DE1100559B - In haengendem Zustand arbeitender Felsbrecher - Google Patents
In haengendem Zustand arbeitender FelsbrecherInfo
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- E02—HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
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- E02F5/00—Dredgers or soil-shifting machines for special purposes
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
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- E02B—HYDRAULIC ENGINEERING
- E02B3/00—Engineering works in connection with control or use of streams, rivers, coasts, or other marine sites; Sealings or joints for engineering works in general
- E02B3/02—Stream regulation, e.g. breaking up subaqueous rock, cleaning the beds of waterways, directing the water flow
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Description
- In hängendem Zustand arbeitender Felsbrecher Die Erfindung befaßt sich mit einem im hängenden Zustand arbeitenden Felsbrecher, der ein geführtes Schlaggerät und einen Meißel ümfäßt. Bei den bekannten Ausführungsformen. dieser Felsbrecher ist das Schlaggerät als solches aufgehängt und arbeitet mit großer Schlagzahl, aber verhältnismäßig kleiner Schlagenergie. Der Meißel ist im Schlaggerät selbst geführt.
- Aus diesem Grunde sind meist nur kürzere Meißel verwendbar. Bei Arbeiten, bei denen der Fels in größerer Wassertiefe gebrochen werden muß, arbeitet das Schlaggerät meist unter Wasser. Dadurch ergeben sich beträchtliche Komplikationen. Da eine besondere Führung des Meißels fehlt; ist es schwierig, ihn genau an der vorgesehenen Einschlagstelle anzusetzen. Hieraus ergibt sich oft eine ungenügende Wirkung des Meiß elvorgangs.
- Um hier Abhilfe zu schaffen, ist gemäß der Erfindung vorgesehen, daß -das Schlaggerät als Rammbär-ausgebildet ist und zusammen mit dem Meißel an einem gemeinsamen Führungsrahmen, jedoch von diesem getrennt geführt ist. Solche Rammgeräte können zwar nicht unter Wasserarbeiten, was aber nicht von Bedeutung ist, wenn ein entsprechend langer Meißel verwendet und entsprechend geführt wird. In diesem Falle ist auch ein Felsbrechen unter Wasser, selbst bei großen Wassertiefen, möglich.
- Durch die Führung von Rammbär und Meißel an einem gemeinsamen Führungsgestell ist erreicht, daß bei genügender Länge des Führungsrahmens der Rammbär oberhalb der Wasseroberfläche arbeiten kann und der bei größerer Wassertiefe lange Meißel dennoch so geführt ist, daß infolge der doppelten Führung des Meißels am Führungsgestell, bei den schweren Schlägen des Rammbären keine schädlichen Rückwirkungen auf den Rammbären selbst kommen.
- Es empfiehlt sich dabei, wenn der Führungsrahmen für Rammbär und Meißel je eine getrennte Führungsbahn am gemeinsamen Führungsrahmen aufweist.
- Der Meißel kann hierbei doppelt geführt und entsprechend lang gestaltet sein. Durch Aufhängung des Führungsrahmen an einem an sich bekannten, entsprechend gestalteten Geschirr kann auch beim Gegenstand der Erfindung der ganze Führungsrahmen und damit wiederum der Meißel sehr genau geführt werden.
- Ein weiterer Vorteil des gemeinsamen Führungsrahmens besteht darin, daß bei einem Losbrechen des Gesteins durch seitliches Abkippen des eingedrungenen Meißels die Biegemomente durch den Führsngsrahmen aufgenommen werden. Hierbei ist der Meißel entlastet und das Schlaggerät sogar ganz von diesen Kräften freigehalten.
- In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Gegenstands der Erfindung schematisch dargestellt. Darin zeigen: Fig. 1 einen Felsbrecher, der an einem von einem Schwimmer getragenen Ausleger mit entsprechendem Aufhängegeschirr aufgehängt ist; Fig. 2 eine Vorderansicht hierzu, bei weggelassenem Schwimmer und Ausleger; Fig. 3 einen Schnitt durch eine untere Meißellagerung längs der Line 3-5 in Fig. 2; Fig.4 einen gleichen Schnitt durch eine abgewandelte Lagerung dieser Art; Fig. 5 einen Schnitt durch eine weitere Abwandlung der Lagerung; Fig. 6 bis 8 Schnitte, die den Fig. 3 bis 5 entsprechen, wobei jedoch die Lagerung des Meißels jeweils in einem scharnierartig aufklappbaren Lager vorgesehen ist.
- Auf einem mit 10 bezeichneten pontonartigen Schiff sind Schienen il für das Fahrwerk 12 eines fahrbaren Krangerüstes 13 vorgesehen. An einem Ausleger 14 dieses Krangerüstes ist der Felsbrecher in folgender Weise aufgehängt: Ein von einer Windentrommel 15 auf- und abwickelbares Seil 16 ist über Rollen 17 und 18 zu einer losen Rolle 19 am oberen Ende des Führungsrahmens 20 des Felsbrechers geführt. Von hier verläuft das Seil 16 zu querstehenden, losen Rollen 21, 22 am Ende des Auslegers 14, um dann zu einer zweiten Rolle 23 am Ende des Führungsrahmens 20 zurückzukehren. Über diese Rolle läuft das Seil dann zu einem festen Aufhängepunkt 24 am Auslegerende zurück. Das weiter erkennbare, zu einer Windentrommel 25 gehörende Seil 26, das über eine Rolle 27 am Ende des Auslegers und eine Rolle 28 an einem am Führungsrahmen geführten Anlaßgerät29 zum festen Aufhängepunkt geführt ist, dient lediglich zur Höhenverstellung dieses für das Anlassen von der Brennkraftramme benötigten, nicht näher zu erläuternden Anlaßgeräts.
- Dieser Führungsrahmen 20 umfaßt im wesentlichen zwei Führungsbahnen 30 in Form von Rohren und ein zusätzliches Versteifungsrohr 31, die alle drei durch ein oberes Querhaupt 32 sowie ein unteres Querhaupt 33 fest verbunden sind und den Führungsrahmen bilden. Zwischen diesen beiden Querhäuptern erstrecken sich auch noch zwei Führungsbahnen 34 in Form von Stangen. An diesen ist einerseits das bereits erwähnte Anlaßgerät 29, vor allem aber auch der Rammbär 35 geführt.
- Für die Führung des Meißels 36 ist an einer unteren Verlängerung der Führungsbahnen 30 ein weiteres, aus zwei Platten 37 bestehendes Querhaupt vorgesehen. Außerdem führt sich das obere Ende des Meißels 36 über eine darüber gestülpte Schlaghaube 38 an den Führungsbahnen 30, die von dieser Schlaghaube teilweise umgriffen werden. Auf dieser Schlaghaube 38 sitzt der Rammbär auf.
- Die Ausbildung der Meißelführung an dem aus den Platten 37 bestehenden Querhaupt ist in verschiedenen Varianten in den Figuren 3 bis 8 gezeigt. Darin ist jeweils die untere der Platten 37 zu erkennen, in deren Enden die Führungsbahnen 30 stecken. Beim Ausführungsbeispiel nach Figur 3 ist für die Führung des Meißels in eine entsprechende Bohrung 37a eine feste Metallführungsbüchse 39 eingesetzt.
- Bei dem Ausführungsbeispiel nach Figur 4 ist als Meißellager 40 statt der festen Metallbüchse eine querelastische Büchse eingesetzt, die z. B. aus zwei Hülsen mit zwischengefügtem, elastischem Material zusammengesetzt sein kann.
- Beim Ausführungsbeispiel nach Figur 5 ist als Meißellager 41 eine Metallführungsbüchse .über ein z. B. gummielastisches, mit metallischen Endplatten versehenes Zwischenglied 42 an die Kanten der Platten 37 angeschweißt.
- Die zuletzt beschriebene Anbringung einer Führungsbüchse an den Rändern der Platten 37 ist in den Beispielen nach Figur 6 bis 8 dahin abgewandelt, daß diese Büchse jeweils als scharnierartiges Lager 43, 44 ausgebildet ist. Beim Beispiel nach Figur 7 schließen die Lagerschalenhälften eine radial nachgiebige Innenbüchse 45, ähnlich dem Lager 40, ein. Beim Beispiel nach Figur 8 schließlich ist die eine Lagerschalenhälfte über ein elastisches Zwischenglied 42 gemäß Figur 5 an den Platten 37 befestigt.
- Bei der obenerwähnten Verwendung von elastischen Führungsbüchsen und elastischen Zwischengliedern kann das elastische Material außer aus Gummi auch aus Holz, besonderen Federn oder irgendeinem anderen nachgiebigenStoff bestehen. Es muß so-vielElastizität aufweisen, daß die beim seitlichen Beanspruchen des Meißels auftretenden Prellschläge von dem elastischen Material aufgenommen oder wenigstens gedämpft werden, ehe sie über das Querhaupt auf den Führungsrahmen 20 weitergegeben werden.
Claims (5)
- PATENTANSPRÜCHE: 1. In hängendem Zustand arbeitender Felsbrecher, der ein geführtes Schlaggerät und einen Meißel umfaßt, dadurch gekennzei?ch-net, daß das als Rammbär (35) ausgebildete Schlaggerät und der Meißel (36) an einem gemeinsamen Führungsrahmen (20), jedoch jeweils für sich geführt sind.
- 2. Felsbrecher nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Führungsrahmen für Rammbär (35) und Meißel (36) . je eine getrennte Führungsbahn (34 b:zw. 30) aufweist.
- 3. Felsbrecher nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Meißel (36) in einem scharnierartig aufklappbaren Lager (43, 44) geführt ist.
- 4. Felsbrecher nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen Meißellager (41, 43, 44) und Führungsrahmen (20) ein elastisches Zwischenglied (42) vorgesehen ist.
- 5. Felsbrecher nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Meißelführung über ein federndes Zwischenglied (42) an den Rändern von Querhauptplatten (37) des Führungsrahmens (20) angebracht ist.
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Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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ID=7041219
Family Applications (1)
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Families Citing this family (1)
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1959
- 1959-12-24 DE DED32204A patent/DE1100559B/de active Pending
-
1960
- 1960-11-07 GB GB3821860A patent/GB936746A/en not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
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| GB936746A (en) | 1963-09-11 |
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