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DE1101503B - Elektronische Anordnung zur digitalen Zaehlung von Impulsen - Google Patents

Elektronische Anordnung zur digitalen Zaehlung von Impulsen

Info

Publication number
DE1101503B
DE1101503B DES65204A DES0065204A DE1101503B DE 1101503 B DE1101503 B DE 1101503B DE S65204 A DES65204 A DE S65204A DE S0065204 A DES0065204 A DE S0065204A DE 1101503 B DE1101503 B DE 1101503B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pulses
counting
pulse
digital counting
transistors
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES65204A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Friedemann Vollnhals
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DES65204A priority Critical patent/DE1101503B/de
Publication of DE1101503B publication Critical patent/DE1101503B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03KPULSE TECHNIQUE
    • H03K23/00Pulse counters comprising counting chains; Frequency dividers comprising counting chains
    • H03K23/002Pulse counters comprising counting chains; Frequency dividers comprising counting chains using semiconductor devices

Landscapes

  • Measurement Of Current Or Voltage (AREA)

Description

  • Elektronische Anordnung zur digitalen Zählung von Impulsen Die Erfindung betrifft eine elektronische Anordnung zur digitalen Zählung von Impulsen mit Zählrichtungswechsel, bestehend aus mehreren kapazitiv miteinander gekoppelten bistabilen Kippstufen mit je zwei Transistoren, wobei die zu zählenden Impulse über Dioden den Basisanschlüssen beider Transistoren der ersten Kippstufe und die Kollektorbetriebsstrflme den Kollektoren der Transistoren in den einzelnen Kippstufen j e über zwei Widerstände mit definierten Stromteilungsverhältnissen über paarweise Stromkreise derart zugeführt sind, daß der Summenstrom in einem, Stromkreis des einen Paares umgekehrt proportional der Zahl. der eingezählten Impulse ist.
  • Eine derartige elektronische Anordnung zur digitalen Zählung von Impulsen wird. gemäß der Erfindung so ausgebildet, daß jede Kippstufe einen zusätzlichen durch Dioden gegenüber dem Zähleingang entkoppelten Eingang aufweist, der über je einen Kondensator an eine gemeinsame Leitung gelegt ist und daß der vom Summenstrom des einen oder anderen Stromkreises an je einem Widerstand erzeugte Spannungsabfall über einen Umschalter wahlweise abnehmbar ist, wobei durch eine zusätzliche Einrichtung während des Umschaltens ein Impuls auf die gemeinsame Leitung. gegeben wird. Dadurch ergibt sich insbesondere der Vorteil, daß bei mehrstufigen, digitalen Zählern für -den Zählrichtungswechsel keine umschaltbaren Koppelglieder zwischen den Kippstufen erforderlich sind.
  • In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist der Umschalter elektronisch und derart aufgebaut, daß er während des Umschaltens den erforderlichen Impuls selbsttätig abgibt. Es ist ferner zweckmäßig, den an einem der Kollektoren der beiden Transistoren der letzten Kippstufe nach Vollzählung und/oder Entleerung der digitalen Zählanordnung auftretenden Impuls über ein Zeitverzögerungsglied der gemeinsamen Leitung zuzuführen. Der Impulsdurchgang durch das Verzögerungsglied wird während der Abgabe des Umschalteimpulses gesperrt. Die Impulsleitungen aus der Umschalteeinrichtung und vom Verzögerungsglied sind gegeneinander durch Gleichrichter entkoppelt.
  • Die Erfindung wird an Hand der in den Fig. 1 bis 4 dargestellten Ausführungsbeispiele näher erläutert.
  • In der Fig. 1 ist der prinzipielle Aufbau einer Zähl-und Speichereinrichtung dargestellt, deren Zähleingang bzw. -ausgang mit E bzw, A bezeichnet ist. Sie besteht aus einer Reihe in sich fast gleicher Zählstufen St, ... Stn, sogenannten bistabilen Multivibratoren. Jede Zählstufe besitzt zwei gegeneinander durch Dioden entkoppelte Eingänge El und E2 und zwei Ausgänge Al -und A, Die Kopplung der Stufen erfolgt kapazitiv durch vom Ausgang Al zum Eingang El der nachfolgenden Stufe. Sämtliche Eingänge E2 aller Stufen sind über die Kapazitäten parallel geschaltet. An den Ausgängen A1 bzw. A2 jeder Stufe teilt sich der Kollektorstrom des jeweilig stromleitenden Transistors im Verhältnis der Widerstände R51...R5n und R61...R6n wobei der Kollektorteilstrom durch einen für alle Stufengemeinsamen Widerstand Ral bzw. Rat fließt. Das Verhältnis der Widerstände R5 zu R6 jeder Stufe ist so dimensioniert, daß der Kollektorteilstrom der nachfolgenden Stufe immer doppelt so groß wie der der vorhergehenden ist. Der Summenstrom durch die Widerstände Ral bzw. Rat ist also ein Maß für die Zahl z der eingezählten Impulse. wobei To ein konstanter Grundstrom, abhängig von den Widerständen R3, R4, R5, R6 und der Kollektorteilstrom der ersten Stufe ist. Die Grenzwerte des Summenstromes sind wobei n die Stufenzahl des Zählers ist.
  • Jede Stufe ist so dimensioniert, daß nur ein positiver (negativer) Impuls auf den Eingang El oder E2 die Stufe von dem einen stabilen Zustand in den anderen klappt, und zwar dadurch, daß der Impuls den jeweils stromleitenden Transistor sperrt. Der andere Transistor wird infolge der ohmschen Rückkopplung nun stromleitend, während Ausgleichströme zwischen den Kapazitäten und mit passend bemessenen Zeit- konstanten dafür sorgen, daß dieser Vorgang auch nach Abklingen des Impulses erhalten bleibt. Eine bestimmte Zähl von Impulsen in den Eingang El der ersten Stufe hineingezählt, verändert durch die Impulsweitergabe an die jeweils nächste Stufe des Zählers im Binärrhythmus den Summenstrom um die -gleiche Zahl an Schritten. Der Zählrichtungswechsel erfolgt einfach durch Umschaltung des Spannungsabgriffs vom Widerstand Ral nach Widerstand Rat, oder umgekehrt. Dabei verwandelt sich jedoch die in den Zähler bereits eingespeicherte Information (Anzahl der Impulse) in ihren Dualwert gemäß: z -@- C -z, wobei x gleich der eingespeicherten Zahl der Impulse und C gleich der Speicherkapazität ist.
  • Das ist vermeidbar, wenn während dieser Umschaltung ein Impuls SPU (vgl. Fig. 2) auf die parallel geschalteten Eingänge E2 aller Stufen gegeben wird. Durch diese Maßnahme fließt nach der Umschaltung der Zählrichtung durch Ra, (bzw. Ra,) derselbe Summenstrom wie vorher durch Ra, (bzw. Ra2), d. h., die eingespeicherte Information ist durch den Zählrichtungswechsel nicht berührt worden. Jedoch werden nunmehr weitere eingezählte Impulse von der eingespeicherten Impulszahl subtrahiert anstatt wie vorher addiert (bzw. umgekehrt), d. h. der Summenstrom durch Rat erniedrigt sich. Diese Umschaltung mit Impulsgabe ist schematisch in Fig. 2 dargestellt.
  • Die Fig. 3 zeigt eine Anordnung zur Begrenzung des Speichervolumens. Werden in einen elektronischen Zähler mehr Impulse eingezählt, als seiner Speicherkapazität C entspricht, so geht bei Addition beim (C + 1)-ten Impuls die eingespeicherte Information vom Wert C in den Anfangswert Null über, d. h., der Zähler beginnt von vorn an zu zählen. Das gleiche erfolgt bei Subtraktion, d. h. bei Unterschreiten des Anfangswertes 0 um einen Impuls geht der Speicherwert über in »C«. Dies wird durch die Begrenzeranordnung vermieden. Jeweils bei Über-oder Unterschreitung der Speichergrenzwerte durch einen weiteren Impuls auf den Eingang E des ,Zählers gibt die letzte Stufe einen Impuls ab. Dieser Impuls, wird zur Begrenzung, d. h. zum Festhalten der Grenzwerte auch bei weiterer Einzählung von Impulsen, ausgenützt. Wird nämlich der Impuls so zeitverzögert und nötigenfalls verstärkt auf die parallel geschalteten Eingänge E2 gegeben, daß er zeitlich mit dem Impuls, der die Grenzwertüberschreitung auslöste, gerade nicht mehr zusammenfällt, so wird die Änderung der eingespeicherten Information rückgängig gemacht, d. h. der jeweilige Speichergrenzwert bleibt erhalten. Bei Umschaltung der Zähleinrichtung gibt aber die letzte Stufe ebenfalls einen Impuls ab. Die Begrenzeranordnung würde in Tätigkeit gesetzt und damit der Informationsinhalt des Speichers: verändert werden. Uni dies zu verhindern, ist im Begrenzerkreis ein Ventil eingebaut, das bei Anwesenheit des Umschaltimpulses sperrt und somit die Begrenzeranordnung unwirksam macht.
  • Fig. 4 stellt eine spezielle Lösung dieser Begrenzungsanordnung mit den erläuterten Eigenschaften dar. In den Eingang -B gelangen die von der letzten Stufe des Zählers abgegebenen Impulse. Der monostabile Multivibrator, gebildet von den Transistoren T 1 und T 2 mit der Kopplungskapazität Cl, dient zur Impulszeitverzögerung und gleichzeitig zur Sperrung der Begrenzerwirküng durch Impulsgabe auf den Eingang D. Bei F wird der Impuls U zur Begrenzung des Speichervolumens abgenommen. Die Transistoren T 3 und T 4 dienen zur Impulsverstärkung, während der Transistor T5 eine zusätzliche Funktion, nämlich eine Gleichstromabgabe J am Ausgang G zur akustischen oder optischen Alarmierung bei Ansprechen der Begrenzeranordnung besitzt.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Elektronische Anordnung zur digitalen Zählung von Impulsen mit Zählrichtungswechsel, bestehend aus mehreren käpazitiv miteinander gekoppelten bistabilen Kippstufen mit je zwei Transistoren, wobei die zu zählenden Impulse über Dioden den Basisanschlüssen beider Transistoren der ersten Kippstufe und die Kollektorbetriebsströme den Kollektoren der Transistoren in den einzelnen Kippstufen je über zwei Widerstände mit definierten Stromteihngsverhältnissen über paarweise Stromkreise derart zugeführt sind, daß der Summenstrom in einem Stromkreis des einen Paares proportional und in einem Stromkreis des anderen Paares umgekehrt proportional der Zahl der eingezählten Impulse ist, dadurch gekennzeichnet, daß jede Kippstufe einen zusätzlichen, durch Dioden gegenüber dem Zähleingang (El) entkoppelten Eingang (E2) aufweist, der über je einen Kondensator an eine gemeinsame Leitung gelegt ist, und-daß der vom Summenstrom des einen oder anderen Stromkreises an je einem Widerstand erzeugte Spannungsabfall über einen Umschalter wahlweise abnehmbar ist, wobei durch eine zusätzliche Einrichtung während des Umschaltens ein Impuls auf die gemeinsame Leitung gegeben wird.
  2. 2. Elektronische Anordnung zur digitalen Zählung von Impulsen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Umschalter elektronisch und derart aufgebaut ist, daß er während des Umschaltens den erforderlichen Impuls selbsttätig abgibt.
  3. 3. Elektronische Anordnung zur digitalen Zählung nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der. an einem der Kollektoren der beiden Transistoren der letzten Kippstufe nach Vollzählung und/oder Entleerung der digitalen Zählanordnung auftretende. Impuls über ein Zetverzögerungsglied der gemeinsamen Leitung zugeführt wird.
  4. 4. Elektronische Anordnung zur digitalen Zählung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, :daß ein Impulsdurchgang durch das Verzögerungsglied während der Abgabe des Umschalteimpulses gesperrt ist.
  5. 5. Elektronische Anordnung zur digitalen Zählung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Impulsleitungen aus der Umschalteeinrichtung und vom Verzögerungsglied gegeneinander durch Gleichrichter entkoppelt sind.
DES65204A 1959-09-29 1959-09-29 Elektronische Anordnung zur digitalen Zaehlung von Impulsen Pending DE1101503B (de)

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