DE1100921B - Vorschubvorrichtung an Holzbearbeitungsmaschinen, insbesondere vertikalen Tischfraes-maschinen - Google Patents
Vorschubvorrichtung an Holzbearbeitungsmaschinen, insbesondere vertikalen Tischfraes-maschinenInfo
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Classifications
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
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Description
Bei bekannten Vorschubvorrichtungen an Holzbearbeitungsmaschinen bildet das aus Motor, Getriebe und
Vorschubwalze bestehende Gerät eine bauliche Einheit, die an einer Ständersäule schwenkbar gelagert ist.
Der Vorschlag nach der Erfindung geht von Vor-Schubvorrichtungen aus, bei denen die Anschlagbacken
des Anschlaglineals zur Veränderung ihrer Maulweite in Längsrichtung verschiebbar sind. Erfindungsgemäß
ist je eine Vorschubwalze an jedem der beiden Anschlagbacken jeweils für sich in der Höhe verstellbar
gelagert und die die Wellen der Vorschubwalzen aufnehmenden Lagerungen, der Antriebsmotor der Vorschubvorrichtung
sowie die dessen Drehbewegung auf die Vorschubwalzen übertragenden Glieder sind auf
der Rückseite der Anschlagbacken befestigt.
Nach einer zweckmäßigen Ausführungsform der Erfindung ist vorgesehen, daß die Lagerungen der Vorschubwalzen
an den Enden von Schwenkarmen angeordnet sind.
Eine weitere vorteilhafte Ausführungsform der Er-' findung besteht darin, daß die Antriebswellen der Vorschubwalzen
je ein Schneckenrad tragen, das von je einer auf einer gemeinsamen, vom Motor getriebenen
Welle sitzenden Schnecke antreibbar ist.
Nach einer besonders vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung ist dabei vorgesehen, daß die Schwenkarme
über eine an den Anschlagbacken angelenkte Gewindespindel, eine auf dieser verschraubbares Federführungsrohr
mit einer an diesem geführte und gegen ein auf dem Schwenkarm gleitendes Ausgleichsstück
drückende Schraubenfeder in ihrer Höhe einstellbar sind.
Durch die Erfindung wird eine Vorschubvorrichtung geschaffen, deren Aufbau niedrig ist, was bei der Bearbeitung
von großen Werkstücken von Vorteil ist. Die vor den Anschlagbacken gelegene Fläche des Arbeitstisches
ist dabei frei.
Weiterhin sind Vorkehrungen getroffen, um den Achsabstand der Vorschubwalze nach Bedarf einstellen
zu können.
Die Vorschubwalzen selbst sind auf besondere Weise einzeln federnd gelagert, wobei der Federdruck einzeln
einstellbar ist. Dadurch wird erreicht, daß die Vorschubwalzen Werkstücke von verschiedenen Abmessungen
(mit einem Stärkeunterschied bis zu 15 bis 20 mm) verschieben können.
Die Vorschubwalzen können nach Lösen von je einer Schraube schnell entfernt werden, so daß die Anschlagfläche
als freier Fräsanschlag benutzt werden kann.
Der Erfindungsgegenstand ist in der folgenden Beschreibung und an Hand der Zeichnung eines Ausführungsbeispiels
erläutert. In der Zeichnung zeigt Fig. 1 die Ansicht und
Vorschubvorrichtung
an Holzbearbeitungsmaschinen,
insbesondere vertikalen Tischfräsmaschinen
an Holzbearbeitungsmaschinen,
insbesondere vertikalen Tischfräsmaschinen
Anmelder:
Max Mayer,
Neu-Ulm/Donau, Emanuelstr. 10
Neu-Ulm/Donau, Emanuelstr. 10
Max Mayer, Neu-Ulm/Donau,
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
Fig. 2 die Draufsicht auf die Vorschubeinrichtung gemäß der Erfindung,
Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie A-B der Fig. 2, in vergrößertem Maßstabe,
Fig. 4 einen Schnitt nach der Linie C-D der Fig. 1, in vergrößertem Maßstabe,
Fig. 5 in Einzeldarstellung eine Stirnansicht des Motors M, aus der sich die Befestigung dieses Motors
ergibt.
Wie aus der Zeichnung ersichtlich, ist die Vorschubeinrichtung auf einer gußeisernen Sockelplatte 1 aufgebaut,
auf der zwei winkelförmige Anschlagbacken 2 in Längsrichtung in einer Führungsnut 2' verschiebbar
gelagert sind. Der in Fig. 1 und 2 links gelegene Anschlagbacken wird durch eine Spindel 2" in Längsrichtung
verstellt, um zu verhindern, daß durch die laufende Vorschubwalze dieser Anschlagbacken in Richtung
auf den Fräser transportiert wird, wenn es vergessen wurde, ihn festzuziehen.
Der in Fig. 1 und 2 rechts gelegene Anschlagbacken 2 kann nach Lösen und Festziehen einer Schraube in
Längsrichtung verstellt werden. Durch Verschieben der beiden Anschlagbacken kann die Maulweite des
Anschlages entsprechend dem Fräswerkzeug eingestellt werden. Das Fräswerkzeug ist in Fig. 2 mit F bezeichnet
und kann aus einem Scheibenfräser bestehen.
Die beiden dem Fräswerkzeug zugewendeten Kanten der Anschlagbacken bilden spitze Winkel, deren
Lippenkanten zweckmäßig aus einem auswechselbaren
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1 IOD
Preßstoffteil 3 bestehen. Diese Anordnung hat den Vorteil, daß die Fräserschneiden nicht beschädigt werden,
wenn durch unvorsichtiges \rerstellen der Anschlagbacken
diese an ihren Lippenkanten mit dem Fräswerkzeug in Berührung kommen.
An die Anschlagbacken schließen sich rückseitig
Spanleitbleche 4 an, die den Raum in unmittelbarer Umgebung des Fräswerkzeugs begrenzen. Dadurch
wird einerseits die Abführung der Holzspäne erleichtert und andererseits ein gewisser Unfallschutz erreicht.
An jedem der beiden Anschlagbacken ist auf einem rückseitig vorspringenden Lagerzapfen ein Schwenkarm
5 gelagert, der seinerseits an seinem freien Ende die zugehörige Antriebswelle 7 mit der an ihr befestigten
Vorschubwalzeil trägt. Zu diesem Zweck ist an
der vorderen Aufnahme 5' jedes Schwenkarmes 5 die Lagerhülse 6 der zugehörigen Antriebswelle 7 eingespannt.
Die Antriebswelle 7 trägt an ihrem konischen Ende eine Nabe 12, an welcher die Vorschubwalze 11
festgeschraubt ist. Die Nabe ist ihrerseits mittels einer einzigen Innensechskantschraube an dem konischen
Sitz der Antriebswelle befestigt. Die Befestigungsfläche der Vorschubwalze ist außermittig versetzt angeordnet,
damit im Bedarfsfalle die Walze 11 in umgekehrter Lage aufgeschraubt werden kann, um einen
weiteren Abstand zum Anschlagbacken zu erzielen.
Die Antriebswelle 7 beträgt an ihrem anderen Ende ein Schneckenrad 17, das durch eine auf einer Welle 9
gelagerten Schnecke 17' angetrieben wird. Das mit einem nabenartigen Ansatz versehene Gehäuse 8 ist auf
der Lagerhülse 6 drehbar gelagert.
Die beiden Schnecken werden durch die gemeinsame, mit einer Keilnut versehene Welle 9 angetrieben.
Die in Fig. 1 und 2 rechts gelegene Schnecke ist mit der Welle 9 fest verbunden, während die links gelegene
Schnecke auf der Welle axial verschiebbar ist. Durch diese Anordnung wird erreicht, daß die durch die Bewegung
der Schwenkarme 5 hervorgerufene Veränderung des Achsabstandes der beiden Antriebswellen ausgeglichen
wird. Da bei jeder der beiden Antriebswellen das zugehörige Schneckengehäuse 8 auf der Lagerhülse
6 drehbar gelagert ist, bleibt zwischen beiden Schnecken immer eine gerade Achslinie erhalten, auch
wenn die beiden Schwenkarme unterschiedlich bewegt +5 werden.
Für den Antrieb wird zweckmäßig ein pölumschaltbarer
Drehstrommotor M vorgesehen. Der Motor M sitzt mit zwei Augen auf einer Welle 10, die in einem
Lagerstutzen 10' an der Nabe des Schneckengehäuses 8 der rechtsgelegenen Schnecke gelagert ist. Dadurch
■wird erreicht, daß die Motorachse, und die Welle 9 der
Schneckengetriebe bei jeder Bewegung der beiden Schwenkarme parallel ausgerichtet bleiben.
Zweckmäßig ist zwischen der Welle des Motors M und Welle 9 ein stufenlos regelbares Getriebe oder,
wie bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel, eine Keilriemenübertragung mit Stufenscheiben vorgesehen.
Bei dem Ausführungsbeispiel ist, wie man aus Fig. 1,
2 und 5 erkennt, der Motor um die Welle 10 zur Straffung des Antriebsriemens schwenkbar. In der gestrafften
Stellung des Riemens kann er auf der Welle 10 mittels der Flügelschratibe 10" festgestellt werden, wie
aus der Darstellung in Fig. 5 hervorgeht. Zwischen der Welle 10 bzw. dem sie aufnehmenden Lagerstutzten 10'
und dem zugehörigen Schwenkarm 5 kann dabei eine Drehfeder 18 (Fig. 2) angeordnet sein, durch welche
das Gewicht des Motors weitgehend aufgehoben wird.
Zur Höhenverstellung der Schwenkarme ist je eine senkrechtstehende Spindel 13 mit einem Federführungsrohrl5
und einem Ausgleichsstück 14 vorgesehen. Die Spindel 13 ist an der Führungsplatte des Anschlagbackens
2 schwenkbar gelagert (Fig. 4). An dem Schwenkarm 5 ist mit zwei Zapfen das Ausgleichsstück 14 gelagert, in dessen Bohrung das Federfühfungsrohr
15 gehalten wird. Dieses Federführungsrohr ist mit einem Innengewinde versehen, in welches die
Spindel 13 eingreift. Gegen das Ausgleichsstück 14 liegt eine das Rohr 15 umgebende Schraubenfeder 19
an, die durch auf einem Außengewinde des Rohres 15 verstellbare Mutter 20 mehr oder weniger vorgespannt
werden kann. Da das Ausgleichsstück 14 seinerseits gegen einen am unteren Ende des Rohres 15 vorgesehenen
Bund 15' anliegt, wird bewirkt, daß der Schwenkarm 5 nur nach oben federn kann. Zur Höhenverstellung
wird das Rohr 15 mittels des an seinem oberen Ende angebrachten Handrades 15" einschließlich der
Feder 19 auf der feststehenden Spindel 13 verstellt.
Zweckmäßig sind die Vorschubwellen zu den Anschlagflächen
der Anschlagbacken nicht genau im rechten Winkel angeordnet, sondern um einen kleinen Winkel
von z. B. 2° nach rechts versetzt. Dadurch wif d erreicht, daß die Vorschubwalzen das Werkstück an die
Anschlagbacken heranführen und dort während der Bearbeitung andrücken.
Die Vorschübwalzen 11 können seitlich durch je eine Schutzkappe 16 abgedeckt sein, die nach Lösen einer
Schraube entfernt werden kann. An def Innenfläche der Schutzkappe 16 kann eine Bürste 16' befestigt sein,
an der sich die Vorschubwalze dauernd abstreift, um ihren Gummibelag von harzigen Spänen od. dgl. zu
befreien.
Claims (6)
1. Vorschubvorrichtung an Holzbearbeitungsmaschinen,
insbesondere vertikalen Tischfräs-' maschinen, bei denen die Anschlagbacken eines
Anschlaglineals zur Veränderung ihrer Maulweite in Längsrichtung verschiebbar sind, dadurch gekennzeichnet,
daß je,eine Vorschubwalze an jedem der beiden Anschlagbacken (2) jeweils für sich in
der Höhe verstellbar gelagert ist und daß die die Antriebswellen (7) der Vorschubwalzen (11) aufnehmenden
Lagerungen (5, 6), der Antriebsmotor (M) der Vorschubwalzen sowie die dessen Drehbewegung
auf die Vorschubwalzen (11) übertragenden Glieder (9, 7) auf der Rückseite der Anschlagbackert (2) befestigt sind.
2. Vorschubvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Lagerungen der
Vorschubwalzen an den Enden von Schwenkarmen-(5) angeordnet sind.
3. Vorschubvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebswellen
(7) der Vorschubwalzen (11) je ein Schneckenrad tragen, das von je einer auf einer gemeinsamen,
vom Motor (M) getriebenen Welle (9) sitzenden Schnecke antreibbar ist.
4. Vorschubvorrichtung nach Anspruch 3, da-. durch gekennzeichnet, daß jedes der die Schneckengetriebe
umschließenden Gehäuse (8) mit einem nabenartigen Ansatz auf der Lagerhülse (6) der
' zugehörigen Vorschubwelle (7) verdrehbar gelagert ist.
5. Einrichtung nach Anspruch 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens die von dem Antriebsmotor
(M) entfernt liegende Schnecke auf der vom Motor (M) getriebenen Welle (9) axial
verschiebbar gelagert ist.
6. Vorschubvorrichtung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwenkarme (5)
über eine an den Anschlagbacken (2) angelenkte Gewindespindel (13), eine auf dieser verschraubbares
Federführungsrohr (15) mit einer an diesem geführte und gegen ein auf dem Schwengarm
gleitendes Ausgleichsstück (14) drückende Schraubenfeder (19) in ihrer Höhe einstellbar sind.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 65 722, 535 795, 718;
deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1 691 314;
deutsche Auslegeschrift R 10601 XII/38 b (bekanntgemacht
am 13. 10. 1955);
österreichische Patentschrift Nr. 167 147.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM29733A DE1100921B (de) | 1956-02-21 | 1956-02-21 | Vorschubvorrichtung an Holzbearbeitungsmaschinen, insbesondere vertikalen Tischfraes-maschinen |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM29733A DE1100921B (de) | 1956-02-21 | 1956-02-21 | Vorschubvorrichtung an Holzbearbeitungsmaschinen, insbesondere vertikalen Tischfraes-maschinen |
| US641103A US2864415A (en) | 1957-02-19 | 1957-02-19 | Work feeding and guiding device for shaping machines |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1100921B true DE1100921B (de) | 1961-03-02 |
Family
ID=25986718
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEM29733A Pending DE1100921B (de) | 1956-02-21 | 1956-02-21 | Vorschubvorrichtung an Holzbearbeitungsmaschinen, insbesondere vertikalen Tischfraes-maschinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1100921B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4038129C1 (en) * | 1990-11-27 | 1992-06-04 | Interholz Technik Gmbh, 7800 Freiburg, De | Double-shaft circular saw with conveyor track - has saw blades in working station and compression mechanism independently vertically adjustable |
Citations (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE65722C (de) * | C. GROSSE in Berlin O., Küstrinerplatz 9 | Kehl-, Nuth- und Spundmaschine | ||
| DE535795C (de) * | 1930-02-11 | 1931-10-15 | Georges Gradel | Vorschubeinrichtung, insbesondere fuer Holzfraesmaschinen |
| AT167147B (de) * | 1949-07-19 | 1950-11-10 | Rudolf Dipl Ing Osmark | Dicktenhobelaufsatz mit Dickenanzeigevorrichtung und federnder Druckplatte |
| DE807718C (de) * | 1948-10-02 | 1951-07-02 | Ferdinand Fromm Maschinenfabri | Verstellbarer Anschlag fuer Holzfraesen mit senkrecht gelagerten Arbeitsspindeln |
| DE1691314U (de) * | 1952-02-11 | 1955-01-13 | Ferdinand Fromm Maschinenfabri | Fuer holzbearbeitungsmaschinen bestimmte vorrichtung zum selbsttaetigen verschieben der werkstuecke in der arbeitsrichtung. |
-
1956
- 1956-02-21 DE DEM29733A patent/DE1100921B/de active Pending
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