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DE1198759B - Tieflochbohrhammer - Google Patents

Tieflochbohrhammer

Info

Publication number
DE1198759B
DE1198759B DEJ24499A DEJ0024499A DE1198759B DE 1198759 B DE1198759 B DE 1198759B DE J24499 A DEJ24499 A DE J24499A DE J0024499 A DEJ0024499 A DE J0024499A DE 1198759 B DE1198759 B DE 1198759B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
housing
shock absorber
drill
piston
hammer
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEJ24499A
Other languages
English (en)
Inventor
William A Morrison
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Ingersoll Rand Co
Original Assignee
Ingersoll Rand Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Ingersoll Rand Co filed Critical Ingersoll Rand Co
Priority to DEJ24499A priority Critical patent/DE1198759B/de
Publication of DE1198759B publication Critical patent/DE1198759B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21BEARTH OR ROCK DRILLING; OBTAINING OIL, GAS, WATER, SOLUBLE OR MELTABLE MATERIALS OR A SLURRY OF MINERALS FROM WELLS
    • E21B4/00Drives for drilling, used in the borehole
    • E21B4/06Down-hole impacting means, e.g. hammers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Environmental & Geological Engineering (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Earth Drilling (AREA)

Description

  • Tieflochbohrhammer Die Erfindung betrifft einen Tieflochbohrhammer, dessen Bohrer ein drehbares Gehäuse besitzt und dessen in das Bohrloch nachfolgendes Werkzeug einen rückwärtigen, sich in das Gehäuse hinein erstreckenden und in diesem in Längsrichtung bewegbaren Schaft besitzt.
  • Bei derartigen Tieflochbohrhämmem wird die Motorkraft über eine Welle und vorzugsweise zwei Zahnräder auf eine Spindel übertragen, deren freies Ende einen Stoßdämpfer trägt, der dazu dient, die beim Arbeiten des Bohrers auftretenden Gegendruckkräfte aufzunehmen. Die Praxis hat nun gezeigt, daß dem Stoßdämpfer eine erhebliche Bedeutung zukommt und daß die bisher bekanntgewordenen Stoßdämpfer ihre Aufgabe nicht ganz erfüllen.
  • Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, einen Stoßdämpfer zu schaffen, der die Nachteile der bisherigen Stoßdämpfer nicht aufweist und den Wirkungsgrad eines Tieflochbohrers der oben geschilderten Art entscheidend verbessert.
  • Erfindungsgemäß geschieht dies dadurch, daß der Stoßdämpfer aus einem ortsfesten, kolbenartigen Teil und einem verschiebbaren zylindrischen Gehäuse besteht, das zusammen mit dem kolbenartigen Teil eine Stoßdämpferkarnmer bildet.
  • Bei einer bevorzugten Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes weist der Mittelabschnitt des kolbenartigen Teils einen zylindrischen Ansatz auf, der in eine entsprechende kreiszylindrische Ausnehmung des verschiebbaren zylindrischen Gehäuses hineinpaßt und dazu dient, eine Verbindung zwischen der Stoßdämpferkammer und der Zuführungsleitung in der Bohrstange zu verhindern.
  • Der Tieflochbohrhammer nach der Erfindung arbeitet mit Druckluft oder einem anderen Druckmittel als Arbeitsmedium, und der Stoßdämpfer ist in der Bohrstange so untergebracht, daß er auf die Stange in der Bohrrichtung eine konstante elastische Kraft im Sinn einer zusätzlichen Vorschubkraft auf den Bohrer in das zu bearbeitende Material hinein bewirkt, gleichzeitig aber auch die harten Schläge und Stöße des Bohrers und damit des Kolbens äußerst wirksam dämpft. Die Praxis hat gezeigt, daß dieser Stoßdämpfer für den Betrieb des Tieflochbohrhammers von solcher Bedeutung ist, daß er einen klaren technischen Fortschritt begründet.
  • In der nun folgenden Beschreibung soll die Erfindung unter Bezugnahme auf die Zeichnung im einzelnen näher beschrieben werden. In der Zeichnung ist F i g.1 die Ansicht eines Querschnitts durch den unteren Teil eines Tieflochbohrhammers nach der Erfindung, wie ihn F i g. 2 zeigt, F i g. 2 eine Seitenansicht des Hauptteils des Tieflochbohrharnmers nach der Erfindung, teilweise im Schnitt, F i g. 3 die Ansicht eines Längsschnitts nach Linie 3-3 der F i g. 2, F i g. 4 die Ansicht eines Querschnitts nach Linie 4-4 der F i g. 3 in Richtung der Pfeile gesehen; hier ist der die Drehung des Tieflochbohrhammers bewirkende Verriegelungseingriff zwischen dem gleitenden und dem nicht gleitenden Abschnitt des Stoßdämpfers zur Darstellung gebracht und F i g. 5 die Ansicht eines Querschnitts nach Linie 5-5 der F i g. 2 in Richtung der Pfeile gesehen. Wie man insbesondere aus F i g. 2 ersieht, wird die Motorkraft auf eine Spindel 18 übertragen. Das freie Ende 20 dieser Spindel ist auf einen Stoßdämpfer 22 aufgeschraubt, der das wesentliche Merkmal des Tieflochbohrhammers nach der Erfindung darstellt. Dieser Stoßdämpfer 22 ist mit einer Gruppe von Bohrstangenabschnitten 24 durch Schraubengewinde verbunden, die ihrerseits mit einem Bohrhammergehäuse 26 in Verbindung stehen, welches in das gebohrte Loch eingesetzt wird. Ein Bohrwerkzeug oder ein Bohrstahl 28 ist gleitbar in das Bohrhammergehäuse 26 eingesetzt und überträgt im Betrieb Hammerschläge des Bohrers auf das zu zerkleinernde Gestein. In dem Motorgehäuse befindet sich eine zweite Leitung für Druckluft, die zu der Spindel 18 und von dort über den Stoßdämpfer 22 und die Bohrstangenabschnitte 24 zu dem Bohrhammergehäuse 26 gelangt.
  • Die Spindel 18 besitzt eine mittlere Bohrung 34, die koaxial zu einer ähnlichen Bohrung oder einem Kanal in dem ortsfesten Teil 38 des Stoßdämpfers 22 verläuft. Auf gleiche Weise ist das verschiebbare zylindrische Gehäuse 40 des Stoßdämpfers 22 mit einer zentralen Bohrung 42 versehen; die koaxial zu den Mittelbohrungen 44 der Bohrstangenabschnitte 24 verläuft.
  • Die Drehbewegung der Spindel 18 bewirkt eine Drehung des ortsfesten Teils 38 des Stoßdämpfers 22, weil diese Teile- durch eine Schraubverbindung 52 miteinander verbunden sind. Der ortsfeste Teil 38 weist an seinem einen Ende eine Gruppe von Keilnuten 54 auf, die mit einer Gruppe von entsprechenden Keilnuten 56 (F i g. 3) des verschiebbaren zylindrischen Gehäuses 40 verriegelt sind. Der Abstand zwischen den Keilnuten ist so groß, daß das Gehäuse 40 dem ortsfesten Teil 38 -gegenüber gleiten kann (F i g. 4). An dem gegenüberliegenden Ende 58 ist das Gehäuse 40 durch eine Schraubverbindung 60 mit den Bohrstangenabschnitten 24 verschraubt. Diese Bohrstangenabschnitte sind durch eine Schraubverbindung 62 mit dem Bohrhammergehäuse 26 verbunden. Durch die Drehung des Stoßdämpfergehäuses 40 werden infolgedessen auch die Bohrstangenabschnitte 24 und das Bohrhammergehäuse 26 in Umdrehung versetzt.
  • Das Bohrhammergehäuse hat an seinem unteren Ende eine Ausnehmung oder Vertiefung 64 zur Aufnahme des Bohrwerkzeuges 28. Diese Vertiefung besitzt eine Gruppe von Keilnuten 66, die in eine Gruppe von am äußeren Umfang des Bohrwerkzeugs 28 vorgesehenen entsprechenden Keilnuten 68 unter Verriegelung eingreifen, so daß die Drehbewegung des Bohrhammergehäuses 26 auf das Bohrwerkzeug 28 übertragen wird (F i g. 1).
  • Der Stoßdämpfer 22 (F i g. 3) besteht im wesentlichen aus einem feststehenden kolbenartigen Teil 38 und einem verschiebbaren zylindrischen Gehäuse 40, welches zusammen mit dem kolbenartigen Teil 38 eine Stoßdämpferkammer 134 bildet. Ein auf dem Mittelabschnitt 138 des kolbenartigen Teils befindlicher zylindrischer Ansatz 136 paßt in eine entsprechende kreiszylindrische Ausnehmung 140 des Gehäuses 40 hinein und verhindert eine Verbindung zwischen der Stoßdämpferkammer 134 und der Zuführungsleitung 46. Dadurch wird eine adiabatische Kompression des Druckmittels hervorgerufen, sobald eine ausreichend große Verschiebung zwischen dem Gehäuse 40 und dem ortsfesten kolbenartigen Teil erfolgt ist. Da die Bohrungen 36 und 42 zur Zuführung der Druckluft oder eines anderen Druckmittels für den Antrieb des Tieflochbohrhammers nach der Erfindung in Richtung der Mittelachse des Stoßdämpfers verlaufen, stört das Einschieben des Ansatzes 136 in die Ausnehmung 140 den Zustrom von Druckmittel in das Bohrhammergehäuse nicht.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Tieflochbohrhammer, dessen Bohrer ein drehbares Gehäuse aufweist und dessen in das Bohrloch nachfolgendes Werkzeug einen rückwärtigen, sich in das Gehäuse hinein erstreckenden und in diesem in Längsrichtung bewegbaren Schaft besitzt, während auf die Spindel ein Stoß-. dämpfer aufgesetzt ist, der dazu dient, die beim Arbeiten des Bohrers auftretenden Gegendruckkräfte aufzunehmen, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n et, daß der Stoßdämpfer (22) aus einem ortsfesten, kolbenartigen Teil (38) und einem verschiebbaren zylindrischen Gehäuse (40) besteht, das zusammen mit dem kolbenartigen Teil (38) eine Stoßdämpferkammer (134) bildet.
  2. 2. Tieflochbohrhammer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, däß der Mittelabschnitt (138) des kolbenartigen Teils (38) einen zylindrischen Ansatz (136) aufweist, der in eine entsprechende kreiszylindrische Ausnehmung (140) des verschiebbaren zylindrischen Gehäuses (40) hineinpaßt und dazu dient, eine Verbindung zwischen der Stoßdämpferkammer (134) und der Zuführungsleitung (46) in der Bohrstange zu verhindern. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 551396.
DEJ24499A 1954-04-20 1954-04-20 Tieflochbohrhammer Pending DE1198759B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEJ24499A DE1198759B (de) 1954-04-20 1954-04-20 Tieflochbohrhammer

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEJ24499A DE1198759B (de) 1954-04-20 1954-04-20 Tieflochbohrhammer

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1198759B true DE1198759B (de) 1965-08-19

Family

ID=7201833

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEJ24499A Pending DE1198759B (de) 1954-04-20 1954-04-20 Tieflochbohrhammer

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1198759B (de)

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE551396C (de) * 1928-12-14 1932-05-31 Ingersoll Rand Co Druckluftgesteinsbohrmaschine

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE551396C (de) * 1928-12-14 1932-05-31 Ingersoll Rand Co Druckluftgesteinsbohrmaschine

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