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DE1198438B - Druckgasschalter - Google Patents

Druckgasschalter

Info

Publication number
DE1198438B
DE1198438B DES86450A DES0086450A DE1198438B DE 1198438 B DE1198438 B DE 1198438B DE S86450 A DES86450 A DE S86450A DE S0086450 A DES0086450 A DE S0086450A DE 1198438 B DE1198438 B DE 1198438B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
electrodes
axis
compressed gas
contact
switch
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES86450A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Josef Biersack
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DES86450A priority Critical patent/DE1198438B/de
Publication of DE1198438B publication Critical patent/DE1198438B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H33/00High-tension or heavy-current switches with arc-extinguishing or arc-preventing means
    • H01H33/02Details
    • H01H33/04Means for extinguishing or preventing arc between current-carrying parts
    • H01H33/12Auxiliary contacts on to which the arc is transferred from the main contacts
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H33/00High-tension or heavy-current switches with arc-extinguishing or arc-preventing means
    • H01H33/02Details
    • H01H33/28Power arrangements internal to the switch for operating the driving mechanism
    • H01H33/30Power arrangements internal to the switch for operating the driving mechanism using fluid actuator
    • H01H33/302Power arrangements internal to the switch for operating the driving mechanism using fluid actuator for fluid insulated switchgear, wherein the insulating fluid is also the working fluid
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H33/00High-tension or heavy-current switches with arc-extinguishing or arc-preventing means
    • H01H33/70Switches with separate means for directing, obtaining, or increasing flow of arc-extinguishing fluid
    • H01H33/86Switches with separate means for directing, obtaining, or increasing flow of arc-extinguishing fluid the flow of arc-extinguishing fluid under pressure from the contact space being controlled by a valve

Landscapes

  • Circuit Breakers (AREA)

Description

  • Druckgasschalter Bei Druckgasschaltern kann man bekanntlich außer einem feststehenden und einem beweglichen Schaltstück, zwischen denen der Ausschaltlichtbogen gezogen wird, zwei feststehende Elektroden vorsehen, auf die der Ausschaltlichtbogen durch das Druckgas übergeführt wird. Der Abstand der Schaltstücke bleibt dann verhältnismäßig klein.
  • Bei bekannten Schaltern hat man die Elektroden z. B. auf der Achse der Schaltstücke an-eordnet, so daß man einen verhältnismäßig langgestreckten Schalter erhält. Es sind aber auch Schalter bekannt, bei denen die Achse der Elektroden etwa senkrecht zur Achse der Schaltstücke verläuft. Auf solche Schalter bezieht sich die ErfIndung.
  • Erfindungsgemäß ist vorgesehen, daß das eine Schaltstück mit der einen Elektrode über ein Metallteil verbunden ist, das annähernd senkrecht zur Achse der Elektroden durch den Raum zwischen den Elektroden führt und im Bereich der Achse der Elektroden eine öffnung aufweist. Das Metallteil verengt den für die Druckgasströmung zur Verfügung stehenden Querschnitt und wirkt somit als Düse, mit der der Druckgasstrom auf den Lichtbogen zwischen den Elektroden konzentriert wird. Dies ergibt eine besonders gute Löschwirkung und eine hohe Schaltleistung. Bei der Bemessung der Düsenöffnung braucht man nicht auf den Querschnitt der Schaltstücke Rücksicht zu nehmen, wie das bei bekannten Druckluftschaltern mit Düsenöffnungen der Fall ist, und man kann somit den strömungstechnisch günstigsten Querschnitt wählen.
  • Das andere Schaltstück kann mit der anderen Elektrode baulich vereinigt sein, so daß keinerlei weitere elektrische Verbindungen benötigt werden. Zum Beispiel kann die Elektrode von einem die Kontaktlamellen des Schaltstückes umgebenden Gehäuse gebildet sein.
  • Die Anschlußklemmen des Schalters liegen mit Vorteil in der Achse der Elektroden. Der Lichtbogen, der in der Achse zwischen den Elektroden brennt, wird dann nicht durch elektrodynamische Kräfte aus dieser Achse getrieben und brennt immer in der günstigsten Löschstellung.
  • Die Druckgaszufuhr sowie auch die Abfuhr des Druckgases und der Schaltgase kann in parallelen Kanälen senkrecht zur Achse der Elektroden erfolgen. Dies ergibt einen kompakten Aufbau des Schalters, wobei der die Elektroden und Schaltstücke enthaltende Teil, der aus Isolierstoff besteht, mit einem Metallteil verbunden sein kann, der Erdpotential aufweist. Eine solche Anordnung ist in mechanischer Hinsicht widerstandsfähig. Sie gestattet zudem, in der Nähe der Schaltstücke die Steuereinrichtung für den Druckgasstrom, beispielsweise ein Blasventil, anzuordnen. Außerdem läßt sich ein solcher Schalter wegen seines geschlossenen Aufbaus leicht gasdicht herstellen.
  • Zur näheren Erläuterung der Erfindung wird im folgenden an Hand der Zeichnung ein Ausführungsbeispiel beschrieben. In der F i g. ist ein Mittelspannungsdruckgasschalter dargestellt. Der Schalterbesitzt ein geschlossenes Gehäuse 1, das mit Schwefelhexafluoridgas gefüllt ist. In dem Gehäuse ist eine Schaltstrecke 2 angeordnet, die sich im wesentlichen in vertikaler Richtung erstreckt. Die Schaltstrecke 2 besteht aus einem in vertikaler Richtung bewegbaren Schaltstift 3 und einem feststehenden Schaltstück 4. Der Schaltstift 3 ist in einem feststehenden Gleitkontakt 6 geführt. Zu seinem Antrieb ist unter Zwischenschaltung eines Isolierstoffstückes 7 eine Schaltstange 8 vorgesehen, die von einem Hebel 9 nach oben gezogen werden kann.
  • Das feststehende Schaltstück 4 ist als Lamellenkontakt mit Kontaktlamellen 10 ausgebildet. Die Kontaktlamellen sitzen in einem Gehäuse 11 aus abbrandfestem Material. Das Gehäuse 11 ist bei 12 in der Wand des Schaltergehäuses gelagert, die in diesem Bereich aus Isolierstoff besteht. Der außerhalb des Schaltergehäuses liegende Teil 13 des Gehäuses 11 dient als Anschlußstück. Das linke Ende des Gehäuses 11 ist kugelig abgerundet. Es bildet eine feststehende Elektrode 15, die mit einer weiteren feststehenden Elektrode 17 zusammenwirkt. Die Achse der beiden Elektroden 15 und 17 verläuft in horizontaler Richtung. Sie schließt daher mit der Schaltstrecke 2 einen Winkel von 90' ein.
  • An der feststehenden Elektrode 17 ist ein Absatz 20 angebracht, der in die Wand des Gehäuses 1 eingelassen ist. Der aus dem Gehäuse herausragende Teil 21 des Absatzes bildet das andere Anschlußstück des Schalters. Zwischen den beiden Elektroden 15 und 17 ist eine gewölbte Metallplatte 25 vorgesehen, die eine Öff- nung 26 aufweist. Die öffnung bildet eine Düse, durch die der zur Löschung des Ausschaltlichtbogens dienende Druck-asstrom auf den Lichtbogen gerichtet wird. Sie ist zur Verringerung des Abbrandes mit einer Auskleidung 27 aus lichtbogenfestern Material versehen. Ferner besitzt die Platte 25 eine der Elektrode 15 zugekehrte Rippe 28, die ebenfalls aus lichtbogenfestem Material bestehen kann. Wie die F i g. zeigt, ist das Gleitschaltstück 6 mit der Elektrode 17 durch die Platte 25 leitend verbunden.
  • Mit 30 ist ein Ventilteller bezeichnet, der mit einem Ventilsitz 31 zusammenwirkt. In der dargestellten Schließstellung des Ventiltellers ist das Schalterinnere, das mit einem Hochdruckbehälter 33 in Verbindung steht, von dem Niederdruckbereich 34, im wesentlichen also dem Niederdruckbehälter 35, abgetrennt. Der Ventilteller 30 ist durch eine Stange 36 mit einem Kolben 37 verbunden, der in einem Zylinder 38 gleiten kann. Eine Feder 40 unterhalb des Kolbens 37 drückt den Kolben nach oben. Ein Bolzen 41 an der Stange 36 greift in den Schlitz 42 des gabelförinigen Hebels 43. Der Hebel 43 liegt, wie die Figur zeig in der Verlängerung des Hebels 9. Er kann mit diesem ein Stück bilden. Beide Hebel sind auf einer nicht näher dargestellten Welle 45 befestigt.
  • Auf gleicher Höhe mit dem Kolben 37 liegt ein weiterer Kolben 47, an dem eine Stange 48 angebracht ist. Unterhalb des Kolbens 47 sitzt eine Feder 49, die den Kolben 47 nach oben drückt. Der Raum oberhalb des Kolbens 47 ist durch eine Leitung 50 mit einer Kammer 52 verbunden, an der zwei Ventilglieder 53 und 54 vorgesehen sind. Die Ventilglieder werden durch den Magneten 55 betätigt und sind durch eine Stange 56 derart miteinander verbunden, daß jeweils eines der beiden Ventilglieder eine öffnung der Kammer 52 freigibt.
  • Unterhalb der Kammer 52 ist eine Kammer 60 vorgesehen, die mit dem oberhalb » des Kolbens 37 liegenden Teil des Zylinders 38 in Verbindung steht. Die Kammer 60 besitzt ebenso wie die Kammer 52 zwei öffnungen, von denen jeweils eine durch eines der Ventilglieder 61 bzw. 62 verschlossen ist, die durch eine Stange 63 miteinander verbunden sind. Die Ventilglieder 61 und 62 werden durch einen Magneten 65 betätigt.
  • Der Schalter ist in der Einschaltstellung dargestellt. Der Strom fließt dabei von dem Anschlußstück 13 zu dem feststehenden Schaltstück 4, dem beweglichen Schaltstift 3, dem Gleitschaltstück 6 und von dort über die Platte 25 zum Anschlußstück 21.
  • Zum Ausschalten wird der Magnet 65 durch nichtdargestellte Steuermittel erregt. Der Magnet zieht die Ventilglieder 61 und 62 nach rechts, Dadurch wird die Verbindung der Kammer 60 mit dem Niederdruckraum 34 abgesperrt und die Verbindung zum Hochdruckraum freigegeben. Daher strömt unter hohem Druck stehendes SF8 in den Zylinder 38 oberhalb des Kolbens 37 und drückt den Kolben entgegen der Wirkung der Feder 40 nach unten. Hierdurch wird der Ventilteller 30 von seinem Ventilsitz 31 abgehoben, so daß eine Gasströmung aus dem Hochdruckbehälter 33 einsetzt, die vom Gleitschaltstück 6 zur feststehenden Elektrode 17 verläuft. Von dort führt die Gasströmung in den Niederdruckraum.
  • Bei der Abwärtsbewegung des Kolbens 37 wird zugleich der Hebel 43 entgegen dem Uhrzeigersinn geschwenkt. Der Hebel 9 führt deshalb ebenfalls eine Schwenkung entgegen dem Uhrzeigersinn aus und be-weg gt dabei über die Schaltstange 8 den Schaltstift 3 nach oben in die Ausschaltstellung. Der beim Ausschalten entstehende Lichtbogen wird durch den Gasstrom von den Schaltstücken weggetrieben. Er gelangt mit dem einen Fußpunkt auf die Elektrode 15. Der andere Fußpunkt wandert auf der Rippe 28 in Richtung auf die Öffnung 26. Hat der Lichtbogen die öffnung erreicht, so wird er auf die feststehende Elektrode 17 kommutiert. Er ist dann einem konzentrierten Löschmittelstrom ausgesetzt und erlischt in kurzer Zeit.
  • Nach der Lichtbogenlöschung wird der Magnet 65 entregt, so daß die Ventilglieder 61 und 62 wieder in die in der Figur dargestellte Stellung zurückkehren. Dadurch wird die Kammer 60 mit dem Niederdrucke behälter in Verbindung gebracht und entlüftet. Der Kolben 37 bewegt sich deshalb unter der Wirkung der Feder 40 nach oben und schließt mit dem Ventilteller 30 den Hochdruckbehälter. Der Schaltstift 3 wird dabei nicht betätigt, da zwischen dem Hebel 43 und dem Hebel 9 eine Totgangverbindung vorgesehen ist.
  • Zum Einschalten wird der Magnet 55 erregt, der die Ventilglieder 53 und 54 nach rechts zieht. Die Kammer 52 wird deshalb vom Niederdruckteil des Schalters abgesperrt und mit Gas aus dem Hochdruckteil aufgefüllt. Das Gas gelangt durch die Leitung 50 in den Zylinder 46 oberhalb des Kolbens 47. Der Kolben wird entgegen der Wirkung der Feder 49 nach unten gedrückt. Er schiebt die Schaltstangen 8 mit dem Schaltstift 3 in die Einschaltstellung und schließt die Schaltstrecke zwischen dem Gleitschaltstück 6 und dem feststehenden Schaltstück 4. Nach dem Schließen der Schaltstrecke wird der Magnet 55 wieder entregt, Die Kammer 62 wird mit dem Niederdruckteil des Schalters in Verbindung gebracht. Dadurch wird auch die Leitung 50 entlüftet und der Kolben 47 durch die Feder 49 in die dargestellte Lage zurückbewegt.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Druckgasschalter mit einem feststehenden und einem beweglichen Schaltstück und mit zwei feststehenden Elektroden, deren Achse senkrecht zur Achse der Schaltstücke liegt, wobei der zwischen den Schaltstücken gezogene Ausschaltlichtbogen durch das Druckgas auf die Elektroden übergeführt wird, dadurch gekennz e i c h n c t, daß das eine Schaltstück (6) mit der einen Elektrode (17) -über ein Metallteil (25) verbunden ist, das annähernd senkrecht zur Achse der Erlektroden durch den Raum zwischen den Elektroden führt und im Bereich der Achse der Elektroden eine öffnung aufweist.
  2. 2. Druckgasschalter nach Ansprach 1, dadurch gekennzeichnet, daß das andere Schaltstück mit der anderen Elektrode baulich vereinigt ist. 3. Druckgasschalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschlußklemmen in der Achse der Elektroden liegen. 4. Druckgasschalter nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Zufuhr und Abfuhr des Druckgases in zwei parallelen Kanälen senkrecht zur Achse der Elektroden erfolgt. 5. Druckgasschalter nach Anspruch 1, bei dem das bewegliche Schaltstück mit Hilfe von Antriebskolben durch das Druckgas betätigt wird, dadurch gekennzeichnet, daß zwei voneinander unabhängige Antriebskolben vorhanden sind, die senkrecht zur Achse der Elektroden bewegbar sind und von denen der eine das Ausschalten, der andere das Einschalten vornimmt. 6. Druckgassehalter nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß mit dem für die Ausschaltbewegung vorgesehenen Antriebskolben das bewegliche Glied eines Ventils verbunden ist, das die Druckgasströmung steuert. In Betracht gezogene Druckschriften: USA.-Patentschriften Nr. 2 810 046, 2 829 221, 2980781.
DES86450A 1963-07-31 1963-07-31 Druckgasschalter Pending DE1198438B (de)

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Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2810046A (en) * 1955-06-09 1957-10-15 Allis Chalmers Mfg Co Fluid blast circuit interrupter with sealing means for movable contact structure
US2829221A (en) * 1956-01-17 1958-04-01 Allis Chalmers Mfg Co Circuit breaker employing opposed fluid blasts
US2980781A (en) * 1954-03-16 1961-04-18 Reyrolle A & Co Ltd High voltage electric circuit-breakers of the air-breakers type

Patent Citations (3)

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