amtsverkehr und die Umlegung von Amtsverbindungen üblichen Verbindungswege, während Fig. 2 auf die Realisierung des Erfindungsgedankens gerichtete Einzelheiten enthält.
  • Wird gemäß Fig. 1 von der Nebenstelle N 1 aus eine Amtsverbindung hergestellt, so wird nach Abheben des Hörers und Bereitstellung eines Gruppenwählers KW 1 durch den Anrufsucher AS 1 die Amtskennziffer gewählt. Über den in Ruhe verbleibenden Kontakt y wird die Amtsübertragung AU mit der Amtsleitung AL amgeschaltet. Der Teilnehmer kann durch weitere Nummernwahl den Verbindungsweg zu dem gewünschten Amtsteilnehmer aufbauen. Ob ihm das gelingt, hängt ab von der Wertigkeit der gewählten Verbindung und von seiner Berechtigung. Bekanntlich ist in Nebenstellenanlagen nur einem beschränkten Kreis von Teilnehmern die Berechtigung zur selbsttätigen Herstellung von Amtsverbindungen zugeteilt. Unter diesen amtsberechtigten Teilnehmern ist wiederum nur einem kleinen Kreis die Berechtigung zur selbsttätigen Herstellung von über der Ortsamtswertigkeit liegenden Verbindungen (Selbstwählfernverbindungen) zuerkannt. Die Überwachung des abgehenden Amtsverkehrs obliegt in bekannter Weise einem Sperrmitlaufwerk, das gewöhnlich der Amtsübertragung zugeordnet ist. Das Sperrmitlaufwerk prüft in Abhängigkeit von der Nummerngabe und von die Berechtigung des rufenden Teilnehmers kennzeichnenden Vorgängen, ob die Amtsverbindung hergestellt werden kann oder nicht. Bei von Teilnehmern mit unbeschränkter Amtsberechtigung hergestellten Verbindungen wird die Überwachungsfunktion des Sperrmittellaufwerks von vornherein ausgeschaltet.
  • Es sei angenommen, daß von der unbeschränkt amtsberechtigten Nebenstelle N1 gemäß Fig. 1 eine Selbstwählfernverbindung hergestellt worden ist. Unmittelbar nach Melden des gewünschten Teilnehmers wird der erste Zählimpuls zum Zähler der rufenden Stelle N 1 übertragen. Während der Verbindung werden in durch die Wertigkeit der Verbindung bestimmten Intervallen die Zählstromstoßübertragungen wiederholt. Die Nebenstelle N 1 kann in bekannter Weise Rückfrage zu der Nebenstelle N2 halten. Durch Tastendruck an der Stelle N1 wird das Relais (F) eingeschaltet, das die Amtsleitung hält und über die Arbeitsseite des Kontaktes y einen internen Verbindungssatz anschaltet. Der Anrufsucher AS 2 bringt den Gruppenwähler GW 2 in Verbindung mit der Nebenstelle N 1. Durch Aussendung dreier Stromstoßreihen und Einstellen des Gruppenwählers GW 2 und des Leitungswählers LW wird die Nebenstelle N2 angeschaltet und gerufen. Nach der Rückfrage kann die Nebenstelle N1 durch nochmaligen Tastendruck die Amtsleitung wieder anschalten. Die Nebenstelle N 2 kann aber auch das Amtsgespräch übernehmen. Durch Tastendruck an dieser Stelle wird ein Relais U erregt, das unter Freigabe des bisher benutzten internen Weges AS 1-GW 1 die Amtsübertragung und damit die Amtsleitung anschaltet. Der Teilnehmer N2 kann nun mit dem Amtsteilnehmer sprechen. Die von der Übernahme ab übertragenen Zählstromstöße werden auf den Zähler der Nebenstelle N2übertragen.
  • Eine Übernahme von Amtsverbindungen darf nur möglich sein, wenn auch der übernehmende Teilnehmer zur Herstellung von hochwertigen Amtsverbindungen (Selbstwählfernverkehr) berechtigt ist. Anderenfalls könnte in unerlaubter Weise einem nichtberechtigten Teilnehmer hochwertige Amtsverbindungen im Übernahmeverfahren von einem berechtigten Teilnehmer zugewiesen werden, wobei zu bemerken ist, daß auch teilweise aufgebaute Amtsverbindungen von dem Nichtberechtigten übernommen und von ihm selbst vervollständigt werden können (teilweise so weit, daß die Kontrollfunktion des Sperrmitlaufwerkes ausgeschaltet ist).
  • Die in der Fig. 2 der Zeichnung dargestellte Teilnehmerstelle N soll nur ortsamtsberechtigt sein. Von dieser Stelle aus können wohl Ortsamtsverbindungen selbsttätig hergestellt werden, höherwertige Amtsverbindungen jedoch nur unter Vermittlung einer Beamtin (Versuche, höherwertige Amtsverbindungen selbst herzustellen, scheitern an dem Sperrmitlaufwerk). -Nach Abheben des Hörers an dieser Stelle wird über Kontakt t1 und t2 das Anrufrelais R erregt, das in bekannter Weise den Anreizstromkreis für den Anrufsucher AS schließt. Nach Auffinden des anrufenden Teilnehmers kommt über Arbeitsseite des Kontaktes r und Schaltarm c des Anrufsuchers der Prüf- und Sperrstromkreis zustande. Relais T spricht an, Relais R bleibt gehalten. Durch die Kontakte t 1 und t 2 wird der Anrufstromkreis geöffnet. Nach Aussendung der Amtskennziffer wird über die Schaltarme a, b, c des Gruppenwählers GW 1 die Amtsübertragung AÜ mit der Amtsleitung AL angeschaltet. Das nicht dargestellte Sperrmitlaufwerk überwacht die Nummerngabe. Nur wenn höherwertige Amtsverbindungen und unerlaubte Ortsamtsverbindungen (Zeitansage, Nachrichten usw.) gewählt werden, wird der weitere Verbindungsaufbau unterbunden. Höherwertige Amtsverbindungen können nur unter Mitwirkung einer Beamtin hergestellt werden, in welchen Fällen das Sperrmitlaufwerk außer Funktion gesetzt ist. Die während solcher Verbindungen übertragenen Zählstromstöße werden von einem nicht dargestellten Zählrelais Zä der Amtsübertragung aufgenommen und durch Kontakt zä über den Verbindungsweg zur Teilnehmerstelle V weitergeleitet. Die für die Zählübertragung geeigneten Stromstöße werden durch einen Transistorgenerator TG gebildet. Die simultan über die Sprechleitung gegebenen Impulse verlaufen über eine Teilnehmerweiche TW und werden von dieser zu dem Zähler Z der Teilnehmerstelle N geleitet, nachdem sie durch den Transistorverstärker TV - in ein sicheres Ansprechen des Zählers gewährleistende Impulse umgewandelt worden sind.
  • Allen nur ortsamtsberechtigten Teilnehmerstellen ist ein mit einem Kontakt ausgerüsteter Zähler zugeordnet. Dieser Kontakt z liegt als Ruhekontakt in der vom Leitungswähler ankommenden Prüfader c. Wird von einer unbeschränkt berechtigten Stelle eine hochwertige Amtsverbindung ganz oder teilweise hergestellt und sie nach Aufbau eines Rückfrageweges einem nichtberechtigten Teilnehmer angeboten, so kann der nur ortsamtsberechtigte Teilnehmer zwar die Verbindung erhalten, jedoch wird beim ersten Zählimpuls nach der Übernahme die Prüfader c durch den Kontakt z geöffnet, was die sofortige Auslösung des Amtsverbindungsweges zur Folge hat.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Schaltungsanordnung in Fernsprechnebenstellenanlagen mit Teilnehmerstellen unterschiedlicher Amtsberechtigung, bei denen der Vorgang der Zählstromstoßüberträgung sofort nach Zustandekommen der Amtsverbindung zur Kennzeichnung einer hochwertigen Amtsverbindung (Selbstwählfernverkehr) ausgenutzt wird, dadurch gekennzeichnet, daß der einer zur Herstellung hochwertiger Amtsverbindungen nichtberechtigten Nebenstelle zugeordnete Zähler (Z) mit einem Kontakt (z) ausgerüstet ist, der beim ersten nach dem Schaltvorgang zur Übernahme eines von einer unbeschränkt berechtigten Stelle hergestellten hochwertigen Amtsverbindungsweges übertragenen Zählstromstoß die Auslösung der Verbindung veranlaßt.
  2. 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, daß der Zählerkontakt als Ruhekontakt in der vom Leitungswähler ankommenden Belegungsader der Teilnehmerschaltung liegt und durch Auftrennung dieser Ader beim ersten übertragenen Zählstromstoß nach der Übernahme der Amtsverbindungsweg ausgelöst wird.
DED32423A 1960-01-26 1960-01-26 Schaltungsanordnung in Fernsprechnebenstellenanlagen mit Teilnehmerstellen unterschiedlicher Amtsberechtigung Pending DE1102821B (de)

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