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DE1101864B - Gasturbine mit Umlaufzerstaeubung des Brennstoffes - Google Patents

Gasturbine mit Umlaufzerstaeubung des Brennstoffes

Info

Publication number
DE1101864B
DE1101864B DEM37437A DEM0037437A DE1101864B DE 1101864 B DE1101864 B DE 1101864B DE M37437 A DEM37437 A DE M37437A DE M0037437 A DEM0037437 A DE M0037437A DE 1101864 B DE1101864 B DE 1101864B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
combustion chamber
air
gas turbine
stator
primary air
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEM37437A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Klaus Diet Zimmermann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Caterpillar Energy Solutions GmbH
Original Assignee
Motoren Werke Mannheim AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Motoren Werke Mannheim AG filed Critical Motoren Werke Mannheim AG
Priority to DEM37437A priority Critical patent/DE1101864B/de
Publication of DE1101864B publication Critical patent/DE1101864B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02CGAS-TURBINE PLANTS; AIR INTAKES FOR JET-PROPULSION PLANTS; CONTROLLING FUEL SUPPLY IN AIR-BREATHING JET-PROPULSION PLANTS
    • F02C3/00Gas-turbine plants characterised by the use of combustion products as the working fluid
    • F02C3/04Gas-turbine plants characterised by the use of combustion products as the working fluid having a turbine driving a compressor
    • F02C3/08Gas-turbine plants characterised by the use of combustion products as the working fluid having a turbine driving a compressor the compressor comprising at least one radial stage
    • F02C3/085Gas-turbine plants characterised by the use of combustion products as the working fluid having a turbine driving a compressor the compressor comprising at least one radial stage the turbine being of the radial-flow type (radial-radial)

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structures Of Non-Positive Displacement Pumps (AREA)

Description

  • Gasturbine mit Umlaufzerstäubung des Brennstoffes Die Erfindung betrifft eine Gasturbine mit Umlaufzerstäubung des Brennstoffes durch Brennstoffaustrittsbohrungen am Umfang des einflutigen Verdichterlaufrades mit radialem Luftaustritt. Die Gasturbine, an welche die Erfindung anknüpft, weist eine durch eine im Bereich des Luftaustrittes befindliche Trennwand in einen durch die Brennstoffaustrittsbohrungen gespeisten Primärluftteil und in einen Sekundärluftteil unterteilte Brennkammer auf, die sich im Anschluß an das Verdichterlaufrad im wesentlichen in radialer Richtung erstreckt, worauf in der Strömungsrichtung eine einwärts gekrümmte weitere Partie folgt, die mit dem Turbinenlaufrad in Verbindung steht, wobei ein etwa die axiale Breite der Schaufeln des Verdichterlaufrades einnehmendes Leitrad vorgesehen ist, dessen innere Abdeckwand als Trennwand zwischen dem Primärluftteil und dem Sekundärluftteil der Brennkammer dient.
  • Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, eine Gasturbine der eingangs erwähnten Bauart dahingehend zu verbessern, daß der in den Primärluftteil der Brennkammer eingebrachte Brennstoff schnell verdampft.
  • Bei bekanntgewordenen Ausführungen der eingangs erwähnten Gasturbinenbauart passiert der Brennstoff nämlich einen Raum, der von allen Seiten von der Verdichtungsluftgekühlt wird und daher keine für eine schnelle Verdampfung des Brennstoffes ausreichende genügend hohe Temperatur aufweist. Zur Lösung der vorstehend angegebenen Erfindungsaufgabe muß dieser Mangel beseitigt werden.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der dem Austritt des Verdichterlaufrades benachbarte Teil der Trennwand einen Mischraum bildet, der über einen Drosselspalt mit dem Verdichteraustritt in Verbindung steht und dessen andere Begrenzung die heiße Brennkammerinnenwand bildet. Dadurch, daß die Brennkammerinnenwand nur von einem schwachen Luftstrom bestrichen wird, bleibt sie im wesentlichen ungekühlt, so daß sie durch die Wärme, die in der Brennzone entsteht, aufgeheizt wird, wobei die Wärme entgegen der Einspritzung des Brennstoffes fließt.
  • In weiterer Ausgestaltung der Erfindung schließt sich an das Leitrad im Strömungsweg ein weiteres Leitrad oder ein Ringkanal, beide von kleinerer axialer Breite als das Leitrad zur Aufnahme der Sekundärluft, an, wobei der überstehende Teil des ersten Leitrades die Primärluft in den Primärluftteil der Brennkammer leitet. Hierdurch entsteht ein weiterer Mischraum in radialer Fortsetzung der Brennstoffaustrittsöffnungen, in dem nur eine geringe Luftgeschwindigkeit und eine hohe Temperatur herrscht, die von der benachbarten Brennzone herrührt. In diesem Mischraum wird der Brennstoff mit der Primärluft vermischt, so daß er in der anschließenden Zünd- und Brennzone verbrennen kann. Die Wirkung der beschriebenen Anordnung wird in vorteilhafter Weise dadurch unterstützt, daß sich der Primärluftteil in der Strömungsrichtung hinter dem Leitrad so weit erweitert, daß von der Geschwindigkeitsenergie des Luftstromes nur noch ein kleiner Rest verbleibt.
  • Die Sekundärluft wird in dem sich nicht oder nur unwesentlich erweiternden Ouerschnitt des Ringkanales an der Außenwand der Brennkammer entlanggeführt und durch Öffnungen, insbesondere in der Krümmungszone dem aus der Verbrennung von Brennstoff und Primärluft entstehenden brennenden Gasstrahl zugemischt. Diese Zumischung von Sekundärluft mit hoher Geschwindigkeit in den in der Brennzone fließenden Gasstrom hat die Wirkung, daß die Umlenkverluste sehr klein werden.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Gegenstandes der Erfindung dargestellt, dessen Aufbau nachstehend geschildert ist.
  • Das Verdichterlaufrad 1 weist die bei Kleingasturbinen übliche einseitig offene Bauart mit radialen Schaufeln und radialem Luftaustritt auf. Es ist auf der Welle 2 befestigt, auf der auch das Turbinenlaufrad 3 fest aufgekeilt ist. Das Turbinenlaufrad 3 ist von der ebenfalls bei Kleingasturbinen häufig verwendeten Radialbauart. Es ist aber auch möglich, ein Axialrad zu verwenden. Am Umfang 1 a des Verdichterlaufrades 1 ist das Leitrad 4 angeordnet, das eine axiale Breite aufweist, die etwa der Breite der Schaufeln 5 des Verdichterlaufrades 1 an deren Austrittskante 6 entspricht.
  • Die Schaufeln 7 des Leitrades 4 sind so ausgebildet, daß die vom Verdichterlaufrad 1 geförderte Luft eine derartige Umfangskomponente erhält, daß die Gasteilchen auf ihrem Weg durch die Brennkammer 8 einen Mindestumlaufwinkel von etwa 360° zurücklegen. Die Brennkammer 8 ist in-einen Primärluftteil 9 und einen Sekundärluftteil 10 unterteilt. Sie besteht aus einer im wesentlichen radialen Partie 11, an die sich eine einwärts gekrümmte Krümmungszone 12 anschließt, die mit dem Turbinenleitrad13 in Verbindung steht. Primärluftteil9 und Sekundärlufttei110 sind durch eine Trennwand 14 getrennt, die im Bereich der Krümmungszone 12 Bohrungen 15 für den Eintritt der Sekundärluft in die Brennzone aufweist. Die Trennwand 14 ist so angeordnet, daß der Sekundärlufttei110 eine kleinere axiale Breite erhält als das Leitrad 4. Der überstehende Teil des Leitrades 4 bildet einen Ringspalt 16, aus dem die Primärluft in den Primärluftteil 9 eintritt.
  • Am Radumfang 1 a sind die Brennstoffaustrittsbohrungen 17, die in der Radscheibe 1 b verlaufen, angeordnet. Sie werden von einem Sammelraum 18 versorgt, in den die nicht dargestellte Brennstoffzuführung mündet. Die Brennstoffaustrittsbohrungen 17 zielen in den Mischraum 19, der von der Leitraddeckscheibe 20 und der Brennkammerinnenwand21 gebildet wird. Dieser Mischraum steht über einen Drosselspalt22 mit dem Verdichteraustritt 6 in Verbindung, so daß in dem Mischraum nur eine schwache Luftströmung herrscht.
  • Die Zündvorrichtung 23 befindet sich etwa an der Stelle, an der die Primärluft mit dem Brennstoff zusammentrifft. Der Querschnitt des Primärluftteiles 9 in der Gegend der Zündvorrichtung 23 beträgt ein Mehrfaches des Querschnittes des Spaltes 16. Er erweitert sich dann allmählich, aber weniger als der Volumenzunahme durch die Verbrennung entspricht, so daß unter Berücksichtigung der Zumischung von Primär- und Sekundärluft eine leicht beschleunigte Strömung zum Turbinenleitrad 13 hin entsteht. Der Abstand zwischen der Trennwand 14 der Brenukammeraußenwand 24 ist so gewählt, daß der Querschnitt des Sekundärluftteiles 10 gleichbleibt, so daß die Sekundärluft die Geschwindigkeit, mit der sie aus dem Leitrad4 austritt, im wesentlichen beibehält. Der Sekundärlufttei110 kann an seinem Eintritt mit Schaufeln 25 versehen sein und er läuft in einen Spalt 32 aus, aus dem ein schwacher Kühlluftstrom tritt. Auf diese Weise wird die Außenwand 24 der Brennkammer 8 gekühlt. An der Innenwand 21 der Brennkammer 8 kann ein schwacher Kühlluftstrom vorbeigeführt werden. Die Wand 21 soll jedoch eine im Hinblick auf die mechanische Beanspruchung noch vertretbare möglichst hohe Temperatur haben, damit die Vergasung und dadurch die Zündung und das schnelle Durchbrennen des eingeschleuderten Brennstoffes erleichtert werden.
  • Die Arbeitsweise -ist wie folgt: Dem Verdichterlaufrad 1 strömt in dem Einlauf 26 Luft zu, die von den Schaufeln 5 erfaßt und in das Leitrad 4 gefördert wird. Hier wird ein Teil der Geschwindigkeitsenergie in Druck umgesetzt. Ein Teil der geförderten Luft strömt als Primärluft durch den Ringspalt-16. Das Verhältnis von Primärluftmenge zu Sekundärluftmenge richtet sich nach der gewünschten Endtemperatur am Turbirienleitrad 13. Durch die im Strömungsweg auf den Ringspalt 16 folgende Querschnittserweiterung des Primärluftteiles 9 wird dessen Geschwindigkeitsanteil zum großen Teil in Druck umgesetzt. Durch den Spalt 22 strömt eine kleine Menge Luft in den Mischraum 19, die sich mit dem aus den Brennstoffaustrittsbohrungen 17 austretenden Brennstoff mischt. Durch die Wärme der Wand 21 erfährt dieses Brennsto_ ffluftgemisch eine Aufbereitung, so daß es, wenn es in die Nähe der Zündvorrichtung 23 gerät, zündet und unter Volumenvergrößerung mit der Primärluft verbrennt. Die Primärluft hat in der Umfangsrichtung noch eine derartige Geschwindigkeit, daß die brennenden Gase in einer Spirale durch den Primärluftteil9 strömen und auf diese Weise einen genügend großen Brennweg zurücklegen. Durch die Volumenvergrößerung bei der Verbrennung entsteht eine leicht beschleunigte Strömung. Die Flammen prallen an den gekrümmten Teil der Wand 14 und erfahren hier eine Umlenkung, welche die Durchmischung begünstigt. Die Sekundärluft tritt durch die Öffnungen 15 ein und kühlt die brennenden Gase auf eine für die Turbinenschaufeln erträgliche Temperatur ab. Die heißen Gase durchströmen das Turbinenleitrad 13 und das Turbinenlaufrad 3, leisten dort Arbeit und treten an der Stelle 27 in den nicht gezeigten Abgasstutzen aus.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Gasturbine mit Umlaufzerstäubung des Brennstoffes durch Brennstoffaustrittsbohrungen am Umfang des einflutigen Verdichterlaufrades mit radialem Luftaustritt und mit einer durch eine im Bereich des Luftaustrittes befindliche Trennwand in einen durch die Brennstoffaustrittsbohrungen gespeisten Primärluftteil und in einen Sekundärluftteil unterteilten Brennkammer, die sich im Anschluß an das Verdichterlaufrad im wesentlichen in radialer Richtung erstreckt, worauf in der Strömungsrichtung eine einwärts gekrümmte weitere Partie folgt, die mit dem Turbinenlaufrad in Verbindung steht, wobei ein etwa die axiale Breite der Schaufeln des Verdichterlaufrades einnehmendes Leitrad vorgesehen ist, dessen innere Abdeckwand als Trennwand zwischen dem Primärluftteil und dem Sekundärluftteil der Brennkammer dient, dadurch gekennzeichnet, daß der dem Austritt (6) des Verdichterlaufrades (1) benachbarte Teil (20) der Trennwand (14) einen Mischraum (19) bildet, der über einen Drossel-Spalt (22) mit dem Verdichteraustritt (6) in Verbindung steht und dessen andere Begrenzung die heiße Brennkammerinnenwand (21) bildet.
  2. 2. Gasturbine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sich an das Leitrad (4) im Strömungsweg ein weiteres Leitrad (25) oder ein Ringkanal (10), beide von kleinerer axialer Breite als das Leitrad (4), zur Aufnahme der Sekundärluft anschließt, wobei der überstehende Teil (16) des ersten Leitrades (4) die Primärluft in den Primärluftteil (9) der Brennkammer leitet. .
  3. 3. Gasturbine nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß sich der Primärluftteil (9) in der Strömungsrichtung hinter dem Leitrad (4) so weit erweitert, daß von der Geschwindigkeitsenergie des Luftstromes nur noch ein kleiner Rest verbleibt.
  4. 4. Gasturbine nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der die Sekundärluft führende Ringkanal-(10) in-einem sich nicht oder nur unwesentlich erweiternden Querschnitt an der Außenwand (24) der Brennkammer (8) entlanggeführt ist.
  5. 5. Gasturbine nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Primärluftteil (9) und dem Sekundärluftteil (10) in der Krümrnungszone (12) der Brennkammer (8) Verbindungsöffnungen (15) angeordnet sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift 968 370; deutsche Auslegeschriften Nr. 1000 189, 1014 711; britische Patentschrift Nr. 400 894.
DEM37437A 1958-04-24 1958-04-24 Gasturbine mit Umlaufzerstaeubung des Brennstoffes Pending DE1101864B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4598544A (en) * 1983-04-28 1986-07-08 Williams International Corporation Medium bypass turbofan engine

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB400894A (en) * 1932-07-07 1933-11-02 Milo Ab Improvements in gas turbine aggregates
DE1000189B (de) * 1955-06-28 1957-01-03 Bmw Studiengesellschaft Fuer T Gasturbine, insbesondere Kleingasturbine
DE1014711B (de) * 1955-02-02 1957-08-29 Nat Res Dev Verfahren zur Abtrennung und gegebenenfalls Reinigung von Cephalosporin C aus Cephalosporin N und C enthaltenden Mischungen
DE968370C (de) * 1954-09-11 1958-02-06 Henschel & Sohn G M B H Gasturbine fuer kleinere Leistungen

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