DE1197284B - Fluessigkeitsdichte Verschraubung - Google Patents
Fluessigkeitsdichte VerschraubungInfo
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Description
DEUTSCHES
PATENTAMT Int. α.:
F06b
Deutsche Kl.: 47 a-2
ί~η
AUSLEGESCHRIFT
Nummer: 1197284
Aktenzeichen: T13782 ΧΠ/47 a
Anmeldetag: 25. Juni 1957
Auslegetag: 22. Juli 1965
Die Erfindung betrifft eine flüssigkeitsdichte Verschraubung eines mit langem Kegelaußengewinde
versehenen Innenteiles mit einem mit kürzerem Kegelinnengewinde des gleichen Kegelwinkels versehenen
Außenteil, dessen Gewinde an seinem verjungten Ende an einer bestimmten Querebene durch
eine innere Aussparung des Außenteiles begrenzt ist und beim Festziehen der Verschraubung mit voller
Kraft über seine ganze Länge vom Außengewicht Kraft über seine ganze Länge vom Außengewinde
des Innenteiles ergriffen wird, wobei das Festziehen nur durch den Eingriff der Gewinde begrenzt ist.
Bisher war es üblich, die Gewinde dieser Verschraubung so zu bemessen, daß beim Anziehen der Verschraubung
von Hand das Außengewinde des Innenteils die letzten Innengewindegänge kleinsten Durchmesser
noch frei läßt und in diese erst dann eindringt, wenn die Verschraubung mit voller Kraft angezogen
wird. Nach dem Anziehen der Verschraubung von Hand bleibt also ein erheblicher Abschnitt des Innengewindes
frei und wird vom Außengewinde noch nicht ergriffen. Das führt aber dazu, daß der Außenteil
beim Festziehen der Verschraubung am äußeren Ende aufgeweitet wird, und zwar in höherem Maße
als am, inneren Ende des Gewindes. Dabei wird der Kegelwinkel des Innengewindes vergrößert. Gleichzeitig
wird der Innenteil an seinem inneren Ende stärker zusammengedrückt als an seinem äußeren
Ende. Derjenige der beiden Teile der Verschraubung, der jeweils der Verformung den größeren Widerstand
entgegensetzt, wird dabei weniger stark verformt als der andere Teil, der schwächer ist. Diese Verformung
kann bis über die Elastizitätsgrenze gehen. Das hat aber eine erhebliche Herabsetzung der Zugfestigkeit
der Verschraubung und ihrer Dichtheit zur Folge. Diese Nachteile sind insbesondere der Verschraubung
eigen, die den API-Normen entspricht und bei der Verrohrung von Tiefbohrungen für die Gewinnung
von öl oder Gas verwendet wird. Bei dieser genormten Verschraubung ist der Innenteil der schwächere, der
die bleibende Verformung erfährt.
Besteht der Innenteil aus einem massiven Körper, beispielsweise einem Vollstopfen, dann erfährt mitunter
der Außenteil der bekannten Verschraubung die bleibende Verformung.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine gleichmäßige Verteilung der radialen Druckspannungen
zwischen dem Außen- und dem Innengewinde beim Festziehen der Verschraubung zu erreichen,
damit die geschilderten Nachteile vermieden werden.
Erfindungsgemäß ist diese Aufgabe durch eine Bemessung der Gewinde gelöst, derzufolge schon
Flüssigkeitsdichte Verschraubung
Anmelder:
Thornhill-Craver Company, Inc.,
Houston, Tex. (V. St. A.)
Vertreter:
Dipl.-Ing. M. Licht und Dr. R. Schmidt,
Patentanwälte, München 2, Theresienstr. 33
Als Erfinder benannt:
Homer E. Thornhill, Houston, Tex. (V. St. A.)
Beanspruchte Priorität:
V. St. v. Amerika vom 25. Juni 1956 (593 636)
beim Anziehen der Verschraubung von Hand das Außengewinde des Innenteiles am Innengewinde des
Außenteiles voll anliegt und mindestens bis zu der das Gewinde des Außenteiles begrenzenden Querebene
vordringt und nach Anziehen mit voller Kraft über diese Ebene hinaus geschraubt ist.
Die Erfindung eignet sich besonders für eine Verschraubung der bekannten Art, bei welcher der
Innenteil ein Rohr und der Außenteil eine Muffe einer Rohrverschraubung ist.
Dank der erfindungsgemäßen Bemessung der Gewinde ist das Außengewinde des Rohres nach Anziehen
der Muffe mit voller Kraft über diese Querebene hinausgeschraubt. Dieser Anordnung zufolge ist jeder
einzelne Gewindegang der Muffe vom Beginn bis zur Beendigung des Schraubvorganges genauso stark
belastet wie alle anderen Gänge des Innengewindes, und bereits bei Beginn der Beanspruchung der Muffe
auf Dehnung und der Beanspruchung des Rohres auf Druck sind sämtliche Gewindegänge der Muffe zum
Tragen gekommen. Es wird also weder eine Dehnkraft auf die Muffe noch ein Druck auf das Rohr ausgeübt,
bis alle Gewindegänge der Muffe in das Rohrgewinde eingreifen. Wenn im Verlauf des Schraubvorganges
diese Kräfte wachsen, dann verteilen sie sich über eine von den Gewindeflanken gebildete Tragfläche,
deren Größe unverändert bleibt. Beim ganzen Schraubvorgang bleibt also die Zahl der tragenden Gewindegänge
konstant. Der Erfolg dieser Ausgestaltung ist eine völlig gleichmäßige Flächenpressung zwischen den
509 627/168
3 4
Gewindegängen und eine gleichmäßige Zunahme F i g. 3 ist ein Teillängsschnitt durch die herkömm-
dieser Pressung während des Schraubvorganges. Da liehe Form einer Kupplung und die eingeschraubten
schon beim Anziehen der Verschraubung von Hand Rohre in von Hand angezogener Stellung;
das Außengewinde des Rohres mindestens bis zu der F i g. 3 A ist ein Längsschnitt durch Kupplung und
das Gewinde der Muffe begrenzenden Querebene vor- 5 Rohre der F i g. 3 mit den Rohren in festgezogener
dringt, wird das Rohrgewinde bereits unmittelbar Stellung;
nach Beginn des weiteren Anziehens über diese Ebene F i g. 3 B ist ein Schaubild zu den F i g. 3 und 3 A
hinausgeschraubt. Das dabei in die innere Aussparung und gibt eine graphische Darstellung der Umfangs-
des Außenteils eintretende Ende des Innenteils wird spannungen und -Verformungen an der Kupplung
vom Druck entlastet, soweit es nicht einen Teil io und den Rohren, wenn sie vollends festgezogen sind,
derjenigen Druckspannungen aufnimmt und mitzu- und der Spannungen an den Rohren bei verschiedenen
tragen hilft, denen die tragenden Gänge des Außen- Drehstellungen zwischen der von Hand angezogenen
gewindes unterliegen. Durch die erfindungsgemäße und der vollends festgezogenen Stellung;
Bemessung der Gewinde wird daher eine überraschende Fig. 4 ist ein Teillängsschnitt, identisch mit
Steigerung der Festigkeit der Verschraubung und ihrer 15 F i g. 2 A und nur zwecks Vergleiches mit der F i g. 4A
Dichtheit erzielt Es wird also die Möglichkeit ge- wiederholt;
schaffen, die Verschraubung fester anzuziehen, ohne F i g. 4A ist ein Schaubild zu F i g. 4 und zeigt die
den Werkstoff zu gefährden. Außendurchmesser der Kupplung und der Rohre der
Es ist bereits eine Verschraubung bekannt, die sich F i g. 4, nachdem sie vollends festgezogen, erhöhtem
vom Gegenstand der Erfindung dadurch unterscheidet, 20 Druck und Zug unterworfen und ausgebrochen
daß beim Festziehen der Außenteil gegen einen Bund waren;
des Innenteiles stößt und dadurch das Festziehen F i g. 5 ist ein Teillängsschnitt identisch mit F i g. 3A
begrenzt, während beim Gegenstand der Erfindung und nur zwecks Vergleiches mit der F i g. 5 A wieder-
das Festziehen nur durch den Eingriff der Gewinde holt;
begrenzt ist. Bei dieser bekannten Verschraubung ist as F i g. 5A ist ein Schaubild zu F i g. 5 und zeigt die
keine Gewähr dafür gegeben, daß jeder Gewindegang Durchmesser der Kupplung und der Rohre, nachdem
mit seinen beiden Flanken am Gegengewinde satt sie vollends festgezogen, einem Druck und Zug der-
anliegt, wie es zur Erzielung eines flüssigkeitsdichten selben Größe wie die Kupplung der F i g. 4 unter-
Gewindeeingriffs erforderlich und zur Erzielung worfen und dann ausgebrochen waren;
höchster Festigkeit erwünscht ist 30 F i g. 6 ist ein Schaubildvergleich der Schwankungen
Ferner ist eine Rohrverschraubung mit Kegel- im Verhältnis des Berührungsdruckes zum Innengewinden
bekannt, die mit dem Gegenstand der Er- druck je Umdrehung für das 2?-Ende der Kupplung
findung darin übereinstimmt, daß schon beim An- der F i g. 3, die das herkömmliche Gewindesystem
ziehen der Verschraubung von Hand das Außen- benutzt, mit den gleichen Schwankungen für das
gewinde des Innenteils mindestens bis zu der das 35 2?-Ende der Kupplung der F i g. 2, die das im Einklang
Gewinde des Außenteils begrenzenden Querebene mit der vorliegenden Erfindung gestaltete Gewindevordringt. Bei dieser bekannten Verschraubung sind system benutzt.
jedoch die Kegelwinkel der beiden Gewinde ver- F i g. 1 zeigt eine nur von Hand angezogene flüssigschieden,
und das Gewinde des Außenteils ist auch keitsdichte Verschraubung zweier Rohre 11 und 12
nicht durch eine innere Aussparung begrenzt. Auch 40 mit einer Muffe 10. Jedes der beiden Rohre 11, 12
ist nicht bekannt, ob das Gewinde des Außenteils bildet ein Innenteil mit langem Kegelaußengewinde,
beim Festziehen der Verschraubung mit voller Kraft Dieses ist mit einem kürzeren Kegelinnengewinde 14
über seine ganze Länge hin vom Außengewinde des bzw. 15 des Außenteils verschraubt, das von der
Innenteils ergriffen wird, oder ob dabei das Außen- Muffe 10 gebildet wird. Innengewinde und Außengewinde
bis über das Ende des Innengewindes hinaus 45 gewinde haben den gleichen Kegelwinkel. Die Geverschraubt
wird. Jedenfalls liegt das Außengewinde winde 14 und 15 des Außenteils sind je an ihrem verbeim
Anziehen der Verschraubung von Hand noch jungten Ende an einer bestimmten Querebene durch
nicht voll am Innengewinde des Außenteils an, wie es eine innere Aussparung 13 des Außenteils begrenzt,
beim Gegenstand der Erfindung der Fall ist. Das Neue besteht nun darin, daß schon beim Anziehen
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den 50 der Verschraubung von Hand die Teile in die Stellung
Zeichnungen dargestellt der F i g. 1 gelangen, in der das Außengewinde eines
F i g. 1 ist eine Seitenansicht, zum Teil in Längs- jeden Innenteils 11, 12 am Innengewinde 15 bzw. 14
schnitt einer flüssigkeitsdichten Verschraubung einer voll anliegt und mindestens bis zu der das Gewinde 15
Kupplungsmuffe und zweier in sie hineingeschraubter bzw. 14 begrenzenden Querebene vordringt, an die
Rohre; 55 sich die Aussparung 13 anschließt. Beim dargestellten
F i g. 2 ist ein Teillängsschnitt durch eine Kupplung Ausführungsbeispiel ist das Außengewinde des Rohres
gemäß der Erfindung und mit zwei darin von Hand 11 sogar um drei Gewindegänge bis über die Querebene
angezogenen Rohren; vorgedrungen. Die äußere Querebene des Gewindes 15,
F i g. 2A ist ein Teillängsschnitt durch die Kupp- die durch eine strichpunktierte Linie angedeutet und
lung der F i g. 2 mit den Rohren in endgültig fest- 60 mit »Handanzugebene« bezeichnet ist, hat dabei noch
gezogener Lage; einen erheblichen Abstand von dem den größten
F i g. 2 B ist ein Schaubild zu den F i g. 2 und 2 A Durchmesser aufweisenden Gewindegang des Rohres
und gibt die graphische Darstellung der Umfangs- 11. Erst nach Anziehen der Verschraubung mit voller
spannungen und -Verformungen an der Kupplung Kraft um beispielsweise zwei volle Umdrehungen
und den Rohren, wenn sie fest angezogen sind, und 65 gelangt die strichpunktierte Ebene bis zu diesem
der Umfangsspannungen an den Rohren bei verschie- größten Gewindegang.
denen Drehstellungen zwischen der von Hand ange- Passenderweise wird die Höchstlänge des Innen-
zogenen und der vollends festgezogenen Lage wieder; gewindes aus den Normen, nach denen das Gewinde
erstellt ist, als im wesentlichen die Länge zwischen messung der Nut war 1,557 Zoll und ihr Durchmesser
dem verjüngten Ende des Außengewindes und der 2,611 Zoll.
Handanzugebene bei Handanzugbeziehung der Teile Zur Durchführung jeder Versuchsreihe wurden zwei
bestimmt. Diese Abmessung wird in den herkömm- Rohre in eine der Kupplungen eingeschraubt, bis sie
liehen Normen der Gewindefertigung normalerweise S im Mittel auf zwei Gänge vor der Handanzugsstellung
angegeben. Die Handanzugebene steht senkrecht auf angezogen waren. Dehnungsmesser wurden um den
der Gewindeachse und geht durch den Anfang des Außendurchmesser jeder Kupplung, im Mittelteil der
ersten vollständigen Ganges in der Kupplung. Vor- hinterdrehten Kupplung und in jedem Rohr angezugsweise
beträgt das Innengewinde eine oder zwei bracht. Am Dehnungsmesser wurde während des
Windungen weniger als der Abstand vom verjüngten io Anziehens abgelesen. Das Drehmoment wurde vor der
Ende des Außengewindes bis zur Handanzugebene. Spannungsmessung weggenommen, um eine aus der
Bei der Bestimmung der inneren Gewindelänge muß Drehung herrührende Spannung auszuschalten,
man die Fertigungstoleranzen im Auge behalten. Die Die Proben unterlagen dann axialen Zugbelastungen
man die Fertigungstoleranzen im Auge behalten. Die Die Proben unterlagen dann axialen Zugbelastungen
API-Norm 5 A schreibt ± eine Windung auf acht auf den Rohren in Abstufungen bis auf einen Höchst-Windungen
außenverstärkten Rohres vor. Daher 15 wert von 104340 Pfund.
sollte die Kupplung zum Gebrauch mit solchen Rohr- Während Aufrechterhaltung des Maximalzuges
leitungen so bemessen werden, daß das Ende des wurde Innendruck in Abstufungen von 2000 psi bis
Rohres mindestens eine Schraubenwindung jenseits zu einem Höchstdruck von 11200 psi gegeben. Bei
des Innengewindes liegt, um dieser Toleranz Rechnung der Steigerung des Innendruckes wurde die Zugzu
tragen, wenn verlangt wird, das Außengewinde 20 belastung um einen Betrag gleich dem Innendruck
vollständig durch das Innengewinde dringen zu lassen. mal der inneren Querschnittsfläche der Rohre verWenn
hier häufig die API-Normen beigezogen werden, mindert. Diese Verminderung erfolgte deswegen, weil
können an ihrer Stelle bei der Fertigung des erfindungs- der innere Druck eine axiale Zugspannung an den
mäßigen Gewindesystems auch irgendwelche passenden verschlossenen Enden der Rohrproben zur Folge
Normen benutzt werden. 25 hatte.
Man muß zur Kenntnis nehmen, daß die Nut 13 Die in den F ig. 2 B und 3 B gezeigten Verformungseine
radiale Ausdehnung hat, die die Enden der Rohre kurven sind Darstellungen der Umfangsverformung
11 und 12 ganz frei läßt, wenn sie in der Kupplung längs der Außenseite der Kupplungen und der Innenvollends
festgezogen werden, und daß ein hinreichender seite der Rohre bei vollends festgezogener Stellung,
axialer Abstand bleibt, so daß die Rohre nicht an- 30 jedoch ohne Innendruck oder Zugspannung, Die
einanderstoßen. Die Nut erstreckt sich zwischen den positiven Verformungskurven sind die Dehnungen
Innengewinden so, daß die einzige Berührung zwischen der Kupplungen, die negativen Verformungskurven
den Rohren und der Kupplung nur im Gewindesystem sind die Stauchungen in den Rohren. Die linke
selbst stattfindet. Ordinatenachse ist nach Mikrozoll je Zoll aufgetragen,
Es ist dann anzuerkennen, daß im oben beschrie- 35 die rechte in Pfund je Quadratzoll (psi). Die oberen
benen Erfindungsmuster die Berührungsfläche der Abszissenachsen zeigen die Windungslage (Gang) der
Gänge konstant für jeden beliebigen Grad des An- Kupplung und die unteren angenähert die Windungsziehens ist, d. h., sowohl bei einer wie bei anderthalb lage (Rille) des Rohres an. In Fig. 2B zeigen die
Anziehdrehungen usw. werden sämtliche inneren Nummern 10 bis 15, beide einschließlich, längs der
Windungen ergriffen. Das Vorderende des Rohres 40 oberen Seite der Figur die Stellungen an, die die
kann an keinem Teil der Kupplung anschlagen, und Windungen in der Kupplung einnehmen würden, wenn
der Längswiderstand beim Anziehen bleibt unver- die Muffe wie üblich durchgehendes Gewinde hätte,
ändert. Wegen der Konstanz dieser Faktoren läßt Die Spannungen außen an den Kupplungen und innen
sich das Verhalten des Schraubsystems sehr einfach an den Rohren wurden errechnet auf der Ausgangsvorausberechnen.
45 basis der bezogenen Werte, die von unmittelbaren
Vergleichsversuche zwischen einem Gewindesystem Ablesungen am Dehnungsmesser folgten, und sind
nach der Erfindung und einem Gewindesystem nach ebenfalls in den Fig. 2B und 3B aufgetragen. Es ist
den API-Vorschriften haben gezeigt, daß die Um- zu beachten, daß die Rohre für die verschiedenen
fangsspannungen, die zwischen den Gewindeflächen Anzahlen von Umdrehungen eigentlich abszissenbeim
Anziehen des Systems auftreten, in einem 50 verschoben werden müßten. Hier jedoch sind alle
Gewindesystem nach der Erfindung geringer sind. Kurven der Einfachheit halber auf die Endstellung
Die Umfangsspannungen sind gleichmäßiger über das der Rohre bezogen. Die F i g. 2 und 3 zeigen die von
ganze Gewindesystem verteilt, und die Enden der Hand angezogene und die Fig. 2A und 3A die
Rohre werden während des Anziehens des Systems vollends festgezogene, tatsächliche Beziehung zwischen
nicht zusammengedrückt. 55 den erprobten Muffen und Rohren.
Bei der Durchführung der oben erwähnten Versuche Die Tafel I unten ist ein Überblick über die hauptwurden
die Proben aus Rundmaterial von N80 mit sächlichen Kupplungsspannungen am Umfang und in
einer Streckgrenze von 81410 psi und einer Zerreiß- Längsrichtung für die normale Kupplung. Tafel II
festigkeit von 108500 psi entnommen. Die Proben unten ist eine Zusammenfassung der hauptsächlichen
wurden gemäß API-STD 5A, 19. Ausgabe, für 23/s 6° Kupplungsspannungen am Umfang und in Längsaußenverstärktes
Rohr und 23/8 außenverstärkte Rohr- richtung für die hinterdrehte Kupplung. Tafel III ist
kupplung vorbereitet. Vier Rohre und eine Kupplung ein Überblick über die Spannungen innerhalb der
hielten die vorgeschriebenen Abmessungen ein. Die hinterdrehten Kupplung. Tafel IV ist ein Überblick
andere Kupplung, die als hinterdrehte Kupplung über die hauptsächlichen Umfangs- und Längsspanbezeichnet
werden soll, entsprach der Normen- 65 nungen der angezogenen Rohre in der Normalbeschreibung
mit der Ausnahme, daß eine Ringnut kupplung. Tafel V ist ein Überblick der hauptsächin
der Mitte der Kupplung bis 1,659 Zoll von jeder liehen Umfangs- und Längsspannungen beim Anihrer
Endflächen vorgesehen war. Die axiale Ab- ziehen des Rohres in der hinterdrehten Kupplung.
. Die Kupplungsenden und die Rohrenden, auf die in den Tafeln Bezug genommen wird, sind in den
Zeichnungen mit dem Unken Ende der Kupplungen als .4-Ende und dem rechten Ende der Kupplungen
als B-Ende beschriftet.
Das rechte Rohr der hinterdrehten Kupplung ist Rohr Nr. 1.
Das linke Rohr der hinterdrehten Kupplung ist Rohr Nr. 2.
Das linke Rohr der Normalkupplung ist Rohr Nr. 3.
Das rechte Rohr der Normalkupplung ist Rohr Nr. 4.
Tafel I
Überblick über die Haupt- (Umf angs- und Längs-)
Kupplungsspannungen
Kupplungsspannungen
Normalkupplung
20
Vorzeichen
+ (weggelassen) Zug
- Druck
+ (weggelassen) Zug
- Druck
Bemerkung:
Alle Spannungen sind für Endstufe
der Last und in 1000 psi angegeben.
| Angenäherte | Lehrennummern | Läage | Belastungs zustand |
Anzug | Ende A Anzug |
| Winduogs-Nr. | +Zug1 | +Zug2 | |||
| Umfang | 49 | Anzug | 41,2 | —Druck8 | |
| 2 | 47 | 48,8 | 23,9 | 60,0 | |
| 1 | 52 | 10,9 | 45,5 | 33,6 | |
| 4 | 50 | 61,8 | 30,4 | 66,2 | |
| 3 | 55 | 25,0 | 44,5 | 44,5 | |
| 6 | 53 | 67,0 | 38,0 | 62,9 | |
| 5 | 58 | 38,0 | 39,1 | 40,1 | |
| 8 | 56 | 49,9 | 44,5 | 55,3 | |
| 9 | 61 | 8,7 | 19,5 | 35,8 | |
| 10 | 59 | 27,1 | 45,6 | 39,1 | |
| 9 | 64 | 8,7 | 2,2 | 35,8 | |
| 12 | 62 | 6,5 | 14,1 | 35,8 | |
| 13 | 67 | -30,3 | - 4,3 | 24,3 | |
| 14 | 65 | - 5,4 | -11,9 | 27,1 | |
| 13 | 97 | -32,5 | - 3,3 | 25,0 | |
| 15 | 95 | - 2,3 | -17,4 | 31,5 | |
| 15 | -32,6 | 33,6 | |||
| Angenäherte | Lehrennummern | Länge | Belastungs zustand |
Anzug | Ende A Anzug |
| Windungs-Nr. | +Zug1 | +Zug8 | |||
| Umfang | 70 | Anzug | 33,6 | —Druck» | |
| 2 | 68 | 43,4 | 23,9 | 53,2 | |
| 1 | 73 | 11,9 | 46,7 | 53,2 | |
| 4 | 71 | 66,2 | 31,5 | 67,3 | |
| 3 | 76 | 30,4 | 44,5 | 42,3 | |
| 6 | 74 | 68,4 | 35,8 | 64,0 | |
| 5 | 79 | 34,7 | 41,2 | 39,1 | |
| 8 | 77 | 51,0 | 55,3 | 56,4 | |
| 9 | 82 | 17,4 | 34,7 | 45,6 | |
| 10 | 80 | 52,1 | 56,4 | 53,1 | |
| 9 | 85 | 21,7 | 6,5 | 45,0 | |
| 12 | 83 | 14,1 | 19,5 | 36,9 | |
| 13 | 88 | -25,0 | 1,1 | 31,5 | |
| 14 | 86 | 5,4 | 19,5 | 31,5 | |
| 13 | 94 | -21,7 | - 3,3 | 27,1 | |
| 15 | 92 | 3,3 | 18,4 | 30,4 | |
| 15 | -34,7 | 27,1 | |||
35
Tafelll
Überblick über die Haupt- (Umfangs- und Längs-) Kupplungsspannungen
Hinterdrehte Kupplung
Vorzeichen Bemerkung:
+ (weggelassen) Zug Alle Spannungen sind für Endstufe — Druck der Last und in 1000 psi angegeben.
| Angenäherte Windungs-Nr. |
Lehrenr Umfang |
ummern Länge |
Belas ZUS Anzug |
tungs- tand Anzug +Zug1 |
Ende A Anzug +Zug2 —Druck* |
| 2 | 68 | 35,0 | 41,5 | 54,1 | |
| 1 | 70 | ö,/ | 21,7 | 25,0 | |
| 4 | 71 | 33,4 | 30,9 | 42,6 | |
| 3 | 73 | 8,7 | 19,5 | 22,8 | |
| 6 | 74 | 52,4 | 43,4 | 61,0 | |
| 5 | 76 | 32,6 | 48,8 | 49,9 | |
| 8 | 77 | 52,7 | 39,7 | 58,9 | |
| 9 | 79 | 20,6 | 48,8 | 36,9 | |
| 10 | 80 | 34,1 | 17,1 | 49,3 | |
| 9 | 82 | 20,6 | 48,8 | 40,1 | |
| 12 | 83 | 9,0 | 0,0 | 54,4 | |
| 13 | 85 | -16,3 | 38,0 | 62,9 | |
| 14 | 86 | - 0,7 | - 5,7 | 53,2 | |
| 13 | 88 | -17,1 | 31,5 | 56,4 | |
| 15 | 92 | - 1,8 | - 5,3 | 57,1 | |
| 15 | 94 | -19,7 | 38,0 | 65,1 |
| 40 Angenäherte Windungs-Nr. |
LehrenE Umfang |
ummern Länge |
Belas ZUSi Anzug |
tungs- and Anzug +Zug1 |
Ende A Anzug +Zug2 —Druck3 |
| 45 2 | 47 | 62,1 | 51,8 | 69,8 | |
| 1 | 49 | 34,7 | 39,1 | 61,8 | |
| 4 | 50 | 81,2 | 58,4 | 79,4 | |
| 3 | 52 | 41,2 | 38,0 | 46,7 | |
| 50 6 | 53 | 78,6 | 61,1 | 79,1 | |
| 5 | 55 | 36,9 | 46,7 | 45,6 | |
| 8 | 56 | 68,3 | 59,1 | 74,5 | |
| 55 9 | 58 | 27,1 | 68,4 | 46,7 | |
| 10 | 59 | 51,0 | 41,1 | 62,4 | |
| 9 | 61 | 28,2 | 69,4 | 54,3 | |
| 12 | 62 | 17,9 | 10,7 | 57,5 | |
| 60 13 | 64 | -15,2 | 34,7 | 58,6 | |
| 14 | 65 | 0,0 | - 4,6 | 53,5 | |
| 13 | 67 | -25,0 | 31,5 | 55,3 | |
| 65 15 | 95 | - 2,8 | - 5,3 | 56,3 | |
| 15 | 97 | -20,0 | 41,2 | 66,2 |
1 104 340 lbs.
59 764 lbs.
3 11 200 psi.
104 340 lbs.
2 59 764 lbs.
11 200 psi.
9 10
Tafel Iir
Überblick über die Spannungen in der Mnterdrehten Kupplung Vorzeichen Bemerkung:
+ (weggelassen) Zug Alle Spannungen sind für Endstufe
— Druck der Last und in 1000 psi angegeben.
| Ange näherte Windungs- Nr. |
Leh numi Umfang |
ren- nern Länge |
Anzug | Anzug +Zug1 |
Anzug +Zug2 —Druck3 |
| f15 | 149 | -2,2 | 57,5 | ||
| Ende 15 | 151 | 62,9 | 41,2 | ||
| A ) 15 [15 |
152 | 154 | -6,5 57,4 |
61,8 -10,9 |
|
| rl5 | 155 | 41,2 | 80,3 | ||
| Ende I 15 | 157 | 77,0 | 15,2 | ||
| B ] 15 | 158 | -3,3 | 27,1 | ||
| 15 | 160 | 62,9 | 11,9 | ||
| Höchste Spannung nur etwa 20 000 psi — | |||||
| andere nicht berechnet. | |||||
340 lbs.
59 764Ibs.
3 11 200 psi.
Tafel IV
Überblick über die Haupt- (Umfangs- und Längs-) Rohranzugspannungen
Überblick über die Haupt- (Umfangs- und Längs-) Rohranzugspannungen
Vorzeichen
+ (weggelassen) Zug
— Druck
— Druck
Normalkupplung
Bemerkung:
Alle Spannungen in 1000 psi Spannungen für Handanzug, eine halbe und eine Umdrehung sind
wegen der Ähnlichkeit mit denen für Rohre in der hinterdrehten Kupplung nicht berechnet.
| Rohrende Nr. |
Angenäherte Windungs-Nr. |
Lehrenr Umfang |
iummern Länge |
Zahl der U Drehrr 904' Fußpfund |
mdrehungen 2 oment |
Vollends fest 1263' Fußpfund 17s Um- drehungen |
| 1 | 135 | -52,1 | -65,0 | |||
| 2 | 137 | 13,0 | 22,0 | |||
| 2 | 138 | -53,1 | —68,0 | |||
| Rohrende 3 | 3 | 140 | 28,2 | 45,0 | ||
| Kupplungsenge A | 4 5 |
141 | 143 | -59,7 43,4 |
-91,0 66,0 |
|
| 5 | 144 | -59,7 | -89,0 | |||
| 6 | 146 | 48,8 | 56,0 | |||
| Drehn 718' Fußpfund |
loment 1162' Fußpfund |
1263' Fußpfund 2Vs Um drehungen |
||||
| 2 | 123 | —73,8 | -133 | -130 | ||
| 5 | 125 | 54,3 | 73,8 | 78,0 | ||
| 6 | 126 | -73,8 | -109 | -114 | ||
| Rohrende 4 | 7 | 128 | 3,3 | 20,6 | 25,0 | |
| Kupplungsende B | 10 11 |
129 | 131 | -2,6 -2,0 |
-48,8 —32,6 |
-53,0 -36,0 |
| 13 | 132 | -1,1 | -7,4 | -11,0 | ||
| 13 | 134 | -6,5 | —16,0 | -19,0 |
11 12
Tafel V
Überblick über die Haupt- (Umfangs- und Längs-) Kupplungsspannungen
Hinterdrehte Kupplung
Vorzeichen
+ (weggelasssn) Zug
— Druck
+ (weggelasssn) Zug
— Druck
Bemerkung:
Alle Spannungen in 1000 psi
| Angenäherte | Lehrennummern | Länge | von Hand | Zahl | V2 | der Umdrehungen | IV2 | Drehmoment | 627' | Drehmoment | 1083' | 2 | vollends fest | |
| Windungs-Nr. | 1 | 371' | Fußpfund | 583' | Fußpfund | 1405' Fußpfund | ||||||||
| Rohrende | 137 | Fußpfund | -33,6 | Fußpfund | -59,7 | 2V4 Um | ||||||||
| Nr. | Umfang | 50' | 206' | -31,5 | 27,1 | -40,1 | 41,2 | 1060' | drehungen | |||||
| 1 | 135 | 140 | Fußpfund | Fußpfund | 18,4 | -40,1 | 20,6 | -49,9 | Fußpfund | |||||
| 2 | 10,3 | -23,8 | -32,6 | 42,3 | -29,3 | - 5,4 | -18,4 | -24,0 | ||||||
| Rohr | 3 | 138 | 143 | 1,4 | - 2,2 | 20,6 | -52,1 | - 5,4 | -19,5 | 53,0 | 54,0 | |||
| ende | 4 | -6,3 | -15,2 | -38,0 | 45,6 | - 7,4 | -18,4 | -54,5 | -60,0 | |||||
| 1 | 4 | 141 | 146 | - ,9 | 10,9 | 26,0 | -54,3 | - 7,6 | - 1,2 | 57,8 | 7,6 | |||
| 5 | -3,9 | -16,3 | -37,9 | 59,7 | 1,3 | - 6,1 | -64,5 | -76,0 | ||||||
| Kupp- " | 5 | 144 | 2,6 | 11,9 | 28,2 | - 0,8 | 89,0 | 132,0 | ||||||
| lungs- | 6 | 5,1 | -15,2 | -85,9 | -98,0 | |||||||||
| ende | 2,6 | 13,0 | 125,0 | 154,0 | ||||||||||
| B | 125 | 1405' Fußpfund | ||||||||||||
| 50' | 206' | l3/4 Um | ||||||||||||
| 2 | 123 | 128 | Fußpfund | Fußpfund | drehungen | |||||||||
| 3 | -6,0 | -21,7 | -63,0 | |||||||||||
| Rohr | 6 | 126 | 131 | -0,8 | 19,5 | 45,0 | ||||||||
| ende | 7 | 1,8 | - 7,6 | -63,0 | ||||||||||
| 2 | 10 | 129 | 134 | 1,6 | 1,1 | - 9,8 | ||||||||
| 11 | -1,4 | - 1,3 | -25,0 | |||||||||||
| Kupp- ' | 13 | 132 | 0,6 | - 1,2 | -19,0 | |||||||||
| lungs- | 13 | -0,3 | 2,5 | - 2,0 | ||||||||||
| ende | - ,9 | 2,2 | - 8,0 | |||||||||||
| A | ||||||||||||||
Ein Studium der obigen Tafeln und Schaubilder 2 B und 3 B enthüllt interessante Tatsachen. Die Umfangsspannungen
an den in der hinterdrehten Kupplung eingezogenen Rohren bei anderthalb und mehr Umdrehungen
war wesentlich geringer als die Umfangsspannung an den in der Normalkupplung eingezogenen
Rohren. Bezeichnenderweise verhielten sich die Spannungsbilder in den Rohren verschieden, je nachdem,
wie die Rohre angezogen wurden. Während die Rohre in die Kupplung vordrangen, stieg die Umfangsspannung
der Rohre in Normalkupplungen zu einem bedeutend höheren Wert an als die Längsspannungen,
In den Rohren mit hinterdrehter Muffe tritt das Umgekehrte ein, die Längsspannung beginnt die
Umfangsspannung zu überschreiten. Unten in Tafel VI ist ein Vergleich in der größten Umfangs- und Längsspannung
in den verschiedenen Rohren aufgestellt.
(Fortsetzung)
40
Hinterdrehte Kupplung
Normalkupplung
Rohr Nr.
Rohr Nr.
2 13 14
Umfang
Länge
Länge
zwei Umdrehungen
-85,9
125
125
-133
73,8
73,8
vollends fest (Umdrehungen in Klammer angegeben)
Umdrehungen
Umfang
Länge
Umfang
Länge
| (2V4) | (I3A) | (IV8) |
| -98 | -63 | -91 |
| 154 | 45 | 66 |
(2Vs)
-130
78
-130
78
Tafel VI
Vergleich der größten Rohrspannungen in 1000 psi
Vergleich der größten Rohrspannungen in 1000 psi
Hinterdrehte Kupplung
Normalkupplung Rohr Nr.
112 13 4
112 13 4
anderthalb Umdrehungen
Umfang
Länge
Länge
-54,3
59,7
59,7
-59,7
41,2
41,2
-59,7
48,8
48,8
Bei anderthalb Umdrehungen ist zu bemerken, daß die höchste Längsspannung des Rohres 1 bereits die
höchste Umfangsspannung übertrifft. In den Rohren 2 und 3 ist die Umfangsspannung größer als die Längsspannung,
und im Rohr 4 hat sie schon einen sehr hohen Wert erreicht. Bei zwei Umdrehungen überschreitet
die höchste Längsspannung (125000 psi) des Rohres 1 die Umfangsspannung (—85900 psi) um
39100 psi, während die höchste Umfangsspannung (—133000 psi) des Rohres 4 die Längsspannung
(73 800 psi) um 59200 psi überschreitet. Die höchste Umfangs- (—85900 psi) und Längsspannung
(125000 psi) bei zwei Umdrehungen für das Rohrl traten in der Nachbarschaft der Windungen 5 und 6
—73,8 auf. Das Spannungsbild für Rohr 4 bei zwei Um-54,3 drehungen in der Nachbarschaft der Windungen 5
13 14
und 6 war das umgekehrte des Bildes für Rohr 1, und In den F i g. 4, 4 A, 5 und 5 A ist die bleibende
zwar —114000 psi am Umfang und 78000 psi längs. Verformung der Rohre und Kupplungen dargestellt.
Die gleiche Beziehung erscheint in den Spannungen Die Ordinate des Schaubildes 4A ist in 0,005 eines
der Rohre, wenn sie voll festgezogen sind. Das Rohr 2 Zolles unterteilt, und der Bearbeitungsdurchmesser
drang nur eindreiviertel Umdrehungen vor, und seine 5 der hinterdrehten Kupplung von 3,059 Zoll ist als
Längsspannung überschritt nirgends die Umfangs- gestrichelte Linie eingetragen. Die ausgezogene Linie
spannung. Andererseits überschritt seine Umfangs- quer durch das Schaubild ist der gemessene Außenspannung
niemals die Elastizitätsgrenze des Stoffes. durchmesser der Muffe, nachdem die Proben voll-Man
bemerke, daß das Rohr 4 über einen größeren Teil ständig erprobt und ausgebrochen waren. Unterhalb
seiner Länge zusammengedrückt und für einen wesent- io der Muffenangaben stehen die Angaben für jedes Rohr
liehen Teil seiner Länge die Zerreißfestigkeit des Rohres Die gestrichelten Linien stellen den Bearbeitungsüberschritten
war. Von diesem Rohr kann man sagen, durchmesser des Gewindeteiles der Rohre dar. Die
daß es im vollendeten Zustand des Zusammenbruches beiden ausgezogenen Linien unten im Schaubild
zwischen den ersten fünf oder sechs Windungen des stellen den gemessenen Durchmesser des Gewinde-Rohres
war. Der geminderte elastische Kontakt 15 teiles der Rohre dar, nachdem sie ausgebrochen waren,
zwischen dem Rohr 4 und der Kupplung beeinträch- Das Schaubild bezieht sich auf die Schraubensysteme
tigte ernstlich die Abdichtungseigenschaften der der F i g. 4. Das Schaubild 5A ist ähnlich dem Schau-Verbindung,
bild 4 A, und die gestrichelten und ausgezogenen
Der Vergleich der höchsten Rohrspannungen der LinienzeigendieHerstellungs-undendgültigengemesse-Rohre
1 und 2 zeigt, daß, wenn die Rohre beginnen, 20 nen Durchmesser der Teile, wiesieinVerbindungmitdem
sich der Elastizitätsgrenze zu nähern, die Umfangs- Schaubild der F i g. 4A erklärt worden sind,
spannung viel langsamer als die Längsspannung Bei der Betrachtung des Schaubildes des Rohres 2, ansteigt. Dies würde bedeuten, daß das erste Kalt- das, wie erinnerlich, eindreiviertel Umdrehungen fließen des Stoffes, wenn das Rohr über seine Elasti- machte und gemäß Anzeige der Dehnungsmesser nicht zitätsgrenze belastet wird, der Längsspannung zu ver- 25 die Elastizitätsgrenze des Stoffes überschritt, ist festdanken ist. Mit anderen Worten brechen die in zustellen, daß nur eine kleine dauernde Verformung Normalmuffen eingesetzten Rohre am Umfang und im Rohrgewinde erscheint. Der Höchstbetrag der verlieren ihre elastische Berührung mit der Muffe. Die Verformung war ungefähr 0,002 eines Zolles und das Rohre in hinterdrehten Muffen recken sich zwar, wenn Rohr blieb in fester elastischer Berührung mit der sie über die Elastizitätsgrenze des Stoffes beansprucht 30 Kupplung innerhalb des ganzen Gewindesystems. Bei werden, halten jedoch ihre elastische Berührung mit Betrachtung des Rohres 1, das zweieinviertel Umden Muffen aufrecht. Der Unterschied im Spannungs- drehungen machte und sich als über die Elastizitätsbild zwischen den Röhren in normierten und in hinter- grenze des Stoffes hinaus belastet erwies, ist festzudrehten Muffen rührt von der Freilassung eines stellen, daß die bleibende Verformung nur im Mittel-Platzes in der hinterdrehten Muffe zur Aufnahme des 35 teil des Rohrgewindes auftritt und dort einen Höchst-Rohrendes her. Die Wirkung dieser Eindrehung be- wert von nur 0,005 Zoll hat. Die Beachtung richtet steht darin, daß dem Ende des Rohres gestattet ist, sich auf die Ähnlichkeit der gemessenen Durchmessereinen Halt für den Mittelabschnitt des Rohres zu kurve des Rohres 1, nachdem es ausgebrochen war, bieten, der es gegen Zusammenbruch stützt. mit einer Kettenlinie.
spannung viel langsamer als die Längsspannung Bei der Betrachtung des Schaubildes des Rohres 2, ansteigt. Dies würde bedeuten, daß das erste Kalt- das, wie erinnerlich, eindreiviertel Umdrehungen fließen des Stoffes, wenn das Rohr über seine Elasti- machte und gemäß Anzeige der Dehnungsmesser nicht zitätsgrenze belastet wird, der Längsspannung zu ver- 25 die Elastizitätsgrenze des Stoffes überschritt, ist festdanken ist. Mit anderen Worten brechen die in zustellen, daß nur eine kleine dauernde Verformung Normalmuffen eingesetzten Rohre am Umfang und im Rohrgewinde erscheint. Der Höchstbetrag der verlieren ihre elastische Berührung mit der Muffe. Die Verformung war ungefähr 0,002 eines Zolles und das Rohre in hinterdrehten Muffen recken sich zwar, wenn Rohr blieb in fester elastischer Berührung mit der sie über die Elastizitätsgrenze des Stoffes beansprucht 30 Kupplung innerhalb des ganzen Gewindesystems. Bei werden, halten jedoch ihre elastische Berührung mit Betrachtung des Rohres 1, das zweieinviertel Umden Muffen aufrecht. Der Unterschied im Spannungs- drehungen machte und sich als über die Elastizitätsbild zwischen den Röhren in normierten und in hinter- grenze des Stoffes hinaus belastet erwies, ist festzudrehten Muffen rührt von der Freilassung eines stellen, daß die bleibende Verformung nur im Mittel-Platzes in der hinterdrehten Muffe zur Aufnahme des 35 teil des Rohrgewindes auftritt und dort einen Höchst-Rohrendes her. Die Wirkung dieser Eindrehung be- wert von nur 0,005 Zoll hat. Die Beachtung richtet steht darin, daß dem Ende des Rohres gestattet ist, sich auf die Ähnlichkeit der gemessenen Durchmessereinen Halt für den Mittelabschnitt des Rohres zu kurve des Rohres 1, nachdem es ausgebrochen war, bieten, der es gegen Zusammenbruch stützt. mit einer Kettenlinie.
Es sollte bemerkt werden, daß übertriebene Längs- 40 Die Durchmesserkurve für Rohr 1 deutet an, daß
spannung möglichst vermieden werden muß, wo die die Last auf dem Gewindesystem im wesentlichen
Kupplung extremer Längslast unterworfen wird. Die gleichbleibend über seine Länge verteilt ist. Sogar,
geprüfte Kupplung hielt einem Axialzug von obwohl dieses Rohr um eine größere Zahl von Um-
104340 Pfund stand und zeigte damit an, daß, obwohl drehungen als irgend eines der vier Rohre gedreht
der Länge nach überbeansprucht, die Kupplung be- 45 wurde, blieb es in formelastischer Berührung mit der
trächtlichem Zug widerstehen kann. Kupplung. Daher kann bei Anwendung dieser Erfin-
Zur F i g. 2 ist zu berichten, daß die von Hand ange- dung ein Gewindesystem mit annähernd eindreiviertel
zogene Stellung der Rohre 1 und 2 verschieden ist. Umdrehungen angezogen werden, und eine gute
Das Rohr 2 hat sein Vorderende beim Ende kleinsten elastische Berührung längs des ganzen Gewinde-Durchmessers
des Innengewindes liegen. Als dieses 50 systems bleibt aufrechterhalten, so daß der Hundert-Rohr
in die voll angezogene Stellung gedreht wurde, satz vollständiger Abdichtung gegen hohen Druck
ragte ein Teil des Rohres in die Nut der Muffe hinein sehr hoch ist. Man nimmt an, daß zweieinviertel
und ergab genügend Stütze für das Rohr, um es ein- Umdrehungen zu viel ist und normalerweise das Rohr
dreiviertel Umdrehungen ohne Zusammenbruch her- nicht auf diesen Betrag angezogen werden soll. Wenn
umdrehen zu können. Rohr 1 ragte über das Ende 55 das jedoch geschieht, wird es nicht zusammenbrechen,
kleinsten Durchmessers des Muffengewindes ungefähr und der Hundertsatz von leckfreien Verbindungen
anderhalb Windungen hinaus, und, obwohl das Rohr wird noch bedeutend größer sein als in einer genormten
zweieinviertel Umdrehungen gedreht wurde und die Kupplung. An diesem Punkte soll betont werden, daß,
Spannungskurven zeigen, daß die Umfangsspan- obwohl keine Spannungen oberhalb der Streckgrenze
nungen die Streckgrenze des Stoffes überschritten, so 60 bei den Dehnungsmesserablesungen für die Kuppblieb
doch das Ende des Rohres in fester elastischer lungen erreicht wurden, die Durchmessermessungen
Berührung mit der Muffe, und nur eine kleine blei- deutlich für drei Enden der beiden Kupplungen eine
bende Verformung ergab sich in dem Mittelabschnitt bleibende Verformung zeigen. Man braucht nicht
der Windungen. Da das durch Rohr 1 dargestellte irgendeinen Widerspruch oder eine Unstimmigkeit in
Gewindesystem selbst beim Überdrehen in fester 65 dieser Feststellung zu erblicken, da man annehmen
elastischer Berührung bleibt, sieht man es gerne vor, kann, daß höhere als die gemessenen Spannungen in
daß das Rohr während der Handanzugstellung in die den Gewinden sowohl der Kupplungen als auch
Nut hineinragt. wahrscheinlich der Rohre bestanden.
Claims (1)
15 16
Jetzt soll die Bedingung der Normalmuffe und ihrer Gewindesystems zu einem mittleren Punkt anwächst
Rohre und der in sie eingeschraubten Rohre unter- und dann allmählich abfällt. Der An- und Abstieg
sucht werden, nachdem sie ausgebrochen waren. Das war im wesentlichen gleichförmig. Der Gewinde-Rohr
3 wurde einsiebenachtel Umdrehungen ange- kontaktdruck der hinterdrehten Kupplung am Ende B
zogen, und die Spannungskurven zeigen, daß die 5 ist bedeutend höher als notwendig, um eine Abdich-Rohrwand
zum Zusammenbruch kam. Die Durch- tung zu bilden und sogar trotz übertriebenen Anziemesserkurve
für das Rohr zeigt, daß dieser Zusammen- hens des Rohres in einer hinterdrehten Kupplung
bruch die Ursache für angenähert 0,003 eines Zolles zeigt die Kurve, daß der Hundertsatz an Aufarbeian
bleibender Verformung im Rohr längs der ge- tungen geringer ist.
samten mit der Muffe im Eingriff stehenden Gewinde- io Aus dem obigen kann man sehen, daß die Ziele
länge war. Das muß verglichen werden mit Rohr 2, dieser Erfindung erreicht worden sind. Es ist ein
in welchem eine bleibende Verformung von ange- Gewindesystem geschaffen worden, das einen sehr
nähert 0,002 eines Zolles nur für die ersten drei oder kleinen Hundertsatz von Aufarbeitungen erfordert,
vier Windungen auftritt. Das trifft zu, obwohl das Gewindesystem überdreht
Die Gegebenheit im Rohr 4 zeigt, was sich in einer 15 wird. Die Beschaffenheit des Innen- und Außen-Normalmuffe
ereignet, wenn das Rohr beim Versuch, gewindes, nachdem das Gewindesystem ausgebrochen
eine Abdichtung gegen hohen Druck zu erhalten, zu ist, zeigt, daß es gebraucht und wiedergebraucht
fest angezogen wird. Der Zusammenbruch beginnt am werden kann und dabei fortfährt, eine Abdichtung
Ende des Rohres im Betrag von angenähert 0,009 eines gegen hohen Druck zu gewährleisten. Selbst wo GeZolles
und verläuft in gerader Linie zur ersten vollen ao windesysteme übertrieben angezogen wurden, ist die
Windung der Muffe. Dieses Rohr war über nahezu Rohrleitung nicht zusammengebrochen, und beim
das gesamte Gewindesystem zusammengebrochen. zweiten Anziehen der Verbindung steht die Rohrleitung
Das muß verglichen werden mit der Gegebenheit des noch in fester elastischer Berührung mit der Kupplung.
Rohres 1, bei der das Rohr in fester elastischer Be- Durch das Eindrehen einer Nut am Ende des kleinrührung
mit den Eöden des inneren Gewindes verblieb 25 sten Durchmessers des Innengewindes und durch das
und nur eine höchste bleibende Verformung von Einragenlassen des Endes des Rohres in die Nut, wenn
0,005 eines Zolles erfuhr. das Rohr vollständig angezogen wird, ändert sich das
Die in F i g. 5 gezeigte Bedingung ist wahrscheinlich Spannungsbild des Gewindesystems im Vergleich mit
einer der Hauptgründe für die große Anzahl von einem üblichen Gewindesystem. Im üblichen GeNacharbeiten,
die bei normalen Gewindesystemen 30 windesystem ruft das Überdrehen des Rohres den
notwendig werden. Zusammenbruch hervor. Im erfindungsgemäßen Ge-
Bei Betrachtung der F i g. 6 erkennt man nun einen windesystem wird das Rohr gegen Zusammenbruch
Vergleich des Gewindeberührungsdruckes am fi-Ende gestützt, und das Überdrehen des Rohres veranlaßt
der Normalkupplung und am 5-Ende einer hinter- das Rohr längs nachzugeben anstatt zusammenzudrehten
Kupplung bei voll festgezogener Stellung. 35 brechen. Auf andere Weise festgestellt, kann man
Dieses Schaubild zeigt ein Verhältnis des Berührungs- sagen, daß die Überdrehung einer einzelnen Verbindruckes
zu einem Innendruck von 11000 psi je Win- dung durch mindestens einen Teil der Handwerker zu
dung. 11000 psi ist ungefähr der Innendruck, dem die erwarten ist. Diese Erfindung schafft ein Gewinde-Proben
unterworfen wurden. Die Verhältnisse wurden system, das eine Überdrehung ohne Zusammenbruch
aus den durch die Proben gewonnenen Daten errechnet. 4° des Rohres zuläßt. Die Überspannung infolge über-Die
Kurve 16 ist die Kurve des 5-Endes einer Normal- mäßigen Drehmomentes wirkt sich zunächst in Längskupplung.
Der Gewindeberührungsdruck je Windung richtung aus, und dies gefährdet nicht ernstlich die
überschritt den Innendruck nur bei den Windungen 7 Eignung des Gewindesystems zum Abdichten,
und 12 des Rohres und dort nur in sehr schmalen Die Umfangsbelastung des Rohres verläuft längs
Spitzen. Die in Berührung mit der Innenwindung 12 45 des Gewindesystems bedeutend gleichmäßiger. Der
stehende Windung des Rohres war nicht vollständig Gewindeberührungsdruck steigt gleichförmig längs
und daher die Abdichtung an diesem Punkt unwahr- des Gewindesystems zu einem Höchstwert an und
scheinlich. Es ist notwendig, daß die Abdichtung sich fällt dann ab. Ein abdichtender Berührungsdruck wird
gleichmäßig über mindestens anderthalb Windungen im gesamten Gewindesystem aufrechterhalten anstatt
erstreckt, um Dichtigkeit zu erhalten. Man kann 50 nur über ein oder zwei Windungsflächen, wie bei der
schnell einsehen, daß das leichte Auftreten von Sicker- Normalkupplung.
stellen im 5-Ende einer Normalkupplung zu einem Es ist schließlich noch zu erwähnen, daß die Nut 13
sehr großen Anteil den scharfen Spitzen mit hohem irgendeine erwünschte Form bekommen kann, in der
Berührungsdruck zu verdanken ist. Selbst wenn es sie nicht mit der Vorderfläche der Rohre in Berührung
nicht beim ersten Anziehen leckt, so ist doch die 55 kommt, wenn diese durch das Gewindesystem vorWahrscheinlichkeit
des Durchsickerns beim Rütteln dringen, und daß es zwar erwünscht ist, ungefähr eine
u. dgl. im praktischen Betriebe in diesem Gewinde- Windungslänge des Rohres durch das Innengewinde
system groß. Das trifft besonders zu, wenn das Ge- in der von Hand angezogenen Stellung hindurchragen
windesystem in einem Bohrlochstrang von Rohren zu lassen. Notwendig jedoch ist dies nicht, um gute
benutzt wird, wo es dem ungeheuren Zug ebenso wie 60 Ergebnisse zu erhalten. Das beweisen die hier geden
Erschütterungen ausgesetzt ist. zeigten Ergebnisse, besonders am Rohr 2. Das Rohr
Die Kurve 17 zeigt das Berührungsdruckverhältnis kann mit seinem Ende etwa am Ende kleinsten Durehje
Windung zwischen dem Rohr und der Kupplung messers des Innengewindes der Muffe liegen, und die
am 2?-Ende der hinterdrehten Kupplung. Auf der Ergebnisse der Erfindung werden erreicht,
ganzen Länge des Gewindesystemes war der Gewinde- 65
berührungsdruck je Windung größer als der Innen- Patentansprüche:
druck. Die Gewindeberührungsdruckkurve zeigt, daß 1. Flüssigkeitsdichte Verschraubung eines mit
der Berührungsdruck allmählich von einem Ende des langem Kegelaußengewinde versehenen Innen-
teiles mit einem mit kürzerem Kegelinnengewinde des gleichen Kegelwinkels versehenen Außenteil,
dessen Gewinde an seinem verjüngten Ende an einer bestimmten Querebene durch eine innere
Aussparung des Außenteiles begrenzt ist und beim Festziehen der Verschraubung mit voller Kraft
über seine ganze Länge vom Außengewinde des Innenteiles ergriffen wird, wobei das Festziehen
nur durch den Eingriff der Gewinde begrenzt ist, gekennzeichnet durch eine Bemessung
der Gewinde, derzufolge schon beim Anziehen der Verschraubung von Hand das Außengewinde des
Innenteiles am Innengewinde des Außenteiles voll
IO
anliegt und mindestens bis zu der das Gewinde des Außenteiles begrenzenden Querebene vordringt und
nach Anziehen mit voller Kraft über diese Ebene hinaus geschraubt ist.
2. Verschraubung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Innenteil ein Rohr
und der Außenteil eine Muffe einer Rohrverschraubung ist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 692 061;
USA.-Patentschriften Nr. 2 509 363, 2 745 685.
USA.-Patentschriften Nr. 2 509 363, 2 745 685.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
509 627/168 7.65 © Bundesdruckerei Berlin
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US812506XA | 1956-06-25 | 1956-06-25 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1197284B true DE1197284B (de) | 1965-07-22 |
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ID=22163019
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DET13782A Pending DE1197284B (de) | 1956-06-25 | 1957-06-25 | Fluessigkeitsdichte Verschraubung |
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|---|---|
| DE (1) | DE1197284B (de) |
| FR (1) | FR1175742A (de) |
| GB (1) | GB812506A (de) |
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2213901B2 (de) * | 1971-06-23 | 1974-01-24 | Sr J Rosan | Fitting für Druckfluidleitungen |
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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|---|---|
| GB812506A (en) | 1959-04-29 |
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