DE1199541B - Sammler von Treibgasen fuer das Leitrad von Gasturbinen - Google Patents
Sammler von Treibgasen fuer das Leitrad von GasturbinenInfo
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Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. α.:
F02c
Deutsche Kl.: 46 f- 4/02
Nummer: 1199 541
Aktenzeichen: J 227681 a/46 f
Anmeldetag: 4. Dezember 1962
Auslegetag: 26. August 1965
Die Erfindung betrifft eine vervollkommnete Ausbildung des Sammlers von Treibgasen für das Leitrad
von Gasturbinen, bestehend aus dem mit Druckluft ausgefüllten Außengehäuse und dem Innengehäuse
oder Leitwänden, die einen Kanal für den Durchflug von Treibgasen zur Leitbeschaufelung bilden.
Der Wirkungsgrad und die Arbeitsleistung von Gasturbinen wird in sehr hohem Maße durch die
Temperatur der Treibgase, die in der Turbine expandieren, beeinflußt. Die Höhe dieser Temperatur
ist durch die Lebensdauer einer Reihe von Gasturbinenteilen begrenzt, die mit den Treibgasen in
Berührung kommen. Manche von diesen Teilen sind den Wirkungen hoher Temperatur und großer mechanischer
Beanspruchung gleichzeitig ausgesetzt, bei anderen machen sich überwiegend die Oxydationsund
Korrosionswirkungen der Verbrennungsprodukte geltend. Einer von den kritischen Gasturbinenteilen
ist die Leitbeschaufelung der ersten Stufe. Ihre mechanische Beanspruchung ist zwar beträchtlich kleiner
als die mechanische Beanspruchung der Laufschaufeln, dafür ist aber die Leitbeschaufelung der
Wirkung der Treibgase ausgesetzt, die eine höhere Temperatur haben als die Treibgase im Laufrad. Bei
der Leitbeschaufelung macht sich auch die Ungleichmäßigkeit in der Temperaturverteilung am Umfang
stärker geltend, die die Ursache lokaler Temperaturspitzen und hierdurch hervorgerufener Korrosion ist.
Diese Schwierigkeiten werden einerseits durch Verbesserung der Gleichmäßigkeit des Temperaturfeldes
am Umfang, andererseits durch Kühlung der Zylinderoder Kegelflächen, die den Zuführungskanal von
Treibgasen begrenzen, oder auch durch Kühlung von Leitschaufeln selbst beseitigt.
Es ist eine Verbrennungskammer bekanntgeworden, die in ihrem Austrittsteil, knapp vor den
Leitschaufeln flache Kanäle aufweist, die die ganze Breite des Eintrittszwischenringes einnehmen, und
zwar ist vor jeder Leitschaufel ein Kanal angeordnet. Auf diese Weise entstehen selbständige Ströme
von Treibgas und Kühlluft. Die Kühlluft wird den Kühlkanälen am äußeren Durchmesser der Verbrennungskammer
aus dem Druckraum zugeführt, der das Flammrohr der Brennkammer umgibt. Ein Teil der Kühlluft wird von den Kanälen am Innendurchmesser
am Ende der Verbrennungskammer durch Bohrungen abgezweigt und wird längs des Flammrohres gegen die Stromrichtung der Treibgase
zurück zum Eintritt in die Brennkammer geführt. Diese Zirkulation ist durch einen Hilfsventilator ge- so
sichert. Die Zahl der Kanäle stimmt mit der Zahl der Leitschaufeln überein.
Sammler von Treibgasen für das Leitrad von
Gasturbinen
Gasturbinen
Anmelder:
Dr.-Ing. Jan Jene, Prag
Vertreter:
Dipl.-Ing. A. Spreer, Patentanwalt,
Göttingen, Gronerstr. 37
Als Erfinder benannt:
Dr.-Ing. Jan Jerie, Prag
Dr.-Ing. Jan Jerie, Prag
Beanspruchte Priorität:
Tschechoslowakei vom 4. Dezember 1961
(7168)
Tschechoslowakei vom 4. Dezember 1961
(7168)
Diese bekannte Ausführung führt den Leitschaufeln Kühlluft zu. Dies geschieht jedoch durch eine andersartig
gestaltete Konstruktion der Leitschaufel: An Stelle der Leitschaufeln werden in den Strom der
heißen Gase Kanäle eingelegt. Diese werden zwar durch hindurchströmende Luft von innen her gekühlt,
aber ihre Eintrittskanten und Seitenwände sind der Wirkung der Verbrennungsgase voll ausgesetzt.
Damit wird die schnelle Zerstörung der Leitschaufeln durch die schnelle Zerstörung der Wände der Kanäle
ersetzt, also nicht viel gewonnen. Die Bohrungen dienen nur zur Erzielung einer Zirkulation der Kühlluft
um das Flammrohr, sie stehen in keinem Zusammenhang mit der Kühlung der Leitschaufeln.
Eine andere bekannte Anordnung weist ein Flammrohr auf, dessen Wandungen durch Luft gekühlt
werden, die durch Löcher einer einzigen Größe aus dem mit Druckluft gefüllten, das Flammrohr umgebenden
Raum in das Flammrohr eintreten. Zur Sicherstellung einer zufriedenstellenden Kühlluftschicht
innerhalb des Flammrohres sollte die Luft im Idealfall durch eine Öffnung, welche sich vollständig
ringförmig über den Umfang erstreckt, in das Flammrohr eintreten. In der Praxis würde es
schwierig sein, wegen der Wärmeausdehnung des Flammrohres die genaue Dimensionierung einer solchen
Öffnung aufrechtzuerhalten, und es wird daher die Verwendung von mindestens zwei Reihen kreis-
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förmiger Öffnungen vorgezogen, welche relativ so stimmter Weise vor den Leitschaufeln vorgesehen
zueinander versetzt sind, daß sie in der Tat einen werden, wird eine größere Geschwindigkeit erzielt
vollständigen Ring bilden. Dieser Kühllufteintritt ist und damit erreicht, daß auch weit von den Wan-
so bemessen, daß die axiale Geschwindigkeit des düngen entfernt liegende Teile der Leitschaufeln von
durch ihn hindurchgehenden Luftstromes beispiels- 5 der Kühlluft umspült werden.
weise bei voller Belastung annähernd die gleiche und Es ist zweckmäßig, daß die die Kühlluft zuführenauf
jeden Fall nicht größer ist als die axiale Ge- den Bohrungen in der Wand des Sammlers mit beschwindigkeit
des Verbrennungsstromes in dieser kannten Rohrstutzen versehen sind, die den Luft-Randzone.
Die einheitliche Größe der Kühlluftdurch- strom in die durch die Leitkante der Leitschaufel
laßöffnungen hat also ihre besondere Bedeutung: io laufende Ebene orientieren, oder daß die die Kühl-Nur
wenn die Kühlluftöffnungen eine bestimmte luft zuführenden Bohrungen in der Wand des Samm-Größe
nicht übersteigen, ist es gewährleistet, daß die lers mit bekanntem Ablenker versehen sind, die zur
Kühlluft filmartig als dünne Schicht die Wandungen Ausnutzung der kinetischen Energie der Druckluft
der Innenseite des Flammrohres umspülen. Öffmm- dienen, die zwischen dem Außengehäuse des Sammgen
von der Größenordnung von 1,6 mm haben zu- 15 lers und seinem Innengehäuse oder seiner Leitwand
friedenstellende Resultate gezeitigt. Neben den Kühl- strömt.
öffnungen im Flammrohrmantel sind am Ende dieses Die Größe der Bohrungen bleibt entweder an allen
Mantels weitere Öffnungen von anderer Größe vor- Stellen dieselbe oder sie ändert sich in der Strömungsgesehen.
Diese dienen aber nicht der Kühlluft- richtung der Treibgase, grundsätzlich sind aber die
zuführung, sondern dem Eintritt von Mischluft. Diese ao Bohrungen immer an der Stromlinie angebracht,
Vorrichtung zeigt keine Leitschaufeln. durch die der den Schaufelrücken und den -Unterteil
In anderen Ausführungen von Flammrohren sind umströmende Strom geteilt wird. Das Prinzip der ErBohrungen
mit eingesetzten Rohrstutzen zur Orien- findung ändert sich aber weder mit der Form der
tierung des Luftstromes in Brennkammerinnenwan- Bohrungen noch durch die Einlegung entsprechender
düngen sowie die Ausstattung von Bohrungen mit 25 Ablenker in die Bohrungen oder durch den Anschluß
Ablenkern bekanntgeworden. von Düsen oder Stutzen, die entweder in den Druck-
Die vorliegende Erfindung schafft eine äußerst ein- luft- oder in den Treibgasraum eingreifen,
fache und dabei sehr wirkungsvolle Kühlvorrichtung Ein Ausführungsbeispiel des Gasturbinenleitrades
für die Leitschaufeln einer Gasturbine. gemäß der Erfindung ist in den Zeichnungen dar-
Die Erfindung geht aus von einem Sammler von 30 gestellt. Es zeigt
Treibgasen für das Leitrad von Gasturbinen, be- F i g. 1 einen durch die Rotationsachse laufenden
stehend aus einem mit Druckluft gefüllten Außen- Schnitt,
gehäuse und einem Innengehäuse, wobei vor jeder F i g. 2 und 3 abgewickelte Zylinderschnitte; in den
Leitschaufel eine Zuführung von Kühlluft angeord- F i g. 4 bis 12 sind Beispiele verschiedener Gestal-
net ist. 35 tungen der Bohrungen für die Luftzuführung in die
Die Erfindung besteht darin, daß das Innengehäuse Triebgase veranschaulicht.
oder die Leitwand des Verteilers vor jeder Leit- In dem in F i g. 1 dargestellten Teil einer Gasschaufel
mit einer oder mehreren die Kühlluft zu- turbine ist eine der Leitschaufeln 1 gezeigt, die vom
führenden Bohrungen versehen ist, die in der Strom- Außenring 2 und vom Innenring 3 getragen werden,
linie liegen, durch die die den Rücken und den 40 Der Außenring 2 ist im Eintrittsgehäuse 4 zentriert,
Unterteil der Leitschaufel umströmenden Treibgase das durch ein Zwischenstück 5 mit dem Träger der
geteilt werden, wobei der Abstand der genannten folgenden Turbinenstufe 6 verbunden ist. Der Deck-Bohrungen
von der Leitkante der Schaufeln das Dop- ring 7 der Laufbeschaufelung erster Stufe bildet
pelte von deren Teilung nicht übersteigt. gleichzeitig den Eintrittskanal des Leitrades zweiter
Erfindungsgemäß ist es zweckmäßig, daß sich die 45 Stufe. Der Innenring 3 ist mittels Laschen 8 und 9
Durchschnitte der die Kühlluft zuführenden Boh- in den Innenteil des Gehäuses 10 eingemittet. Gerungen
in der Wand des Sammlers mit dem steigenden meinsam mit dem Ring 2 ist in das Gehäuse 4 auch
Abstand der genannten Bohrungen vor der Leitkante der Außenteil 11 des Eintrittssammlers des Leitrades
der Leitschaufel vergrößern. eingemittet. Ähnlich ist gemeinsam mit dem Ring 3
Gemäß der Erfindung werden schädliche Wirkun- 50 in den Innenteil des Gehäuses 10 auch der Innenteil
gen glühender Treibgase also dadurch besonders 12 des Eintrittssammlers des Leitrades zentriert,
wirksam beseitigt, daß man in dem Strom derselben In der Wand des Sammlers 11 sind in drei Reihen vor jeder Leitschaufel eine Zone mit beträchtlich Bohrungen 13 a, 13 b, 13 c angeordnet. Ähnlich beherabgesetzter Temperatur und Konzentration von finden sich in der Wand des Sammlers 12 Bohrun-Korrosionskomponenten bildet. Dadurch sinkt die 55 gen 14 a, 14 b, 14 c. Aus F i g. 2, die den abgewickel-Temperatur der Leitschaufeln wesentlich, es sinken ten Zylinderschnitt durch das beschriebene Leitrad auch die Temperaturgradienten in derselben und ent- darstellt, ist gut zu ersehen, daß die Bohrungen 14 a, sprechende Zusatzspannungen, weiter vermindert 14 b, 14 c in der Stromlinie 15 angeordnet sind, die sich die Bildung von Ansätzen an den Schaufeln und das den Rücken und den Unterteil der Leitschaufel 1 es wird die Korrosion der Schaufelwerkstoffe be- 60 umströmende Medium teilt. Im bezeichneten Beispiel grenzt. ist eine Strömung im Sammler ohne Rotations-Die Erfindung hat im Gegensatz zu bekannten komponente und mit gleichmäßiger Geschwindigkeits-Vorrichtungen ungleich große Löcher in den Wan- verteilung dargestellt. Deshalb sind die Stromlinien düngen des Verbrennungsraumes angeordnet. Die 15 gleichlaufend, und die Bohrungen 13 bzw. 14 sind Erfindung hat sich von der Lehre gelöst, Kühlluft 65 in einzelnen Reihen a, b, c gleichmäßig verteilt,
dürfe nicht mit größerer Geschwindigkeit als der Der Raum zwischen dem Gehäuse 4 bzw. 10 und Geschwindigkeit im Flammrohr in dieses eintreten. der Wand des Sammlers 11 bzw. 12 ist mit Luft Gerade dadurch, daß auch größere Öffnungen in be- von absolutem Druck ausgefüllt; dieser Druck liegt
wirksam beseitigt, daß man in dem Strom derselben In der Wand des Sammlers 11 sind in drei Reihen vor jeder Leitschaufel eine Zone mit beträchtlich Bohrungen 13 a, 13 b, 13 c angeordnet. Ähnlich beherabgesetzter Temperatur und Konzentration von finden sich in der Wand des Sammlers 12 Bohrun-Korrosionskomponenten bildet. Dadurch sinkt die 55 gen 14 a, 14 b, 14 c. Aus F i g. 2, die den abgewickel-Temperatur der Leitschaufeln wesentlich, es sinken ten Zylinderschnitt durch das beschriebene Leitrad auch die Temperaturgradienten in derselben und ent- darstellt, ist gut zu ersehen, daß die Bohrungen 14 a, sprechende Zusatzspannungen, weiter vermindert 14 b, 14 c in der Stromlinie 15 angeordnet sind, die sich die Bildung von Ansätzen an den Schaufeln und das den Rücken und den Unterteil der Leitschaufel 1 es wird die Korrosion der Schaufelwerkstoffe be- 60 umströmende Medium teilt. Im bezeichneten Beispiel grenzt. ist eine Strömung im Sammler ohne Rotations-Die Erfindung hat im Gegensatz zu bekannten komponente und mit gleichmäßiger Geschwindigkeits-Vorrichtungen ungleich große Löcher in den Wan- verteilung dargestellt. Deshalb sind die Stromlinien düngen des Verbrennungsraumes angeordnet. Die 15 gleichlaufend, und die Bohrungen 13 bzw. 14 sind Erfindung hat sich von der Lehre gelöst, Kühlluft 65 in einzelnen Reihen a, b, c gleichmäßig verteilt,
dürfe nicht mit größerer Geschwindigkeit als der Der Raum zwischen dem Gehäuse 4 bzw. 10 und Geschwindigkeit im Flammrohr in dieses eintreten. der Wand des Sammlers 11 bzw. 12 ist mit Luft Gerade dadurch, daß auch größere Öffnungen in be- von absolutem Druck ausgefüllt; dieser Druck liegt
immer höher als der absolute Druck der Treibgase im Innern des Sammlers. Infolgedessen strömt diese
Luft durch die Bohrungen 13 a, 13 b, 13 c, 14 a, 14 b,
14 c in die Treibgase ein und bildet so vor der Leitkante der Leitschaufeini eine Zone von Gasen mit
erniedrigter Temperatur und verringerter Konzentration von Korrosionskomponenten.
In der ein anderes Ausführungsbeispiel des Leitrades gemäß der Erfindung im abgewickelten Zylinderschnitt
darstellenden Fi g. 3 bedeutet 16 ein Gehäuse der Treibgassammler, 17 Mantel der Verbrennungskammern,
18 Flammrohre, 19 Innengehäuse der Sammler, 20 Innenringe des Leitrades und 21 Leitschaufeln. Im Innengehäuse des Sammlers
befinden sich Bohrungen 22 α, 22 b, 22 c, die in den Stromlinien 23 angebracht sind. Da die Stromlinien
23, durch die die den Rücken und den Unterteil der Leitschaufeln 21 umströmenden Treibgase geteilt
werden, gekrümmt sind, haben die Bohrungen 22 in den einzelnen Reihen a, b, c keine gleichmäßig geteilte
Teilung. Die Zahl derselben gleicht der Zahl der Leitschaufeln nur in der Reihe α, wogegen in
den Reihen b und c die Zahl der Bohrungen kleiner ist als die Zahl der Leitschaufeln. Eine nachträgliche
Luftzuführung in die Treibgase ist durch Bohrungen 25 im radial angeordneten Wandteil 19 gesichert.
Diese Anordnung wird deshalb benutzt, weil die Grenzstromlinie 26, die das den Rücken und den
Unterteil der Schaufel 21 umströmende Medium teilt, von der Abfließkante der Wand 19 ausgeht.
Die beschriebenen Bohrungen für die Luftzuführung in die Treibgase können eine runde Form
haben, wie in F i g. 2 und 3 ausgeführt ist. Für die Bildung einer ununterbrochenen Zone von kälterem
Medium mit kleiner Oberfläche kann aber auch eine ovale, in Fig.4 dargestellte Form von Bohrungen
oder eine in F i g. 5 dargestellte Tropfenform vorteilhafter sein. Falls die Differenz zwischen den Luft-
und Treibgasdrücken klein ist, kann die Anordnung von Bohrungen nach F i g. 6 und 7 bzw. 8 und 9
zur wesentlichen Steigerung der Lufteinströmungsgeschwindigkeit in die Treibgase dadurch beitragen,
daß sie eine Teilausnutzung kinetischer Druckluftenergie sichert.
Eine beträchtliche Orientierung der Druckluftströme in die durch die Leitkante von Leitschaufeln
laufende Ebene kann durch Einsetzen von Rohrstutzen nach F i g. 10 in einzelne Bohrungen in den
Wänden des Sammlers erreicht werden. Wenn vor einem solchen Rohrstutzen die Hilfsluftzufühmng so
angeordnet wird, daß man in die ovale Bohrung einen runden Rohrstutzen einlegt, wie in Fig. 11 und 12
dargestellt ist, erreicht man nicht nur eine vollkommene Orientierung des Kühlluftstromes, sondern
auch eine volle Auskühlung des Rohrstutzens.
Claims (4)
1. Sammler von Treibgasen für das Leitrad von Gasturbinen, bestehend aus einem mit Druckluft
gefüllten Außengehäuse und einem Innengehäuse, wobei vor jeder Leitschaufel eine Zuführung
von Kühlluft angeordnet ist, dadurch
gekennzeichnet, daß das Innengehäuse oder die Leitwand (11,12) des Verteilers vor
jeder Leitschaufel (1, 21) mit einer oder mehreren die Kühlluft zuführenden Bohrungen (13 0,13 b,
13 c; 14 a, 14 ö, 14 c; 22 α, 22 b, 22 c) versehen
ist, die in der Stromlinie (15,23,26) liegen, durch die die den Rücken und den Unterteil der
Leitschaufel (1, 21) umströmenden Treibgase geteilt werden, wobei der Abstand der genannten
Bohrungen von der Leitkante der Schaufeln das Doppelte von deren Teilung nicht übersteigt.
2. Sammler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Durchschnitte der die Kühlluft
zuführenden Bohrungen (13 a, 13 b, 13 c;
14 a, 14 b, 14 c; 22 a, 22 b, 22 c) in der Wand des
Sammlers (11,12) mit dem steigenden Abstand der genannten Bohrungen vor der Leitkante der
Leitschaufel (1) vergrößern.
3. Sammler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die die Kühlluft zuführenden Bohrungen
(13 α, 13 b, 13 c; 14 a, 14 b, 14 c; 22 a, 226,22c) in der Wand des Sammlers (11,12)
mit bekannten Rohrstutzen versehen sind, die den Luftstrom in die durch die Leitkante der Leitschaufel
(1) laufende Ebene orientieren.
4. Sammler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die die Kühlluft zuführenden Bohrungen
(13 a, 13 b, 13 c; 14 a, 14 b, 14 c; 22 a, 226,
22 c) in der Wand des Sammlers (11, 12) mit bekannten Ablenkern (Fig. 10,11,12) versehen
sind, die zur Ausnutzung der kinetischen Energie der Druckluft dienen, die zwischen dem Außengehäuse
des Sammlers und seinem Innengehäuse oder seiner Leitwand strömt.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 961 672;
deutsche Auslegeschrift Nr. 1060 667;
deutsche Auslegeschrift L 172661 a/46 f (bekanntgemacht
am 8. 12.1955);
schweizerische Patentschriften Nr. 310 036,
791;
791;
britische Patentschrift Nr. 853 108.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
509 658/147 S. 65 © Bundesdruckerei Berlin
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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ID=5420298
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|---|---|
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