DE1197569B - Magnet-mechanical flow filter - Google Patents
Magnet-mechanical flow filterInfo
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- DE1197569B DE1197569B DEST23257A DEST023257A DE1197569B DE 1197569 B DE1197569 B DE 1197569B DE ST23257 A DEST23257 A DE ST23257A DE ST023257 A DEST023257 A DE ST023257A DE 1197569 B DE1197569 B DE 1197569B
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Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND DEUTSCHES WXW PATENTAMTFEDERAL REPUBLIC OF GERMANY GERMAN WXW PATENT OFFICE
AUSLEGESCHRIFTEDITORIAL
Int. CL:Int. CL:
ClOmClOm
BOId
Deutsche KL: 23 c-1/06BOId
German KL: 23 c-1/06
Nummer: 1197 569Number: 1197 569
Aktenzeichen: St 23257 VI a/23 cFile number: St 23257 VI a / 23 c
Anmeldetag: 26. Januar X965Filing date: January 26th X965
Auslegetag: 29. Juli 1965Opening day: July 29, 1965
Die Erfindung betrifft ein Durchlauffilter zur magnetischen und mechanischen Filterung von Flüssigkeiten, das eine im Inneren des mit mit einer Einlaufund Auslauföffnung versehenen Gehäuses angeordneten Magnetvorrichtung und eine dieser zugeordneten Siebvorrichtung aufweist. Solche Filter werden insbesondere dazu verwendet, um aus Flüssigkeiten, wie öl oder Kühlmittel, ferromagnetische und unmagnetische Verunreinigungen auszufiltern. Das Filter kann dabei als Ansaug- oder Rücklauffilter verwendet werden.The invention relates to a flow filter for magnetic and mechanical filtering of liquids, one arranged in the interior of the housing provided with an inlet and outlet opening Has a magnetic device and a sieve device associated therewith. Such filters are Used in particular to remove liquids, such as oil or coolants, ferromagnetic and non-magnetic Filter out impurities. The filter can be used as a suction or return filter be used.
Ansaug- und Rücklauffilter mit kombinierter magnetischer und mechanischer Filterung sind in verschiedenen Ausführungen bekannt. Es handelt sich hierbei im allgemeinen um Filterbauarten, bei denen ein mechanisches Filter nachträglich oder zusätzlich mit einer Magnetvorrichtung ausgerüstet wird, oder aber um Magnetfilter, die zusätzlich mit einer Siebvorrichtung versehen werden.Suction and return filters with combined magnetic and mechanical filtering are available in different Executions known. These are generally filter types in which a mechanical filter is retrofitted or additionally equipped with a magnetic device, or but about magnetic filters, which are additionally provided with a sieve device.
Die bekannten Filter haben jedoch den Nachteil, daß sie sich im Betrieb verhältnismäßig leicht zusetzen, wodurch erhebliche Druckverluste im Filter auftreten, oder daß sie bei magnetischer Sättigung der Filterflächen verschleißfördernde Verunreinigungen durchlassen. Erfahrungsgemäß lagern sich die magnetischen Verunreinigungen bevorzugt an den Stellen ab, wo die dem Filter zufließende Flüssigkeit auf die ersten magnetischen Kraftlinien auftrifft. Es stellen sich daher vor allem an diesen Stellen unter Umständen sehr rasch Filterverstopfungen ein, sofern nicht, was jedoch durchweg nicht der Fall ist, ein großer Ablagerungsraum zur Verfügung steht, in dem sich die Verunreinigungen ansammeln können. Von Nachteil ist ferner, daß insbesondere bei engen Ablagerungsräumen bereits ausgefilterte Verunreinigungen durch den Flüssigkeitsstrom, der sich einen Weg durch das Filter bahnen muß, wieder losgerissen werden. Selbst eine strömungstechnisch gute Formgebung der Filtervorrichtungen wird durch diese Ablagerungen wirkungslos, weil durch die Ablagerungen unvermeidlich Wirbelungen auftreten, die sich auf die Ausfilterung ungünstig auswirken.However, the known filters have the disadvantage that they are relatively easy to clog during operation, whereby considerable pressure losses occur in the filter, or that they are in the event of magnetic saturation of the filter surfaces allow wear-promoting impurities to pass through. Experience has shown that the Magnetic impurities preferentially at the points where the liquid flowing into the filter meets the first magnetic lines of force. It is therefore mainly in these places that they are sheltered Under certain circumstances, filter clogging very quickly, if not, but this is not always the case large storage space is available in which the impurities can accumulate. from Another disadvantage is that, particularly in the case of narrow storage spaces, impurities have already been filtered out torn loose again by the flow of liquid that has to find its way through the filter will. Even a flow-technically good shape of the filter devices is made possible by these deposits ineffective, because eddies inevitably occur due to the deposits, which build up have an unfavorable effect on the filtering.
Die Erfindung bezweckt, ein Filter zu schaffen, das in der Herstellung und betrieblichen Verwendung einfacher sowie von vergleichsweiser billiger Ausführung ist und dem die genannten Nachteile der bekannten Filter nicht anhaften. Insbesondere bezweckt die Erfindung eine solche Ausbildung und Anordnung der Magnetvorrichtung des Filters, daß die magnetischen Verunreinigungen beim Eintritt des Flüssigkeitsstroms in das Filter zwangläufig in die stärkste Kraftlinienkonzentration hineintreffen müs-Magnet-mechanisches DurchlauffilterThe aim of the invention is to provide a filter which is suitable for manufacture and operational use is simpler and of comparatively cheap design and the disadvantages mentioned known filters do not adhere. In particular, the invention aims at such a training and Arrangement of the magnetic device of the filter that the magnetic impurities when entering the The liquid flow into the filter must inevitably hit the strongest line of force concentration - magnet-mechanical Flow filter
Anmelder:Applicant:
Stelzner & Co., Kettwig/Ruhr, Essener Str. 11Stelzner & Co., Kettwig / Ruhr, Essener Str. 11
Als Erfinder benannt:
Heinrich Stelzner, EssenNamed as inventor:
Heinrich Stelzner, Essen
sen, wobei zugleich für die Ablagerung der magnetischen Verunreinigungen ein großer Raum zur Ver-sen, at the same time for the deposition of the magnetic A large space for contamination
*5 fügung steht. Darüber hinaus hat sich die Erfindung die Aufgabe gestellt, die Magnetvorrichtung so anzuordnen, daß sie zwar von der zufließenden Flüssigkeit bespült wird, aber nicht im Hauptdurchfluß der Flüssigkeit liegt.* 5 coincidence. In addition, the invention set the task of arranging the magnetic device so that it is indeed of the inflowing liquid is flushed, but is not in the main flow of the liquid.
Gemäß der Erfindung besteht die Magnetvorrichtung aus einem permanenten Kurzfeldmagneten und mindestens einem permanenten Langfeldmagneten, der im Durchmesser wesentlich dünner ist als der Kurzfeldmagnet und der auf dem Kurzfeldmagneten so befestigt ist, daß sein Magnetfeld dem zufließenden Flüssigkeitsstrom entgegengerichtet ist, wobei die genannte Magnetvorrichtung von einer mechanischen Siebvorrichtung umgeben ist. Der Kurzfeldmagnet kann aus mehreren hintereinandergeschalteten scheibenförmigen Permanentmagneten bestehen, zwischen denen zweckmäßig Weicheisenplatten angeordnet werden. Der Langfeldmagnet ist demgegenüber vorzugsweise so angeordnet, daß der eine seiner Pole der Zulauföffnung des Filtergehäuses zugewandt ist.According to the invention, the magnetic device consists of a permanent short-field magnet and at least one permanent long-field magnet, which is much thinner in diameter than the Short field magnet and which is attached to the short field magnet in such a way that its magnetic field is flowing towards the Liquid flow is opposite, said magnetic device by a mechanical Sieve device is surrounded. The short-field magnet can consist of several disk-shaped Permanent magnets exist, between which soft iron plates are conveniently arranged will. In contrast, the long-field magnet is preferably arranged so that one of its poles facing the inlet opening of the filter housing.
Bei einer solchen Ausbildung der Magnetvorrichtung gelangt die zuströmende Flüssigkeit zunächst in das dichte Kraftlinienfeld des Langfeldmagneten, unter dessen Wirkung ein großer Teil der magnetischen Verunreinigungen abgeschieden wird. Erst nach Passieren des Langfeldmagneten gelangt die Flüssigkeit, gegebenenfalls nur ein Teilstrom derselben, in den Wirkungsbereich des Kurzfeldmagneten, wo noch etwaige verbliebene magnetische Verunreinigungen zur Ablagerung kommen. Von der Magnetvorrichtung strömt dann die Flüssigkeit radial nach außen durch die dort angeordneten Siebelemente hindurch, die in bekannter Weise magnetisch induziert sein können, so daß hier neben einer mechanischen Filterung ebenfalls eine magnetische Filterung erzielt wird. Der Durchfluß der Flüssigkeit durch die die Magnetvorrichtung umgebenden Siebelemente wird auch durch stärkere Ablagerungen an den Ma-With such a design of the magnetic device, the inflowing liquid first enters the dense line of force field of the long-field magnet, under whose effect a large part of the magnetic ones Impurities is deposited. Only after passing the long-field magnet does the Liquid, possibly only a partial flow thereof, in the area of action of the short-field magnet, where any remaining magnetic impurities are deposited. Of the Magnet device then flows the liquid radially outward through the sieve elements arranged there through, which can be magnetically induced in a known manner, so that here in addition to a mechanical Filtering magnetic filtering is also achieved. The flow of liquid through the The sieve elements surrounding the magnetic device are also affected by thicker deposits on the
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gneten nicht behindert, da nach dem Eintritt der Flüssigkeit in den Filter deren Hauptströmungsrichtung radial nach außen gerichtet ist, die Flüssigkeit also nicht insgesamt an dem Magneten seitlich vorbeizufließen braucht. Sgneten not hindered, since after the entry of the liquid into the filter, its main flow direction is directed radially outward, so that the liquid does not flow laterally past the magnet as a whole needs. S.
Die genannten Siebelemente bestehen vorzugsweise aus zwei bekannten Siebzylindern, deren Stirnseiten zweckmäßig der Auslauf- bzw. Einlauföffnung zugewandt sind und die vorteilhafterweise konzentrisch zueinander angeordnet sind, wobei die Magnetvorrichtung in dem inneren Siebzylinder, im Abstand von dessen Mantelfläche, gehalten ist. Auf diese Weise wird ein sehr großer Ablagerungsraum in dem Filter geschaffen, so daß Verstopfungen weitgehend vermieden werden. Da zudem der Ablagerungsraum außerhalb der eigentlichen (radialen) Durchflußrichtung liegt, wird die Gefahr eines Mitreißens bereits abgelagerter Verunreinigungen durch den Flüssigkeitsstrom vermieden.Said screen elements preferably consist of two known screen cylinders, the end faces of which are expediently facing the outlet or inlet opening and which are advantageously concentric are arranged to each other, the magnetic device in the inner screen cylinder, at a distance is held by the jacket surface. In this way, a very large storage space is created in the Filter created so that blockages are largely avoided. There is also the storage room lies outside the actual (radial) direction of flow, the risk of being carried away is already deposited impurities avoided by the liquid flow.
Um den Flüssigkeitsstrom zwangsweise an die ao Stelle in das Magnetfeld zu führen, an der die stärkste Kraftlinienkonzentration vorliegt, kann ein in das Filtergehäuse hineinragender Einlaßstutzen vorgesehen sein. Der Filtereinsatz selbst ist vorzugsweise so ausgebildet, daß er zwecks Reinigung mit einigen wenigen Handgriffen ausgebaut, zerlegt und anschließend wieder ebenso mühelos zusammengesetzt und montiert werden kann. Zu diesem Zweck ist an der Rückseite der Magnetvorrichtung zweckmäßig eine Basisplatte angeordnet, an der die Siebzylinder gehalten oder abgestützt sind. Die Verbindung der Basisplatte mit der Magnetvorrichtung erfolgt zweckmäßig allein auf magnetischem Wege, wobei selbstverständlich die Basisplatte aus Weicheisen hergestellt sein muß. Es ist auf diese Weise möglich, die Basisplatte mit den Siebzylindern mit einem einzigen Handgriff von der Magnetvorrichtung zu trennen. Die Magnete können dabei an einem gemeinsamen Haltebolzen angeordnet sein, der mit einem Gewindeansatz für ein Zentrier- und Distanzstück versehen ist, welches den gesamten Filtereinsatz in dem Filtergehäuse festlegt.In order to force the flow of liquid to the ao point in the magnetic field where the strongest If there is a concentration of force lines, an inlet connector projecting into the filter housing can be provided be. The filter element itself is preferably designed so that it can be cleaned with some dismantled, dismantled and then just as effortlessly reassembled and can be assembled. For this purpose, the magnetic device on the rear side is useful a base plate is arranged on which the screen cylinders are held or supported. The connection of the The base plate with the magnetic device is expediently carried out solely by magnetic means, of course the base plate must be made of soft iron. It is possible in this way to use the base plate can be separated from the magnetic device with the sieve cylinders with a single movement. The magnets can be arranged on a common retaining bolt with a threaded attachment for a centering and spacer piece is provided, which the entire filter element in the filter housing specifies.
Nach einem weiteren, an sich selbständigen Erfindungsmerkmal ist in dem Filter ein Durchgang vorgesehen, durch den die Flüssigkeit bei Erreichen des Sättigungsgrades des Filters ohne nennenswerte Druckverluste hindurchströmen kann, und dessen Durchlaßquerschnitt demgemäß etwa gleich dem Durchlaßquerschnitt der Einlauf- und Auslauföffnungen ist. Die Anordnung ist dabei zweckmäßig derart getroffen, daß der innere Siebzylinder an der der Auslauföffnung zugewandten Stirnseite einen Ringansatz aufweist, der mit Durchlaßöffnungen versehen ist, deren Durcbiaßquerschnitt erheblich größer 1st als die Maschenweite bzw. der Durchlaßquerschnitt der einzelnen Sieböffnungen. Zugleich kann der äußere Siebzylinder auf seiner der Zulaufseite zugewandten Stirnfläche mit einem entsprechenden Ringansatz versehen sein. Die Anordnung ist dabei vorzugsweise derart getroffen, daß der Gesamt-Öffnungsquerschnitt der in den Ringansätzen der Siebzylinder angeordneten Durchlaßöffnungen etwa gleich dem Durchlaßquerschnitt der Zulauföffnung ist, während der Gesamtdurchlaßquerschnitt der Siebzylinder selbstverständlich erheblich größer ist als der Zulaufquerschnitt.According to a further, in itself independent feature of the invention, there is a passage in the filter provided, through which the liquid on reaching the saturation level of the filter without significant Pressure losses can flow through, and its passage cross-section accordingly approximately equal to that The passage cross-section of the inlet and outlet openings is. The arrangement is appropriate taken in such a way that the inner screen cylinder on the end face facing the outlet opening a Has ring attachment, which is provided with passage openings, the Durcbiaßqunitte considerably larger 1st as the mesh size or the passage cross section of the individual sieve openings. At the same time can the outer screen cylinder on its end face facing the inlet side with a corresponding one Be provided ring approach. The arrangement is preferably made such that the overall opening cross-section of the passage openings arranged in the ring lugs of the screen cylinder approximately equal to the passage cross-section of the inlet opening is, while the total passage cross section of the screen cylinder is of course considerably larger than the inlet cross-section.
Die Zeichnung zeigt ein vorteilhaftes Ausführungsbeispiel der Erfindung. Es zeigt The drawing shows an advantageous embodiment of the invention. It shows
F i g. 1 ein Filter gemäß der Erfindung im Vertikalschnitt dargestellt als Saugfilter,F i g. 1 shows a filter according to the invention in vertical section shown as suction filter,
Fig. 2 das Filter gemäß Fig. 1, jedoch in der Verwendung als Rücklauffilter,FIG. 2 shows the filter according to FIG. 1, but in FIG Use as a return filter,
F i g. 3 einen Schnitt nach Linie IH-III der F i g. 2,F i g. 3 shows a section along line IH-III of FIG. 2,
Fig. 4 in Seitenansicht den Magneteinsatz gemäß der Erfindung,4 shows the magnet insert according to the invention in a side view,
F i g. 5 eine Einzelheit des erfindungsgemäßen Magneteinsatzes,F i g. 5 shows a detail of the magnet insert according to the invention,
F i g. 6 und 7 in Seitenansicht die Siebzylinder gemäß der Erfindung.F i g. 6 and 7 show the screen cylinder according to the invention in side view.
Das Durchlauffilter besteht aus einem zylindrischen Gehäuse 1 mit einem Boden 2 und einem leicht lösbaren Verschlußdeckel 3. Die Zuführung der Flüssigkeit erfolgt über einen Einlaßstutzen 4, der bei der Anordnung gemäß Fig. 1 (Saugfilter) im Boden2, bei der Anordnung gemäß F i g. 2 (Rücklauffilter) dagegen im Deckel 3 des Filtergehäuses angeordnet ist. Die diametral gegenüberliegende entweder am Deckel 3 oder am Boden 2 angeordnete Auslauföffnung ist mit 5 bezeichnet.The flow filter consists of a cylindrical housing 1 with a bottom 2 and a light detachable cap 3. The liquid is supplied via an inlet port 4, which is in the Arrangement according to Fig. 1 (suction filter) in the bottom2, in the arrangement according to FIG. 2 (return filter), however, arranged in the cover 3 of the filter housing is. The diametrically opposite outlet opening either on the cover 3 or on the bottom 2 is denoted by 5.
Die in dem Filter angeordnete Magnetvorrichtung besteht aus einem permanenten Kurzfeldmagneten 7 und aus einem permanenten Langfeldmagneten 8, dessen eine Polfläche der Zulauföffnung bzw. dem in das Filtergehäuse hineinragenden Einlaßstutzen 4 zugewandt ist. Der Kurzfeldmagnet 7 ist in bekannter Weise aus mehreren scheibenförmig ausgebildeten und unter Zwischenlage von Weicheisenplatten 20 aufeinandergestellten Magneten 7', 7", T" usw. aufgebaut, wobei an der äußeren, der Zulauf öffnung 4 zugewandten Weicheisenscheibe 20 der Langfeldmagnet 8 angeordnet ist. Der mehrteilige Kurzfeldmagnet 7 weist einen unmagnetischen Gewindebolzen 9 auf, der durch axiale Öffnungen der Magnetscheiben 7', 7" usw. hindurchgesteckt und endseitig an der den Langfeldmagneten 8 trägenden Weicheisenplatte befestigt ist. The magnetic device arranged in the filter consists of a permanent short-field magnet 7 and a permanent long-field magnet 8, one pole face of which faces the inlet opening or the inlet connector 4 protruding into the filter housing. The short-field magnet 7 is constructed in a known manner from several disk-shaped and with the interposition of soft iron plates 20 stacked magnets 7 ', 7 ", T" , etc., wherein on the outer, the inlet opening 4 facing soft iron disc 20 of the long field magnet 8 is arranged. The multi-part short-field magnet 7 has a non-magnetic threaded bolt 9 which is pushed through axial openings in the magnetic disks 7 ', 7 ", etc. and is fastened at the end to the soft iron plate carrying the long-field magnet 8.
Die axial zwischen der Einlauf- und der Auslauföffnung in dem Filtergehäuse 1 angeordnete Magnetvorrichtung liegt in einem Siebsystem, das in an sich bekannter Weise aus zwei konzentrisch zueinander angeordneten Siebzylindern 12 und 14 besteht. Die beiden Siebzylinder weisen einen unterschiedlichen Durchmesser auf, so daß zwischen den Mantelflächen der Siebzylinder ein Ringraum 21 gebildet wird. An der Auslaufseite des Filters stützen sich die Siebzylinder 12 und 14 an einer Basisplatte 10 ab, die aus Weicheisen gefertigt ist und eine zentrale Bohrung 11 aufweist, durch die der Bolzen 9 mit seinem Gewindeabschnitt hindurchgreift. Die Basisplatte 10 dient als magnetischer Gegenpol und wird durch Magnetkraft auf dem Kurzfeldmagneten 7 gehalten. Außerdem dient die Basisplatte 10 zur Abstützung und Halterung der Siebzylinder 12 und 14. Der äußere Siebzylinder 12 ist dabei zweckmäßig fest mit dem Rand der Basisplatte verbunden, während für den inneren Siebzylinder 14 an der Oberfläche der Basisplatte eine Ringnut 13 od. dgl. angeordnet ist, in der sich der Siebzylinder 14 lose abstützt. An der anderen Seite stützen sich die Siebzylinder 12 und 14 an entsprechenden Ringnuten 22 und 23 ab, die in dem Boden 2 bzw. dem Deckel 3 des Filtergehäuses angeordnet sind. Diese Anordnung ermöglicht es, den Filtereinsatz, d.h. die beiden Siebzylinder mit der Basisplatte sowie die Magnetvorrichtung mit einigen wenigen Handgriffen voneinander zu trennen und wieder zusammenzusetzen.The magnetic device arranged axially between the inlet and outlet openings in the filter housing 1 lies in a sieve system which, in a manner known per se, consists of two concentric to each other arranged screen cylinders 12 and 14 consists. The two screen cylinders have a different one Diameter, so that an annular space 21 is formed between the lateral surfaces of the screen cylinder. At the outlet side of the filter, the screen cylinders 12 and 14 are supported on a base plate 10, the is made of soft iron and has a central bore 11 through which the bolt 9 with his Threaded section engages through. The base plate 10 serves as a magnetic opposite pole and is through Magnetic force held on the short-field magnet 7. In addition, the base plate 10 is used for support and holding the screen cylinder 12 and 14. The outer screen cylinder 12 is expediently fixed with connected to the edge of the base plate, while for the inner screen cylinder 14 on the surface of the Base plate an annular groove 13 or the like. Is arranged in which the screen cylinder 14 is loosely supported. At the On the other hand, the screen cylinders 12 and 14 are supported on corresponding annular grooves 22 and 23, which are shown in FIG the bottom 2 and the cover 3 of the filter housing are arranged. This arrangement enables the Filter insert, i.e. the two sieve cylinders with the base plate and the magnetic device with some can be separated from each other and reassembled again in a few simple steps.
Die Befestigung des Magneteinsatzes an der Basisplatte 10 erfolgt mit Hilfe eines etwa sternförmigen, aus unmagnetischem Werkstoff hergestellten Zentrier- und Distanzstückes 17 (F i g. 5) das an der Auslaufseite 5 des Gehäuses angeordnet ist und sich hier in einer Ringnut 24 mit seinen Rändern abstützt. Das Zentrier- und Distanzstück weist am Umfang Durchbrechungen 26 auf, durch die die Flüssigkeit aus dem Inneren des Filters zu dem Auslauf 5 gelangen kann. Durch Aufschrauben des Zentrier- und Distanz-Stückes 17 auf den aus der zentralen Bohrung 11 der Basisplatte IG herausragenden Gewindeansatz des Bolzens 9 werden die Magnetvorrichtung und die Siebvorrichtung miteinander verbunden.The attachment of the magnetic insert to the base plate 10 takes place with the help of an approximately star-shaped centering device made of non-magnetic material and spacer 17 (Fig. 5) which is arranged on the outlet side 5 of the housing and is here in an annular groove 24 is supported with its edges. The centering and spacer has openings on the circumference 26 through which the liquid can reach the outlet 5 from the interior of the filter. By screwing the centering and spacer piece 17 onto the from the central bore 11 of the Base plate IG protruding threaded attachment of the bolt 9 will be the magnetic device and the Sieve device connected to one another.
Der Siebzylinder 14 ist an der der Basisplatte zugewandten Seite mit einem Ringansatz 30 versehen, der an seinem Umfang Öffnungen 15 aufweist, deren Öffnungsquerschnitt erheblich größer ist als der Öffnungsquerschnitt der einzelnen Sieblöcher in den Siebzylindern. Einen entsprechenden Ringansatz 31 weist der äußere Siebzylinder 12 auf, der in diesem Fall jedoch der Einlauföffnung 4 zugewandt ist. Auch die in diesem Ringansatz angeordneten Löcher 16 besitzen einen Durchlaßquerschnitt, der um ein mehrfaches größer ist als der Durchlaßquerschnitt der einzelnen Öffnungen in den Siebmänteln. Die Anordnung ist dabei so getroffen, daß der Gesamtöffnungsquerschnitt der Öffnungen 15 und 16 jeweils etwa dem Querschnitt der Zulauföffnung 4 und der Auslauföffnung 5 entspricht.The screen cylinder 14 is provided with an annular shoulder 30 on the side facing the base plate, which has openings 15 on its circumference, the opening cross-section of which is considerably larger than the opening cross-section of the individual sieve holes in the sieve cylinders. A corresponding ring approach 31 the outer screen cylinder 12, which in this case, however, faces the inlet opening 4. Even the arranged in this ring approach holes 16 have a passage cross-section which is several times is larger than the passage cross-section of the individual openings in the screen jackets. The order is made so that the total opening cross-section of the openings 15 and 16, respectively corresponds approximately to the cross section of the inlet opening 4 and the outlet opening 5.
Die durch den Einlaufstutzen 4 zufließende Flüssigkeit trifft gezielt in das starke Magnetfeld M (F i g. A) des Langfeldmagneten 8, an dem sich die magnetisierbaren Verunreinigungen somit ablagern können. In der magnetischen Verästelung der Ablagerungen verfangen sich auch nichtmagnetische Verunreinigungen, was sich günstig auf die Siebbelastung auswirkt. Ein Vorbeifließen der gesamten Flüssigkeit an den Kurzfeldmagneten 7, deren Magnetfelder mit M bezeichnet sind, wird durch die geschlossene Basisplatte 10 unterbunden. Die Flüssigkeit muß vielmehr den Weg durch die beiden Siebzylinder 14 und 12 nehmen. Dabei kann ein Teilstrom die Durchlaßöffnung 15 und 16 passieren. Der durch die Durchlaßöffnung 15 gelangende Teilstrom verhindert, daß im Innenraum des Filters seitlich neben der Magnetvorrichtung ein Flüssigkeitsstau eintritt. Außerdem wird hiermit erreicht, daß bei Verstopfung des Siebzylinders 14 der Flüssigkeitsdurchfluß nicht unterbunden, sondern nunmehr aus- schließlich seinen Weg durch die Öffnungen 15 des Siebzylinders 14 nehmen kann.The liquid flowing in through the inlet connection 4 hits the strong magnetic field M (FIG. A) of the long-field magnet 8 in a targeted manner, on which the magnetizable impurities can thus be deposited. Non-magnetic impurities are also caught in the magnetic ramifications of the deposits, which has a positive effect on the strain on the sieve. The closed base plate 10 prevents the entire liquid from flowing past the short- field magnets 7, the magnetic fields of which are denoted by M. Rather, the liquid must make its way through the two screen cylinders 14 and 12. A partial flow can pass through the passage opening 15 and 16. The partial flow passing through the passage opening 15 prevents a liquid build-up from occurring in the interior of the filter laterally next to the magnetic device. In addition, this ensures that if the screen cylinder 14 is clogged, the flow of liquid is not prevented, but can now only find its way through the openings 15 of the screen cylinder 14.
Es ist ersichtlich, daß schwerere, nichtmagnetische Verunreinigungen sich am Boden des Filtereinsatzes sammeln können. Aus diesem Grunde sind die Durchlaßöffnungen 16 des Siebzylinders 12 (Fig. 1) mit Abstand vom Boden angeordnet.It can be seen that heavier, non-magnetic contaminants settle at the bottom of the filter cartridge can collect. For this reason the passage openings are 16 of the screen cylinder 12 (Fig. 1) arranged at a distance from the floor.
Verunreinigungen, die die Durchlaßöffnungen 15 des Siebzylinders 14 passieren, gelangen in den Abflußsog und werden vom Siebzylinder 12 zurückgehalten. Die Durchlaßöffnungen 16-'dieses Siebzylinders befinden sich im »Durchflußschatten«, sie haben die Aufgaben, den vollen Durchfluß zu gewährleisten, wenn die Reinigung des Filters nicht rechtzeitig erfolgt ist. Wie erwähnt, entspricht der Durchlaßquerschnitt durch die Öffnung 15 und 16 etwa dem Querschnitt der Anschlußleitungen. Er ist aber in jedem Fall wesentlich kleiner als der Gesamtdurchlaßquerschnitt der Siebzylinder. Eine vollkommene Verstopfung und die Gefahr des Durchbruches des Siebgewebes ist daher selbst bei voller Sättigung der Filter nicht möglich.Impurities that pass through the passage openings 15 of the screen cylinder 14 get into the drainage suction and are retained by the screen cylinder 12. The passage openings 16- 'of this screen cylinder are in the "flow shadow", they have the task of ensuring full flow, if the filter was not cleaned in time. As mentioned, the Passage cross-section through the opening 15 and 16 approximately the cross-section of the connecting lines. He is but in any case much smaller than the total passage cross-section of the screen cylinder. A perfect one Blockage and the risk of the screen mesh breaking through is therefore even with full Cannot saturate the filters.
Claims (14)
Deutsche Auslegeschriften Nr. 1 016 878,
091 688,1160 970.Considered publications:
German Auslegeschrift No. 1 016 878,
091 688.1160 970.
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| DEST23257A DE1197569B (en) | 1965-01-26 | 1965-01-26 | Magnet-mechanical flow filter |
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| DE1197569B true DE1197569B (en) | 1965-07-29 |
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| DE (1) | DE1197569B (en) |
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