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DE1102021B - Duennwandiges Rohr fuer einen Wanderblaeser - Google Patents

Duennwandiges Rohr fuer einen Wanderblaeser

Info

Publication number
DE1102021B
DE1102021B DEP21197A DEP0021197A DE1102021B DE 1102021 B DE1102021 B DE 1102021B DE P21197 A DEP21197 A DE P21197A DE P0021197 A DEP0021197 A DE P0021197A DE 1102021 B DE1102021 B DE 1102021B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
tube
pipe
webs
spinning machine
nozzle tube
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEP21197A
Other languages
English (en)
Inventor
Grover Bascom Holtzclaw
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Parks Cramer Co
Original Assignee
Parks Cramer Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Parks Cramer Co filed Critical Parks Cramer Co
Publication of DE1102021B publication Critical patent/DE1102021B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H11/00Arrangements for confining or removing dust, fly or the like
    • D01H11/005Arrangements for confining or removing dust, fly or the like with blowing and/or suction devices
    • D01H11/006Arrangements for confining or removing dust, fly or the like with blowing and/or suction devices travelling along the machines

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)

Description

  • Dünnwandiges Rohr für einen Wanderbläser Die Erfindung betrifft ein dünnwandiges Rohr aus leicht biegsamem Werkstoff für einen auf einer oberhalb einer Spinnmaschine od. dgl. fahrbaren und angetriebenen, mit dem Gestell der Spinnmaschine verbundenen Wanderbläser zum Entfernen des Faserstaubes aus den oberen oder unteren Teilen der Spinnmaschine durch Abblasen.
  • Fahrbare Wanderbläser sind an sich bekannt. Auch die Verwendung von Wanderbläsern zusammen mit einer Fadenbruchabsauganlage ist bekannt.
  • Bei einem solchen bekannten Wanderbläser zum Entfernen des Faserstaubes aus den oberen oder unteren Teilen einer Spinnmaschine durch Abblasen ist ein Düsenrohr für den Abblaseluftstrom vorgesehen, das aus einem sehr biegsamen Material besteht, und zwar aus einem geeigneten Gewebe, das mit einer Imprägnierung versehen ist, um,es luftundurchlässig zu machen. Dieser Wanderbläser eignet sich nur für normale Luftgeschwindigkeiten des Abblaseluftstromes in einem relativ kurzen Düsenrohr für den oberen Teil der Spinnmaschine. Wird das Rohr verlängert, um auch den unteren Teil der Maschine von Faserstaub befreien zu können, so ist eine größere Luftgeschwindigkeit notwendig, die an den Austrittsöffnungen an den unteren Enden der Düsenrohre einen Rückstoß erzeugt, der das Rohr durchbiegen oder abknicken kann.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, ein Durchbiegen oder Abknicken des Düsenrohres in der der Ausströmrichtung der Abblaseluft entgegengesetzten Richtung zu verhindern und zugleich ein Nachgeben des Düsenrohres in Richtung seiner Fortbewegung längs der Spinnmaschine zu ermöglichen.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß zum Versteifen des mit seitlichen, auf die Maschine hin gerichteten Austrittsöffnungen versehenen Düsenrohres an der den Austrittsöffnungen entgegengesetzten Seite .des Düsenrohres mindestens ein nachgiebiger stab- oder rohrförmiger Teil angeordnet ist, derart, @daß ein Einknicken und Durchbiegen des Rohres infolge des austretenden Luftstromes in einer Richtung, die der Richtung des austretenden Luftstromes entgegengesetzt ist, verhindert, zugleich aber ein Nachgeben des Rohres in Richtung seiner Fortbewegung längs der Spinnmaschine, z. B. -beim Anschlagen gegen eine die Spinnmaschine bedienende Person, und Zurückkehren -des Rohres in seine Normalform nach dem Anschlagen und Nachgeben zugelassen wird.
  • Bei der praktischen Ausführung weist das Düsenrohr radial nach außen gerichtete Stege auf. Stab-bzw. rohrförmige Versteifungsglieder sind mit diesen Stegen verbunden, wobei .sich ein inneres Versteifungsglied innerhalb des Rohres in unmittelbarer Nähe des Rohrmantels in senkrechter Richtung erstreckt, wogegen das äußere Versteifungsglied sich außerhalb des Rohres parallel zum inneren Versteifungsglied und in einer gewissen Entfernung vom Umfang des Düsenrohres erstreckt.
  • Zum Erhöhen der Wi,ders,tandsl<raft .der Düsenrohre weisen die biegsamen, stab-förmi.gen Teile nach außen oder nach innen ragende rippenartige Stege auf, mit Hilfe derer sie zwischen den Stegen des Düsenrohres befestigt sind. Gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung können die biegsamen, rohrförmigen Versteifungen in der Weise mit den Stegen,des Düsenrohres verbunden sein, daß das innere Versteifungsrohr von einem Mantel rohrsohellenarti,g gehalten ist, welcher mit seinen geraden Fortsätzen in den Zwischenraum zwischen den Stegen eingeschoben wird und -der äußere rohrförmige Teil mit schenkelförmigen Verlängerungen die Stege des Düsenrohres einschließt und .sämtliche Teile durch eine von dem äußeren Umfang des Düsenrohres im Abstand befindliche Naht zusammengehalten werden.
  • Die Erfindung ist in der Zeichnung an Hand zweier Ausführungsbeispiele veranschaulicht. Es stellt Fig. 1 eine Ansicht, von einem Ende -der Maschine gesehen, dar, in -der eine fahrbare Reinigungsvorrichtung bekannter Art gezeigt ist, die auf einer Fahrbahn über einer Spinnmaschine montiert ist und die mit .biegsamen Rohren gemäß der Erfindung ausgestattet ist, die von der Reinigungsvorrichtung an gegenüberliegenden Seiten .der Maschine herabhängen; Fig. 2 ist eine Seitenansicht eines ;biegsamen Rohres in einer Ausführung gemäß der Erfindung, das jedoch eine hinreichende Länge besitzt, um bis zum Boden zu reichen, um Fasern vom Boden fortzublasen; Fig.3 ist eine vergrößerte Darstellung des biegsamen Rohres nach Fig.1, von der Seite der Luftaustrittsöffnungen gesehen; Fi.g. 4 ist ein Schnitt längs der Linie IV-IV der Fig.2 in vergrößertem Maßstab, aus dem eine Ausführungsart der Versteifungskonstruktion zu ersehen ist; Fig. 5 ist ein Schnitt nach der Linie V-V der Fig.-3 durch den oberen Teil :des Rohres, in .dem ein weiteres Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Vorrichtung gezeigt wird, durch die eine Versteifung des Rohres erzielt wird; Fig.6 ist eine stärkere Vergrößerung eines Teiles der Darstellung in Fig. 5 ; Fig.6a ist eine Teilansicht in vergrößertem Maßstab nach Fig.6; Fig.7 zeigt schematisch das Zurückbiegen eines biegsamen Rohres einer fahrbaren Reinigungsvorrichtung, das durch .die Ausführung gemäß der Erfindung verhindert wird, ohne das erwünschte geringe Gewicht zu erhöhen und ohne die Nachgiebigkeit des Rohres zu beeinträchtigen.
  • In Fig. 1 ist eine Spinnmaschine 2 üblicher Bauart angedeutet. Eine Mehrzahl von in einer Reihe ausgerichteten Mittelsäulen 4 trägt eine Fahrbahn 6, auf der ein fahrbares Gebläse bzw. eine fahrbare -Reinigungsvorrichtung 8 angeordnet ist, .die aus einem Motor 10, einem Ventilator (nicht dargestellt), dem Gehäuse 12 und seitlich angeordneten Zuleitungen 14 und 16 besteht: An den Zuleitungen 14 und 16 hängen biegsaure Rohre 18 und 28. Bi äsame Rohre sind zwar bekannt, jedoch weisen :die erfindungsgemäßen biegsamen Rohre, die nachstehend beschrieben werden, neue Merkmale auf, durch die es ermöglicht wird, die Reinigungsarbeit mittels des fahrbaren Gebläses auf bessere und zuverlässigere Weise durchzuführen.
  • Da für die Verwendung .an einer Spinnmaschine,die Rohre 18 und 28 gewöhnlich gleich sind, soll nur das Rohr 28 beschrieben werden. Nach,den Darstellungen in Fig. 1 und 3 ist zwischen der Zuleitung 16 und ,dem oberen Ende des Rohres 28 ein starres Rohrstück 22 von kreisförmigem oder vieleckigem Querschnitt angeordnet, das üblicherweise aus Metallblech besteht und zur verstellbaren Befestigung,des biegsamen Rohres 28 geeignet ist, das .mittels des Bandes 29 in angemessener Höhe angeklemmt -ist. Das starre Rohrstück 22 erstreckt sich bis zu einem beliebigen Punkt 26 nach unten (Fig.3).
  • Das biegsame Rohr 28 besteht aus einem dünnwandigen Material und kann jede beliebige Form und Länge haben, z. B. eine zylindrische oder, unterhalb Punkt 26, :auch konische Form, wie in .der Darstellung. Zum Erzielen -der besten Wirkung muß das verwendete Material die Fähigkeit haben, bei Vorhandensein von Druckluft im Innern eine angemessene Querschnittsform beim normalen Betrieb anzunehmen, vorzugsweise eine zylindrische.
  • An der Seite des biegsamen Rohres 28 sind öffnungen 30 und 32 vorgesehen, die so angeordnet sind, -daß sie die Luft unmittelbar gegen bestimmte Teile der Maschine leiten, die zu reinigen sind. Eine Öffnung 34 kann am untersten Ende des biegsamen Rohres vorgesehen werden, um einen Teil der Luft entweder waagerecht oder nach unten auf tieferliegende Stellen zu leiten.
  • In .der in Fig. 1 und 3 dargestellten Ausführung sind Austrittsöffnungen 30 und 32 in der Nähe ,des unteren Endes des biegsamen Rohres vorgesehen. Diese werden zum Reinigen gewisser in der Mitte und tiefer gelegener Bereiche der Spinnmaschine benötigt, während höhergelegene Bereiche durch die Austrittsöffnungen 35 und/oder durch andere Rohre (nicht dargestellt) .gereinigt werden, die an die Zuleitung 16 angeschlossen sind. Falls es erwünscht ist, obere sowohl wie untere Bereiche der Spinnmaschine mit dem biegsamen Rohr 28 zu reinigen, können andere geeignete Austrittsöffnungen zusätzlich oder an Stelle der dargestellten im Rohr 28vorgesehen werden.
  • In Fig. 2 ist eine Ausführung gemäß der Erfindung dargestellt, die zum Wegblasen von Fasern am Fußboden geeignet ist. Hier ist nur eine Austrittsöffnung vorgesehen, ,die in Bodennähe .angeordnet ist. Falls erwünscht, können weitere Austrittsöffnungen an geeigneten Stellen zum Reinigen anderer Bereiche vorgesehen werden.
  • Schutzplatten 36 können an gegenüberliegenden Seiten des biegsamen Rohres in einer oder beiden Bewegungsrichtungen angeordnet werden, um -das Rohr vor Beschädigung beim Anschlagen an Hindernisse zu schützen.
  • Das biegsame Rohr 28 hat unter dem Einfluß der mit hoher Geschwindigkeit .aus :den Öffnungen 30, 32 und 34 ausströmenden Luft das Bestreben, sich von der Maschine ab in einer flachen Kurve umzubiegen, wie in Fig.7 in gestrichelten Linien angedeutet ist. Falls das Material im Hauptteil des Rohres 28 eine geringe Elastizität besitzt, wird nur eine geringe Durchbiegung eintreten, solange dieses große Rohr seinen genauen kreisförmigen Querschnitt beibehält. Falls sich jedoch eine Falte an der den Öffnungen gegenüberliegenden Seite bildet, wird sofort ein Einknicken nach rückwärts eintreten. Wenn einderartiges Durchbiegen oder Einknicken stattfindet, ändert der aus den Öffnungen 30, 32 und 34 austretende Luftstrahl seine Richtung, und diegewünschte Reinigungswirkung wird unterbunden. Wird eine Vorrichtung vorgesehen, um die Bildung einer solchen Falte zu verhindern und die gesamte Rohrkonstruktion zu versteifen, so bleibt die normale, im wesentlichen senkrechte Lage des Rohres erhalten, @so daß die Luft, die aus den Öffnungen 30, 32 und 34 ausströmt, jederzeit auf die gewünschten Stellen geleitet wird. Andererseits muß die Ausbildung so beschaffen sein, ,daß sich das Rohr 28,. wenn es auf ein Hindernis trifft, wie etwa auf die !die Maschine bedienende Person oder einen feststehenden Gegenstand in der Bewegungsbahn, hinreichend umbiegt, um an dem berührten Gegenstand vorbeizukommen. Es sind daher Versteifungsvorrichtungen erforderlich.
  • In Fig.3, 5 und 6 ist ein zweckmäßiges Ausführungsbeispiel der Versteifungsvorrichtung -gemäß der Erfindung im einzelnen dargestellt. Der Hauptteil des Rohres 28, das vorzugsweise aus gummiertem oder mit Plastik überzogenarn Gewebe besteht, weist an seinem Umfang keine Unterbrechungen auf, und -die seitlichen Kanten 38 und 40 sind in radialer Richtung nach außen umgebogen. Diese liegen den Öffnungen 30, 32 und 40 diametral gegenüber und bilden einen Teil einer abstehenden Naht. Zwischen diesen beiden radial abgebogenen Kanten .befinden sich zwei Längsflansche 42 und 44 einer Hülse 46 aus dem gleichen oder ähnlichen Material, das in das Innere des Rohres 28 hineinragt und in -diesem eine in .geringem Maße biegsame Stange oder ein Rohr 48 umgibt und festhält, das vorzugsweise aus Gummi, elastischem Plastikmaterial oder einem gleichwertigen Material besteht.
  • Über die Außenflächen der Kanten 38 und 40 :greifen die Schenke154 -und 56 eines etwas dickwandigeren, in geringem Maße biegsamen Bügelteiles 58. Das Rohr 48 und der Bügelteil 58 verlaufen vorzugsweise über die gesamte Länge des Rohres, nämlich von einer Stelle unter dem Band 29 bis zum Punkt 52 der Fig. 1. Dementsprechend weist auch die das Rohr 48 umschließende Hülse 46 die gleiche Länge auf. Die verschiedenen Lappen, Kanten oder Flansche 54, 38, 42, 44, 40 und 56, -die sämtlich außerhalb des Rohres 28 liegen, sind zusammengenäht, wie in Fi:g.6 und 6a durch die Bezugszahlen 60 und 62 angedeutet ist. Sie können auch zusammengeklebt, genietet oder mittels Schrauben gehalten sein.
  • Durch diese Ausbildung ist eine hinreichende Versteifung geschaffen, um die Bildung einer Falte im Rohr 28 zu verhindern und auch jedem Bestreben,des Rohres 28 zu widerstehen, sich in einer flachen oder scharfen Kurve von der Maschine unter dem Einfluß der aus den Öffnungen 30, 32 und 34 ausströmenden Luft abzubiegen. Hierbei sind zwei stangen- oder rohrartige Teile vorhanden, die senkrecht, parallel zueinander verlaufen und :durch einen Steg miteinander verbunden sind. Durch diese konstruktive Anordnung wird ein Einknicken .des Steges erschwert und in Verbindung ,mit der im -wesentlichen zylindrischen Form des aufgeblähten Rohres 28 eine hinreichende Steifigkeit in der Richtung quer zur Maschine gewährleistet, um das ganze Rohr beim normalen Betrieb in einer starren Lage mit Bezug auf die Zuleitung 16 zu halten. Andererseits ist die Konstruktion so beschaffen, daß beim Auftreffen des Rohres auf einen Gegenstand während der Bewegung das gesamte Rohr unterhalb des Punktes 26 (Fig. 1), oder auch jeder Teil desselben, sich leicht in der Längsrichtung der Maschine umbiegen läßt, und in weniger starkem Maße in jeder anderen Richtung, und nach Passieren des Hindernisses seine normale Gestalt und Lage wieder annimmt.
  • Das bedeutet, daß eine Vorrichtung geschaffen worden ist, die dem Rohr in einer Richtung die erforderliche Starrheit verleiht, während es in einer um 90° davon abweichenden Richtung eine beträchtliche Biegsamkeit und Elastizität besitzt.
  • In Fig.4 sind Schnitte durch ein anderes Ausführungsbeispiel der Versteifungsvorrichtung für das Rohr dargestellt, die den Ausführungen nach Fig.5 und 6 gleichwertig ist. Bei dieser Ausführung ist der gesamte Versteifungsteil, der im Querschnitt die Form einer Hantel besitzt, ein einziger langer geformter Teil, der aus Stangen oder Rohren 68 und 78 besteht, die durch den Steg 70 miteinander verbunden sind. Die Kanten 38 und 40 des Rohres 28 sind nach auswärts gebogen und an den Steg 70 gelegt und daran festgenäht, festgeklebt oder auf andere Weise fest damit verbunden. Falls erwünscht, kann der Tei178 oder der Tei168 weggelassen werden, und wenn der Stegteil 70 an sich so ausgebildet ist, daß er das Rohr 28 in dem gewünschten Zustand erhält, können beide Teile 78 und 68 in gewissen Fällen -weggelassen wer-,den.
  • Es lassen sich nach dieser Erfindung viele Ausführungen von Blasrohren für fahrbare Reinigungsvorrichtungen herstellen, die eine genügende Biegsamkeit unter Kopfhöhe aufweisen, um beim Auftreffen auf eine Person oder einen Gegenstand nachzugeben, sowie von hinreichender Steifigkeit und Elastizität beim Betriebe der Reinigungsvorrichtung, daß die Gewähr besteht, daß der Luftstrahl in der gewünschten Richtung austritt. Der Erfindungsgedanke wird nicht durch solche Einzelheiten wie die Zahl, die Länge oder den .genauen Querschnitt oder die ,genaue Größe :der Rohre, .durch die Zahl oder die Richtung der Austrittsöffnungen im Rohr, die Richtung der Luftstrahlen begrenzt, gleichgültig, ob es sich um Saugströmungen oder ausgeblasene Luft handelt, noch durch die Art und .die Lage der Flächen an der Maschine oder im Raum, die zu reinigen sind.
  • Die Erfindung ist nicht auf einbestimmtes Rohrmaterial, noch auf die Dicke des Materials oder die genaue Biegsamkeit und Steifigkeit des .gesamten Rohres oder eines Teiles desselben beschränkt. Die Bestimmung der relativen Bedeutung der Eigenschaften wie Weichheit und Nachgiebigkeit des Rohres im ganzen in verschiedenen Richtungen, Steifigkeit gegen Verbiegung entgegengesetzt des austretenden Luftstrahls und Verschleißeigenschaften hängt von den jeweiligen Umständen ab. Wenig dehnbare, gummierte und mit Plastik überzogene Gewebe sind mit Erfolg als Material für das Hauptrohr anwendbar. Die Dicke kann innerhalb ziemlich weiter Grenzen gewählt werden. Dicken von rund 0,55 mm haben sich in manchen Fällen als brauchbar erwiesen. In manchen Fällen kann eine Dicke von rund 0,85 mm oder mehr mit Vorteil verwandt werden. Der Durchmesser des Rohres 28 kann von wenigen Zentimetern bis zu 20 cm oder mehr variieren, j e nach der erforderlichen Luftmenge und Luftgeschwindigkeit, der Länge des Rohres und in Abhängigkeit von anderen Faktoren. Die Durchmesser der Teile 48 und 58 oder 68 und 78 können in ähnlicher Weise zwischen 1,25 und 2,5 cm oder mehr schwanken. Schutzplatten an den Seiten, Schutzteile verschiedener Art, innen- oder außenliegende Lappen an den Luftaustrittsöffnungen gehören zu den Sicherheitsvorkehrungen, Verstärkungen und Hilfsmitteln für die Lenkung des Luftsstromes, die bei der praktischen Anwendung .der Erfindung wünschenswert sein können, obwohl sie die vollkommene Biegsamkeit verringern.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Dünnwandiges Rohr aus leicht biegsamem Werkstoff für einen auf einer oberhalb einer Spinnmaschine od. dgl. fahrbaren und angetriebenen mit dem Gestell der Spinnmaschine verbundenen Wanderbläser zum Entfernen des Faserstaubes aus den oberen oder unteren Teilen der Spinnmaschine durch Abblasen, dadurch gekennzeichnet, daß zum Versteifen des mit seitlichen auf die Maschine hin gerichteten Austrittsöffnungen (30 und 32) versehenen Düsenrohres (28) an der den Austrittsöffnungen entgegengesetzten Seite des Düsenrohres mindestens ein nachgiebiger stab-oder rohrförmiger Teil (68 und/oder 78 oder 48 und/oder 58) angeordnet ist, derart, daß ein Einknicken und Durchbiegen des Rohres infolge des austretenden Luftstromes in einer Richtung, die der Richtung des austretenden Luftstromes entgegengesetzt ist, verhindert, zugleich aber ein Nachgeben des Rohres, in Richtung seiner Fortbewegung längs der Spinnmaschine, z. B. beim Anschlagen gegen eine die Spinnmaschine bedienende Person, und Zurückkehren des Rohres in seine Normalform nach dem Anschlagen und Nachgeben zugelassen wird. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das. Düsenrohr (28) radial nach außen gerichtete Stege (38 und 40) aufweist und daß die stab- bzw. rohrförmigen Versteifungsglieder (68 und/oder 78 oder 48 und/oder 58) mit diesen Stegen verbunden sind, wobei sich ein inneres Versteifungsglied (48 oder 68) innerhalb des Rohres in unmittelbarer Nähe des Rohrmantels. in senkrechter Richtung erstreckt, während das äußere Versteifungsglied (78 oder 58) sich außerhalb des Rohres (28) parallel zum inneren Versteifungsglied und in einer gewissen Entfernung vom Umfang des Düsenrohres (28) erstreckt. 3. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die biegsamen, stabförmigen Teile (68 und/oder 78) nach außen oder nach innen ragende rippenartige Stege (70) aufweisen, mit Hilfe derer sie zwischen den Stegen (38 und 40) des Düsenrohres (28) befestigt sind. 4. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die biegsamen, rohrförmigen Versteifungen (48 und 58) in der Weise mit'den Stegen (38 und 40) des Düsenrohres (28) verbunden sind, daß das innere Versteifungsrohr von einem Mantel (46) rohrschellenartig gehalten ist, welcher Mantel mit seinen geraden Fortsätzen in den Zwischenraum zwischen den Stegen (38 und 40) eingeschoben wird und der äußere rohrförmige Teil (58) mit schenkelförmigen Verlängerungen (54 und 56) die Stege (38 und 40) des Düsenrohres einschließt und sämtliche Teile durch eine von dem äußeren Umfang des Düsenrohres im Abstand befindliche Naht (60) zusammengehalten werden. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche-Auslegeschrift Nr. 1053 366; USA.-Patentschrift Nr. 2 524 797.
DEP21197A 1957-08-22 1958-08-14 Duennwandiges Rohr fuer einen Wanderblaeser Pending DE1102021B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3141727A1 (de) * 1981-10-21 1983-04-28 W. Schlafhorst & Co, 4050 Mönchengladbach Blaswagen eines gatters

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2524797A (en) * 1947-12-12 1950-10-10 Parks Cramer Co Traveling cleaner for textile machines or the like
DE1053366B (de) * 1957-12-18 1959-03-19 Ernst Jacobi Fa Absaugvorrichtung fuer Spinnmaschinen u. dgl.

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