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DE1197171B - Rotierende elektrische Klein-Maschine oder Selsyn - Google Patents

Rotierende elektrische Klein-Maschine oder Selsyn

Info

Publication number
DE1197171B
DE1197171B DEM50927A DEM0050927A DE1197171B DE 1197171 B DE1197171 B DE 1197171B DE M50927 A DEM50927 A DE M50927A DE M0050927 A DEM0050927 A DE M0050927A DE 1197171 B DE1197171 B DE 1197171B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
brush holder
ring
selsyn
insulation material
machine
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEM50927A
Other languages
English (en)
Inventor
Ivan Zavojka
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
MEZ NACHOD NARODNI PODNIK
Original Assignee
MEZ NACHOD NARODNI PODNIK
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by MEZ NACHOD NARODNI PODNIK filed Critical MEZ NACHOD NARODNI PODNIK
Publication of DE1197171B publication Critical patent/DE1197171B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K24/00Machines adapted for the instantaneous transmission or reception of the angular displacement of rotating parts, e.g. synchro, selsyn

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Motor Or Generator Frames (AREA)

Description

  • Rotierende elektrische Klein-Maschine oder Selsyn Die vorliegende Erfindung betrifft eine rotierende elektrische Klein-Maschine oder Selsyn, die einen Ring aus einem Elektroisoliermaterial aufweist, der gleichzeitig die Lage der Bürstenhalter festlegt, und deren Statorwicklung in einem Ring aus- Elektroisolationsmaterial eingegossen oder eingespritzt ist.
  • Mit Rücksicht auf den Erzeugungspreis von kleinen elektrischen rotierenden Maschinen ist es wichtig, bei ihrer Herstellung eine möglichst kleine Anzahl von Montageteilen zu verwenden. Die Stromabnahmevorrichtung von kleinen elektrischen rotierenden Maschinen wurde bisher auf dem Lagerschild oder auf dem Ständerkörper so befestigt, daß die zylindrischen Bürstenhalter in die Öffnung im Lagerschild gepreßt oder der Träger -der Halter durch Schrauben, Nieten od. dgl. entsprechend am Lagerschild oder am Körper befestigt wurde. Beide Methoden waren ziemlich kostspielig, weil es im ersten Falle notwendig war, im Lagerschild genaue Öffnungen herzustellen, welche die gewünschte Lage der Bürsten gewährleisten, während im zweiten Falle die Verwendung der Verbindungsteile, z. B. Schrauben, Niete u. dgl., sowie die Bearbeitung der Auflageflächen auf dem Lagerschild oder eventuell auf dem Ständerkörper kostspielig war. Auch die Hilfsklemmleiste, soweit ihre Verwendung zweckmäßig war, hatte eine Klemmplatte und wurde an den Köpfen der Statorwicklung mit Draht, Band u. dgl. befestigt, so' daß weiteres Verbindungsmaterial verwendet werden mußte.
  • Es ist ein kleiner Elektromotor bekanntgeworden, bei dem die Kommutatorbürsten in ein Kunststoffteil eingegossen sind, das mit dem Stator verschraubt wird. Dieses Kunststoffteil stellt ein Lagerschild dar, in dem der Rotor mit dem einen Ende seiner Welle gelagert ist. Bei dieser Maschine ergeben sich Schwierigkeiten bei der Herstellung, vor allem beim Zusammensetzen der Maschine. Da der Kommutator einen größeren Durchmesser als die Welle aufweist, ist der Lagerschild mit den beiden Bürstenhaltern außerordentlich schwer anzubringen, da die Bürstenhalter während der Montage gespreizt werden müssen. Ein weiterer Nachteil dieser Maschine besteht darin, daß der Druck der Bürsten ohne Demontage des Lagerschildes nicht reguliert werden kann und daß diese Anordnung bei elektrisch leitenden Lagerschilden nicht anwendbar ist.
  • Es ist auch ein Elektromotor der eingangs genannten Art bekanntgeworden, der einen Ring aus einem Elektroisolationsmaterial aufweist, -der gleichzeitig die Lage der Bürstenhalter festlegt. Die Bürsten werden nicht nur durch diesen Isolierring festgelegt, sondern auch durch Bürstenhalter oder Stromzufuhrklemmen auf Streben, die isoliert am Statorpaket befestigt und in der den Lagerschild bildenden Isoliermasse eingegossen sind. Der Nachteil dieser Lösung besteht in der relativ großen Anzahl nötiger Befestigungs- und Isolierteile und im ziemlich großen Arbeitsaufwand.
  • Die vorliegende Erfindung schafft eine elektrische Klein-Maschine, bei deren Montage weniger Teile zusammenzubauen sind als es bisher notwendig war.
  • Die Erfindung besteht darin, daß in die Masse des um die Statorwicklung gespritzten oder gegossenen Ringes aus dem Elektroisolationsmaterial ein Bürstenhalter und seine Bestandteile, wie Schrauben, und auch ein Kästchen des Bürstenträgers ohne weitere mechanische Verbindung mit dem Statorpaket oder sonstigen Teilen der Maschine eingegossen oder eingespritzt sind. Durch das erfindungsgemäße Eingießen bzw. Einspritzen der Bürstenhalter in den Stator des Elektromotors gelingt es, die Montage außerordentlich zu erleichtern, und zwar dadurch, daß die Bürstenhalter während des Einschiebens des Rotors noch frei für den Zugriff eines handbetätigten oder maschinellen Werkzeuges liegen. Das ist für die Massenherstellung von kleinen Elektromotoren sehr wichtig; denn bei solchen Elektromotoren, heute schon ein Massenartikel ersten Ranges, kommt es auf jede Verbesserung an, die eine leichtere und billigere Herstellung eines solchen Massenartikels ermöglicht. Nur auf diese Weise kann der Elektromotor zu einem Bauteil werden, das im defekten Zustand ausgewechselt werden kann, wie es heute mit Ohmschen Widerständen und Elektronenröhren geschieht.
  • Dabei können in dem Ring aus dem Elektroisolationsmaterial Klemmen befestigt sein, an welche sowohl die Ausführungen aus der Statorwicklung als auch die Ausführungen für einen weiteren Anschluß an die Stromquelle oder die Bürstenhalter angeschlossen sind.
  • Eine beispielsweise Ausführung der Maschine gemäß der Erfindung ist schematisch in den Zeichnungen dargestellt. Es zeigt F i g. 1 eine Vorderansicht der elektrischen rotierenden Klein-Maschine oder des Selsyns, in deren Ring aus künstlichem Elektroisolationsmaterial, welches die Köpfe der Statorwicklung isoliert, ein Träger für die Bürstenhalter befestigt ist, F i g. 2 einen Schnitt nach der Linie A -A aus F i g. 1, F i g. 3 ein Detail eines Teiles, welches durch einen gestrichelten Ring in F i g. 2 bezeichnet ist, F i g. 4 eine Vorderansicht des Stators der elektrischen rotierenden Klein-Maschine oder des Selsyns, in dessen Ring aus Elektroisolationsmaterial, welches die Köpfe der Statorwicklung isoliert, ein Bürstenhalterkästchen befestigt ist, F i g. 5 einen Schnitt nach der Linie B-B aus F i g. 4, F i g. 6 ein Detail des Teiles, welches durch einen gestrichelten Ring in F i g. 5 bezeichnet ist, F i g. 7 eine Vorderansicht des Stators der elektrischen rotierenden Klein-Maschine oder des Selsyns, in dessen Ring aus künstlichen Elektroisolationsmaterial die Klemmen für die Verbindung der Ausführungen der Statorwicklung und der Ausführungen zur Stromquelle oder zu den Bürstenhaltern befestigt sind, F i g. 8 einen Schnitt nach der Linie C-C aus F i g. 7, F i g. 9 ein Detail des Teiles, welches durch einen gestrichelten Ring in F i g. 8 bezeichnet ist.
  • Die Wickelköpfe der Statorwicklung 11 sind gewöhnlich, besonders bei tauchbaren oder bei Maschinen von kleineren Abmessungen, gegen die Umgebung so isoliert, daß sie in der Form eingegossen oder in die Masse aus dem Elektroisolationsmaterial, z. B. Epoxydharz, eingespritzt sind. Das Isolationsmaterial bildet um die Köpfe der Wicklung eine Isolationsschicht, welche regelmäßig eine Ringform 12 hat. Durch eine zweckmäßige Aufbereitung der Spritz- oder Abgußform, z. B. durch Ausbohren von Löchern in der Wand der Form, kann man erreichen, daß es möglich ist, in der Form den Träger der Bürstenhalter 13 unterzubringen, welcher mit weiteren Bestandteilen, z- B. Schrauben 14 und 15, versehen werden kann, welche in dem Träger des Bürstenhalters 13 eingeschraubt sind. Nach dem Eingießen oder Einspritzen und Aushärten des Elektroisolationsmaterials ist der Träger der Bürstenhalter 13, eventuell mit anderen Bestandteilen, z. B. Schrauben 14 und 15, in dem Ring 12 befestigt, welchen das Elektroisolationsmaterial um die Köpfe der Wicklung 11 bildet.
  • Auf der Schraube 14 ist durch die Mutter 16 eine Tragfeder 17 aus einem elektrisch leitenden und elastischen Material, z. B. Phosphorbronze, befestigt, welche eine Bürste 18 trägt, die nach der Zusammensetzung der Maschine auf den Stirnkommutator oder den Stimschleifring des Rotors drückt. Der Druck der Tragfeder 17 auf den Stirnkommutator oder die Stirnschleifringe kann durch Nachziehen oder Nachlassen der Mutter 19 auf der Schraube 15 reguliert werden, welche durch eine Öffnung 20 der Tragfeder 17 durchgeht. Man kann auch auf der Schraube 14 durch die Mutter21 die Herausführung22 befestigen, wenn es sich um eine elektrische rotierende Nebenschlußmaschine oder Selsyn handelt.
  • Wenn die elektrische rotierende Maschine mit einem laufenden Horizontalkommutator oder der Selsyn mit horizontal angebrachten Schleifringen versehen ist, kann man das Kästchen mit Bürstenhaltern 23 direkt in dem Ring 12 befestigen, wie es in Fig. 4, 5 und S dargestellt ist. Mit Rücksicht auf die Empfindlichkeit der Herausführungen aus der Statorwicklung ist es manchmal von Vorteil, die elektrische rotierende Maschine oder den Selsyn mit einer Hilfskiemmleiste oder einer direkt auf dem Kopf der Statorwicklung befestigten Klemmleiste zu versehen. Der Erfindung nach kann diese Klemmleiste durch Schraubklemmen 24 ersetzt werden, welche mit der Mutter 25 und der Lötöse 26 versehen sind, an welche die Herausführung 27 aus der Statorwicklung 11 gelötet ist. Die Klemmen mit den erwähnten Bestandteilen sind in lern Ring 12 aus Isolationsmaterial eingespritzt oder eingegossen, welches die Köpfe der Statorwicklung 11 isoliert. Durch eine andere Mutter 28 ist auf der Schraubklemme 24 eine Herausführung 29 für einen weiteren Anschluß zur Stromquelle oder an die Bürstenhalter befestigt.
  • Ein großer Vorteil der Lösung nach der Erfindung besteht darin, daß das Verbindungsmaterial entfällt, durch welches die Bürstenhalter, Klemmleisten oder Hilfskiemmleisten gewöhnlich befestigt sind. Es entfällt auch die Bearbeitung der Auflagefläche zwischen den Bürstenhaltern und dem Lagerschild. Die Klemmen und das Kästchen des Bürstenhalters sind direkt in dem Ring aus dem Elektroisolationsmateriai befestigt, welches die Wicklung isoliert, und so entfällt auch die Klemmplatte und eventuell der Bürstenhalterträger, wodurch weitere beträchtliche Material-und Lohnersparnisse bei der Erzeugung erzielt werden.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Rotierende elektrische Klein-Maschine oder Selsyn, der einen Ring aus einem Elektroisoliermaterial aufweist, der gleichzeitig die Lage der Bürstenhalter festlegt und deren Statorwicklung in einem Ring aus Elektroisolationsmaterial eingegossen oder eingespritzt ist, d a d u r c h g e -kennzeichnet, daß in die Masse des um die Statorwicklung gespritzten oder gegossenen Ringes (12) aus dem Elektroisolationsmaterial ein Bürstenträger (13) und seine Bestandteile wie Schrauben (14,15) und auch ein Kästchen (13) des Bürstenträgers ohne weitere mechanische Verbindung mit dem Statorpaket oder sonstigen Teilen der Maschine eingegossen oder -gespritzt sind.
  2. 2. Rotierende elektrische Klein-Maschine oder Selsyn nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß im Ring (12) aus dem Elektroisolationsmaterial Klemmen (24) befestigt sind, an welche sowohl die Ausführungen (27) aus der Statorwicklung (11) als auch die Ausführungen (29) für einen weiteren Anschluß an die Stromquelle oder die Bürstenhalter angeschlossen sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschrift Nr. 1099 627; deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1835 473; französische Patentschrift Nr. 1182 772; USA.-Patentschriften Nr. 1858 870, 1881843.
DEM50927A 1960-11-24 1961-11-20 Rotierende elektrische Klein-Maschine oder Selsyn Pending DE1197171B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CS1197171X 1960-11-24

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1197171B true DE1197171B (de) 1965-07-22

Family

ID=5457825

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEM50927A Pending DE1197171B (de) 1960-11-24 1961-11-20 Rotierende elektrische Klein-Maschine oder Selsyn

Country Status (1)

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DE (1) DE1197171B (de)

Citations (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US1858870A (en) * 1928-04-05 1932-05-17 Vincent G Apple Dynamo electric machine field element
US1881843A (en) * 1929-11-29 1932-10-11 Detroit Gear & Machine Company Antirattle spring assembly
FR1182772A (fr) * 1957-09-14 1959-06-29 Moteur électrique notamment pour jouet
DE1099627B (de) * 1959-02-16 1961-02-16 Licentia Gmbh Staenderanordnung fuer elektrische Gleichstromkleinstmotoren
DE1835473U (de) * 1959-06-18 1961-07-27 Robert Hanning Elektromotor mit plastikumspritzten nutenauskleidungen und wickelkoepfen.

Patent Citations (5)

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