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DE1199616B - Windkesselanlage fuer Druckfluessigkeitsversorgung - Google Patents

Windkesselanlage fuer Druckfluessigkeitsversorgung

Info

Publication number
DE1199616B
DE1199616B DE1961E0021184 DEE0021184A DE1199616B DE 1199616 B DE1199616 B DE 1199616B DE 1961E0021184 DE1961E0021184 DE 1961E0021184 DE E0021184 A DEE0021184 A DE E0021184A DE 1199616 B DE1199616 B DE 1199616B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
boiler
valve
air
main
drain valve
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE1961E0021184
Other languages
English (en)
Inventor
Otto Eckerle
Ernst Putschky
Helmut Weinzierl
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE1961E0021184 priority Critical patent/DE1199616B/de
Publication of DE1199616B publication Critical patent/DE1199616B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04BPOSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS
    • F04B11/00Equalisation of pulses, e.g. by use of air vessels; Counteracting cavitation
    • F04B11/0008Equalisation of pulses, e.g. by use of air vessels; Counteracting cavitation using accumulators
    • F04B11/0016Equalisation of pulses, e.g. by use of air vessels; Counteracting cavitation using accumulators with a fluid spring
    • F04B11/0025Equalisation of pulses, e.g. by use of air vessels; Counteracting cavitation using accumulators with a fluid spring the spring fluid being in direct contact with the pumped fluid

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Jet Pumps And Other Pumps (AREA)

Description

  • Windkesselanlage für Druckflüssigkeitsversorgung Bei Windkesselanlagen für Druckflüssigkeitsversorgung fördert eine Pumpe Flüssigkeit in einen leeren Behälter oder Kessel und komprimiert die darin enthaltene Luft so lange, bis der gewünschte maximale Arbeitsdruck der Anlage erreicht wird. Die Förderleitung der Pumpe zu diesem Kessel ist mit einem Rückschlagventil versehen, um einen Rückfluß von Flüssigkeit vom Kessel zur Pumpe nach Abschalten der Pumpe durch den Druckwächter zu verhindern. Bei Verbrauch von Druckflüssigkeit aus diesem Kessel sinkt der Druck bis auf einen am Druckwächter eingestellten Wert ab, worauf dieser die Pumpe wieder einschaltet und den Kessel erneut bis zum maximalen Betriebsdruck auflädt.
  • Es ist eine bekannte Erscheinung, daß das Luftpolster in dem Windkessel nicht konstant bleibt, da durch die andauernde Entnahme von Druckflüssigkeit aus diesem Kessel fortlaufend ein geringer, in der Flüssigkeit gelöster Anteil von Luft mit abgeführt wird. Außerdem können am Kessel im oberen Bereich winzige Leckstellen vorhanden sein, die eventuell sogar flüssigkeitsdicht, aber nicht gasdicht sind, so daß auch hier im Verlauf längerer Zeit ein Teil des Luftpolsters verloren geht. Mit der Verkleinerung des Luftpolsters steigt das Flüssigkeitsniveau, und die Schaltspiele der Pumpe zwischen minimalem und maximalem Druck werden immer kürzer. Hierdurch erfolgt im allgemeinen schon nach kurzer Zeit eine Zerstörung der Pumpe.
  • Die Schwierigkeit solcher Anlagen liegt also darin, das benötigte Luft- oder Gaspolster unbedingt konstant zu halten bzw. verlorengehende Anteile dieses Luftpolsters wieder zu ersetzen.
  • Um das Luftpolster in einer Windkesselanlage ergänzen zu können, hat man bereits einen Vorbehälter in Vorschlag gebracht, der durch je eine im Bereich der Flüssigkeitsfüllung und eine im Bereich der Luftfüllung liegende Verbindungsleitung in Parallelschaltung an dem Hauptkessel angeschlossen ist. Der Vorbehälter ist oben mit einem Luft-Nachsaugeventil versehen und weist unten ein Zwei- oder Dreiwegeventil auf, das entweder von einem im Vorbehälter vorgesehenen Schwimmer oder durch den Stromkreis des Pumpenmotors gesteuert wird und den Vorbehälter wahlweise mit einer Ablaßleitung oder über die Flüssigkeitsleitung mit dem Hauptkessel verbindet.
  • Bei eingeschalteter Pumpe drückt die Flüssigkeit die in dem Vorbehälter befindliche Luft in den Hauptkessel. Wird das Zwei- oder Dreiwegeventil durch Ausschalten der Pumpe oder durch den Schwimmer bei Erreichen eines bestimmten Flüssigkeitsstandes umgesteuert, so läuft die Flüssigkeit aus dem Vorbehälter aus und dieser wird über das Nachsaugeventil wieder mit Luft gefüllt.
  • Die bekannten Vorrichtungen dieser Gattung weisen einige Nachteile auf. So ist es beispielsweise erforderlich, zwischen dem Vorbehälter und dem Hauptkessel zwei Verbindungsleitungen vorzusehen. Als Nachsaugeventile werden entweder Schnüffelventile oder einfache, federlose Rückschlagventile verwendet, die störanfällig sind, da sie leicht hängen bleiben oder ankleben. Aufwendig sind auch die erforderlichen Zwei- und Dreiwegeventile. Die Anordnung eines Schwimmers im Vorbehälter bereitet zusätzliche Schwierigkeiten, da der Vorbehälter klein ist und der Schwimmer daher ebenfalls klein sein muß. Es entstehen somit nur geringe Auftriebskräfte, die eine einwandfreie Betätigung des Zwei- und Dreiwegeventils in Frage stellen.
  • Zwecks Vermeidung der aufgezeigten Mängel wird erfindungsgemäß der Vorschag gemacht, den Hauptkessel und den Vorbehälter in Hintereinanderschaltung in den Flüssigkeitshauptstrom zu verlegen und den Vorbehälter am Boden mit einem vom Flüssigkeitsstand des Hauptkessels gesteuerten Einweg-Ablaßventil und am oberen Teil mit einem an sich bekannten Nachsaugeventil auszustatten, das in Abhängigkeit von dem Flüssigkeitshauptstrom oder dem Druck im Hauptkessel zwangläufig gesteuert wird.
  • Zwischen Vorbehälter und Hauptkessel ist somit nur mehr eine Verbindungsleitung erforderlich, durch die gleichzeitig Luft und Flüssigkeit zu dem Hauptkessel gedrückt wird. Die zwangläufige Steuerung des Nachsaugeventils gewährleistet ein einwandfreies Arbeiten desselben und durch die Verlegung des Schwimmers in den Hauptkessel kann dieser wesentlich größer ausgeführt werden, so daß auch größere Auftriebskräfte zur Betätigung des Ablaßventils entstehen.
  • In den Zeichnungen sind zwei Ausführungsbeispiele des Gegenstandes der Erfindung schematisch dargestellt.
  • Zwischen der Förderpumpe 1 und dem Hauptkessel 2 ist ein Vorbehälter 3 vorgesehen, der über ein Rückschlagventil4 mit dem Hauptkessel 2 verbunden ist. Dieser Vorbehälter 3 stellt also eine Erweiterung der Versorgungsleitung zwischen Pumpe 1 und Rückschlagventil 4 dar. Der Vorbehälter besitzt außerdem am oberen Teil ein Nachsaugeventil5, welches bei Stillstand der Pumpe öffnet und dadurch den Druck im Vorbehälter während der Stillstandszeit der Pumpe abbaut. Am unteren Boden ist ein Ablaßventil 6 vorgesehen, wodurch bei geöffnetem Ventil 6 der Vorbehälter entleert und durch das Nachsaugeventil 5 Luft eingesaugt werden kann.
  • Schaltet nun nach einer Entleerung und Füllung des Vorbehälters 3 mit Luft die Förderpumpe 1 wieder ein, so werden beide Ventile 4 und 5 geschlossen, die eingesperrte Luft auf den im Hauptkessel herrschenden Druck komprimiert und in diesen hineingeschoben. Dieser Vorgang kann bei jedem Arbeitsspiel der Pumpe wiederholt werden, so daß das Luftpolster im Hauptkessel 2 ergänzt wird, ohne daß die hinzukommende Luft die Pumpe oder irgendwelche Düsen passieren muß.
  • Das Ablaßventil6 leitet den Vorgang zur Luftergänzung im Hauptkessel 2 ein und muß also durch das Flüssigkeitsniveau im Hauptkessel gesteuert werden.
  • Steigt der Flüssigkeitsspiegel zu hoch bei Erreichen des Abschaltdruckes, so ist dies ein Zeichen, daß Luft verlorengegangen ist und ergänzt werden muß. In diesem Falle muß das Ablaßventil geöffnet werden, damit im Vorbehälter 3 Luft angesammelt wird.
  • Sinkt der Flüssigkeitsstand bei Erreichen des Abschaltdruckes unter ein bestimmtes Niveau, so ist dies ein Zeichen dafür, daß wieder genügend Luft vorhanden ist und keine weitere Ergänzung notwendig ist. In diesem Falle muß das Ablaßventil6 geschlossen und die Flüssigkeitsfüllung im Vorbehälter 3 erhalten bleiben. Dabei ist es bedeutungslos, ob dann das Nachsaugeventil 5 trotzdem geöffnet oder aber ebenfalls geschlossen bleibt, da ohnehin keine Flüssigkeit aus dem Vorbehälter abfließen kann.
  • Es ist daher in weiterer Ausgestaltung des Gegenstandes der Erfindung wesentlich, daß das Nachsaugeventil 5 unabhängig vom Ablaßventil 6 gesteuert werden kann. Es kann sowohl zusammen mit dem Ablaßventil nur bei Luftmangel im Hauptkessel 2 als auch bei jeder Schaltpause der Förderpumpe geöffnet werden. In beiden Fällen kann als Nachsaugeventil ein Magnetventil 7 (F i g. 2) eingesetzt werden, wobei sich ein Vorteil dadurch ergibt, daß bei relativ dichten Pumpen im Augenblick des Schaltkommandos auch sofort der Druck im Vorbehälter zusammenbricht. Gestattet man jedoch das Zusammenbrechen des Druckes über das Pumpenwerk, so kann ein vom Flüssigkeitsstrahl beaufschlagtes, hydraulisch wirkendes Ventil eingesetzt werden, welches ohne Steuereffekte bei zusammengebrochenem Druck im Vorbehälter automatisch öffnet. Ein solches Ventil kann aus einem der Schwerkraft und eventuell zusätzlich einer Federkraft unterliegenden Körper 8 (F i g. 1) bestehen, der einerseits, d. h. im allgemeinen oben, die Belüftungsbohrung 9 verschließt und andererseits, im allgemeinen von unten über eine Steigleitung 10 durch den Pumpenförderstrom beaufschlagt wird.
  • Ist nun eine Strömung vorhanden, so wird der Körper durch die auf ihn wirkenden Strömungskräfte auf seinen Sitz gedrückt und durch den anschließend auftretenden statischen Druck ähnlich einem Rückschlagventil festgehalten. Hört die Strömung auf und wird anschließend der statische Druck wieder zu Null, so öffnet das Ventil infolge seines Gewichtes bzw. der auf es wirkenden Federkraft.
  • Zur Steuerung des Ablaßventils ist im Hauptkessel 2 ein Schwimmer 11 vorgesehen, der den jeweiligen Flüssigkeitsstand im Hauptkessel kontrolliert und anzeigt. Die Übertragung des Steuerimpulses auf das Ablaßventil6 kann nun mechanisch über ein Hebelsystem 12 und 13 (F i g. 1) erfolgen, so daß das Ablaßventil bei Überschreiten einer bestimmten Höhe des Schwimmers öffnet und unterhalb dieser Höhe geschlossen bleibt. Diese Anordnung wird dann von Vorteil sein, wenn der Vorbehälter mit dem Hauptkessel eng zusammengebaut wird.
  • Sind beide weiter voneinander getrennt, so ist es günstiger, die Übertragung des Steuerimpulses vom Schwimmer auf das Ablaßventil elektrisch vorLunehmen. Der Schwimmer 11 betätigt in diesem Falle an Stelle eines Hebelsystems einen Endschalter 14 (F i g. 2) und dieser wiederum das als Magnetventil 15 ausgebildete Ablaßventil.
  • Um den unteren Teil des Vorbehälters 3 herum erstreckt sich ein, mit einer Rücklaufleitung 17 versehener Auffangbehälter 16, der über die Leitung 18 mit dem Nachsaugeventil5 bzw. 7 in Verbindung steht.

Claims (7)

  1. Patentansprüche: 1. Windkesselanlage für Druckflüssigkeitsversorgung mit einem dem Hauptkessel zugeordneten Vorbehälter, dadurch gekennzeichnet, daß der Hauptkessel (2) und der Vorbehälter (3) in Hintereinanderschaltung im Flüssigkeitshauptstrom liegen und der Vorbehälter (3) an seinem Boden ein vom Flüssigkeitsstand des Hauptkessels gesteuertes Einweg-Ablaßventil (6) und an seinem oberen Teil ein an sich bekanntes Nachsaugeventil (5) aufweist, das in Abhängigkeit von dem Flüssigkeitshauptstrom oder dem Druck im Hauptkessel zwangläufig gesteuert wird.
  2. 2. Windkesselanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß im Hauptkessel (2) ein das Ablaßventil (6) betätigender Schwimmer (11) vorgesehen ist.
  3. 3. Windkesselanlage nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Übertragung des Steuerimpulses vom Schwimmer (11) auf das Ablaßventil (6) mechanisch über ein Gestänge (12, 13) erfolgt.
  4. 4. Windkesselanlage nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die übertragung des Steuerimpulses auf das Ablaßventil (6) elektrisch erfolgt, indem der Schwimmer (11) einen Endschalter (14) betätigt und das Ablaßventil als Magnetventil (15) ausgebildet ist.
  5. 5. Windkesselanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Nachsaugeventil (5) einen der Schwerkraft und/oder einer Federkraft unterliegenden Körper (8) aufweist, der durch den Flüssigkeitsstrom der Zuströmleitung (10) beaufschlagt wird.
  6. 6. Windkesselanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Nachsaugeventil als Magnetventil (7) ausgebildet ist und wechselseitig mit der Förderpumpe Spannung erhält.
  7. 7. Windkesselanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Nachsaugeleitung (18) und die Ablaßleitung in einen, mit einer Rücklaufleitung (17) versehenen, vorzugsweise den unteren Teil des Vorbehälters (3) umgebenden Auffangbehälter (16) mündet. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 240 971, 85 426; deutsche Auslegeschrift Nr. 1073 405.
DE1961E0021184 1961-06-05 1961-06-05 Windkesselanlage fuer Druckfluessigkeitsversorgung Pending DE1199616B (de)

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Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE85426C (de) *
DE240971C (de) *
DE1073405B (de) * 1960-01-14 Kracht Pumpen und Motorenfabrik G.m.b.H., Werdohl Vorrichtung zur Regelung des Luftpolsters in Druckwasserkesseln

Patent Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE85426C (de) *
DE240971C (de) *
DE1073405B (de) * 1960-01-14 Kracht Pumpen und Motorenfabrik G.m.b.H., Werdohl Vorrichtung zur Regelung des Luftpolsters in Druckwasserkesseln

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