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DE1198627B - Kolbenring - Google Patents

Kolbenring

Info

Publication number
DE1198627B
DE1198627B DE1953P0009428 DEP0009428A DE1198627B DE 1198627 B DE1198627 B DE 1198627B DE 1953P0009428 DE1953P0009428 DE 1953P0009428 DE P0009428 A DEP0009428 A DE P0009428A DE 1198627 B DE1198627 B DE 1198627B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
ring
piston
piston ring
rings
circumference
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE1953P0009428
Other languages
English (en)
Inventor
John F Shirk
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Perfect Circle Corp
Original Assignee
Perfect Circle Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Perfect Circle Corp filed Critical Perfect Circle Corp
Priority to DE1953P0009428 priority Critical patent/DE1198627B/de
Publication of DE1198627B publication Critical patent/DE1198627B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16JPISTONS; CYLINDERS; SEALINGS
    • F16J9/00Piston-rings, e.g. non-metallic piston-rings, seats therefor; Ring sealings of similar construction
    • F16J9/06Piston-rings, e.g. non-metallic piston-rings, seats therefor; Ring sealings of similar construction using separate springs or elastic elements expanding the rings; Springs therefor ; Expansion by wedging
    • F16J9/064Rings with a flat annular side rail
    • F16J9/066Spring expander from sheet metal
    • F16J9/069Spring expander from sheet metal with a "C"-shaped cross section along the entire circumference

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Pistons, Piston Rings, And Cylinders (AREA)

Description

  • Kolbenring _ Die Erfindung bezieht sich auf einen Kolbenring, insbesondere Ölabstreifring, und betrifft einen derartigen Kolbenring, der aus einem unteren und einem oberen flachen Scheibenring und einem zwischen beiden liegenden als in Umfangsrichtung wirkende Druckfeder vom Ringnutboden frei liegenden Tragring besteht, der die Scheibenringe axial in Abstand hält und sie radial nach außen drückt.
  • Kolbenringe müssen, um eine Abdichtung zu erreichen, nach außen gegen die Zylinderwand, d. h. aus der Ringnut heraus, im Sinne einer Umfangsvergrößerung vorgespannt sein. Sie müssen außerdem, auch bei relativ starker Anpressung an eine Seitenwand der Nut durch die Kolbenbewegung, an dieser Seitenwand gut gleiten können, um die seitliche Kolbenbewegung in Abhängigkeit von der Bewegungsrichtung und der Belastung des Kolbens ohne Abheben einzelner Abschnitte aus der dichten Anlage an der Zylinderwand auszugleichen. Die Bewegung der Kolbenringe in der Kolbennut ist zwar an sich sehr geringfügig und beträgt in der Regel nur wenige Hundertstel Millimeter, jedoch sind die Auswirkungen der Reibung infolge der hohen Drücke und der häufigen Lastwechsel bei gleichzeitigen extrem schwierigen Temperaturbedingungen außerordentlich stark.
  • Die allgemein bekannten geschlitzten Kolbenringe mit massivem Querschnitt erfüllen die Forderungen nur in geringem Umfang, da sich die Krümmung des Ringes mit zunehmendem Verschleiß und damit größerer Aufspreizung und/oder mit Temperaturwechsel ändert und der Ring sich dabei mit Teilen seines Umfanges von der Zylinderwand etwas anhebt, da das Krümmungsmaß des Kolbenringes dann nicht mehr genau mit dem Krümmungsmaß der Zylinderwand übereinstimmt.
  • Um diesen Mangel zu vermeiden, ist es bekannt, den Kolbenring mit einem U-förmigen Querschnitt auszubilden und im Inneren einen Spreizfederring einzulegen, der den Kolbenring gegen die Zylinderwand anpreßt. Durch den verminderten Querschnitt und da das Material des Kolbenringes selbst nicht mehr die Federkraft für die Anlage aufbringen muß und daher nachgiebiger sein kann, erfolgt eine verbesserte Anpassung der Kolbenringkrümmung an die Zylinderwandkrümmung. Aber auch bei diesem bekannten Kolbenring ist der Anpreßdruck gegen- die Zylinderwand um den Umfang des Kolbenringes unterschiedlich. Auch eine andere.Ausführungsform derartiger nicht mit massivem Querschnitt ausgebildeter Kolbenringe, die ein U-förmiges Profil mit einer Umfangsmittelrippe im Steg des U-Profils zur Erhöhung der Federkraft -aufweisen, die sich jedoch mit den freien Enden der Schenkel des U-Profils an die Zylinderwand anlegen, ermöglichen keinen besseren Ausgleich des Anpreßdruckes am Umfang, da sie bei gleicher Federkraft auch gleiche Elastizitätseigenschaften aufweisen wie Ringe mit massivem Querschnitt.
  • Um einen gleichförmigeren Anpreßdruck zu erreichen, ist es bekannt, den Kolbenring selbst durch entsprechende Einschnitte leicht biegbar und damit in seiner Krümmung leicht anpreßbar zu machen und durch eine sich wellenförmig einerseits gegen den Nutgrund und andererseits gegen die Innenseite des Kolbenringes abstützend umlaufende Feder den Ring an einer Vielzahl von Punkten am Umfang nach außen anzupressen. Ein Mangel dieser bekannten Anordnung liegt darin, daß das Federelement bei der seitlichen Bewegung des Kolbenringes, in Abhängigkeit von der seitlichen Bewegung des Kolbens im Zylinder, am Nutgrund und an der Innenseite des Kolbenringes reibt, was, insbesondere bei Leichtmetallkolben, sehr schnell zu Verschleißerscheinungen führt. Dieser Verschleiß tritt auch bei einer bekannten Abwandlungsform auf, deren Kolbenring aus einem Stützelement mit U-förmigem Querschnitt mit nach außen abgewinkelten Enden der Schenkel und zwischen den Außenseiten der Schenkel des Stützprofils und den Seitenwänden der Nut eingelegten Scheibenringen als eigentliches Dichtungselement besteht, wobei die offene Seite des Querschnittes gegen den Nutgrund gerichtet ist. Der Anpreßdruck wird dabei durch eine sich polygonartig abwechselnd am Nutgrund und an der Innenseite des Stützringes abstützende Feder aufgebracht. Der Stützring ist mit radialen Schlitzen versehen, um eine bessere Biegbarkeit und damit eine gleichförmigere Verteilung des Anpreßdruckes auf den Umfang zu ermöglichen. Auch bei dieser Ausführungsform ist der Verschleiß, insbesondere am Nutgrund, erheblich. Dieser Verschleiß fällt im Hinblick auf die bei neuzeitlichen Motoren geforderte hohe Lebensdauer besonders stark ins Gewicht. Außerdem muß die Nut tiefer als normal ausgebildet sein, um Platz für eine ausreichend starke Stützfeder zwischen dem eigentlichen Kolbenring und dem Nutgrund zu schaffen, und außerdem eine innerhalb eines engen Toleranzbereiches genaue Tiefe aufweisen, da die Nuttiefe die Zusammenpressung und damit die Federkraft der Feder bestimmt: Um den Anpreßdruck des Kolbenringes ohne Abstützung am Nutgrund bei besserer Verteilung des Anpreßdruckes um den Umfang zu erreichen, ist es bekannt, den Kolbenring mit einer umlaufenden Schrauben-Druckfeder, Wellen-Bandfeder od. dgl. zu versehen und als Dichtungselemente des Kolbenringes Scheibenringe zwischen die umlaufende Druckfeder und die Seitenwände der Nut einzulegen, wobei der Druckfederring sich an entsprechende Auskragungen des Querschnittes der Scheibenringe anlegt, und diese durch seine in Längsrichtung, d. h. im Sinne einer Verlängerung, entsprechend einer Umfangsvergrößerung, wirkende Federkraft nach außen gegen die Zy- linderwand anpreßt.
  • Diese bekannte Anordnung ergibt zwar eire gleichförmige Verteilung des Anpreßdruckes am Umfang der Zylinderwand, jedoch ist es schwierig, das Federelement aus Draht mit rundem Querschnitt (Schraubenfeder) oder aus quer zur Längsrichtung gebogenem Federband (Wellenfeder) wegen der entsprechend dem Umfang des Kolbenringes großen Wirklänge der Feder so stark auszubilden, daß der erforderliche hohe Anpreßdruck auch bei den z. $. bei Brennkraftmaschi= nen herrschenden hohen Betriebstemperaturen sicher erreicht wird. Außerdem ist es schwierig, die Kolbenringe, die in der Regel aus Gußwerkstoff bestehen und an den Stirnflächen überschliffen werden, mit der rela= tiv komplizierten Querschnattsform herzustellen, wobei außerdem die Auflageftäche des Kolbenringes an der Seitenwand der Nut durch die Auskragung vermindert wird und der Kolbenring daher bei der Kolbenbewegung leicht schräg gestellt wird.
  • Es ist die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe, einen Kolbenring zu schaffen, der eine möglichst weitgehende, gleichförmige Verteilung des Anpreßdruckes über den Umfang ermöglicht und der gleichzeitig auch bei relativ kleinem Querschnitt eine ausreichend große Federkraft zur Erzielung eines ausreichenden Anpreßdruckes abgibt, Gemäß der Erfindung wird dies dadurch erreicht, daß der Tragring in an sich bekannter Weise U-förmig mit am Innenumfang liegenden, nach auswärts gebogenen Schenkelenden und am Außenumfang des Ringes liegenden geschlitzten Stegen aus einem Bandzuschnitt, der in einer Mäanderlinie verläuft, gelogen ist.
  • Durch die Verwendung dieser m4anderartig gebogenen Feder als Stützring wird in Biegerichtung das Querschnittsprofil hochkant zur Biegeachse gelegt und daher bei gleichem Querschnitt ein wesentlich größeres Widerstandsmoment und damit eine wesentlich größere Federkraft als bei quer zur Längsachse des Bandes gebogenen Federn (Wellenfedern) erreicht. Es kann daher der bekannte U-förmige Stützring, an dessen Außenseiten der Schenkel Scheibenringe als Dichtringe liegen, die durch die erfindungsgemäße Abwandlung ohne Druckfeder zwischen Nutgrund und Stützring eine für eine einwandfreie Abdichtung über den ganzen Umfang notwendige hohe Anpressung bewirken. Die bei Scheibenringen gegenüber Kolbenringen mit breiter Anlagefläche über die ganze Nuthöhe an sich größere Neigung zum Schrägstellen durch die Kolbenbewegung und der damit verbundenen Kantenpressung wird durch Anlage der Scheibenringe fast über die ganze Breite auf beiden Seiten weitgehend ausgeglichen.
  • Die Erfindung wird im folgenden an Hand der Zeichnung an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert. In der Zeichnung zeigt F i g, 1 einen Zuschritt für den Stützring, F i g. 2 eine Schrägansicht eines Teils eines aus dem in F i g. 1 dargestellten Zuschnitt fertiggebogenen Stützringes, F i g. 3, eine Draufsicht auf den in F i g. 2 dargestellten Ringteil, und F i g. 4 in vergrößertem Maßstab einen Schnitt entlang der Linie 3-3 in F i g. 3.
  • Der Kolbenring hat zwei axial im Abstand liegende Scheibenringe 60, die an der Oberseite und an der Unterseite der Ringnut des Kolbens anliegen und mit ihrer Außenkante an der .Zylinderwandung anliegen. Jeder Scheibenring 60 ist aus einem flachen Metallstreifen, beispielsweise aus Stahl, hergestellt, und wie üblich radial geschlitzt, Jeder Scheibenring hat eine Eigenelastizität, so daß er von sich aus etwas Druck nach außen auf die Zylinderwand ausübt.
  • Der sich federnd aufweitende Stützring übt einen Druck nach außen auf den Innenumfang der Scheibenringe 40 aus und wirkt gleichzeitig als Abstandhalter für diese Scheibenringe. Der Zuschnitt, aus dem der Stützring hergestellt ist, hat die in F i g. 1 gezeigte Mäanderform, die durch Ausschneiden von Querschlitzen 61 aus einem Band gebildet wird. Die Schlitze 61 erstrecken sich abwechselnd von den gegenüberliegenden Rändern des Bandes nach innen.
  • Das Band wird dann entlang der gestrichelt in F i g. 1 angedeuteten Längslinien zu einem U-förmigen Querschmitt (F i g. 4.) gebogen, Durch das Stanzen und Biegen entstehen sa zwei Reihen von Stegen 62, die an der Oberseite und an der Unterseite des Tragringen versetzt angeordnet und durch Axialstege 63 verbunden sind. Der durch die Umfangsstege 62 und die Axialstege 63 gebildete U-förmige Querschnitt liegt zwischen den Scheibenringen 60 und ist so bemessen,, daß er die Scheibenringe in genauem axialem Abstand voneinander an der oberen und unteren Seitenwand der Kolbenringnut in Anlage hält, Zur übertragung des Radialdruckes auf die Scheibenringe 60 sind die Umfangsstege 62 an ihrer Innenkante rechtwinklig nach außen aufgebogen und bilden Flansche 64, die am Innenumfang der Scheibenringe 60 anliegen, Der Stützring ist in Ringform gekrümmt.

Claims (1)

  1. Patenanspruch: Kolbenring, insbesondere ölabstreifring, der aus einem unteren und einem oberen flachen Scheibenring und einem zwischen beiden liegenden als in Umfangsrichtung wirkende Druckfeder vom Ringnutboden frei liegenden Tragring besteht, -der die Scheibenringe axial in Abstand hält und sie radial nach außen drückt, d a d u r c h gekennzeichnet, daß der Tragring in an sich bekannter Weise U-förmig mit am Innenumfang liegenden, nach auswärts gebogenen Schenkelenden (64) und am Außenumfang des Ringes liegenden geschlitzten Stegen (63) aus einem Bandzuschnitt (F i g. 1), der in einer Mäanderlinie verläuft, gebogen ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Britische Patentschriften Nr. 538 685, 555 348; USA.-Patentschriften Nr. 1595 855, 2220947, 2229578, 2303798, 2343919, 2343942, 2346 899, 2387084, 2609259, 2631908.
DE1953P0009428 1953-03-20 1953-03-20 Kolbenring Pending DE1198627B (de)

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