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DE1100835B - Einrichtung zum Fraesen von Profilen, zum Schneiden von Schablonen oder zum Bohren von Duesenkanaelen mittels eines Ladungstraegerstrahles - Google Patents

Einrichtung zum Fraesen von Profilen, zum Schneiden von Schablonen oder zum Bohren von Duesenkanaelen mittels eines Ladungstraegerstrahles

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Publication number
DE1100835B
DE1100835B DES27470A DES0027470A DE1100835B DE 1100835 B DE1100835 B DE 1100835B DE S27470 A DES27470 A DE S27470A DE S0027470 A DES0027470 A DE S0027470A DE 1100835 B DE1100835 B DE 1100835B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
charge carrier
carrier beam
lens
processed
serving
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES27470A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Phys Karl Hei Steigerwald
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Carl Zeiss SMT GmbH
Original Assignee
Carl Zeiss SMT GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Carl Zeiss SMT GmbH filed Critical Carl Zeiss SMT GmbH
Priority to DES27470A priority Critical patent/DE1100835B/de
Publication of DE1100835B publication Critical patent/DE1100835B/de
Pending legal-status Critical Current

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    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J37/00Discharge tubes with provision for introducing objects or material to be exposed to the discharge, e.g. for the purpose of examination or processing thereof
    • H01J37/02Details
    • H01J37/04Arrangements of electrodes and associated parts for generating or controlling the discharge, e.g. electron-optical arrangement or ion-optical arrangement
    • H01J37/147Arrangements for directing or deflecting the discharge along a desired path
    • H01J37/1472Deflecting along given lines
    • H01J37/1474Scanning means
    • H01J37/1475Scanning means magnetic
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23KSOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
    • B23K15/00Electron-beam welding or cutting
    • B23K15/08Removing material, e.g. by cutting, by hole drilling
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    • H01J37/00Discharge tubes with provision for introducing objects or material to be exposed to the discharge, e.g. for the purpose of examination or processing thereof
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    • H01J37/304Controlling tubes by information coming from the objects or from the beam, e.g. correction signals

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Analytical Chemistry (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Welding Or Cutting Using Electron Beams (AREA)

Description

  • Einrichtung zum Fräsen von Profilen, zum Schneiden von Schablonen oder zum Bohren von Düsenkanälen mittels eines Ladungsträgerstrahles Es ist bekannt, dünne Folien mittels eines Elektronenstrahles zu bearbeiten. Dieser Strahl wird auf die Folie fokussiert und brennt an der Auftreffstelle ein Loch in diese. Zur Erzeugung von Löchern beliebiger Form werden Folie und Ladungsträgerstrahl durch mechanische oder elektronenoptische Mittel relativ zueinander bewegt. Wegen der geringen Dicke der Folie ist die Form des Bohrloches über die Tiefe bei diesen nach erfolgter Bearbeitung als Oberflächen-und Ultrafilter verwendeten Folien ohne Belang.
  • Dasselbe gilt hinsichtlich eines bekannten Elektronenmikroskops, in dem zur Erzielung von submikroskopischen Eingriffen in das beobachtete Objekt ein feiner Ionenstrahl verwendet wird, dessen Erzeugungssystem in das Mikroskop eingebaut ist. Es sind auch hier mechanische oder elektronenoptische Mittel zur Verschiebung der Auftreffstelle des Ionenstrahls auf dem Objekt vorgesehen.
  • Die Einrichtung nach der vorliegenden Erfindung gestattet es, dickere Gegenstände zu bearbeiten und in diese beispielsweise Löcher vorherbestimmter Ouerschnittsform einzubohren, deren Form auch über die Tiefe des gewünschten Bohrloches vorgeschrieben ist. Dies ist insbesondere bei der Herstellung von Spinndüsen von außerordentlicher Wichtigkeit. Die Einrichtung eignet sich ferner in gleicher Weise zum Fräsen von - Profilen, zum Schneiden von Schablonen oder, ganz allgemein gesagt, zum Herstellen eines Schnittes durch einen dickeren Gegenstand, wobei die Querschnittsform sowie die Form über die Tiefe des gewünschten Schnittes in beliebiger Weise vorherbestimmt werden kann.
  • Erfindungsgemäß sind bei einer derartigen Einrichtung die Strahlablenkungs- und/oder Strahlformungsmittel zugleich so ausgebildet, daß über die Tiefe des gewünschten Schnittes eine vorgeschriebene, von der zylindrischen abweichende Form erzielt wird.
  • Die Strahlablenkungs- und/oder Strahlformungsmittel werden bei der Materialbearbeitung so eingestellt, daß der Ladungsträgerstrahl über seine Längsausdehnung eine vorherbestimmte definierte Querschnittsform aufweist. Das zu bearbeitende Objekt wird dann mit Hilfe mechanischer Bewegungsvorrichtungen derart unter dem Ladungsträgerstrahl entlangbewegt, daß dieser auf der Oberfläche des Objektes die gewünschte Profillinie beschreibt. Der Bewegungsvorgang kann so eingerichtet werden, daß der gewünschte Arbeitsvorgang beendet ist, wenn die vom Strahl zu bearbeitende Strecke von diesem einmal durchlaufen ist. Bei gewissen Materialeigenschaften und von gewissen Materialstärken an kann es dagegen zweckmäßig sein, die Objektbewegung derart auszuführen, daß der Ladungsträgerstrahl die zu bearbeitende Strecke mehrmals, vorzugsweise periodisch, durchläuft. Hierbei ist es zweckmäßig, entsprechend den einzelnen von dem Ladungsträgerstrahl beschriebenen Bahnformen die Bewegungsgeschwindigkeit des Objektes geeignet zu wählen. Weiterhin wird diese Geschwindigkeit zweckmäßig so gewählt, daß sie in einem geeigneten Verhältnis zu der im Bearbeitungsquerschnitt verfügbaren elektrischen Leistung und zu den Materialeigenschaften steht.
  • Der Ladungsträgerstrahl kann auch mit Hilfe elektrischer oder magnetischer Ablenkmittel entlang der durch das gewünschte Profil vorgeschriebenen Bahn auf dem zu fräsenden bzw. zu bohrenden Material geführt werden. Diese Ablenkmittel können vorteilhaft so ausgebildet sein, daß das zur Materialbearbeitung dienende Stück des Ladungsträgerstrahles während des Bearbeitungsvorganges weder seine Form noch seine Auftreffrichtung auf das Objekt ändert. In anderen Fällen kann es jedoch zweckmäßig sein, während der Bewegung des Ladungsträgerstrahles auch die Richtung und die Querschnittsform der zur Bearbeitung bestimmten Strahlstrecke in bestimmter, den einzelnen Stellen der zu fräsenden Bahn entsprechender Weise zu ändern. Besonders vorteilhaft ist es, die Form der zu fräsenden Profillinie durch Bewegung des Objektes zu bestimmen, während zugleich die Form und Richtung der zur Bearbeitung bestimmten Strahlstrecke mit elektronenoptischen Mitteln in gewünschter Weise bestimmt wird. Auf diese Art werden eine Reihe elektronen- bzw. ladungsträgeroptischer Schwierigkeiten bei der Strahlformung vermieden.
  • Im Strahlengang des Ladungsträgerstrahles kann eine Blende mit einer der Profillinie entsprechenden Strahlendurchtrittsöffnung angeordnet sein. Die Blende besitzt also die Form der gewünschten Profillinie. Sie wird zweckmäßig so in den Strahlengang des Ladungsträgerstrahles eingeschaltet, daß sie auf dem zu bearbeitenden Material scharf abgebildet wird.
  • Ein zu diesem Zweck dienendes Abbildungssystem besteht aus einer elektrostatischen, magnetischen oder elektromagnetischen Linse, wobei das zu bearbeitende Objekt in bezug auf die Blende in der Bildebene des Systems liegt. Die Einrichtung kann vorteilhaft durch zusätzliche Vorrichtungen so getroffen werden, daß die Intensitätsverteilung über die gesamte Fläche der zu bearbeitenden Materialstelle nicht gleichmäßig ist, sondern daß unabhängig von der Lage der einzelnen zu bearbeitenden Flächenelemente an jeder Stelle die gleiche Bearbeitungstemperatur erreicht wird. Dies kann z. B. dadurch geschehen, daß man in einem Strahlquerschnitt oberhalb oder unterhalb der eingeschalteten Profilblende eine oder mehrere weitere Blenden anordnet, welche durch geeignete Formgebung die Intensität des durch die Profilblende tretenden Ladungsträgerstrahles in den verschiedenen Flächenelementen vorherbestimmen.
  • Die vom Ladungsträgerstrahl zu beschreibende Profillinie kann ein in sich geschlossener Linienzug, z. B. eine Kreislinie oder eine davon symmetrisch abweichende Kurve sein. Eine andere Möglichkeit besteht beispielsweise darin, daß die Profillinie in Form eines in Blockschrift geschriebenen großen Buchstabens oder in Form von Schriftzeichen gewählt wird. Es ist ferner möglich, die Profillinie so zu wählen, daß sie die Form von graphischen Darstellungen oder von Bildern hat.
  • Es ist möglich, der zur Materialbearbeitung bestimmten Strecke des Ladungsträgerstrahles eine gewünschte Profilform zu geben. Dabei muß jedoch der geometrischen Bedingung genügt werden, daß von jedem Punkt der Strahlquerschnittsfläche jeder andere Punkt dieser Querschnittsfläche in gerader Linie erreichbar ist, ohne dabei die Begrenzungslinien der Fläche zu schneiden. Anders ausgedrückt besagt die Bedingung, daß kein Innenwinkel zwischen den Begrenzungslinien größer als 1800 sein darf. Fig. 1 zeigt hierfür ein Beispiel.
  • Fig. 2 zeigt in schematischer Darstellung ein Ausführungsbeispiel einer Einrichtung zur Erzeugung eines bestimmten Strahlprofils sowie den zugehörigen Strahlengang. Die Blende Bl stellt die Aperturblende eines oberhalb derselben zu denkenden geometrischoptischen Systems dar. Die Blende B2 ist die hierzu gehörige Gesichtsfeldblende in der Bildebene. Die Blenden Bi und B2 sind Profilblenden mit rechteckigem Querschnitt, welcher in Fig. 2 in Schrägprojektion dargestellt ist. Die einander entsprechenden Rechteckseiten verlaufen in diesem Fall parallel zueinander. Ba und B2 bestimmen sowohl die Begrenzung als auch die Beleuchtungsapertur in der Gesichtsfeldblende B2. Es wird als Strahlquerschnitt B3 in der Brennebene der Linse L abgebildet, während B2 als Strahlquerschnitt B4 in der Bildebene d,er Linse L abgebildet wird. Durch die Blenden B1 und B2 wurde dem zwischen B3 und B4 liegenden Strahlstück eine definierte Querschnittsverteilung aufgedrückt.
  • In diesem Beispiel hat das zur Materialbearbeitung dienende Strahlstück (zwischen B3 und B4) die Form eines Pyramidenstumpfes. Man kann z. B. durch Vergrößerung der Blendenöffnung von Bt erreichen, daß der Strahlquerschnitt B3 gleich dem Querschnitt Bo wird, so daß das Strahlstück B3-B4 Quaderform erhält. Wählt man anstatt der rechteckigen Blendenformen Bi und B, beispielsweise kreisförmige Blenden- öffnungen, so erhält man in entsprechender Weise für das Strahlstück B3-B4 die Form eines Kegelstumpfes oder eines Zylinders.
  • Zur weiteren Erläuterung der Erfindung sind in den Fig. 3 bis 7 Ausführungsbeispiele dargestellt.
  • Fig. 3 und 3 a zeigen ein Ausführungsbeispiel für den Fall, daß ein Elektronenstrahl entsprechend dem gewünschten Profil (Fig. 2) durch Ablenkvorrichtungen bewegt wird, so daß der Ladungsträgerfleck beispielsweise eine geschlossene Kurve 75 beschreibt.
  • Mit 1 ist eine Glühkathode bezeichnet, die von einer Elektrode 2 umgeben ist, welche kreiszylindrische Gestalt hat und in ihrem Innern einen trichterförmigen Teil 2' besitzt, aus welchem die Spitze der Glühkathode 1 (z. B. Haarnadelkathode) gerade eben herausragt. Die Teile 2 und 2' können, wie in der Fig. 1 gezeichnet, galvanisch verbunden sein bzw. aus einem Stück bestehen und mit der Glühkathode 1 über eine gegeignete negative Vorspannung, beispielsweise in der Größe von 100 bis 200 V, verbunden sein. Statt dessen können die Teile 2 und 2' auch voneinander isoliert sein und verschiedene Potentiale gegenüber der Kathode in der erwähnten Größenordnung erhalten. Ebenso ist es möglich, die innere Elektrode 2' in mehrere voneinander isolierte sektorförmige Teile aufzuspalten, die gegenüber der Kathode 1 verschiedenes Potential erhalten.
  • Das Kathodensystem ist auf einen Durchführungsisolator mit den elektrischen Durchführungen 4, 5 und 6 montiert. Dieser Isolator 3 sitzt vaknumdicht auf einem Gehäuseteil 7, dessen Boden 8 als Anodenblende ausgebildet ist und welches auf Erdpotential liegt.
  • Das Gehäuse 7 ist über einen elastischen Verbindungsring 9 vakuumdicht mit dem rohrförmigen Vakuumgehäuse 10 verbunden. Die Schrauben 11, 12, 13, 14 dienen zum Justieren des Ladungsträgerstrahles.
  • Im Vakuumgehäuseteil 10 sind Ablenkplatten 15, 16 angebracht, an welche von außen eine Ablenkspannung gelegt werden kann. Die Platten sind isoliert und vakuumdicht mit Hilfe der Isolatoren 17, 18 angeordnet. Am unteren Teil des Vakuumgehäuseteiles 10 ist ein zur Aufnahme der zu bearbeitenden Objekte dienendes weiteres Gehäuse 19 vorgesehen. Eine Haltevorrichtung 20 dient zur Lagerung des zu bearbeitenden Objektes. Zum Eine und Ausbringen der Objekte aus dem Vakuum und zur Bewegung und mechanischen Ausrichtung der Objekte innerhalb des Vakuums können prinzipiell bekannte Vorrichtungen dienen.
  • Wird an die Ablenkplatten 15, 16 eine Ablenkspannung angelegt, so wird der Ladungsträgerstrahl im Bereich der Ablenkplatten abgelenkt. Die Strahlspitze wandert auf dem Objekt 21. Neben der reinen Bewegung des Ladungsträgerfleckes auf dem Objekt kann auch noch die gesamte Richtung des Strahles eingehalten werden. Aus diesem Grunde sind weitere Ablenkplatten 22, 23 vorgesehen. An diese Platten werden derartige Spannungen gelegt, daß sie den abgelenkten Elektronenstrahl in ihrem Bereich wieder so zurücklenken, daß er zwar an einer anderen Stelle des Objektes, aber z. B. parallel zur optischen Achse auf das Objekt 21 trifft. Die gleiche Aufgabe wie die Platten 15, 16, 22, 23 haben die Platten 24, 25 sowie deren nicht eingezeichnete Gegenplatten.
  • Diese Platten sorgen für eine Ablenkung in der zur Zeichenebene senkrechten Richtung.
  • Das gesamte Ablenksystem ist in der Fig. 3 a noch einmal gesondert schematisch dargestellt. 1' stellt die Spitze- der Glühkathode 1 dar. Der abzulenkende Elektronenstrahl wird zwischen den Platten 15, 16 ausgelenkt und zwischen den Platten 22, 23 wieder derart zurückgezogen, daß er parallel zur Achse verläuft. Weiterhin besteht noch eine Ablenkung zwischen den Platten 24, 26 sowie 25, 27, so daß der Strahl parallel zur optischen Achse, welche im Punkt 28 auf das Objekt trifft, jeden Punkt des Objektes erreichen kann. Die Ablenkspannungen werden nun so gewählt daß der Ladungsträgerstrahl entlang der Profillinie 75 bewegt wird. Die Ablenkspannungen können mit bekannten elektronischen oder/und elektromechanischen Mitteln in beliebiger Weise erzeugt und an die Ablenkplatten gelegt werden. Weiterhin können elektrische oder/und elektromechanische Mittel vorgesehen sein, welche den Ablauf des Fräsvorganges mit weiteren zum Arbeitsverlauf gehörigen Vorgängen (z. B. Eine und Ausschleusen, Drehen usw.) zu einer Automatik verbinden.
  • Fig. 4 zeigt in schematischer Darstellung ein Ausführungsbeispiel für eine Anordnung zum Fräsen von Profilen mit Ladungsträgerstrahlen, bei welcher eine bestimmte, zum Bearbeiten vorgesehene Strecke des Ladungsträgerstrahles eine durch zwei Blenden vorgegebene Profilform erhält. Auf dem oberen Teil des Vakuumgefäßes 30 ist ein Strahlerzeugungssystem ähnlich dem in Fig. 2 dargestellten System mit gleicher Anordnung und mit gleichen Bezeichnungen vorgesehen. 31 ist eine Blendenhalterung, welche eine Blende 32 trägt. Die Form der Blende 32 ist aus Fig. 4a ersichtlich. Die Blende befindet sich in der Brennebene des vom Strahlerzeugungssystem erzeugten Strahlenganges und wirkt als Aperturblende für die Bildebene des gleichen Strahlenganges. In der Bildebene ist die Blendenhalterung 33 mit der Blende 34 angeordnet, welche hier als Gesichtsfeldblende wirkt. Die Form von 34 ist in Fig. 4b gezeigt. Das Gehäuse 30 ist vakuumdicht auf eine magnetische Linse, bestehend aus einer Magnetspule 35, dem topfförmigen Eisenkern 36 und den Polschuhen 37 und 38, aufgesetzt. Die magnetische Linse ihrerseits ist vakuumdicht mit dem Gehäuse 39 verbunden. Weiterhin ist das Gehäuse 39 über eine Umwegpumpleitung 40 mit dem oberen Teil des Gehäuses 30 verbunden, um günstigere Vakuumverhältnisse zu schaffen.
  • Die magnetische Linse bildet die Blende 34 in der Höhe der gestrichelten Linie 41 im zu bearbeitenden Objekt 42 ab. Die Länge des zur Bearbeitung bestimmten Strahlteiles entspricht etwa der Dicke des Objektes, der Strahlengang entspricht dem in Fig. 2 gezeigten Schema.
  • Fig. 5 zeigt in schematischer Darstellung das Prinzip einer automatischen Geschwindigkeitssteuerung fiir Fräsvorgänge. Die gezeigte Anordnung ist zum Fräsen von geradlinigen Schlitzen bestimmt. Mit 50 ist eine magnetische Linse dargestellt, welche einen kreisförmigen Strahlquerschnitt in der Höhe des Objektes 51 erzeugt. Das Gefäß 52 enthält eine Verschiebeeinrichtung, bestehend aus dem Schlitten 53 und der Gewindespindel54, welche vakuumdicht an der Stelle 55 aus dem Gefäß 52 herausgeführt ist und über die Kupplung 56 mit einem Motor 57 verbunden ist, dessen Drehzahl elektrisch regelbar ist. Vorteilhaft kann hier auch ein stufenlos regelbares Flüssigkeitsgetriebe verwendet werden. Unterhalb der magnetischen Linse 50 ist ein Thermoelement 58 angeordnet. Es nimmt die von der Bearbeitungsstelle des zu bearbeitenden Materials 51 ausgehende Wärmestrahlung auf und verwandelt diese in ein elektrisches Steuersignal, welches über die Leitungen 59, 60 dem Steuerverstärker 61 zugeführt wird. Der Verstärker 61 steuert nun seinerseits in Abhängigkeit von der am Objekt 51 vorhandenen Temperatur den vom Motor 57 ausgeführten Bewegungsvorgang.
  • Fig. 6 zeigt eine Anordnung zum Fräsen mit Ladungsträgerstrahlen, wobei der Strahl nur einmal über die zu fräsende Strecke geführt werden soll. 50 ist die magnetische Linse, welche vakuumdicht auf das Vakuumgehäuse 62 aufgesetzt ist. Der Verschiebemechanismus besteht wieder aus dem Schlitten 53, der Gewindespindel 54 und dem Motor 57 mit der Kupplung 56. Das Objekt 51 ist so auf dem Schlitten 53 angeordnet, daß die zu bearbeitende Stelle über einer Bohrung 63 des Schlittens liegt. Der zur Bearbeitung dienende Elektronenstrahl hat eine gewünschte ouerschnittsform. Er fällt auf die Stelle 64 des Objektes 51 und bohrt zunächst ein Loch in das Objekt. Sodann trifft der Strahl auf die am Boden des Gefäßes 62 angeordnete Elektrode 65, welche mit dem Isolator 68 gegen über 62 elektrisch isoliert ist. Die Elektrode ist über die Leitung 66 und den Widerstand 67 mit Erde verbunden. Trifft der Elektronenstrahl die Elektrode, so fließt ein Strom über 65, 66, 67 zur Erde. Hierdurch entsteht an 67 ein Spannungsabfall, welcher dem Steuerverstärker 69 zugeleitet wird.
  • Dieser regelt wieder seinerseits die Drehzahl des Motors 57. Die Anordnung kann so getroffen werden, daß der Motor in stromlosem Zustand des Widerstandes 67 keine Drehung ausführt. Fällt der Elektronenstrahl mit einer bestimmten maximalen Stärke durch eine Bohrung des Objektes 51 auf die Elektrode 65, so wird durch den so entstehenden Strom der Motor eingeschaltet und läuft mit einer bestimmten, der Stromstärke entsprechenden Drehzahl an. Hierdurch verschiebt sich das Objekt 51 und schattet die Elektrode 65 gegenüber dem Elektronenstrahl teilweise ab. Auf diese Weise verringert sich der Strom, die Motordrehzahl verringert sich ebenfalls, und es stellt sich ein steuerbarer Zustand derart ein, daß nur ein bestimmter, zur Bohrung geeigneter Stromanteil des Elektronenstrahles an der Bearbeitung des Objektes 51 teilnimmt.
  • In Fig. 7 ist ein weiteres Beispiel gezeigt, wobei die zur automatischen Geschwindigkeitssteuerung benutzte Strahlung über einen Spiegel auf eine außerhalb des Vakuumgefäßes liegende Photozelle fällt.
  • Die Anordnung entspricht im wesentlichen der in Fig. 4 gezeigten, mit dem Unterschied, daß sie auch für das Fräsen auf bewegten Objekten eingerichtet ist. Die Bezeichnungen entsprechen den in Fig. 3, 4 und 6 gewählten.
  • Die magnetische Linse trägt in ihrem inneren Teil einen Spiegel 70, welcher die von der unter dem Ladungsträgerstrahl befindlichen Objektstelle ausgehende Strahlung über ein Linsensystem 71 durch die Fenster 72 und 73 auf die außerhalb des Vakuums befindliche Photozelle 74 wirft. Die Photozelle gibt ein Steuersignal ab, welches vom Verstärker 61 verarbeitet und wiederum dem Motor 57 zugeführt wird.
  • Der Vorteil dieser Anordnung besteht darin, daß die mit sehr kleiner Apertur aus einem tiefgebohrten Loch austretende Strahlung von dem nahe der optischen Achse und der Lochachse befindlichen Spiegel aufgefangen werden kann.
  • Die in den Ausführungsbeispielen dargestellte Verwendung einer Fernfokuskathode ist eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung, jedoch können auch anders ausgebildete Elektronenstrahlerzeugungssysteme beim Erfindungsgegenstand Anwendung finden.
  • Ferner können, wie schon erwähnt, an Stelle von Elektronenstrahlen Strahlen von anderen Ladungsträgern (z. B. positiven oder negativen Ionen) benutzt werden.
  • Ferner können Mittel, vorzugsweise in Form einer mechanischen Klappvorrichtung, vorgesehen sein, die es ermöglichen, wahlweise das Auftreffen des Ladungsträgerstrahles auf den zu bearbeitenden Gegenstand bzw. dessen Haltung zu verhindern oder freizugeben. Es ist vorteilhaft, diese Vorrichtung in einem Bereich des Ladungsträgerstrahles oberhalb der zur Bündelung des Strahles dienenden magnetischen Linse anzuordnen. Es ist dabei zweckmäßig, hier einen Strahlquerschnitt auszuwählen, in welchem die Strahlstromdichte einen gegenüber den übrigen Strahlstromquerschnitten geringeren Wert besitzt.
  • Die Klappe kann z. B. aus einem starken Wolframblech bestehen, welches unter anderem mit Kühlungs-und Abstrahlflächen versehen ist. Es kann vorteilhaft sein, die Bedienung dieser Klappe mit der Bewegung eines Spiegels zu koppeln, welcher derart angeordnet ist, daß er bei Abschalten des Ladungsträgerstrahles durch die Klappe das Licht einer Beleuchtungseinrichtung auf die durch die Offnungen der Bohrlinse sichtbaren Bearbeitungsstellen fallen läßt. Die Anordnung der Klappvorrichtung kann so getroffen sein, daß ihre Drehachse beispielsweise senkrecht auf der in Fig. 4 verwendeten Schnittebene steht und seitlich von der Mittelachse des Vakuumgefäßes angeordnet ist. Der Antrieb der Klappvorrichtung kann unter Umständen über ein Fußpedal erfolgen, um der das Gerät bedienenden Person die Möglichkeit zu geben, mit den Händen beispielsweise die mechanische Justiervorrichtung oder elektrische Regelvorrichtung ungestört bedienen zu können.
  • Es können auch zur Betätigung anderer Regelvorrichtungen Fußpedale oder Fußsclialtknöpfe oder Fußwechselschaltwippen vorgesehen sein. Weiterhin ist es vorteilhaft, Anzeigevorrichtungen zur Anzeige des augenblicklichen Betriebszustandes der Apparatur vorzusehen. Zur Sicherung eines geordneten Ablaufs der Arbeitsvorgänge ist es zweckmäßig, die einzelnen aufeinanderfolgenden Bedienungsvorgänge durch gekoppelte Sperrsysteme untereinander in der Reihenfolge zu sichern, beispielsweise derart, daß der Elektronenstrahl nur eingeschaltet werden kann, wenn ein zur Bearbeitung bestimmter Gegenstand an der Bearbeitungsstelle im Gerät vorhanden ist.
  • Die Einrichtung nach der Erfindung kann insbesondere zum Bearbeiten von Gegenständen (z. B. Herstellen von Spinndüsen) aus Wolfram, Tantal, Stahl, Keramik, kristallinem Korund, Glas oder aus organischen Isolierstoffen verwendet werden. Mit besonderem Vorteil ist der Erfindungsgegenstand anwendbar, wenn es sich um das Durchbohren bzw. Durchschneiden von solchen Gegenständen handelt, die eine Wandstärke von 0,1 mm oder mehr, insbesondere von einigen Millimetern (z. B. 5 mm) besitzen und mit Bohrungen bzw. Schnitten oder Einfräsungen zu versehen sind, deren Weite (Ausdehnung senkrecht zur Profillinie) weniger als 0,2 mm beträgt.
  • Ein anderes Anwendungsgebiet der erfindungsgemäßen Einrichtung ist die Herstellung von Gewindebohrern oder Schrauben, z. B. aus Wolframcarbid. Ferner können Zahnräder hergestellt werden.
  • Profile der Gewindegänge und der Verzahnungen werden entsprechend dem beschriebenen Verfahren mit dem Ladungsträgerstrahl geschnitten, wobei dieser sowohl in Richtung der Achse der bearbeitenden Drehkörper als auch in einer Ebene senkrecht zu dieser Achse gerichtet die Gegenstände in der gewünschten Form bearbeiten kann.
  • Der Erfindungsgegenstand ermöglicht ferner in besonders gearteten Bearbeitungsfällen, wie z. B. beim Bohren oder Fräsen von Schlitzen in enge Rohre, von der Außenwand her Löcher bzw. Schlitze in die Rohrwandungen zu schneiden, welche sich nach der Bearbeitungsseite hin konisch verjüngen. Es lassen sich also auch Bearbeitungsformen durchführen, welche mit mechanischen Mitteln nicht möglich sind.
  • PATENTANSPROCHE: 1. Einrichtung zum Fräsen von Profilen, zum Schneiden von Schablonen oder zum Bohren von Düsenkanälen, vorzugsweise zum Herstellen von Spinndüsen, mittels eines Ladungsträgerstrahles unter Verwendung von elektronenoptischen Strahlablenkungs- oder Strahlformungsmitteln zur Bestimmung der Querschnittsform der Schnitte, dadurch gekennzeichnet, daß die Strahlablenkungs-und/oder Strahlformungsmittel zugleich so ausgebildet sind, daß über die Tiefe des gewünschten Schnittes oder Bohrloches eine vorgeschriebene, von der zylindrischen abweichende Form erzielt wird.

Claims (1)

  1. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß Mittel zur Änderung der Querschnittsform des Ladungsträgerstrahles während des Bearbeitungsvorganges vorgesehen sind.
    3. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Steuerung des Auftreffwinkels des Ladungsträgerstrahles auf dem zu bearbeitenden Objekt dienende elektrostatische oder magnetische bzw. elektromagnetische Ablenkvorrichtungen vorgesehen sind.
    4. Einrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß zur Bewegung des zu bearbeitenden Objektes relativ zum Ladungsträgerstrahl dienende mechanische Mittel und zur gleichzeitigen Formung des Ladungsträgerstrahles dienende elektronenoptische Mittel vorgesehen sind.
    5. Einrichtung nach Anspruch 1 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß im Strahlengang des Ladungsträgerstrahles zwei Blenden und ein Abbildungssystem derart angeordnet sind, daß die Abbildung der der Linse unmittelbar vorgelagerten Blende in der Bildebene und die Abbildung der anderen Blende in der Brennebene dieser Linse liegt.
    6. Einrichtung nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß zur mehrfachen Führung des Ladungsträgerstrahles über die zu bearbeitende Stelle dienende Ablenkmittel vorgesehen sind.
    7. Einrichtung nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß im Strahlengang des Ladungsträgerstrahles zur Steuerung der Intensität dieses Strahles bei verschiedener Ablenkung dienende Blenden angeordnet sind.
    8. Einrichtung nach Anspruch 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß Mittel zur Steuerung der Relativbewegung zwischen Objekt und Ladungsträgerstrahl, vorzugsweise in Abhängigkeit von der an der Bearbeitungsstelle ausgehenden Licht-und Wärmestrahlung, vorgesehen sind.
    9. Einrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß an der Bearbeitungsstelle ein Strahlungsempfänger vorgesehen ist, dessen Strom oder Spannung gegebenenfalls über einen Verstärker die Vorschubgeschwindigkeit des Objektes und/oder die Strahlintensität und/oder die Strahlform steuert.
    10. Einrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß Mittel zur Steuerung der Brennweite der im Strahlengang angeordneten Linse in Abhängigkeit von Strom oder Spannung des Strahlungsempfängers vorgesehen sind.
    11. Einrichtung nach Anspruch 8, gekennzeichnet durch eine solche Ausbildung der im Strahlengang angeordneten Linse, daß das von der Bearbeitungsstelle ausgehende Licht durch diese hindurch auf eine seitlich der Linse angeordnete Photozelle fällt, sowie durch eine Verbindung dieser Photozelle mit dem zur Steuerung der Relativbewegung zwischen Strahl und Objekt dienenden Mittel.
    12. Einrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß das zu bearbeitende Objekt auf einer mit einer Durchbohrung versehenen Unterlage angeordnet ist, wobei sich unter dieser Bohrung eine Elektrode befindet, die gegebenenfalls über zusätzliche elektrische Schaltelemente mit dem zur Steuerung der Relativbewegung zwi- schen Objekt und Strahl dienenden Mittel gekuppelt ist.
    13. Einrichtung nach Anspruch 1 und einem oder mehreren der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß zur wahlweisen Sperrung des Ladungsträgerstrahles dienende Mittel, vorzugsweise in Form einer mechanischen Klappvorrichtung, vorgesehen sind.
    14. Einrichtung nach Anspruch 1 und einem oder mehreren der folgenden gekennzeichnet durch die Verwendung zur Herstellung von Gewindebohrern oder Schrauben aus sehr hartem Material, beispielsweise Wolframcarbid.
    15. Einrichtung nach Anspruch 1 und einem oder mehreren der folgenden gekennzeichnet durch die Verwendung zur Herstellung von Zahnrädern.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 748 680; USA. Patentschrift Nr. 2 267 752.
DES27470A 1952-03-01 1952-03-01 Einrichtung zum Fraesen von Profilen, zum Schneiden von Schablonen oder zum Bohren von Duesenkanaelen mittels eines Ladungstraegerstrahles Pending DE1100835B (de)

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DES27470A Pending DE1100835B (de) 1952-03-01 1952-03-01 Einrichtung zum Fraesen von Profilen, zum Schneiden von Schablonen oder zum Bohren von Duesenkanaelen mittels eines Ladungstraegerstrahles

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