DE1197385B - Fahrbares Ladegeraet mit einer Hub- und Senkvorrichtung fuer eine mit einem angetriebenen Abschieber versehene Ladegabel - Google Patents
Fahrbares Ladegeraet mit einer Hub- und Senkvorrichtung fuer eine mit einem angetriebenen Abschieber versehene LadegabelInfo
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- E02F3/28—Dredgers; Soil-shifting machines mechanically-driven with digging tools mounted on a dipper- or bucket-arm, i.e. there is either one arm or a pair of arms, e.g. dippers, buckets
- E02F3/36—Component parts
- E02F3/40—Dippers; Buckets ; Grab devices, e.g. manufacturing processes for buckets, form, geometry or material of buckets
- E02F3/407—Dippers; Buckets ; Grab devices, e.g. manufacturing processes for buckets, form, geometry or material of buckets with ejecting or other unloading device
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- A01D—HARVESTING; MOWING
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Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. Cl.:
B 65g
Deutsche Kl.: 81 e - 87
Nummer: 1197 385
Aktenzeichen: E 24608 XI/81 e
Anmeldetag: 2. April 1963
Auslegetag: 22. Juli 1965
Die Erfindung bezieht sich auf ein fahrbares Ladegerät mit einer Hub- und Senkvorrichtung für eine
mit einem angetriebenen Abschieber versehene Ladegabel, insbesondere für landwirtschaftliche Zwecke.
Es sind fahrbare Ladegeräte dieser Art bekannt, bei welchen der Abschieber langsam über die Ladegabel
bewegt wird, so daß das Ladegut unmittelbar von der Ladegabel nach unten fällt und sich dort als
Haufen ansammelt.
In vielen Fällen ist es wünschenswert, daß das Ladegut verstreut wird und sich über eine große
Fläche verteilt, um ein nachträgliches Verteilen auszuschalten. Besonders wichtig ist dies bei Dung, der
über eine Dunglagerstätte verteilt werden soll. Fällt der Dung wie bei dem bekannten fahrbaren Ladegerät
unmittelbar neben der Ladegabel als Haufen in die Dunglagerstätte, so muß eine besondere Person
ein Verteilen des angehäuften Dunges über die ganze Dunglagerstätte vornehmen, was viel Zeit und einen
besonderen Arbeiter erfordert.
Der Zweck der Erfindung besteht darin, ein Verteilen des auf der Ladegabel befindlichen Ladegutes
über größere Flächen zu ermöglichen, so daß ein nachträgliches Ausbreiten und Verteilen nicht notwendig
ist und dadurch an Zeit und Arbeitskräften gespart wird. Dies wird gemäß der Erfindung dadurch
erreicht, daß der Antrieb für den Abschieber in einer sich beim Heben der Ladegabel selbsttätig
spannenden Zugfeder besteht, die nach dem Lösen eines Sperrhebels den Abschieber bis zu einem Endanschlag
nach vorn schnellen läßt. Durch dieses ruckartige Nachvornschnellen wird der Dung über
eine große Fläche der Dunglagerstätte verteilt, so daß ein nachträgliches Verteilen nicht notwendig ist. In
gleicher Weise läßt sich das Ladegerät auch zum Verteilen von anderem Streugut, wie beispielsweise Stroh
und Futter, und auch für Sand und körniges Gut verwenden, wenn die Ladegabel als Ladefläche ausgebildet
wird.
Der Abschieber soll ferner an einer sich von diesem nach hinten erstreckenden Stange befestigt sein,
an deren freiem Ende die Zugfeder angreift und die in einer Führung gleitet, die an der Rückwand der
Ladegabel befestigt ist. Dadurch wird eine besonders einfache Führung für den Abschieber erreicht.
In der Zeichnung ist die Erfindung in einem Ausführungsbeispiel bei Ausbildung der Ladefläche als
Zinkengabel dargestellt.
Fig. 1 zeigt ein fahrbares Ladegerät mit nach unten abgesenkter Ladegabel in Seitenansicht;
F i g. 2 zeigt das Ladegerät in Seitenansicht mit angehobener Ladegabel;
Fahrbares Ladegerät mit einer Hub- und
Senkvorrichtung für eine mit einem
angetriebenen Abschieber versehene Ladegabel
Senkvorrichtung für eine mit einem
angetriebenen Abschieber versehene Ladegabel
Anmelder:
Josef Eicher, Forstern (Obb.), Hauptstr. 1
Als Erfinder benannt:
Josef Eicher, Forstern (Obb.)
F i g. 3 zeigt das Ladegerät in Seitenansicht mit abgesenkter Ladegabel von der anderen Seite als
Fig.l;
Fig. 4 ist eine Draufsicht auf das Ladegerät bei
abgesenkter Ladegabel;
F i g. 5 zeigt die Aufhängung des hinteren lenkbaren Rades von hinten.
Auf dem Fahrgestell 1 des Ladegerätes ist eine vordere Getriebeachse 2 mit zwei Antriebsrädern 3
befestigt, so daß dadurch das Fahrgestell sehr tief liegt. Hinten ist ein lenkbares Hinterrad 4 vorgesehen,
dessen Welle 5 in nach oben geführten Haltern 6 gelagert ist. Diese beiden auf beiden Seiten des Hinterrades
4 vorgesehenen Halter 6 sind an dem einen Laufring eines kugelgelagerten Lenkkranzes 7 befestigt,
während der andere Laufring an einer Verbindungsplatte 8 zwischen nach oben geführten Tragschienen
9 des Fahrgestells 1 befestigt ist. Hierbei ist der innere Laufring an dieser Verbindungsplatte 8
befestigt, während die Halter 6 an dem äußeren Laufring befestigt sind. Durch diese Aufhängung des
lenkbaren Hinterrades 4 wird das Fahrzeug außerordentlich wendig, so daß es sich praktisch auf der
Stelle wenden läßt, was insbesondere für die Benutzung in Ställen sehr wichtig ist.
An den einen Halter 6 greift eine Lenkschubstange 10 gelenkig an, die mit ihrem anderen Ende mit einem
Lenkhebel 11 gelenkig verbunden ist, der mit dem Lenkgetriebe 13 verbunden ist. Beim Drehen des
Lenkrades 12 wird damit das Hinterrad 4 über die Lenkschubstange 10 und die Halter 6 über den
kugelgelagerten Lenkkranz 7 gedreht.
Auf dem Fahrgestell 1 ist hinten der Antriebsmotor 14 ζ. B. in Form eines Dieselmotors angeordnet, und
vor dem Motor 14 liegt der Fahrersitz 15 und vor dem Fahrersitz das Lenkrad 12. Von dem Motor 14
wird ein Wendegetriebe 16 für Vor- und Rückwärtsfahrt
beispielsweise über einen Keilriemen 17 ange-
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trieben, welches von einem in der Nähe des Lenkrades 12 liegenden Schalthebel 18 geschaltet wird. Der Antrieb
verläuft weiter über eine Antriebswelle 19 zu einem Differential 20 und von dort auf die Getriebewelle
2.
Die Zinkengabel 21 ist an einem Tragrahmen 22 befestigt, der an dem einen Ende einer Tragstange 23
gelenkig angeordnet ist. Die Tragstange 23 ist mit ihrem anderen Ende an eine an dem Fahrgestell 1
befestigte Halteschiene 24 angelenkt. Parallel zu der Tragstange 23 ist unter Bildung einer Parallelogrammfuhrung
ein weiterer Lenker 25 zwischen dem Tragrahmen 22 und der Halteschiene 24 gelenkig befestigt,
so daß der Tragrahmen 22 mit der Ladegabel 21 beim Heben und Senken immer parallel zu sich
verschoben wird. In dem Lenker 25 ist ein Spannschloß 26 zur Längenverstellung und damit zur Einstellung
der Neigung der Ladegabel 21 vorgesehen.
An die Tragstange 23 greift gelenkig die Kolbenstange 27 eines an dem Fahrgestell schwenkbar befestigten
hydraulischen Hubzylinders 28 an. Der Hubzylinder 28 ist über eine Leitung 29 mit einer Pumpe
30 verbunden. Der Bedienungshebel für die Hydraulik befindet sich an der Lenksäule.
An dem Tragrahmen 22 für die Ladegabel 21 ist ein Führungsrohr 31 befestigt, in welchem eine
Schubstange 32 verschiebbar gelagert ist. An das vordere Ende, bei F i g. 2 an das linke Ende, dieser
Schubstange 32 greift ein Abschieber 33 an, der in F i g. 2 mit ausgezogenen Linien in der nicht abgeschossenen
Lage und mit strichpunktierten Linien in der abgeschossenen Lage dargestellt ist. Dieser
z. B. als volle Platte ausgebildete Abschieber gleitet mit seiner unteren Kante auf den Gabelzinken bzw.
auf einer durchgehenden Ladefläche entlang und schiebt damit das Ladegut nach vorn weg.
An dem hinteren Ende der Schubstange 32 ist eine Zugfeder 34 befestigt, an deren anderes Ende ein Seil
35 angreift, welches über eine Seilrolle 36 nach unten geführt und mit seinem freien Ende an dem Fahrgestell
1 befestigt ist. Durch einen Sperrhebel 37 ist der Abschieber 33 lösbar in seiner hinteren Stellung
an dem Tragrahmen 22 verriegelt. Eine Haltekette 38 begrenzt die vordere Lage des Abschußschildes. Sie
kann gleichzeitig zum Zurückziehen des Abschuß-Schildes in die hintere Lage dienen.
Am Fahrgestell 1 ist eine Anhängevorrichtung 39 zum Anhängen weiterer Geräte oder Karren vorgesehen.
Ferner dient eine Strebe 40 zur Abstützung der Halteschiene 24. Die Halteschiene 24 ist zusammen
mit den beiden Lenkern 23, 25 seitlich von dem Fahrersitz 15 angeordnet, so daß der Einstieg
von der rechten Seite vollkommen frei liegt. Da das Fahrgestell und damit auch der Fahrersitz sehr tief
angeordnet ist, kann er ohne Mühe bestiegen werden.
Wird das Ladegerät für landwirtschaftliche Zwecke benutzt, so ist es zweckmäßig, die Ladefläche in der
dargestellten Weise als Zinkengabel auszubilden, da solche Transportfahrzeuge besonders dringend zum
Entmisten von Ställen und Zubringen von Futter benötigt werden. Da das Fahrzeug sehr wendig ist,
kann es jede Stelle in einem Viehstall erreichen. Mit nach unten abgesenkter Zinkengabel fährt das Fahrzeug
an die zu entmistende Stelle und unterfährt dabei mit der Gabel den aufzuladenden Dung. Ist die Gabel
beladen, wird der Hubzylinder 28 beaufschlagt und der Tragrahmen samt Gabel mit Hilfe der Parallelogrammführung
nach oben angehoben. Da der Abschieber durch den Sperrhebel in dem abgesenkten Zustand in der hinteren Lage verriegelt ist, wird die
Zugfeder beim Anheben gespannt, wie es F i g. 2 zeigt.
An der Dunglagerstätte verschwenkt der Fahrer den Sperrhebel und entriegelt damit den Abschieber, der
infolge der gespannten Zugfeder nach vorn schnellt und dabei den auf die Zinkengabel aufgeladenen
Dung abschießt. Dadurch wird der Dung in die Dunglagerstätte auf größere Entfernung hineingeschossen,
so daß es auf diese Weise gelingt, den Dung gleichmäßig und auf größere Höhen über die ganze Dunglagerstätte
zu verteilen, und ein späteres Verteilen auf der Dunglagerstätte unnötig wird.
Es läßt sich aber das Ladegerät auch für andere Transportzwecke verwenden; beispielsweise kann
Grünfutter zu den Futterzuführungsanlagen gebracht werden, oder es können Milchkannen oder
andere Lasten auf dem Bauernhof oder nach anderen Stellen von dort befördert werden. Für landwirtschaftliche
Zwecke ist es dabei wichtig, aus Gründen der Feuersgefahr als Antriebsmotor einen Dieselmotor zu
verwenden.
Es ist natürlich auch möglich, insbesondere bei größerer Ausbildung des Ladegerätes, an Stelle eines
einzelnen lenkbaren Hinterrades zwei Hinterräder zu verwenden. Selbstverständlich kann das Ladegerät
auch für andere Transportzwecke verwendet werden, wobei nur an Stelle der Zinkengabel eine geschlossene
Ladefläche zu nehmen ist.
Claims (4)
1. Fahrbares Ladegerät mit einer Hub- und Senkvorrichtung für eine mit einem angetriebenen
Abschieber versehene Ladegabel, insbesondere für landwirtschaftliche Zwecke, dadurch gekennzeichnet,
daß der Antrieb für den Abschieber (33) in einer sich beim Heben der Ladegabel
(21) selbsttätig spannenden Zugfeder (34) besteht, die nach dem Lösen eines Sperrhebels
(37) den Abschieber bis zu einem Endanschlag nach vorn schnellen läßt.
2. Fahrbares Ladegerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Abschieber (33)
an einer sich von diesem nach hinten erstreckenden Stange (32) befestigt ist, an deren freiem
Ende die Zugfeder (34) angreift und die in einer Führung (31) gleitet, die an der Rückwand der
Ladegabel befestigt ist.
3. Fahrbares Ladegerät nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Spannvorrichtung
für die Zugfeder (34) einen einerseits an der Zugfeder und andererseits am Fahrgestell
des Ladegeräts angreifenden Seilzug (35) aufweist.
4. Fahrbare Lademaschine nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der
Endanschlag für den Abschieber (33) durch eine Haltekette (38) gebildet ist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 903 554.
Deutsche Patentschrift Nr. 903 554.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
509 627/218 7.65 ® Bundesdruckerei Berlin
Priority Applications (5)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEE24608A DE1197385B (de) | 1963-04-02 | 1963-04-02 | Fahrbares Ladegeraet mit einer Hub- und Senkvorrichtung fuer eine mit einem angetriebenen Abschieber versehene Ladegabel |
| AT246564A AT242613B (de) | 1963-04-02 | 1964-03-20 | Transportfahrzeug mit einer Heb- und Senkvorrichtung |
| CH364364A CH422543A (de) | 1963-04-02 | 1964-03-20 | Fahrbares Ladegerät mit einer Hub- und Senkvorrichtung für eine mit einem angetriebenen Abschieber versehene Ladegabel oder -schaufel |
| DK157664A DK112998B (da) | 1963-04-02 | 1964-03-31 | Kørbart læsseapparat, især til landbrugsformål. |
| NL6403489A NL6403489A (de) | 1963-04-02 | 1964-04-02 |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEE24608A DE1197385B (de) | 1963-04-02 | 1963-04-02 | Fahrbares Ladegeraet mit einer Hub- und Senkvorrichtung fuer eine mit einem angetriebenen Abschieber versehene Ladegabel |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1197385B true DE1197385B (de) | 1965-07-22 |
Family
ID=7071417
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEE24608A Pending DE1197385B (de) | 1963-04-02 | 1963-04-02 | Fahrbares Ladegeraet mit einer Hub- und Senkvorrichtung fuer eine mit einem angetriebenen Abschieber versehene Ladegabel |
Country Status (5)
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|---|---|
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| CH (1) | CH422543A (de) |
| DE (1) | DE1197385B (de) |
| DK (1) | DK112998B (de) |
| NL (1) | NL6403489A (de) |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE903554C (de) * | 1950-03-09 | 1954-02-08 | Ferguson Ltd Harry | Lastheber zum Anbringen an einem Schlepper |
-
1963
- 1963-04-02 DE DEE24608A patent/DE1197385B/de active Pending
-
1964
- 1964-03-20 CH CH364364A patent/CH422543A/de unknown
- 1964-03-20 AT AT246564A patent/AT242613B/de active
- 1964-03-31 DK DK157664A patent/DK112998B/da unknown
- 1964-04-02 NL NL6403489A patent/NL6403489A/xx unknown
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE903554C (de) * | 1950-03-09 | 1954-02-08 | Ferguson Ltd Harry | Lastheber zum Anbringen an einem Schlepper |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| CH422543A (de) | 1966-10-15 |
| AT242613B (de) | 1965-09-27 |
| NL6403489A (de) | 1964-10-05 |
| DK112998B (da) | 1969-02-03 |
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